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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Umwandlung von
potentieller Energie in elektrische und/oder thermische Energie
sowie eine Vorrichtung/Anlage zur Durchführung dieses Verfahrens.
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Vorrichtungen
zur Gewinnung von elektrischer Energie aus potentieller Energie
sind seit langem bekannt. Insbesondere bei der Nutzung von Wasserkraft
wird Energie aus dem natürlichen
Kreislauf der Verdampfung und des Aufsteigens von Wasser, der Kondensation
mit anschließendem
Niederschlag und der daraus resultierenden erhöhten potentiellen Energie des
Wassers genutzt. Die derartig gewonnene potentielle Energie resultiert
mittelbar aus der Sonnenenergie, mit deren Hilfe das Wasser verdampft
und durch Thermik nach oben transportiert wird.
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Nachteilig
an einer derartigen mittelbaren Nutzung der Sonnenenergie sind vor
allem die notwendigen geografischen und geologischen Voraussetzungen
sowie der enorme Flächenverbrauch durch
die benötigten
Wasserspeicher. Es ist nämlich zur
Nutzung der Wasserkraft nahezu immer notwendig, einen Speicher zum
Aufstauen bzw. Zurückhalten
eines Wasserlaufs zu errichten, so dass ein größerer See mit einem entsprechenden
Flächenverbrauch
entsteht. Zusätzlich
sind derartige Stauseen nur dann möglich, wenn sich der Wasserlauf
zum einen in einem Tal mit entsprechend geneigten Talflanken befindet
und zum anderen die Talflanken eine entsprechende Dichtigkeit gegen
das Durchdringen des Wassers aufweist. Ist diese Dichtigkeit der
Talflanken nicht gegeben, so versickert ein Großteil des Wassers in die Talflanken
und steht nicht zur Nutzung zur Verfügung. Aus diesem Grund sind
insbesondere in Europa die möglichen
Standorte zur wirtschaftlichen Gewinnung von Energie aus Wasserkraft
nahezu erschöpft.
Aber auch in anderen Ländern,
in denen es noch Möglichkeiten
zur direkten Nutzung der Wasserkraft gibt, geht diese Nutzung immer
einher mit der Zerstörung
großer
Naturflächen,
oft der Umsiedlung vieler Menschen und nicht zu vergessen den betrieblichen
Problemen wie Sedimentablagerungen und Eingriffen in den natürlichen
Wasserhaushalt des Wasserlaufs.
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Auf
der anderen Seite existiert die direkte Nutzung der Sonnenenergie
beispielsweise durch Photovoltaikanlagen (Solarzellen) oder Sonnenkollektoren.
Nachteilig an dieser Nutzungsform ist vor allem die Abhängigkeit
von einer möglichst
hohen Sonnenscheindauer, wodurch diese Form der Nutzung der Sonnenenergie
nur in entsprechend geeigneten Klimazonen sinnvoll ist.
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Ferner
ist angesichts der begrenzten Vorräte an fossilen Brennstoffen
und dem Gefahrenpotential sowie dem nicht gelösten Entsorgungsproblem bei der
Kernenergie eine verstärkte
auch mittelbare Nutzung der Sonnenenergie wünschenswert. Dies gilt insbesondere,
da schon wenige Promille der auf die Erde eingestrahlten Sonnenenergie
zur Deckung des derzeitigen Energiebedarfs der Menschheit ausreichend
wären.
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Es
stellt sich daher die Aufgabe, ein Verfahren zur Nutzung von regenerativen
Energiequellen zur Verfügung
zu stellen, das zum einen mit einem relativ geringen Verbrauch an
Fläche
einhergeht und zum anderen möglichst
unabhängig
von der Klimazone des Betriebsorts ist.
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Diese
Aufgabe wird durch das Verfahren gemäß Anspruch 1 und die Vorrichtung
bzw. Anlage gemäß Anspruch
14 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den Unteransprüchen.
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Die
Erfindung beruht auf der Ausnutzung der Wirkung der Gravitation
auf Medien mit unterschiedlicher Dichte und einer daraus resultierenden
Relativbewegung.
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Hierbei
wird durch physikalische bzw. chemische Einflussnahme auf das Betriebsmedium
bzw. seiner Komponenten eine Änderung
der Dichte herbeigeführt.
Entsprechend der physikalischen Gegebenheiten kann so ein Auftrieb
bzw. Abtrieb des Mediums in seiner Umgebung erreicht werden. Dieser Auftrieb
bzw. Abtrieb kann sowohl separat, wie auch in Kombination genutzt
werden.
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In
Kombination betrachtet kann die Vorrichtung in eine Auftriebs- und eine Abtriebssektion
unterteilt werden. Durch Änderung
der Dichte des Betriebsmediums mit Hilfe von physikalischen oder
chemischen Prozessen erreichen wir auftriebsseitig eine niedrigere
Dichte des gesamten Mediums bzw. einiger seiner chem. Komponenten
in Relation zu seiner bzw. deren Umgebung. Das bedeutet, dass die
Gravitation aufgrund der unterschiedlichen Dichten des Betriebsmediums
und seiner Umgebung dem Medium potentielle oder kinetische Energie
zuführt.
Für den
Fall der separaten Nutzung dieser Sektion kann die so eingebrachte
Energie zusammen mit dem Medium der Anlage entnommen und entsprechend
genutzt werden.
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Genauso
kann durch entsprechende Änderung
der Dichte des Betriebsmediums an geeigneter Stelle ein Abtrieb
erzielt werden. Hierfür
wird das Medium auf eine höhere
Dichte als seine Umgebung gebracht. Diese Dichteänderung wird durch physikalische
oder chemische Einflussnahme erzielt und führt entsprechend zur Zunahme
von potentieller bzw. kinetischer Energie im Medium durch das Einwirken der
Gravitation.
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Durch
Kombination beider Einheiten entsteht bei entsprechendem Aufbau
eine Vorrichtung mit minimaler Leckage, wobei die in der Auftriebs-
und Abtriebssektion durch technische Massnahmen entnehmbare Energie
sowohl für
den Selbsterhalt, wie auch zur weiteren Nutzung zur Verfügung steht.
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Beim
erfindungsgemäßen Verfahren
zur Umwandlung von potentieller Energie in elektrische bewegt sich
zumindest ein Teil eines Betriebsmediums in einen Kreislauf. Im
Verlaufe dieses Kreislaufs wird zunächst durch eine technische
Applikation A, die sich auf einem Höhenniveau h1 befindet, die
chemische und/oder physikalische Dichte und/oder Masse des Betriebsmediums
erhöht.
Anschließend
wird das Betriebsmedium unter Ausnutzung seiner potentiellen Energie,
die aus dem Schwerkraftfeld der Erde resultiert, auf ein niedrigeres
Höhenniveau
h2 gebracht, wobei sich die potentielle Energie des Betriebsmediums
in kinetische Energie umwandelt, die im Verlaufe des Transports
dann zur Erzeugung elektrischer Energie genutzt werden kann. Nach
der Gewinnung der elektrischen Energie wird das Betriebsmedium in
eine zweite technische Applikation B gebracht, in der seine chemische
bzw. physikalische Dichte und/oder Masse wieder verringert wird.
Durch die derart verringerte Masse und/oder Dichte kann das Betriebsmedium
mit einem geringen Aufwand an potentieller Energie zurück zur Applikation
B gebracht werden. Vorteilhaft kann eine im Anschluss an die zweite
Applikation B bestehende Auftriebskraft zum Transport des Betriebsmediums
zurück
zur ersten Applikation A genutzt werden. Die dabei entstehende kinetische
Energie des Betriebsmediums kann je nach Auslegung des Betriebsmediums
und der daher zur Verfügung
stehenden potentiellen Auftriebsenergie ebenfalls zur Erzeugung
von elektrischer Energie genutzt werden. Zur Erzeugung dieser Auftriebskraft
ist es zweckmäßig, wenn
das Betriebsmedium im Anschluss an die zweite Applikation B eine geringere
Dichte als das umgebende Medium aufweist oder wenn auf der Auftriebsseite
ein Hilfsmedium genutzt wird, das eine höhere Dichte und/oder Masse
als das Betriebsmedium aufweist. Bei einer derartig geschalteten
Auftriebsseite zwischen der zweiten Applikation B und der ersten
Applikation A kann das Betriebsmedium auf einfache und technisch
unkomplizierte Art und Weise wieder auf das Höhenniveau der ersten Applikation
a gebracht werden.
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Es
sollte allerdings beachtet werden, dass als Hilfsmedium für den Transport
des Betriebsmediums von der zweiten Applikation b zur ersten Applikation
A ein umgebendes Medium verwendet wird, das keine Reaktion, insbesondere
chemischer Art, mit dem Betriebsmedium eingehen kann. Vorzugsweise
wird daher auf der Auftriebsseite des Kreislaufs ein Hilfsmedium
verwendet, das inert ist. Als inert bezeichnet man chemische Verbindungen
oder Atome, die eine vollständig
gefüllte äußere Elektronenhülle aufweisen
und daher chemisch besonders stabil bzw. reaktionsträge sind.
Als inertes Gas bietet sich beispielsweise Argon an, das als Edelgas
einerseits über
ein relativ hohes Atomgewicht und andererseits über eine vollständig besetzte äußere Elektronenhülle verfügt. Soll
als Hilfsmedium eine Flüssigkeit
zum Einsatz kommen, so kann beispielsweise Wasser verwendet werden,
bei dem die freien Elektronen der beiden Wasserstoffatome die beiden
freien Plätze
in der Elektronenhülle
des Sauerstoffs ausfüllen,
wodurch auch das Wasser chemisch sehr stabil ist.
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Die
potentielle Energie lässt
sich im erfindungsgemäßen Verfahren
besonders vorteilhaft nutzen, wenn das Betriebsmedium in der ersten
Applikation A durch das Zusammenführen wenigstens zweier Komponenten
gebildet wird. Das derart gebildete Betriebsmedium weist eine höhere Masse
die Einzel-Komponenten auf und kann daher eine größere Menge
an potentieller Energie für
die Umwandlung in kinetische und anschließend in elektrische Energie freisetzen.
Um den Kreislauf bei einer derart gebildeten Ausführungsform
der Erfindung aufrechterhalten zu können, ist es vorteilhaft, wenn
das Betriebsmedium in der zweiten Applikation B wieder in wenigstens zwei
Komponenten zerlegt wird. Vorzugsweise sollte zumindest eine der
dabei entstehenden Komponenten identisch mit einer der in der technischen
Applikation A verwendeten Komponenten sein. In einer besonders vorteilhaften
Ausführungsform
der Erfindung wird nun nur ein Teil der Komponente zurück zur ersten
Applikation A gebracht. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn zumindest
die zur ersten Applikation A zurückgeführten Komponente
identisch mit einem Teil der Komponenten sind, die in der Applikation
A das Betriebsmedium der Abtriebsseite durch Zusammenführen bilden.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung wird als Betriebsmedium für die Abtriebsseite eine wässrige Lösung verwendet. Diese
wässrige
Lösung
wird in der ersten Applikation A aus Wasserstoff und Sauerstoff
unter Gewinnung elektrischer Energie zur Bildung der wässrigen
Lösung
verbunden, danach über
ein geeignetes System, beispielsweise eine Rohrleitung, unter Umwandlung
der potentiellen Energie der wässrigen
Lösung
in kinetische Energie nach unten geführt, wo beispielsweise mit
einer Turbine aus der kinetischen Energie der wässrigen Lösung elektrische Energie erzeugt
wird. In der anschließenden
Applikation B wird die wässrige
Lösung
wieder in die Komponenten Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Hierfür kommt ein
technisch physikalischer Prozess zum Einsatz, so dass sich Wasser
vorteilhaft mittels Elektrolyse zu Wasserstoff und Sauerstoff zerlegen,
die hierfür
benötigte
Energie kann aus der Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff zu
Wasser in der Applikation A gewonnen werden. Zum Ausgleich von Verlusten der
einzelnen Prozesse kann auch noch ein Teil der aus der potentiellen
Energie des Wassers gewonnenen elektrischen Energie verwendet werden.
Alternativ können
jedoch auch andere Systeme zur Zerlegung von Wasser in Wasser und
Sauerstoff verwendet werden. So können beispielsweise an sich
bekannte Algen, die unter Nutzung von Sonnenenergie Wasser in Wasserstoff
und Sauerstoff zerlegen, zum Einsatz kommen. Insbesondere die gentechnisch veränderte Variante
Stm6 der Chlamydomonas reinhardtii, die an sich bekannt ist, könnte vorteilhaft
verwendet werden.
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Da
in der Erdatmosphäre überall Sauerstoff in
ausreichendem Maße
zur Verfügung
steht, muss nur der Wasserstoff zurück zur Applikation A transportiert
werden, wo er mit dem dort vorhandenen Luftsauerstoff wieder zu
einer wässrigen
Lösung
verbunden werden kann. Der „Transport" des bei der technischen
Applikation B freigesetzten Sauerstoffs nach oben zum Ersatz des
durch die technische Applikation a verbrauchten Sauerstoffs funktioniert über natürliche Vorgänge wie
beispielsweise Wind oder Thermik, die sich letztlich aus der Sonnenenergie speisen.
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Je
nach der verwendeten Ausführungsform der
technischen Applikationen A und B ist es möglich, dass zur Optimierung
des Gesamtwirkungsgrads der Anlage eventuell bei der Zerlegung des
Betriebsmediums in Komponenten bzw. der Verbindung der Komponenten
zum Betriebsmedium freiwerdende thermische Energie entnommen und
einer Nutzung zugeführt
wird. Hierzu ist es vorteilhaft, an der entsprechenden technischen
Applikation einen Wärmetauscher
vorzusehen, aus dem eine weitere entsprechende Applikation zur Weiterverarbeitung
und Nutzung der thermischen Energie gespeist wird. So ist es beispielsweise
vorstellbar, die thermische Energie zumindest teilweise oder auch
vollständig
in elektrische Energie umzuwandeln.
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Dafür stehen
eine Vielzahl von vorbekannten Wärmekraftmaschinen
zur Verfügung,
wie beispielsweise Stirlingmotoren oder Verdampfungs-Kondensationskreisprozesse
mit Gasturbinen.
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Es
ist aber auch denkbar, dass ein Teil der in einer Applikation A
oder B entstehenden thermischen Energie über geeignete Systeme zu der
jeweils anderen technischen Applikation B oder A transportiert wird,
um dort zur Unterstützung
der physikalischen oder chemischen Prozesse zur Änderung von Dichte oder Masse
des Betriebsmediums geführt
wird. Dies ist insbesondere sinnvoll, wenn einem der beiden Prozesse
zur Verbesserung des Wirkungsgrades Wärmeenergie zugeführt werden
muss, während
im anderen Prozess Wärme
entsteht.
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Zur
Durchführung
des Verfahrens gemäß Anspruch
1 kommt eine entsprechende Energieerzeugungsanlage zum Einsatz,
die in Anspruch 13 beschrieben ist. Eine derartige erfindungsgemäße Anlage
zur Energieerzeugung weist zunächst
einen Apparat A mit einem Eingang und einem Ausgang für das Betriebsmedium
bzw. dessen Komponenten auf, indem die Dichte und/oder Masse des
Betriebsmediums entsprechend dem Verfahren nach Anspruch 1 erhöht wird.
Weiter weist die Energieerzeugungsanlage wenigstens einen zweiten
Apparat B auf, der entsprechend dem Verfahren zur Verringerung der Dichte
und/oder Masse des Betriebsmediums ausgebildet ist und seinerseits über Ein- und Ausgang verfügt. Dieser
zweite Apparat B ist auf einem anderen, niedrigeren Höhenniveau
H2 verglichen mit dem Höhenniveau
H1 des Apparates A angeordnet. Der Ausgang des Apparates A ist mit
dem Eingang des Apparates B beispielsweise über eine Rohrleitung verbunden,
und der Ausgang des Apparates B entsprechend mit dem Eingang des
Apparates A. Wenigstens eine Einrichtung zur Umwandlung von kinetischer
Energie in elektrische Energie ist mit einer der Leitungen zwischen
den Ein- bzw. Ausgängen
der Apparate A, B eingekoppelt. Die derart miteinander verbundenen
Apparate bilden so vorzugsweise eine Ringstruktur.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung kommt als Betriebsmedium Wasser oder eine wässrige Lösung zum
Einsatz. Als zweiter Apparat B zur Zerlegung des Wassers bzw. der
wässrigen Lösung wird
ein Elektrolyseur verwendet, mit dem unter Einsatz von elektrischer
Energie das Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt werden
kann. Alternativ kann bei dieser Ausführungsform auch ein Bioreaktor
mit Algen für
die Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff verwendet
werden. Die derart gewonnenen, gasförmigen Komponenten des Betriebsmediums
können
ganz oder teilweise über entsprechende
Rohrleitungen auf das obere Höhenniveau
H1 des ersten Apparates geführt
werden. In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung können diese
Rohrleitungen auch mit einer Flüssigkeit
für den
Aufstieg des Wasserstoffs und/oder Sauerstoffs gefüllt sein.
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Bei
einer erfindungsgemäßen Anlage,
in der Wasser mit dem Apparat B zu Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt
wird, werden in Apparat A entsprechend Sauerstoff und Wasserstoff
wieder zu Wasser verbunden, um so oder als wässrige Lösung das Betriebsmedium zu
bilden. In dieser Ausführungsform kann
für den
ersten Apparat A zweckmäßig eine Brennstoffzelle
zur Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser unter gleichzeitiger
Bildung elektrischer Energie verwendet werden. Alternativ ist es
aber beispielsweise auch möglich,
einen an sich bekannten Verbrennungsmotor einzusetzen. Je nach Ausführung der
Brennstoffzelle oder des Verbrennungsmotors können dabei auch erhebliche
Mengen an thermischer Energie freigesetzt werden, so dass es abhängig von
der konkret verwendeten Ausführungsform
der an sich bekannten Brennstoffzelle vorteilhaft sein kann, den
Apparat A mit einem Wärmetauscher
zu koppeln. Die derart gewonnene thermische Energie kann entweder
mit einem weiteren Apparat zur Umwandlung von thermischer in elektrische Energie
verwertet werden, zum Beispiel mittels eines Sterlingmotors mit
gekoppeltem Generator oder einem Verdampferkondensatorkreislauf
mit Gasturbine, oder die thermische Energie wird zur Prozeßunterstützung in
Apparat B über
geeignete Systeme wie zum Beispiel Rohrleitungen zum Apparat B geleitet.
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In
einer alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann auch die kinetische Energie, die
das Betriebsmedium auf dem Weg von Apparat B zu Apparat A gewinnt,
in elektrische Energie umgesetzt werden. Dazu ist es vorteilhaft,
wenn mit wenigstens einer der Leitungen zwischen dem Ausgang vor
B und dem Eingang von A unterhalb des Höhenniveaus h1 eine Dampf- oder
Gasturbine zum Antrieb eines Generators gekoppelt ist.
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Es
ist eine Vielzahl weiterer möglicher
Ausführungsformen
denkbar, die ebenfalls unter den Erfindungsgedanken der vorliegenden
Erfindung fallen. So ist es beispielsweise denkbar, als Betriebsmedium
eine Stickstoffverbindung zu verwenden, die den in der Atmosphäre vorkommenden
Stickstoff für
das Betriebsmedium nutzt. Ebenso sind Ausführungsformen denkbar, in denen
die Komponenten des Betriebsmediums nicht chemisch, sondern physikalisch aneinander
gebunden werden, oder bei denen alternative Apparate für die Einwirkung
auf das Betriebsmedium eingesetzt werden.
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Die
Erfindung wird anhand der in den folgenden Figuren dargestellten
Ausführungsform
näher erläutert. Dabei
zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung des Verfahrens nach Anspruch 1
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2 eine
schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage
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3 eine
schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage,
und
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4 eine
schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage
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Die 1 zeigt
das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung in schematischer Darstellung. In der technischen Applikation
A, die sich auf dem Höhenniveau
H1 befindet, wird die Dichte und/oder Masse des Betriebsmediums
durch einen chemischen oder physikalischen Prozess derart beeinflusst,
dass auf der rechten Seite der technischen Applikation A das Betriebsmedium
die Dichte beziehungsweise Masse Ro 1 aufweist. Anschließend wird das
Betriebsmedium entsprechend der Pfeilrichtung auf der rechten Seite
von der Applikation A auf das niedriger gelegene Höhenniveau
H2 zur Applikation B gebracht. Die im Zuge dieser Verbringung des
Betriebsmediums auf das Höhenniveau
H2 gewonnene kinetische Energie des Betriebsmediums kann in einem
Apparat, der durch den Kreis im Pfeil symbolisiert ist, in elektrische
Energie umgesetzt werden. In der technischen Applikation B wird
das Betriebsmedium nun wieder physikalisch oder chemisch in seiner Dichte
oder Masse so geändert,
dass die Dichte oder Masse des Betriebsmediums vermindert wird.
Die neue Dichte beziehungsweise Masse des Betriebsmediums nach dem
Ausgang aus der technischen Applikation B wird durch Roh 2 angegeben.
Auf der linken Seite wird nun das Betriebsmedium entsprechend der
Pfeilrichtung von der technischen Applikation B zur technischen
Applikation A verbracht, wobei die kinetische Energie des Betriebsmediums
wiederum in einem durch einen Kreisapparat zur Umwandlung von kinetischer
in elektrische Energie genutzt werden kann.
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Ablaufschema
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Ein
Betriebsmedium verlässt
eine technische Applikation zur Dichteänderung (A) mit der Dichte roh1,
welche größer ist
als die rel. Dichte der Umgebung. Aufgrund des Dichteunterschiedes – beschleunigt
durch die Gravitation – bewegt
sich dieses Medium ausgehend vom Höhenniveau h1 zu einer weiteren
technischen Applikation zur Dichteänderung (B) auf das Höhenniveau
h2. Diese Bewegung kann durch geeignete technische Maßnahmen
in wirtschaftlich nutzbare Energie umgewandelt werden.
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In
der technischen Applikation (B) wird die Dichte des Betriebsmediums
von roh1 nach roh2 geändert.
Die Dichte des Betriebsmediums roh2 ist in diesem Abschnitt kleiner
als die rel. Dichte seiner Umgebung. Aufgrund dieser Dichteänderung
bewegt sich das Betriebsmedium hin zur technischen Applikation (A).
Diese Bewegung kann durch geeignete technische Maßnahmen
in wirtschaftlich nutzbare Energie umgewandelt werden. In dieser
technischen Applikation (A) findet eine weitere Dichteumwandlung
statt. Die Dichte des Betriebsmediums wird von roh2 nach roh1 geändert, welches
dem Ausgangszustand der Beschreibung roh1 auf dem Höhenniveau h1
entspricht.
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Dieser
Kreislauf kann auch aus mehreren technischen Applikationen zur Dichteänderung
des gesamten Betriebsmediums bzw. aller oder einzelner seiner Komponenten
bestehen.
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Gleichwohl
kann dieser Kreislauf auch in die Teilkomponenten „Auftrieb" und „Abtrieb" getrennt werden.
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Anwendungsbeispiel 1
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Als
Betriebsmedium wird eine wässrige
Lösung
eingesetzt. Die technische Applikation A wird durch eine luftatmende
Brennstoffzelle verkörpert. Ein
Elektrolyseur bildet die technische Applikation B. Die Umgebung
wird durch die natürliche
Erdatmosphäre
gebildet.
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Das
Fluid strömt
vom Höhenniveau
h1 getrieben von der Gravitation über eine Turbine in Richtung
Elektrolyseur auf Höhenniveau
h2. In diesem Elektrolyseur wird durch Zugabe elektrischer Energie das
Fluid in seine Komponenten Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Der
Sauerstoff wird in die Umgebung entlassen. Der Wasserstoff steigt
aufgrund des Dichteunterschiedes zwischen ihm und seiner Umgebung über ein
geeignetes System durch eine Turbine auf das Höhenniveau h1. Dort wird der
Wasserstoff zusammen mit dem auf diesem Niveau vorhandenem Luftsauerstoff
in der luftatmenden Brennstoffzelle in Wasser zurück gewandelt.
Die Energie aus den Turbinen zusammen mit der elektrischen Energie
aus der Brennstoffzelle dient zum Einen der Aufrechterhaltung des
Systems; zum Anderen kann die überschüssige Energie
einer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden.
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Anwendungsbeispiel 2
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Als
Betriebsmedium wird eine wässrige
Lösung
eingesetzt. Die technische Applikation A wird durch eine Brennstoffzelle
verkörpert.
Ein Elektrolyseur bildet die technische Applikation B. Die Umgebung
wird durch das Betriebsmedium im wässrigen Zustand gebildet.
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Auf
dem Höhenniveau
h2 eines Wassertanks ist der Elektrolyseur angebracht. Als Zuleitung
des Mediums dient der gesamte Wassertank. In diesem Elektrolyseur
wird durch Zugabe elektrischer Energie das Fluid in seine Komponenten
Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Sowohl der Sauerstoff, wie auch der
Wasserstoff steigen aufgrund des Dichteunterschiedes zwischen ihnen
und der Umgebung über ein
geeignetes System durch Turbinen auf das Höhenniveau h1. Dort wird der
Wasserstoff zusammen mit dem Sauerstoff in der Brennstoffzelle in
Wasser zurück
gewandelt, welches wieder in den Wassertank abgegeben wird. Die
Energie aus den Turbinen zusammen mit der elektrischen Energie aus
der Brennstoffzelle dient zum Einen der Aufrechterhaltung des Systems;
zum Anderen kann die überschüssige Energie
einer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden.
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Anwendungsbeispiel 3
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Als
Betriebsmedium wird eine wässrige
Lösung
eingesetzt. Die technische Applikation A wird durch eine Brennstoffzelle
verkörpert.
Ein Elektrolyseur bildet die technische Applikation B. Die Umgebung
wird durch das Betriebsmedium im wässrigen Zustand gebildet. Um
einer Volumenänderung
in großer
Tiefe entgegenzuwirken werden hilfsweise feststoffliche Auftriebskörper verwendet.
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Abweichend
vom Anwendungsbeispiel 2 besteht der Vorteil des Einsatzes von feststofflichen Auftriebskörpern im
annähern
konstaneten Volumen bei unterschiedlichen Tiefen. Das auf dem Höhenniveau
h2 gewonnene Arbeitsvolumen wird durch geeignete technische Applikationen
mit den Auftriebskörpern
gefüllt
um das Volumen des vergasten Wassers nutzen zu können.
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Anwendungsbeispiel 4
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Als
Betriebsmedium wird eine wässrige
Lösung
eingesetzt. Die technische Applikation A wird durch einen Kondensator
verkörpert.
Ein Verdampfer bildet die technische Applikation B. Die Umgebung wird
durch die natürliche
Erdatmosphäre
gebildet.
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Das
Fluid strömt
vom Höhenniveau
h1 getrieben von der Gravitation über eine Turbine in Richtung
Verdampfer auf Höhenniveau
h2. In diesem Verdampfer wird durch Energiezugabe das Fluid verdampft.
Der Wasserdampf steigt aufgrund Druck und/oder des Dichteunterschiedes
zwischen ihm und seiner Umgebung über ein geeignetes System auf das
Höhenniveau
h1. Dort wird der Wasserdampf über
den Kondensator in Wasser zurück
gewandelt. Die dort anfallende thermische Energie kann teilweise
dem Verdampfungsprozess zugeführt
werden (z. B. über
Gegenlaufkondensator mit Wärmekopplung). Die
Energie aus der Turbine dient zum Einen der Aufrechterhaltung des
Systems; zum Anderen kann die überschüssige Energie
einer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden.
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In
der technischen Applikation (B) wird die Dichte des Betriebsmediums
von roh1 nach roh2 geändert.
Dieser Vorgang kann sich sowohl auf das gesamte Medium, wie auch
auf dessen Komponenten beziehen. Roh2 ist kleiner als die rel. Dichte
der Umgebung. Hierdurch entsteht ein Massenstrom getrieben durch
die Gravitation in Richtung technischer Applikation (A) auf Höhenniveau
h1.
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Selbsterhaltender
Kreislauf, welchem überdies
noch nutzbare Energie entnommen werden kann.
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Im
Falle der kombinierten Nutzung steht die in der Auftriebssektion
durch die Gravitation zugeführte
Energie in der Abtriebssektion zusätzlich zur Verfügung bzw.
Zufuhr von chem. Komponenten. Abtriebsseitig wird entsprechend die
Dichte höher
ist als die der Umgebung.
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Durch
Umwandlung des Aggregatszustandes eines oder mehrerer Medien erreichen
wir einen selbsterhaltenden Kreislauf. Hierbei stellt sich auf der einen
Seite ein Auftrieb, auf der anderen Seite ein Abtrieb ein. Durch
geeignete Maßnahmen
erreichen wir auftriebsseitig eine niedrigere Dichte des Betriebsmediums
bzw. seiner chem. Komponenten in Relation zu seiner Umgebung, während abtriebsseitig
entsprechend die Dichte des Mediums höher ist als die seiner Umgebung.
Folglich ergibt sich an gewissen Punkten des Systems eine Energiedifferenz welche
sowohl für
den Selbsterhalt, wie auch für
weitere Zwecke genutzt werden kann.
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Eine
besonders bevorzugte Ausführungsform
ist in der nachfolgenden 2 dargestellt. 2 zeigt
einen erfindungsgemäßen Kreislauf
zur Umwandlung von potentieller Energie in elektrische Energie mit
einer Brennstoffzelle und einem Elektrolyseur. Von der Brennstoffzelle 1,
die sich auf dem Höhenniveau
h1 befindet, wird das Wasser über
den Wärmetauscher 2,
der mit einem Speicher 4 und/oder einem Apparat zur Umwandlung
von thermischer in elektrische Energie 3 gekoppelt ist.
Derartige Apparate sind an sich bekannt und können je nach konkreten Anforderungen
an die Anlage zur Energieerzeugung passend ausgewählt werden.
Die Apparatur 3 zur Erzeugung von elektrischer Energie aus
thermischer Energie ist über
die Stromleitung 15 mit der Stromleitung 17 verbunden,
die die Anlage an das öffentliche
Netz 18 ankoppelt. Von Wärmetauscher 2 wird
das Betriebsmedium Wasser über
die Rohrleitung 5 zum Wassertank 6 geleitet. Dieser Wassertank
dient zum Ausgleich von Schwankungen im Ausstoß einerseits, kann aber auch
zur Anpassung der Energieproduktion an den tatsächlichen Bedarf genutzt werden.
So ist es beispielsweise denkbar, bei durchgehend laufendem Verbindungsprozess
in der Brennstoffzelle 1 das abgegebene Wasser in Zeiten
mit niedrigem Energiebedarf, wie zum Beispiel nachts, im Wassertank 6 zu
speichern und nur zu Zeiten mit hohem Energiebedarf zur Erzeugung
von elektrischer Energie zu verwenden. Eine Rohrleitung 7 führt das
Wasser als Betriebsmedium vom Wassertank 6 unter Ausnutzung
der potentiellen Energie vom Höhenniveau
h1 zur Wasserturbine 8.
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Vorzugsweise
kommt hierbei eine Poltor-Turbine zum Einsatz, die auf einen großen Höhenunterschied
und relativ geringe Wassermengen optimiert ist. Diese Wasserturbine
ist über
die elektrischen Leitungen 17 und 16 mit der Brennstoffzelle 1 und
dem Elektrolyseur 11 sowie dem öffentlichen Netz 18 gekoppelt.
Nach dem Durchgang durch die Wasserturbine 8 wird das Wasser
ins Ausstoßbecken/Tosbecken 9 geleitet,
das ähnlich
dem Wassertank 6 zum Ausgleich von Schwankungen im Wassertransport beziehungsweise
als Vorratsbehälter
für die
bedarfsgesteuerte Energieproduktion genutzt werden kann. Dieses
Ausstoßbecken
befindet sich auf dem Höhenniveau
H2, da niedriger als das Höhenniveau
H1 gelegen ist. Vom Ausstoßbecken/Tosbecken 9 wird
das Wasser über
die Rohrleitung 10 zum Elektrolyseur 11 geleitet.
Der Elektrolyseur 11 bezieht die notwendige Energie zur
Zerlegung des Wassers in Wasserstoff und Sauerstoff über die
Leitungen 16 und 17 aus der Brennstoffzelle 1 und
der Wasserturbine 8. Bei Nutzung des Apparats 3 für die Verwendung
der thermischen Energie kann auch die dort erzeugte elektrische
Energie über
die Leitung 15 zumindest teilweise für den Elektrolyseprozeß im Elektrolyseur 11 genutzt
werden.
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Im
Elektrolyseur 11 wird nun das Betriebsmedium Wasser in
Wasser und Sauerstoff zerlegt. Da die Versorgung der Brennstoffzelle 1 mit
Sauerstoff aus dem Luftsauerstoff erfolgt, kann auf einen Transport
des Sauerstoffs zur Brennstoffzelle 1 verzichtet werden,
so dass nur der Wasserstoff über
die Rohrleitung 12 zur Brennstoffzelle 1 geleitet
wird. Je nach konkreter Ausgestaltung der Anlage kann es vorteilhaft
sein, zur zusätzlichen
Erzeugung elektrischer Energie eine Gasturbine 13 in die
Rohrleitung 12 einzukoppeln, die auch die kinetische Energie
des Wasserstoffs zur Erzeugung von elektrischer Energie nutzt. Die
derart von elektrische Energie wird in diesem Fall über die
Leitung 19 ebenfalls mit dem internen elektrischen Netz
und damit mittelbar mit dem öffentlichen
Netz 18 gekoppelt. In der Brennstoffzelle 1, die
an sich bekannt ist, erfolgt dann die Verbindung des Wasserstoffs
mit dem Sauerstoff der umgebenden Luft zu Wasser, unter Gewinnung
elektrischer Energie. Die so gewonnene elektrische Energie kann wieder
zur Aufrechterhaltung des Elektrolyseprozesses im Elektrolyseur 11 genutzt
werden.
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In
einer alternativen Ausführungsform
der Erfindung kann im Elektrolyseur zur Erhöhung des Wirkungsgrades der
vorliegenden Erfindung ein Bioreaktor 14 zur Seite gestellt
werden. In diesem Bioreaktor 14 zerlegen an sich bekannte
Algen, beispielsweise die „Chlamydomonas
reinhardtii", Wasser
in Wasserstoff und Sauerstoff. Dieser Prozeß findet unter Ausnutzung des
Sonnenlichts statt, so dass für den
Bioreaktor abgesehen von Sonnenlicht keine externen Energiequellen
nötig sind.
Dementsprechend lässt
sich der Bioreaktor aber nur bei Tages- beziehungsweise Sonnenlicht
zur Produktion von Wasserstoff zur Aufrechterhaltung des erfindungsgemäßen Energieumwandlungsprozesses
nutzen.
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In
einer weiteren alternativen Ausführungsform
der Erfindung kann auch der Elektrolyseur 11 ganz durch
den Bioreaktor 14 ersetzt werden, in dieser Ausführungsform
ist allerdings eine kontinuierliche Produktion elektrischer Energie
wegen des Lichtbedarfs des Bioreaktors 14 nur wesentlich
schwieriger zu erreichen. Hier müsste
insbesondere die Energieerzeugung mittels der Wasserturbine 8 die
Dunkelzeit ohne Wasserstoffproduktion im Bioreaktor 14 überbrücken.
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Anwendungsbeispiel gemäß 3
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Verwendete Hauptkomponenten:
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- – Gerät zur Analyse
(Elektrolyseuer) (D1)
- – Gerät zur Synthese
(Brennstoffzelle) (F)
- – Geräte zur Energieumwandlung
aus Massenströmen
(Gasturbinen, Wasserturbinen (B))
- – Optionale
Geräte
(Stirlingmotor/Dampfturbine (H), Algen (D2) (Biologische Wasserstoffproduktion))
- – Speichertank
(A)
- – Austosbecken
(C)
- – Wärmetauscher
(G)
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Beschreibung des Anwendungsbeispiels:
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Die
Anordnung der Komponenten spiegelt die Auftriebs- und die Abtriebsseite
wieder.
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Speichertank (A)
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Der
Speichertank (A) dient zur Speicherung der potenziellen Energie
des Betriebsmediums. Von diesem Höhenniveau H1 führt eine
Fallleitung (Rohr) durch eine Wasserturbine (B) und endet in dem
Austosbecken (C) auf dem Höhenniveau
H2.
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Wasserturbine mit nachgeschalteten
Generator (B).
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In
der Wasserturbine (B) wird die potentielle Energie in mechanische
Energie zur Stromgewinnung umgewandelt.
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Sturzbett bzw. Austosbecken
(C)
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In
dem Austosbecken (C) wird das Betriebsmedium nach der Wasserturbine
(B) gesammelt. Eine Rohrleitung führt von diesem Becken zur Wasseranalyse
(Elektrolyseuer, Algen).
-
Wasseranalyse – Elektrolyseuer
(D1)
-
Im
Elektrolyseuer wird das Betriebsmedium durch elektrische Energie
in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespaltet. Die elektrische Prozessenergie, gewonnen
aus der Wassersynthese, wird in chemische Energie umgewandelt.
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Wasseranalyse – Algen
(D2)
-
Bei
der Wasseranalyse mit Algen wird parallel zum Elektrolyseuer (D1)
das flüssige
Betriebsmedium in seine gasförmigen
Bestandteile zerlegt.
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Wasseranalyse – Allgemein
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Durch
die Umwandlung des Betriebsmediums vom flüssigen in den gasförmigen Zustand
(Sauerstoff und Wasserstoff) entsteht unter Einsatz eines entsprechenden
Mediums (Argon) in den entsprechenden Röhren Auftrieb.
-
Gasturbine (E)
-
Die
beiden gasförmigen
Betriebsmedien (Wasserstoff und Sauerstoff) steigen getrennt voneinander
in Rohrleitungen vom Höhenniveau
H2 durch Gasturbinen (E) auf das Höhenniveau H1 auf. In entsprechenden
Gasturbinen wird durch die Auftriebsenergie der Betriebsmedien elektrische
Energie erzeugt. Deshalb stehen auf dem Höhenniveau H1 vor der Anlage
zur Wassersynthese (F) Wasser- und Sauerstoff wieder als Betriebsmittel
an.
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Wassersynthese – Brennstoffzelle
(F)
-
In
der Brennstoffzelle wird die im Wasserstoff und Sauerstoff gespeicherte
chemische Energie in elektrische und thermische Energie umgewandelt.
-
Hierbei
entstehen folgende Prozessgrößen:
- – Elektrische
Energie – sie
wird dem Elektrolyseuer (D1) wieder zugeführt
- – Das
Betriebsmedium
- – Thermische
Energie
-
Das
Betriebsmedium wird durch einen Wärmetauscher (G) geleitet und
fließt
in den Speichertank (A). Hier schließt sich der Kreislauf.
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Wärmetauscher (G)
-
Im
Wärmetauscher
wird dem Betriebsmedium thermische Energie entzogen. Je nach Energiepotential
wird diese thermische Energie wie folgt verwendet.
- – Örtliches
Heizen oder Fernwärmenetz
- – Betrieb
eines Stirlingmotors
- – Betrieb
eines Verdampfers mit nachgeschalteter Dampfturbine
-
Anwendungsbeispiel 2 gemäß 4:
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Verwendete Hauptkomponenten:
-
- – Gerät zur Aggregatzustandswandlung
(Verdampfer (D), Kondensator mit Wärmetauscher (E))
- – Gerät zur Energieumwandlung
aus Massenströmen
(Wasserturbinen (B))
- – Speichertank
(A)
- – Austosbecken
(C)
- – Heizstation
(F)
-
Beschreibung des Anwendungsbeispiels:
-
Die
Anordnung der Komponenten spiegelt die Auftriebs- und die Abtriebsseite
wieder.
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Speichertank (A)
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Der
Speichertank (A) dient zur Speicherung der potenziellen Energie
des Betriebsmediums. Von diesem Höhenniveau H1 führt eine
Fallleitung (Rohr) durch eine Wasserturbine (B) und endet in dem
Austosbecken (C) auf dem Höhenniveau
H2.
-
Wasserturbine mit nachgeschalteten
Generator (B):
-
In
der Wasserturbine (B) wird die potentielle Energie in mechanische
Energie zur Stromgewinnung umgewandelt.
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Austosbecken (C)
-
In
dem Austosbecken (C) wird das Betriebsmedium nach der Wasserturbine
(B) gesammelt. Eine Rohrleitung führt von diesem Becken zur Aggregatsumwandlung.
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Gerät zur Aggregatszustandsumwandlung – Verdampfer
mit Wärmetauscher
(D)
-
Im
Verdampfer wird das Betriebsmedium durch thermische Prozessenergie,
aus Kondensator und Wärmetauscher
(E), vom flüssigen
in den gasförmigen
Aggregatszustand überführt.
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Durch
die Umwandlung des Betriebsmediums vom flüssigen in den dampfförmigen Zustand entsteht
unter Einsatz eines Mediums (Argon) der Röhre Auftrieb, somit steht der
Wasserdampf am Kondensator (E) an.
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Gerät zur Aggregatszustandsumwandlung – Kondensator
mit Wärmetauscher
(E)
-
Der
Kondensator wandelt den Wasserdampf in den flüssigen Aggregatszustand Wasser
zurück, der
nachgeschaltete Wärmetauscher
kühlt das
Betriebsmedium weiter ab. Die in beiden Aggregaten gewonnene thermische
Energie wird einem flüssigen Energieträger (Öl) zugeführt. Dieses Öl zirkuliert
zwischen Verdampfer, Wärmetauscher/Kondensator und
einer Heizstation (F). Das Betriebsmittel fließt nach dem Verlassen des Wärmetauschers
in den Speichertank (A) zurück.
Der Kreislauf schließt
sich.
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Heizstation (F)
-
In
der Heizstation wird elektrische Energie, gewonnen mit der Wasserturbine
(B) in thermische Energie gewandelt und in dem Ölkreislauf eingespeist.
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Fazit:
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1. Zirkulierendes Betriebsmittel
-
Das
Betriebsmedium bleibt weitestgehend dem Prozess erhalten und somit
wird ein annähernd autarker
Zustand erreicht.
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2. Abgrenzung zum Perpetuum
Mobile
-
Es
findet kein Verstoß gegen
den ersten und zweiten Satz der Thermodynamik statt. Denn trotz Einsatz
hochwirksamer thermischer Abschirmung (Anwendungsbeispiel 2) und
Rückgewinnung
thermischer Energie (Anwendungsbeispiel 1) muss durch den Höhenunterschied
erreicht werden. Dieser Höhenunterschied
beschreibt die potentielle Energie, welche sich aus der Differenz
von H1 zu H2 maßgeblich
berechnet. Diese Energie sorgt hauptsächlich für den Selbsterhalt des Systems
und einer Gewinnung elektrischer und thermischer Energie zur wirtschaftlichen
Nutzung in öffentliche
Netze.
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3. Autarke Energiegewinnung
-
Die
einzige Abhängigkeit
des Systems besteht in der Existenz von Gravitation.
-
- 1
- Brennstoffzelle
- 2
- Wärmetauscher
- 3
- Generator
- 4
- Wärme-Kraft-Maschine
- 5,
7, 10, 12
- Rohrleitung
- 6
- Vorratstank
- 8
- Wasserturbine
- 9
- Ausstoßtank
- 11
- Elektrolyseur
- 13
- Gasturbine
- 14
- Bioreaktor
- 15,
16, 17, 19
- internes
Stromnetz
- 18
- öffentliches
Stromnetz
- 20
- Leitung
für thermische
Energie
- H1,
H2
- Höhenniveau
- A
- technische
Applikation zur Erhöhung
der Dichte/Masse
- B
- technische
Applikation zur Verminderung der Dichte/Masse
- roh1
- erhöhte Dichte/Masse
- roh2
- verminderte
Dichte/Masse