DE1055367B - Umschaltvorrichtung fuer die selbsttaetige Umschaltung eines hydraulischen Empfaengers an einen Hilfskreis - Google Patents
Umschaltvorrichtung fuer die selbsttaetige Umschaltung eines hydraulischen Empfaengers an einen HilfskreisInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B20/00—Safety arrangements for fluid actuator systems; Applications of safety devices in fluid actuator systems; Emergency measures for fluid actuator systems
- F15B20/001—Double valve requiring the use of both hands simultaneously
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- Y10T137/00—Fluid handling
- Y10T137/2496—Self-proportioning or correlating systems
- Y10T137/2559—Self-controlled branched flow systems
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Umschaltvorrichtung fÜT die selbsttätige Umschaltung eines
hydraulischen Empfängers an einen Hifskreis im Falle eines Druckabfalles im normalen Speisekreis.
Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine selbsttätige Umschaltvorrichtung von Haupt- auf Hilfsdruckölkreis
zu schaffen, welche im Falle eines Druckabfalles im normalen Speisekreis dem Empfänger
(Motor) stets Flüssigkeit von gleichem Druck zuführt. Die Anlage soll allen vorkommenden Zwischenfällen
Rechnung tragen und bei einfacher Bauart zuverlässig in ihrer Wirkung sein.
Bekannte Anlagen ähnlicher Art weisen verschiedene Mängel auf. Bei ausbleibendem Flüssigkeitsdruck
wird zwar eine selbsttätige Umschaltung vorgenommen, jedoch muß die Hilfspumpe von Hand betätigt
werden. Außerdem erhält der Empfänger nicht den gleichen Flüssigkeitsdruck, wie es beim Erfindungsgegenstand
selbstverständlich ist, bei welchem zwei gleich große Druckquellen zur Verfügung stehen.
Im übrigen ist der Ventilmechanismus bei der bekannten Anlage recht verwickelt.
Demgegenüber wird bei einer Umschaltvorrichtung der eingangs erwähnten Art ein Umschaltventil mit
verhältnismäßig einfachen Mitteln in Vorschlag gebracht, welches vollkommen selbsttätig von Hauptauf
Hilfsdruckölkreis schaltet.
Bei der Erfindung sind zwei an zwei Druckquellen ständig angeschlossene Druckkreise und drei Verteilerschieber
vorgesehen. Diese sind derart dem Druck der beiden Flüssigkeitsströme ausgesetzt, daß sie in
entgegengesetzten Richtungen wirken können. Hierbei wirkt der erste Schieber zur selbsttätigen Steuerung
des Druckes auf die entgegengesetzten Stirnflächen der beiden anderen Schieber, von denen der eine das
Umschalten des Speisestromes für den Empfänger auf den einen oder anderen Druckstrom bewirkt,
während der andere Schieber den Rückflußstrom vom Empfänger nach dem einen oder anderen Sumpfbehälter
in Übereinstimmung mit den entsprechenden Druckströmen umschaltet.
Die drei Schieber stehen unter der Wirkung nachgiebiger Kräfte (Federn), welche geringer als die vom
hydraulischen Druck herrührenden Kräfte sind. Die elastischen Kräfte sind so gerichtet, daß sie bei gleichem
Druck in den beiden Strömen die Schieber in die Endstellung bewegen, welche den Hilfss>trom abschneidet.
Im Gegensatz zu der eingangs erwähnten bekannten Anlage erfolgt bei der Erfindung im Falle eines
Druckabfalles im normalen Speisekreis die Umschaltung derart selbsttätig, daß die zweite Druckquelle,
welche überdies etwa die gleiche Stärke aufweist, sofort in Tätigkeit tritt, so daß der Motor stets unter
den gleichen Betriebsbedingungen arbeiten kann.
Ums dialtvo rr ichtung
für die selbsttätige Umschaltung
eines hydraulischen Empfängers
für die selbsttätige Umschaltung
eines hydraulischen Empfängers
an einen Hilfskreis
Anmelder:
Societe d'Applikations des Machines
Motrices, Boulogne-Billancourt,
Seine (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Kuborn, Patentanwalt,
Düsseldorf, Tonhallenstr. 8
Düsseldorf, Tonhallenstr. 8
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 29. März 1955
Frankreich vom 29. März 1955
Jacques Paisandier, Chatillon-sous-Bagneux,
Seine (Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Abb. 1 zeigt den Umschalter bei normalem Betrieb;
Abb. 2 gibt den Umschalter im Betrieb über den Hilfsstrom wieder.
In dem Block 1 befinden sich die Leitungen und die nachstehend bezeichneten Organe.
Mit P1 ist die Einleitung des Druckes und mit B1
der Druckaustritt nach dem Sumpfbehälter des normalen Stromes bezeichnet. P2 bezeichnet die Druckeinleitung
und B2 den Druckaustritt nach dem Sumpfbehälter des Hilfsstromes.
In geeigneten Lagerungen befinden sich die drei Schieber. T ist der eigentliche Steuerschieber und
C, D sind Umschaltschieber.
Der Schieber T setzt sich aus den beiden symmetrischen Teilen T1 und T2 zusammen, welche über die
Stange 2 miteinander verbunden sind. Die Stange 2 ist mit einer Rundscheibe 3 versehen. Letztere dient
als Stützfläche für die Feder 4, welche bestrebt ist, den Schieber nach rechts zu drücken. Der Zwischenraum
zwischen den Teilen T1 und T2 steht mit dem
Freien durch die öffnung 21 in Verbindung.
Der Kolben PT1 des Schiebers T1 kann derartige
Stellungen einnehmen, daß er in seiner äußersten
809 790/199
Rechtslage eine Verbindung von P1 mit der Leitung 5,
welche den Druck auf die linken Stirnflächen der Kolben
PC1 und PD1 der Schieber C und D wirken läßt
und außerdem mit der Leitung 6 bewirkt, welche die Aufnahmebohrung 7 für den Schieber C speist, während
er die Leitung 8 abschließt, die mit der Aufnahmebohrung für den Schieber D in Verbindung
steht.
Der Schieber C bewirkt in seiner äußersten rechten Stellung die Verbindung zwischen der Leitung 6 und
der öffnung U zu dem Empfänger oder Behälter, während er den linken Teil unter dem Druck des
rechten Teiles, der sich an dem Behälter befindet, absperrt, indem er sich fest auf seinen rechten Sitz 10
aufsetzt. Der Kolben C steht unter der Wirkung der Feder 12 mit Ringscheibe 11, welche ein Schwanken
verhindert.
Der Schieber D mit seiner Ringscheibe 13 und seiner Feder 14 stellt in seiner äußersten rechten Lage
einerseits die Verbindung mit der Leitung 8 und der ao öffnung B, durch' welche die Flüssigkeit vom Empfangsgerät
zurückströmt, und dem Sumpfbehälter B1 her. Er schließt andererseits den rechten Teil, welcher
an den Sumpfbehälter B2 angeschlossen ist, ab, indem
er sich fest auf seinen rechten Sitz 15 aufsetzt.
Da die Schieber gegenüber der Achse X-X' symmetrisch sind, zeigt sich, daß der Kolben PT2 des Schiebers
T2 in seiner äußersten rechten Lage die Verbindurg
der Leitung 16 mit dem Sumpfbehälter und der Leitung 22 zuläßt, welche die rechten Stirnflächen der
Kolben PC2 und PD2 der Schieber C und D an den
Behälter B2 anschließt und P2 von der Leitung 22 absperrt.
Die Verschiebung des Schiebers T hat eine Größenordnung
von 3 mm und ist durch Anschläge 17 und 18 begrenzt.
Schließlich lassen die kalibrierten öffnungen 19 und 20 die Stirnflächen des Kolbens unter Druck stehen und vermeiden Schwingungen. Die kalibrierten
öffnungen können durch Dämpfungsrohre oder durch geeignetes Spiel zwischen den Anordnungsstellen und
äußeren Kolben des Schiebers T ersetzt sein.
Die Wirkungsweise ist folgende: Unter der Wirkung ihrer entsprechenden Federn befinden sich die
Schieber normalerweise in der äußersten rechten Lage. Von dem Augenblick an, wo der bei P1 ankommende
Druck auf die linken Stirnflächen der Kolben PTV PC1 und PD1 wirkt, sind die Kolben PT2, PC2 und
PD2 an den Behälter angeschlossen. Die Schieber kehren nach rechts zurück.
Die rechte Stellung ist also die ständige Stellung, wenn der Druck bei P1 ankommt. Unter diesen Umständen
pflanzt sich der Druck bzw. der Strom über P1 URB B1 fort. Er bezeichnet den nicht dargestellten
Empfänger.
Falls der Druck zufällig bei P1 ausbleibt, dann
wirkt der bei P2 ankommende Druck auf die rechte Stirnfläche des Kolbens PT2. Sobald der Schieber T
sich zu bewegen begonnen hat, wirkt er auf die rechten Stirnflächen der Kolben PC2 und PD2. Die
drei Schieber werden dann nach links zurückgeführt, und der Strom pflanzt sich über P2 URB B2 fort. Er
wirkt so als Hilfsstrom.
Claims (2)
1. Umschaltvorrichtung für die selbsttätige Umschaltung eines hydraulischen Empfängers an
einen Hilfskreis im Falle eines Druckabfalles im normalen Speisekreis, gekennzeichnet durch zwei
an zwei Druckquellen ständig angeschlossene Druckkreise (P1, P2) und drei Verteilerschieber
(T, C, D), die derart dem Druck der beiden Flüssigkeitsströme ausgesetzt sind, daß sie in
entgegengesetzten Richtungen wirken können, wobei der erste Schieber (T) zur selbsttätigen Steuerung
des Druckes auf die entgegengesetzten Stirnflächen der beiden Umschaltschieber (C, D) wirkt,
von denen der Schieber (C) das Umschalten des Speisestromes für den Empfänger auf den einen
oder anderen Druckstrom bewirkt, während der Umschaltschieber (D) den Rückfluß strom vom
Empfänger nach dem einen oder anderen Sumpfbehälter in Übereinstimmung mit den entsprechenden
Druckströmen umschaltet.
2. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Schieber (T,
Cj D) unter der Wirkung nachgiebiger Kräfte (4, 12, 14) stehen, welche geringer als die vom
hydraulischen Druck herrührenden Kräfte sind, und die elastischen Kräfte so gerichtet sind, daß
sie bei gleichem Druck in den beiden Flüssigkeitsströmen die Schieber in die Endstellung bewegen,
welche den Hilfsstrom abschneidet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 633 153.
USA.-Patentschrift Nr. 2 633 153.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© SO» 790/199 4.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1124506T | 1955-03-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1055367B true DE1055367B (de) | 1959-04-16 |
Family
ID=91934249
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES48325A Pending DE1055367B (de) | 1955-03-29 | 1956-03-28 | Umschaltvorrichtung fuer die selbsttaetige Umschaltung eines hydraulischen Empfaengers an einen Hilfskreis |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2868217A (de) |
| DE (1) | DE1055367B (de) |
| FR (1) | FR1124506A (de) |
| GB (1) | GB831529A (de) |
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