DE1258552B - Ofen zur ortsfesten Temperaturbehandlung keramischer oder metallischer Koerper - Google Patents

Ofen zur ortsfesten Temperaturbehandlung keramischer oder metallischer Koerper

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DE1258552B
DE1258552B DEM59280A DEM0059280A DE1258552B DE 1258552 B DE1258552 B DE 1258552B DE M59280 A DEM59280 A DE M59280A DE M0059280 A DEM0059280 A DE M0059280A DE 1258552 B DE1258552 B DE 1258552B
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DE
Germany
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furnace
fan
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gases
line
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DEM59280A
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English (en)
Inventor
Sylvain Merchie
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SYLVAIN MERCHIE
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SYLVAIN MERCHIE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B5/00Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated
    • F27B5/06Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B5/14Arrangements of heating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Ofen zur ortsfesten Temperaturbehandlung keramischer oder metallischer Körper Die Erfindung betrifft einen Ofen zur ortsfesten Temperaturbehandlung keramischer oder metallischer Formkörper, der einerseits einen Generator zur Erzeugung von Heizgasen mäßiger Hitze, die quer zu den senkrechten Reihen der an zwei gegenüberstehenden Wandungen gegenseitig versetzt angeordneten Düsen durch ein Gebläse in den Ofen gepreßt und zur Rückführung in den Generator in Richtung der Ofenachse abgesaugt werden, und andererseits senkrechte Reihen von an zwei gegenüberliegenden Wandungen gegenseitig versetzt angeordneten Brennern enthält.
  • Man kennt einen Ofen dieser Art für das Trocknen und Brennen von keramischen Formkörpern, in denen jede senkrechte Düsenreihe in einer der Wände einer senkrechten Brennerreihe in der gegenüberliegenden Wand gegenübersteht, wobei in irgendeiner Wand die senkrechten Düsenreihen mit senkrechten Brennerreihen abwechseln.
  • Ein solcher Ofen wurde zum Trocknen und Brennen von keramischen Produkten vorgeschlagen, die auf übereinanderliegenden Platten im Ofen fest angeordnet sind. Während der Trocknungsperiode und zu Anfang der Brennperiode drückt das Gebläse das Heizgas, dessen Temperatur durch einen Brenner in dem genannten Generator in Abhängigkeit von dem laufenden Betrieb geregelt wird, mit einer Geschwindigkeit in die senkrechten Düsenreihen, die für die Mitnahme der Ofenatmosphäre durch die Luftwirbel an der senkrechten Achse zwischen den genannten Platten ausreicht. Die geformten auf diesen Platten ruhenden keramischen Produkte werden durch Konvektion der Gase, die mit großer Geschwindigkeit ihre Berührungsfläche umströmen, gleichmäßig erhitzt. Diese Geschwindigkeit kann durch das Gehäuse sogar erhöht werden, wenn die Leistung des Brenners, der die Luft in dem Generator erhitzt, noch gedrosselt ist.
  • Die in senkrechten Reihen angeordneten Brenner werden nur in Betrieb gesetzt, wenn man nicht mehr fürchten muß, daß sie infolge einer noch ungenügenden Leistung lokale überhitzungen hervorrufen, so daß eine geeignete verwirbelte Umwälzung der Gasphase, die mit den für den Brennvorgang zubereiteten Produktion in Berührung steht, gewährleistet ist.
  • Infolge der für die senkrechten Düsen- und Brennerreihen angenommenen Anordnung kann man die Brenner nur bei stillstehendem Gebläse in Gang setzen, denn die durch sie erzeugten Wirbelströme an der senkrechten Achse drehen sich umgekehrt wie jene, die durch die von den Düsen ausgehenden Gasstrahlen hervorgerufen werden. Dadurch ergibt sich ein gewisser Zeitraum, in denn die Brennprodukte durch die Heizgase, die mit großer Geschwindigkeit an ihrer Kontaktfläche umgewälzt werden, nicht gleichmäßig erhitzt werden.
  • Die vorliegende Erfindung hat die Entwicklung eines Ofens zur Aufgabe, der das Trocknen und Brennen der geformten keramischen Produkte gestattet, ohne däß diese einer schnellen Änderung der. Bedingungen, unter denen sie erhitzt werden, unterworfen werden.
  • Der erfindungsgemäße Ofen ist dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen zum Einpressen der Heizgase mit den Brennern in den gleichen senkrechten Reihen abwechseln.
  • Infolge der Abwechslung der Düsen und Brenner in jeder senkrechten Reihe haben die durch die Brenner erzeugten Wirbelströme den gleichen Drehsinn wie jene, die durch die Düsen derselben Reihe erzeugt werden.
  • Daher kann man diese Brenner selbst bei geringfügiger Leistung bei laufendem Gebläse in Gang setzen, ohne daß eine Heizgassäule an dieser Reihe aufsteigt. Man kann dann die Brennerleistung fortlaufend steigern und braucht den Ventilator erst anzuhalten, wenn dieser nicht mehr ohne Gefahr der relativ hohen Temperatur der durch ihn in Bewegung gesetzten Gase unterworfen werden kann. In diesem Augenblick reicht die Brennerleistung aus, um die Gasphase des Ofens in eine Wirbelbewegung großer Geschwindigkeit unter Berührung der Brennprodukte mitzunehmen.
  • Wenn die zu trocknenden und brennenden keramischen Produkte infolge ihrer stofflichen Zusammensetzung, ihrer Wandstärke oder der Unterschiede ihrer Wandstärken von, einem Teil zu anderen eine -Befeuchtung der Heizgase, die durch das Gebläse mit ihnen in Kontakt gebracht werden,. erfordern, kann man die Feuchtigkeit durch eine Befeuchtungsanlage in dem durch die Gasströmung geschlossenen Kreis einstellen. Man kann ebenfalls die Abkühlung der keramischen Produkte nach ihrem Brand dadurch beschleunigen, daß man die Gebläse laufen läßt, ohne die Brenner des Heizgasgenerators des Ofens in Betrieb zu haben. Dabei ist Bedingung, daß eine Leitung mit einem Regelverschluß vorgesehen wurde, welche die Verbindung. einerseits mit der Gasleitung zwischen ihrem Ausgang außerhalb des Ofens und dem Ventilator und andererseits mit der Atmosphäre herstellt, während -eine -andere Leitung, die ebenfalls mit einem Regelverschluß versehen ist, die Verbindung zwischen der Druckleitung des Ventilators und der Atmosphäre herstellt.
  • Wenn der Ofen zur Abkühlung von Stücken aus Eisenmetall, insbesondere aus Gußeisen, verwendet wird, besteht er aus einem Gebläse, das ein nichtoxydierendes Gas umwälzt und in Berührung mit diesen Stücken bringt, und aus Vorrichtungen, die nichtoxydierendes Gas in den durch das Gebläse umgewälzten Gasstrom einführen. Erfindungsgemäß wird dann außerhalb des Ofens in der Leitung der durch das Gebläse umgewälzten Gase ein Wärmeäustauscher angeordnet; in dem die Gase durch eine von ihnen getrennte Flüssigkeit gekühlt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sei an Hand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt F i g. 1 einen senkrechten Schnitt nach der Linie I-I der F i g. 2 durch einen Ofen für den ortsfesten Brand keramischer Produkte, F i g. 2 einen horizontalen Schnitt nach der Linie I1-II der F i g.1.
  • In diesen verschiedenen Figuren bezeichnen die gleichen Bezugszeichen identische Teile.
  • Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Ofen besteht aus einem Heizgasgenerator 1 mit einem Brenner 2, der durch eine Leitung 3 eine brennbare Gasmischung geeigneter Zusammensetzung erhält. Die durch Verbrennung entstehenden Heizgase werden gegebenenfalls mit anderen Gasen gemischt, die schon den Ofen durchströmt haben und die ihnen auf eine weiter unten erläuterte Weise durch eine Leitung 4 zugeführt werden, und durch ein Gebläse 5 in eine Leitung 6 gedrückt, die an zwei senkrechte Düsenreihen 7 und 8 angeschlossen ist. Diese Reihen liegen in zwei senkrechten, gegenüberstehenden Wandungen 9 und 10 des Ofens, jedoch an Stellen dieser Wandungen, die sich, wie man aus einer Betrachtung der Schnittlinie I-I der F i g. 2 erkennen kann, gegenseitig nicht gegenüberliegen.
  • Die Gasstrahlen verlassen mit großer Geschwin= digkeit die so angeordneten Düsen 7 und 8 und versetzen die Gasphase des Ofens in eine Wirbelbewegung, die eine senkrechte Achse aufweist und durch die Pfeile X der F i g. 2 schematisch dargestellt ist.
  • In. der F i g. 1 sieht man, daß die Düsen 7 oder 8 in jeder senkrechten Reihe mit Brennern abwechseln,. die mit 11 bzw. 12 bezeichnet sind. Diese werden mit einer brennbaren Gasmischung geeigneter Zusammensetzung über eine Leitung 13 versorgt, die gleichzeitig mit der Leitung 3 in Verbindung steht, die den Brenner 2 beliefert. Die Menge der in die Brenner 11 und 12 eingelassenen brennbaren Gasmischung kann für jeden Brenner einzeln geregelt werden.
  • Die dargestellten Brenner 11 und 12 sind von der Art, die unter dem Namen Stoßbrenner bekannt ist, und bestehen aus einer ausreichend großen Brennkammer, damit die Verbrennung dort vollständig ablaufen kann. Die Mündung dieser Kammer hat darüber hinaus einen geringen Querschnitt, so daß die durch sie austretenden sehr heißen Gasstrahlen beim Eindringen in den Ofen eine sehr große Geschwindigkeit haben, wodurch das Ingangbringen einer Drehung der ganzen Ofenatmosphäre in einer Wirbelbewegung mit senkrechter Achse, die ebenfalls durch die Pfeile X der F i g. 2 schematisch dargestellt ist, stark begünstigt ist.
  • Die in dem Ofen zirkulierenden Gase werden am oberen Teil des Ofens in Richtung der Wirbelachse in einen Kamin 14 gesaugt, mit dem die Ansaugleitung 4 des Gebläses in Verbindung steht. Ein Schieber 15 gestattet es, die direkte Verbindung des Ofens mit der Atmosphäre abzusperren. Die Leitung 4 ist mit einem Regelverschluß 16 versehen. Eine mit einem Regelverschluß 18 ausgestattete Leitung 17 ermöglicht es, in den Gaskreislauf zwischen dem Ofenausgang und dem Gebläse 5 frische Luft zuzuführen. Eine andere Leitung 19, die ebenfalls mit einem Regelverschluß 20 versehen ist, verbindet die Druckleitung 6 des Gebläses mit der Atmosphäre. Diese letzte Leitung gestattet es auch, eine Gasmenge in die Atmosphäre entweichen zu lassen, die dem Gasüberschuß gleich ist, der beim Aufheizen des Gaskreislaufs durch die Brenner 2,11 und 12 zugeführt wurde.
  • Eine durch eine Leitung 22 gespeiste Befeuchtungsanlage 21 kann betätigt werden, wenn man fürchtet, daß die Heizgase während der Trocknungsperiode der Produkte die Bildung einer Kruste hervorrufen könnten, die die Verdampfung des Wassers behindert und zur Rißbildung führt.
  • Wenn der Ofen der F i g. 1 und 2 zur Abkühlung von Gußeisenteilen in nichtoxydierender Atmosphäre benutzt wird, wälzt man die nichtoxydierenden Kühlgase in dem Ofen durch das Gebläse 5 um. Zur Erniedrigung der Temperatur dieser Gase läßt man sie durch einen außerhalb des Ofens angeordneten Wärmeaustauscher 26 strömen. Dieser Austauscher enthält eine Rohrschlange 27, die von Wasser durchströmt und außen durch die nichtoxydierenden Gase bestrichen wird. Bei diesem Ofenbetrieb muß der Schieber 15 und der Regelverschluß 18 geschlossen sein, während der Regelverschluß 16 offen ist.
  • Die nichtoxydierenden Gase können durch eine nicht dargestellte Leitung unter Druck in den Ofen eingeleitet werden. Sie können aber auch dadurch in den Ofen gebracht werden, daß man den Brenner 2 reduzierend betreibt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Ofen zur ortsfesten Temperaturbehandlung keramischer oder metallischer Körper, der senkrechte Reihen von an zwei gegenüberliegenden Wandungen gegenseitig versetzt angeordneten Brennern und einen Generator zur Erzeugung von Heizgasen mäßiger Hitze enthält, die von einem Gebläse durch senkrechte Reihen der an zwei gegenüberliegenden Wandungen gegenseitig versetzt angeordneten Düsen in den Ofen gedrückt, in Richtung der Ofenachse abgesaugt und in den Generator wieder zurückgeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (7, 8) zum Einpressen der Heizgase und die Brenner (11,12) in den gleichen senkrechten Reihen abwechselnd angeordnet sind.
  2. 2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Heizgasgenerator (1) eine Befeuchtungsvorrichtung (21) für die Heizgase enthalten ist.
  3. 3. Ofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einem Regelverschluß (18) versehene Leitung (17) an einem Ende mit dem Gaskreis zwischen einem Schieber (15) außerhalb des Ofens und einem Gebläse (5) und an dem anderen Ende mit der Atmosphäre verbunden ist und daß die Druckleitung (6) des Gebläses (5) durch eine andere, mit einem Regelverschluß (20) versehene Leitung (19) ebenfalls mit der Atmosphäre verbunden ist.
  4. 4. Ofen nach den Ansprüchen 1 und 3 zur Abkühlung von Stücken aus Eisenmetall, insbesondere aus Gußeisen, bestehend aus einem Gebläse, das ein nichtoxydierendes Gas umwälzt und in Berührung mit diesen Stücken bringt, und Vorrichtungen zur Einführung von nichtoxydierendem Gas in den durch das Gebläse umgewälzten Gasstrom, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb des Ofens in der Leitung der durch das Gebläse (5) umgewälzten Gase ein Wärmeaustauscher (26) angeordnet ist, in dem die Gase durch eine von ihnen getrennte Flüssigkeit gekühlt werden.
DEM59280A 1962-12-19 1963-12-17 Ofen zur ortsfesten Temperaturbehandlung keramischer oder metallischer Koerper Pending DE1258552B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2122082A1 (en) * 1971-05-05 1972-11-16 A. Steimer Wärmetechnik GmbH, 8902 Göggingen Tunnel furnace temperature control - with external hot gas and cool air mixed flow

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2122082A1 (en) * 1971-05-05 1972-11-16 A. Steimer Wärmetechnik GmbH, 8902 Göggingen Tunnel furnace temperature control - with external hot gas and cool air mixed flow

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