DE1499208B2 - Anordnung zur Kodierung und Dekodierung von Informationssätzen - Google Patents
Anordnung zur Kodierung und Dekodierung von InformationssätzenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03M—CODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
- H03M7/00—Conversion of a code where information is represented by a given sequence or number of digits to a code where the same, similar or subset of information is represented by a different sequence or number of digits
- H03M7/30—Compression; Expansion; Suppression of unnecessary data, e.g. redundancy reduction
Landscapes
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- Theoretical Computer Science (AREA)
- Compression, Expansion, Code Conversion, And Decoders (AREA)
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Description
5 6
daß jeder Kodierungsschlüssel mindestens an der Netzwerk jede beliebige Ausgangsfolge durch eine
durch ein Adressenpaar definierten Speicherstelle ein Kombination von gültigen Zeichen mit Leerstellen-Leerstellenzeichen
als 'Ausgabezeichen erzeugt und zeichen bzw. Teilfolgen gültiger Zeichen mit Leerdaß
ferner in einer Dimension der Speicheranordnung Stellenzeichenfolge erzeugen kann. -■
eine zusätzliche Adresse vorgesehen ist, unter der in 5 Auf Grund der großen Zahl der Freiheitsgrade für der Speicheranordnung jedem gespeicherten Kodie- die Bildung verschlüsselter Folgen, wenn die Anzahl rungsschlüssel an Stelle eines zu verschlüsselnden der verschiedenen Zeichen im Zeichenvorrat Y Zeichens ein Leerstellen-Zeichen zugeordnet ist, daß größer oder gleich der Anzahl der verschiedenen ferner die Operationssteuerung durch die Ausgangs- Zeichen im Zeichenvorrat Z ist, wobei diese Folgen signale der Vergleichsvorrichtung bei der Kodierung io dann in keiner Weise die Häufigkeitsverteilung der der Informationssätze Leerstellen-Zeichen zwischen Zeichen des Originaltextes erkennen lassen, ist dieser den Informationssätzen an beliebigen Stellen einfügt, Fall für die geheime Informationsverschlüsselung derart, daß die Anordnung von einem Kodierungs- besonders vorteilhaft.
eine zusätzliche Adresse vorgesehen ist, unter der in 5 Auf Grund der großen Zahl der Freiheitsgrade für der Speicheranordnung jedem gespeicherten Kodie- die Bildung verschlüsselter Folgen, wenn die Anzahl rungsschlüssel an Stelle eines zu verschlüsselnden der verschiedenen Zeichen im Zeichenvorrat Y Zeichens ein Leerstellen-Zeichen zugeordnet ist, daß größer oder gleich der Anzahl der verschiedenen ferner die Operationssteuerung durch die Ausgangs- Zeichen im Zeichenvorrat Z ist, wobei diese Folgen signale der Vergleichsvorrichtung bei der Kodierung io dann in keiner Weise die Häufigkeitsverteilung der der Informationssätze Leerstellen-Zeichen zwischen Zeichen des Originaltextes erkennen lassen, ist dieser den Informationssätzen an beliebigen Stellen einfügt, Fall für die geheime Informationsverschlüsselung derart, daß die Anordnung von einem Kodierungs- besonders vorteilhaft.
schlüssel zu einem beliebigen anderen übergehen Der Vorteil dieser Technik in der Anwendung zur
kann, und daß bei der Dekodierung der verschlüssel- 15 geheimen Informationsverschlüsselung ist darin zu
ten Informationssätze die Operationssteuerung und sehen, daß bei Kenntnis des Ablaufs und des Kodie-
die Vergleichsvorrichtung vorhandene Leerstellen- rungsschlüssels, d. h. der Spezifikation des sequen-
Zeichen unterdrücken. tiellen Netzwerkes, die Anordnung auf Grund ihres
Weitere Merkmale, vorteilhafte Ausgestaltungen einfachen Charakters auch mit einfachen Mitteln zur
und Weiterbildungen des Gegenstandes der Erfin- 20 Ver- und Entschlüsselung verwendet werden kann,
dung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. daß jedoch bei Unkenntnis oder bei nur teilweiser
Die Erfindung basiert auf der Verwendung sequen- Kenntnis des Kodierungsschlüssels, auch bei Einsatz
tieller Netzwerke zur Informationsdarstellung und schnellster elektronischer Rechenanlagen, der ver-
-verarbeitung, wobei die kennzeichnende Eigenschaft schlüsselte Text nicht entziffert werden kann,
eines sequentiellen Netzwerkes, daß nämlich der 25 Die Bedeutung und die Vorteile der Erfindung Wert am Ausgang zu einem bestimmten Zeitpunkt liegen darin, daß durch die Verwendung sequentieller abhängt von den Werten am Eingang zu diesem und Netzwerke, an Stelle der konventionellen Verfahren, endlich vielen vorangegangenen Zeitpunkten, benutzt eine weit größere Anzahl von Freiheitsgraden für die wird, um die innere Struktur des Datenmaterials dar- Redundanzerweiterung und -beseitigung, beispielszustellen. Die Struktur des Netzwerkes wird dabei 30 weise bei der Fehlerprüfung und Fehlerkorrektur, durch eine endliche Anzahl von internen Zuständen von Information zur Verfügung stehen. Diese Frei- und durch eine das Verhalten des Netzwerkes fest- heitsgrade können zudem noch über einen großen legende Übergangs- und Ausgangsfunktion beschrie- Bereich variiert und damit einer gegebenen Aufben, gabenstellung optimal angepaßt werden.
eines sequentiellen Netzwerkes, daß nämlich der 25 Die Bedeutung und die Vorteile der Erfindung Wert am Ausgang zu einem bestimmten Zeitpunkt liegen darin, daß durch die Verwendung sequentieller abhängt von den Werten am Eingang zu diesem und Netzwerke, an Stelle der konventionellen Verfahren, endlich vielen vorangegangenen Zeitpunkten, benutzt eine weit größere Anzahl von Freiheitsgraden für die wird, um die innere Struktur des Datenmaterials dar- Redundanzerweiterung und -beseitigung, beispielszustellen. Die Struktur des Netzwerkes wird dabei 30 weise bei der Fehlerprüfung und Fehlerkorrektur, durch eine endliche Anzahl von internen Zuständen von Information zur Verfügung stehen. Diese Frei- und durch eine das Verhalten des Netzwerkes fest- heitsgrade können zudem noch über einen großen legende Übergangs- und Ausgangsfunktion beschrie- Bereich variiert und damit einer gegebenen Aufben, gabenstellung optimal angepaßt werden.
Obwohl sequentielle Netzwerke und deren Ver- 35 Bei der Informationsdarstellung ergeben sich diese
wendung zur Informationsverarbeitung seit längerer zusätzlichen Freiheitsgrade durch den völlig frei
Zeit bekannt sind, sind sie zur Darstellung und Ver- wählbaren Zeichenvorrat, der zur Bildung äquiva-
arbeitung großer Datenmengen bisher kaum ver- lenter Zeichenfolgen verwendet wird, und durch ein
wendet worden, weil die bekannten Syntheseverfahren sequentielles Netzwerk, das, nach Erfüllung der in
auch beim Einsatz elektronischer Rechenanlagen für 40 bezug auf den Aufbau seiner Struktur erhobenen
größere Datenmengen einen außerordentlich hohen Minimalforderungen, in weitem Umfang frei gewählt
Zeitaufwand erfordern und deshalb für eine tech- werden kann. Bei der erwähnten Minimisierung ist
nische Anwendung größeren Umfangs nur be- z.B. die Zahl der zugelassenen internen Zustände
schränkt einsetzbar sind. von wesentlicher Bedeutung. Darüber hinaus steht
Bei der Erfindung dagegen wird auf Grund er- 45 bei der Bestimmung der zu den gegebenen Informazeugter
spezieller Eigenschaften sequentieller Netz- tionssätzen äquivalenten Folgen noch der Anfangswerke
erreicht, daß diese Nachteile umgangen wer- zustand des sequentiellen Netzwerkes als weiterer
den und die Verarbeitung praktisch beliebig großer Parameter zur Verfügung.
Datenmengen ermöglicht wird. Wie die folgende quantitative Analyse zeigt, ist es
Datenmengen ermöglicht wird. Wie die folgende quantitative Analyse zeigt, ist es
Für die Ausgangsfunktion des Netzwerkes, die das 50 auch möglich, mit Hilfe dieses Verfahrens eine Lei-Ausgabezeichen
in Abhängigkeit von einem anliegen- stungssteigerung konventioneller Speichereinheiten,
den Eingabezeichen und dem gegenwärtigen internen in Hinblick auf eine erhöhte Kapazität und höhere
Zustand bestimmt, wird vorgegeben, daß für gewisse Arbeitsgeschwindigkeit, zu erzielen. Der tiefere
Argumentpaare Leerstellen als Ausgabezeichen er- Grund hierfür liegt in der Berücksichtigung der innezeugt
werden und daß jedes Zeichen des Ausgabe- 55 ren (redundanten) Struktur der Ursprungsdaten
Zeichenvorrates für mindestens ein Argumentpaar (z.B. Sprache),
erzeugt wird. Der quantitative Aufwand für die bekannte binäre
erzeugt wird. Der quantitative Aufwand für die bekannte binäre
Für die Ubergangsfunktion des Netzwerkes, die Beschreibung einer Informationsmenge E, bestehend
den nächsten internen Zustand in Abhängigkeit von aus N Zeichen aus einem Zeichenvorrat Z mit k ver-
dem anliegenden Eingabezeichen und dem gegen- 60 schiedenen Zeichen, ergibt sich nach den Grund-
wärtigen Zustand bestimmt, wird vorgegeben, daß sätzen der Informationstheorie mit
durch eine geeignete Folge von Eingabezeichen ein q = N · ld X ("Bit")
Übergang von jedem Zustand zu jedem beliebigen conv
Zustand des Netzwerkes möglich ist, wobei gleich- Die Darstellung derselben Informationsmenge E,
zeitig eine Leerstellenzeichenfolge am Ausgang des 65 unter Verwendung des in der Erfindung beschriebe-
Netzwerkes erzeugt wird. nen Verfahrens, erfordert folgenden Aufwand:
Durch diese simultane Verknüpfung von Übergangs- und Ausgangsfunktion wird erreicht, daß das Cseq = Q + Qa + Canf (Bit) >
11 12
speichert und mit der technischen Realisierung eines gäbe einer Folge von Zeichen aus dem Eingabesequentiellen
Netzwerks, beispielsweise durch einen zeichenvorrat Y in das Netzwerk, beginnend bei
Festspeicher, kombiniert, so kann; bei geeigneter einem Anfangszustand sl0, eine interne Zustandsfolge
Spezifizierung der äquivalenten Zeichenfolgen und und eine zugeordnete Ausgabefolge. !
des sequentiellen Netzwerks eine Informationskom- 5 Ein durch Übergangs- und Ausgangsfunktion gepression
im Lese- und Schreibspeicher erreicht wer- kennzeichnetes sequentielles Netzwerk kann mit
den, die im Fall binärer Eingangsfolgen und alpha- Hilfe eines Graphen (Fig. 4) anschaulich dargestellt
numerischer Ausgangsfolgen (8 Bit pro Ausgabe- werden. Dazu wird jedem Zustand des Netzwerks
zeichen) maximal den Faktor 1 : 8 erreichen kann, ein Knotenpunkt des Graphen zugeordnet. Ferner
d. h., für jedes Bit der Eingangsfolge wird ein aus io werden die Übergänge vom gegenwärtigen zum
8 Bit bestehendes alphanumerisches Zeichen als Aus- nächsten Zustand durch entsprechende Verbindungsgabezeichen
erzeugt. linien zwischen den Knotenpunkten angegeben. Die Darüber hinaus kann bei Vorliegen einer Ge- jeder Verbindungslinie zugeordneten Symbole yu z,
schwindigkeitsdifferenz zwischen der die äquivalenten bedeuten das Eingabezeichen yt, das den Übergang
Zeichenfolgen enthaltenden Speichereinheit und der 15 veranlaßt, und das bei diesem Übergang am Austechnischen
Realisierung des sequentiellen Netz- gang erscheinende Zeichen z-, aus dem Ausgabewerks
durch Verwendung geeigneter Parallel-Serien- zeichenvorrat Z.
umsetzer eine Geschwindigkeitserhöhung des Lese- Ein Beispiel der Beschreibung eines einfachen
Vorgangs für die Gesamtvorrichtung auf die maxi- sequentiellen Netzwerks durch seine Übergangs- und
male Frequenz des sequentiellen Netzwerks erreicht 20 Ausgangsfunktion, seine Darstellung durch einen
werden. Graphen sowie die Anwendung einer Eingangsfolge
So kann z. B. bei Verwendung eines Lese- und auf das Netzwerk ist in F i g. 3 angegeben.
Schreibspeichers mit einer Zugriffszeit von 2 μβ zur Ein sequentielles Netzwerk erzeugt eine Folge von
Speicherung der äquivalenten Zeichenfolgen und Ausgabezeichen als Reaktion auf eine Folge von
eines Festspeichers von 0,5 \ks Zugriffszeit zur tech- 25 Eingabezeichen, wobei das Ausgabezeichen zu einem
nischen Realisierung des sequentiellen Netzwerks bestimmten Zeitpunkt von einem Eingabezeichen zu
durch ein paralleles Auslesen von 4 Eingabezeichen diesem und einer endlichen Anzahl von vorangegan-
und serielle Verarbeitung der gelesenen Eingabe- genen Zeitpunkten abhängt. Diese Eigenschaft eines
zeichen durch den das sequentielle Netzwerk dar- sequentiellen Netzwerks wird nach der Erfindung zur
stellenden Festspeicher eine Ausgabegeschwindigkeit 30 Informationsdarstellung und -verarbeitung verwender
Gesamtvorrichtung von 0,5 μ$ pro Zeichen erzielt det, wobei die Grundkonzeption darin besteht, gewerden,
gebene Informationssätze E als Ausgangsfolgen Die Erfindung wird im folgenden an Hand von eines Netzwerks aufzufassen und das Netzwerk so zu
durch Zeichnungen erläuterten Beispielen und Er- spezifizieren, daß bei Anwendung geeigneter Eingebnissen
einer Simulation auf einer elektronischen 35 gangsfolgen die ursprünglich gegebenen Informations-Rechenanlage
näher beschrieben. Es zeigt sätze E eindeutig reproduzierbar sind.
Fig. 3 eine tabellarische Darstellung der Über- Kennzeichnend für diese Konzeption ist, daß ein
gangs- und Ausgangsfunktion eines gewählten Bei- Informationssatz E in mehrere Komponenten zerlegt
spiels, wird, die durch die Wahl eines sequentiellen Netz-F i g. 4 die zugehörige graphische Darstellung, 40 werks und die Bestimmung der zu den gegebenen
F i g. 5 und 6 weitere Graphen, Informationssätzen äquivalenten Eingangsfolgen ge-Fig.
7 ein Beispiel zur Darstellung des Sachver- geben sind, welche in das Netzwerk, beginnend bei
halts, daß verschiedene Eingangs- und Zustandsfol- einem bestimmten Anfangszustand, eingegeben wergen
die gleiche Ausgangsfolge erzeugen, den. Die erfindungsgemäße Anordnung enthält, wie
F i g. 8 eine Anordnung zur Erzeugung aqui- 45 bereits erwähnt, eine außerordentlich große Zahl von
valenter /-Folgen aus gegebenen Informationssätzen E, Freiheitsgraden. Diese sind durch die spezielle Wahl
F i g. 9 das zugehörige Ablaufschema, des zugrunde gelegten sequentiellen Netzwerks, den
Fig. 10 eine Anordnung zur Erzeugung der In- Eingabezeichen vorrat, die interne Zustandsmenge,
formationssätze E aus den äquivalenten /-Folgen, die Spezifizierung der Übergangs- und Ausgangs-Fig.
11 das zugehörige Ablaufschema, 50 funktion sowie die Angabe äquivalenter Eingangs-Fig.
12 ein Beispiel einer /i-Folge, folgen mit zugehörigem Anfangszustand bestimmt,
Fig. 13 ein Beispiel eines sequentiellen Netzwerks, wobei zu jedem Informationssatz eine außerordent-F
i g. 14 ein Beispiel einer zugehörigen /-Folge und lieh große Anzahl äquivalenter Darstellungen existiert.
F i g. 15 ein zugehöriges Beispiel für die Erzeu- Für eine praktische Anwendung ist es wesentlich,
gung eines speziellen £-Satzes aus einem speziellen 55 die große Zahl der Freiheitsgrade einzuschränken,
/-Satz. wobei von besonderer Bedeutung ist, das sequentielle Ein sequentielles Netzwerk ist bestimmt durch Netzwerk so zu definieren, daß mit einer fest geeinen
Eingabezeichenvorrat Y zur Bildung von Ein- gebenen Anzahl von Zuständen und fest definierter
gabefolgen /, einen Ausgabezeichenvorrat Z zur BiI- Übergangs- und Ausgangsfunktion jede mögliche
dung von Ausgabefolgen E sowie durch eine interne 60 Ausgangsfolge darstellbar ist.
Zustandsmenge S, die die möglichen internen Zu- Dazu ist es erforderlich, daß die Übergangs- und
stände des Netzwerks beschreibt. Das Netzwerk Ausgangsfunktion des sequentiellen Netzwerks spe-
liefert eine Übergangs- und eine Ausgabefunktion, zielle Eigenschaften aufweisen, deren Herausbildung
die, in Abhängigkeit von einem gegenwärtigen Zu- Gegenstand der Erfindung ist.
stand Λ1,· und dem anliegenden Eingabezeichen yh den 65 Ein essentieller Bestandteil des Ablaufs ist die
nächsten Zustand s/ und ein am Ausgang des Netz- Einführung von Leerstellenzeichen (-); das sind nicht
werks erscheinendes Ausgabezeichen Zj bestimmen. gültige Ausgabezeichen, welche aber für den internen
Übergangs- und Ausgangsfunktion erzeugen bei Ein- Steuerungsablauf in dem sequentiellen Netzwerk von
besonderer Bedeutung sind, wie auch die Darstellung des Graphen in F i g. 4 erkennen läßt.
Von ebenso grundlegender Bedeutung ist auch die Wahl einer Ausgabefunktion, welche die Erzeugung
jedes gültigen Ausgabezeichens z-s für mindestens ein
Argumentpaar (yh s,·) ermöglicht. Ein Argumentpaar
(yh Sj) besteht hierbei aus einem internen Zustand S1
und einem zugehörigen Eingabezeichen y;.
Außerdem ist die Ausgabefunktion derart gewählt, daß sie bei jedem möglichen Zustand s;- für mindestens
ein Argumentpaar (yh s;) ein Leerstellenzeichen
(-) generiert. Es ist ferner von Vorteil, die Ubergangsfunktion so zu wählen, daß von jedem
Zustand st aus jeder beliebige Zustand s; erreicht
werden kann und eine geeignete Folge von Eingabezeichen am Eingang des Netzwerks hierbei zur Erzeugung
einer Folge von Leerstellenzeichen am Ausgang des Netzwerks führt.
Zur Erläuterung dieser Vorgänge dient das Beispiel in Fig. 3. Bei diesem Beispiel besteht der Eingabezeichenvorrat
Y aus den Zeichen 0, 1, 2 und 3, der Ausgabezeichenvorrat Z aus den Zeichen A, B,
C und D und die Zustandsmenge S aus den Zuständen S1, S2, S3 und S4.
Wie bereits erwähnt, wird das Verhalten des gewählten sequentiellen Netzwerks durch seine Ausgangsfunktion
N (y, s) = ζ und durch seine Ubergangsfunktion M (y, s) = s' bestimmt.
Fig. 3 zeigt zwei matrizenartige Darstellungen, von denen die linke für jedes Eingabezeichen y,· und
einen zugeordneten internen Zustand sy das zugehörige Ausgabezeichen Zj angibt. Sie ist also eine
Darstellung der Ausgabefunktion.
Die rechte Matrix gibt für jedes Eingabezeichen y;
und einen zugeordneten Zustand s} den nächsten internen
Zustand s/ an. Es handelt sich also bei dieser Matrix um eine Darstellung der Ubergangsfunktion.
F i g. 4 zeigt einen Graphen, der den sequentiellen Charakter des in F i g. 3 zugrunde gelegten Beispiels
besonders hervorhebt. Befindet sich beispielsweise das gewählte sequentielle Netzwerk in seinem internen
Zustand s4 und liegt an seinem Eingang beispielsweise das Eingabezeichen 3 an, dann wird das
Ausgabezeichen C produziert, und das sequentielle Netzwerk geht in seinen internen Zustand s3 über.
Im Graphen der F i g. 4 werden diese Verhältnisse durch die interne rechte Schleife wiedergegeben.
In einem anderen Falle wird beispielsweise, vom internen Zustand S3 ausgehend, bei dem anliegenden
Eingabezeichen 1 ein Leerstellenzeichen (-) produziert, und das sequentielle Netzwerk geht in seinen
internen Zustand S1 über, wie die obere Schleife des Graphen zeigt.
Auf Grund der spezifischen Eigenschaften eines derartigen sequentiellen Netzwerkes bei bestimmten
Zuständen, abhängig von anliegenden Eingabezeichen, Ausgabezeichen zu erzeugen, und der Möglichkeit,
von jedem beliebigen Zustand s,- nach jedem beliebigen
Zustand Sj überzugehen, mit gleichzeitiger Ausgabe eines Leerstellenzeichens bzw. einer Leerstellenzeichenfolge,
ist unmittelbar zu erkennen, daß jede beliebige Ausgangsfolge erzeugt werden kann
— gegebenenfalls unter Einfügung der erforderlichen Zahl von Leerstellenzeichen —, wobei durch die
mehrfache Definition eines Ausgabezeichens in der Ausgangsfunktion eine außerordentlich große Zahl
äquivalenter Darstellungen gegebener Informationssätze möglich ist.
Während F i g. 5 veranschaulicht, wie, ausgehend von einem bestimmten Zustand des sequentiellen
Netzwerkes und einem bestimmten Eingabezeichen, jeder beliebige Zustand ,des Netzwerkes erreicht werden
kann und wie dabei eine Leerstellenzeichenfolge entsteht, zeigt F i g. 6 diejenigen Übergänge des Netzwerkes,
die gültige Ausgabezeichen erzeugen. Eine Überlagerung der in F i g. 5 und 6 gezeigten Teilnetzwerke
ist identisch mit dem in F i g. 4 gezeigten
ίο Graphen und illustriert die Fähigkeit dieses Netzwerkes,
jede beliebige Ausgangsfolge durch Kombination aus Leerstellenzeichen und gültigen Zeichen
zu erzeugen.
F i g. 7 veranschaulicht an zwei Beispielen die Mehrdeutigkeit der Eingangsfolgen / zur Erzeugung
einer gegebenen Ausgangsfolge.
Beim ersten Beispiel beginnt das sequentielle Netzwerk im Anfangszustand slo = s4 die Informationsverarbeitung.
Unter Zuhilfenahme des in F i g. 6 dargestellten Graphen ist zu erkennen, daß am Ausgang
des Netzwerkes bei Eingabe des ersten Eingabezeichens 1 das Ausgabezeichen D erscheint und das
Netzwerk seinen nächsten Zustand s.j einnimmt. Die1
ses Verfahren wird so lange fortgesetzt, bis das letzte Ausgabezeichen, in diesem Falle D, am Ausgang des
Netzwerkes auftritt. Das Netzwerk selbst hat dabei die im Beispiel 1 der F i g. 7 dargestellte Zustandsfolge
Q durchlaufen.
Im zweiten Beispiel der F i g. 7 ist zu erkennen, daß eine ganz anders aufgebaute Eingangsfolge / die
gleiche Ausgangsfolge E erzeugt, wenn man zugrunde legt, daß ein Leerstellenzeichen kein gültiges Ausgabezeichen
sein soll. Das sequentielle Netzwerk beginnt die Informationsverarbeitung bei einem anderen
Anfangszustand sjo = S1 und benötigt auch mehr
Verarbeitungsschritte, um die Ausgangsfolge E zu erzeugen.
Es ist bereits hier zu erkennen, daß durch geeignete Optimisierung des Netzwerkes und durch die überlegte
Auswahl sowohl des Eingabe- als auch des Ausgabealphabetes die Zahl der notwendigen internen
Zustände oder die Zahl der Operationsschritte bestimmten Verhältnissen optimal angepaßt werden
kann.
Eine mögliche technische Realisierung der Anordnung zeigt F i g. 8. Die Anordnung dient zur Erzeugung
von Informationssätzen / über einem Zeichenvorrat Y, die zu den gegebenen Informationssätzen E über einem Zeichenvorrat Z äquivalent sind.
Sie besteht im wesentlichen aus einer konventionellen Speichereinheit SP-REG zur Speicherung der ganz
oder teilweise aus der Speichereinheit SP entnommenen IT-Folgen. Ferner ist ein sequentielles Netzwerk
SN vorgesehen, welches aus einer zweidimensionalen Matrix besteht, deren Zeilen und Spalten adressierbar
sind. Bei dieser Matrix ist jedem internen Zustand des Netzwerkes eine Zeile und jedem Zeichen aus dem
Eingabezeichenvorrat Y eine Spalte zugeordnet. Ein Zeilenadreßregister Z-REG, in dem der gegenwärtige
Zustand des Netzwerkes SN gespeichert ist, ist über eine Dekodiervorrichtung ZL-DEK mit den Zeilen
der Matrix verbunden. Außerdem ist ein Spaltenadreßregister I-REG vorgesehen, in dem das jeweils
anliegende Eingabezeichen gespeichert ist. Über eine Dekodiervorrichtung SPA-DEK wird die zugeordnete
Spalte der Matrix in Abhängigkeit von dem gerade anliegenden Eingabezeichen bestimmt. In der durch
Zeilen- und Spaltenauswahl festgelegten Kreuzungs-
stelle der Matrix ist der nächste Zustand Sn des Netzwerkes
SN und das zugeordnete Ausgabezeichen zn als technische Realisierung der Übergangs- und Ausgangsfunktion
des sequentiellen Netzwerkes gespeichert. Die durch Zeilen- und Spaltenauswahl bestimmte
Information wird in ein Ausgaberegister A-REG übernommen und gespeichert.
Die Aufgabe dieser Anordnung besteht darin, zu einem im Speicher SP gespeicherten Informationssatz
E={et bis en) über dem Zeichenvorrat Z=(Z1 bis zk}
einen äquivalenten Informationssatz / = (Z1 bis im)
über einem Zeichenvorrat Y = (V1 bis yh) zu finden.
Hierbei muß der äquivalente Informationssatz / bei Anwendung auf das sequentielle Netzwerk, beginnend
in einem Anfangszustand sjo, den ursprünglich
gegebenen Informationssatz E als Ausgangsfolge des Netzwerkes reproduzieren.
Zur vereinfachten Beschreibung eines Ausführungsbeispieles wird angenommen, daß diejenigen
Argumentpaare (interner Zustand, Eingabezeichen), die ein Leerstellenzeichen als Ausgabezeichen ergeben,
in einer Leerstellenzeichenspalte yn der Matrix
zusammengefaßt und dargestellt sind.
Die Operation zur Bestimmung äquivalenter Informationssätze / wird nach folgendem Ablaufschema
durchgeführt:
Nach dem Starten der Operationssteuerung OP-ST
wird aus dem Speicher SP der zu verarbeitende Informationssatz E sowie ein vorher festgelegter Anfangszustand
sjn auf Grund eines Steuerimpulses (O) gelesen
und in dem Speicherregister SP-REG gespeichert.
Ein Steuerimpuls φ veranlaßt die Übertragung des
Anfangszustandes s!n in das Zustandsregister Z-REG
sowie das Setzen der Modifizierungsvorrichtung Y-MOD auf den Anfangswert J1 mit gleichzeitiger
Übertragung des Anfangswertes J1 in das i-Zeichenregister
I-REG. Ferner wird das erste Zeichen ex des
Informationssatzes E in das E-REG übertragen.
Ein Steuerimpuls @ veranlaßt auf Grund des im Zustandsregister Z-REG und i-Zeichenregister
I-REG gespeicherten Argumentpaares über die zugeordneten Dekoder ZL-DEK und SPA-DEK ein Ansteuern
und Auslesen der zugeordneten Stelle des sequentiellen Netzwerkes SN mit Speicherung der ausgelesenen
Information (nächster Zustand Sn und Ausgabezeichen
Zn) im Ausgaberegister A-REG.
Ein Steuerimpuls φ veranlaßt einen Vergleich des
ausgelesenen Ausgabezeichens Zn mit dem im is-.KisG-Register gespeicherten Zeichen e-, des Informationssatzes
E auf Gültigkeit und Gleichheit, wobei die folgenden Fälle zu unterscheiden sind (vgl. auch
Fig. 9):
Fall 1
55
Das ausgelesene Zeichen Zn ist ein gültiges Ausgabezeichen
und gleich dem im E-REG gespeicherten Zeichen e-, des Informationssatzes E. In diesem Fall
wird durch einen Steuerimpuls (Si) das im Eingabe-Zeichenregister I-REG gespeicherte Eingabezeichen yt
als gültiges Eingabezeichen in das Resultatregister RES-REG übertragen.
Liegt ein weiteres zu verarbeitendes Zeichen ej+1
des Informationssatzes E vor, so wird durch einen Steuerimpuls @ das nächste zu verarbeitende Zeichen
ej+1 in das E-REG sowie der nächste interne Zustand
S1+1 =sn aus dem Ausgaberegister A-REG in
das Zustandsregister Z-REG übertragen und das i-Zeichenregister I-REG auf den Anfangswert V1 zurückgesetzt.
Schließlich wird die Ope'rationssteuerung OP-ST so weit zurückgestellt, bis ;sie wieder die Ausgabe
eines Steuerimpulses φ zum Ansteuern und Auslesen des sequentiellen Netzwerkes SN veranlaßt.
Falls kein weiteres Zeichen des Informationssatzes E zur Verarbeitung vorliegt, wird durch einen
Steuerimpuls (3?) das Ende des Verfahrens angezeigt.
Fall 2
Das ausgelesene Zeichen Zn ist zwar gültig, aber
nicht gleich dem im E-REG gespeicherten Zeichen e-,
des Informationssatzes E. In diesem Fall wird durch Ausgabe eines Steuerimpulses @ eine Modifikation
des im i-Zeichenregister I-REG gespeicherten Eingabezeichens y,- durchgeführt und z.B. durch das
Eingabezeichen yi+1 ersetzt.
Weiter veranlaßt der Steuerimpuls @ ein Zurücksetzen
der Operationssteuerung OP-ST auf ein wiederholtes Ansteuern und Auslesen des sequentiellen
Netzwerkes SN unter Verwendung des modifizierten Eingabezeichens durch die Ausgabe eines Steuerimpulses
@.
Fall 3
Für das Ausführungsbeispiel wurde angenommen, daß die Zeichen yt bis yh des Eingabezeichenvorrates
Y den Spalten des als Matrix aufgefaßten sequentiellen Netzwerkes SN zugeordnet sind, wobei in einer
Leerstellenzeichenspalte, die durch das Eingabezeichen yn gekennzeichnet ist, diejenigen Übergänge des
Netzwerkes dargestellt sind, die ein Leerstellenzeichen als Ausgabezeichen ergeben.
Falls nach mehrfacher Modifikation des im I-REG gespeicherten Eingabezeichens der Eingabezeichenvorrat
erschöpft ist und kein gültiges und dem im E-REG gespeicherten Zeichen e,- des Informationssatzes E gleiches Ausgabezeichen ermittelt werden
konnte, wird die Leerstellenzeichenspalte y0 angesteuert
und durch einen Steuerimpuls @ ein Leerstellenzeichen, gekennzeichnet durch das Eingabezeichen
y0, in das Resultatregister RES-REG eingesetzt. Dann wird der zum Leerstellenzeichen ermittelte
nächste Zustand aus dem Ausgaberegister A-REG in das Zustandsregister Z-REG übertragen
und schließlich das i-Zeichenregister I-REG auf den Anfangswert V1 zurückgesetzt.
Ferner veranlaßt der Steuerimpuls @ das Zurücksetzen
der Operationssteuerung OP-ST zur wiederholten Ansteuerung und Auslesen des sequentiellen
Netzwerkes durch Ausgabe eines Steuerimpulses φ.
Auf Grund der speziellen Eigenschaften des sequentiellen Netzwerkes, die darin bestehen, daß jedes
Ausgabezeichen mindestens einmal definiert ist und daß von jedem beliebigen Zustand aus jeder beliebige
andere Zustand erreicht werden kann, gegebenenfalls unter Erzeugung einer entsprechenden Leerstellenzeichenfolge,
ist es durch Wiederholung der beschriebenen Operationsabläufe für jede Stelle eines Informationssatzes
möglich, zu jedem Informationssatz Et
äquivalente Folgen I1 zu ermitteln.
Das Verfahren wird fortgesetzt mit der Verarbeitung des Informationssatzes Ei+V wobei als Anfangszustand
des sequentiellen Netzwerkes entweder der Endzustand nach Verarbeitung des Informations-
4Π9 1^I n/901
satzes E,- verwendet oder das Netzwerk auf einen neuen Anfangszustand s, + 1,0 eingestellt wird.
Während die in F i g. 8 dargestellte Anordnung die Bestimmung von äquivalenten Informationssätzen Z1
bis /„ über dem Zeichenvorrat Y zu gegebenen Informationssätzen
E1 bis En über dem Zeichenvorrat Z
ermöglicht, ist es mit Hilfe der in F i g. 10 dargestellten Anordnung möglich, aus den äquivalenten Informationssätzen
I1 bis /„ wieder die ursprünglichen und
gegebenen Informationssätze E1 bis En zu reproduzieren.
Diese Anordnung umfaßt im wesentlichen dieselben Grundelemente wie die Anordnung nach F i g. 8:
eine Speichereinheit SP, ein Speicherregister SP-REG, ein sequentielles Netzwerk SN mit zugehörigen
Ansteuervorrichtungen sowie ein Resultatregister RES-REG und eine Operationssteuerung
OP-ST, die der Aufgabenstellung, nämlich der Bestimmung der gegebenen Informationssätze E, auf
Grund der in der Speichereinheit SP gespeicherten äquivalenten Informationssätze /, angepaßt sind.
Wie insbesondere Fig. 11 zeigt, wird der Konvertierungsvorgang
/ in JE durch ein ©-Signal der Operationssteuerung OP-ST eingeleitet. Dieses Signal bewirkt
die Übernahme des ersten /-Satzes Z1=(Z1 bis i„)
und des gespeicherten Anfangszustandes sin aus dem
/-Folgenspeicher SP in das Speicherregister SP-REG. Beim nächsten Steuersignal φ wird das erste Eingabezeichen
I1 aus dem Speicherregister in das i-Zeichenregister
I-REG und der Anfangszustand sia des
sequentiellen Netzwerkes in das Zustandsregister Z-REG übertragen. Diese Werte werden in der bereits
erläuterten Weise im Spalten- und Zeilendekoder SPA-DEK und ZL-DEK durch das Stenersignal φ
zur Spalten- und Zeilenauswahl des sequentiellen Netzwerkes SN verwendet. An der Kreuzungsstelle
von ausgewählter Spalte und ausgewählter Zeile ist, wie schon früher erwähnt, ein Wertepaar gespeichert,
welches einmal den nächsten Zustand S11 und dann
auch das betreffende Ausgabezeichen Z11 angibt.
Ein Steuerimpuls φ veranlaßt die Prüfung, ob ein
gültiges Ausgabezeichen vorliegt. Falls dies zutrifft, veranlaßt ein Steuerimpuls 31 die Übertragung des
ausgelesenen Zeichens in das Resultatregister RES- REG. Falls kein gültiges Ausgabezeichen vorliegt,
handelt es sich um ein Leerstellenzeichen, und das im Ausgaberegister A-REG gespeicherte Zeichen wird
unterdrückt.
Ein Steuerimpuls prüft sodann, ob weitere Stellen des Informationssatzes / vorliegen. Trifft dies zu,
so wird der im Ausgaberegister A-REG gespeicherte nächste Zustand Sj + 1 = % in das Zustandsregister
Z-REG sowie das nächste Eingabezeichen I1 + 1in das
i-Zeichenregister I-REG übertragen und das Verfahren mit der Ausgabe eines Steuerimpulses φ fortgesetzt.
Liegen keine weiteren Stellen des Informationssatzes / zur Verarbeitung vor, so kennzeichnet ein
Steuerimpuls φ das Ende der Verarbeitung. Der ursprünglich
gegebene Informationssatz E befindet sich nun im Resultatregister RES-REG.
Ein Beispiel für die Reproduktion eines Informationssatzes E aus einem zugehörigen äquivalenten
Informationssatz Z ist in Fig. 15 gegeben. Es wird dort gezeigt, wie aus dem Informationssatz Z11
(F i g. 14) der ursprünglich gegebene Informationssatz E11 (F i g. 12) erzeugt wird.
Für den Informationssatz Z11 ist ein Anfangszustand
vorgesehen, der als Ausgabezeichen das Zeichen F erzeugt.
Wie bereits ausgeführt, wird die Annahme ge-
. macht, daß jedem internen Zustand ein Ausgabezeichen fest zugeordnet ist, so daß die internen Zustände
durch die Angabe des zugehörigen Ausgabezeichens beschreibbar sind.
Nachdem als Anfangszustand der Zustand F festgelegt ist, wird das erste Zeichen I1 = 6 des Informationssatzes
Z11 in das i-Zeichenregister übertragen und
aus dem sequentiellen Netzwerk SN, nach F i g. 13, durch das Argumentpaar F, 6 als nächster Zustand
der Zustand Zi ermittelt. Da kein Leerzeichen am Eingang
des Netzwerkes anliegt, wird als Ausgabezeichen das Zeichen Zs ausgegeben.
Das Verfahren wird mit der Übertragung des ermittelten nächsten Zustandes E in das Zustandsregister
und der Übertragung des nächsten Eingabezeichens I2 = (-) in das i-Zeichenregister fortgesetzt
wobei das Eingabezeichen (-) ein Leerstellenzeichen kennzeichnet.
Das Argumentpaar (E, -) bestimmt nach F i g. 14
den nächsten Zustand BLANK, der ein Zwischenraumzeichen darstellt. Da jedoch auf Grund des Eingabezeichens
(-) ein Leerstellenzeichen vorliegt, wird kein Ausgabezeichen erzeugt und lediglich der
Zustand BLANK in das Zustandsregister Z-REG übertragen. Das Verfahren wird mit der Stelle is = 6
fortgesetzt, wobei das Argumentpaar (BLANK, 6) als nächster Zustand S und als Ausgabezeichen S ergibt.
Das Verfahren wird fortgesetzt, bis sich schließlich der Informationssatz Zi11 = FESTES GESTEIN
ZAEHPLASTISCH IST ..., wie in F i g. 15 gezeigt, ergibt.
In dem in F i g. 12 dargestellten Beispiel enthalten die Informationssätze Zi1 bis E23 über dem Zeichenvorrat
Z insgesamt 1130 Zeichen. Nach der Verarbeitung in der Anordnung nach F i g. 8 enthalten die
äquivalenten Informationssätze Z1 bis Z23 über dem
Zeichenvorrat Y 1400 Zeichen, da 270 Leerstellenzeichen eingefügt wurden. Die relativ große Zahl von
Leerstellenzeichen hat ihre Ursache im wesentlichen darin, daß keinerlei Vorkehrungen zu einer Optimisierung
oder Minimisierung der Zahl der Leerstellenzeichen vorgenommen wurden.
Während bei der geheimen Informationsverschlüsselung die Zahl der Leerstellen innerhalb weiter
Grenzen von untergeordneter Bedeutung ist, muß bei der Informationsspeicherung das Bestreben dahin
gehen, die Zahl der Leerstellenzeichen möglichst klein zu machen, um eine gute Ausnutzung des zur Verfügung
stehenden Speicherplatzes zu erreichen.
Unter der Annahme, daß für das angegebene Beispiel eine konventionelle Speichereinheit mit 8 Bit pro
Speicherstelle zur Verfügung steht, sind zur Speicherung der Informationssätze Zi1 bis E23 insgesamt
1130 Speicherstellen erforderlich. Werden nun an Stelle der Informationssätze E1 bis E23 die äquivalenten
Informationssätze Z1 bis Z23 gespeichert, so sind,
da pro Speicherstelle 8 Bit zur Verfügung stehen und zur Speicherung eines Zeichens aus dem Eingabezeichenvorrat
4 Bit erforderlich sind, zur Speicherung der 1400 Zeichen der Informationssätze Z1 bis Z23 insgesamt
700 Speicherstellen erforderlich. Obwohl bei dem gewählten Beispiel keinerlei Vorkehrungen zur
Minimisierung der Zahl der Leerstellen getroffen wurde, konnte im Gegensatz zu einer konventionellen
Speicherung eine Einsparung von 430 Speicherstellen
(d. h. etwa 40 %) erreicht werden. Für den Fall, daß der Zeichenvorrat Y, der zur Bildung der Informationssätze
/ zur Verfügung steht, eine geringere Zahl von Zeichen umfaßt als der Zeichenvorrat Z, der zur
Bildung der Originalsätze E verwendet wird, ergibt sich immer die Möglichkeit einer Informationskompression.
Dadurch wird zur Speicherung der äquivalenten Informationssätze / eine geringere Speicherkapazität
benötigt, als es bei unmittelbarer Speicherung der Originalsätze E der Fall wäre.
Darüber hinaus läßt sich durch entsprechende Geschwindigkeitsanpassung
zwischen der konventionellen Speichereinheit SP, die zur Speicherung der äquivalenten
Folgen / verwendet, und dem sequentiellen Netzwerk, das zur Erzeugung der Ausgangsfolgen E
benutzt wird, durch eine geeignete Parallel-Serienumsetzung eine Geschwindigkeitssteigerung des Auslesevorganges
aus der konventionellen Speichereinheit erzielen.
In einem weiteren Beispiel, welches mit Hilfe der F i g. 12, 13 und 14 erläutert wird, ist ein Ausgabezeichenvorrat
Z gewählt, der insgesamt 30 Zeichen, 26 Buchstaben (A bis Z) und 4 Interpunktionszeichen
Punkt (.), Komma (,), Bindestrich (-) und Zwischenraum () umfaßt. Die gegebene Information, die gespeichert
oder verschlüsselt werden soll, wird in Informationssätze E1 bis E23 zerlegt und ist in Fig. 12
gezeigt.
Der Eingabezeichenvorrat Y, der zur Bildung der äquivalenten Folgen I1 bis Z23 verwendet wird, umfaßt
insgesamt 16 Zeichen, die Zeichen 0 bis 9, A, B, C, D, E sowie das Zeichen (-) als Leerstellenzeichen.
Das sequentielle Netzwerk, das dem Beispiel zugrunde gelegt ist, enthält 30 interne Zustände S1 bis
sso und ist in F i g. 13 gezeigt. Zur Vereinfachung wird
angenommen, daß jedem Zustand ein Zeichen aus dem Ausgabezeichenvorrat Z zugeordnet ist, welches
als Ausgabezeichen am Ausgang des Netzwerkes erscheint, falls kein Leerstellenzeichen yn am Eingang
des Netzwerkes vorliegt. Auf Grund dieser Vereinfachung, die darin besteht, daß das Netzwerk bei einem
bestimmten Zustand j,- für jeden Wert yt bis y15 das
gleiche Ausgabezeichen Z erzeugt, enthält F i g. 13 im wesentlichen die Beschreibung der Übergangsfunktion des Netzwerkes, wobei zur Kennzeichnung
der internen Zustände auch das den Zuständen zugeordnete Ausgabezeichen verwendet wird.
Befindet sich z. B. das Netzwerk im Zustand S18 (R), so wird, falls kein Leerstellenzeichen y0 am
Eingang des Netzwerkes anliegt, das Zeichen R am Ausgang erzeugt.
Fig. 13 zeigt nun weiter, wie der Übergang des
Netzwerkes in Abhängigkeit von einem anliegenden Eingabezeichen bestimmt wird. Liegt z. B. das Eingabezeichen
γΊ vor und ist das Netzwerk im Zustand
sls(R), so geht das Netzwerk in den nächsten Zu-
stand J5 (E) über, der ein Ausgabezeichen E erzeugt,
falls kein Leerstellenzeichen y0 am Eingang vorliegt.
Die Leerstellenzeichenübergänge des Netzwerkes sind in der Spalte yn gezeigt. Befindet sich z. B. das
Netzwerk im Zustand J1 und liegt das Eingabezeichen
y0 am Eingang des Netzwerkes an, so wird kein gültiges Ausgabezeichen erzeugt, und das Netzwerk
geht in den nächsten Zustand J5 (E) über.
Wie weiter aus den Spezifikationen der Leerstellenzeichenspalte zu sehen ist, kann ein Übergang von
jedem Zustand nach jedem beliebigen Zustand, unter Verwendung einer entsprechenden Anzahl von Leerstellenzeichen
als Eingabezeichen, erfolgen.
So führt z. B. eine Leerstellenzeichenfolge aus fünf Leerstellenzeichen ( ) das Netzwerk aus einem
Zustand J1(^l) in den Zustand J17 (ß) über, wobei
die Zustandsfolge J1, J5, J27, J25, J14, J17 durchlaufen
wird, ohne ein gültiges Ausgabezeichen am Ausgang des Netzwerkes zu erzeugen.
Nach Anwendung beispielsweise der im Zusammenhang mit den F i g. 8 und 9 spezifizierten Verfahrensschritte
ergeben sich bei Verwendung des in Fig. 13 beschriebenen Netzwerkes die in Fig. 14 gezeigten
äquivalenten Informationssätze I1 bis Z23, wobei
für jeden Informationssatz /,- außerdem ein Anfangszustand
j;n festgelegt wurde, der in Fig. 14,
Spalte 1 gezeigt ist.
Bei der geheimen Informationsverschlüsselung wird ein gegebener Text in Informationssätze E1 zerlegt
und ein geeignetes sequentielles Netzwerk, welches durch die Spezifizierung der Übergangs- und Ausgangsfunktion
bestimmt wird, als Kodierungsschlüssel gewählt. Ferner werden mit Hilfe der Anordnung
nach F i g. 8 äquivalente Folgen /,· ermittelt, die als verschlüsselte Informationssätze aufgefaßt, gegebenenfalls
zur geheimen Informationsübertragung verwendet und schließlich zur Erlangung des Originaltextes
wieder dechiffriert werden.
Zum Speichern wird die Information in Informationssätze E1 zerlegt und mit Hilfe der Anordnung
nach F i g. 8 in äquivalente Informationssätze /,· umgesetzt.
Die zu den gegebenen Folgen £",· äquivalenten
Informationssätze /,· werden in einer konventionellen Speichereinheit gespeichert und bei Bedarf entweder
zur weiteren Verarbeitung oder zu einer späteren Reproduktion der ursprünglich gegebenen Folgen E1 mit
Hilfe des zugehörigen sequentiellen Netzwerkes wieder aus dem Speicher ausgelesen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Anordnung zur Kodierung und Dekodierung von Informationssätzen E = [E1 bis En), die
als Zeichenfolgen aus einem Zeichenvorrat Z = (Z1 bis Z/j} und als verschlüsselte Informationssätze
/ = [I1 bis In) in Form von Zeichenfolgen
aus einem frei gewählten Zeichenvorrat Y= (V1 bis V/,} gebildet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß als Adressen einer Dimension einer mindestens zweidimensionalen
Speicheranordnung (SN) eine Anzahl von Kodierungsschlüsseln (.J1 bis sr) vorgesehen ist, daß
ferner im Fall von h > k für jeden Kodierungsschlüssel (Sj) unter einer weiteren, durch die verschlüsselten
Zeichen (V1 bis νΛ) gegebenen Adressendimension
Zeichenpaare (Sn; Z1I) gespeichert
sind, welche die Verschlüsselung des Informationszeichens (Z1I) durch das Zeichen (y,·) darstellen,
wobei eine den Kodierungsschlüssel darstellende Adresse (si) der einen Dimension stets zusammen
mit einer Adresse (y,·) der anderen Dimension ein Informationszeichen (Z1D erzeugt,
daß weiter der als nächster anzuwendende Kodierungsschlüssel (Sjj) durch das adressierte Zeichenpaar
festgelegt ist, wobei dieser Kodierungsschlüssel (Sj1) und das Informationszeichen (Z1I)
durch den Inhalt eines ersten Adreßregisters (Z-Reg) und durch den Inhalt (y() eines zweiten
Adreßregisters (I-R eg) bestimmt sind, daß ferner
eine Operationssteuerung (OP-ST) vorgesehen ist, die bei Vorliegen eines zu verschlüsselnden Zeichens
(el) in dem zugeordneten Register (E-Reg)
durch eine Modifikationsvorrichtung (Y-Mod) und eine Vergleichsvorrichtung (VGL) ein gültiges
Wertepaar (zjh yf) ermittelt und das ermittelte
Zeichen (y;) als kodiertes Informationszeichen (z;)
in einem Resultatregister (RES-REG) abspeichert.
2. Anordnung zur Kodierung und Dekodierung von Informationssätzen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß im Fall h<Lk jeder Kodierungsschlüssel (si) mindestens an der durch
ein Adressenpaar (yh ss) definierten Speicherstelle
ein Leerstellen-Zeichen (L) als Ausgabezeichen erzeugt, daß ferner in einer Dimension der Speicheranordnung
(SN) eine zusätzliche Adresse (y0) vorgesehen ist, unter der in der Speicheranordnung
jedem gespeicherten Kodierungsschlüssel (si) an Stelle eines zu verschlüsselnden Zeichens
(Zjj) ein Leerstellen-Zeichen (L1) zugeordnet ist,
daß ferner die Operationssteuerung (OP-ST) durch die Ausgangssignale der Vergleichsvorrichtung
(VGL) bei der Kodierung der Informationssätze (Ej) Leerstellen-Zeichen (Lj) zwischen den
Informationssätzen an beliebigen Stellen einfügt, derart, daß die Anordnung von einem Kodierungsschlüssel
zu einem beliebigen anderen übergehen kann, und daß bei der Dekodierung der verschlüsselten Informationssätze (Ij) die Operationssteuerung
und die Vergleichsvorrichtung vorhandene Leerstellen-Zeichen unterdrücken.
3. Anordnung zurKodierung von Informationssätzen E in Informationssätze / nach einem oder
mehreren der Ansprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch die nachstehenden Bestandteile und deren
Anordnung:
a) eine Speichereinheit (SP) zur Speicherung der Informationssätze E,
b) ein Speicherregister (SP-REG) zur teilweisen oder vollständigen Speicherung eines aus
dem Speicher gelesenen Informationssatzes £ und des Anfangszustandes (sjA) sowie Schaltmittel
(OP-ST) zur zeichenweisen Übertragung der Informationssätze in ein E-Zeichenregister
(E-REG), \
c) ein sequentielles Netzwerk, realisiert durch: eine Speichereinheit (SN) mit Speicherung:
der Daten, die das Verhalten des Netzwerkes; hinsichtlich der Übergangs- und Ausgangs-j
funktionen bestimmen, !
d) ein Zustandsregister (Z-REG) zur Speicherung des gegenwärtigen Zustandes (si) des
Netzwerkes,
e) Schaltmittel (ZL-DEK) zur Dekodierung des gegenwärtigen internen Zustandes (sj) des
Netzwerkes sowie Schaltmittel (OP-ST) zur Ansteuerung der Zeile des Speichers (SN),
f) Schaltmittel (SPA-DEK) zur Dekodierung des in einem i-Zeichenregister (I-REG) gespeicherten
Eingabezeichens (y,) sowie Schaltmittel (OP-ST) zur Ansteuerung der Spalte des Speichers (SN),
g) Schaltmittel (OP-ST) zur Prüfung des erzeugten Ausgabezeichens auf Gültigkeit und
zum Vergleich (VGL) eines gültigen Ausgabezeichens (ζ;!) mit dem im e-Zeichenregister
(E-REG) gespeicherten Zeichen! des Informationssatzes E,
h) eine Modifizierschaltung (Y-MOD) zur Bestimmung der nächsten Spalte (y; + 1), als
modifizierte Spaltenadresse und Schaltmittel j (OP-ST) zu ihrer Übertragung in das i-Zei-!
chenregister (I-REG) und schließlich j
i) Schaltmittel (OP-ST) zur Übertragung der im i-Zeichenregister (I-REG) gespeicherten
Spaltenadresse (y) als I-Folgezeichen (/,·) in
ein Resultatregister (RES-REG), wenn das Ausgangszeichen (Z1I) gültig war.
4. Anordnung zur Dekodierung von Informationssätzen E aus den Informationssätzen / nach
einem oder mehreren der Ansprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch die nachstehenden Bestandteile
und deren Anordnung:
a) eine Speichereinheit (5P) zur Speicherung der Informationssätze /,
b) ein Speicherregister (SP-REG) zur teilweisen oder vollständigen Speicherung der aus dem
Speicher gelesenen Sätze (I1) und des Anfangszustandes
(Sj0) sowie zugehörige Steuermittel
(OP-ST) zur zeichenweisen Übertragung des Informationssatzes (7;) in ein i-Zeichenregister
(I-REG),
c) ein sequentielles Netzwerk, realisiert durch eine Speichereinheit (SN) zur Speicherung der
das Verhalten des Netzwerkes bestimmenden Übergangs- und Ausgangsfunktion,
d) ein Zustandsregister (Z-REG) zur Speicherung des gegenwärtigen Zustandes (S1) des
sequentiellen Netzwerkes,
I 499 208
3 4
e) Schaltmittel (ZL-DEK) zur Dekodieriing des satorischem Aufwand an Rechenzeit und Speicherim
Zustandsregister (Z-REG) gespeicherten raum hergestellt werden muß.
gegenwärtigen internen Zustandes (sj) des Ein weiterer wesentlicher Nachteil der konventio-
Netzwerkes sowie Schaltmittel (OP-ST) zur nellen Verfahren ist darin zu sehen, daß bei zeichen-
Ansteuerung der Zeile des Speichers (SN), 5 weiser, umkehrbar eindeutiger Kodierung, auf Grund
f) Schaltmittel (SPA-DEK) zur Dekodierung des elementaren Charakters dieser Technik, die
des im i-Zeichenregister (I-REG) gespeicher- rekursive (sequentielle) Struktur von Daten oder Daten
Eingabezeichens (y,·) sowie Schaltmittel tenfolgen nicht berücksichtigt werden kann und es
(OP-ST) zur Ansteuerung der Spalte des dadurch vor allem bei nicht numerischer Datenverar-Speichers
(SN) und damit der Speicherstelle 10 beitung, wie Sprachverschlüsselung, Dokumentationszur
Bestimmung des nächsten Zustandes (sn) aufgaben, Lern- oder adaptiven Prozessen oder
und des Ausgabezeichens (z,·,·) des sequen- kommerzieller Datenverarbeitung, kaum möglich ist,
tiellen Netzwerkes, die vorhandene Redundanz des Datenmaterials für
N . . , . , . „„_s ο . , die Verarbeitung und Speicherung auszunutzen.
g) em Ausgaberegister (A-REG) zur Speiche- Auch ·η den Verfahren zur Kodierung von Inforrung
des ermittelten nächsten Zustandes (i^ mation zum Zweck der Fehlerprüfung un°d/oder _kor_
und des Ausgabezeichens (ζ,·) und schließlich rektUf igt eine zeichenWeise Kodierung, ähnlicher
h) Schaltmittel (VGL) zur Prüfung des erzeug- oder modifizierter Art, wie sie in der Datenverarbeiten
Ausgabezeichens auf Gültigkeit und tung verwendet wird, nicht anwendbar, solange sich
Steuermittel (OP-ST) zur Übertragung eines 20 die Häufigkeitsverteilung der Zeichen des Originalgültigen Ausgabezeichens (β;·) in ein Resultat- textes in irgendeiner gesetzmäßigen Abhängigkeit in
register (RES-REG). den Zeichenfolgen des verschlüsselten Textes ab
bildet.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfin-
s- 25 dung, eine Anordnung zur Informationsverarbeitung,
wie z. B. für die Datensicherung, anzugeben, die in der Lage ist, in stärkerem Maße, als bei den bekannten
konventionellen Verfahren, von der inneren
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Kodie- Struktur der zu verarbeitenden Datensätze Gebrauch
rung und Dekodierung von Informationssätzen E, die 30 zu machen, indem z. B. die Redundanz der Informaals
Zeichenfolgen aus einem Zeichenvorrat Z und als tion in systematischer Weise modifiziert, statistische
verschlüsselte Informationssätze / in Form von Zei- Merkmale und Abhängigkeiten des Datenmaterials
chenfolgen aus einem frei gewählten Zeichenvorrat Y ermittelt und zur Informationsverarbeitung verwendet
gebildet sind. werden (z. B. Datenkompression oder geheime Ver-
Sie betrifft insbesondere eine Anordnung zur In- 35 schlüsselung).
formationsverarbeitung, wie Redundanzerweiterung Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung zur
und -beseitigung, sowie zur Manipulation statistischer Kodierung und Dekodierung von Informationssät-Merkmale
der Information, z. B. Sprache, unter Ver- zen E, die als Zeichenfolgen aus einem Zeichenvorwendung
sequentieller Netzwerke an Stelle kombina- rat Z und als verschlüsselte Informationssätze / in
torischer Netzwerke, die vorwiegend bei der konven- 40 Form von Zeichenfolgen aus einem frei gewählten
tionellen Datenverarbeitung Verwendung finden. Zeichenvorrat Y gebildet sind, gelöst, die dadurch
Obwohl die Technik der Informationsdarstellung gekennzeichnet ist, daß als Adressen einer Dimension
und -verarbeitung mit kombinatorischen Netzwerken einer mindestens zweidimensionalen Speicheranordzum
gegenwärtigen Zeitpunkt fast ausschließlich ver- nung eine Anzahl von Kodierungsschlüsseln vorgewendet
wird, ergeben sich jedoch — vor allem bei 45 sehen ist, daß ferner für den Fall, daß der Zeichennicht
numerischer Datenverarbeitung — wesentliche vorrat Y größer oder gleich dem Zeichenvorrat Z ist,
Nachteile, deren Ursachen unter anderem in der ele- für jeden Kodierungsschlüssel unter einer weiteren
mentaren Art der Informationsdarstellung zu suchen durch die verschlüsselten Zeichen gegebenen Adressind.
Am Beispiel des Speicherns von Information sendimension Zeichenpaare gespeichert sind, welche
soll dieser Sachverhalt nun in den F i g. 1 und 2 50 die Verschlüsselung des Informationszeichens durch
näher dargestellt werden: das Zeichen darstellen, wobei eine den Kodierungs-
F i g. 1 zeigt, wie der Zeichenvorrat Z mit Hilfe schlüssel darstellende Adresse der einen Dimension,
des kombinatorischen Netzwerkes KN in umkehrbar stets zusammen mit einer Adresse der anderen Dieindeutiger
Weise in den kodierten Zeichenvorrat CZ mension, ein Informationszeichen erzeugt, daß weiter
umgeschlüsselt wird; 55 der als nächster anzuwendende Kodierungsschlüssel
F i g. 2 zeigt die Vorgänge bei der Speicherung. durch das adressierte Zeichenpaar festgelegt ist, wo-Der
Informationssatz E wird zuerst in den kodierten bei dieser Kodierungsschlüssel und das Informations-Informationssatz
CE umgeschlüsselt und in den Spei- zeichen durch den Inhalt eines ersten Adressenregicherstellen
N, N + 1, N + 2 ... gespeichert. Beim sters und durch den Inhalt eines zweiten Adressen-Lesevorgang
wird die gespeicherte Information SPE 60 registers bestimmt sind, daß ferner eine Operationswieder
als kodierter Informationssatz CE aus dem steuerung vorgesehen ist, die bei Vorliegen eines zu
Speicher entnommen. verschlüsselnden Zeichens in dem zugeordneten Re-
Jeder Bit-Position der kodierten Informationssätze gister durch eine Modifikationsvorrichtung und eine
CE werden also in umkehrbar eindeutiger Weise bi- Vergleichsvorrichtung ein gültiges Wertepaar ermitstabile
Elemente in einer Speichereinheit zugeordnet, 65 telt und das ermittelte Zeichen als kodiertes Informawodurch
eine strenge Lokalisierbarkeit der Informa- tionszeichen in einem Resultatregister abspeichert,
tions-Verwendung von symbolischen oder Maschi- Für den Fall, daß der Zeichenvorrat Y kleiner ist
tions-Verwendung von symbolischen oder Maschi- Für den Fall, daß der Zeichenvorrat Y kleiner ist
nenadressierungssystemen mit beachtlichem organi- als der Zeichenvorrat Z, besteht die Erfindung darin,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ0028189 | 1965-05-22 |
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Family
ID=7203216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| RU2140709C1 (ru) * | 1997-12-16 | 1999-10-27 | Молдовян Александр Андреевич | Способ криптографического преобразования блоков цифровых данных |
| RU2211541C2 (ru) * | 2001-11-08 | 2003-08-27 | Государственное унитарное предприятие Специализированный центр программных систем "Спектр" | Способ криптографического преобразования блоков цифровых данных |
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1965
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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