DE102005025566B3 - Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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Abstract

Die vorliegende Erfindung offenbart eine Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung mit einer Eintrittsöffnung (1), einer Austrittsöffnung (4) und einem dazwischen ausgebildeten Wasserkasten mit einem Tropfenauffangsystem (3) an der Bodenfläche und einer Wasserabfuhröffnung (5). Weiterhin ist zwischen der Eintrittsöffnung (1) und der Austrittsöffnung (4) eine Trennwand (2), die bevorzugt eine scharfe Trennwandunterkante (2a) ohne Rundung aufweist, derart ausgebildet, dass sich ein Querschnitt (A) zwischen Eintrittsöffnung (1) und ein Querschnitt (B) auf Höhe der Trennwandunterkante (2a) verjüngt und ein Querschnitt (C) an der Bodenfläche des Wasserkastens deutlich größer ist als der Querschnitt (B) auf der Höhe der Trennwandunterkante (2a). Auf diese Weise wird ein hoher Strömungsimpuls nach unten im Querschnitt (B) und ein niedriger Strömungsimpuls zur Austrittsöffnung in Querschnitt (C) erzielt, so dass eine verbesserte Abscheidung von Wassertropfen in der von außen zugeführten Frischluft bei verkleinertem, kompaktem Aufbau erreicht werden kann.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung eines Kraftfahrzeugs nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Aus dem Stand der Technik sind großvolumige Wasserkästen im Motorraum zur Wasserabscheidung aus einem Kraftfahrzeug zugeführter Frischluft durch Luftumlenkung bekannt. Derartige bekannte Systeme realisieren die Tropfenabscheidung durch Luftberuhigung, d.h. große Strömungsquerschnitte, und Ausfällung von Tropfen durch Eigengewicht, d.h. die Luftströmung ist im Allgemeinen nicht aktiv am Abscheidevorgang beteiligt.
  • Die DE 199 44 530 C1 offenbart eine Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung eines Kraftfahrzeugs mit einer Eintrittsöffnung, einer Austrittsöffnung und einem dazwischen ausgebildeten Wasserkasten mit einem Tropfenauffangsystem und einer Wasserabfuhröffnung, wobei zwischen der Eintrittsöffnung und der Austrittsöffnung eine Trennwand derart ausgebildet ist, dass sich ein Querschnitt an der Eintrittsöffnung auf einen Querschnitt auf Höhe einer Trennwandunterkante verjüngt, und ein Querschnitt zwischen der Trennwandunterkante und einer Bodenfläche des Wasserkastens deutlich größer ist als der Querschnitt auf der Höhe der Trennwandunterkante. Dabei können bei zu geringer Baugröße der Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung an der Trennwandunterkante befindliche Tropfen mitgerissen werden.
  • Die DE 197 56 983 C1 offenbart eine Luftzuführeinrichtung für einen in einer Fahrzeugkarosserie ausgebildeten Fahrzeuginnenraum, die einen in der Karosserieoberseite angeordneten Lufteinlass, einen diesem nachgeordneten Luftströmungsweg und eine im Luftströmungsweg zur Wasserabscheidung angeordnete Leitschaufel aufweist, die den Luftstrom um ihr Schaufelende herum umlenkt. Zur Erzielung eines reduzierten Strömungswiderstands im Luftströmungsweg ist die Leitschaufel so ausgebildet, dass sie durch Öffnen eines Bypasses die Luftstromumlenkung um das Schaufelende herum kurzzuschließen vermag. Das Öffnen und Schließen des Bypasses wird wetterabhängig durch Steuerungsmittel vorgenommen.
  • Weiterhin ist aus der DE 199 44 530 C1 eine Luftzuführeinrichtung für die Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs mit einem Luftein- und -auslass aufweisenden Luftsammelkasten bekannt. In dem Luftsammelkasten sind ein von der Kastenwand frei abstehender, sich über die Kastenbreite erstreckender Luftumlenksteg zur Wasserabscheidung sowie stromabwärts davon ein die lichte Querschnittsfläche des Luftsammelkastens überdeckender Luftfilter angeordnet. Unterhalb des Luftumlenkstegs im Kastenboden ist ein Wasserablauf vorgesehen. Zwecks Optimierung der Wasserabscheidung unabhängig von der Anordnung oder Ausbildung von Lufteinlass und Luftauslass sind zwischen dem Luftumlenksteg und einer diesem gegenüberliegenden Kastenwand mehrere, voneinander beabstandete, parallele Trennwände angeordnet, die einerseits bis nahe dem Lufteinlass und andererseits bis zum freien Ende des Luftumlenkstegs reichen.
  • Zudem ist aus der DE 102 37 235 B3 eine Luftzuführeinrichtung bekannt, die eine Wasserabscheideeinrichtung mit einer Umlenkschaufel aufweist. Zum Lenken (und Laminieren) des Luftstroms sind an der Umlenkschaufel Leitschaufeln vorgesehen, die nahezu senkrecht zur Umlenkschaufel angeordnet sind. Durch die Leitschaufel werden Geschwindigkeitsspitzen des Luftstroms im Abscheidungsquerschnitt vermieden.
  • Jedoch treten in diesen verschiedenen Systemen zur Frischluftzufuhr und Wasserabscheidung, die zur Luftumlenkung Luftumlenkelemente, wie beispielsweise einen großflächigen Luftumlenksteg, verwenden, große Druckverluste auf.
  • Weiterhin ist aus der DE 103 28 671 B3 eine Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung eines Kraftfahrzeugs bekannt, mit einer Umlenkkammer zur Wasserabscheidung, die eine in Einbaulage oben liegende Einlassöffnung, eine im Wesentlichen rechtwinklig dazu angeordnete Auslassöffnung und einen in Einbaulage unter der Einlassöffnung gelegenen Ablaufboden zum Sammeln und Ableiten von Wasser aufweist. Um ein Zerplatzen von aus der Luft abgeschiedenen Wassertropfen und eine Bildung von Sprühnebel zu verhindern, werden steil aufragende Lamellen der Umlenkkammer derart angeordnet, dass die Lamellen im freien Querschnitt zwischen Einlassöffnung und Ablaufboden in einem spitzen Winkel zur Einfallrichtung der Wassertropfen ausgerichtet sind und den Ablaufboden in Einfallrichtung vollständig überdecken.
  • Jedoch besteht bei vielen herkömmlichen Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtungen eines Kraftfahrzeugs das Problem, dass viel Bauraum erforderlich ist, da lange Wegstrecken zwischen Frischlufteintritt und Luftaustritt zum Klimagebläse erforderlich sind, um die gewünschte Wasserabscheidung zu erreichen. Zudem ist aufgrund des großen Bauraumbedarfs eine fahrzeugspezifische Gestaltung der Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung eines Kraftfahrzeugs nötig.
  • Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung eines Kraftfahrzeugs derart weiterzubilden, dass weniger Bauraum als bisher erforderlich und eine kompakte, einfache, standardisierte Bauweise erreichbar ist, bei der Frischlufteintritt und Luftaustritt nahe beieinander liegen können.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung eines Kraftfahrzeugs mit Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung angegeben.
  • In der erfindungsgemäßen Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung ist die Luftströmung durch lokal hohe Luftgeschwindigkeiten im Bereich des Lufteintritts aktiv am Wasserabscheidevorgang beteiligt. Dadurch erfolgt eine gezielte Mitführung der Tropfen zu bestimmten Wandbereichen, an denen sie durch Tropfenauffangelemente gesammelt und abgeführt werden. Dazu ist zwischen Lufteintritt- und -austritt eine Trennwand ausgebildet, insbesondere eine Trennwand mit einer scharfen Trennwandunterkante ohne Rundung, die auf beiden Seiten durch eine gleichgerichtete Luftströmung umspült wird. Dadurch werden die an dieser Kante abgehenden, besonders kritischen Tropfen gezielt in eine gewünschte Richtung gelenkt.
  • Auf diese Weise ist deutlich weniger Bauraum für die Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung erforderlich als im Stand der Technik. Dadurch kann eine kompakte, einfache, standardisierte Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung ausgebildet werden. Durch die lokal hohen Luftgeschwindigkeiten kann ergänzend auch eine Partikelvorabscheidung erfolgen. Darüber hinaus kann die erfindungsgemäße Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung mittels unterschiedlicher Adapter einfach für eine Luftansaugung über ein Haubengitter oder einen Haubenschacht verwendet werden.
  • Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung offensichtlich.
  • Dabei zeigen:
  • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung mit Luftansaugung durch ein Haubengitter,
  • 2 eine vergrößerte Darstellung der Trennwandunterkante aus 1,
  • 3 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung mit Luftansaugung durch einen Haubenschacht,
  • 4a und 4b verschiedene „Kapillar"-Rinnen an der Trennwand,
  • 5 eine Trennwand mit quergeneigter Trennwandunterkante,
  • 6 eine Trennwand mit gegenüber der Trennwandunterkante quergeneigter Luftströmung,
  • 7 ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung mit einer zweiten Trennwand und
  • 8 ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung mit Leitelementen im Lufteintrittsbereich.
  • Nachfolgend werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnung bevorzugte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung genauer beschrieben.
  • Das Grundprinzip der erfindungsgemäßen Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung besteht in einer Wasserabscheidung durch lokal hohe Luftströmungsgeschwindigkeiten.
  • In 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel für eine Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung mit einer Luftansaugung durch ein Haubengitter gezeigt. Hierbei wird, wie in 1 gezeigt, zuströmende Frischluft L durch gezielten Transport von über ein Lufteintrittsgitter 1 in einer Motorhaube 6 in einen Wasserkasten eingetragenen Regentropfen W mittels lokal hoher Luftströmungsgeschwindigkeiten in einem Querschnitt B aktiv an einer Tropfenabscheidung beteiligt. Durch die lokal hohen Luftströmungsgeschwindigkeiten mit hohem Impuls nach unten transportierte Tropfen W werden im Bereich ihres Auftreffens am Boden des Wasserkasten durch ein Tropfenauffangsystem 3 ohne Zerplatzen aufgefangen und über eine Wasserabfuhr 5 abgeführt. Ein bevorzugtes Tropfenauffangsystem 3 weist Lamellen auf, die derart geneigt sind, dass die Tropfen in einem spitzen Winkel auftreffen, wobei die Lamellen entweder quer über die Modellbreite verlaufen, wie in 1 gezeigt, oder sich längs erstrecken.
  • Die erfindungsgemäßen lokal hohen Luftströmungsgeschwindigkeiten werden durch eine Trennwand 2 zwischen Lufteintritt 1 und -austritt 4 erreicht, wobei die Trennwand 2 eine scharfe Trennwandunterkante 2a ohne Rundung aufweist. Durch die scharfe Trennwandunterkante 2a sind Oberflächen- oder Kapillarkräfte reduziert und es erfolgt ein geringeres Haften der Tropfen W an der Trennwandunterkante 2a. Zudem verhindert die scharfe Trennwandunterkante oder Abrisskante 2a gleichzeitig ein Wandern von Tropfen W von einer Vorder- zur Rückseite der Trennwand 2. Bevorzugt ist die Trennwandunterkante 2a vertikal oder bis zu ca. 20 Grad gegenüber der Vertikalen vom Luftaustritt 4 weg geneigt.
  • Nach unten gerichtete Strömungsgeschwindigkeiten an Vorder- und Rückseite der Trennwandunterkante 2a, d.h. eine anliegende, gesunde, stationäre Schichtströmung, wie in 2 gezeigt, damit an der Trennwandunterkante 2a abreißende Tropfen W einen hohen Impuls nach unten bekommen und nicht direkt zum Luftaustritt 4 fliegen, werden dadurch erreicht, dass sich ein Querschnitt zwischen Lufteintritt 1, in 1 als Querschnitt A bezeichnet, und ein Querschnitt auf Höhe der Trennwandunterkante 2a, in 1 als Querschnitt B bezeichnet, verjüngt. Hierdurch bildet sich eine beschleunigte Strömung L aus, die an der Trennwand 2 sauber anliegt, d.h. eine ablöse- und verwirbelungsfreie Schichtströmung. Zudem ist die Trennwand 2, deren unterer Bereich in 2 im Detail gezeigt ist, derart gestaltet, dass sich stromabwärts der Trennwand 2 ein stabiler Strömungswirbel StrW ausbildet, so dass auch auf der Rückseite der Trennwand 2 die Hauptströmung L nach unten gerichtet ist. In 2 bezeichnet WF einen Wasserfilm auf der Oberseite der Trennwand 2.
  • Schließlich ist der Strömungsquerschnitt zwischen Trennwandunterkante 2a und Boden des Wasserkastens, in 1 als Querschnitt C bezeichnet, deutlich größer als der Querschnitt B; er kann beispielsweise ungefähr um einen Faktor 2 größer sein. Auf diese Weise wird ein hoher Strömungsimpuls nach unten im Querschnitt B und ein niedriger Strömungsimpuls nach rechts zum Luftaustritt 4 in Querschnitt C erzielt.
  • Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung, das in 3 gezeigt ist, erfolgt die Luftansaugung durch einen Haubenschacht 1a zwischen Motorhaube und Windschutzscheibe 7. Von der Windschutzscheibe 7 ablaufendes Wasser wird dabei mittels einer Schwallwasserrinne 8 an einem Eindringen in die Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung gehindert. Zusätzlich kann auf der Oberseite der Trennwand 2 optional noch eine zweite Rinne 9 ausgebildet sein, in der sich an der Trennwand 2 ablaufendes Wasser sammelt.
  • In diesem zweiten Ausführungsbeispiel erfolgt eine Querschnittsverjüngung zwischen einem Querschnitt A und einem Querschnitt B. Die Querschnittsverjüngung kann genau wie im Fall der Luftansaugung über ein Haubengitter (Lufteintrittsgitter 1 gemäß 1) auch durch Reduktion der Modellbreite realisiert werden. Die Oberfläche der Trennwandunterkante 2a, durch die die Größe und Verteilung der an der Unterkante 2a abreißenden Tropfen W vorteilhaft beeinflusst werden kann, ist vorteilhafterweise beispielsweise hydrophob oder hydrophil.
  • Weiterhin können in einer Weiterbildung der Erfindung an der Trennwandvorderseite Kapillar-Rinnen 10, wie in 4a und 4b gezeigt, ausgebildet sein. Die Kapillar-Rinnen 10 führen zu einer vorteilhaften Verteilung des Wasserfilmes und der an der Trennwandunterkante 2a abreißenden Tropfen W über die Modellbreite in y-Richtung. In den 4a und 4b sind verschiedene Varianten für Kapillar-Rinnen 10 gezeigt.
  • Zudem kann die Trennwandunterkante 2a, wie in 5 gezeigt, in Querrichtung geneigt sein bzw. es kann, wie in 6 gezeigt, auch die in 6 durch Pfeile veranschaulichte Luftströmung im Bereich der Trennwandunterkante 2a eine Quergeschwindigkeitskomponente aufweisen. Dadurch werden die Tropfen W entlang der Trennwandunterkante 2a in Querrichtung transportiert und können an einer Seitenwand 11 des Wasserkastens abgeführt werden.
  • Ergänzend kann, wie in 3 gezeigt, eine zweite Rinne 9 ausgebildet sein, um einen Teil des Wasserfilms schon vor der Trennwandunterkante 2a abzuführen.
  • Weiterhin kann gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung, wie in 7 gezeigt, eine zweite Trennwand 12 stromabwärts der ersten Trennwand 2 ausgebildet sein. Dabei bildet die erste Trennwand 2 mit der zweiten Trennwand 12 einen sich verjüngenden Kanal 13 und erhöht dadurch auf der Rückseite der ersten, nassen Trennwand 2 den Strömungsimpuls nach unten. Ansonsten unterscheiden sich der Aufbau und die Funktionsweise nicht von dem in 1 beschriebenen Aufbau und der Funktionsweise.
  • Alternativ zu der in 1 gezeigten Anordnung des Wasserkastens, kann der Querschnitt B auch in vertikaler Richtung liegen, d.h. der Wasserkasten um 90 Grad gedreht, ausgebildet sein.
  • Weiterhin können gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung, wie in 8 gezeigt, ergänzend zu dem in 1 gezeigten Aufbau im Lufteintrittsbereich 1 zwischen dem Querschnitt A und B zusätzlich Leitelemente 15 ausgebildet sein. Dadurch ergeben sich sich verjüngende Strömungskanäle 14 zwischen den Leitelementen bzw. Lamellen 15, durch die eine anliegende, beschleunigte Strömung auf beiden Lamellenseiten entsteht. An den Lamellen 15 werden die einfallenden Tropfen W aufgefangen, als Wasserfilm gesammelt und an der Lamellenunterkante als große Tropfen mit der Luftströmung abtransportiert.
  • Aufgrund dieser zusätzlichen Leitelemente 15 ergibt sich eine zusätzliche Führung der Luftströmung L und eine Reduktion von Einströmverlusten. Zudem wird ein direkter Tropfendurchschlag von außen bis zum Wasserkastenboden verhindert, da die Leitelemente 15 bereits im Lufteintrittsquerschnitt die einfallenden Tropfen W aufnehmen und mit Wasser benetzt werden. Dadurch werden an der jeweiligen Lamellenunterkante Tropfen W aus dem Wasserwandfilm herausgerissen und durch die hohen lokalen Luftströmungsgeschwindigkeiten nach unten transportiert. Zusätzlich erfolgt eine Entlastung der Trennwandunterkante 2a, wobei die einfallende Wassermenge auf mehrere Kanten, nämlich die Lamellenunterkanten und die Trennwandunterkante 2a verteilt wird. Dadurch wird auch der Wassereinfall am Wasserkastenboden über eine größere Fläche verteilt, wodurch eine geringere Gefahr der Lachenbildung entsteht. Schließlich erfolgt eine verbesserte Abscheidung von kleinen Tröpfchen, die aufgrund ihres geringen Eigengewichts für die Wasserabscheidung besonders kritisch sind. Die kleinen Tröpfchen gelangen auf die im Luftstrom stehenden Oberflächen der Lamellen 15, benetzen diese und reißen dann als große Tropfen an der Trennwandunterkante 2a ab. Ansonsten unterscheiden sich Aufbau und Funktionsweise nicht von der unter Bezugnahme auf 1 beschriebenen.
  • Die erfindungsgemäße Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau kann als standardisierte Box mit unterschiedlichen Adaptern zum Haubenschlitz, d.h. vertikaler Luftansaugung, bzw. Haubenschacht, d.h. horizontaler Luftansaugung, d.h. zur Motorhaube, und/oder unterschiedlichen Adaptern zum Klimagebläse verwendet werden.

Claims (16)

  1. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung eines Kraftfahrzeugs mit einer Eintrittsöffnung (1; 1a), einer Austrittsöffnung (4) und einem dazwischen ausgebildeten Wasserkasten mit einem Tropfenauffangsystem (3) und einer Wasserabfuhröffnung (5), wobei zwischen der Eintrittsöffnung (1; 1a) und der Austrittsöffnung (4) eine Trennwand (2) derart ausgebildet ist, dass sich ein Querschnitt (A) an der Eintrittsöffnung (1) auf einen Querschnitt (B) auf Höhe einer Trennwandunterkante (2a) verjüngt, und ein Querschnitt (C) zwischen der Trennwandunterkante (2a) und einer Bodenfläche des Wasserkastens deutlich größer ist als der Querschnitt (B) auf der Höhe der Trennwandunterkante (2a), dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Trennwandunterkante (2a) hydrophob oder hydrophil ist.
  2. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung eines Kraftfahrzeugs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwandunterkante (2a) als scharfe Trennwandunterkante ohne Rundung ausgebildet ist.
  3. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwandunterkante (2a) vertikal oder bis zu 20 Grad gegenüber der Vertikalen von der Austrittsöffnung (4) weg geneigt ist.
  4. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwandunterkante (2a) quergeneigt ist, so dass Tropfen (W) entlang der Trennwandunterkante (2a) in Querrichtung transportiert und an einer Seitenwand (11) des Wasserkastens abgeführt werden.
  5. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Luftströmung im Bereich der Trennwandunterkante (2a) eine Quergeschwindigkeits-Komponente aufweist, so dass durch diese Tropfen (W) entlang der Trennwandunterkante (2a) in Querrichtung transportiert und an einer Seitenwand (11) des Wasserkastens abgeführt werden.
  6. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Trennwandvorderseite Kapillar-Rinnen (10) ausgebildet sind, die zu einer günstigen Verteilung eines Wasserfilms auf der Trennwand (2) und von an der Trennwandunterkante (2a) abreißenden Tropfen (W) führen.
  7. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass stromabwärts der Trennwand (2) eine weitere Trennwand (12) ausgebildet ist, wobei die Trennwand (2) mit der weiteren Trennwand (12) einen sich verjüngenden Kanal (13) bildet.
  8. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Eintrittsbereich zwischen dem Querschnitt (A) an der Eintrittsöffnung (1) und dem Querschnitt (B) auf der Höhe der Trennwandunterkante (2a) Leitelemente (15) ausgebildet sind, wobei zwischen den Leitelementen (15) sich verjüngende Strömungskanäle (14) gebildet sind.
  9. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnung (1) mit einem Lufteintrittsgitter abgedeckt ist.
  10. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittöffnung (1) ein Haubenschacht (1a) ist.
  11. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite der Trennwand (2) eine Rinne (9) ausgebildet ist, die einen Teil eines Wasserfilms schon vor der Trennwandunterkante (2a) abführt.
  12. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Eintrittsöffnung (1a) eine Schwallwasserrinne (8) für am Fahrzeug oberhalb der Eintrittsöffnung (1a) ablaufendes Wasser ausgebildet ist.
  13. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung als Einrichtung zur Partikelvorabscheidung wirkt.
  14. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Tropfenauffangsystem (3) Lamellen aufweist, die derart geneigt sind, dass die Tropfen in einem spitzen Winkel auftreffen, wobei die Lamellen entweder quer über die Breite verlaufen oder sich längs erstrecken.
  15. Frischluftzuführ- und Waserabscheideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Tropfenauffangsystem (3) an der Bodenfläche des Wasserkastens ausgebildet ist.
  16. Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Frischluftzuführ- und Wasserabscheideeinrichtung als standardisierte Box mit unterschiedlichen Adaptern zum Haubenschlitz, d.h. vertikaler Luftansaugung, bzw. Haubenschacht, d.h. horizontaler Luftansaugung, und/oder unterschiedlichen Adaptern zum Klimagebläse ausgebildet ist.
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