DE1503245C - Hydraulischer Maschinensatz - Google Patents

Hydraulischer Maschinensatz

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DE1503245C
DE1503245C DE1503245C DE 1503245 C DE1503245 C DE 1503245C DE 1503245 C DE1503245 C DE 1503245C
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Ateliers des Charmilles, S A , Genf (Schweiz)
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Description

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Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Maschi- bzw. 6 auf und werden jeweils durch vier Einspritznensatz mit mehreren Pelton-Turbinen, die von einer düsen 7 bis 10 bzw. 11 bis 14 gespeist. Jede der Eingemeinsamen Zuführleitung über Zweigleitungen ge- spritzdüsen 7 bis 14 ist mit einem Schieber 15 komspeist werden, von denen mindestens eine mehreren biniert, der ein Verschließen der Zuführungsleitung Turbinen zugeordnet ist. 5 für das Wasser zu der entsprechenden Einspritzdüse
Bekannt ist ein Maschinensatz dieser Art, bei dem dann ermöglicht, wenn diese Düse eine Störung aufjede Zweigleitung eine einzige einer Turbine zugeord- weist, und zwar dergestalt, daß die Turbine weiterhin nete Düse speist. Die Anordnung und Unterbringung arbeiten kann, da dieselbe durch die anderen drei der Leitungen bereitet hier keine Schwierigkeiten. Einspritzdüsen gespeist wird.
Probleme treten jedoch auf, wenn jede Pelton-Turbine io Auf Grund des Vorliegens eines Schiebers 15 vor mit vier oder mehr Düsen beaufschlagt werden soll. jeder der Einspritzdüsen 7 bis 14 wird die Anordnung Der Raum, den das Leitungsnetz hier beansprucht, eines Schutzschiebers in der Hauptleitung 1 oder den wird erheblich, wenn man den jeweiligen Pelton- von hier abgezweigten Leitungen überflüssig.
Turbinen, wie dies von einer einzelnen Pelton-Turbine Das Anwenden eines Schiebers 15, kombiniert" mit
her bekannt ist, getrennte Zweigleitungssysteme zu- 15 jeder Einspritzdüse 7 bis 14, und der Fortfall eines ordnet, die die Laufräder der Maschinen annähernd Schutzschiebers ermöglichen es, die Zuführungsleitunringförmig umgeben und viel Platz beanspruchen. gen für jede der Einspritzdüsen 7 bis 14 zu verein-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei fachen. So ist es bei einer derartigen Anordnung nicht einem Maschinensatz der eingangs beschriebenen Art mehr notwendig, eine Turbine von derselben abgedie Anordnung der Rohre so zu treffen, daß einer- ao zweigten Leitung der Hauptleitung 1 aus zu speisen, seits der material- und raummäßige Aufwand klein Eine bestimmte abgezweigte Leitung kann ohne weiist und andererseits die Leitungsführung geringe teres die Einspritzdüsen von zwei oder mehr als zwei hydraulische Verluste mit sich bringt. Diese Aufgabe Turbinen speisen. Bei dem wiedergegebenen Aus- '^' wird bei einem Maschinensatz der eingangs beschrie- führungsbeispiel nach der F i g. 1 ist die Hauptbenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die as leitung 1 durch eine Leitung mit verringertem Quer-Pelton-Turbinen in an sich bekannter Weise über vier schnitt 16 verlängert, und von der Hauptleitung aus oder mehr Düsen beaufschlagt werden und minde- sind aufeinanderfolgend die folgenden Leitungen abstens eine der Zweigleitungen mindestens drei Düsen . gezweigt: eine Leitung 17, welche die Einspritzdüse 9 zweier verschiedener Turbinen speist. speist, eine Leitung 18, welche die Einspritzdüse 18
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung eines 3° speist, eine Leitung 19, welche einerseits die Einhydraulischen Maschinensatzes wird erreicht, daß spritzdüsen 7 und 8 der Turbine 2 und andererseits man nicht nur mit einem relativ geringen Erdaushub die Einspritzdüsen 13 der Turbine 3 speist, eine Leifür die Leitungen auskommt, sondern auch die Lei- tung 20, welche die Einspritzdüse 14 speist, und eine tungsquerschnitte in erträglichen Grenzen gehalten Leitung 21, welche die Einspritzdüsen 11 und 12 werden können, ohne daß wesentliche hydraulische 35 speist.
Verluste in Kauf genommen werden müssen. Dar- Wie sich aus der Darstellung der Figuren ergibt,
über hinaus kann auch der Abstand zwischen den können die Verteilungsleitungen für das Wasser für einzelnen Pelton-Turbinen vergleichsweise klein ge- die verschiedenen Einspritzdüsen so angeordnet sein, halten werden. daß dieselben längs der kürzesten Wege, ausgehend
Eine zusätzliche Raumersparnis kann bei einer be- 40 yon der Hauptleitung 1, in Richtung auf jede Einsonders vorteilhaften Ausführung der Erfindung noch spritzdüse verlaufen. Hierdurch wird ein leichterer dadurch erreicht werden, daß jeder Düse jeweils in und somit weniger kostspieliger Aufbau dieser Lei-Strömungsrichtung ein Schieber vorgeschaltet ist, der tungen ermöglicht, wobei man einen sehr kompakten vom Innern des Schachtes der jeweiligen Pelton- Aufbau erzielt, der eine Verringerung des Raumes / r Turbine her montierbar und demontierbar ist. 45 zwischen den verschiedenen Turbinen möglich macht. ^-
Diese Maßnahme hat den weiteren Vorteil, daß bei Bei der Ausführungsform nach der F i g. 2 sind die
Zerstörung einer Turbine das Wasser direkt in den gleichen Freistrahlturbinen 2 und 3 mit Einspritz- : Ablaßkanal übergeführt wird, so daß im Gegensatz vorrichtungen 7 bis 14 ausgerüstet und werden von zu den herkömmlichen Konstruktionen ein getrennter der Hauptleitung 1 über zwei abgezweigte Leitungen · Stollen für die Schieber nicht erforderlich ist. Bei 50 22 und 23 gespeist. Die abgezweigte Leitung 22 dient unterirdischen Anordnungen stellt dies einen erheb- der Speisung der Einspritzdüsen 9, 8, 13 und 12, und liehen Vorteil dar. zwar über die Verzweigungen 24, 25, 26 und 27. Die
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise abgezweigte Leitung 23 speist die Einspritzdüsen 10, unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert: 7, 14 und 11 über die Verzweigungen 28, 29, 30
F i g. 1 zeigt in Draufsicht eine erste erfindungs- 55 und 31.
gemäße Ausführungsform; Wie bei der obigen Ausführungsform ermöglicht
F i g. 2 zeigt in Draufsicht eine zweite erfindungs- der mit jeder der Einspritzdüsen 7 bis 14 in Anwengemäße Ausführungsform; dung kommende Schieber 15 den Fortfall eines äll-
■ Fig. 3 ist eine Ansicht im axialen Schnitt einer gemeinen Schutzschiebers, wodurch das Speisungs-Einspritzdüse, kombiniert mit einem Schieber; 60 system für die verschiedenen Einspritzdüsen verein-
Fig. 4 zeigt im vergrößerten Maßstab das in der facht wird.
F i g. 3 umkreiste Teil. F i g. 3 zeigt eine Ausführungsform des Schiebers
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 weist die wieder- 15 und einer der Einspritzdüsen 7 bis 14. Das Gegegebene Anordnung für hydraulische Vorrichtungen häuse dieses Schiebers 15 wird durch zwei Teile 32 ' eine Hauptleitung 1 oder Druckleitung auf, die dazu 65 und 33 gebildet, die hintereinander in Fließrichtung dient, die zwei Freistrahlturbinen 2 und 3 zu speisen, des Wassers vorbei an dem Schieber (s. die Pfeile) die in Schächten 4 und 4a angeordnet sind. Die Tür- angeordnet sind. Normalerweise ist das Teil 32 direkt binen 2 und 3 weisen je eine senkrechte Achse 5 mit der anschließenden Druckleitung 34 verschweißt.
Das Teil 33 wird an dem Teil 32 mittels Stiftschrauben 35 gehalten, die in das Teil 32 eingeschraubt sind und Muttern 36 tragen.
Das Verschlußelement 37 dieses Schiebers läßt sich, axial verschieben. Es wird durch einen mittleren Körper 38 getragen, der einstückig mit dem Teil 33 über einen Arm 39 ausgeführt ist. Dieser mittlere Körper 38 trägt einen Zylinder, in dem ein hier nicht wiedergegebener Kolben gleiten kann, der das Verschlußelement 37 steuert.
Der Schieber weist einen normalen Sitz 45 eines Ringes 46 auf. Letzterer sitzt zwischen den zwei Teilen 32 und 33 des Schieberkörpers. Der Sitz 45 arbeitet in der Verschlußlage mit einem entsprechenden Sitz 47 zusammen, der auf dem Verschlußelement 37 angeordnet ist. Die öffnungs- und Verschlußbewegungen des Verschlußelementes 37 werden durch Einführen von öl unter Druck in den Steuerzylinder vermittelt hier nicht wiedergegebener Leitungen gesteuert, die in dem Ann 39 angeordnet sind.
Der Schieber weist weiterhin einen Hilfssitz 48 eines Ringes 49 auf. Dieser Ring 49 wird in dem Teil 32 des Schieberkörpers durch einen Segmentring 50 gehalten, der in einer inneren Ausnehmung 51 des vorderen Teils 32 angeordnet ist. Vorzugsweise, besteht dieser Ring 50 aus drei Segmenten, dergestalt, daß dessen Aufbau bzw. Auseinandernähme leicht durchgeführt werden kann. Das Unke Teil der Fig. 3 zeigt die Lage, die das Verschlußelement 37 und der Hilfssitz 48 bei deren Zusammenwirken einnehmen, wobei hier die normalen Sitze 45 und 47 weggelassen sind. In diesem Falle ist es der Vorsprung 52 des Verschlußelementes 37/ der mit dem Hilfssitz 48 zwecks Erzielens "des Verschließens in Berührung kommt. ,
Die mit dem Schieber 15 kombinierte Einspritzdüse 7 weist einen herkömmlichen Aufbau auf und besitzt einen röhrenförmigen Körper 53, der vermittels Stiftschrauben 54 und Muttern 55 gegen einen Flansch 56 des hinteren Teils 33 gezogen wird. Der Körper 53 trägt im Inneren unter Zwischenschaltung eines Armes 57 einen mittleren Körper 58, der einen Zylinder aufweist. In demselben gleitet ein Kolben. Diese Teile sind in der Zeichnung nicht wiedergegeben. Der Zylinder und der Kolben stellen den Servomotor der Steuerung der Einlaßöffnung 61 der Einspritzdüse dar. Die Einlaßöffnung 61 arbeitet für das Einregulieren des Strahls mit einem Mundstück 63 zusammen, das an dem äußeren freien Ende des Körpers 53 mittels Schrauben 64 befestigt ist.
Wie aus der Fig. 3 ersichtlich, weist der mittlere Körper 58 der Einspritzdüse den gleichen Durchmesser an seinem stromaufwärts gelegenen Ende wie das stromabwärts gelegene Ende 68 des mittleren Körpers 38 des Schiebers 15 auf. Somit wird die Wasserströmung bei dem Durchlauf durch den Schieber 15 zu der Einspritzdüse 7 nicht gestört.
Da das vordere Teil 32 des Schieberkörpers an die Druckleitung 34 angeschweißt ist, ist es erforderlich, daß der Auseinanderbau des Verschlußelementes 37. durch die hintere öffnung 69 des Teils 32 möglich ist, nachdem der Körper 53 der Einspritzdüse sowie das Teil 33 des Schiebers entfernt worden sind. Um den Auseinanderbau des Verschlußelementes 37 zu ermöglichen, weist der Durchmesser des den Hilfssitz 48 tragenden Ringes 49 größere Abmessungen als der Außendurchmesser des Verschlußelementes 37 auf. Nach dem Auseinanderbau des Körpers 53 der Ein-
' spritzdüse, des Teils 33 des mittleren Körpers 38 und.
des Ringes 46 ist es möglich, den Segmentring 50 zu entfernen, so daß der den Hilfssitz 48 aufweisende Ring 49 freiliegt. Nachdem der Ring 49 entfernt worden ist, kann man das Verschlußelement 37 ohne weiteres durch die öffnung 69 des Teils 32 heraus-
ao ziehen.
Dieser Aufbau des Schiebers ermöglicht ein Einbetonieren des Teils 32, wobei man den gesamten inneren Mechanismus des Schiebers 15, ausgehend von dem Schacht 4 bzw. 4 a der Turbinen 2 und 3, aufbauen kann. Somit können alle dem Verschleiß unterworfenen Teile sowie der Schieber 15 der Einspritzdüse von dem Schacht 4 bzw. 4 a her vermittels Auseinandernehmens dieser Bauteile überprüft werden. .
Bei den zwei hier unter Bezugnahme auf die F i g. 1 und 2 beschriebenen 'Ausführungsformen sind die Turbinen 2 und 3 jeweils mit vier Einspritzdüsen ausgerüstet. Die erfindungsgemäße Anordnung kann jedoch ebenfalls im Zusammenhang mit Freistrahlturbinen angewandt werden, die eine beliebige Anzahl Einspritzdüsen, z. B. fünf oder sechs, aufweisen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Hydraulischer Maschinensatz mit mehreren Pelton-Turbinen, die von einer gemeinsamen Zuführleitung über Zweigleitungen gespeist werden, von denen mindestens eine mehreren Turbinen zugeordnetist, dadurch gekennzeichnet, daß die Pelton-Turbinen (2,3) in an sich bekannter Weise über vier oder mehr Düsen (7 bis 14) beaufschlagt werden und mindestens eine der Zweigleitungen mindestens drei Düsen zweier verschiedener Turbinen speist.
2. Maschinensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einspritzdüse (7 bis 14) jeweils in Strömungsrichtung ein Schieber (15) vorgeschaltet ist, der vom Inneren des Schachtes (4) der jeweiligen Turbine (2,3) her montierbar und demontierbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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