DE1237456B - Fahrzeugluftreifen - Google Patents
FahrzeugluftreifenInfo
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- DE1237456B DE1237456B DE1964C0033371 DEC0033371A DE1237456B DE 1237456 B DE1237456 B DE 1237456B DE 1964C0033371 DE1964C0033371 DE 1964C0033371 DE C0033371 A DEC0033371 A DE C0033371A DE 1237456 B DE1237456 B DE 1237456B
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- layer
- tire
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- Pending
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C9/00—Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
- B60C9/02—Carcasses
- B60C9/12—Carcasses built-up with rubberised layers of discrete fibres or filaments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. α.:
B 60c
Nummer: 1237456
Aktenzeichen: C 3337111/63 e
Anmeldetag: 10. Juli 1964
Auslegetag: 23. März 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrzeugluftreifen,
der unterhalb des Laufstreifens einen zugfesten Gürtel aufweist und dessen Seitenwände durch
eine mindestens im wesentlichen aus Gummi oder gummiähnlichen Stoffen bestehende zugfeste Schicht
verstärkt sind, die sich bis unter den Gürtel erstreckt.
Bei den bekannten Reifen dieser Art ist die erwähnte zugfeste Schicht, welche die aus Fäden oder
Drähten bestehende Karkasse ersetzen soll, insbesondere unterhalb des Reifengürtels, also in der Zenitpartie
des Reifens, als ein Körper praktisch gleicher Wandstärke ausgeführt. Somit ist der Zusammenhalt
des Reifenkörpers, insbesondere jedoch der Zusammenhalt zwischen dem Reifengürtel und der zugfesten,
unterhalb des Gürtels befindlichen Schicht, ausschließlich von der Haftverbindung zwischen dem
Gürtel und der zugfesten Schicht abhängig.
Die Erfindung bezweckt bei einem Luftreifen der eingangs angegebenen Art eine Entlastung der Haftverbindung
zwischen dem Gürtel einerseits und der zugfesten aus Gummi od. dgl. bestehenden Schicht
andererseits, wobei außerdem ein nachteiliger Einfluß der Ränder des meist aus festen Werkstoffen bestehenden
Gürtels vermieden werden soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Gürtel zwischen zwei Vorsprüngen der
zugfesten Schicht angeordnet ist.
Der durch die erfindungsgemäßen Vorsprünge der zugfesten Schicht eingeschlossene Gürtel erfährt somit
eine formschlüssige Halterung, die neben der Haftverbindung wesentlich dazu beiträgt, die zugfeste
Schicht und den Gürtel zu einem einheitlichen Ganzen zu verbinden. Die Vorsprünge der zugfesten
Schicht, die im allgemeinen eine größere Härte aufweist als die übrigen aus Gummi od. dgl. bestehenden
Schichten in der Reifenzenitpartie, wirken fernerhin gewissermaßen als Sperre für die Ränder des Gürtels,
die bei den meisten Anwendungsfällen frei auslaufende Drahtenden aufweisen. Es erübrigt sich somit,
entweder am Gürtel oder an den den Gürtelrändern benachbarten Querschnittsbereichen des Reifenkörpers
besondere Maßnahmen zu treffen, um eine an sich mögliche Sägewirkung der Gürtelränder auszuschalten.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist.
Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen
Luftreifen,
F i g. 2 einen Ausschnitt aus F i g. 1 in vergrößerter
Darstellung.
Der im wesentlichen aus Gummi oder gummiähn-Fahrzeugluftreifen
Anmelder:
Continental Gummi-Werke Aktiengesellschaft,
Hannover, Königsworther Platz 1
Als Erfinder benannt:
Dr. Willfried Eckelmann, Hannover
liehen Stoffen bestehende Luftreifen ist in den Füßen 1 mit zugfesten Kernringen 2 versehen, die zur
Verankerung einer von dem einen Fuß zum anderen Fuß geführten, ununterbrochen durchlaufenden zugfesten
Gummischicht 3 dienen. Diese aus Gummi od. dgl. bestehende Schicht 3 ist auf Grund ihrer
Struktur und/oder von Beimischungen in Form von in Wirrlage angeordneten Fasern oder Drähten derart
zugfest gestaltet, daß die Schicht 3 ganz oder zum Teil an die Stelle der sonst üblichen, aus durchlaufenden
Fäden oder Drähten bestehenden Karkasse treten kann. Es ist ferner eine Innenschicht 4 vorgesehen,
die sich durch eine hohe Gasundurchlässigkeit auszeichnet, und ferner eine Außenschicht 5, die
witterungsbeständig und rißfest ist. Die Schichten 4 und S bestehen dabei aus bekannten Gummimischungen.
Unterhalb des Laufstreifens 6 befindet sich ein sich im wesentlichen über die Breite der Lauffläche 7
erstreckender, im Querschnitt flach rechteckiger zugfester Gürtel 8, der in bekannter Weise aus Fadenoder
Drahtlagen, vorzugsweise mit sich kreuzenden Fäden oder Drähten, bestehen kann und die Aufgabe
hat, den Reifen gegen seitliche Kräfte zu stabilisieren, darüber hinaus aber den Laufstreifen 6 derart verfestigt,
daß unerwünschte Verformungen der Lauffläche 7, z. B. bei der Kurvenfahrt, ausgeschaltet werden,
um so den Abrieb möglichst gering zu halten.
Zu beiden Seiten des Gürtels 8 ist die Schicht 3 wulstartig verdickt. Die wulstartigen Vorsprünge 9
berühren die freien Ränder des Gürtels 8, der also zwischen den unmittelbar an den Gürtelrändern anliegenden
Vorsprüngen 9 eingeschlossen ist. Dabei ist es nicht unbedingt erforderlich, daß die Höhe der
Vorsprünge 9 der Wandstärke des Gürtels 8 entspricht, vielmehr ist es im allgemeinen zweckmäßig,
eine solche Höhe der Vorsprünge 9 zu wählen, daß
• :·-■■■- 709520/116
Claims (5)
1. Fahrzeugluftreifen, der unterhalb des Laufstreifens einen zugfesten Gürtel aufweist und
dessen Seitenwände durch eine mindestens im wesentlichen aus Gummi oder gummiähnlichen
Stoffen bestehende zugfeste Schicht verstärkt sind, die sich bis unter den Gürtel erstreckt, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gürtel(8) zwischen zwei Vorspriingen (9) der zugfesteri Schicht
(3) angeordnet ist.
2. Reifen nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (9) die Gürtelränder
berühren. ■"■,"■'· ·.-'■■ ;
3. Reifen nach Anspruch 1, dadurch gekenn·:
zeichnet, daß die innere Umfangsfläche des Gürtels (8) die äußere Umfangsfläche der darunter
befindliehen zugfesten Schicht (3) berührt.
4. Reifen nach den Ansprüchen 1. bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Vorsprünge
(9) zumindest der halben Wandstärke des Gürtels (8) entspricht.
5. Reifen nach den Ansprüchen 1 bis A, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der
zugfesten Schicht (3) von den Reifenseitenwänden her zu den Vorspriingen (9) hin allmählich größer
wird. " : ■ ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 520/116 3.67 Q Bundediuckerel Bellte
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964C0033371 DE1237456B (de) | 1964-07-10 | 1964-07-10 | Fahrzeugluftreifen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964C0033371 DE1237456B (de) | 1964-07-10 | 1964-07-10 | Fahrzeugluftreifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1237456B true DE1237456B (de) | 1967-03-23 |
Family
ID=7020797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964C0033371 Pending DE1237456B (de) | 1964-07-10 | 1964-07-10 | Fahrzeugluftreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1237456B (de) |
-
1964
- 1964-07-10 DE DE1964C0033371 patent/DE1237456B/de active Pending
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