DE1028811B - Anordnung zur Pruefung von Stoffen mit Ultraschallimpulsen - Google Patents

Anordnung zur Pruefung von Stoffen mit Ultraschallimpulsen

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DE1028811B
DE1028811B DES42712A DES0042712A DE1028811B DE 1028811 B DE1028811 B DE 1028811B DE S42712 A DES42712 A DE S42712A DE S0042712 A DES0042712 A DE S0042712A DE 1028811 B DE1028811 B DE 1028811B
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DE
Germany
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pulses
ultrasonic
received
arrangement
ultrasonic pulses
Prior art date
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Pending
Application number
DES42712A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Adolf Lutsch
Phil Ernst August Wilhelm M Dr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N29/00Investigating or analysing materials by the use of ultrasonic, sonic or infrasonic waves; Visualisation of the interior of objects by transmitting ultrasonic or sonic waves through the object
    • G01N29/04Analysing solids
    • G01N29/06Visualisation of the interior, e.g. acoustic microscopy
    • G01N29/0609Display arrangements, e.g. colour displays
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2291/00Indexing codes associated with group G01N29/00
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Description

DEUTSCHES
Tn der Hauptpatentanmeldung S 29470 IX/42 k ist eine Anordnung zur Prüfung von Stoffen mit Ultraschallimpulsen beschrieben. Hierbei sind mehrere Ultraschallsender verteilt über dem zu prüfenden Stoff angeordnet, die von nur einem Hochfrequenzimpulsgenerator erregt werden. Den Ultraschallsendern sind dabei Mittel zugeordnet, welche den Zeitpunkt, zu dem die elektrischen Impulse, die den empfangenen Ultraschallimpulsen entsprechen, an der Einrichtung zur Auswertung der Empfangsimpulse eintreffen, derart verzögert, daß Empfangsimpulse, welche durch Sendeimpulse verschiedener Sender erzeugt sind, stets nacheinander die Auswerteinrichtung beeinflussen und auf dem Anzeigeschirm nebeneinanderliegende Lichtmarken erzeugen.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine besonders zweckmäßige Ausbildung einer Auswerteinrichtung, so daß eine ständige Beobachtung der Lichtmarken auf dem Bildschirm nicht mehr notwendig ist und Fehler selbsttätig angezeigt werden. Gemäß der Erfindung ist vor jeder Lichtmarke ein fotoelektrischer Wandler angeordnet, und jeder Wandler steuert eine Signalvorrichtung, die ein der aufgenommenen Lichtintensität entsprechendes elektrisches Signal abgibt. Die Signalvorrichtung wird zweckmäßig so ausgebildet, daß sie nur dann ein Signal abgibt, wenn die Intensität der von der Ultraschallempfangseinrichtung aufgenommenen Ultraschallimpulse eine untere Grenze unterschreitet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung nach dem Hauptpatent mit einer erfindungsgemäßen Auswerteinrichtung dargestellt. Von einem Synchronisator 5" werden periodisch Impulse erzeugt und einem Hochfrequenzimpulsgenerator JG zugeführt. Durch diese Impulse wird der Hochfrequenzimpulsgenerator JG periodisch zur Erzeugung von Hochfrequenzimpulsen angeregt, die den Ultraschallsendern S1, ..V2, S3, und zwar über Verzögerungsschaltmittel VA'1 und VN2 zugeführt werden. Ein von dem Impulsgenerator JG abgegebener Hochfrequenzimpuls regt daher die Ultraschallsender 5*-,, S9, S3 nacheinander an, so daß diese Ultraschallsender S1, S2, S3 auch nacheinander Ultraschallimpulse aussenden. Diese Ultraschallimpulse dringen durch den Prüfstoff P und werden von den Ultraschallempfängern E1, E2, Es wieder in Hochfrequenzimpulse umgewandelt. Diese Empfangsimpulse werden dem Verstärker V zugeführt, dort verstärkt und dem Meßplattenpaar einer Kathodenstrahlröhre A zugeleitet. Auf dem Bildschirm B dieser Kathodenstrahlröhre erscheinen daher die Empfangsimpulse als nebeneinanderliegende Lichtmarken J1, J2, J3, deren Größe ein Maß der ihnen zugeordneten Ultraschallempfangsimpulse ist. Ein Fehler F im Werkstück, der beispiels-Anordnung zur Prüfung von Stoffen
mit Ultraschallimpulsen
Zusatz zur Patentanmeldung S 29470 IX/42 k
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Adolf Lutsch
und Dr. phil. Ernst August Wilhelm Müller,
Erlangen,
sind als Erfinder genannt worden
weise zwischen dem. Ultraschallsender .S3 und dem Ultraschallempfänger E3 liegt, bewirkt eine Verminderung der Intensität der von E3 zu empfangenen Ultraschallimpulse, und entsprechend ist die diesen Ultraschallimpulsen zugeordnete Lichtmarke J3 kleiner als eine Lichtmarke (J1 oder J2), die ungestört durch den Prüfstoff dringenden Ultraschallimpulsen entspricht. In der Höhe der Spitzen der ungestörten Lichtmarken sind dem Bildschirm B gegenüber fotoelektrische Wandler P1, P2, P3 angeordnet. Diese fotoelektrischen Wandler P1, P2, P3 setzen die von ihnen aufgenommene Lichtintensität in elektrische Ströme um, die von Verstärkern PV1, PV2, PV3 verstärkt werden. Diese Verstärker PV1, PV2, PV3 steuern Relais R1, R2, R3, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel an Hupen A1, A2, A3 angeschlossen sind. Die Schaltung ist dabei so getroffen, daß eine Hupe A1, A2, A3 dann anspricht, wenn der fotoelektrische Strom in dem ihr zugeordneten fotoelektrischen Wandler P1, P9, Ps eine untere Grenze unterschreitet. In der Figur ist dieser Fall gerade für die Hupe ^3, die dem fotoelektrischen Wandler Pa zugeordnet ist, dargestellt. Das Hupensignal wird ausgelöst, weil zwischen dem Ultraschallsender Ss und dem Ultraschallempfänger Ez in dem Prüfstoff P ein Fehler vorliegt und die Intensität der von dem Ultraschallempfänger R3 aufgenommenen Ultraschallimpulse daher derart gemindert ist, daß die Spitze der ihnen zugeordneten Lichtmarke/3 auf dem Bildschirm B nicht
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mehr in den von den fotoelektrischen Wandler Ρ.Λ überwachten Bereich reicht.
Störimpulse —· das sind Ultraschallimpulse, die nicht auf kürzestem Wege in kürzester Zeit von den Ultraschallsendern zu den Ultraschallempfängern gelangen — weisen eine geringere Intensität auf als die ungestörten Impulse und geben daher zu Fehlanzeigen dann keine Veranlassung, wenn die fotoelektrischen Wandler — wie in der Figur dargestellt — gegenüber den Spitzen der ungestörten Impulse angeordnet sind. Überdies treffen Störimpulse in der Regel nicht mit ungestörten Impulsen zu gleicher Zeit bei den Ultraschallempfängern E1, E2, E3 ein und werden daher auf dem Bildschirm zwischen oder neben den Lichtmarken der ungestörten Impulse J1, J2, /3 abgebildet, so daß ihnen die Möglichkeit genommen ist, die fotoelektrischen Wandler P1, P2, P3 zu beeinflussen.
Es verstehe sich von selbst, daß die angegebene Anordnung nicht auf drei Ultraschall-Sender-Empfänger-Gruppen, beschränkt ist, sondern sinngemäß auf beliebig viele derartige Gruppen «ausgedehnt werden kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Prüfung von Stoffen mit Ultraschallimpulsen, wobei mehreren über dem Stoff verteilt angeordneten und von nur einem Hochfrequenzimpulsgenerator erregten Ultraschallsendern Mittel zugeordnet sind, welche den Zeitpunkt, zu dem die elektrischen Impulse, die den empfangenen Ultraschallimpulsen entsprechen, an der Einrichtung zur Auswertung der Empfangsimpulse eintreffen, derart verzögern, daß Empfangsimpulse, welche durch Sendeimpulse verschiedener Sender erzeugt sind, stets nacheinander die Auswerteinrichtung beeinflussen und auf dem Anzeigeschirm nebeneinanderliegende Lichtmarken erzeugen, nach Patentanmeldung S 29470 IX/42k, dadurch gekennzeichnet, daß vor jeder Lichtmarke ein fotoelektrischer Wandler angeordnet ist und jeder Wandler eine Signalvorrichtung steuert, die ein der aufgenommenen Lichtintensität entsprechendes elektrisches Signal abgibt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalvorrichtung derart ausgebildet ist, daß sie dem Prüfpersonal nur dann ein Signal vermittelt, wenn die Intensität der von der Ultraschallempfangseinrichtung aufgenommenen Ultraschallimpulse eine untere Grenze unterschreitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 80& 507/188 4.58
DES42712A 1952-07-25 1953-07-16 Anordnung zur Pruefung von Stoffen mit Ultraschallimpulsen Pending DE1028811B (de)

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