DE1296887B - Gelenkverbindung mit einem Hohlkugelteil - Google Patents

Gelenkverbindung mit einem Hohlkugelteil

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DE1296887B
DE1296887B DE1964H0053270 DEH0053270A DE1296887B DE 1296887 B DE1296887 B DE 1296887B DE 1964H0053270 DE1964H0053270 DE 1964H0053270 DE H0053270 A DEH0053270 A DE H0053270A DE 1296887 B DE1296887 B DE 1296887B
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DE1964H0053270
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Chow Ho
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Heim Universal Corp
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Heim Universal Corp
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Gelenkverbindung mit einem Hohlkugelteil, dessen Innen- und Außenfläche als Lagerflächen dienen, indem die Innenfläche an einer konvexen Lageroberfläche einer Büchse anliegt und auf der Außenfläche die konkave Innenfläche einer ringförmigen Kugelhalterung lagert, wobei die Büchse mit einem frei durch eine Endöffnung des Hohlkugelteils verlaufenden Teil versehen ist.
  • Derartige Gelenkverbindungen werden beispielsweise verwendet, wenn die miteinander verbundenen Teile in einer Ebene relativ zueinander eine vollständige oder nahezu eine vollständige Umdrehung und/ oder eine begrenzte Schwenkbewegung senkrecht oder schräg zu dieser Ebene ausführen sollen.
  • Ein typisches Beispiel einer derartigen Gelenkverbindung ist in der französischen Patentschrift 896 782 gezeigt.
  • Nachteilig bei diesen bekannten Gelenkverbindungen ist, daß sich die Kugelhalterung ständig mit der Büchse mitdreht und auf der Außenfläche des Hohlkugelteils gleitet. Dies fördert den Verschleiß. Außerdem sind enge Herstellungstoleranzen erforderlich, um den Verschleiß gering zu halten. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Gelenkverbindung der genannten Art zu schaffen, bei der zwischen dem Kugelteil und der Kugelhalterung ein Drehen und somit Verschleiß nicht auftritt. Dies soll auch bei möglichst großen Herstellungstoleranzen erreicht werden.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der durch die Endöffnung des Hohlkugelteils verlaufende Teil der Büchse als röhrenförmiger Hals ausgebildet ist, frei durch die Kugelhalterung verläuft und gegen ein Stehbolzenhalterungsglied gedrückt ist.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Büchse zusammendrückbar ist, derart, daß der Abstand (das Spiel) zwischen dem Stehbolzenhalterungsglied und der Kugelhalterung einstellbar ist.
  • Dies hat den Vorteil, daß Unterschiede in den Abmessungen bei der Herstellung der Gelenkverbindung durch entsprechendes Zusammendrücken der Büchse ausgeglichen werden können.
  • Vorzugsweise ist die Gelenkverbindung derart ausgebildet, daß die innere Lageroberfläche des Kugelteils ein Kugelflächensegment ist, dessen eine Begrenzung durch einen Großkreis gebildet ist.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist zwischen dem Stehbolzenhalterungsglied und der Kugelhalterung eine Druckfeder oder eine Unterlegscheibe eingesetzt.
  • Die innere Lageroberfläche der Kugelhalterung ist vorzugsweise konisch ausgebildet.
  • Im folgenden soll die Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen im einzelnen beschrieben werden.
  • F i g. 1 ist eine teilweise geschnittene Ansicht einer Gelenkverbindung nach der Erfindung; F i g. 2 ist eine teilweise geschnittene Ansicht einer anderen Ausführungsform einer Gelenkverbindung nach der Erfindung; F i g. 3 ist eine Aufsicht auf eine Gelenkverbindung nach der Erfindung, die abgedichtet ist; F i g. 4 ist ein Partialschnitt durch die Ausführungsform nach F i g. 3 längs der Linie 8-8. Die Blickrichtung ist die Richtung der Pfeile; F i g. 5 ist ein Querschnitt durch die elastische Muffe aus der F i g. 4 vor dem Zusammensetzen; F i g. 6 ist eine Aufsicht auf eine andere Gelenkverbindung nach der Erfindung; F i g. 7 ist eine Seitenansicht der Gelenkverbindung nach F i g. 6. Die Blickrichtung verläuft in Richtung des Pfeils 20 aus F i g. 6; F i g. 8 ist eine teilweise geschnittene Ansicht der Gelenkverbindung nach F i g. 6, geschnitten längs der Linie 30-30 aus F i g. 6. Blickrichtung ist die Richtung der Pfeile; F i g. 9 zeigt die gleiche Ansicht wie die F i g. B. Die Gelenkverbindung ist jetzt nur verkantet und belastet; F i g. 10 ist eine Aufsicht auf ein abgeändertes Kugelteil für eine Gelenkverbindung nach der Erfindung; F i g. 11. ist eine Seitenansicht des Kugelteils aus F i g. 10; F i g. 12 ist eine Aufsicht auf eine weitere abgewandelte Ausführungsform eines Kugelteils für eine Gelenkverbindung nach der Erfindung; F i g. 13 ist eine Seitenansicht des Kugelteils nach F i g. 12; F i g. 14 ist eine teilweise geschnittene Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Gelenkverbindung nach der Erfindung.
  • In den F i g. 1 und 2 ist eine Gelenkverbindung gezeigt, die mit einem Kugel-(Gelenk-)Körper 110 aus Metallblech aufgebaut ist und an seinem einen Ende einen hohlen Kugelteil 11 aufweist. Der hohle Kugelteil 11 ist so ausgebildet, daß er eine innere Lageroberfläche 13, eine äußere Lageroberfläche 12 sowie eine obere Öffnung 14 aufweist. Die beiden Lageroberflächen sind als Kugelflächensegmente ausgebildet. Die Mittelpunkte der Oberflächen 12 und 13 brauchen nicht genau an einem gemeinsamen Punkt liegen. Der Kugelkörper kann daher kostensparend ohne weitere Bearbeitungsstufen aus Metallblech gestanzt werden.
  • Bei allen Ausführungsformen der Erfindung ist es günstig, wenn die eine Randbegrenzung der inneren, als Kugelsegment ausgebildeten Lageroberfläche am Äquatorkreis der Oberfläche entlangläuft. Das bedeutet, daß die innere Lageroberfläche einer Halbkugel gleichen soll, deren oberer Teil weggenommen worden ist. Als Begrenzung der Lagerfläche einen Äquatorkreis zu wählen hat den Vorteil, daß dadurch die maximale innere Lagerfläche und außerdem die kleinstmögliche axiale Kraftkomponente für die Bolzen erreicht wird, wenn auf den Kugelkörper ein Zug oder ein Druck ausgeübt wird.
  • Eine Bolzenhalterung 30 weist ein inneres Gabelende 31 und ein äußeres Gabelende 132 auf. Zwischen diesen beiden Gabelenden ist ein Bolzen 33 angeordnet, der frei durch die Öffnung 14 im Kugelkörper 110 hindurchgeht. Die beiden Gabelenden können in einem Stück miteinander verbunden sein, wie es gezeigt ist. Man kann sie aber auch getrennt ausbilden. Eine ringförmige Büchse 36 stelt einen Teil der Bolzenhalterung 30 dar und kann sich frei in der Bolzenhalterung 30 und um den Bolzen 33 herum drehen. Die Büchse 36 weist eine äußere Lageroberfläche 37 auf, die an der inneren Lageroberfläche des hohleren Kugelteils 11 anliegt. Untei der Wirkung einer radial gerichteten Kraft F besteht ein gewisses Lagerspiel zwischen der Büchse 36 und dem Kugelteil 11. Weiterhin ruft die Radialkraft F auch ein gewisses Spiel 139 zwischen der Büchse 36 und dem Bolzen 33 hervor. Die ringförmige, obere Oberfläche der Kugelhalterung 123, die eben ausgebildet ist, liegt an der flachen, unteren Oberfläche des Gabelendes 132 an. Der Halsteil 20 der Büchse 36, der innerhalb der Öffnung 14 verläuft, ist ausreichend lang, so daß die untere Oberfläche des Gabelendes 132 die obere Oberfläche 21 der Büchse berühren kann. Der Halsteil 20 der Büchse sorgt außerdem dafür, daß die Kugelhalterung 123 über das genügende Spiel verfügt. Um also das Spiel zwischen dem Gabelende 132 und der Kugelhalterung 123 größer zu machen, kann man den Halsteil 20 verlängern. Der Halsteil 20 steht mit dem Gabelende 132 in Berührung. Die Bolzenhalterung 30 dreht sich auf der oberen Oberfläche der Kugelhalterung 123.
  • In allen Ausführungsformen der Erfindung kann die Bolzenhalterung in einem bestimmten Bereich verkantet sowie vollständig herumgedreht werden. Nur in der Ausführungsform nach F i g. 1 ist eine vollständige Drehung nicht möglich, nämlich dann nicht, wenn die beiden Gabelenden 31 und 132 miteinander verbunden sind. Unter üblichen Betriebsbedingungen ist die Reibung zwischen dem Kugelteil und der Kugelhalterung wesentlich größer als zwischen der Kugelhalterung und dem Gabelende. Daher wird sich die Kugelhalterung 123 zusammen mit dem Kugelteil herumdrehen, den Verkantungsbewegungen zwischen ihnen jedoch nicht folgen. Daher ist bei dieser Konstruktion eine große tragende oder Lageroberfläche zwischen der Kugelhalterung und dem hohlen Kugelteil nicht notwendig, da sie sich nur mit einer kleinen Geschwindigkeit aneinander reiben. Wenn sich die Bolzenhalterung 30 dreht, bleibt die Kugelhalterung 123 fest auf dem Kugel-oder Gelenkkörper 110 liegen, da sie am Kugelteil 11 angreift. Wenn die Bolzenhalterung gedreht wird, so dreht sie sich auf ihrer unteren tragenden Oberfläche. Die Kugelhalterung 123 stellt einmal für die äußere Oberfläche 12 des Kugelteils 11 eine kugelförmige, tragende oder Lagerfläche dar, und zum anderen ist sie eine Lagerfläche für das Gabelende 132.
  • Die F i g. 2 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung. In dieser Figur ist ein Kugelkörper 40 mit einem hohlen Kugelteil 41 ausgerüstet, der eine innere, kugelsegmentförmige tragende oder Lageroberfläche 43, eine äußere kugelsegmentförmige Lageroberfläche 44 sowie eine Mittelöffnung 45 aufweist. Ein Stehbolzenbautei146 besteht aus einer Büchse 47, einem äußeren Kopfstück 48 und aus einem Bolzen 49. Der Bolzen 49 hält die Büchse 47 und das äußere Kopfstück 48 zusammen. Innerhalb der Öffnung 45 des Kugelkörpers 40 ist ein röhrenförmiger Halsteil der Büchse 47 angeordnet. Die Büchse 47 besitzt eine äußere tragende Oberfläche 50, die sich gegen die Oberfläche 43 des Kugelkörpers 40 anlehnt. Zwischen dem hohlen Kugelteil 41 und dem äußeren Kopfstück 48 erstreckt sich eine Kugelhalterung 51. Die Kugelhalterung 51 weist eine innere Lageroberfläche 52 auf, die tragend mit der Oberfläche 44 in Berührung steht. Die Kugelhalterung 51 besitzt eine mittlere Öffnung 53, die durch sie hindurchgeht, sowie eine Schulter 54. Die Öffnung 53 ist so groß, daß sie den Halsteil der Büchse 47 nicht berührt. Das obere Ende 55 der Kugelhalterung 51 beschränkt ihre axiale Bewegung. Das Ende 55 lehnt sich gegen das äußere Kopfstück 48 an und kann sich auf der ebenen tragenden Oberfläche des Kopfstücks 48 seitlich frei bewegen. Zwischen dem Ende 55 und dem Kopfstück 48 besteht ein Spalt (der übertrieben groß gezeichnet ist, um ihn besser zeigen zu können). Eine Druckfeder 56, die zwischen die Schulter 54 der Kugelhalterung 51 und das äußere Kopfstück 48 eingesetzt ist, erlaubt eine freie Drehung zwischen dem Kopfstück 48 und der Kugelhalterung 51.
  • Wenn auf den Kugelkörper 40 eine radial gerichtete Kraft F einwirkt, so wird das Kugelteil 41 auf der Oberfläche 50 der Büchse 47 nach oben auf das äußere Kopfstück zu gleiten. Wenn diese axiale Kraft kleiner als die Kraft der Vorspannungsfeder 56 ist, tritt eine Radialbewegung zwischen dem Kugelteil und dem Stehbolzenbauteil nicht auf. Wenn die axial gerichtete Kraft jedoch die Kraft der Feder übersteigt, bewegt sich der Kugelteil so lange auf das äußere Kopfstück hin, bis das Ende der Kugelhalterung 51 das äußere Kopfstück 48 berührt. Bei dieser Ausführungsform ist also zwischen der inneren tragenden Oberfläche 43 des Kugelbauteils 40 und der äußeren Oberfläche 50 der Büchse 47 ein beschränktes Lagerspiel vorhanden. Wenn die Feder 56 verhältnismäßig stark ist, verringert sie den toten Gang in der Gelenkverbindung, und die Übertragung von Schwingungsgeräuschen wird vermindert. Ist die Feder 56 dagegen verhältnismäßig schwach, wird der tote Gang in der Gelenkverbindung nicht herabgesetzt, die einzelnen Teile jedoch so zusammengehalten, daß auch in diesem Falle die Übertragung von Schwingungsgeräuschen vermindert ist.
  • Die axiale Belastung, die auf Grund der Konstruktion des Lagers auf die Feder einwirkt, beträgt etwa ein Viertel bis ein Fünftel der radial gerichteten Kraft F. Wenn beispielsweise die Kraft F 50 kg beträgt und die Kraft der Feder 56 12,5 kg übersteigt, so werden die Teile zusammengehalten und der tote Gang sowie die Übertragung von Schwingungen werden reduziert. Der Aufbau dieser Gelenkverbindung erlaubt es, den toten Gang bereits unter Verwendung verhältnismäßig schwacher Federn zu verhindern.
  • Zwischen den Stehbolzenbauteil und die Kugelteile ist eine Dichtung 57 eingesetzt, die als Balg ausgebildet ist und aus Gummi hergestellt sein kann. An dem Kugelteil ist ein Deckel 58 mit einer ringförmigen Dichtung 59 befestigt, um den inneren Kopf des Stehbolzenbauteiles mit Hilfe eines Überwurfes 60 und einer Schraube 61 abzudecken. Durch die Dichtung und den Deckel ist es möglich, in die Gelenkverbindung ein Schmiermittel einzubringen und Schwingungsgeräusche herabzusetzen.
  • Die F i g. 3 und 4 zeigen nun eine Ausführungsform einer Gelenkverbindung, die einen Kugelkörper 110 mit einem hohlen Kugelteil 111 aufweist. Der hohle Kugelteil weist eine innere, als Kugelsegment ausgebildete tragende oder Lageroberfläche 112, eine äußere, als Kugelsegment ausgebildete tragende oder Lageroberfläche 113, eine Endöffnung 114 sowie eine ringförmige Oberfläche 112' auf, die neben der Oberfläche 112 liegt. Die Mittelpunkte der Oberflächen 112 und 113 liegen so dicht als möglich zusammen, wie es bereits erklärt worden ist.
  • Der Bauteil 115 enthält eine Büchse 116. Die Büchse hat eine Oberfläche 118, die mit der inneren Oberfläche 112 des hohlen Kugelteils 111 in Berührung steht. Weiterhin weist sie einen Ansatz 119 auf, der lose durch die Endöffnung 114 hindurchgeht, sowie noch eine Endoberfläche 120 und eine Öffnung 121. Der Bauteil 115 enthält noch eine Sechskantmutter 122 und einen Schaft 125, der an beiden Enden mit Gewinden versehen ist. Die Sechskantmutter 122 weist eine Schulter 124 auf. Der Schaft paßt in die Öffnung 121 der Büchse 116 hinein. Der Schaft 125 dient zum weiteren Zusammensetzen der Gelenkverbindung und kann in verschiedenen Formen ausgebildet sein. Auf der Schulter 124 der Mutter 122 ist eine Unterlegscheibe 126 vorgesehen. Die Unterlegscheibe vermittelt eine flache Oberfläche 124'. Die Unterlegscheibe wird dann verwendet, wenn die Schulter 124 nicht groß genug ist, oder wenn ihr Material zu schwach ist, um als tragende oder als Lageroberfläche zu dienen. Auf den Teil 123 des Schafts 125 ist eine Mutter 127 aufgeschraubt.
  • Wenn man die Mutter 127 auf dem mit einem Gewinde versehenen Teil 123 des Schafts anzieht, wird die flache Oberfläche 124' gegen die Oberfläche 120 am Ende der Büchse 116 angedrückt. Die Büchse 116 wird auf diese Weise ein Bestandteil der Baugruppe 115. Wenn auch Muttern gezeigt sind, so kann man die Baugruppe 115 auch mit anderen Befestigungsmitteln zusammensetzen.
  • Eine Kugelhalterung 128, die eine innere Oberfläche 129 aufweist, steht mit der äußeren Oberfläche 113 des hohlen Kugelteils 111 in tragender Berührung. Die Kugelhalterung 128 weist eine ebene Lageroberfläche 130 auf, die mit der ebenen Oberfläche 124' in tragender Berührung steht. Die Öffnung 131 der Kugelhalterung 128 ist so groß, daß sie den Ansatz 119 der Büchse 116 nicht berührt. Die innere Oberfläche 129 ist mit Vorzug konisch ausgebildet, wie es in der F i g. 4 gezeigt ist.
  • Über der Gelenkverbindung sind eine elastische Muffe 132 und eine Abdeckung 133 vorgesehen. Die elastische Muffe 132 dichtet die Lagerflächen ab, um diese Flächen schmieren zu können, und verhindert die Übertragung von Schwingungsgeräuschen. Die Muffe 132 ist aus einem hohlen, zylinderförmigen Bauteil hergestellt, das in der F i g. 6 gezeigt ist. Es ist gedehnt und über die Kugelhalterung 128 herübergezogen worden. Das eine Ende 134 der elastischen Muffe 132 ist gedehnt und greift an der äußeren Oberfläche 113 des hohlen Kugelteils 111 an. Das andere Ende 135 der elastischen Muffe neigt dazu, sich wieder aufzurichten, so daß es gegen die flache Oberfläche 124' drückt. Durch diese elastische Muffe 132 ist es möglich, daß der Kugelkörper 110, die Baugruppe 115 und die Kugelhalterung 128 gegeneinander frei bewegbar sind.
  • Die Abdeckung 133 sorgt dafür, daß die Kugelverbindung vollständig abgedichtet ist, und daß ausreichend Platz für ein Schmiermittel vorhanden ist, damit das Schmiermittel die Lageroberflächen erreichen kann. Die Abdeckung 133 weist eine untere, ringförmige Oberfläche 133' auf, die an der Oberfläche 112' des Kugelkörpers 110 angeschweißt, angeklebt oder auch anders befestigt ist.
  • Die Abdeckung 133 kann mit einem Fettnippel versehen sein (nicht gezeigt), um ein Schmiermittel in die Gelenkverbindung einzugeben. Die Abdeckung kann auch aus einem Material hergestellt sein, das sich mit einer Nadel durchstechen läßt, um ein Schmiermittel zu injizieren. Das Schmiermittel dichtet dann selbst den Nadeldurchstich wieder ab, wenn die Nadel herausgezogen worden ist.
  • Bei dieser Ausführungsform kann die Baugruppe innerhalb eines beschränkten Bereichs verkanten, ist jedoch über einen vollen Kreis drehbar. In den F i g. 6, 7, 8 und 9 ist eine Gelenkverbindung gezeigt, die mit einem Kugelkörper 310 aufgebaut ist, der einen hohlen Kugelteil 311, einen Steg 312 mit einer Öffnung 313 sowie zwei Flansche 314 und 315 aufweist. Der Flansch 314 besitzt einen Arm 316, der an seinem Ende mit einer Öffnung 317 versehen ist. Der andere Flansch 315 besitzt einen Arm 318, der ebenfalls an seinem Ende mit einer Öffnung 319 versehen ist, die mit der Öffnung 317 etwa in einer Linie liegt. Die Mittellinie dieser beiden öffnungen 317 und 319 am Ende der Flanscharme bildet mit der Mittellinie des hohlen Kugelteils einen Winkel von fast 90° und geht in der Nähe der Mitte des Kugelteils hindurch. Der Steg 312, die Flansche 314 und 315 sowie die Arme 318 und 316 bilden zusammen eine Öffnung 320, in die eine Befestigungsmutter 321 hineinpaßt. Ein Stab 322, der mit einem Gewinde versehen ist und eine Mutter 323 aufweist, geht frei durch die Öffnungen 317 und 319 hindurch und steht mit der Mutter 321 im Eingriff. Bevor nun die beiden Muttern auf dem Gewindestab 322 gegen die Arme 316 und 318 angezogen werden, klafft zwischen den beiden Armen 316 und 318 ein kleiner Spalt 324, um die Herstellung möglich zu machen, wie es in den F i g. 6 und 8 gezeigt ist. Wenn die Muttern festgezogen sind, ist auch dieser Spalt verschwunden. Das ist in der F i g. 9 zu sehen. Wie in den F i g. 8 und 9 gezeigt ist, kann der Gewindestab 322 herein- und herausgedreht werden, um die Länge des Bauteils zu berücksichtigen, an dem die Gelenkverbindung angebracht werden soll. Die Öffnung 313 ist so groß, daß irgendwelche Behinderungen des Gewindestabs 322 nicht auftreten. Die Öffnung 313 weist einen Anschlag 325 auf. Durch diesen Anschlag kann der Gewindestab 322 nicht so weit nach innen gedreht werden, daß er die bewegbaren Elemente der Gelenkverbindung stört.
  • Wie in den Figuren gezeigt ist, haben für manche Anwendungen die Flansche 314 und 315 eine Breite, die gleich oder etwas kleiner als die Breite der Sechskantmutter 321, um die Mutter beim Anziehen mit einem Schraubenschlüssel halten zu können. Die Breite der Öffnung 320 zwischen den Flanschen 314 und 315 ist etwas größer als die Diagonalbreite der Sechskantmutter 321, so daß sich die Mutter 321 frei auf dem Gewindestab 322 drehen kann, um sie aufzuschrauben und um eine Längeneinstellung vorzunehmen.
  • Für manche Anwendungszwecke wird die Öffnung 320 zwischen den Flanschen 314 und 315 etwas größer als der Abstand zwischen zwei parallelen Seiten der Sechskantmutter gewählt, jedoch kleiner als die Entfernung zwischen zwei sich gegenüberliegenden Ecken der Mutter. Dann kann der Gewindestab 322 in der Mutter gedreht werden, ohne auf die Mutter 321 einen Schraubenschlüssel aufsetzen zu müssen.
  • Der hohle Kugelteil 311 ist so ausgebildet, daß eine innere, als Kugelsegment ausgebildete Oberfläche 326, eine äußere als Kugelsegment ausgebildete Oberfläche 327 sowie eine Öffnung 328 entsteht. Die Öffnung 328 weist eine konische Wandung 329 auf, was günstig ist, wenn sie als Anschlag dienen soll. Die Mittelpunkte der Oberflächen 326 und 327 sollen so nahe als es die Herstellung erlaubt in einem gemeinsamen Mittelpunkt zusammenfallen, der der Mittelpunkt des hohlen Kugelteils genannt ist. Das ist bereits erörtert worden.
  • Eine Büchse 330 weist einen kugelförmigen Teil 331 auf, der mit der inneren, als Kugelsegment ausgebildeten Lageroberfläche 326 des hohlen Kugelteils 311 in Berührung steht. Weiterhin ist die Büchse 330 mit einer Ansatzmuffe 332 ausgerüstet, die durch die Öffnung 328 im hohlen Kugelteil 311 hindurchgeht. Schließlich ist die Büchse 330 noch mit einer Mittelöffnung versehen, die sich durch ihren kugelförmigen Teil 331 und die Ansatzmuffe 332 erstreckt.
  • Eine Kugelhalterung 334 weist eine innere Lageroberfläche auf, die in den F i g. 8 und 9 als konische Fläche 335 gezeigt ist. Diese konische Fläche 335 legt sich gegen die äußere, als Kugelsegment ausgebildete Fläche 327 an. Weiterhin ist die Kugelhalterung 334 mit einer Öffnung 336 versehen, deren Wandungen die Ansatzmuffe 332 der Büchse 330 niemals berühren, sowie mit einer ringförmigen flachen Lageroberfläche 337.
  • Ein Stehbolzenbautei1338 besteht aus einer Schraube 339, einer Mutter 340 und einer Unterlegscheibe 341. Ein Gewindeschaft 342 der Schraube 339 geht durch die Unterlegscheibe 341 und die Mittelöffnung 333 der Büchse 330 hindurch. Wenn die Mutter 340 auf dem Gewinde 342 festgezogen wird, werden die Büchse 330 und die Unterlegscheibe 339 fest zwischen dem Kopf der Schraube 339 und der Mutter eingeklemmt. Die Lage der Mutter und der Schraube kann auch umgekehrt werden. Eine Oberfläche 343 der Unterlegscheibe 341 legt sich gegen die flache Lageroberfläche 337 der Kugelhalterung 334 an oder kann auch von dieser Oberfläche einen gewissen Abstand haben. Diese Unterlegscheibe kann weggelassen werden, wenn der Kopf der Schraube 339 oder die Mutter 340 groß genug sind, daß sie als Auslagefläche dienen können.
  • Das freie Spiel 344 zwischen den Oberflächen 343 und 337 darf erheblich schwanken, so daß die Büchse 330 und die Kugelhalterung 334 kostensparend mit großen Toleranzen hergestellt werden können. Um nun die Güte der Gelenkverbindung aufrecht zu erhalten, muß das freie Spiel 344 nach dem Zusammensetzen möglichst klein sein. Wenn das Lager zu viel Spiel hat, sind die Lagerflächen selbst entsprechend kleiner, so daß das Lager schneller verschleißt. Zusätzlich entstehen in einem Lager mit zu viel Spiel Geräusche. Die Ansatzmuffe 332 der Büchse 330 kann verkürzt werden, wenn man die Mutter 340 auf dem Gewindeteil 342 der Schraube 339 anzieht. Die Größe dieses Kugelteils 331 wird durch dieses Anziehen der Mutter fast nicht beeinflußt. Man hat gefunden, daß gesinterte Lagermaterialien (durch pulvermetallurgische Verfahren) und Kunststoffe wie beispielsweise Nylon und ein Azetalharz recht erheblich verkürzt werden können, wenn man die Ansatzmuffe 332 zusammenpreßt, ohne daß die Ansatzmuffe 332 springt oder zerbricht.
  • Wenn das Spiel 344 eingestellt ist, ist es günstig, wenn die Mutter 340 auf dem Gewindeteil 342 der Schraube 339 mechanisch oder mit Hilfe eines Klebemittels gesichert wird, um jede zufällige Änderung des günstigsten Spiels zu verhindern.
  • Der Gewindeteil 342 der Schraube 339 ist weiterhin zusammen mit einem Federring 346 durch Drehung des Kopfs der Schraube 339 in einen Arm 345 eingeschraubt. Die Schraube 339 und die Mutter 340 soll so fest gegeneinander angezogen sein, daß das Einschrauben der Schraube 339 zusammen mit dem Federring 346 in den Arm 345 das vorhandene Spiel 344 nicht beeinflussen kann. Wenn die Gelenkverbindung besonders stark verkantet ist, wie es in der F i g. 9 gezeigt ist, stößt die konische Oberfläche 329 des hohlen Kugelteils 311 an die Ansatzmuffe 332 der Büchse 330 an und dient als innerer Anschlag, um die Verkantung zu begrenzen.
  • Wenn auf die Gelenkverbindung eine Kraft einwirkt, die in der F i g. 9 als Pfeil in dem Gewindebolzen 322 dargestellt ist, so wird der Kugelkörper 310 auf der Büchse 330 gegen die Kugelhalterung 334 hin verschoben, so daß sich einmal ein besonders großes Spiel 347 bildet und das Spiel 344 verschwindet, wenn die Kugelhalterung 334 auf der Unterlegscheibe 341 aufliegt.
  • Die F i g. 10 und 11 zeigen eine abgeänderte Ausführungsform eines Kugelkörpers 348 einer Gelenkverbindung. Sie weist einen hohlen Kugelteil 349 auf, wie es bereits beschrieben worden ist, ferner einen Steg 350 mit einem Anschlag 351 sowie zwei Flansche 352 und 353. Jeder der Flansche weist einen Arm 354 und 355 auf, die durch einen kleinen Spalt 356 voneinander getrennt sind. Die beiden Arme weisen Aussparungen 357 und 358 auf, die eine Öffnung bilden, in die ein Verbindungsglied eingesetzt werden kann.
  • Die F i g. 12 und 13 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Kugelkörpers 359 einer Gelenkverbindung, der ähnlich wie der Kugelkörper der F i g. 10 und 11 aufgebaut ist. Es ist nur ein Teil des Flansches in der Nähe des hohlen Kugelteils weggelassen worden, und der Spalt zwischen diesen beiden Armen ist mit einem Schweißmaterial 360 und 360' angefüllt, so daß sich eine zusätzliche Verstärkung ergibt und die beiden Arme sich nicht trennen können.
  • In der F i g. 14 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung gezeigt, in der ähnliche Teile abgewandelt worden sind. Der Kugelkörper 361 stimmt mit dem Kugelkörper aus den F i g. 6, 7 und 8 überein, nur hat der Steg 362 die Form, wie sie in F i g. 10 gezeigt ist. Die Büchse 330 und die Kugelhalterung sind so wie in der F i g. 8 ausgebildet, jedoch hat die innere Lageroberfläche 334 eine konkave Form, so daß sie nur über eine verhältnismäßig kurze Radiusstrecke auf der äußeren Oberfläche des Kugelkörpers 361 leicht aufliegt. Der Stehbolzenbauteil ist jedoch für den gleichen oder einen ähnlichen Zweck anders aufgebaut.
  • Der Stehbolzenbauteil enthält einen Stehbolzen 364, eine Mutter 365 und eine Unterlegscheibe 341. Der Bolzen 364 weist einen Sechskantteil 366 auf, der mit dem Bolzen zusammen ein Stück bildet. Weiterhin ist er mit einem Gewinde 367 versehen, das in die Mutter 365 eingreift und die gleiche Aufgabe wie in der F i g. 8 erfüllt. An seinem anderen Ende besitzt der Bolzen 364 ein Gewinde 368, das in eine weitere Mutter 369 eingreift. Damit kann die Gelenkverbindung auf einen Arm 370 aufgeschraubt werden.
  • Der Kugelkörper 361 ist mit einem Verbindungsglied 371 verbunden, das eine eingeschnittene Öffnung 372 aufweist. Eine Schraube 373 ist zusammen mit einem Federring 374 in die Öffnungen am Ende eingesetzt und greift fest in dem Verbindungsglied 371 an. Bei dieser Ausführungsform kann das Verbindungsglied jede beliebige Form haben. Es kann beispielsweise als flache Platte ausgebildet oder auch ein Teil eines anderen Bauteils sein. Aus der vorstehenden Beschreibung und aus den Zeichnungen geht also hervor, daß sich die Erfindung auf Gelenkverbindungen bezieht, die eine beschränkte Verkantung sowie eine Drehung um einen vollständigen Kreis von 360° oder auch einen beliebigen Bruchteil davon erlauben.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Gelenkverbindung mit einem Kugelteil, dessen Innen- und Außenfläche als Lagerflächen dienen, indem die Innenfläche an einer konvexen Lageroberfläche einer Büchse anliegt und auf der Außenfläche die konkave Innenfläche einer ringförmigen Kugelhalterung lagert, wobei die Büchse mit einem frei durch eine Endöffnung des Hohlkugelteils verlaufenden Teil versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Teil (20, 119, 332) der Büchse (36, 47,116, 330) als röhrenförmiger Hals ausgebildet ist, frei -durch die Kugelhalterung (23, 51,128, 334) verläuft, und gegen ein Stehbolzenhalterungsglied (30, 46) gedrückt ist.
  2. 2. Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse zusammendrückbar ist, derart, daß der Abstand (das Spiel) zwischen dem Halterungsglied und der Kugelhalterung einstellbar ist.
  3. 3. Gelenkverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Lageroberfläche (13, 43,112, 326) des Kugelteils ein Kugelflächensegment ist, dessen eine Begrenzung durch einen Großkreis gebildet ist.
  4. 4. Gelenkverbindung nach Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Stehbolzenhalterungsglied und der Kugelhalterung eine Druckfeder (56) angeordnet ist.
  5. 5. Gelenkverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Stehbolzenhalterungsglied und Kugelhalterung eine Unterlegscheibe (126, 341) angeordnet ist.
  6. 6. Gelenkverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Lageroberfläche der Kugelhalterung konisch ausgebildet ist.
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