DE1237170B - Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsserien die null bis maximal neun Impulse umfassen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsserien die null bis maximal neun Impulse umfassen

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DE1237170B
DE1237170B DE1965L0052145 DEL0052145A DE1237170B DE 1237170 B DE1237170 B DE 1237170B DE 1965L0052145 DE1965L0052145 DE 1965L0052145 DE L0052145 A DEL0052145 A DE L0052145A DE 1237170 B DE1237170 B DE 1237170B
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gate
circuit arrangement
pulses
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Application number
DE1965L0052145
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Inventor
Dr-Ing Joachim Ratsch
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Loewe Opta GmbH
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Loewe Opta GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/78Generating a single train of pulses having a predetermined pattern, e.g. a predetermined number

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Description

  • Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsserien die null bis maximal neun Impulse umfassen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanürdnung zur Erzeugung von Impulsserien, die null bis neun Impulse umfassen und die durch je eine Drucktaste auslösbar sind.
  • Zu einer Datenverarbeitungsanlage gehören vielfach ein oder mehrere Impulsgeber, deren Zweck darin besteht, durch wahlweises Betätigen einer von mehreren eine Tastatur bildenden Auslösetasten eine gewünschte Impulsserie auszulösen, die in einer nachfolgenden Stufe weiterverarbeitet wird.
  • In bekannten elektronischen Rechenmaschinen enthält die Auslösetastatur üblicherweise zehn Tasten mit den Bezeichnungen 0 ... 9, wodurch also bis zu neun Impulse umfassende Impulsserien ausgewählt werden können. Die Impulse liefert ein Taktgeber, der z. B. fortlaufend Rechteckimpulse aussendet, von denen durch Einfügen einer Zählstufe die gewünschte Impulszahl herausgetastet wird. Die Zählstufe kann in bekannter Weise aus einer CR-Schaltung mit verschiedenen Kondensatoren in Verbindung mit einem monostabilen Multivibrator aufgebaut sein. Solche Zählstufen haben jedoch den wesentlichen Nachteil, daß die im Laufe der Zeit auftretende Kapazitätsänderung der verwendeten Kondensatoren zu einer Änderung der Zeitkonstante und damit auch zu einer fehlerhaften Zählung führt.
  • Es gibt auch bereits eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer vorgegebenen Zahl von Impulsen, die einen elektronischen Fortschalter mit zehn Ausgängen enthält. An jedem der Ausgänge bzw. der damit verbundenen Leitungen entsteht nacheinander je ein Signal, das für verschiedene Verwendungszwecke benutzt werden kann.
  • Eine andere bekannte Zählstufe besteht aus einem Vorwahlzähler, der auf eine bestimmte Zahl voreeingestellt werden muß und der dann selbsttätig in seine Ausgangslage zurückläuft. Dieser Verwahlzähler benötigt jedoch ebenso wie die vorher beschriebenen Schaltungsanordnungen zur Prüfung und Sicherung seiner Funktion zusätzliche Hilfsmittel, die erfindungsgemäß durch einen besonderen Schaltungsaufbau erübrigt werden können. Die zuletzt genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Schaltungsanordnung zur Erzeugung von hnpulsserien, die null bis maximal neun Impulse umfassen und denen je eine Auslösedrucktaste zugeordnet ist, dadurch gelöst, daß die Drucktasten mit je einem Arbeitskontakt versehen sind, die untereinander parallel geschaltet sind und mit einem Anschluß an einem festen Gleichspannungspotential und mit ihrem anderen Anschluß über eine Leitung an einem ersten Eingang eines bistabilen Multivibrators liegen, daß die Ausgangsklemme des Multivibrators und ein Taktgenerator mit je einem Eingang eines UND-Gatters verbunden sind, dessen Ausgang über eine Leitung an eine an sich bekannte Impulszählstufe angeschlossen ist, daß je Zählschritt an jeweils, einem der Ausgänge ein von der Ruhelage abweichendes Potential auftritt, daß ferner zu jedem der Ausgänge eine Entkopplungsdiode gehört und zwischen je zwei benachbarten Ausgängen ein Ruhekontakt der Drucktasten angeordnet ist und ein Ruhekontakt der ersten Drucktaste zwischen dem Zählstufenausgang und einem ersten Eingang eines zweiten Und-Gatters liegt und daß der zweite Eingang des zweiten UND-Gatters mit dem Ausgang des ersten UND-Gatters, der letzte Zählstufen-Ausgang unmittelbar mit einem zweiten Eingang der bistabilen Kippstufe und der Ausgang des zweiten UND-Gatters über einen Differenzierverstärker mit dem Ausgang der Schaltungsanordnung verbunden ist.
  • Das Prinzip sowie nähere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. In der Zeichnung bedeutet F i g. 1 ein Blockschaltbild der Schaltungsanordnung und F i g. 2 a bis 2 m mehrere Spannungs- bzw. Impulsdiagramme, die den Spannungsverlauf in Abhängigkeit von der Zeit an verschiedenen Punkten der Schaltung zeigen.
  • In F i g. 1 ist mit 10 eine Tastatur bezeichnet, die zehn Drucktasten n-dt den Bezeichnungen 0 ... 9 umfaßt. Den Drucktasten sind zehn untereinander parallelgeschaltete Arbeitskontakte t. ... tg zugeordnet. Ferner gehört zu den Drucktasten 0 ... 8 je ein Ruhekontakt to' bis ts. Die Arbeitskontakte t(, . . . tg liegen einseitig an einem festen Gleichspannungspotential - u und stehen auf ihrer anderen Seite über eine gemeinsame Leitung 11 und ein Zeitkonstantenglied, das aus einem in Reihe zur Leitung 11 liegenden Kondensator 12 und einem mit Masse verbunden2n Querwiderstand 13 besteht, an einem Eingang 14 eines bistabilen Multivibrators 15. Der Ausgang 16 des Multivibrators steht mit einem Eingang 17 eines ersten UND-Gatters 18 in Verbindung, an dessen anderem Eingang 19 ein Taktgenerator 20 angeschlossen ist. Der Taktgenerator liefert positiv gerichtete Rechteckimpulse u, (F i g. 2 a). Der Ausgang des UND-Gatters 18 führt über eine Leitung 21 an den Eingang 22 einer Impulszählstufe 23, die zehn stabile Stellungen »0« bis »9« und zehn entsprechende Ausgänge F bis P aufweist. Je Ausgang ist eine Diode 24 vorgesehen, die in Verbindung mit einem Widerstand 25 für eine gegenseitige Entkopplung der Ausgänge sorgt. Je zwei benachbarte Ausgänge F-G, G-H usw. bis N-0 verbindet einer der Ruhekontakte ti bis t,'. Der Ausgang P liegt un mittelbar am zweiten Eingang 26 des bistabilen Multivibrators 15, während der Ausgang F über einen Kontakt to' und eine Leitung 27 an einen ersten Eingang 28 eines zweiten UND-Gatters 29 geführt ist. Der zweite Eingang 30 des UND-Gatters 29 ist mit dem Ausgang des ersten UND-Gatters 18 verbunden, an das sich außerdem ein D#ifferenzierverstärker 31 mit einer Ausgangsklemme 32 anschließt. Ein anderer Differenzierverstärker 33 liegt zwischen dem Ausgang des UND-Gatters 29 und der Ausgangklemme 34 der Schaltungsanordnung.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung ist folgende: Wird eine der Zifferntasten 0 ... 9 der Tastatur 10 betätigt, z. B. die Taste 4, so fließt über den dann geschlossenen Arbeitskontakt t4, den Kondensator 12 und den Widerstand 13 ein Ladestrom, so daß am Schaltungspunkt B ein negativer Impuls auftritt, dessen Form in F i g. 2 b dargestellt ist. Dieser Impuls bewirkt ein Umkippen des bistabilen Multivibrators 15 in einen Schaltzustand, in welchem an seinem Ausgang 16 ein zeitlich unverändertes positives Potential u, (F i g. 2 c) auftritt. Dieses Potential liegt auch an einem Eingang 17 des UND-Gatters 18. Für die am anderen Eingang 19 des UND-Gatters liegende und vom Taktgenerator 20 gelieferte Rechteckspannung u, (F i g. 2 a) ist das UND-Gatter geöffnet, so daß am Schaltungspunkt D Rechteckimpulse ud (F i g. 2 d) erscheinen. Die Rechteckspannung Ud gelangt dann über die Leitung 21 an den Eingang 22 der Impulszählstufe 23.
  • Die Rechteckimpulse beeinflussen die Zählstufe in der Weise, daß in zeitlicher Folge an den Ausgängen F-P Rechteckimpulse positiven Potentials (F i g. 2 f bis 2 i) auftreten. Am Schaltungspunkt Q liegt während des Weiterschaltens der Zählstufe 23 von der Zählstellung »0« bis zur Zählstellung »3« eine Spannung U, (F i g. 2 k), die sich aus den Teilspannungen ui ... ui zusammensetzt. Die Spannung u. bewirkt ein öffnen des UND-Gatters 29 für die am anderen Eingang 30 liegende Rechteckspannung ud (F i g. 2b), und zwar so lange, bis vier Rechteckimpulse u,. (F i g. 2 1) das UND-Gatter 29 passiert haben, die dann, im Differenzierverstärker 33 zu nadelförmigen Impulsenu, (Fig.2m) umgeformt, am AusgangS der Schaltungsanordnung erscheinen. Der Taktgenerator 20 liefert danach seine Rechteckimpulse weiter an die Zählstufe 23; die nacheinander auftretenden Ausgangsspannungen an den Zählstufen-Ausgängen K-0 kommen jedoch wegen des geöffneten Ruhekontaktes t4' nicht mehr zur Wirkung. Ist schließlich die Zählstellung »9« erreicht, dann wird die am zugehörigen AusgangP auftretende positive Spannung unmittelbar an den Eingang 26 des Multivibrators 15 geführt, der durch die abwärts gerichtete Flanke in seine Ruhelage zurückkippt und damit das UND-Gatter 18 für weitere Rechteckimpulse des Taktgenerators sperrt.
  • Am AusgangE stehen unabhängig davon, welche Zifferntaste jeweils gedrückt worden ist, je Tastendruck zehn nadelförmige Impulse u, (F i g. 2 e) zur Verfügung, die aus den zehn Rechteckimpulsen ur (F i g. 2 d) mittels des Differenzierverstärkers 31 gewonnen werden.
  • Der Zweck der Differenzierverstärker 31 und 33 besteht darin, eine Verlagerung des Gleichstrommittelwertes der erzeugten Impulse zu vermeiden, die dann stört, wenn die nachfolgende Stufe üb-er kapazitive Koppelelemente angeschlossen ist.
  • Die selbsttätige Prüfung der Funktionsfähigkeit der Schaltungsanordnung wird dadurch erreicht, daß die auszusendenden Impulse einmal über die Zählstufe 23 an einen Eingang des UND-Gatters 29 und zum anderen unmittelbar an den zweiten Eingang 30 des UND-Gatters gelangen. Am Ausgang 34 treten also nur dann Impulse auf, wenn auf dem Weg über die Zählstufe keine Störungen vorhanden sind.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsserien, die null bis maximal neun Impulse umfassen und denen je eine Auslösedrucktaste zugeordnet ist, dadurch gekennz c i c h n e t , daß die Drucktasten (0 ... 9) mit je einem Arbeitskontakt(t. ... t.) versehen sind, die untereinander parallel geschaltet sind und mit einem Anschluß an einem festen Gleichspannungspotential (z. B. - u) und mit ihrem anderen Anschluß über eine Leitung (11) an einem ersten Eingang (14) eines bistabilen Multivibrators (15) liegen, daß die Ausgangskleinme (16) des Multivibrators (15) und ein Taktgenerator (20) mit je einem Eingang (17, 19) eines UND-Gatters (18) verbunden sind, dessen Ausgang über eine Leitung (21) an eine an sich bekannte Impulszählstufe (23) angeschlossen ist, daß je Zählschritt (»0« ... »9«) an jeweils einem der Ausgänge (F-P) ein von der Ruhelage abweichendes Potential (z. B. uF) auftritt, daß zu jedem der Ausgänge (F-0) eine Entkopplungsdiode (24) gehört und zwischen je zwei benachbarten Ausgängen (F-G, G-H usw. bis N-0) ein Ruhekentakt (t, ... t,') der Drucktasten (1 ... 9) an geordnet ist und ein Ruhekontakt(t,') der ersten Drucktaste (0) zwischen dem Zählstufen-Ausgang (F) und einem ersten Eingang (28) eines zweiten UND-Gatters (29) liegt und daß der zweite Eingang (30) des zweiten UND-Gatters (29) mit dem Ausgang des ersten UND-Gatters (18), der letzte Zählstufenausgang (P) unmittelbar mit einem zweiten Eingang (26) der bistabilen Kippstufe (15) und der Ausgang des zweiten UND-Gatters (29) über einen Differenzierverstärker (33) mit dem Ausgang (34) der Schaltungsanordnung verbunden ist. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Taktgenerator (20) eine rechteckförmige Impulsfolge (u") liefert. 3. Schaltungsanordnung nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den parallelgeschalteten Arbeitskontakten (t. ... t9) und dem ersten Eingang (14) des bistabilen Multivibrators (15) ein Zeitkonstantenglied, bestehend aus einem in Reihe zum Eingang (14) liegenden Kondensator (12) und einem mit Masse verbundenen Widerstand (13), vorgesehen ist. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang des ersten UND-Gatters (18) --in Differenzierverstärker (31) angeschlossen ist, an dessen Ausgang je Betätigung einer der Drucktasten (0 ... 9) der Tastatur (10) zehn nadelförmige Impulse auftreten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1193 092.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193092B (de) * 1961-05-12 1965-05-20 Commissariat Energie Atomique Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer vorgegebenen Zahl von Impulsen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1193092B (de) * 1961-05-12 1965-05-20 Commissariat Energie Atomique Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer vorgegebenen Zahl von Impulsen

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