DE102006039395A1 - Triggereinrichtung - Google Patents

Triggereinrichtung

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DE102006039395A1
DE102006039395A1 DE200610039395 DE102006039395A DE102006039395A1 DE 102006039395 A1 DE102006039395 A1 DE 102006039395A1 DE 200610039395 DE200610039395 DE 200610039395 DE 102006039395 A DE102006039395 A DE 102006039395A DE 102006039395 A1 DE102006039395 A1 DE 102006039395A1
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trigger
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triggering
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DE200610039395
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Matthias Brenner
Thilo Kugler
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/28Testing of electronic circuits, e.g. by signal tracer
    • G01R31/317Testing of digital circuits
    • G01R31/3181Functional testing
    • G01R31/3183Generation of test inputs, e.g. test vectors, patterns or sequences
    • G01R31/318342Generation of test inputs, e.g. test vectors, patterns or sequences by preliminary fault modelling, e.g. analysis, simulation
    • G01R31/318357Simulation

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Triggereinrichtung (4), die als Komponente einer zum Testen einer Steuergerätesoftware eines Fahrzeugs ausgebildeten Laboreinrichtung (2) vorgesehen ist und mindestens ein Triggermodul aufweist, wobei die Triggereinrichtung dazu ausgebildet ist, bei Betrieb der Laboreinrichtung (2) mindestens einen Triggermechanismus in Echtzeit auszulösen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Triggereinrichtung, eine Laboreinrichtung, ein Verfahren zum Testen von Steuergerätesoftware, ein Computerprogramm und ein Computerprogrammprodukt.
  • Bisher bekannte "CC-LabCar"-Anwendungen oder entsprechende Laboreinrichtungen zum Testen von Steuergeräten und insbesondere von Steuergerätesoftware umfassen u.a. eine datenbankspezifische Projektstruktur. Mit dem "LabCar Operator 2.0" ist jedoch keine Echtzeit-Triggermöglichkeit zur Manipulation von Signalen gegeben. Eine Triggerfunktion kann demnach nur mit einer Komponente und zu einem Zeitpunkt verwendet werden. Manuelle und automatische Tests sind teilweise nicht durchführbar. Somit liegt hier ein fehlender Triggermechanismus und fehlende Echtzeitfähigkeit vor. Verschiedene Triggerbedingungen sind ebensowenig realisierbar.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die erfindungsgemäße Triggereinrichtung ist als Komponente einer zum Testen einer Steuergerätesoftware eines Fahrzeugs ausgebildeten Laboreinrichtung vorgesehen und weist mindestens ein Triggermodul auf. Die Triggereinrichtung ist dazu ausgebildet, bei Betrieb der Laboreinrichtung mindestens einen Triggermechanismus in Echtzeit auszulösen.
  • Die Triggereinrichtung ist zudem dazu ausgebildet, verschiedene Triggermechanismen, insbesondere Triggerbedingungen und/oder Triggerabläufe, zu realisieren, Signale zu manipulieren sowie eine Dauer einer Signalmanipulation einzustellen.
  • Die Triggereinrichtung weist in der Regel mehrere Triggermodule auf. Der Begriff Triggermodul wird in der vorliegenden Beschreibung stellvertretend für den allgemein gängigen Begriff Trigger (Auslöser) verwendet. Zur Erzeugung von Triggermechanismen und somit von Triggerbedingungen und/oder Triggerabläufen, sind mehrere Triggermodule der jeweiligen Triggerbedingung und/oder des jeweiligen Triggerablaufs entsprechend miteinander kombiniert. Außerdem kann die Triggereinrichtung dazu ausgebildet sein, mit mindestens einer weiteren Komponente der Laboreinrichtung zusammenzuwirken.
  • Die erfindungsgemäße Laboreinrichtung weist mindestens eine voranstehend erörterte Triggereinrichtung auf.
  • Diese Laboreinrichtung ist üblicherweise zur Verarbeitung von Signalen und zum Testen eines Steuergeräts und insbesondere von Steuergerätesoftware mindestens eines Steuergeräts ausgebildet. In einer speziellen Anwendung ist die Laboreinrichtung zur Simulation einer Fahrzeugumgebung ausgebildet.
  • Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zum Testen einer Steuergerätesoftware eines Fahrzeugs unter Laborbedingungen, bei dem durch eine Triggereinrichtung mindestens ein Triggermechanismus in Echtzeit ausgelöst wird.
  • Ausführungen von Funktionen der Laboreinrichtung, der Triggereinrichtung sowie der Triggermodule, die ggf. miteinander Wechselwirken, können als einzelne Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens angesehen werden.
  • Das erfindungsgemäße Computerprogramm mit Programmcodemitteln ist dazu ausgebildet, alle Schritte eines erfindungsgemäßen Verfahrens durchzuführen, wenn das Computerprogramm auf einem Computer oder einer entsprechenden Recheneinheit, insbesondere in einer voranstehenden erläuterten Laboreinrichtung, ausgeführt wird.
  • Die Erfindung betrifft zudem ein Computerprogrammprodukt mit Programmcodemitteln, die auf einem computerlesbaren Datenträger gespeichert sind, um alle Schritte eines beschriebenen Verfahrens durchzuführen, wenn das Computerprogramm auf einem Computer oder einer entsprechenden Recheneinheit, insbesondere in einer erfindungsgemäßen Laboreinrichtung ausgeführt wird.
  • Eine Anwendung der Erfindung wird für die Laboreinrichtung "CC-LabCar" bei der Entwicklung von Steuergeräten und Chassissystemen benutzt. Somit ist es möglich, Hardware und/oder Software für Bremsensteuergerätfunktionen, bspw. ESP und ABS, im Labor zu testen. Die Laboreinrichtung besteht dabei aus mehreren Hard- und Softwarekomponenten, die zumindest teilweise miteinander in Verbindung stehen, so dass bestimmte Funktionalitäten nachgebildet werden können.
  • Mit der Laboreinrichtung können analoge und digitale Aus- und Eingangssignale verarbeitet werden, sie umfasst u.a. ein Echtzeitsystembetriebssystem, auf dem Fahrdynamik- und Hydraulikmodelle berechnet werden. Dabei berechnete Signale, bspw. CAN Signale, Sensorsignale, oder Signale für Schalter, werden dem Steuergerät über die Hardwarekomponenten vorgegeben. Hierbei benötigt jedes Steuergerät typischerweise eine spezielle Hardwarekonfiguration der Laboreinrichtung. Die Laboreinrichtung simuliert dadurch jene Fahrzeugumgebung, wie sie das Steuergerät im realen PKW vorfinden würde, dabei können Sensoren, eine Netzwerkkommunikation, Spannungen von der Batterie oder der Zündung bereitgestellt werden. Mit der Software der Laboreinrichtung ist es möglich, dem Anwender grafische Oberflächen zur Bedienung und Visualisierung der durchgeführten Tests zur Verfügung zu stellen, somit können alle im Test und somit im Projekt verwendeten Größen angezeigt werden.
  • Jedes Steuergeräte-Projekt benötigt in der Regel eine angepasste Version der Laboreinrichtung. Diese umfasst die geeignete Hardwarekonfiguration und ein Auswahl der für das Projekt spezifischen Softwarekomponenten der Laboreinrichtung. Die Laboreinrichtung kann ohne Hardwareänderungen für verschiedene Steuergeräte betrieben werden. Mit einem Modul zur Modell- bzw. Projektkonfiguration ("CC-ModelConfigurator") der Laboreinrichtung kann der Anwender für sein zu testendes Steuergerät bedarfsweise spezifische Projekte erzeugen.
  • Bei einem Signal handelt es sich bei vorliegender Erfindung um eine Aus- oder Eingangsgröße für das Steuergerät oder eine interne Größe innerhalb der projektspezifischen Laboreinrichtung zur Kommunikation zwischen Softwarekomponenten.
  • Bei der Entwicklung von Bremsensteuergerätesoftware muss ein Vielzahl von Tests durchgeführt werden, um eine einwandfreie Funktion der Software zu gewährleisten. Viele Tests können mit Unterstützung der sog. "CC-LabCar"-Anwendung als Laboreinrichtung durchgeführt werden. Mit der Erfindung ist es möglich, für derartige Laboreinrichtungen durch Einsatz mindestens einer Triggereinrichtung Störeinflüsse, mit denen die Steuergerätesoftware getestet wird, in Echtzeit zu triggern. Die Triggereinrichtung bietet die Möglichkeit, verschiedene Triggerfälle bzw. -mechanismen einzustellen und mit beliebig vielen Signalen zu verbinden.
  • Die zentrale Einbindung der Triggereinrichtung in das "CC-LabCar"-Projekt als Basis für die Softwarekomponente ermöglicht echtzeitgetriggerte Tests der Steuergerätesoftware, sowie die Möglichkeit der Echtzeittriggerung zur Signalmanipulation, was derzeit mit einer Zykluszeit von 2 ms möglich ist. Bei der Triggereinrichtung handelt es sich somit um eine zentrale Anordnung zur Bereitstellung einer Funktionalität, auf die von jeder Stelle der Laboreinrichtung und insbesondere des "CC-LabCar"-Projekts aus zugegriffen werden kann. Durch die Triggereinrichtung bereitgestellte Triggerbedingungen und/oder –abläufen können sich auf jedes beliebige verfügbare Signal der Laboreinrichtung oder dem jeweiligen "CC-LabCar"-Projekt beziehen.
  • In weiterer Ausgestaltung wird die Triggereinrichtung in beliebig vielen Komponenten der Laboreinrichtung verwendet. Dadurch können zu einem Zeitpunkt mehrere Signale in verschiedenen Komponenten verändert werden. Es ist vorgesehen, dass eine insbesondere zentrale Triggereinrichtung in allen "CC-LabCar"-Projekten zur Verfügung steht. Des weiteren können verschiedenartige Triggerbedingungen, bspw. logische Abhängigkeiten, Signalvergleiche, Durchläufe von Sequenzen und dergleichen, simuliert werden.
  • Die zentrale Triggereinrichtung ist üblicherweise als eine Basis Softwarekomponente in verschiedenen Laboreinrichtungen und somit "CC-LabCar"-Projekten geeignet. Als Triggerbedingung kann jedes Signal der Laboreinrichtung verwendet werden.
  • Jedes Triggermodul der Triggereinrichtung enthält eine Bedingung bzw. Triggerbedingung. Sobald diese Bedingung erfüllt ist, wird der Zustand des Triggermoduls auf "True" gesetzt. Somit wird angezeigt, dass eine Manipulation vorliegt. Zusätzlich kann bei einem Triggermodul eine Verzögerungszeit angegeben werden, so dass erst nach deren Ablauf der Zustand auf "True" gesetzt wird. Ist der Zustand eines Triggermoduls "True", so werden alle Signale, die mit diesem Triggermodul verknüpft sind, manipuliert. Auch die Dauer der Signalmanipulation kann bei jedem Triggermodul separat gewählt werden. Eine mögliche Zeitspanne hierfür liegt zwischen 2 ms und unendlich. Es sind jedoch auch minimale Zykluszeiten von weniger als 2 ms möglich. Eine minimale Zeitspanne für die Zykluszeit ist an die Geschwindigkeit einer Recheneinheit zur Durchführung der Simulation gekoppelt. Falls die Recheneinheit zumindest das Triggermodul in einem schnelleren Zyklus berechnen kann, so wird die minimale Zeitspanne ebenfalls geringer.
  • Ein Zustand eines Triggermoduls kann auf verschiedene Weise auf "False" zurückgesetzt werden, so dass keine Manipulation vorliegt. Des weiteren ist es jederzeit möglich, das Triggermodul zu deaktivieren. Falls eine Manipulationsdauer abgelaufen ist und das Triggermodul vom Typ "Single Shot" (einmalig) ist, bedeutet dies, dass das Triggermodul nach einmaligem Auslösen automatisch deaktiviert wird.
  • Für den Fall, dass eine Manipulationsdauer abgelaufen ist und das Triggermodul vom Typ "Always" (immer) ist, wird die Triggerbedingung erneut geprüft. Ist die Triggerbedingung nicht erfüllt, wird der Zustand auf "False" zurückgesetzt, so dass keine Manipulation erfolgt und das Triggermodul dabei aktiviert bleibt. Die verschiedenen Triggermöglichkeiten unterscheiden sich nur durch ihre Bedingung, mit Ausnahme von Triggermodulen, die als Default-Triggermodule ausgebildet sind.
  • In der zentralen Triggereinrichtung sind bspw. folgende Typen von Triggermodulen verfügbar: Default-Triggermodule, Event-Triggermodule, Logische Triggermodule und Sequenz-Triggermodule.
  • Default-Triggermodule umfassen Always-Triggermodule, die sich immer im On(Ein)-Zustand befinden, so dass die Triggerbedingung immer erfüllt ist. Ein Never-Triggermodul ist immer im Off(Aus)-Zustand, d.h. die Triggerbedingung ist nie erfüllt. Always- und Never-Triggermodule können üblicherweise nicht verändert werden, ihre Manipulationsdauer ist unendlich lang.
  • Triggermodule, die als Manual-Triggermodule (manuelle Triggermodule) ausgebildet sind, können vom Anwender von Hand gesetzt werden. Die Manual-Triggermodule können jederzeit aktiviert oder deaktiviert werden und schalten sich nach Ablauf der Manipulationszeit automatisch ab. Eine Manipulationsdauer gleich 0 bedeutet insbesondere eine unendliche Manipulationsdauer.
  • Event-Triggermodule stellen in der Regel eine Triggerbedingung für einen einfachen Vergleich von Signalen bereit. Hierbei ist vorgesehen, dass ein Triggerzustand On ist, nachdem die Triggerbedingung erfüllt und die Verzögerungs- bzw. Delay-Zeit abgelaufen ist. Eine Manipulationszeit kann für jedes Event-Triggermodul spezifiziert werden.
  • Bei einem als "Single Shot" bezeichneten Triggermodus für ein Triggermodul wird ein Ereignis einmal ausgelöst und das Triggermodul nach Ablauf der Manipulationszeit deaktiviert. Beim Triggermodus "Always" kann das Ereignis immer ausgelöst werden, außerdem wird die Triggerbedingung nach Ablauf der Manipulationszeit erneut überprüft. Das Triggermodul bleibt somit immer aktiviert.
  • Derartige als Event- bzw. Ereignis-Triggermodule ausgebildete Triggermodule können in Logischen Triggermodulen und Sequenz-Triggermodulmodulen als Bedingung für das durch das jeweilige Triggermodul auszulösende Ereignis verwendet und jederzeit aktiviert oder deaktiviert werden. Bei Logischen Triggermodulen handelt es sich um Triggermodule, die bis zu drei Event-Triggermodulen als logische Bedingung kombinieren können. Sequenz-Triggermodul bilden eine Reihenfolge von Ereignissen ab, die der Reihe nach erfolgen müssen, um das jeweilige Triggermodul auszulösen. In diesem Fall gilt, dass eine erste Triggerbedingung erfüllt bzw. das erste Ereignis eintreten muss, bevor die zweite Bedingung geprüft wird. Als Bedingung hierfür können Event-Triggermodule und Logische Triggermodule eingesetzt werden. Ein Sequenz-Triggermodul kann auch als Ereignis für ein nachfolgendes Sequenz-Triggermodul dienen.
  • Durch Nutzung der Logischen Triggermodule und der Sequenz-Triggermodul besteht die Möglichkeit, komplizierte Triggerbedingungen und -ablaufe zu erzeugen.
  • Mit einer insbesondere projektspezifischen Triggereinrichtung kann für jedes Projekt eine speziell zugeschnittene Triggereinrichtung erstellt werden, mit der die angeforderten Tests für ein jeweiliges Steuergeräteprojekt durchgeführt werden können. Es ist hierzu vorgesehen, genügend Ressourcen bereitzustellen. Das Triggermodul kann außerhalb einer Echtzeitumgebung, z.B. einer Fernsteuerung der Signalmanipulationen durch eine Testautomatisierung auf dem PC, bereitgestellt werden. Mit der Erfindung ist somit eine Echtzeitmanipulation möglich.
  • Eine Verwendung der Erfindung ist bei manuellen und automatisierten Tests mit einem "CC-LabCar"-Projekt möglich. Eine bereitgestellte Triggerfunktionalität und somit ein bereitgestellter Triggermechanismus wird bei verschiedenen Sensorkomponenten verwendet. Insbesondere kann die zentrale Triggereinrichtung bei manuellen und automatischen Tests mit der als "CC-LabCar" ausgebildeten Laboreinrichtung zum Einsatz kommen, die in Echtzeit durchgeführt werden müssen. Es ist auch möglich, die Erfindung für Tests von Laboreinrichtungen einzusetzen, bei denen Sensormodelle für die Laboreinrichtung "CC-LabCar" zum Einsatz kommen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt in schematischer Darstellung eine erste Ausführungsform einer Laboreinrichtung.
  • 2 zeigt in schematischer Darstellung eine Ausführungsform eines Zustandsdiagramms eines Triggermoduls.
  • 3 zeigt ein Ablaufdiagramm zur Durchführung einer Ausführungsform eines Verfahrens.
  • 4 zeigt in schematischer Darstellung ein Diagramm zu einer graphischen Benutzerschnittstelle einer zweiten Ausführungsform einer Triggereinrichtung.
  • 5 zeigt ein Diagramm zu einer graphischen Benutzerschnittstelle einer zweiten Ausführungsform einer Triggereinrichtung.
  • 6 zeigt eine zweite Ausführungsform einer Verbindung einer Triggereinrichtung zu Signalen.
  • Ausführungsform der Erfindung
  • 1 zeigt in schematischer Darstellung eine erste Ausführungsform einer Laboreinrichtung 2, die in diesem Fall zur Realisierung eines steuergerätespezifischen "CC-LabCar"-Projekts für ein Chassissystem vorgesehen ist. In diese Laboreiririchtung 2 ist eine erste Ausführungsform einer zentralen Triggereinrichtung 4 eingebunden. Des weiteren umfasst die Laboreinrichtung 2 vier Komponenten 6, 8, 10, 12, mit denen die zentrale Triggereinrichtung 4, wie durch die Pfeile angedeutet, wechselwirkt. Hierbei wird ein Auslösen einer Manipulation von Signalen in Abhängigkeit mindestens eines ausgelösten Triggermoduls der zentralen Triggereinrichtung 4 bewirkt. Dies ist durch Pfeile, die ausgehend von der zentralen Triggereinrichtung 4 hin zu den Komponenten 6, 8, 10, 12 deuten, dargestellt. Durch diejenigen Pfeile, die ausgehend von den Komponenten 6, 8, 10, 12 auf die zentrale Triggereinrichtung 4 deuten, wird ein Triggern auf Werte der Signale dargestellt.
  • 2 zeigt in schematischer Darstellung eine Ausführungsform eines Zustandsdiagramms einer Triggereinrichtung. Hierbei sind nachfolgend vier Zustände 22, 24, 26, 28 der Triggereinrichtung vorgesehen. In einem ersten Zustand 22 ist ein Triggermodul der Triggereinrichtung deaktiviert, einem zweiten Zustand 24 zufolge wird eine Triggerbedingung des Triggermoduls überprüft, in einem dritten Zustand 26 wird eine Verzögerung bzw. ein Delay abgewartet, der vierte Zustand 28 steht für eine Manipulation eines Signals. Wechselwirkungen zwischen diesen Zuständen 22, 24, 26, 28 sind in der 2 durch die nachfolgend beschriebenen Pfeile dargestellt.
  • Das Triggermodul ist in dem ersten Zustand 22 deaktiviert. Dies bedeutet einerseits, dass das Triggermodul inaktiv ist (Pfeil 30). Andererseits ist es auch möglich, dass das Triggermodul wieder aktiviert wird (zweiter Pfeil 32). Dieser zweite Pfeil 32 zeigt, dass das Triggermodul ausgehend von dem ersten Zustand 22 aktiviert wird. Somit ist vorgesehen, dass für das Triggermodul eine Triggerbedingung geprüft wird (zweiter Zustand 24).
  • Ausgehend von dem zweiten Zustand 24 ist einerseits zu überprüfen, ob die Triggerbedingung erfüllt oder nicht erfüllt ist (dritter Pfeil 34). Durch einen vierten Pfeil 36 wird in 2 dargestellt, dass das Triggermodul ausgehend von dem zweiten Zustand 24 bedarfsweise zu deaktivieren ist und somit der erste Zustand 22 eintritt. Ist alternativ hierzu eine nach dem zweiten Zustand 24 überprüfte Triggerbedingung erfüllt, tritt, wie durch den fünften Pfeil 38 angedeutet, ausgehend von dem zweiten Zustand 24 der dritte Zustand 26 ein, wonach die Verzögerung abgewartet wird. Dieser dritte Zustand 26 und somit die Verzögerung kann für einen gewissen Zeitraum andauern (sechster Pfeil 40). Alternativ hierzu ist vorgesehen, dass die Verzögerung beendet wird (siebter Pfeil 42), so dass der vierte Zustand 28, wonach die Manipulation des Signals eintritt, erfolgt. Des weiteren wird, wie durch den achten Pfeil 44 angedeutet ist, das Triggermodul ausgehend von dem dritten Zustand 26 deaktiviert (erster Zustand 22).
  • Ausgehend von dem vierten Zustand 28 sind nachfolgende durch die Pfeile 46, 48, 50, 52 angezeigte Optionen denkbar. Wie durch den neunten Pfei1 46 dargestellt, dauert die Manipulation des Signals an. Außerdem gibt es zwei Optionen dafür, die Manipulation zu beenden: einem zehnten Pfeil 48 zufolge wird die Manipulation beendet und ein Triggermodul auf "Always" (immer) gestellt. Demzufolge wird die Triggerbedingung überprüft (zweiter Zustand 24). Es ist auch möglich, die Manipulation zu beenden und den Triggermodus auf "Single Shot" (einmalig) zu stellen (zweiter Pfeil 50). Dies bedeutet, dass das Triggermodul deaktiviert wird und den ersten Zustand 22 einnimmt. Entsprechend ist das Triggermodul auch ohne eine Beendigung der Manipulation deaktivierbar (zwölfter Pfeil 52).
  • 3 zeigt ein Ablaufdiagramm zur Durchführung einer Ausführungsform des Verfahrens. Nach einem Start 60 wird überprüft, ob ein Triggermodul einer Triggereinrichtung aktiviert ist (erster Schritt 62). Falls dies nicht der Fall ist (erster Pfeil 64), wird das Verfahren beendet (letzter Schritt 66). Falls die Bedingung aus dem ersten Schritt 62 erfüllt ist (zweiter Pfeil 68), erfolgt in einem zweiten Schritt 70 eine Überprüfung eines Zustands des Triggermoduls sowie bedarfsweise eine Aktivierung des Triggermoduls. Ausgehend von dem zweiten Schritt 70 kann eine erste Bedingung eintreten, die hier durch den dritten Pfeil 72 angedeutet ist, wonach der Triggerzustand als "False" (falsch) und ein erneutes Triggern nicht auf "True" (wahr) eingestellt ist.
  • Demnach ist, wie bei dem dritten Schritt 74 dargestellt, das erneute Triggern als falsch eingestuft. Nach dem vierten Schritt 76 wird auch der Triggerzustand als falsch eingestuft. Daraufhin wird in dem fünften Schritt 78 überprüft, ob ein Zeitgeber für eine Verzögerung (delay) gestartet ist und mehr als 0 Sekunden andauert. Ist dies der Fall (vierter Pfeil 80), so wird der Zeitgeber der Verzögerung im sechsten Schritt 82 um eine Zeitspanne Δt heraufgesetzt bzw. inkrementiert. Falls die Bedingung aus dem fünften Schritt 78 nicht erfüllt ist (fünfter Pfeil 84), wird in einem siebten Schritt 86 überprüft, ob die Triggerbedingung erfüllt ist. Diese kann in der Regel Triggerbedingungen für Signale, sowie Logische Triggermodule und Sequenz-Triggermodule unterscheiden, die je nach Anforderung in Anzahl und Art der Bedingung gesondert behandelt werden.
  • Ist die Triggerbedingung nach dem siebten Schritt 86 erfüllt (sechster Pfeil 88), wird in einem achten Schritt 90 ein Zeitgeber für die Verzögerung mit einer Verzögerungszeit von Δt gestartet. Ist dies nicht der Fall (siebter Pfeil 89), ist eine Überprüfung des Verzögerungszeitgebers falsch, sofern der Zähler gleich 0.0 ist. Ausgehend von allen letztgenannten Schritten 82, 86, 90 wird in einem neunten Schritt 92 überprüft, ob der Zeitgeber abgelaufen ist. Ist diese Bedingung aus dem neunten Schritt 92 erfüllt (achter Pfeil 94) folgen der zehnte Schritt 96, wonach der Zustand des Triggermoduls auf "True" (wahr) gesetzt ist, der elfte Schritt 98, mit dem der Zeitgeber deaktiviert wird, so dass die Verzögerungszeit gleich null ist, und der zwölfte Schritt 100, wonach ein Zeitgeber für die Manipulation mit einem Zeitintervall von Δt gestartet wird. Nach diesen drei Schritten 96, 98, 100 wird das Verfahren beendet (letzter Schritt 66). Das Verfahrens wird ebenfalls beendet, wenn der Zeitgeber für die Verzögerung nach dem neunten Schritt 92 nicht abgelaufen ist (neunter Pfeil 102).
  • Ergibt sich ausgehend von dem zweiten Schritt 70, dass der Zustand des Triggermoduls "True" (wahr) ist und dass ein erneutes Triggerns "False" (falsch) ist (zehnter Pfeil 104), wird in einem dreizehnten Schritt 106 ein Zeitgeber für eine Manipulation um ein Intervall Δt inkrementiert bzw. heraufgesetzt. Danach wird in einem vierzehnten Schritt 108 die Bedingung überprüft, ob der Zeitgeber für die Manipulation abgelaufen ist. Ist dies nicht der Fall (elfter Pfeil 110), führt dies zum Ende 66 des Verfahrens. Ist dies der Fall (zwölfter Pfeil 112), erfolgt in einem fünfzehnten Schritt 114 eine Überprüfung eines Triggermodus. Liegt ein sogenannter "Single Shot"-Triggermodus vor (dreizehnter Pfeil 116), wird in einem sechzehnten Schritt 118 eine Triggeraktivierung auf "False" (falsch) gesetzt und bei einem siebzehnten Schritt 120 ein Zustand des Triggermoduls ebenfalls auf "False" (falsch) gesetzt. Nach diesen beiden Schritten 118, 120 wird das Verfahren beendet (letzter Schritt 66). Falls sich bei einer Überprüfung des Triggermodus im fünfzehnten Schritt 114 ergibt, dass der Triggermodus "Always" vorliegt (Pfeil 122), wird in einem achtzehnten Schritt 124 ein erneutes Triggern auf "True" (wahr) gesetzt.
  • 4 zeigt anhand eines Diagramms zu einer graphischen Benutzerschnittstelle (graphical user interface, GUI) ein Layout einer zweiten Ausgestaltung einer zentralen Triggereinrichtung 150. Innerhalb dieser graphischen Benutzerschnittstelle sind spaltenweise unterschiedliche Typen von Triggermodulen der zentralen Triggereinrichtung 150 schematisch dargestellt: nämlich drei Default-Triggermodule 152 in den ersten drei Zeilen, sieben Event-Triggermodule 154 in den Zeilen vier bis zehn, drei Logische Triggermodule 156 in den Zeilen elf bis dreizehn sowie drei Sequenz-Triggermodule 158 in den Zeilen vierzehn bis sechzehn. Die Kästchen der ersten Spalte 160 stehen für eine Identität der Triggermodule, nämlich D1, D2 und D3 für die Default-Triggermodule 152, E1, E2, E3, E4, E5, E6, E7 für die Event-Triggermodule 154, L1, L2, L3 für die Logischen Triggermodule 156 sowie S1, S2, S3 für die Sequenz-Triggermodule 158.
  • Durch die Kästchen der zweiten Spalte 162 ist angezeigt, ob ein jeweiliges Triggermodul aktiv oder nicht aktiv ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die beiden ersten Default-Triggermodule 152 (D1, D2) aus der ersten und zweiten Zeile, das erste Event-Triggermodul 154 (E1) aus der vierten Zeile, das erste Logische Triggermodul 156 (L1) aus der elften Zeile sowie das erste Sequenz-Triggermodul 158 (S1) aus der vierzehnten Zeile aktiv. Die übrigen Triggermodule sind nicht aktiv. In den Kästchen der dritten Spalte 164 ist ein Zustand der Triggermodule der Triggereinrichtung 150 angezeigt. Hierbei ist der Zustand des zweiten Default-Triggermoduls 152 (D2) aus der zweiten Zeile "True" (wahr). Außerdem ist das erste Event-Triggermodul 154 (E1) aus der vierten Zeile "True" (wahr). Die sonstigen Triggermodule sind als "False" (falsch) eingestuft.
  • Die Kästchen aus der vierten Spalte 166 zeigen an, welcher Triggermodus vorliegt, wobei in dieser Ausführungsform als Triggermodi entweder "Single Shot" (einmalig) oder "Always" (immer) vorgesehen sind. Eine derartige Einstufung erfolgt in dieser Ausführungsform jedoch nur für die Event-Triggermodule 154. Für die Logischen Triggermodule 156, die Sequenz-Triggermodule 158 und die Default-Triggermodule 152 ist eine derartige Klassifikation eines Triggermodus nicht vorgesehen.
  • In der vorliegenden Ausführungsform ist das erste Event-Triggermodul 154 (E1) aus der vierten Zeile auf "Single Shot" eingestellt. Dasselbe gilt für das erste Logische Triggermodul 156 (L1) aus der elften Zeile sowie das zweite Sequenz-Triggermodul 158 (S2) aus der fünfzehnten Zeile. Die anderen Triggermodule, denen innerhalb der vierten Spalte 166 ein Kästchen zugewiesen ist, weisen den Triggermodus "Always" auf.
  • Möglich Triggerbedingungen sind in den nachfolgenden Spalten 168, 170, 172, 174, für die Default-Triggermodule 152 sowie die Event-Triggermodule 154 von geschweiften Klammer 176 umgeben. Triggerbedingungen für die Logischen Triggermodule 156 und die Sequenz-Triggermodul 158 sind in individuell strukturierten Zeilen 178, 180, 182 für die Logischen Triggermodule 156 sowie in den individuell strukturierten Zeilen 184, 186, 188 für die Sequenz-Triggermodule 158 dargestellt.
  • Innerhalb der fünften Spalte 168 für die Default-Triggermodule 152 und die Event-Triggermodule 154 werden Triggersignale dargestellt. Hier gilt für das erste Default-Triggermodul 152 (D1) aus der ersten Zeil, dass das Triggersignal auf "Neuer" (niemals) gestellt ist. Für das zweite Default-Triggermodul 152 (D2) aus der zweiten Zeile gilt, dass das Triggersignal auf "Always" (immer) gestellt ist und für das dritte Default-Triggermodul 152 (D3) aus der dritten Zeile gilt, dass das Triggersignal auf "Manual" eingestellt ist und somit von Hand geändert werden kann.
  • In der fünften Spalte 168, die die Triggersignale betrifft, werden in der vorliegenden Ausführungsform nur für die beiden ersten Event-Triggermodule 154 Triggersignale bereitgestellt. Die Signale dieser beiden ersten Event-Triggermodule 154 (E1, E2) in der vierten und fünften Zeile betreffen jeweils die Geschwindigkeit. Für die fünf weiteren Event-Triggermodule 154 (E3, E4, E5, E6, E7) in den nachfolgenden Zeilen liegen keine Triggersignale vor.
  • In der sechsten Spalte 170 sind für sämtliche Event-Triggermodule 154 (E1, E2, E3, E4, E5, E6, E7) Operatoren vorgesehen, nämlich ">", "<" und "=". In der siebten Spalte 172 ist eine Vergleichsauswahl für die Event-Triggermodule 154 (E1, E2, E3, E4, E5, E6, E7) festgelegt. Dabei ist für das zweiten Event-Triggermodul 154 (E2) in der fünften Zeile eine Relativgeschwindigkeit bestimmt. Für die anderen Event-Triggermodule 154 (E1, E3, E4, E5, E6, E7) sind Konstanten festgelegt.
  • In der achten Spalte 174 sind für die Event-Triggermodule 154 (E1, E2, E3, E4, E5, E6, E7) Vergleichskonstanten definiert. Ein Wert für die Vergleichskonstante des ersten Event-Triggermoduls 154 (E1) ist in diesem Fall 100, für das zweite Event-Triggermodul 154 (E2) ist in der vorliegenden Ausführungsform keine Vergleichskonstante vorgesehen. Den übrigen fünf Event-Triggermodulen (E3, E4, E5, E6, E7) ist als die Vergleichskonstante jeweils eine null zugeordnet.
  • Für die Logischen Triggermodule 156 (L1, L2, L3) werden in den von der geschweiften Klammer 176 umgebenden Spalten logische Bedingungen geprüft. Hierbei gilt für das erste Logische Triggermodul 156 (L1) in der elften Zeile die Bedingung 178, wonach überprüft wird, ob die beiden ersten Event-Triggermodule 154 (E1, E2) dieselbe Triggerbedingung erfüllen. Falls dies nicht der Fall ist, wird das erste Logische Triggermodul 156 (L1) auf "False" (falsch) gesetzt. Für das zweite Logische Triggermodul 156 (L2) in der zwölften Zeile wird als Bedingung 180 überprüft, ob das erste Sequenz-Triggermodul 158 (S1) und das erste Event-Triggermodul 154 (E2) dieselbe Bedingung erfüllen. Falls dies der Fall ist, nimmt das zweite Logische Triggermodul 156 (L2) den Zustand des dritten Event-Triggermoduls 154 (E3) an. Für das dritte Logische Triggermodul 156 (L3) wird überprüft, ob dieses zweimal auf "False" (falsch) gesetzt wurde. Ist dies nicht der Fall, wird das dritte Logische Triggermodul 156 (L3) auf falsch gesetzt.
  • Für die Sequenz-Triggermodule 158 wird jeweils eine Abfolge von Ereignissen überprüft. Dabei gilt für das erste Sequenz-Triggermodul 158 (S1) in der vierzehnten Zeile, dass ein erster Ablauf 184 für die ersten fünf Event-Triggermodule 154 (E1, E2, E3, E4, E5) erfüllt ist. Für das zweite Sequenz-Triggermodul 158 (S2) wird in der fünfzehnten Zeile überprüft, ob in einer Triggerabfolge 186 eine Bedingung für das erste Event-Triggermodul 154 (E1), für das zweite Logische Triggermodul 156 (L2), für das erste Logische Triggermodul 156 (L1) sowie das erste Sequenz-Triggermodul 158 (S1) erfüllt ist. Eine Triggerabfolge 188 des dritten Sequenz-Triggermoduls 158 (S3) ist in der vorliegenden Ausgestaltung nicht belegt.
  • In der neunten Spalte 190 sind Verzögerungszeiten für die Triggermodule angegeben. Dabei weist das erste Event-Triggermodul 154 (E1) eine Verzögerungszeit von 12,3 Sekunden auf. Verzögerungszeiten für die übrigen Event-Triggermodule 154 (E2, E3, E4, E5, E6, E7) betragen jeweils 0 Sekunden. Das erste Logische Triggermodul 156 (L1) weist eine Verzögerungszeit von 10 Sekunden auf. Die beiden weiteren Logischen Triggermodule 156 (L2, L3) weisen Verzögerungszeiten von 0 Sekunden auf. Für das erste Sequenz-Triggermodul 158 (S1) gilt eine Verzögerungszeit von 5 Sekunden, für das zweite Sequenz-Triggermodul 158 (S2) gilt eine Verzögerungszeit von 10 Sekunden und für das dritte Sequenz-Triggermodul 158 (S3) eine Verzögerungszeit von 0 Sekunden.
  • In der zehnten Spalte 192 sind für die Triggermodule Manipulationszeiten in Sekunden festgelegt. Dabei gilt für das dritte Default-Triggermodul 152 (D3) eine Manipulationszeit von 0 Sekunden, für das erste Event-Triggermodul 154 (EI) eine Manipulationszeit von 31,2 Sekunden und für das zweite Event-Triggermodul 154 (E2) eine Manipulationszeit von 10 Sekunden. Für die übrigen Event-Triggermodule 154 (E3, E4, E5, E6, E7) sind Manipulationszeit von 0 Sekunden festgelegt. Für das erste Logische Triggermodul 156 (L1) gilt eine Manipulationszeit von 31,2 Sekunden, für die beiden anderen Logischen Triggermodule 156 (L2, L3) gelten Manipulationszeiten von 0 Sekunden. Für das erste Sequenz-Triggermodul 158 (S1) gilt eine Manipulationszeit von 1000 Sekunden und für das zweite Sequenz-Triggermodul 158 (S2) eine Manipulationszeit von 10 Sekunden. Für das dritte Sequenz-Triggermodul 158 (S3) gilt eine Manipulationszeit von 0 Sekunden.
  • Die in 5 schematisch dargestellte zweite Ausführungsform einer Laboreinrichtung 194 weist eine zentrale Triggereinrichtung 196 sowie hier eine als Sensor ausgebildete Komponente 198 auf. Diese Komponente 198 ist zur Bereitstellung eines ersten Signals 200, eines zweiten Signals 202, eines dritten Signals 204 sowie eines vierten Signals 206 ausgebildet. Die vier Pfeile, die ausgehend von dem zentralen Triggermodul 196 zu den vier Signalen 200, 202, 204, 206 deuten, zeigen an, dass eine Auslösung einer Manipulation dieser Signale 200, 202, 204, 206 in Abhängigkeit eines ausgelösten Triggermoduls der zentralen Triggereinrichtung 196 erfolgt. Die Pfeile, die ausgehend von den vier Signalen 200, 202, 204, 206 zu der zentralen Triggereinrichtung 196 deuten, zeigen an, dass ein Start der Manipulation erfolgt, falls das jeweilige Triggermodul ausgelöst worden ist.
  • 6 zeigt in schematischer Darstellung ein erstes Signal 208 (X), ein zweites Signal 210 (Y), ein drittes Signal 212 (Z) sowie eine Auswahl 214 für Triggermodule und eine Einstellung 216 unter Berücksichtigung einer Identität eines jeweiligen Triggermoduls.
  • Es ist vorgesehen, dass in diesem Beispiel ein erstes Event-Triggermoduls (E1) aktiv ist. Über die Auswahl 214 werden weitere Alternativen für Triggermodule, wie an Hand der 4 dargestellt, sowie deren Funktionen ("Single Shot", "Neuer", "Always", "Manual") bereitgestellt. Bezüglich der drei Signale 208, 210, 212 ist jeweils eine Anzeigeausgabe 218, eine Triggeridentität 220, ein Signalwert 222 sowie ein Ausgabewert 224 vorgesehen. Für das erste Signal 208 gilt für die Anzeigeausgabe, dass ein hexadezimaler physikalischer Wert vorliegt. Für die Triggeridentität 220 ist das erste Event-Triggermodul (E1) vorgesehen, der Signalwert beträgt 50,8 und der Ausgabewert 100. Für das zweite Signal 210 gilt ebenfalls ein hexadezimaler physikalischer Wert als Anzeigeausgabewert 218. Für die Triggeridentität 220 wird ein manuelles Triggermodul gewählt, der Signalwert 222 beträgt 1009 und der Ausgabewert 15. Bei dem dritten Signal 212 ist vorgesehen, dass auch ein hexadezimalphysikalischer Anzeigeausgabewert 218 vorliegt. Die Triggeridentität ist auf "neuer" (niemals) eingestellt, der Signalwert beträgt 31,2 und der Ausgabewert 0.
  • Es ist üblicherweise vorgesehen, dass eine Auswahl eines Triggermoduls erfolgt. Sobald dieses Triggermodul ausgelöst wird, wird das entsprechende Signal 208, 210, 212 manipuliert. Die Manipulation wird solange durchgeführt, bis der Zustand des Triggermoduls wieder "false" erreicht, was bedeutet, dass keine Manipulation vorliegt.

Claims (13)

  1. Triggereinrichtung, die als Komponente einer zum Testen einer Steuergerätesoftware eines Fahrzeugs ausgebildeten Laboreinrichtung (2, 194) vorgesehen ist und mindestens ein Triggermodul (152, 154, 156, 158) aufweist, wobei die Triggereinrichtung (4, 150) dazu ausgebildet ist, bei Betrieb der Laboreinrichtung (2, 194) mindestens einen Triggermechanismus in Echtzeit auszulösen.
  2. Triggereinrichtung nach Anspruch 1, die dazu ausgebildet ist, verschiedene Triggerbedingungen (178, 180, 182) zu realisieren.
  3. Triggereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, die zur Manipulation von Signalen (200, 202, 204, 206, 208, 210, 212) ausgebildet ist.
  4. Triggereinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, die dazu ausgebildet ist, eine Dauer einer Signalmanipulation einzustellen.
  5. Triggereinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, die dazu ausgebildet ist, zur Erzeugung von Triggerabläufen (184, 186, 188) mehrere Triggermodule (154, 156, 158) miteinander zu kombinieren.
  6. Triggereinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, die dazu ausgebildet ist, mit mindestens einer weiteren Komponente (6, 8, 10, 12, 198) der Laboreinrichtung (2, 194) zusammenzuwirken.
  7. Laboreinrichtung, die mindestens eine Triggereinrichtung (4, 150) nach einem der voranstehenden Ansprüche aufweist.
  8. Laboreinrichtung nach Anspruch 7, die zur Verarbeitung von Signalen (200, 202, 204, 206, 208, 210, 212) ausgebildet ist.
  9. Laboreinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, die zum Testen von Steuergerätesoftware ausgebildet ist.
  10. Laboreinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, die zur Simulation einer Fahrzeugumgebung ausgebildet ist.
  11. Verfahren zum Testen von Steuergerätesoftware eines Fahrzeugs unter Laborbedingungen, bei dem durch eine Triggereinrichtung (4, 150) mindestens ein Triggermechanismus in Echtzeit ausgelöst wird.
  12. Computerprogramm mit Programmcodemitteln, um alle Schritte eines Verfahrens nach Anspruch 11 durchzuführen, wenn das Computerprogramm auf einem Computer oder einer entsprechenden Recheneinheit, insbesondere in einer Laboreinrichtung (2, 194) nach einem der Ansprüche 7 bis 10, ausgeführt wird.
  13. Computerprogrammprodukt mit Programmcodemitteln, die auf einem computerlesbaren Datenträger gespeichert sind, um alle Schritte eines Verfahrens nach Anspruch 11 durchzuführen, wenn das Computerprogramm auf einem Computer oder einer entsprechenden Recheneinheit, insbesondere in einer Laboreinrichtung (2, 194) nach einem der Ansprüche 7 bis 10, ausgeführt wird.
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