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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ermittlung belastungsabhängiger Tragwerksverformungen,
insbesondere an Brücken,
wobei definierte Belastungen mit Fahrzeugen bekannter Massen in
das zu untersuchende Tragwerk eingetragen werden und die als Folge
am Tragwerk entstehenden Verformungen ermittelt werden sowie eine
Vorrichtung zur Messung der Verformungen von Tragwerksteilen.
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Die
Erfindung ist geeignet zur schrittweisen Belastung von Tragwerken
und Messung der zugeordneten belastungsabhängigen Verformungen an diesen
Tragwerken, insbesondere Brücken
unterschiedlicher Bauweise und Konstruktion mit kleineren bis mittleren
Spannweiten der Einzelfelder sowie vergleichbarer Hochbauten, wobei
diese Verformungen in der Regel durch kurzzeitig wirkende äußere, nach
Angriffsort und Größe bekannte
Belastungen verursacht werden.
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Die
zuverlässige
Messung der belastungsabhängigen
Verformungen ist zum Beispiel zwingend notwendig im Zusammenhang
mit Probebelastungen zwecks Bestimmung der wirklichen Belastungs-Verformungs-Funktion
des untersuchten Tragwerks mit dem Ziel einer Bewertung der aktuell
vorhandenen Tragfähigkeit
oder der Identifikation charakteristischer Klassifizierungsmerkmale,
mit deren gesichertem Nachweis Rückschlüsse auf
bestimmte Konstruktionsmerkmale und damit verbundene spezifische
Tragreserven gezogen werden können.
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Im
Stand der Technik ist es bekannt, dass zur Erzeugung definierter
Belastungen durch Eintragung von Kräften in das zu untersuchende
Tragwerk, als deren Reaktion die zu messenden Verformungen entstehen,
Fahrzeuge bekannter Masse einzusetzen. Ein derartiges Verfahren
ist beschrieben in Vockrodt, H.-J.; Schwesinger, P.: Experimentelle Tragfähigkeitsanalyse
einer historischen Bogenbrücke
in Erfurt, Bautechnik 79 (2002) 6, S. 355–367.
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Ferner
sind auch spezielle Belastungseinrichtungen in Bolle, G.; Bucher,
Chr.; Huth, O.; Schwesinger, P.: Experimentelle Tragsicherheitsbewertung
der Brücke über die
Ilm in Darnstedt, Schriftenreihe des FB Bauingenieurwesen der HS
Bremen, Heft 11, S. 109...122, (1998) beschrieben. Diese Belastungseinrichtungen
bestehen aus mehreren, an die zu belastende Konstruktion durch Zugstangen angekoppelte
Belastungsrahmen, die an den Lasteinleitungspunkten auf dem Tragwerk
gelagert sind. An den Rahmenenden sind Zugstangen und Rahmen mit
zwischengeschalteten hydraulischen Pressen kraftschlüssig miteinander
verbunden. Die erzeugten Kräfte
werden einerseits über
die Zugstangen an den Tragwerksenden verankert, andererseits wirken
sie in gleicher Größe, aber
entgegen gesetzter Richtung in den Lasteinleitungspunkten als äußere Belastung
auf das Tragwerk. Bei dieser Anordnung wirken die Kräfte im so
genannten Kräftekreislauf
h. h. andere Kontruktionsteile, wie z. B. die Gründung, bleiben dabei unbelastet.
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Bei
den in Schwesinger, P.; Thor, B.: Verfahrens- und bauwerksbezogene
Erfahrungen aus den Thüringer
BELFA-Pilotobjekten Thalbürgel
und Kleinmölsen.
Fachtagung Bauwerksdiagnose "Praktische Anwendungen Zerstörungsfreier
Prüfungen" der DGZfP, Leipzig
25.–26.10.2001;
DGZfP-Berichtsband 76 CD sowie in
DE 199 25 269 C1 beschriebenen Verfahren
werden speziell entwickelte Belastungsfahrzeuge verwendet.
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Die
dort beschriebenen Lösungen
gestatten die hydraulische Krafterzeugung in frei wählbaren Belastungsstufen,
wobei das Tragwerk unmittelbar vor Belastungsbeginn ohne Lasteinwirkung
bleibt. Allerdings entstehen hier vergleichsweise hohe Kosten, die
einer breiteren Anwendung dieser Methode bisher im Wege stehen.
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Es
ist weiter bekannt, dass zur Messung derartiger Verformungen (beispielsweise
vertikale oder horizontale Verschiebungen) sowie begleitender Einflüsse (z.
B. Temperatur) elektrische Messverfahren zum Einsatz kommen, mit
deren Hilfe die Beträge
unterschiedlicher Messgrößen in vielen,
im Sinne des zu verfolgenden Ziels geeigneten Stellen des zu beobachtenden
Tragwerks gleichzeitig oder seriell bestimmt werden können. Diese
Art von Verformungsmessungen erfordert unter anderem in jedem Fall eine
standsichere, durch die äußere Einwirkungen (Kälte, Temperatur)
weitgehend unbeeinflusste (neutrale) Bezugs- und Messbasis, an der
Sensoren oder Messfühler
befestigt werden können.
Zwecks Vermeidung von Messfehlern sollen möglichst alle Störgrößen, wie
mechanische Interaktionen zwischen Messbasis und Tragwerk bzw. den
einzutragenden Kräften
und durch diese verursachte mechanischen Wirkungen zuverlässig unterbunden
werden. Neben der bereits erwähnten
mechanischen und thermischen Unempfindlichkeit beziehen sich weitere
relevante Anforderungen auf die zu überbrückende Spannweite (möglichst
bis etwa 15 m oder größer) und
auf eine geringe Masse der Elemente, so dass vor allem auch unter
oft schwierigen Einsatzbedingungen einfache Handmontage anwendbar
bleibt. Allerdings sind die genannten Anforderungen nur schwer miteinander
vereinbar, so dass bekannt gewordene Lösungen hinsichtlich des eingesetzten
Materials (meist Stahl, Aluminium oder Holz) sowie bezüglich ihrer
konstruktiven Gestaltung (z. B. vollwandige oder aufgelöste Träger, Fachwerk-
oder Bogenkonstruktionen, Rohrgerüsttürme) nicht befriedigen, zumal
auch hier Transport, Montage und Vorhaltung u. U. ebenfalls hohe
Aufwendungen verursachen.
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Es
ist weiterhin bekannt, dass zur Bewertung der Tragfähigkeit
von nach Bauweise, Material, Geometrie und Alter ähnlicher
bzw. vergleichbarer Tragwerke oder Tragwerksteile (z. B. auch in
größerer Anzahl
ausgeführte
typisierte Konstruktionslösungen) nur
eine relativ kleine Stichprobe der zu bewertenden Grundgesamtheit
unter Anwendung der oben beschriebenen Untersuchungsmethoden experimentell belastet
wird und die gefundenen Ergebnisse mit Hilfe statistischer Methoden
und unter Einführung
zusätzlicher
Sicherheitsbeiwerte auf alle in Betracht kommenden Einzeltragwerke übertragen
werden.
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In
DE 101 10 606 A1 wird
ein Verfahren zur kontrollierten Nutzungsdauerverlängerung
von Tragwerken, insbesondere von Brücken, beschrieben.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die experimentelle Bewertung
der Tragfähigkeit
sowie die Durchführung
herkömmlicher
Probebelastungen hinsichtlich der Messung der Verformungen so weit
zu vereinfachen, dass der objektive Charakter der damit zu gewinnenden
Informationen erhalten bleibt und gleichzeitig die entstehenden
Kosten verringert werden.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem
Verfahren, welches die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist,
und mit einer Vorrichtung, welche die im Anspruch 10 angegebenen
Merkmale aufweist, gelöst.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
ermöglicht
beispielsweise die Anwendung der Methode der experimentellen Tragsicherheitsbewertung
im weiteren Sinne, aber auch die Durchführung herkömmlicher Probebelastungen hinsichtlich
der Messung der Verformungen, partiell zu vereinfachen, so dass
im zuerst genannten Fall der objektive Charakter der damit zu gewinnenden
Informationen erhalten bleibt und gleichzeitig insbesondere bei
der Untersuchung von Brücken
kleinerer Spannweiten, deren Anteil am Gesamt-Brückenbestand ca. 70% beträgt, unabhängig von
der angewendeten Belastungsmethode die entstehenden Kosten verringert
werden können.
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Insbesondere
wird der Zeit- und Kostenaufwand bei der Vorbereitung und Durchführung einer experimentellen
Tragsicherheitsbewertung (oder einer herkömmlichen Probebelastung) erstens
dadurch verringert, dass eine Messbasis mit zweckentsprechenden
Eigenschaften, insbesondere geringe Eigenmasse, raumsparende Konstruktion,
leichte Handmontage, hohe Festigkeit, geringe mechanische und thermische
Verformbarkeit, als Teil einer Baukastenlösung zur Anwendung kommt.
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Zweitens
wird zur stufenweisen Be- und Entlastung einer Fahrspur eines Tragwerks
auf der Grundlage von Ergebnissen vorher durchgeführter Vergleichs-
und Nachrechnungen (Verformungs-Sollwerte) ein geeignetes mehrachsiges,
für den
normalen Straßenverkehr
zugelassenes Fahrzeug (z. B. ein vierachsiger Kranwagen geeigneter
Abmessungen und Gesamtmasse) genutzt, von dessen Verfügbarkeit
in der Nähe
des Bauwerksstandortes ausgegangen werden kann. Der Belastungsversuch
endet mit dem Erreichen der Versuchsziellast, sofern nicht zuvor
die Einhaltung anderer Kriterien die Beendigung des Belastungsvorganges
erfordern.
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Drittens
gestatten die mit den beiden erstgenannten, erfindungsgemäß gelösten Teilaufgaben
erschließbaren
Kostenminderungen in geeigneten Fällen (durch die nun überschüssigen finanziellen
Mittel) die Vergrößerung einer
Stichprobe für
den Schluss auf eine Grundgesamtheit von nach Bauweise, Material,
Geometrie und Alter ähnlichen
bzw. vergleichbaren Tragwerken oder Tragwerksteilen, deren Tragfähigkeit
durch Übertragung
der Ergebnisse einer experimentell untersuchten Strichprobe dieser
Grundgesamtheit unter Inkaufnahme eines sonst nicht zu berücksichtigenden,
mit subjektiv bestimmten Anteilen behafteten Sicherheitsbeiwertes
zu bewerten wäre.
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Umgekehrt
erlaubt die Kenntnis der statistisch gesicherten, mit Hilfe geeigneter
Messtechnik unter spezifischen Randbedingungen (Temperatur, statische
oder dynamische Messungen bei verschiedenen Fahrgeschwindigkeiten)
online registrierten Zeit-/Last-Verformungs-Funktionen eines Tragwerks viertens
die Kalibrierung seines kurzeitigen Last-Verformungsverhaltens.
Die Verfügbarkeit
dieser damit bekannten Kalibrierdaten erlaubt die Kontrolle der eingesetzten
Messtechnik hinsichtlich ihrer zeitabhängigen Stabilität und Zuverlässigkeit,
daneben gestattet sie Rückschlüsse auf
eine sich ggf. in größeren Zeiträumen verändernde
Gebrauchstauglichkeit hinsichtlich der Tragfähigkeit der Konstruktion (z.
B. als Folge unerkannter Schädigungsprozesse)
und schließlich
die Auswertung von unter Verkehrsbelastung z. B. dynamisch gemessenen
und registrierten Zeit-Verformungs-Funktionen hinsichtlich der Masse (Last)
des die Verformungen auslösenden
Fahrzeuges.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
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In
den zugehörigen
Zeichnungen zeigen:
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1 bis 4 den
Einsatz eines Belastungsfahrzeuges in vier verschiedenen Laststellungen
(Belastungsstufen),
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5 bis 7 die
Laststellungen und Verformungsmessstellen MS 1 bis 3 am zu belastenden Tragwerk.
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8 bis 10 die
Messgrößen-Weg/Zeit-Funktionen
für die
Messstellen MS 1 bis 3,
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11 ein
Stützelement
und
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12 ein
aus CFK-Rohren und Füllelementen
zusammengesetztes Trägerelement.
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Wie
aus den 1 bis 4 ersichtlich
ist, befindet sich das Belastungsfahrzeug zunächst in Laststellung LS 0 außerhalb
des messbereit instrumentierten Bauwerks. Als Belastungsfahrzeug
wird im dargestellten Beispiel ein vierachsiger Kranwagen geeigneter
Geometriedaten und achsweise bekannter Masse verwendet. Die im Rahmen
spezieller Voruntersuchungen nach Größe und Lage ermittelten, während des
Versuchs zu realisierenden weiteren drei Laststellungen sind am
zu belastenden Tragwerk markiert und können mittels einer mit dem
Belastungsfahrzeug gekoppelten Positions-Messeinrichtung (z. B.
Inkremental-Geber) kontrolliert angefahren und zusammen mit den
am Bauwerk angebrachten Sensoren MS 1 bis MS 3 (5 bis 7)
registriert werden.
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Anschließend fährt das
Belastungsfahrzeug in Fahrspur 1 langsam auf das Bauwerk, so dass
es in der in 2 dargestellten Laststellung
LS 1 zum Stillstand kommt. Während
dieses Belastungsvorganges werden die Beträge der zu beobachtenden Messgrößen online
ausgelesen und in Form von Messgrößen-Zeit-Funktionen für jede Messstelle registriert.
Der Vorgang ist beendet, wenn das Belastungsfahrzeug seine Ausgangsposition
Laststellung LS 0 wieder erreicht hat. Nach Bewertung der Messdaten
und Freigabe der nächsten Laststufe
nimmt das Belastungsfahrzeug die in 3 gezeigte
Position für
die Laststellung LS 2 ein und fährt
nach Abschluss der anschließenden
Messphase erneut in Laststellung LS 0 zurück. Schließlich wird der Vorgang nach
Freigabe für
die gleiche Fahrspur in analoger Weise ein drittes Mal durchgeführt, wobei
die in 4 dargestellte Position der Laststellung LS 3
eingenommen wird. Durch Wiederholung der Belastungsfolgen Laststellung
LS 1 bis Laststellung LS 3 mit Durchführung der entsprechenden Messungen wird
der gesamte beschriebene Vorgang in gleicher Weise für Fahrspur
2 ausgeführt.
Im Fall einer gewünschten
gleichzeitigen Belastung beider Fahrspuren (Haupt- und Nebenspur) nimmt
das erste Belastungsfahrzeug erneut die Position der Laststellung LS
3 in Fahrspur 1 ein und verbleibt bei fortlaufender Messung in dieser
Position. Anschließend
fährt ein zweites
Belastungsfahrzeug (ggf. mit veränderter Gesamtmasse)
messtechnisch kontrolliert schrittweise die entsprechenden Laststellungen
LS in Fahrspur 2 an.
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In
den 5 bis 7 sind die Positionen der vier
Laststellungen LS 0 bis LS 3 sowie der Verformungsmessstellen MS
1 bis MS 3 dargestellt.
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Die 8 bis 10 zeigen
Beispiele für
die während
der Belastungsvorgänge
ermittelten Beträge
der zu beobachtenden Messgrößen, die
online ausgelesen und in Form von Messgrößen-Zeit-Funktionen für jede Messstelle
aufgezeichnet wurden. Dabei entspricht 8 der Belastung
in Laststellung 1, 9 der Belastung in Laststellung
2 und 10 der Belastung in Laststellung
3.
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Die 11 und 12 erläutern eine
Ausführungsform
für eine
als Baukasten ausgeführte Messbasis.
Der Baukasten besteht aus zwei Grundelementen, nämlich Stützelementen 1 und
Trägerelementen 2,
die mit Verbindungselementen verbunden sind. Die Verbindungselemente
dienen z. B. zur Ankopplung von Sensoren 3 und zur Verbindung
der Grundelemente untereinander oder mit dem Auflager. Die Sensoren 3 sind
an einzelnen Grundelementen oder am Rahmen befestigt, der durch
Verbinden der Stützelemente 1 und
Trägerelemente 2 gebildet wird.
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Das
in 11 dargestellte Stützelement besteht aus einem
handelsüblichen
Nivellierstativ, an dem teleskopierbare Rohre 1.1 aus CFK
angeordnet sind.
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In 12 ist
eine Ausführungsform
für ein aus
CFK-Rohren und Füllelementen
zusammengesetztes Trägerelement
mit dreieckigem Querschnitt dargestellt. Das Trägerelement ist mit einer längsverschiebbaren
Auflagerelement 2.1 versehen, auf dem beispielsweise auch
Sensoren befestigt werden können
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- LS
0
- Ausgangsstellung
der Belastung
- LS
1
- erste
Laststellung
- LS
2
- zweite
Laststellung
- LS
3
- dritte
Laststellung
- MS
1
- erste
Messstelle
- MS
2
- zweite
Messstelle
- MS
3
- dritte
Messstelle
- 1
- Stützelement
- 1.1
- teleskopierbares
Rohr
- 2
- Trägerelement
- 2.1
- verschiebliches
Auflagerelement
- 3
- Sensor