DE10219909B4 - Verfahren und Kommunikationssystemvorrichtung zum Durchführen einer Verbindungsübergabe in einem Kommunikationssystem - Google Patents

Verfahren und Kommunikationssystemvorrichtung zum Durchführen einer Verbindungsübergabe in einem Kommunikationssystem Download PDF

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Abstract

Verfahren zum Durchführen einer Verbindungsübergabe in einem Kommunikationssystem mit
– zumindest zwei netzseitigen Stationen (BSi; i = 1,2,....) und
– zumindest einer teilnehmerseitigen Station (MU), wobei die teilnehmerseitige Station (MU) mit Antennen von mehreren solcher netzseitigen Stationen (BSi) und/oder mehreren Antennen einer oder mehrerer dieser netzseitigen Stationen (BSi) über eine Schnittstelle durch Übertragung von Signalen über entsprechende Verbindungen (S1, S2, S2') kommunika- tionsfähig ist,
– die Übertragung der Signale auf den Verbindungen (S1, S2, S2') auf jeweils zugeordneten Unterträgern (sck) durchgeführt wird, und
– zu einem ersten Zeitpunkt eine aktive erste Verbindung (S2) zur Übertragung von Signalen zu einem Antennenelement einer Sektorantenne einer zweiten netzseitigen Station (BS2) aufgebaut ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
– abhängig von ermittelten aktuellen oder erwarteten zukünftigen Übertragungseigenschaften der jeweiligen Unterträger (sck) unterträgerspezifisch eine zweite Verbindung (S1, S2') zu einem weiteren Antennenelement der Sektorantenne der zweiten netzseitigen Station (BS2) oder zu...

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Durchführen einer Übergabe einer Verbindung (engl. Handover) in einem Kommunikationssystem, insbesondere einem MC-CDMA-Kommunikationssystem mit den oberbegrifflichen Merkmalen des Patentanspruchs 1 bzw. auf eine Kommunikationssystemvorrichtung zum Durchführen eines solchen Verfahrens.
  • In funkgestützten Kommunikationssystemen kommuniziert eine erste, in der Regel teilnehmerseitige Station mit je nach Standort und Verbindungsqualität einer oder mehreren netzseitigen Stationen über eine bzw. mehrere Funkschnittstellen. Dabei werden über eine aktive Verbindung Signale zwischen der teilnehmerseitigen Station und einer netzseitigen Station übertragen. Kommt die teilnehmerseitige Station in den Bereich einer anderen netzseitigen Station mit einer besseren Verbindungsqualität, so wird eine Verbindung zu dieser anderen netzseitigen Station aufgebaut und die aktive Verbindung wird auf diese neu aufgebaute oder neu aktivierte Verbindung übergeben, was üblicherweise als Handover bezeichnet wird. Die Durchführung des Handover kann dabei hart erfolgen, d. h. sämtliche derzeit in der Übertragung befindlichen Daten und Datenpakete gehen verloren und müssen neu übertragen werden, oder kann weich (soft oder softer) erfolgen, d. h. derzeit auf der Verbindungsstrecke befindliche Daten oder Datenpakete werden umgeleitet, so dass ein Verlust von Daten und eine erneute Übertragung nicht auftreten.
  • Nachfolgend werden kurz das MC-CDMA-Übertragungssystem (MC-CDMA: Multi Carrier-Code Division Multiple Access) und konventionelles soft bzw. softer Handover in UMTS-FDD (Universal Mobile Telecommunications System – Frequency Division Duplex) beschrieben, wie sie für sich bekannt sind.
  • Das MC-CDMA-Übertragungsschema besteht im wesentlichen aus der Verkettung (concatenation) einer Direktabfolge-Spreizspektrum-Modulation (Direct Sequence Spread-Spectrum (DS-SS)-Modulation) und einer Mehrträgerübertragung (multi carrier transmission). Der ursprüngliche Datenstrom eines einzelnen Teilnehmers bzw. einer einzelnen teilnehmerseitigen Station wird mit Hilfe eines vorgegebenen K-chips langen Spreizcodes gespreizt, wobei jeder Chip einen von K Unterträgern eines verwendeten Trägers der Schnittstelle moduliert, wobei die Unterträger innerhalb der verfügbaren Bandbreite gleichmäßig beabstandet sind. Im Prinzip können durch Verwendung orthogonaler Codes bis zu K teilnehmerseitige Stationen gleichzeitig deren Informationen bzw. Daten auf den gleichen Unterträgern simultan Spreizen.
  • Aus dem UMTS FDD ist es bekannt, dass eine mobile teilnehmerseitige Station gleichzeitig mit zwei netzseitigen Basisstationen verbunden werden kann. Bei der für sich bekannten grundlegenden Soft-Handover-Annäherung verarbeitet eine Funknetz-Steuereinrichtung das Signal, welches von einer i-ten netzseitigen Station für eine j-te teilnehmerseitige Station empfangen und über die Funkschnittstelle ausgesendet wird, wobei durch die Übertragung über die Funkschnittstelle ein Stör- bzw. Rauschanteil überlagert wird. Das Signal-zu-Rausch-Verhältnis (SNR) ζj ergibt sich bei einer Vielzahl von Stationen zu
    Figure 00020001
    wobei Ãj der aktive Satz von kommunizierenden Basisstationen für den j-ten Teilnehmer ist. Für den Fall einer Kommunikation der teilnehmerseitigen Station mit zwei Basisstationen, welche jeweils eine Antenne zum Versorgen einer Funkzelle aufweisen, ergibt sich der aktive Satz für die Teilnehmerstation j zu Ãj = {1,2}.
  • Für den Fall, dass eine netzseitige Station mehr als einen Sektor bzw. eine Funkzelle kontrolliert, kann der so genannte Softer-Handover auf Basis der maximalen Verhältniskombination (maximum ratio combination) verarbeitet werden. Das Signalzu-Rausch-Verhältnis ζj für die j-te teilnehmerseitige Station ergibt sich dann zu
    Figure 00030001
    wobei Ãj der aktive Satz für die j-te teilnehmerseitige Station ist. Der aktive Satz Ãj ist bei einer Basisstation mit einer Sektorantenne mit zwei Antennenelementen wiederum Ãj = {1,2}.
  • In einem MC-CDMA-Kommunikationssystem wird das von den Sektorantennen zu versendende Signal der netzseitigen Station aufgrund der Mehrträger-Natur aus der Linearkombination aller verschiedener Unterträger-Signalkomponenten erzeugt. Auf Grund der typischen Frequenzauswahl der Funkkanäle werden verschiedene Signalkomponenten in jedem der Unterträger verschieden verschlechtert.
  • Aus der EP 0 902 551 A2 ist ein so genanntes Soft-Handover-System und -Verfahren für ein Kommunikationssystem mit einer Mehrzahl von Unterträgern bekannt. Dabei wird die Mehrzahl von Unterträgern derart genutzt, dass Signale parallel zwischen zumindest zwei Basisstationen und einer mobilen Einrichtung in Auf- und/oder Abwärtsrichtung übertragen werden.
  • In der WO 01/47148 A2 ist ein zellulares Funkkommunikationssystem beschrieben. Zur Unterstützung eines Soft-Handovers werden Signale eines mobilen Endgerätes von zwei Antenneneinrichtungen einer Basisstation, die jeweils einen Sektor funktechnisch abdecken, empfangen, von einem nachgeschalteten Empfänger unabhängig voneinander verstärkt, und mittels eines Kombinierers selektiv kombiniert.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum Durchführen einer Übergabe einer Verbindung in einem Kommunikationssystem, insbesondere MC-CDMA-Kommunikationssystem zu verbessern. Ferner soll eine Kommunikationssystemvorrichtung zum Durchführen eines solchen Verfahrens bereitgestellt werden.
  • Diese Aufgabe wird durch das Verfahren zum Durchführen einer Übergabe einer Verbindung in einem Kommunikationssystem und durch die Kommunikationssystemvorrichtung zum Durchführen eines solchen Verfahrens mit den jeweiligen Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst.
  • Besonders vorteilhaft ist das Verfahren zum Durchführen einer Übergabe einer Verbindung in einem Kommunikationssystem mit zumindest zwei Verbindungen, die zwischen einer teilnehmerseitigen Station und zwei Antennen von zumindest einer netzseitigen Station aktivierbar sind. Dabei können die Verbindungen von der teilnehmerseitigen Station aus mit einzelnen Antennen von mehreren solcher netzseitigen Stationen aufbaubar sein. Alternativ oder zusätzlich können die Verbindungen von der teilnehmerseitigen Station aus zu Sektorantennenelementen einer oder mehrerer dieser netzseitigen Stationen aufbaubar sein. Der Verbindungsaufbau erfolgt dabei über eine Schnittstelle, insbesondere Funk-Schnittstelle. Die Übertragung von Daten oder Signalen auf den Verbindungen wird auf diesen jeweils eigen zugeordneten Unterträgern (sck) durchgeführt. Von den Verbindungen wird zumindest eine erste Verbindung zu einem ersten Zeitpunkt als aktiv übertragende Verbindung und zumindest eine zweite Verbindung als nach einer Übergabe zu einem späteren zweiten Zeitpunkt aktiv übertragende Verbindung verwendet. Zur Lösung der Aufgabe werden dabei mindestens zwei Verbindungen zu einer Sektorantenne einer zweiten netzseitigen Station und zumindest eine Verbindung zu einer Antenne an einem anderen Ort aufgebaut, wobei für eine durchzuführende Übergabe zwischen einem soft-handover zu einer Verbindung zu einer Antenne an dem anderen Ort oder bevorzugt einem softer-handover zu einem anderen Antennenelement der Sektorantenne ausgewählt wird.
  • Zusätzlich in besonders vorteilhafter Kombination oder alternativ kann diese Aufgabe auch gelöst werden, wenn die Übergabe zweckmäßigerweise abhängig von aktuellen oder erwarteten zukünftigen Übertragungseigenschaften der Unterträger durchgeführt wird.
  • Eine Kommunikationsvorrichtung zum Durchführen eines Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche ist zweckmäßigerweise mit einer Vielzahl von Signaleingängen für Verbindungen von verschiedenen Antennen bzw. Antennenelementen und mit einer Auswahleinrichtung zum Auswählen einer für zukünftige Signalverbindungen best geeigneten von bereits aufgebauten oder verfügbaren der Verbindungen und zum Durchführen einer Übergabe der Verbindungen ausgestattet.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand von abhängigen Ansprüchen.
  • Die Übertragungseigenschaften bestimmen sich vorteilhafterweise aus unterschiedlichen Verschlechterungen, beispielsweise durch Fading, der Übertragungsqualität auf den verschiedenen der Unterträger. Als Unterträger werden insbesondere verschiedene Unter-Frequenzbänder eines Träger-Frequenzbandes verwendet. Die Übertragung von Daten und Signalen ist dabei nach dem Mehrträger-Prinzip (multi carrier) durchführbar.
  • Empfängerseitig kann eine Bestimmung oder Abschätzung der Übertragungseigenschaften anhand des Fadingprofils des Trägerspektrums durchgeführt werden. Die Übertragungseigenschaften können dabei insbesondere aus verschiedenen Signal-zu-Rausch-Verhältnissen einzelner der verschiedenen Unterträger bestimmt werden.
  • Für die Übertragung wird vorteilhafterweise für jeden Antennenpunkt ein Signalvektor
    Figure 00070001
    als Summe über die Signale Îi,k der netzseitigen Stationen bestimmt, insbesondere gemäß
    Figure 00070002
  • Bei der Auswahl einer durchzuführenden Übergabe kann zwischen einem Soft-Handover und einem Softer-Handover ausgewählt werden, wobei ein Softer-Handover insbesondere gemäß der Maximum-Ratio-Kombination durchgeführt wird.
  • Vorteilhafterweise weist zumindest eine der netzseitigen Stationen eine Sektorantenne mit verschiedenen Antennenelementen zum Aufbauen von zumindest zwei eigenständigen Verbindungen zu der teilnehmerseitigen Station an einem Sende/Empfangsort auf.
  • Gemäß einer Ausführungsform mit eigenständigem erfinderischen Gehalt werden mindestens zwei Verbindungen zu einer Sektorantenne einer zweiten netzseitigen Station und zusätzlich zumindest eine Verbindung zu einer Antenne an einem anderen Ort aufgebaut.
  • Im wesentlichen wird die Entscheidung eines Soft- oder Softer-Handover unter Verwendung einer bestimmbaren Information aus allen oder aus einzelnen ausgewählten der Unterträger getroffen, um vorteilhafterweise die inhärente Übertragungsdiversität in frequenzselektiven Fadingkanälen des MC-CDMA-Systems zu verbessern, was zu einer höheren Übertragungsqualität führt.
  • Anwendungen bieten sich insbesondere in den zellularen Funk-Kommunikationssystemen gemäß den in Entwicklung befindlichen Standards der dritten Generation digitaler Mobilfunksysteme an. Diese Systeme beruhen voraussichtlich auf dem Mehrträger-Übertragungskonzept und werden mit einer sehr hohen Datenrate betrieben werden, was zu hochfrequenzselektiven Kanälen führt.
  • Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Anordnung von zwei Basisstationen mit einer bzw. drei Funkzellen und einer über diese kommunizierenden teilnehmerseitigen Station;
  • 2 die Verarbeitung von zu versendenden Signalen gemäß einem bevorzugten MC-CDMA-Schema;
  • 3 eine Anordnung von Basisstationen mit jeweils einer Funkzelle und einer mit dieser kommunizierenden teilnehmerseitigen Station gemäß UMTS FDD;
  • 4 eine Anordnung mit einer Basisstation, welche eine Sektorantenne zum Versorgen von drei Funkzellen aufweist, sowie einer teilnehmerseitigen Station, die damit kommuniziert;
  • 5 ein Frequenzspektrum zum Darstellen der verschiedenen Unterträger in einem MC-CDMA-System; und
  • 6 eine Darstellung der Signalverarbeitung zum Durchführen eines Soft-Softer-Handover bei MC-CDMA.
  • Wie aus 2 ersichtlich, wird eine zu übertragenden Datenfolge bzw. Information als ursprüngliches Signal a(m)(i) in einem ersten Verarbeitungsschritt spektral gespreizt. Auf die in zeitlicher Abfolge Ts eintreffenden Daten wird dabei ein der teilnehmerseitigen Station bzw. dem Teilnehmer zugeordneter Code aus einer K-chip-langen Spreizcodefolge c(m)(k) angewendet. Dabei gilt für die Indizes s = 0,1,..., K – 1 und k = 0,1,...,K – 1. Bei einem derartigen System können Signale von K teilnehmerseitigen Stationen bzw. K verschiedene Datenfolgen kodiert und gleichzeitig über den Träger übertragen werden.
  • Das derart gespreizte Signal wird in einem zweiten Verfahrensschritt gemäß dem Prinzip der Multiträger-Übertragung (MC-Übertragung) von einem einzelnen Signal in einer Aufspreizungseinrichtung S/P in K Datenströme bzw. Datenpfade aufgesplittet. In die einzelnen aufgesplitteten Datenpfade mit den aufgesplitteten Signalen a(m)(i)c(m)(0), a(m)(i)c(m)(1), ...,a(m)(i)c(m)(K – 1) werden die entsprechenden Signale anderer teilnehmerseitiger Stationen bzw. anderer unabhängiger Datenquellen eingemischt. In einem weiteren Schritt wird auf jeden der Datenpfade eine Modulation angewendet, und zwar durch das Anwenden einer Phasenverschiebung mit dem Term cos(2πfct + 2π·0·t/Ts), cos(2πfct + 2π·1·t/Ts), ..., cos(2πfct + 2π·(K – 1)·t/Ts). Die Signalfolgen der einzelnen aufgesplitteten Pfade werden dann in einem abschließenden Schritt aufsummiert, um ein auszugebendes und über die Schnittstelle, insbesondere Funk-Schnittstelle zu übertragendes Signal si(t) zu erzeugen und auszugeben.
  • Wie dies aus 3 ersichtlich ist, kann eine einzelne teilnehmerseitige Station MU über eine Funk-Schnittstelle mit mehreren netzseitigen Stationen BS1, BS2 gleichzeitig kommunizieren, wie dies aus UMTS FDD Standard für sich bekannt ist. Wie dargestellt versorgt jede der netzseitigen Stationen, insbesondere Basisstationen BS1 bzw. BS2, jeweils eine Funkzelle Z1 bzw. Z2. Die netzseitigen Stationen sind über eine Stationssteuereinrichtung, insbesondere Basisstations-Steuereinrichtung BSC (Base Station Controller) bzw. Funknetzsteuereinrichtung RNC (Radio Network Controller), als übergeordneter Steuereinrichtung gesteuert, wobei zu versendende oder zu empfangende Daten ebenfalls über diese zentrale netzseitige Steuereinrichtung BSC übertragen werden. Netzseitig können mehrere derartige Anordnungen von zentralen Steuereinrichtungen BSC und netzseitigen Stationen BS1, BS2 im Kommunikationssystem enthalten sein, wobei die netzseitigen Steuereinrichtungen BSC beispielsweise zusätzlich von einer nicht dargestellten übergeordneten Steuereinrichtung gesteuert und verwaltet werden.
  • Wie dargestellt bestehen zwischen der teilnehmerseitigen, insbesondere mobilen, Station MU und den Antennen der netzseitigen Stationen BS1, BS2 über die Funkschnittstelle Verbindungen S1 bzw. S2 zum Übertragen von Signalen, insbesondere Informationen und Daten. Eine erste dieser Verbindungen dient dabei als aktive Verbindung S1 zum Übertragen von Daten oder Informationen während die zweite Verbindung S2 aktiv oder passiv aufgebaut und bereitgehalten wird. Stellt eine der Netzeinrichtungen, insbesondere die Stationssteuereinrichtung BSC/RNC fest, dass die zweite Verbindung S2 eine bessere Übertragungsqualität bieten kann, so wird die aktive Signalübertragung von der ersten Signal-Verbindung S1 auf die zweite Signal-Verbindung S2 übergeben, was nachfolgend als Handover bezeichnet wird.
  • Bei dem für sich bekannten Basis-Soft-Handover aus dem UMTS FDD Standard verarbeitet die Stationssteuereinrichtung BSC/RNC das Signal Si, welches von der i-ten netzseitigen Station für die j-te teilnehmerseitige Station MU empfangen wurde, wobei das Signal-zu-Rausch-Verhältnis (SNR) ζj zu
    Figure 00110001
    resultiert, wobei Ãj den aktiven Satz von Parametern bzw. kommunizierenden netzseitigen Basis-Stationen BS für die j-te teilnehmerseitige Station darstellt. Bei der in 3 dargestellten Situation mit i = 2 netzseitigen Stationen BS1 BS2 ergibt sich für den Parameter des aktiven Satzes Ãj = {1,2}.
  • Wie dies aus 4 ersichtlich ist, kann eine netzseitige Station BS auch mehr als eine einzelne Funkzelle, beispielsweise 3 Funkzellen Z1, Z2, Z3 versorgen. Die netzseitige Station BS weist dabei wiederum Verbindungen zu anderen netzseitigen Einrichtungen wie einer Basisstations-Steuereinrichtung BSC bzw. zu einer Funknetz-Steuereinrichtung RNC auf. Zum Versorgen einer Vielzahl von Funkzellen Z1 – Z3 weist die dargestellte netzseitige Station BS entweder eine Vielzahl einzelner von einander beabstandeter Antennen oder, wie dargestellt eine Sektorantenne mit mehreren Antennenelementen an einem Ort auf. Die Erzeugung des über die Schnittstelle zu übertragenden Signals erfolgt dabei derart, dass die einzelnen Antennenelemente der Sektorantenne jeweils spezifische Signalkomponenten zugeführt bekommen, so dass das resultierende Gesamtsignal der Sektorantenne jeweils bestimmte Signalanteile in bestimmte gewünschte Richtungen stärker als in andere Richtungen aussendet bzw. eine entsprechende Empfangscharakteristik für empfangene Signale aufweist. Zur Verarbeitung von zu versendenden oder empfangenen Signalen weist die netzseitige Station BS insbesondere auch Speicher M und eine Steuereinrichtung C auf.
  • Wiederum kommuniziert eine dargestellte teilnehmerseitige Station MU mit der Basisstation BS, wobei beispielsweise. zwei Signal-Verbindungen S1 und S2 zwischen diesen Stationen MU, BS über die Funkschnittstelle aufgebaut werden.
  • In einer solchen Situation kann der so genannte Softer-Handover als Übergabe von einer der beiden Signal-Verbindungen S1 als aktiver Verbindung auf die zweite der beiden Signal-Verbindungen S2 als zuvor passive und danach aktive Verbindung zum Übertragen von Daten und Informationen durchgeführt werden. Die Signale werden dafür gemäß der so genannten maximalen Verhältniskombination (maximum ratio combination) verarbeitet. Das Signal-zu-Rausch-Verhältnis ζj für die j-te teilnehmerseitige Station MU ergibt sich dann als Summe der einzelnen Signal-zu-Rausch-Verhältnisse ζi für die einzelnen Sektorantennenverbindungen, also zu
    Figure 00120001
    wobei wiederum Ãj der aktive Satz für die j-te teilnehmerseitige Station ist und ζj das Signal-Rausch-Verhältnis der Verbindungen S1 und S2 zu den beiden Sektorantennenelementen dergleichen netzseitigen Stationsposition zugeordnet sind. Bei dem in 4 dargestellten Ausführungsbeispiel mit zwei Antennenelementen einer Sektorantenne ergibt sich für den Parameter Ãj = {1,2}. Dies ist für sich bekannt aus J. Luo, M. Dillinger, etc., Investigations and Improvements on the Interhandover Time of the Soft Handover in WCDMA, 3Gwireless2000, San Francisco, June, 2000, U.S.A., J. Luo, M. Dillinger, etc., Optimal timer setting for Soft Handover in WCDMA, 3Gwireless2000, San Francisco, June 2000, U.S.A. und J. Luo, M: Dillinger, etc., Adaptive Timer Settings for the Soft Handover Algorithm with Different System Load in WCDMA, ICCT 2000, Beijing, Aug. 2000, China.
  • Wie bereits ausgeführt ergibt sich bei einem MC-CDMA-System das Gesamtsignal (S), welches über die einzelnen Antennenelemente einer Sektorantenne der netzseitigen Station BS übertragen wird, durch die Linearkombination aller verschiedener Unterträger-Signalkomponenten sck, und zwar aufgrund der Mehrträgernatur (multi carrier). Wie aus 5 ersichtlich ergibt sich aufgrund der typischen Frequenzselektivität des Funkkanals, dass die einzelnen Signalkomponenten sck mit k = 1,2,....,K in den einzelnen der Unterträger unterschiedlich verschlechtert übertragen werden.
  • Für die Anwendung eines verbesserten Handovers soll die Möglichkeit der Auflösung eines Ausblend-Prozesses (Fading) in jedem Unterträger ausgenutzt werden, welche die Empfänger von MC-CDMA-Systemen bieten. Je nach Übertragungsrichtung können Empfänger dabei die teilnehmerseitigen Stationen MU oder die netzseitigen Stationen BS sein. Das nachfolgend beschriebene System eines Handover soll eine Umschaltmöglichkeit zwischen dem für sich bekannten Soft-Handover und dem für sich bekannten Softer-Handover bieten und wird daher nachfolgend auch als Soft/Softer-Handover bezeichnet. Dabei soll das frequenzselektive Soft/Softer-Handover per Definition zwei Kategorien aufweisen. Erstens die selektive Diversität im Soft-Handover-Fall und zweitens die maximum ratio combination im Softer-Handover-Fall.
  • Die Empfangseinrichtung, insbesondere die Steuereinrichtung C jeder netzseitiger Station BSi bzw. BS1, BS2 sollte die Fähigkeit aufweisen, das Ausblendprofil bzw. Fading-Profil abzuschätzen bzw. zu berechnen, und zwar bis zu der Unterträgerauflösung hin, d. h. die Fähigkeit aufweisen, abzuschätzen, wie stark der Schwund bzw. das Fading in jedem der einzelnen oder jedem der ausgewählten Unterträger ist, da diese Größe im Verhältnis zum Signal-zu-Rausch-Verhältnis in dem zugeordneten Unterträger sck steht. In diesem Fall lässt sich das Signal-zu-Rausch-Verhältnis für jeden der MU-BS-Träger bestimmen, d. h. der Unterträger zwischen teilnehmerseitiger und netzseitiger Station MU bzw. BS, dargestellt als ζj,i,k, wobei j der Index für die teilnehmerseitigen Stationen MU, i der Index für die netzseitigen Stationen BS und k der Index für den Unterträger ist.
  • Im Soft-Handover-Fall wird das selektive Diversitätsschema verwendet, um die richtige bzw. best geeignetste netzseitige Station BSi für jeden einzelnen Unterträger auszuwählen, um das Frequenzdomänensignal entsprechend zuzuführen bzw. zu bestimmen.
  • Für die teilnehmerseitige Station j wird der empfangene Informationsstrom bzw. Datenstrom
    Figure 00140001
    on einem Fourier-Transformations-Block, insbesondere einem Fast-Fourier-Transformations-Block (FFT), gebildet durch
    Figure 00140002
    wobei S ⇀ das empfangene Zeitdomänensignal bzw. Signal in zeitlicher Abfolge ist und T ~ die FFT-Transformationsmatrix darstellt, um das Signal S ⇀ aus der zeitlichen Ebene in den Frequenzbereich bzw. die Frequenzdomäne zu integrieren.
  • Der Soft-Handover sollte in einer Art und Weise angewendet werden, um die beste netzseitige Station BSi auszuwählen, um das Signal si von dieser in jedem der Unterträger sck derart bereitzustellen, wie sich dies aus der nachfolgenden Gleichung ergibt:
    Figure 00150001
  • Dabei steht "im" für die Basisstation BSi im aktiven Satz der teilnehmerseitigen Station j, welche das höchste Signal-zu-Rausch-Verhältnis im Träger k bietet.
  • In dem Softer-Handover-Fall wird die Maximum-Ratio-Kombination aufgrund der Kenntnis von jedem einzelnen Unterträger sck ausgeführt. Dazu wird von empfangenen Signalen die Signalqualität der einzelnen Unterträger bzw. der Dämpfung und/oder das Signal-zu-Rausch-Verhältnis bestimmt, wie dies auch aus 5 ersichtlich ist. Nach der Fourier-Transformation gemäß Gleichung (1) wird die Maximum-Ratio-Kombination durchgeführt. Der sich dann ergebende Signalvektor
    Figure 00150002
    ergibt sich zu
    Figure 00150003
    wobei das sich ergebende Signal Îi,k das Signal ist, welches für jeden einzelnen Sektorantennenpunkt verarbeitet bzw. erzeugt wird, welcher in dem aktiven Satz Ãj definiert ist, αi,k die Fading- bzw. Schwundvariable gemäß dem Verhältnis von der Antenne i der netzseitigen Station BSi und dem Träger bzw. Unterträger sck ist und "*" eine komplexkonjugierte Operation zum Erreichen des Maximums gemäß der Cauchy-Schwartz-Ungleichung indiziert.
  • In dem Fall, in dem die teilnehmerseitige Station MU gleichzeitig Verbindungen S1 bzw. S2, S2' zu verschiedenen netzsei tigen Stationen BS1 bzw. BS2 an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Sektorantennen an einem einzelnen Ort aufweist, wie dies aus 1 ersichtlich ist, können der Soft-Handover und der Softer-Handover verfahrenstechnisch kombiniert werden.
  • Anstelle der Verbindung zu verschiedenen netzseitigen Basis-Stationen an verschiedenen Orten reicht auch die Verbindung zu verschiedenen eigenständigen Antennenanordnungen an verschiedenen Orten, wobei diese Antennen nicht als Sektorantennen an einem einzigen Ort anzusehen sind. Für eine teilnehmerseitige Station MU gibt sich in solchen Situationen die Möglichkeit, wahlweise einen Soft-Handover von einer Verbindung zu einem Ort zu einer Verbindung an einem anderen Ort als auch alternativ einen Verbindungswechsel zwischen Verbindungen zu einem einzigen Ort mit verschiedenen Antennen einer Sektorantenne durchzuführen.
  • Wie dies aus der beispielhaften 1 ersichtlich ist, hat eine teilnehmerseitige Station MU somit eine erste Signalverbindung S1 zu einer Antenne einer ersten Basisstation bzw. netzseitigen Station BS1 sowie zwei Signalverbindungen S2 und S2' zu einer zweiten netzseitigen Station BS2 mit einer Sektorantenne, welche zumindest i = 2 Antennenelemente aufweist. Ist die aktive Verbindung die erste Signal-Verbindung S2 der beiden Verbindungen S2, S2' zur Sektorantenne der zweiten netzseitigen Station BS2, so kann wahlweise der Softer-Handover h2 zu der zweiten Signal-Verbindung S2, bei der Sektorantenne dieser netzseitigen Station BS2 als auch der Soft-Handover h1 zu der Signal-Verbindung S1 zur Antenne der ersten netzseitigen Station BS1 durchgeführt werden.
  • Eine Schaltungsanordnung zum Durchführen eines solchen Soft/Softer-Handovers ist aus 6 ersichtlich. Kern sind dabei eine Vielzahl von Schaltungsanordnungen, wie sie für sich bereits an Hand von 2 beschrieben wurden, wobei jeder dieser Schaltungsanordnungen eine der Signal-Verbindungen S1, S2, S2' zugeordnet ist. Die Ausgangssignale werden einer Auswahleinrichtung bzw. Steuereinrichtung zum Auswählen der idealen dieser Verbindungen als zukünftiger aktiver Verbindung zugeführt, wobei die Auswahleinrichtung Bestandteil des Speichers M und der Steuereinrichtung C in der Basisstation bzw. netzseitigen Station BS1, BS2 aber auch einer übergeordneten Station wie der Basisstations-Steuereinrichtung BSC oder der Funknetz-Steuereinrichtung RNC sein kann. Die Eingangssignale dieser einzelnen Schaltungen stammen von den jeweiligen Einzelantennen, wie der Antenne der ersten netzseitigen Station BS1, oder einzelnen der Antennen einer Sektorantenne, wie der Sektorantenne der zweiten netzseitigen Station BS2.
  • In der Einrichtung Soft/Softer-Handover zum Auswählen der idealen Verbindung werden Daten bzw. Informationen der Subträger verwendet, um das Signal mit Blick auf eine bessere Gesamtsystem-Leistungsfähigkeit durch Optimierung des Signalzu-Rausch-Verhältnisses zu optimieren. Insbesondere kann die Komplexität des Soft-Handover für verschiedene netzseitige Stationen reduziert werden, wenn ein Softer-Handover angewendet werden kann, wobei insbesondere auf die αi,k-Information zurückgegriffen wird. Vorzugsweise werden die Signal-zu-Rausch-Verhältnisse SNR der einzelnen Verbindungen fortwährend analysiert und die Verbindung mit dem besten Signal-zu-Rausch-Verhältnis wird jeweils als aktive Verbindung für zukünftige Übertragungen verwendet. Handelt es sich dabei um eine momentan nicht aktiv zur Datenübertragung verwendete Verbindung, so wird ein Soft-Handover oder ein Softer-Handover durchgeführt.
  • In der Einrichtung Soft/Softer-Handover werden somit vorteilhafterweise insbesondere mit Blick auf Zeitverzögerungen bzw. Laufzeitunterschiede und den Berechnungsaufwand bei der Daten- und Signalverarbeitung verschiedene Handover-Schemata durchgeführt. Falls sich an einem Standort Sektorantennen befinden, d.h. die Verbindungen durch verschiedene Sektorantennenelemente getrennt sind, kann das Signal zumeist leicht bei einem Softer-Handover verarbeitet werden, da dies typischerweise ein Fall ist, bei dem die Signalankunft über verschiedene Verbindungen mit ähnlichen Verzögerungs- und Kanalfadingbedingungen in jedem Unterträger leicht mit dem Signal kohärent kombiniert werden kann (maximum ratio combination). Für den Fall, dass das Netz jedoch keine schnelle Verbindung zwischen Basisstation BSi und Stationssteuereinrichtung BSC/RNC bieten kann oder dass die Stationssteuereinrichtung BSC/RNC keine komplizierte kohärente Kombination von Signalen von verschiedenen Basisstationen bzw. Verbindungen an verschiedenen Standorten ermöglicht, kann jedoch zumindest noch ein Soft-Handover durchgeführt werden.

Claims (10)

  1. Verfahren zum Durchführen einer Verbindungsübergabe in einem Kommunikationssystem mit – zumindest zwei netzseitigen Stationen (BSi; i = 1,2,....) und – zumindest einer teilnehmerseitigen Station (MU), wobei die teilnehmerseitige Station (MU) mit Antennen von mehreren solcher netzseitigen Stationen (BSi) und/oder mehreren Antennen einer oder mehrerer dieser netzseitigen Stationen (BSi) über eine Schnittstelle durch Übertragung von Signalen über entsprechende Verbindungen (S1, S2, S2') kommunika- tionsfähig ist, – die Übertragung der Signale auf den Verbindungen (S1, S2, S2') auf jeweils zugeordneten Unterträgern (sck) durchgeführt wird, und – zu einem ersten Zeitpunkt eine aktive erste Verbindung (S2) zur Übertragung von Signalen zu einem Antennenelement einer Sektorantenne einer zweiten netzseitigen Station (BS2) aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass – abhängig von ermittelten aktuellen oder erwarteten zukünftigen Übertragungseigenschaften der jeweiligen Unterträger (sck) unterträgerspezifisch eine zweite Verbindung (S1, S2') zu einem weiteren Antennenelement der Sektorantenne der zweiten netzseitigen Station (BS2) oder zu einer Antenne einer ersten netzseitigen Station (BS1) aufgebaut und zur Übertragung von Signalen verwendet wird, und – zu einem zweiten Zeitpunkt ausschließlich die aktive zweite Verbindung zu dem weiteren Antennenelement der Sektorantenne der zweiten netzseitigen Station (BS2) oder zu der Antenne der ersten netzseitigen Station (BS1) zur Übertragung von Signalen verwendet wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Übertragungseigenschaften aus unterschiedlichen Verschlechterungen der Übertragungsqualität auf den verschiedenen Unterträgern (sck) bestimmt werden.
  3. Verfahren nach einem vorstehenden Anspruch, bei dem als Unterträger (sck) verschiedene Unter-Frequenzbänder eines Träger-Frequenzbandes verwendet werden.
  4. Verfahren nach einem vorstehenden Anspruch, bei dem die Übertragung von Daten und Signalen nach dem Mehrträger-Prinzip durchgeführt wird.
  5. Verfahren nach einem vorstehenden Anspruch, bei dem empfängerseitig eine Bestimmung oder Abschätzung von Übertragungseigenschaften mittels eines Fadingprofils des Trägerspektrums durchgeführt wird.
  6. Verfahren nach einem vorstehenden Anspruch, bei dem die Übertragungseigenschaften aus verschiedenen Signal-zu-Rausch-Verhältnissen einzelner der verschiedenen Unterträger (sck) bestimmt werden.
  7. Verfahren nach einem vorstehenden Anspruch, bei dem für die Übertragung für jeden Antennenpunkt ein Signalvektor
    Figure 00200001
    als Summe über die Signale (Îi,k) der netzseitigen Stationen (BSi) bestimmt wird, insbesondere gemäß
    Figure 00200002
    wobei das sich ergebende Signal Îi,k das Signal ist, welches für jeden einzelnen Sektorantennenpunkt verarbeitet bzw. erzeugt wird, αi,k eine Fadingvariable gemäß dem Verhältnis von der Antenne der netzseitigen Station (BSi) und dem Unterträger (sck) ist und "*" eine komplexkonjugierte Operation zum Erreichen des Maximums gemäß der Cauchy-Schwartz-Ungleichung indiziert.
  8. Verfahren nach einem vorstehenden Anspruch, bei dem bei der Auswahl einer durchzuführenden Übergabe zwischen einem Soft-Handover und einem Softer-Handover ausgewählt wird, wobei insbesondere ein Softer-Handover gemäß der Maximum-Ratio-Kombination durchgeführt wird.
  9. Verfahren nach einem vorstehenden Anspruch, bei dem zumindest eine der netzseitigen Stationen (BS2) eine Sektorantenne mit verschiedenen Antennenelementen zum Aufbauen von zumindest zwei eigenständigen Verbindungen (S2, S2') zu der teilnehmerseitigen Station (MU) an einem Sende/Empfangsort aufweist.
  10. Kommunikationsvorrichtung zum Durchführen eines Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit – einer Vielzahl von Signaleingängen für Verbindungen (S1, S2, S2') von verschiedenen Antennen bzw. Antennenelementen und – einer Auswahleinrichtung (Soft/Softer Handover) zum Auswählen einer für zukünftige Signalverbindungen geeigneten von bereits aufgebauten oder verfügbaren der Verbindungen (S1, S2, S2,) und zum Durchführen einer Übergabe der Verbindungen (S1, S2, S2').
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