DE1218552B - Schaltungsanordnung zur automatischen Pruefung von Impulsen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur automatischen Pruefung von Impulsen

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DE1218552B
DE1218552B DEST24104A DEST024104A DE1218552B DE 1218552 B DE1218552 B DE 1218552B DE ST24104 A DEST24104 A DE ST24104A DE ST024104 A DEST024104 A DE ST024104A DE 1218552 B DE1218552 B DE 1218552B
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DE
Germany
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pulse
memory
circuit
input
circuit arrangement
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Pending
Application number
DEST24104A
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English (en)
Inventor
Willi Gansert
Gerhard Waitz
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur automatischen Prüfung von Impulsen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur automatischen Prüfung von Impulsen,- insbesondere von Zählimpulsen in Fernsprechvermittlungsanlagen.
  • In Femsprechvermittlungsanlagen werden die Zählimpulse zur automatischen Erfassung der Gebühren von Zählimpulsgebern erzeugt. Um eine richtige Zählung zu sichern, müssen bestimmte Grenzforderungen an. die zum Teil verzerrten Zählimpulse gestellt werden. Die Einhaltung dieser Grenzforderungen wurde bislang nur gelegentlich manuell überprüft.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Gerät zu schaffen, mit dem die gestellten Grenzforderungen laufend überwacht werden können und mit dessen Hilfe die Prüfungsergebnisse automatisch registriert werden können. Insbesondere ist es bei dieser Aufgabenstellung erforderlich, daß die Prüfergebnisse nicht zweideutig (auch nicht kurzzeitig) angezeigt werden.
  • Mit dem Prüfgerät soll die Impulsdauer und die Wirkung eines im Zählimpulsgeber eingebauten Abflachkondensators durch Messung der Rückflankensteilheit beurteilt werden. Im einzelnen soll mit den Aussagen »gut« oder »zu lang« und »Rückflanke nicht zu steil« angezeigt werden, ob der Impuls eine Mindestdauer erreicht, ob er zu lang ist und ob die Rückflanke durch den Abflachkondensator genügend abgeflacht ist. Beim Erreichen, der Mindestdauer soll die Aussage »gut« jedoch nicht angezeigt werden, wenn sich herausstellt, daß der Impuls zu lang ist.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung löst die gestellten Aufgaben dadurch, daß der Prüfein-Z, Crang zur Ermittlung der Impulsdauer über einen Impulsformer und ein erstes Zeitglied, dessen Verzögerungder zulässigen Mindestimpulsdauer entspricht, mit einem bei Impulsende zur Ableitung der Aussage »gut« dienenden ersten Speicher verbunden ist und über ein zweites Zeitglied, dessen Verzögerung der maximal zulässigen Impulsdauer entspricht, mit einem anderen, zur Ableitung, der Aussage »zu lang« dienenden Speicher verbunden ist, und daß der Ausgang des anderen Speichers mit einem Rückstelleingang des ersten Speichers verbunden ist, um bei zu langen Impulsen die Aussage »gut« zu sperren. Mit Hilfe dieser Schaltung ist bereits gesichert, daß beim Anzeigen eines zu langen Impulses nicht gleichzeitig die Aussage »gut« gemacht wird. Die kurzzeitige Aussage »gut« bei einem zu langen Impuls wird nach Ablauf der zulässigen Mindestdauer und vor Ablauf der maximal zulässigen Dauer dadurch verhindert, daß mit Hilfe einer UND-Schaltung die Aussage »gut« vom Ende des zu prüfenden Impulses abhängig gemacht ist. In Weiterb ' ildung der Erfindung ist vorgesehen, daß zur-Prüfung der Rückflankensteilheit vom Prüfeingang ein paralleler Weg über einen Trigger, einen Inverter und eine UND-Schaltung zu einem zur Ableitung der Aussage »Rückflanke nicht zu steil« dienenden dritten Speicher führt, und daß diese UND-Schaltung mit einem dritten Zeitglied verbunden ist, dessen Verzögerung der Mindestdauer des von dem Trigger abgemessenen Spannungsabfalls entspricht und daß der dritte Speicher vor Beginn der Impulsrückflanke durch eine Verbindung vom Impulsformer gegen eine Umschaltung durch Störimpulse gesichert ist. Auf diese Art wird erreicht, daß die Aussage »Rückflanke nicht zu steil« dann und nur dann angezeigt wird, wenn der durch den Trigger abgemessene Spannungsabfall nach Beginn der Impulsrückflanke länger als die durch die Rückstellverzögerung des dritten Zeitgliedes abgemessene Zeitspanne dauert.
  • . Das Prüfgerät soll in Abhängigkeit von einer äußeren Markierung eingeschaltet werden, hierzu dienen die Markiereingänge. Die Zählimpulsgeber speisen die Zweidralit- oder Vierdrahtleitungen, die jeweils verschiedene komplexe Eingangswiderstände haben. Um das Prüfgerät immer verwenden zu können, ist vorgesehen, daß bei Benutzung des einen Markiereinganges die Rückstellverzögerung des dritten Zeitgliedes auf einen anderen, vorzugsweise kleineren Wert umgeschaltet wird.
  • Die Erfindung soll im folgenden in Zusammenhang mit der Zeichnung weiter erläutert werden, in der das Blockschaltbild der Schaltungsanordnung zum Prüfen von Impulsen dargestellt ist.
  • Der Eingang 1 für die zu prüfenden Impulse ist über einen Impulsformer 2 mit zwei Zeitgliedern 4 und 7 und über einen Inverter 3 mit einem weiteren Zeitglied 14 verbunden. Die Ausgänge der Zeitglieder4 und 7 sind je mit einem Eingang eines Speichers 5 bzw. 8 verbunden. Die Markiereingänge 10, 11 sind über eine ODER-Schaltung 9 mit je einem Rückstelleingang der Speicher 5 und 8 und mit einem Rückstelleingang eines weiteren Speichers 16 verbunden. Außerdem ist der Ausgang des Speichers 5 gekoppelt. Der Ausgang des Speichers 5 fährt über den einen Eingang einer UND-Schaltung 6 zum Relais A, der andere Eingang der UND-Schaltung 6 ist mit dem Ausgang des Inverters 3 verbunden. Der Ausgang des Speichers 8 führt zum Relais B.
  • Vom Eingang 1 fährt ein paralleler Weg über einen Trigger 12, einen Inverter 13 und den einen Eingang einer weiteren UND-Schaltung 15 zum Eingang des erwähnten Speichers 16. Der andere Eingang der UND-Schaltung 15 ist mit dem Ausgang des genannten Zeitgliedes 14 verbunden. Die Verzögerungszeit des Zeitgliedes 14 kann über eine Verbindung vom Markiereingang 11 umgeschaltet werden. Ein zweiter Rückstelleingang des Speichers 16 ist direkt mit dem Ausgang des Impulsformers 2 gekoppelt. Der Ausgang des Speichers 16 fährt zum Relais C. Die Kontakte a, b, c der Relais A, B und C dienen als Ausgabemittel für die Präfergebnisse.
  • Mit Hilfe der Prüfschaltung soll ermittelt und angezeigt werden, ob die Eingangsimpulse eine Mindestdauer überschreiten, aber eine Maximaldauer nicht überschreiten, ob die Eingangsimpulse eine Maximaldauer überschreiten, und ob die Rückflanke der Eingangsimpulse eine maximale Steilheit nicht überschreitet.
  • Die dem Eingang 1 zugeführten Impulse können z. B. negative Zählimpulse mit flachen Flanken sein. Der Impulsformer 2 bildet daraus invertierte Rechteckünpulse. Liegen am Eingang 0 Volt, dann ist der Ausgang des Impulsformers 2 negativ, liegt am Eingang eine beliebige negative Spannung, dann liegt der Ausgang des Impulsformers 2 auf 0 Volt. Die invertierten Rechteckimpulse gelangen zum Ausgang des Impulsformers 2 auf die Eingänge der Zeitglieder 4 und 7 und auf den zweiten Rückstelleingang des Speichers 16. Das Zeitglied 4 hat eine Einschaltverzögerung, die der zu überprüfenden Mindestdauer der Impulse entspricht, das Zeitglied 7 hat eine Einschaltverzögerung, die der zu überprüfenden Maximaldauer der Impulse entspricht. übersteigt die Impulsdauer am Ausgang des Impulsformers 2 eine Zeit von z. B. 95 ms, dann erscheint der Impuls am Ausgang des Zeitgliedes 4 und damit auch am Eingang und Ausgang des Speichers 5, übersteigt die Impulsdauer eine Zeit von z. B. 145 ms, dann erscheint der Impuls auch am Ausgang des Zeitgliedes 7 und am Eingang und Ausgang des Speichers 8. Durch Markieren eines der Eingänge 10 oder 11 werden die Speicher 5, 8 und 16 über die ODER-Schaltung 9 vorbereitend freigeschaltet. Im Fall der fehlenden Markierung sind alle Speicher gesperrt. Bei markiertem Ausgang des Speichers 8 ist ferner der Speicher 5 gesperrt.
  • Nach Ablauf der Mindestünpulsdauer von z. B. 95 ms wird der Ausgang des Speichers 5 markiert (z. B. 0 Volt), endet jetzt der zu prüfende Impuls am Eingang 1 und damit auch nach doppelter Invertierung am Ausgang des Invertes 3, so sind beide Eingangsbedingungen (z. B. 0 Volt) der UND-Schaltung 6 erfüllt, das Relais A zieht an und schließt den Kontakt a. Nach Ablauf der Maximaldauer von z. B. 145 ms wird der Eingang und der Ausgang des Speichers 8 markiert (z. B. 0 Volt), das Relais B zieht an und schließt den Kontakt b. Gleichzeitig wird über die Verbindung vom Ausgang des Speichers 8 zum zweiten Rückstelleingang des Speichers 5 der Speicher 5 wieder gesperrt, sein Ausgang ist wieder unmarkiert (z. B. - 12 Volt). Endet jetzt der negative Impuls am Eingang 1 und damit auch am Ausgang des Inverters 3, so ist nur die eine Eingangsbedingung (z. B. 0 Volt) der UND-Schaltung 6 erfüllt, das Relais A zieht nicht an.
  • Zur Prüfung der Rückflankensteilheit wird der Eingangsimpuls auf einen Trigger 12 gegeben, dessen Ausgang nicht markiert ist, wenn der als Beispiel gewählte negative Zählimpuls an der Vorderflank,-z. B. 4 Volt überschreitet, und dessen Ausgang markiert ist, wenn der Zählimpuls an der Rückflanke z. B. 2 Volt unterschreitet. Der Ausgang des nachfolgenden Inverters 13 ist markiert (z. B. 0 Volt)2 solange der zu prüfende Impuls an der Rückflanke einen bestimmten Wert, z. B. 2 Volt, nicht unterschreitet. Diese Markierung wird auf einen Eingang der UND-Schaltung 15 gegeben, während der andere Eingang dieser UND-Schaltung 15 mit dem Ausgang des Zeitgliedes 14 verbunden ist. Das Zeitglied 14 verzögert den positiven Spannungssprung, der am Ausgang des Inverters 3 erscheinenden Rechteckimpulse. Diese Verzögerung des Zeitgliedes 14 soll z. B. 11 ms betragen, sie ist bei einer Ansteuerung über den Markiereingang 11 auf einen anderen (z. B. kleineren) Wert umschaltbar.
  • Der Ausgang der UND-Schaltung 15 ist also im Beispiel nur dann markiert (z. B. 0 Volt), wenn 11 ms seit Beginn der Rückflanke des zu prüfenden Impulses vergangen sind, und wenn die Rückflanke den Wert von 2 Volt noch nicht unterschritten hat. Diese Bedingungen entsprechen dem zu überprüfenden Kriterium, daß die Rückflanke des Impulses eine bestimmte Steilheit nicht überschreitet. Die Ausgangsmarkierung der UND-Schaltung 15 wird auf den Eingang und somit auch Ausgang des Speichers 16 übertragen, das Relais C zieht an und schließt den Kontakt c. Während des Impulses ist der Speicher 16 -über seinen zweiten Rückstelleingang durch das Ausgangspotential des Impulsformers 2 gesperrt, um ihn gegen Störimpulse abzusichern.
  • Mit Hilfe der beschriebenen Schaltung ist es möglich, Impulse gleichzeitig auf ihre Dauer und Rückflankensteilheit zu überprüfen und das überschreiten einer Mindestdauer (Relais A erregt), das überschreiten einer Maximaldauer (Relais B erregt) und das Unterschreiten einer maximalen Rückflankenstellheit (Relais C erregt) anzuzeigen, ohne daß beim überschreiten der Maximaldauer auch das Überschreiten der Mindestdauer angezeigt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung - zur automatischen Prüfung von Impulsen, insbesondere von Zählimpulsen in Fernsprechvermittlungsanlagen, da - durch gekennzeichnet, daß der Prüfeingang (1) zur Ermittlung der Impulsdauer über einen Impulsformer (2) und ein erstes Zeitglied (4), dessen Verzögerung der zulässigen Mindestimpulsdauer entspricht, mit einem bei Impulsende zur Ableitung der Aussage »gut« dienenden ersten Speicher (5) verbunden ist und über ein zweites Zeitglied (7), dessen Verzögerung der maximal zulässigen Impulsdauer entspricht, mit einem anderen, zur Ableitung der Aussage »zu lang« dienenden Speicher (8) verbunden ist, und daß der Ausgang des anderen Speichers (8) mit einem Rückstelleingang des ersten Speichers (5) verbunden ist, um bei zu langen Impulsen die Aussage »gut« zu sperren.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe einer UND-Schaltung (6) die Aussage »gut« vom Ende des zu prüfenden Impulses abhängig gemacht ist. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Prüfung der Rückflankensteilheit vom Prüfeingang (1) ein paralleler Weg über einen Trigger (12), einen Inverter (13) und eine UND-Schaltung (15) zu einem zur Ab- leitung der Aussage »Rückflanke nicht zu steil« dienenden dritten Speicher (16) führt, und daß diese UND-Schaltung (15) mit einem dritten Zeitglied (14) verbunden ist, dessen Verzögerung der Mindestdauer des von dem Trigger (12) abgemessenen Spannungsabfalls entspricht. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei wahlweise benutzbare Markiereingänge (10, 11) zur Vorbereitung der Anzeige über eine ODER-Schaltung (9) mit den Speichern (5, 8 und 16) verbunden sind. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung des einen Markiereinganges (11) die Rückstellverzögerung des dritten Zeitgliedes (14) auf einen anderen, vorzugsweise kleineren Wert umgeschaltet wird. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Speicher (16) vor Beginn der Impulsrückflanke durch eine Verbindung vom Impulsformer (2) gegen eine Umschaltung durch Störimpulse gesichert ist.
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