DE1033366B - Pumpenkombination hoher Saugleistung - Google Patents

Pumpenkombination hoher Saugleistung

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DE1033366B
DE1033366B DEL19091A DEL0019091A DE1033366B DE 1033366 B DE1033366 B DE 1033366B DE L19091 A DEL19091 A DE L19091A DE L0019091 A DEL0019091 A DE L0019091A DE 1033366 B DE1033366 B DE 1033366B
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DE
Germany
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pressure
vacuum pump
high vacuum
pump
rotary lobe
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Pending
Application number
DEL19091A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Klaus Ziock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Balzers und Leybold Deutschland Holding AG
Original Assignee
E Leybolds Nachfolger AG
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Publication date
Application filed by E Leybolds Nachfolger AG filed Critical E Leybolds Nachfolger AG
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Publication of DE1033366B publication Critical patent/DE1033366B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F9/00Diffusion pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Pumpenkombination hoher Saugleistung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vakuumpumpenkombination bestehend aus mindestens einer Hochvakuumpumpe, insbesondere Drehkolbenpumpe, und einer Vorpumpe in Reihenschaltung.
  • In der Vakuumtechnik werden Pumpenkombinationen hoher volumetrischer Saugleistung vielfach benötigt, um aus einer Anlage bei einem bestimmten Arbeitsdruck größere Gas- oder Dampfmengen abzusaugen, die durch Undiohtigkeit eindringen oder die im Verlauf eines in der Anlage durchgeführten Prozesses frei werden. Für diese Anwendung ist erforderlich, daß die Pumpenkombinationen in einem gewissen Druckbereich, nämlich dem gewünschten Arbeitsbereich der Anlage, eine hohe volumetrische Saugleistung besitzen, während bei höheren oder niedrigeren Ansaugdrücken die volumetrische Saugleistung geringer sein kann. Sofern der gewünschte Arbeitsbereich bei Drücken unter 10 Torr liegt, können Pumpenkombinationen verwendet werden, die aus einer Hintereinanderschaltung von einem oder mehreren Drehkolbengebläsen, z. B. nach dem Rootsprinzip mit einer rotierenden Ölluftpumpe, vornehmlich einer Gasballastpumpe, bestehen. Bei solchen Pumpenkombinationen ist es nun erforderlich, die Anlage, aus der bei einem gewissen Arbeitsdruck Gas- oder Dampfmengen abgesaugt werden sollen, zunächst bis auf diesen Arbeitsdruck zu evakuieren. Ein bekanntes Verfahren hierzu ist beispielsweise das folgende: Das Drehkolbengebläse und die Vorpumpe werden durch getrennte Motoren angetrieben, und das Drehkolbengebläse ist durch eine Leitung überbrückt, die mit einem Ventil verschlossen werden kann. Bei der Inbetriebnahme wird zunächst nur die Vorpumpe angeschaltet und das Ventil in der Überbrückungsleitung geöffnet. Nachdem der Arbeitsbereich erreicht ist, wird auch das Drehkolbengebläse eingeschaltet und das Ventil geschlossen. Das Schließen des Ventils und das Anschalten des Drehkolbengebläses können beispielsweise durch vom Druck gesteuerte Schaltmittel automatisch erfolgen. So wurde z. B. bereits vorgeschlagen, auf der Höchvakuumseite eine druckempfindliche Schalteinrichtung anzuordnen, die das Ventil in der Überbrückungsleitung schließt, sobald ein bestimmter Druck auf der Saugseite der Hochvakuumpumpe unterschritten wird, und gleichzeitig die Hochvakuumpumpe zuschaltet.
  • Dieses Verfahren hat jedoch folgende Nachteile: Bei automatischer Betätigung ist ein verhältnismäßig hoher Aufwand für die druckabhängige Schaltung von Ventil und Drehkolbengebläse erforderlich. Es ist äußerst schwierig, in den sehr niedrigen Druckbereichen auf der Hochvakuumseite einen zuverlässig arbeitenden Druckschalter anzuordnen, da als Meßgröße nur der Druckunterschied zwischen dem konstanten Atmosphärendruck und dem sich in sehr niedrigen Druckbereichen ändernden Ansaugdruck der Hochvakuumpumpe zur Verfügung steht. Eine Bedienung von Hand ist umständlich und schließt Fehlermöglichkeiten ein. Die gleichzeitige Einschaltung von Drehkolbengebläse und rotierender Vorpumpe ist nicht ohne weiteres möglich. Für die Drücke an der Saugseite des Drehkolbengebläses und der Vorpumpe gilt nämlich nach dem Boyle Mariotteschen Gesetz: P1 . S1 = P2 . S2 .
  • Pl = Druck an der Saugseite des Drehkolbengebläses, P2 = Druck an der Saugseite der Vorpumpe, Si = volumetrische Saugleistung des Drehkolbengebläses, S2 = volumetrische Saugleistung der Vorpumpe. Daraus folgt für die Druckdifferenz zwischen Ansaugseite und Auspuffseite des Drehkolbengebläses d. h. daß die Druckdifferenz dem Druck auf der Saugseite des Gebläses proportional ist, d. h. wiederum, daß bei hohen Ansaugdrücken, wie sie bei der ersten Evakuierung von Atmosphärendruck an vorkommen, sehr hohe Druckdifferenzen zwischen Ansaug- und Auspuffstutzen des Drehkolbengebläses auftreten. Diese hohen Druckdifferenzen bringen folgende Nachteile mit sich: 1. Das Gebläse wird überlastet; 2. der Antriebsmotor des Gebläses wird überlastet, da die Leistungsaufnahme des Gebläses dem Produkt aus Druckdifferenz und volumetrischer Saugleistung proportional ist. Wollte man diesen Nachteilen durch eine stärkere Auslegung von Drehkolbengebläse und Antriebsmotor begegnen, so wäre eine sehr starke Überdimensionierung beider Teile erforderlich, so daß hierdurch die Wirtschaftlichkeit im eigentlichen Arbeitsbereich, in dem nur sehr geringe Druckdifferenzen auftreten, in Frage gestellt würde.
  • Es sind bereits Anordnungen bekannt, bei denen ein Schutz des Gebläses, der Hochvakuumstufe vor Überlastung dadurch angestrebt wurde, daß ein Überdruckventil in der Leitung zwischen Hochvakuumstufe und Vorpumpe angeordnet ist, das beim Ansteigen des Druckes in dieser Leitung über Atmosphärendruck nach der Außenluft hin öffnet. Hierdurch ist jedoch ein, zuverlässiger Schutz nicht zu erreichen, da durchaus Betriebszustände möglich sind, bei denen in der Leitung zwischen Hochvakuumstufe und Vorpumpe der Druck nicht über Atmosphärendruck ansteigt, aber trotzdem die Druckdifferenz am Gebläse so groß ist, daß beispielsweise bei einem Rootsgebläse der zulässige Wert überschritten und eine Zerstörung durch Festlaufen herbeigeführt wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bisher bekannten Anordnungen zu beseitigen und eine Vakuumpumpenkombination so auszubilden, daß das Gebläse der Hochvakuumstufe sowohl bei Inbetriebnahme als auch während des Betriebes mit Sicherheit vor dem Auftreten einer unzulässig hohen Druckdifferenz geschützt wird.
  • Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß bei einer Vakuumpumpenkombination, die aus mindestens einer Hochvakuumpumpe und einer Vorpumpe in Reihenschaltung besteht, eine mindestens eine Hochvakuumpumpe überbrückende Druckausgleichsleitung, die Saug- und Druckseite der Hochvakuumpumpe -miteinander verbindet, mit einem an sich bekannten feder- oder gewichtsbelasteten Differenzdruckventil derart versehen ist, daß ein Teilstrom des von . der Hochvakuumpumpe geförderten Mediums durch diese Druckäusgleichsleitung umgewälzt wird, wenn die Druckdifferenz zwischen Saug- und Druckseite der überbrückten, während des Evakuierungsvorganges dauernd in Betrieb gehaltenen Hochvakuumpumpe einen vorgegebenen zulässigen Druckwert überschreitet.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung erfolgt also zwischen Einlaß- und Auslaßseite des Drehkolbengebläses ein teilweiser Druckausgleich, während die bereits vorbekannte Überbrückungsleitung lediglich eine Umwegführung darstellt, durch die, bei abgeschaltetem Drehkolbengebläse der Hochvakuumstufe, die Vorvakuumpumpe unmittelbar an den Rezipienten gelegt wird. Mit der bekannten Überbrückungsleitung ist jedoch bei der Feinevakuierung keinerlei Druckausgleich zwischen Ansaug- und Auslaßseite der Hochvakuumstufe möglich.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Aufbau von Drehkolbengebläse und Vorpumpe können dagegen Drehkolbengebläse und Vorpumpe gleichzeitig eingeschaltet und während des gesamten Betriebes in diesem Zustand belassen werden, da sich bei hohen Ansaugdrücken das Ventil in der Druckausgleichsleitung öffnet und die Druckdifferenz zwischen Hoch- und Vorvakuumseite des Drehkolbengebläses und damit die thermische Belastung der Rotoren sowie die Motorbelastung auf einen maximalen Wert begrenzt, der sich aus der volumetrischen Saugleistung des Drehkolbengebläses sowie der Vorpumpe und der durch geeignete Mittel am Ventil einstellbaren, maximal zulässigen Druckdifferenz ergibt. Auf das Differenzdruckventil wirkt im Gegensatz zu den bei Vakuumpumpen bisher bekannten Drucksteuerorganen nur die durch die erfindungsgemäße Anordnung zu begrenzende Druckdifferenz und steuert das Öffnen und Schließen des Ventils.
  • Abb. 1 zeigt eine beispielsweise Anordnung gemäß dieser Erfindung. Von dem Ansaugstutzen 1 des Drehkolbengebläses 2 führt eine Leitung 3 auf die Vorvakuumseite 4 des Gebläses. An dieser Vorvakuumseite 4 ist die rotierende Ölluftpumpe 5 als Vorpumpe angeschlossen. In die Leitung 3 eingeschaltet ist eine Ventilklappe 6, die in an sich bekannter Weise durch ihr Eigengewicht auf dem Ventilsitz 7 ruht. Überschreitet im Betrieb die Druckdifferenz d p zwischen Vorvakuumstutzen 4 und Ansaugstutzen 1 den Quotienten aus dem Gewicht der Ventilklappe 6 und dem freien Durchlaß des Ventilsitzes 7, so hebt sich die Ventilklappe 6 an, und der Druck kann sich so weit ausgleichen, daß die Druckdifferenz den angegebenen Wert nicht überschreiten kann. Dieser Wert läßt sich im gegebenen Beispiel durch Wahl des Plattengewichtes einstellen.
  • Eine weitere Anordnung gemäß der Erfindung zeigt die Abb. 2, bei der die Ventilklappe 6 statt durch. ihr Gewicht in an sich bekannter Weise durch eine Feder 8 auf den Ventilsitz 7 gedrückt wird.
  • Bei Hintereinanderschaltung von mehreren Drehkolbengebläsen kann jedes dieser Drehkolbengebläse durch eine derartige Leitung mit feder- oder gewichtsbelasteter Klappe überbrückt werden, oder es können auch die sämtlichen hintereinandergeschalteten Gebläse durch eine Leitung überbrückt werden, die vom Ansaugstutzen des beim niedrigsten Ansaugdruck arbeitenden Drehkolbengebläses zum Ansaugstutzen der rotierenden Vorpumpe führt.
  • Bei einer Anordnung gemäß der Erfindung können beide Gebläse von einem gemeinsamen Motor betrieben werden. Ebensogut können sie natürlich auch, wenn das bei größeren Einheiten wünschenswert ist, von zwei getrennten Motoren betrieben werden. Von den bekannten Anordnungen zeichnet sich die beschriebene durch große Einfachheit und Betriebssicherheit aus, da keine handbetätigten oder elektrischen Steuerorgane erforderlich sind und da auch druckgesteuerte Schalter vermieden werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE= 1. Vakuumpumpenkombination, bestehend aus mindestens einer Hochvakuumpumpe, insbesondere Drehkolbenpumpe, und einer Vorpumpe in Reihenschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß eine mindestens eine Hochvakuumpumpe (2) überbrückende Druckausgleichsleitung (3), die Saug-und Druckseite der Hochvakuumpumpe (2) miteinander verbindet, mit einem an sich bekannten feder- oder gewichtsbelasteten Differenzdruckventil (6, 7) derart versehen ist, daß ein Teilstrom des von der Hochvakuumpumpe (2) geförderten Mediums durch diese Druckausgleichsleitung (3) umgewälzt wird, wenn die Druckdifferenz zwischen Saug- und Druckseite der überbrückten, während des Evakuierungsvorganges dauernd in Betrieb gehaltenen Hochvakuumpumpe (2) einen vorgegebenen zulässigen Druckwert überschreitet.
  2. 2. Vakuumpumpenkombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Differenzdruckventil (6, 7) so angeordnet ist, daß es in Richtung auf die Ansaugseite der Hochvakuumpumpe (2) hin öffnet.
  3. 3. Vakuumpumpenkombination nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Differenzdruckventil (6, 7) vertikal angeordnet ist, wobei die Rückstellkraft dem Gewicht des Ventiltellers (6) entspricht.
  4. 4. Vakuumpumpenkombination nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Hintereinanderschaltung mehrerer die Hochvakuumstufe bildenden Drehkolbenpumpen jede dieser Hochvakuumpumpen mit einer Druckausgleichsleitung überbrückt ist.
  5. 5. Vakuumpumpenkombination nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Hintereinanderschaltung mehrerer Drehkolbenpumpen eine alle Drehkolbenpumpen überbrückende gemeinsame Druckausgleichsleitung vorgesehen ist, die den Ansaugstutzen derjenigen Drehkolbenpumpe mit dem niedrigsten Ansaugdruck mit dem Druckstutzen der Drehkolbenpumpe vor der Vorpumpe verbindet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 532988; österreichische Patentschrift Nr. 164956; USA.-Patentschriften Nr. 2492075, 2683418.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE532988C (de) * 1930-07-17 1931-09-07 Heinrich H Saug- und Druckventil, insbesondere fuer Drehkolbenverdichter, das aus zwei oder mehreren runden Plattenventilen besteht
US2492075A (en) * 1945-10-30 1949-12-20 Kinney Mfg Company Vacuum pump
AT164956B (de) * 1947-06-02 1950-01-10 Schweizerische Lokomotiv Zwei- oder mehrstufige Rotations-Vakuumpumpe
US2683418A (en) * 1948-09-10 1954-07-13 Bendix Aviat Corp Pump

Patent Citations (4)

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AT164956B (de) * 1947-06-02 1950-01-10 Schweizerische Lokomotiv Zwei- oder mehrstufige Rotations-Vakuumpumpe
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