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Die Erfindung betrifft eine pneumatisch verstellbare Kopfstütze, die mindestens einen eine Haltestange aufnehmenden Kopfstützenkörper mit beweglichen Kopfstützenseitenwangen aufweist.
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Es ist allgemein bekannt, höhenverstellbare Kopfstützen in Kraftfahrzeugen, insbesondere in Personenkraftwagen oder Lastkraftwagen, über Kopfstützen-Führungen an den Fahrzeugsitzen vorzusehen. Zumeist wird die Einstellung der Höhenposition der Kopfstütze über verschieblich in einer Rückenlehne angeordneten Kopfstützen-Führungsteilen gelagerten Haltestangen realisiert. Eine bekannte gängige Lösung der Höhenverstellung erfolgt über Kerben in mindestens einer der Haltestangen der Kopfstütze, die in lösbare Arretierungen des mindestens einen Kopfstützen-Führungsteiles eingreifen. Die Haltestangen bewegen sich relativ zur Rückenlehne, wodurch sich die auf der Haltestange angeordnete Kopfstütze relativ zur Rückenlehne in ihrer Höhe einstellen lässt. Zumeist erfolgt die Höheneinstellung durch den Benutzer manuell.
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Zur Komforterhöhung offenbart die Druckschrift
DE 101 36 827 C1 eine pneumatisch aus- und einfahrbare aufblasbare Kopfstütze, die an einem Rahmen gehaltert ist. Ein Sitzbelegungssensor im Sitzkissen des Fahrzeugsitzes sorgt dafür, dass die Kopfstütze bei unbelegtem Sitz pneumatisch angetrieben ein- und bei belegtem Sitz wieder pneumatisch angetrieben ausfährt. Zudem wird beschrieben, dass das Polster der Kopfstütze beim Ausfahren des Rahmens befüllt, das heißt aufgeblasen, und beim Einfahren des Rahmens wieder entleert wird.
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Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine kompakte pneumatische verstellbare Kopfstütze mit verbesserten Komforteigenschaften zu schaffen.
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Ausgangspunkt der Erfindung ist eine pneumatisch verstellbare Kopfstütze, die mindestens einen eine Haltestange aufnehmenden Kopfstützenkörper mit beweglichen Kopfstützenseitenwangen aufweist.
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In Verbindung mit diesen Merkmalen ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass in dem Kopfstützenkörper mindestens eine mit der mindestens einen Haltestange in Wirkverbindung stehende erste pneumatische Einheit zur reversiblen Höhenverstellung der Kopfstütze gegenüber der mindestens einen Haltestange und/oder mindestens eine mit den Kopfstützenseitenwangen in Wirkverbindung stehende zweite pneumatische Einheit zur reversiblen Verstellung der Kopfstützenseitenwangen gegenüber einem Kopfstützenmittelteil angeordnet ist.
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Durch diese Lösung wird eine kompakte Kopfstütze geschaffen, deren pneumatische Einheiten zur Höhenverstellung und/oder zur Verstellung der Kopfstützenseitenwangen in dem Kopfstützenkörper integriert sind. Eine solche Kopfstütze ist in einfacher Weise über die Haltestangen an jeder Rückenlehne befestigbar. In vorteilhafter Weise muss bei der Konstruktion der Rückenlehne nicht auf die Integration der pneumatischen Einheiten in der Rückenlehne geachtet werden. Dadurch ist eine solche Rückenlehne modulartig an verschiedenen Serien-Rückenlehnen anordbar.
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In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist die mindestens eine erste pneumatische Einheit ein Pneumatikzylinder, dessen Druckluftzylinder mit einem Kopfkasten und dessen Zylinderkolben mit der Haltestange oder umgekehrt in Verbindung steht, wodurch der Kopfkasten gegenüber der Haltestange durch Betätigung des Pneumatikzylinders reversibel höhenverstellbar ist.
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In vorteilhafter Weise bietet der Kopfkasten die Möglichkeit, entweder den Druckluftzylinder oder den Zylinderkolben fest mit der Kopfstütze zu verbinden. Der Pneumatikzylinder kann dabei an dem Kopfkasten oder in dem Kopfkasten angeordnet werden. Da die Haltestangen ebenfalls mit dem Kopfkasten in Verbindung stehen, ergibt sich in vorteilhafter Weise eine Schnittstelle zwischen Kopfkasten und Haltestange, an der erfindungsgemäß der Pneumatikzylinder angeordnet wird.
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In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist die mindestens eine zweite pneumatische Einheit eine Fluidblase. Diese Fluidblase ist zwischen einem drehbeweglich an einem Mittelteil des Kopfkastens angeordneten Seitenwangenflügel und einem Seitenteil des Kopfkastens angeordnet. Die Fluidblase stützt sich an einer ersten Anlagefläche des Seitenteiles und an einer zweiten Anlagefläche eines Anlageelementes des Seitenwangenflügels ab. Weitere Abstützungen bieten ein Abstandselement des Seitenwangenflügels und ein Halteelement des Seitenwangenflügels, worauf in der Beschreibung näher eingegangen wird. Durch diese Ausgestaltung wird die Fluidblase bereits in ungefülltem Zustand in vorteilhafter Weise einfach am Kopfkasten des Kopfstützengrundkörpers gehalten. Da sich die Pressung an den Anlageflächen in gefülltem Zustand der Fluidblase weiter erhöht, ist stets eine sichere Anordnung der Fluidblase im Kopfstützenkörper gegeben. In einfacher Weise ist der Seitenwangenflügel der Kopfstützenseitenwange durch Befüllen und Entleeren der Fluidblase stufenlos in verschiedenen Positionen einstellbar. In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass die Befüllung mit Druckluft und damit die Volumenvergrößerung der Fluidblase von einer ersten in eine dritte Position in eine Bewegungsrichtung erfolgt. Eine Rückverstellung erfolgt in vorteilhafter Weise durch eine von außen wirkende Kraft, die durch ein sich während der Volumenvergrößerung spannendes Federelement aufgebracht wird. Die während der Verstellung des Seitenwangenflügels von der ersten in die dritte Position in dem Federelement gespeicherte Rückstellkraft drückt den Seitenwangenflügel stets in seine Ausgangsposition, die erste Position unter Volumenreduzierung der Fluidblase, zurück, sobald die Befüllung der Fluidblase mit Druckluft unterbrochen und ein Entlüftungsanschluss geöffnet wird. Die Anordnung des Federelementes ist im Beschreibungsteil näher erläutert. Es wird deutlich, dass diese Ausgestaltung der zweiten pneumatischen Einheit in einfacher Weise einfach und robust ist und nur einen geringen Bauraum benötigt, so dass auch die zweite pneumatische Einheit in vorteilhafter Weise in dem Bauraum der Kopfstütze untergebracht werden kann.
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Schließlich besteht ein weiterer Vorteil darin, dass die pneumatischen Einheiten genutzt werden können, um insbesondere die Kopfstützenseitenwangen in Abhängigkeit von den fahrdynamischen Signalen eines Fahrzeuges anzusteuern.
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Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
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1 eine perspektivische Außenansicht einer Kopfstütze;
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2 eine perspektivische Innenansicht der Kopfstütze;
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3 einen Schnitt A-A durch die Kopfstütze.
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Eine mögliche Ausführung der Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel erläutert. Für die Zwecke der Beschreibung soll die in Längsrichtung des Fahrzeuges liegende Richtung mit „x” bezeichnet werden. Mit „y” wird die Richtung in der Horizontalen des Fahrzeuges quer zur x-Richtung bezeichnet, und mit „z” wird die Richtung in der Vertikalen des Fahrzeuges quer zur x-Richtung bezeichnet. Diese Bezeichnungsweise der Raumrichtungen in kartesischen Koordinaten entspricht dem in der Kraftfahrzeugindustrie allgemein verwendeten Koordinatensystem.
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1 zeigt eine perspektivische Außenansicht einer Kopfstütze, die einen Kopfstützenkörper 100 und Haltestangen 110 umfasst. Die Kopfstütze ist mittels der Haltestange 110 mit einer nicht näher dargestellten Rückenlehne verbunden. Zumeist sind in der Struktur der Rückenlehne Aufnahmen vorgesehenen, in denen die Kopfstütze höhenverstellbar gelagert und lösbar arretiert ist.
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Der Kopfstützenkörper 100 umfasst einen Kopfstützenmittelteil 120 und Kopfstützenseitenwangen 130. Die Kopfstütze bildet eine Anlagefläche für den Hinterkopf und die seitlichen Bereiche des Kopfes eines auf einem Fahrzeugsitz Platz nehmenden Benutzers aus. Die Anlagefläche umfasst die Spiegelfläche 120A des Kopfstützenmittelteils 21 und die beiden Seitenwangeninnenflächen 130A.
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2 zeigt den Kopfstützenkörper 100 ebenfalls in einer perspektivischen Ansicht, wobei der Kopfstützenkörper 100 durch seine transparente Darstellung schematisch einen Blick in das Innere des Kopfstützenkörpers 100 ermöglicht. Der Kopfstützenkörper 100 weist einen Kopfkasten 140 auf.
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Am Kopfkasten 140 oder im Kopfkasten 140 ist mindestens eine erste pneumatische Einheit, ein Pneumatikzylinder, angeordnet, der mindestens einen Druckluftzylinder 200 und mindestens einen Zylinderkolben 210 umfasst. Vorzugsweise wird der Pneumatikzylinder als doppelt wirkender Zylinder ausgebildet, wodurch die Kraftwirkung durch Druckluft in beide Richtungen erfolgt, wodurch die Höhenverstellung reversibel in beiden Richtungen erfolgt, ohne dass von außen wirkende Rückstellkräfte benötigt werden.
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Der mindestens eine Druckluftzylinder 200 oder der mindestens eine Zylinderkolben 210 ist mit dem Kopfkasten 140 verbunden. Das jeweils andere Teil ist mit der oder den Haltestangen 110 verbunden. Im Ausführungsbeispiel sind je Haltestangen 110 ein Druckluftzylinder 200 und ein Zylinderkolben 210 angeordnet, wobei die Haltestangen 110 im Ausführungsbeispiel mit jeweils einem Zylinderkolben 210 in Verbindung stehen. Durch eine Relativbewegung des Zylinderkolbens 210 gegenüber dem Druckluftzylinder 200 ist der Kopfkasten 140 des Kopfstützenkörpers 100, der im Ausführungsbeispiel mit dem jeweiligen Druckluftzylinder 200 verbunden ist, gegenüber den Haltestangen 110 in z-Richtung reversibel höhenverstellbar, wie der in 2 dargestellte Doppel-Pfeil P1 verdeutlicht.
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Die zugehörigen Fluidleitungen zur Versorgung des oder der Druckluftzylinder
200 mit Fluid, vorzugsweise Luft, sowie der zugehörige Kompressor zur Erzeugung von Druckluft ist nicht näher dargestellt. In vorteilhafter Weise befindet sich die erste pneumatische Einheit, der oder die Druckluftzylinder
200 und der oder die Zylinderkolben
210 innerhalb des Kopfstützenkörpers
100, so dass für die erste pneumatische Einheit – außer für den Kompressor zur Erzeugung der Druckluft – außerhalb der Kopfstütze, insbesondere in der Rückenlehne, kein Bauraum benötigt wird, wie es beispielsweise die oben genannte Druckschrift
DE 101 36 827 C1 offenbart. Dort ist beispielsweise ein pneumatischer Antrieb im Inneren der Rückenlehne angeordnet.
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Die Komfortabilität besteht somit darin, dass mit Hilfe der ersten pneumatischen Einheit, die im Inneren des Kopfstützenkörper 100 angeordnet ist, durch Befüllen und Entleeren des/der Druckluftzylinder 200 eine reversible Höhenverstellung der Kopfstütze möglich ist.
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Insofern die Kopfstütze über die Haltestangen 110 manuell höhenverstellbar in der Struktur der Rückenlehne befestigt ist, kann in einer möglichen Ausgestaltung in komfortabler Weise eine Voreinstellung der Höhe des Kopfstützenkörpers 100 gegenüber der Rückenlehne vorgenommen werden, während die Höhenverstellung mittels der ersten pneumatischen Einheit beispielsweise zur Feineinstellung der Höhe des Kopfstützenkörpers 100 gegenüber der Rückenlehne dient.
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Es versteht sich dass die Höheneinstellung insgesamt in einer anderen Ausgestaltung ohne manuelle Voreinstellung nur über die erste pneumatische Einheit in der Kopfstütze vorgenommen werden kann.
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Über die Anordnung einer pneumatischen Einheit zur Höhenverstellung der Kopfstütze gegenüber der Rückenlehne hinaus weist die Kopfstütze jeweils eine weitere zweite pneumatische Einheit auf, die den Kopfstützenseitenwangen 130 zugeordnet ist.
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Mit Hilfe dieser zweiten pneumatischen Einheit lassen sich die Kopfstützenseitenwangen 130 in jeder Position zwischen einer ersten Position I und einer dritten Position III einstellen, worauf nachfolgend näher eingegangen wird. Die erste Position I wird als Normalstellung und die dritte Position III wird als Schlummerstellung bezeichnet, wobei die Kopfstützenseitenwangen 130 in der Schlummerstellung ganz nah an die Seiten des Kopfes des Benutzers heran geführt sind, worauf noch näher eingegangen wird.
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Die 3 zeigt einen Schnitt A-A durch die Kopfstütze, wobei in dem Schnitt A-A der Übersichtlichkeit halber auf die Darstellung der ersten pneumatischen Einheit zur Höhenverstellung der Kopfstütze verzichtet worden ist.
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Der Schnitt A-A zeigt den Kopfkasten 140. Der Kopfkasten 140 umfasst Aufnahmeöffnungen 141 für die Haltestangen 110, die in der Rückenlehne vorzugsweise lösbar arretiert gelagert sind. Der Kopfkasten 140 umfasst ein im Wesentlichen gerades Mittelteil 140A, welches in der üblichen Einbaulage der Kopfstütze an einem Fahrzeugsitz in y-Richtung quer zur Fahrtrichtung in x-Richtung ausgerichtet ist.
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Von diesem geraden Mittelteil 140A des Kopfkastens 140 gehen schräg nach vorn in Fahrtrichtung x-Richtung ausgerichtete Seitenteile 140B ab.
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Vor dem geraden Mittelteil 140A in x-Richtung gesehen ist ein Schaummittelteil 150 angeordnet. Eine Mittelachse x1 der Kopfstütze schneidet das Mittelteil 140A und das Schaummittelteil 150 axialsymmetrisch.
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Im Wesentlichen am Ende auf der Vorderseite des geraden Mittelteils 140A des Kopfkastens 140 sind zwei Gelenke 170A ausgebildet, die drehbeweglich mit dem Kopfkasten 140 verbunden sind. Die Gelenke 170A bilden Schwenkachsen z1, z2 aus, die in der üblichen Einbaulage der Kopfstütze vertikal verlaufen und gemäß dem Schnitt A-A der 3 in die Blattebene hinein ausgerichtet sind.
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An den Gelenken 170A ist jeweils ein Seitenwangenflügel 170 ausgebildet. Die Seitenwangenflügel 170 umfassen jeweils ein Abstandselement 170B, ein Anlageelement 170C und ein Halteelement 170D.
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Das jeweilige Abstandselement 170B ist im Wesentlichen in x-Richtung nach vorn in Fahrtrichtung ausgerichtet.
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Das Anlageelement 170C verläuft in einem Abstand, der von der Länge des Abstandselement 170B abhängig ist, im Wesentlichen parallel zu den Seitenteilen 140B des Kopfkastens 140.
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Endseitig des jeweiligen Seitenwangenflügels 170 ist jeweils ein Halteelement 170D angeordnet, welche im Wesentlichen in y-Richtung quer zur Fahrtrichtung ausgerichtet sind, und in der ersten Position I der Seitenwangenflügel 170 mit seinem Ende bis an das jeweilige Seitenteil 140B des Kopfkastens 140 herangeführt ist.
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Durch diese Ausgestaltung der Seitenteile 140B und der Seitenwangenflügel 170 bildet sich beidseitig zwischen der jeweiligen Rückseite der beiden Seitenwangenflügel 170 und der jeweiligen Vorderseite der beiden Seitenteile 140B jeweils ein Bauraum aus, in dem jeweils eine Fluidblase 180 als zweite pneumatische Einheit angeordnet ist.
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Der in 3 rechts dargestellte Seitenwangenflügel 170 zeigt die Fluidblase 180 in ungefülltem Zustand, in dem der Seitenwangenflügel 170 in der ersten Position I angeordnet ist.
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Im Gegensatz dazu ist der in 3 links dargestellte Seitenwangenflügel 170 in der ersten, einer zweiten und in der dritten Position I, II, III dargestellt. Zugehörig zu der ersten und zweiten Position I, II ist die Fluidblase 180 in ungefülltem und in teilweise gefülltem Zustand dargestellt. Der Übersichtlichkeit halber ist die Fluidblase 180 im vollständig gefüllten Zustand nicht dargestellt.
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Die Fluidblasen 180 werden über eine schematisch innerhalb des Kopfkastens 140 verlegte Fluidleitung 190 mit komprimiertem Fluid, vorzugsweise Druckluft, versorgt. Für die Versorgung der Fluidblase 180 wird vorzugsweise der außerhalb der Kopfstütze angeordnete Kompressor benutzt, der auch für die erste pneumatische Einheit zur Höhenverstellung gemäß 2 verwendet wird. Es versteht sich, dass auch ein eigener Kompressor zur Verstellung der Seitenwangenflügel 170 angeordnet werden kann.
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Zur Verstellung der Kopfstützenseitenwangen 130 aus der ersten Position I (Normalstellung) in die zweite Position II (Zwischenstellung) oder in die dritte Position III (Schlummerstellung) wird wie folgt vorgegangen.
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Die Beschreibung erfolgt, stellvertretend für beide Fluidblasen 180, anhand einer Fluidblase 180, die in 3 links dargestellt ist. In allen Positionen I, II, III der Kopfstützenseitenwange 130 bildet die Fluidblase 180 gegenüber dem Seitenteil 140B des Kopfkastens 140 eine erste Anlagefläche A140B und gegenüber dem Anlageelement 170C des Seitenwangenflügels 170 eine zweite Anlagefläche A170C aus. Die übrigen Flächen der Fluidblase 180 werden einerseits durch das Abstandselement 170B und den Kopfkasten 140 und andererseits durch das Halteelement 170D und den Kopfkasten 140 begrenzt.
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Zunächst ist die Fluidblase 180 in ungefülltem Zustand. Der Seitenwangenflügel 170 und damit die Kopfstützenseitenwange 130 befinden sich in der ersten Position I.
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Durch Betätigung eines nicht näher dargestellten Bedienelementes wird der Kompressor zugeschaltet und die Fluidblase 180 wird mit Druckluft gefüllt, so dass sich durch das Befüllen der Fluidblase 180 das Volumen der Fluidblase 180 vergrößert.
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Da sich die Fluidblase 180 an den Anlageflächen A140B, A170C abstützt, wird der Seitenwangenflügel 170 stufenlos in die beispielhaft dargestellte zweite Position II oder die dritte Position III gedrückt, so dass die Kopfstützenseitenwangen 130 eine vom Benutzer gewünschte Position einnehmen.
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Durch Entleeren der Fluidblase 180 wird die Verstellung der Kopfstützenseitenwangen 130 ermöglicht. Damit die Seitenwangenflügel 170 bei dem Entleeren der Fluidblase 180 stufenlos in ihre ursprüngliche Position zurückkehren, wird vorzugsweise vorgeschlagen, die Verstellbewegung von der ersten in die dritte Position I, III gegen die Kraft eines sich spannenden nicht näher dargestellten Federelementes zu bewirken, welches am Gelenk 170A angeordnet ist. Dieses Federelement stützt sich einerseits in bevorzugter Ausgestaltung an dem Kopfkasten 140 der Kopfstütze und andererseits an dem Abstandselement 170B ab und drückt die Seitenwangenflügel 170 mit Hilfe der aufgebauten Federspannung in die erste Position I zurück.
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Die Verstellbewegung der Kopfstützenseitenwangen 130 von der ersten in die dritte Position I, III und zurück verläuft im Wesentlichen in y-Richtung quer zur Fahrtrichtung x-Richtung gemäß dem zweiten Pfeil P2 schräg nach vorn (Endposition).
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Zur Ausbildung einer einheitlichen unterbrechungsfreien Anlagefläche für die Seitenflächen beziehungsweise die Fläche der Hinterseite des Kopfes des Benutzers der Kopfstütze ist ein Schaumauflageteil 160 angeordnet, welches die Seitenwangenflügel 170 und das Schaummittelteil 150 überspannt, so dass auf der Vorderseite der Kopfstütze eine einheitliche Anlagefläche ausgebildet ist.
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Durch die Anordnung der ersten und/oder zweiten pneumatischen Einheit beziehungsweise Einheiten kann die Kopfstütze unabhängig von den Gegebenheiten in der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes an jeder Rückenlehne angeordnet werden.
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Es versteht sich, dass die pneumatische Höhenverstellung und die pneumatische Verstellung der Kopfstützenseitenwangen 130 unabhängig voneinander oder in Kombination ausführbar ist.
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Es wird vorgeschlagen, eine gegebenenfalls dem Fahrzeugsitz zugeordnete Druckluftversorgung auch für die Versorgung der pneumatischen Einheiten in der Kopfstütze zu nutzen, bis die Fluidblase 180 entleert ist.
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In vorteilhafter Weise wird ferner vorgeschlagen, insbesondere die Verstellung der Kopfstützenseitenwangen 130 in Abhängigkeit der Fahrdynamik des Fahrzeuges zu verstellen.
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Das heißt, bei einer weniger dynamischen Fahrweise befinden sich die Kopfstützenseitenwangen 130 beispielsweise in der ersten Position I, bei der die Seitenwangeninnenflächen 130A relativ weit weg von den Seitenflächen des Kopfes angeordnet sind.
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Bei einer dynamischen Fahrweise werden die Kopfstützenseitenwangen 130 über eine Steuereinheit in Abhängigkeit fahrdynamischer Signale (Geschwindigkeit, Längsbeschleunigung, Querbeschleunigung usw.) angesteuert, wodurch die Seitenwangeninnenflächen der Kopfstützenseitenwangen 130 in Abhängigkeit der Steuersignale selbsttätig stufenlos die dritte Position III einnehmen und an die Seitenflächen des Kopfes herangeführt sind. Durch diese Vorgehensweise ergibt sich für den Benutzer im Fahrbetrieb zusätzlich zur Erhöhung der Komfortabilität eine Erhöhung der Fahrzeug-Insassensicherheit.
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Wird die dritte Position III unabhängig von der fahrdynamischen Steuerung vom Benutzer eingestellt, steht während der Fahrt oder für Erholungspausen die so genannte Schlummer-Kopfstütze zur Verfügung, die für den Kopf des Benutzers eine enge seitliche Anlagefläche bietet.
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Bezugszeichenliste
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- 100
- Kopfstützenkörper
- 110
- Haltestangen
- 120
- Kopfstützenmittelteil
- 120A
- Spiegelfläche
- 130
- Kopfstützenseitenwangen
- 130A
- Seitenwangeninnenfläche
- 140
- Kopfkasten
- 140A
- Mittelteil
- 140B
- Seitenteil
- A140B
- Anlagefläche
- 141
- Aufnahmeöffnung
- 150
- Schaummittelteil
- 160
- Schaumauflageteil
- 170
- Seitenwangenflügel
- A170C
- Anlagefläche
- 170A
- Gelenk
- 170B
- Abstandselement
- 170C
- Anlageelement
- 170D
- Halteelement
- 180
- Fluidblase
- 190
- Fluidleitung
- 200
- Druckluftzylinder
- 210
- Zylinderkolben
- I
- erste Position
- II
- zweite Position
- III
- dritte Position
- x1
- Mittelachse im Schnitt A-A
- z1
- Schwenkachse
- z2
- Schwenkachse
- A-A
- Horizontalschnitt
- P1
- erster Pfeil (z-Höhenverstellung)
- P2
- zweiter Pfeil (y-Seitenwangenverstellung)
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 10136827 C1 [0003, 0022]