DE1097154B - Differential-Durchflussmesser - Google Patents

Differential-Durchflussmesser

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DE1097154B
DE1097154B DES57123A DES0057123A DE1097154B DE 1097154 B DE1097154 B DE 1097154B DE S57123 A DES57123 A DE S57123A DE S0057123 A DES0057123 A DE S0057123A DE 1097154 B DE1097154 B DE 1097154B
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flow meter
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Marcel Cogniat
Michel De Fromont
Paul Jacquemier
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Societe dElectro Chimie dElectro Metallurgie et des Acieries Electriques Dugine SA SECEMAU
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Societe dElectro Chimie dElectro Metallurgie et des Acieries Electriques Dugine SA SECEMAU
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    • G01F1/684Structural arrangements; Mounting of elements, e.g. in relation to fluid flow
    • G01F1/6847Structural arrangements; Mounting of elements, e.g. in relation to fluid flow where sensing or heating elements are not disturbing the fluid flow, e.g. elements mounted outside the flow duct
    • GPHYSICS
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    • G05D11/00Control of flow ratio
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    • G05D11/13Controlling ratio of two or more flows of fluid or fluent material characterised by the use of electric means
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Description

DEUTSCHES
Es ist bekannt, den Durchfluß eines strömenden Mediums mit Hilfe eines Durchflußmessers zu bestimmen, der aus einem zentralen, in einer isothermen Umhüllung befindlichen metallischen Rohr besteht, das in der Mitte eine Heizspule und auf beiden Seiten dieser Heizspule zwei identische Wicklungen trägt. Der Unterschied im Widerstand dieser beiden Wicklungen bei Durchfluß des strömenden Mediums, dessen Durchflußmenge zu bestimmen ist, durch das "Rohr ist proportional zu dieser Durchflußmenge.
In der deutschen Patentschrift 1 065 627 ist eine derartige Meßvorrichtung, an der verschiedene Verbesserungen vorgenommen wurden, beschrieben. Diese Verbesserungen bestehen in Mitteln zum Regeln und zum Schutz der Vorrichtung und umfassen die Möglichkeit der Justierung der Heizspule, die Möglichkeit, thermische Symmetrie der Vorrichtung herzustellen sowie eine Ausführungsform für die isotherme Umhüllung, die den Schutz der Meßvorrichtung gewährleistet.
Es ist im übrigen bekannt, den Gehalt eines strömenden Mediums hinsichtlich einer seiner Komponenten dadurch zu bestimmen, daß zunächst die Durchflußmenge dieses strömenden Mediums mittels eines Durchflußmessers der vorher beschriebenen Art bestimmt wird, dann die interessierende Komponente absorbiert wird und schließlich wiederum mit einem gleichen Durchflußmesser der Durchfluß der restlichen Menge gemessen wird. Die Differenz der so bestimmten Durchflußmengen erlaubt die quantitative Bestimmung der besagten Komponente. Die hierzu verwendete Vorrichtung, als Differential-Durchflußmesser bezeichnet, welche zwei zentrale Rohre enthält, gestattet gleicherweise die Regulierung des Verhältnisses der beiden Durchflußmengen des strömenden Mediums, welche jeweils durch jeden seiner Bestandteile gehen.
Gemäß der Erfindung werden Nachteile hinsichtlich der Präzision der thermischen und elektrischen Symmetrie und des Schutzes bekannter Durchflußmesser vermieden.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Durchflußmesser mit einem zentralen, in einer isothermen Umhüllung befindlichen Metallrohr als Meßrohr und einer in der Mitte um das zentrale Metallrohr angebrachten Heizspirale sowie zwei gleichen, beiderseits der Heizspirale befindlichen Wicklungen, deren Widerstandsunterschied als Maß für den Durchfluß dient, sowie Mitteln zur Einstellung thermischer Symmetrie und Mitteln zum Schutz der Vorrichtung gemäß Patent 1 065 627 und zeichnet sich dadurch aus, daß zur Bestimmung der Differenz oder zum Regeln des Verhältnisses zweier Durchflußmengen in der isothermen Umhüllung zwei zentrale Metallrohre mit den dazugehörigen Heizspiralen und Wicklungen vorgesehen sind.
. Gemäß der Erfindung erfolgt die Montage der Heizspulen derartig, daß die Lage dieser Spülen auf dem
Differential-Durchflußmesser
Zusatz zum Patent i 065 627
Anmelder:
Societe d'Electro-Chimie,
d'Electro-Metallurgie et des Acieries
Electriques d'Ugine, Paris
Vertreter:
Dr.-Ing. A. ν. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dipl.-Chem. Dr. phil. H. Siebeneicher
und Dr.-Ing. Th. Meyer, Patentanwälte,
Köln I1 Deichmannhaus
Beanspruchte Priorität: Frankreich vom 1. März 1957
Marcel Cogniat, Pierre-Benite, Rhone,
Michel de Fromont, Lyon, Rhone,
und Paul Jacquemier, Marseille, Rhone (Frankreich),
sind als Erfinder genannt worden
zentralen Metallrohr mit großer Präzision einstellbar ist. Weiterhin erfolgt gemäß der Erfindung die Montage der zentralen Metallrohre derartig, daß thermische Symmetrie durch Justierung der Lage dieser Rohre relativ zur isothermen Umhüllung gewährleistet wird.
Die isotherme Umhüllung ist durch eine dichte Schutzumhüllung verdoppelt. Infolge dieser Anordnung sind alle Leitungen und alle zerbrechlichen Teile der Vorrichtung einmal gegenüber Luftströmen geschützt, die die thermische Homogenität der isothermen Umhüllung stören können, und zum anderen geschützt gegen Einflüsse atmosphärischer Korrosion, durch welche diese zerbrechlichen und empfindlichen Teile und die Leitungen zerstört werden können.
Die Erfindung bezieht sich fernerhin auf die spezielle Anbringung der empfindlichen Teile einer Wheatstoneschen Brücke, die zur Bestimmung der Widerstandsunterschiede der beiderseits der zentralen Heizspulen befindlichen Elemente verwendet wird.
Die in der Fig. 1 a im Längsschnitt und in der Fig. 1 b im Querschnitt dargestellte Vorrichtung gemäß der Erfindung weist in ihren Einzelteilen die Anordnungen
009 698/153
3 4
des Durchflußmessers gemäß Patent 1065 627 auf. Sie Die Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß der Er-
soU im folgenden beschrieben werden: , findung ist die folgende:
Zwei dünnwandige Rohre 1 und 1' tragen jedes, um Die von den Heizwicklungen 2 und 2' gelieferte
ihre Mitte herumgewickelt, eine Heizwicklung 2 und 2' thermische Energie führt ohne den Durchfluß eines
aus elektrisch isoliertem Widerstandsdraht. Beiderseits 5 strömenden Mediums zu einer symmetrischen Tempe-
dieser Wicklungen liegen Meßwicklungen 3 und 3' sowie raturverteilung (Kurve α der Fig. 4) auf beiden Rohren 1
4 und 4' aus einem Widerstandsdraht, dessen Widerstand und 1', wie es die Fig. 4 anzeigt, auf der als Abszisse
einen großen Temperaturkoeffizienten hat. Die Wick- mit 2-3-4 die Lagen der einzelnen Wicklungen auf jedem
lungen 2 und 2' sind auf Spulenkörper aus gut wärme- Rohr dargestellt sind und bei der die Ordinate die
leitendem Material aufgebracht, die unter starker io zugehörigen Temperaturen gibt. Strömt nun ein Medium
Reibung auf den dünnwandigen Rohren gleiten und so durch die Rohre, und zwar in der durch den Pfeil in der
eine leichte Einstellung der thermischen Symmetrie der Fig. 4 angezeigten Strömungsrichtung, dann deformiert
Anordnung ermöglichen. sich die Kurve α und nimmt die Form der Kurve b an.
Gemäß einer anderen Ausführungsform werden die Während daher ohne den Fluß eines strömenden Mediums
Wicklungen 3 und 3' sowie 4 und 4' durch Schicht- 15 die Wicklungen 3 und 4 an allen Punkten gleichen
widerstände aus Material mit großen Temperatur- Widerstand zeigen, wird, wenn ein Medium durch die
koeffizienten des Widerstandes ersetzt, die sich auf einer Rohre strömt, die Wicklung 3 abgekühlt, die Wicklung 4
dünnen, isolierenden, mit dem Rohr zusammenhängenden erwärmt, so daß der Widerstand R3 der Wicklung 3
Unterlage befinden. Diese Schichtwiderstände können abnimmt und der Widerstand 2?4 der Wicklung 4 zu-
aus Kohle oder aus einem halbleitenden oxydischen 20 nimmt. Das gleiche ist der Fall für die Widerstände R3
Anstrich sein, die beide stark negative Temperatur- und i?4' des zweiten Rohres.
koeffizienten haben oder auch aus einem keramischen Für den Fall, daß der Eingangswiderstand des Meß-
Halbleiter bestehen. kreises groß ist gegenüber den Widerständen R3, Rit R3
Diese rohrförmigen Bauteile sind in einer geschlossenen und 1?4' kann in erster Näherung die zwischen den
Umhüllung 5 angebracht, die aus gut wärmeleitendem 25 Klemmen der Meßvorrichtung infolge der Abweichung
Material besteht. Außerdem wird ein sehr guter thermi- von Gleichgewicht auftretende Spannung V als Funktion
scher Kontakt an den Enden der Rohre 6-6' und 7-7' der Einspeisungsspannung E und der vier Widerstände
durch eine große Berührungsfläche hergestellt, die der Wheatstoneschen Brücke durch folgende Gleichung
beispielsweise durch Verlöten bezüglich ihrer Lage zu ausgedrückt werden:
den Wandungen der Rohre und der isothermen Umhüllung 30 y R 'R RR'
genau festgelegt ist. — = ' * " * -
Das Ganze befindet sich innerhalb einer dichten Ά lÄ3 + Ä4]^j t A4)
Schutzumhüllung 8, die einmal eine bessere thermische . Eine andere Näherung von derselben Ordnung führt zu
Homogenität für die Außenoberfläche der isothermen folgender Gleichung:
Umhüllung 5 gewährleistet, zum anderen den mecha- 35 7? j_ 7? 7? ' _j_ 7? ' — ? 7?
rüschen Widerstand der Gesamtanordnung vergrößert -K3 -)- -K4 = -K3 + K4ZK,
und außerdem gegebenenfalls die Anwendung eines denn
Gegendruckes gestattet, um die Gefahren eines Zer- Vl1
platzens der Meßrohre zu vermindern. Ein dichter — = . ^, C^s' ^4 ~~ ^a ^4') ·
Metallbalg9 verbindet die beiden Hälften der dichten 40 2
Umhüllung 8. Infolge dieses Metallbalges 9 spielen die Andererseits sind für geringe Durchflußmengen die
t>ei einer SerienhersteUung auftretenden Längenab- Änderungen dieser vier Widerstände proportional zu den
weichungen keine RoUe. Außerdem fängt der Metallbalg 9 die Rohre durchfließenden Mengen strömenden Mediums:
die Längenänderungen der Metalle ab, aus denen die
Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht. 45 R3=R[I —kd), E4 = R (1 + k d),
Außerdem sind gemäß der Erfindung die Wicklungen 3 J^3' = .R (1 — &' d'), A4' = R (1 + k' d').
und 3' sowie 4 und 4' miteinander verbunden, wie die
Fig. 2 zeigt, so daß sie eine Wheatstonesche Brücke In diesen Ausdrücken sind k und k' die Koeffizienten
bilden. Das strömende Medium fließt in jedem Rohr von für die Empfindlichkeit der Widerstände in Abhängigkeit
6 nach 7 und von 6' nach T um. 50 von dem Durchfluß in den beiden Rohren:
Die Spitzen 9 und 11 der Brückenanordnung sind mit Vl
einer Meßvorrichtung 13, die Spitzen 10 und 12mit einer — = —(kd — k'd').
elektrischen Stromquelle 14 verbunden, die beispielsweise ,_
aus Akkumulatorbatterien oder Sammlern bestehen kann Tn dem speziellen Fall, in dem k gleich k' ist, wird
oder aus einem vom Wechselstromnetz gespeisten Gleich- 55 F 1 ·,
richter. In diesem Fall kann die Meßvorrichtung ein — = —k(d — d'),
Galvanometer, ein Gleichstromverstärker oder ein auto-
matisches Potentiometer sein. so daß man direkt ein Maß für den Unterschied der
Ebenso kann die Brücke auch durch eine Wechsel- Durchflußmengen erhält.
stromquelle gespeist werden und zur Messung ein ent- 60 Wird die Strömungsrichtung des Gases od. dgl. in dem
sprechender Wechselstromverstärker benutzt werden. einen der beiden Rohre umgekehrt, so wird
Die Heizwicklungen 2 und 2' sind jede mit einer Vl1
elektrischen Energiequelle für Gleichstrom oder Wechsel- k = —k' und — = — k (d + d'),
strom verbunden. Diese Stromquellen können zu einer
einzigen zusammengeschlossen sein, wie es bei der 65 so daß die Vorrichtung die Summe der beiden Durc
Schaltung gemäß der Fig. 3 der Fall ist, wo von einem mengen mißt.
Transformator 15 einerseits der Gleichrichter 18 über den Fließt in den beiden Rohren die gleiche Menge, i
Regulierwiderstand 17 und andererseits die Heizwick- man, daß die Vorrichtung eine Menge anzeigt, die"«
lungen 2 und 2' über die Regulierwiderstände 16 und 16' so groß ist wie diejenige, die man mit einem einfachen
gespeist werden. 70 Durchflußmesser gemäß Patent 1 065 627 erhalten würde.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung gestattet auch Die DurcMußmenge d für die V unabhängig vom
eine automatische Regulierung des Verhältnisses der ° E
beiden Durchflußmengen mit größer Präzision. Durchfluß wird, ist gegeben durch
Will man beispielsweise ein Verhältnis der beiden
d 5 ο I V \ -
Durchflußmengen —τ- von 3 aufrechterhalten, so macht "TTT1 "τ^ I ~
d oa \ -c /
man — = — und erhält -=- = —- (d — 3 d'). Die gemessene Mit
η ο Xi £t
Spannung V ist dann 0, wenn d = 3d' ist. __ <*(!■—«fl a d ^
Ist d> 3d', so ist Vpositiv, ist d< 3d', so ist Vnegativ. io e ^0 · = e"1*0 · —
Die Anzeige der Meßbrücke ist direkt proportional zum ^o ^o
Unterschied zwischen dem tatsächlichen Verhältnis von oder
d zu d' und dem gewählten Verhältnis (z. B. 3). _d_
Die geeigneterweise verstärkte Spannung V dient zur e ~d»
Steuerung des Organs für die Steuerung der Durchfluß- 15 I — χ = d~(i-x) ,
menge eines strömenden Mediums in bezug auf die J0
Durchflußmenge eines Referenzmediums.
Es ist bekannt, daß bei großen Durchflußmengen die -A- + A _ x A
gemessene Spannung nicht unbegrenzt mit der einen ί — χ = e ",
thermischen Durchflußmesser durchfließenden Gasmenge 20 _ A
wächst, sondern in ein sehr flach verlaufendes Maximum ι x __ e d<> _
übergeht.
Betrachtet man die Form der Kurve der Durchfluß- Für kleine χ ergibt die Reihenentwicklung
menge im Bereich dieses Maximums, d. h. den Bereich g
unterhalb des Maximums, so erkennt man, daß es 25 1 — χ = ί χ \- · · ·
möglich ist, die Kurve für die Spannung V als Funktion ^o
der Durchflußmenge mit guter Genauigkeit durch eine Beschränkt man sich auf das erste Glied, so findet man
Exponentialkurve zu ersetzen. Man kann daher ohne _
große Fehlerabweichung die Widerstände der Brücken- ~ °*
zweige als Exponentialfunktion der Durchflußmenge in 30 Ist χ ?w 0,5, so wird dem Bereich dieses Maximums darstellen.
Die Widerstände können daher in folgender Form ~0>5^T
beschrieben werden: ■*· 0,5 = e
d γι und
-e-*]], 35 Ä = l,38i0.
■. , ^-<M Infolgedessen ist es für einen derartigen Aufbau und
* = I - ■" α ο \ e Ii' für eine Durchflußmenge d etwa gleich dem so berechneten
Wert nicht nötig, die durchfließende Menge d des zu π ι -ι f u —«ο 11 40 bestimmenden Gases genau einzuhalten, um eine stabile
L 0 \ /J » g y
r / d' Y\ Anzeige der Zusammensetzung zu erhalten, da -5-^- —r = 0
I I ——5— 11 d ti E
Ri — R[i + ato\l — e "j\, ist. Diese Beziehung sagt mathematisch aus, daß die
Anzeige des Durchflußmessers nicht mehr von der
wenn vorausgesetzt wird, daß die Wicklungen 3, 4, 3', 4' 45 gewählten Durchflußmenge d abhängt. Die Fig. 5, 6 und 7 gleich sind. zeigen beispielsweise Ausführungsformen für die Vor-
In diesen Ausdrücken ist d0 ein Wert für die Durchfluß- richtung gemäß der Erfindung.
menge, der einem Wert für V von etwa zwei Drittel Fig. 5 stellt eine Anwendung eines Differential-Durch-
seines Maximalwertes entspricht, α ist der Temperatur- flußmessers für die Gasbestimmung dar. koeffizient des die Widerstände bildenden Metalls, t0 ist 50 Das Verfahren besteht allgemein darin, daß die Durcheine Vergleichstemperatur. flußmenge des zusammengesetzten, zu bestimmenden Mit den obigen Gleichungen und Gases gemessen wird, daß dann die zu bestimmende
Komponente absorbiert wird und daß schließlich die
J_ __ 1 (R ' R RR') restliche Durchflußmenge gemessen wird. Der Unterschied
E 4.R2 3 * 3 * 55 der Durchflußmengen kennzeichnet den Gehalt des
wjrd zusammengesetzten Gases an der zu bestimmenden
id' d \ Komponente.
V_ _ o-tp L-fr _ e-^oj Die Vorrichtung besteht aus einem Differential-Durch-
E 2 flußmesser 21, der bei 22 in seinem ersten Teil, d. h. dem
60 ersten Meßrohr, die zeitlich konstante Durchflußmenge
Der Differential-Durchflußmesser hat bei seiner Ver- des zusammengesetzten Gases aufnimmt. Dieses Gas tritt wendung als kontinuierlicher Gasanalysator eine außer- dann aus und geht durch die Absorptionskolonne 23, ordentlich wichtige Eigenschaft, die sich aus den vor- tritt aus dieser bei 24 aus und ist nun frei von der zu angehenden Rechnungen ergibt. bestimmenden Komponente. Das restliche Gas geht dann
Ist χ der Anfangsgehalt der zu bestimmenden 65 durch das zweite Meßrohr des Differential-Durchfluß-Komponente des Gases und ist nach der Absorption messers und wird bei 25 abgesaugt. d' = d (1 — x), so wird Beispielsweise soll eine Menge von 0 bis 5 % Chlordioxyd
Tr , / ä(i—x) d\ in Luft bestimmt werden.
V atn
I e do e ^/. Die Absorptionskolonne hat einige 30 cm Höhe und ist
E 2 70 mit Glaskugeln gefüllt. Sie wird aus der Öffnung 26 mit
i097
einer angesäuerten Kaliumjodidlösung bespült, die durch die Pumpe 28 in Umlauf gesetzt wird. Der Rezipient 27 dient zum Auffangen der Lösung, und der Rezipient 29 ist mit Aktivkohle gefüllt, durch die das Jod gebunden wird, das durch die Absorptionsgleichung frei gemacht wurde:
ClO2 + 5JH -+■ 5/2J2 + ClH + 2H2O.
Eine Durchflußmenge von 1000 cm3/Std. für das Gas ist weitgehend ausreichend, um eine ausgezeichnete Genauigkeit zu erhalten. Je Tag wird etwa eine Jodmenge von der Größenordnung von 30 g frei gemacht. Für einen Betrieb von 24 Stunden reichen also 21 zehntelnormale Kaüumjodidlösung aus.
Bei dem angeführten Beispiel hat der Differential-Durchflußmesser folgende Vorteile:
a) Die durchfließende Menge des strömenden Mediums ist sehr gering und liegt unterhalb einem Zehntel der normalerweise für dieses Verfahren bei gleicher Präzision erforderlichen Durchflußmenge. Hieraus ergibt sich eine Ersparnis für das Reaktionsmittel im Verhältnis von 10 :, 1.
b) Die Vorrichtung gibt für den Gehalt des zusammengesetzten Gases an der zu bestimmenden Komponente eine direkte, leicht registrierbare und übertragbare Anzeige. ■ - - -- ^
Fig. 6 zeigt eine andere Anwendung eines Differential-Durchflußmessers für die Gasanalyse, bei der beispielsweise Gehalte von 0 bis 4°/0 Methan in der Luft bestimmt werden sollen.
Die Vorrichtung enthält einen Differential-Durchflußmesser, in den verunreinigte Luft einfließt, die von ihren Staubteilchen bei 32 durch einen porösen Filter üblicher Art befreit und durch den Absorber 33, der Stücke von Ätzkali enthält, getrocknet ist.
Nach Durchlaufen des ersten Meßrohres des Differential-Durchflußmessers geht das Gas durch einen Brenner 34, der aus einer aus 1200° C gehaltenen Platinspirale besteht und dann durch einen zweiten Absorber 35, der ebenso aufgebaut ist wie der erste. Die Verbrennungsprodukte des Gases, Wasser und Kohlenoxyde, werden in dem Absorber 35 absorbiert. Das erwärmte Gas geht dann durch das zweite Meßrohr des Durchflußmessers 31 und durch die Rotationspumpe 36 in die Atmosphäre.
Die Reaktionsgleichung für die Verbrennung des Methans mit dem Sauerstoff des Gemisches ist folgende;
CH4 + 2O2 ->1 Volumteil 2 Volumteile
CO2+ 2 H2O absorbiert
Man sieht daraus, daß für einen vorhandenen Volumteil von Methan 3 Volumteile bei der Verbrennung verschwinden und daß folglich ein Anfangsgehalt von 1 Volumprozent Methan einer Verminderung der Durchflußmenge um 3% in dem zweiten Rohr entspricht.
Bei einer Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung gibt der Differential-Durchflußmesser eine EMK von 950 ±25 μν für einen Gehalt von 1 % Methan. Im übrigen ist das Meßergebnis vollkommen linear bis zu Methangehalten von 7 °/0. '
Bei wöchentlicher Eichung der Vorrichtung beträgt die Meßgenauigkeit ± 0,1 % Methan.
Die normale Durchflußmenge durch die Rotationspumpe 36 beträgt 81 pro Stunde. Dieser Wert entspricht genau dem Wert d0 für die Durchflußmenge, wie er im vorangehenden definiert ist, so daß eine genaue Regulierung der Durchflußmenge überflüssig wird. Beispielsweise wird durch eine Änderung der Durchflußmenge zwischen 6 und 9,51 je Stunde die Anzeige der Meßvorrichtung nur um ± 2 % geändert. '
• Fig. 7 zeigt die Anwendung des Differential-Durchflußmessers gemäß der Erfindung für die Steuerung des Verhältnisses schwacher Durchflußmengen von zwei strömenden Medien. Dieser Fall tritt häufig in der chemischen Industrie auf, wo es sich darum handelt, gleichzeitig zwei in ihrem Verhältnis zueinander festgelegte Gasmengen einem Gefäß zuzuführen.
Die beispielsweise gezeigte Vorrichtung wird direkt aus dem Wechselstromnetz gespeist. Daher ist ein Wechsel-•stromtransformator 15 vorgesehen, der einerseits die Heizwicklungen 2 und 2' über die Regelwiderstände 16 und 16', andererseits den aus den Widerständen 3-3' und 4-4' bestehenden Teil der Wheatstoneschen Brücke über einen Widerstand 17 speist, der eine Empfindlichkeitseinstellung ermöglicht. Die Brückenanordnung wird infolge der durchfließenden Gasmengen aus dem Gleichgewicht gebracht, und diese Gleichgewichtsabweichung, die eine Wechselspannung ist, da die Brücke selber mit Wechselspannung gespeist wird, wird durch den Verstärker 30 verstärkt. Der den Verstärker verlassende Strom wirkt auf einen Motor 19 ein und steuert so die Öffnung oder die Schließung des Ventils 20 in dem Sinne, daß die Gleichgewichtsabweichungen der Wheatstoneschen Brücke nach den aus der Technik des Servomechanismus bekannten Prinzipien reduziert werden. Auf diese Weise wird das Verhältnis der ein Meßrohr des Differential-Durchflußmessers durchfließenden, von dem Ventil 20 gesteuerten Durchflußmenge zu der das andere Meßrohr des Durchflußmessers durchfließenden Menge festgelegt.
Die Vorteile dieser Ausführungsform sind die folgenden: Die Regulierung ist für geringe Durchflußmengen von der Größenordnung von 200 cm3 je Stunde bis zu einigen Litern je Stunde durchführbar. Das Verfahren ist wirtschaftlich, weil eine direkt verfügbare Spannung zur Steuerung des Servomechanismus verwendet wird. Außerdem ist die Methode sehr genau.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Differential-Durchflußmesser mit zentralem, in einer isothermen Umhüllung befindlichem Metallrohr als Meßrohr und einer in der Mitte um das zentrale Metallrohr angebrachten Heizspirale, zwei gleichen, beiderseits der Heizspirale befindlichen Wicklungen, deren Widerstandsunterschied als Maß für den Durchfluß dient, sowie Mitteln zur Einstellung thermischer Symmetrie und Mitteln zum Schutz der Vorrichtung gemäß Patent 1 065 627, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bestimmung der Differenz oder zum Regem des Verhältnisses zweier Durchflußmengen in der isothermen Umhüllung zwei zentrale Metallrohre mit "den "dazugehörigen Heizspiralen und Wicklungen vorgesehen sind.
2. Differential-Durchflußmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung thermischer Symmetrie die Spulenkörper der Heizspulen für jedes Metallrohr so ausgebildet sind, daß ihre Lage auf dein Metallrohr veränderbar ist.
3. Differential-Durchflußmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung thermischer Symmetrie Mittel vorgesehen sind, mittels deren die Lage beider Meßrohre in bezug auf die isotherme Umhüllung einstellbar ist.
4. Differential-Durchflußmesser nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die isotherme Umhüllung durch eine dichte Schutzumhüllung verdoppelt ist.
5. Differential-Durchflußmesser nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils auf beiden Seiten der Heizspirale angebrachten Wicklungen die vier Zweige einer WheatstoneschenBrückenanordnung bilden, bei der die
10
auf dem gleichen Meßrohr befindlichen Wicklungen je einen gemeinsamen Knotenpunkt haben, und zwei sich gegenüberliegende Knotenpunkte der Brücke mit einer Meßvorrichtung, die beiden anderen Knotenpunkte mit einer Stromquelle verbunden sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DES57123A 1957-03-01 1958-02-27 Differential-Durchflussmesser Pending DE1097154B (de)

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