DE10234590C1 - Vorrichtung zum Detektieren von Unregelmäßigkeiten in der Topographie von Oberflächen an Gegenständen - Google Patents
Vorrichtung zum Detektieren von Unregelmäßigkeiten in der Topographie von Oberflächen an GegenständenInfo
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Abstract
Es wird eine Vorrichtung zum Detektieren von Unregelmäßigkeiten in der Topographie von Oberflächen an Gegenständen vorgeschlagen, bei der mit einer Düse (3) ein wirbelarmer Gasstrom erzeugt und auf die zu untersuchende Oberfläche gerichtet wird, wobei mit einem Schalldetektor (12) der von dem Gasstrom erzeugte Schall erfasst wird. Erfindungsgemäß wird die Empfindlichkeit dadurch verbessert, dass die Düsenöffnung gegenüber der Strömungsrichtung des Gasstroms abgeschrägt ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Detektieren von
Unregelmäßigkeiten wie Risse, Kanten, Poren oder dergleichen
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise in der deutschen
Offenlegungsschrift DE 199 52 454 A1 beschrieben. Eine
solche Vorrichtung erzeugt mit einer Düse einen
wirbelartigen, auf eine zu untersuchende Oberfläche eines
Gegenstandes gerichteten Gasstrom, wobei mit einem
Schalldetektor der durch den Gasstrom an der Oberfläche
erzeugte Schall aufgenommen und analysiert wird. Auf diese
Weise ist es möglich, feinste Risse, Kanten, Poren oder
dergleichen in der Topographie von Oberflächen zu erkennen
und zu lokalisieren.
Weiterhin ist eine derartige Vorrichtung sowie eine
Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 18 aus DGZfP
Jahrestagung 2001; ZfP in Anwendung, Entwicklung und
Forschung, Berlin, 21.-23. Mai 2001, Berichtsband 75-CD,
Beitrag: J. Frangen "Turbulenzsensor zur Riss- und
Porendetektion - Ein neues Prüfverfahren" bekannt.
Aus der EP 0 164 738 A2 ist es ferner bekannt, in einem
Luftverteilerkasten Auslassdüsen derart anzuordnen, dass die
Luft schräg aus dem Luftverteilerkasten austritt, wobei die
Auslassdüsen eine elliptische Querschnittform aufweisen.
Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Vorrichtung mit
verbesserter Empfindlichkeit vorzuschlagen.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Stand der Technik der
einleitend genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
Die größere Empfindlichkeit einer erfindungsgemäßen
Detektionsvorrichtung wird durch eine Verbesserung des
Luftstroms zur Anströmung der Oberfläche erreicht. Hierzu
wird eine Ausströmdüse vorgeschlagen, die an ihrem
Austrittsende eine Abschrägung bezogen auf die
Strömungsrichtung aufweist. Es hat sich gezeigt, dass mit
einer solchen Düse ein Luftstrom zur Anströmung einer
Oberfläche erzeugt werden kann, der beim Auftreffen auf eine
glatte Oberfläche deutlich weniger Geräusche verursacht, so
dass durch Unregelmäßigkeiten erzeugte Geräusche
empfindlicher messbar sind.
Durch die in den Unteransprüchen genannten Maßnahmen sind
vorteilhafte Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung
möglich.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der
Erfindung hat es sich bewährt, eine elliptische Düsenöffnung
auszubilden, was beispielsweise durch schräges Abschneiden
eines zylinderförmigen Rohres zu bewerkstelligen ist.
Weiterhin kann die Luftströmung dadurch positiv beeinflusst
werden, dass im Zulauf der Düse Luftleitelemente angebracht
werden. Durch derartige Luftleitelemente lässt sich die
Wirbelbildung beim Austritt aus der erfindungsgemäß
ausgebildeten Luftdüse reduzieren.
Neben der geometrischen Ausbildung der Düse sowie der
genannten Maßnahmen im Zulaufbereich ist die Materialauswahl
für die Qualität der Luftströmung von großer Bedeutung.
Hierbei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Düse
wenigstens teilweise aus Glas und/oder Keramik zu fertigen.
Insbesondere ist hierdurch eine besonders glatte
Innenwandung der Düse möglich, so dass an dieser Stelle
wenig Luftreibung entsteht.
Zum Schutz gegen mechanische Einwirkungen werden hierbei
bevorzugt ein oder mehrere mechanische Schutzelemente,
beispielsweise in Form eines Schutzmantels aus entsprechend
mechanisch belastbaren Material, beispielsweise aus einem
Metall wie Stahl oder dergleichen vorgesehen.
In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung wird zudem
im Zulauf der Düse ein Filterelement angebracht, um die
einströmende Luft von Schmutz, beispielsweise Staub zu
reinigen und die durch das Auftreffen von solchen
Schmutzpartikeln auf der Oberfläche entstehenden
Störgeräusche zu vermeiden.
Weiterhin kann es von Vorteil sein, der Gasdüse einen
abgewinkelten Verlauf zu geben, so dass auch an schlecht
zugänglichen Stellen eine erfindungsgemäße
Oberflächenprüfung möglich ist. Die Winkelung ist hierbei so
anzubringen, dass die im Idealfall laminare Luftströmung
nicht nennenswert gestört wird.
Gute Ergebnisse lassen sich in einer Ausführungsform der
Erfindung erzielen, bei der die Gasdüse zur Spitze hin
stetig verjüngt ist. Insbesondere die Kombination mit einem
kreisförmigen Innenquerschnitt, der an der Austrittsöffnung
einen Innendurchmesser im Bereich von 50 Mikrometer bis 1
Millimeter aufweist, hat sich als vorteilhaft erwiesen. Eine
gute Luftströmung im Sinne der erfindungsgemäßen
Messvorrichtung ist beispielsweise mit einem typischen
Durchmesser der Austrittsöffnung im Bereich von 250
Mikrometern zu erzielen.
Weiterhin ist der freie Abstand der Gasaustrittsöffnung der
Düse zu der zu prüfenden Objektoberfläche (d. h. der
sogenannte Arbeitsabstand) von Bedeutung. In einer
besonderen Ausführungsform der Erfindung wird dieser
Arbeitsabstand im Bereich von 0,1 mm bis 3 mm gewählt.
Je nach Anwendungsfall kann es auch von Vorteil sein, den
Arbeitsabstand und/oder die Winkellage der Düse gegenüber
der zu prüfenden Oberfläche zu verändern. Hierzu wird
vorzugsweise im Detektor eine entsprechende
Verstellvorrichtung vorgesehen.
In Verbindung mit einer zusätzlichen Messvorrichtung im
erfindungsgemäßen Detektor, welche den Arbeitsabstand, bzw.
Änderungen des Arbeitsabstandes und gegebenenfalls auch die
Winkellage der Düse erfassen kann, können diese Größen bei
der Auswertung berücksichtigt werden. Darüber hinaus kann
der Arbeitsabstand und/oder die Winkellage der Düse regelbar
ausgebildet und somit nach entsprechender Vorgabe exakt
eingestellt werden.
Weiterhin wird in einer bestimmten Ausführungsform der
Erfindung der Gasdruck bzw. der Massestrom variabel
ausgestaltet. Auf diese Weise kann der Luftstrom an die
jeweiligen Oberflächenverhältnisse der zu prüfenden
Oberfläche sowie die sonstigen einstellbaren Parameter
angepasst werden, um ein besonders gutes Messergebnis zu
haben.
Auch hinsichtlich des Gasdrucks bzw. des Massestroms wird in
einer Weiterbildung eine zusätzliche Messvorrichtung
vorgesehen, um diese Größen bzw. Änderungen derselben zu
erfassen und gegebenenfalls bei der Auswertung der Messung
zu berücksichtigen. Diese Messvorrichtung ermöglicht
außerdem die regelbare Einstellung des Gasdrucks bzw.
Massestroms und somit die genaue Einstellung nach einer
bestimmten Vorgabe.
Weiterhin wird in einer besonderen Ausführungsform der
Erfindung eine periodische Modulation des Gasdrucks
vorgesehen. Eine solche periodische Modulation kann
beispielsweise durch Einspeisen einer Schallwelle in den
Gasstrom erzeugt werden. Diese Modulation kann mit einem
entsprechenden Sensorelement, z. B. dem ohnehin vorhandenen
Schalldetektor, aber auch einem zusätzlichen Sensorelement
aufgenommen und hinsichtlich der Amplitude, Frequenz
und/oder Phase ausgewertet werden. Aus dieser Auswertung
können zusätzliche Informationen über den Oberflächenzustand
erhalten werden.
Vorzugsweise wird eine in der Düsenposition verstellbare
Düse vorgesehen. Zum einen ist hierdurch eine lokale
Auflösung der Messwerte möglich, zum anderen kann durch
gezielte Variation der Position und entsprechende Auswertung
auch eine zusätzliche Information über den
Oberflächenzustand gewonnen werden.
Auch kann die Düsenposition mit einer periodischen
Modulation verändert werden und aus der entsprechenden
Amplitude, Frequenz und/oder Phase des dabei gewonnenen
Messsignals eine zusätzliche Information über den
Oberflächenzustand oder den ein oder anderen
Betriebsparameter abgeleitet werden.
In einer Weiterbildung der Erfindung wird zudem ein
Leuchtmittel vorgesehen, dessen Licht in die Düse
eingekoppelt wird. Das Licht, das dementsprechend an der
Düsenspitze austritt, erleichtert einem Bediener die
Einstellung der Düse, da so ein Leuchtpunkt an der zu
prüfenden Oberfläche erkennbar ist. Ein solches
Leuchtmittel kann beispielsweise in Form einer Diode oder
dergleichen vorgesehen werden. Das Licht ist hierbei nach
Möglichkeit ohne Behinderung des Luftstromes in die Düse
einzukoppeln. Dies ist beispielsweise mit Hilfe einer
transparenten Düsenwandung möglich.
Bei einer Druckbeaufschlagung des Schallführungselements mit
Reinigungsgas kann die Druckbeaufschlagung permanent oder
intermittierend vorgesehen sein. Eine permanente
Druckbeaufschlagung, die so einzustellen ist, dass die
Schallführungsfunktion nicht nennenswert beeinträchtigt wird
hat den Vorteil einer dauerhaften Funktion ohne zusätzliche
Einstell- bzw. Steuerorgane.
Die intermittierende Verwendung des Reinigungsgases lässt
hingegen eine regelmäßige Reinigung außerhalb der Messungen
zu, so dass die Messung völlig separat von den
entsprechenden Reinigungsvorgängen durchgeführt werden kann.
Weiterhin ist es von Vorteil, ein
Schallunterdrückungselement in der Reinigungsgasleitung
anzubringen. Ein solches Schallunterdrückungselement, das
beispielsweise mit Hilfe eines Fasergrundstoffs wie
Textilien, Zellulose oder dergleichen zu realisieren ist,
gewährleistet insbesondere im permanenten Betrieb der
Reinigungsgasleitung, dass die Messung durch den
Reinigungsvorgang nicht gestört wird.
Ein solches Schallunterdrückungselement wird vorzugsweise so
ausgebildet, dass es zumindest stellenweise den Querschnitt
der Reinigungsgasleitung vollständig füllt, wobei das
Schallunterdrückungselement entsprechend gasdurchlässig
ausgebildet wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend näher
erläutert.
Im Einzelnen zeigen
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch
eine erfindungsgemäße Vorrichtung und
Fig. 2 ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung
der Funktion einzelner Baukomponenten.
Die Vorrichtung 1 gemäß Fig. 1 umfasst ein Gehäuse 2 indem
eine Düse 3 mit Schutzmantel 4 befestigt ist. Die Düse 3 ist
über eine Gaszufuhr 5 mit einem Anschlussstutzen 6 verbunden,
an dem eine Gasquelle, z. B. eine Druckluftleitung
anzuschließen ist.
Ein Schallführungsrohr 7, dessen Achse S sich an der zu
prüfenden Oberfläche (in Fig. 1 nicht dargestellt) mit der
Achse L der Düse 3 kreuzt, trägt an seinem hinteren Ende ein
Mikrophon 8. Ein Seitenanschluss 9 des Schallführungsrohres 7
dient für den Anschluss einer Reinigungsgaszufuhr 10, die
über einen Anschlussstutzen 11 mit Reinigungsgas zu versorgen
ist. Das Mikrophon 8 ist mit einem Mikrophonvorverstärker 12
verbunden, der sich noch im Gehäuse 2 befindet und dessen
Ausgang Signale über einen elektrischen Anschluss 13
abgreifbar sind.
Die Düse 3 ist, wie oben angeführt, vorzugsweise aus Glas
oder Keramik gefertigt und verjüngt sich stetig zur
Austrittsöffnung hin. Die sehr dünne, im Einzelnen nicht
erkennbare Austrittsöffnung wird vorzugsweise abgeschrägt, so
dass die zu prüfenden Oberfläche erfindungsgemäß besser
angeströmt wird.
Im Blockdiagramm gemäß Fig. 2 ist die Vorrichtung 1 mit der
Düse 3 und dem Schallführungsrohr 7 schematisch vor einer zu
prüfenden Oberfläche 14 dargestellt. Die Anschlüsse 6, 11 und
13 sind an der Vorrichtung 1 angedeutet.
Das Reinigungsgas wird über eine Reinigungsgasleitung 15 und
ein erstes Magnetventil 16 zugeführt. Das Prüfgas wird über
ein Prüfgasleitung 17 und ein zweites Magnetventil 18
zugeführt. Die Gaszufuhr sowohl für das Reinigungsgas des
Schallführungsrohrs 7 als auch zum Freiblasen der Düse 3 über
den Prüfluftanschluss 6 und das zweite Magnetventil 18
erfolgt über eine gemeinsame Gasleitung 19 sowie eine
Gasaufbereitungsanlage 20, die im Falle von Druckluft z. B.
aus einem Ölabscheider und/oder einem Filter hinter einer
Druckluftquelle bestehen kann.
Die Gasaufbereitungsanlage 20 ist darüber hinaus mit einem
Druckregler 21 verbunden, der den Gasdruck für das Prüfgas
möglichst präzise, vorzugsweise zwischen 0 und 2 bar regelt.
Ein Drucksensor 22 erlaubt die Kontrolle des Prüfgasdrucks
vor dem Eintritt ist das zweite Magnetventil 80 und die
Prüfgasleitung 17.
Beide Magnetventile 16, 18 sind über elektrische Anschlüsse
23, 24 mit einer Anlagensteuerung 25 verbunden, die ebenfalls
über eine weitere Verbindungsleitung 26 mit dem Drucksensor
22 verbunden ist.
Eine Sensorauswerteelektronik 27 ist über den elektrischen
Anschluss 13 mit dem Mikrofonvorverstärker 12 verbunden und
erhält so die von der Vorrichtung 1 aufgenommenen
Schallsignale. Über eine Aktivbox 28 ist die Schallauswertung
akustisch kontrollierbar.
Die Sensorauswerteelektronik 27 ist an ein
Prozessüberwachungssystem 29 angeschlossen, das seinerseits
mit der Anlagensteuerung 25 verbunden ist.
Das Prozessüberwachungssystem erfasst die über die
Vorrichtung 1 und die Sensorauswerteelektronik 27 erhaltenen
Daten und stellt diese einerseits als Prüf- oder Messergebnis
zur Verfügung. Andererseits gibt die Sensorauswertelektronik
die für die Steuerung relevanten Daten an die
Anlagensteuerung 25 weiter. Die Anlagensteuerung 25 regelt
sowohl die Prüfgaszufuhr als auch die Reinigungsgaszufuhr
über die Magnetventile 16, 18. Mit Hilfe des
Prozessüberwachungssystems 29 besteht demnach eine
Rückkopplung und somit ein Regelkreis zur genauen Einstellung
der Betriebsparameter.
Die verschiedenen Komponenten der in Fig. 2 dargestellten
Anlage veranschaulichen beispielhaft, wie eine Vorrichtung 1
zu betreiben ist. Wesentliches Merkmal der Erfindung ist
dabei einerseits die Ausbildung der Düse 3 mit einer schräg
zur Achse L geneigten Austrittsöffnung und andererseits die
Ausbildung des Schallführungsrohrs 7 mit der
Reinigungsgaszufuhr 10. Die Vorteile der Reinigungsgaszufuhr
10 sowie der sonstigen, mit dem Schallführungsrohr 7
zusammenhängenden Merkmale einerseits und die mit der
Düsengeometrie verbundenen Vorteile andererseits sind im
Übrigen auch unabhängig voneinander erzielbar.
1
Vorrichtung
2
Gehäuse
3
Düse
4
Schutzmantel
5
Gaszufuhr
6
Anschlussstutzen
7
Schallführungsrohr
8
Mikrofon
9
Seitenanschluss
10
Reinigungszufuhr
11
Anschlussstutzen
12
Mikrofon-Vorverstärker
13
Elektrischer Anschluss
14
Oberfläche
15
Reinigungsgasleitung
16
Magnetventil
17
Prüfgasleitung
18
Magnetventil
19
Gasleitung
20
Gasaufbereitungsanlage
21
Druckregler
22
Drucksensor
23
Elektrischer Anschluss
24
Elektrischer Anschluss
25
Anlagensteuerung
26
Verbindungsleitung
27
Auswerteelektronik
28
Aktivbox
29
Prozessüberwachungssystem
Claims (21)
1. Vorrichtung zum Detektieren von Unregelmäßigkeiten
wie Risse, Kanten, Poren oder dergleichen in der Topografie
von Oberflächen an Gegenständen mit einer Düse zur Erzeugung
eines auf die zu untersuchende Oberfläche gerichteten
wirbelarmen Gasstroms und mit einem Schalldetektor zur
Erfassung des durch den Gasstrom erzeugten Schalls, dadurch
gekennzeichnet, dass die Düsenöffnung gegenüber der
Strömungsrichtung des Gasstroms abgeschrägt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass eine elliptische Düsenöffnung vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass im Zulauf der Düse (3)
Gasleitelemente vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (3) wenigstens
teilweise aus Glas und/oder Keramik besteht.
5. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (3) einen Schutzmantel
(4) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass im Zulauf der Düse (3) ein
Reinigungsfilter vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (3) gekrümmt oder
angewinkelt ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die Düse (3) zur Spitze
hin stetig verjüngt.
9. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsabstand zwischen der
Gasaustrittöffnung der Düse (3) und der zu prüfenden
Oberfläche (14) im Bereich von 0,1 bis 3 mm liegt.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsabstand und/oder die
Winkellage der Düse variabel ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Messvorrichtung zur
Erfassung des Arbeitsabstandes oder von Änderungen des
Arbeitsabstandes vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Prüfgasdruck während der
Prüfung im Bereich von 0,1 bis 2 bar liegt.
13. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gasdruck und/oder der
Massestrom des Prüfgases variabel ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Messwertaufnehmer für den
Prüfgasdruck und/oder Prüfgasmassestrom vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine periodische Modulation des
Prüfgasdrucks vorgesehen ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine periodische Modulation der
Winkelanordnung der Düse vorgesehen ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Leuchtmittel als
Einstellhilfe vorgesehen ist, dessen Licht aus dem Innenren
der Düse (3) durch die Düsenöffnung austritt.
18. Vorrichtung zum Detektieren von Unregelmäßigkeiten
wie Risse, Kanten, Poren oder dergleichen in der Topografie
von Oberflächen an Gegenständen mit einer Düse zur Erzeugung
eines auf die zu untersuchende Oberfläche gerichteten
wirbelarmen Gasstroms, mit einem Schalldetektor zur
Erfassung des durch den Gasstrom erzeugten Schalls und mit
einem Schallführungselement, insbesondere nach einem der
vorgenannten Ansprüche, wobei eine Reinigungsgasleitung zur
Zu- und/oder Abfuhr von Reinigungsgas mit dem
Schallführungselement verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
dass eine permanente oder eine intermittierende
Druckbeaufschlagung des Reinigungsgases für das
Schallführungselement (7) vorgesehen ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Schallunterdrückungselement in der
Reinigungsgasleitung vorgesehen ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
dass das Schallunterdrückungselement einen Fasergrundstoff
umfasst.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch
gekennzeichnet, dass das Schallunterdrückungselement
wenigstens stellenweise den Querschnitt der
Reinigungsleitung vollständig ausfüllt.
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| Title |
|---|
| F. Frangen: "Turbulenzsensor zur Riss. und Porendetektion - Ein neues Prüfverfahren", DGZfP fahrestagung 2001 , Berlin 21.-23. Mai 2001, Berichtband 75-CD * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1873484A1 (de) * | 2006-06-30 | 2008-01-02 | INPRO Innovationsgesellschaft für fortgeschrittene Produktionssysteme in der Fahrzeugindustrie mbH | Verfahren und Vorrichtung zum Erfassen von Unregelmässigkeiten in der Topographie von Oberflächen an Bauteilen, insbesondere an rotationssymetrischen Bauteilen |
| CN104316601A (zh) * | 2014-10-29 | 2015-01-28 | 上海斐讯数据通信技术有限公司 | 一种具有楼层内部缺陷检测功能的手机及其工作原理 |
| DE102021204438A1 (de) | 2021-05-03 | 2022-11-03 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg | Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung, Prüfung und/oder Vermessung eines Objekts |
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