DE10122877A1 - Verfahren zum Schutz einer Motorsteuerung und Schutzeinrichtung - Google Patents

Verfahren zum Schutz einer Motorsteuerung und Schutzeinrichtung

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DE10122877A1 DE2001122877 DE10122877A DE10122877A1 DE 10122877 A1 DE10122877 A1 DE 10122877A1 DE 2001122877 DE2001122877 DE 2001122877 DE 10122877 A DE10122877 A DE 10122877A DE 10122877 A1 DE10122877 A1 DE 10122877A1
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/08Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors
    • H02H7/0833Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors for electric motors with control arrangements
    • H02H7/0844Fail safe control, e.g. by comparing control signal and controlled current, isolating motor on commutation error

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schutz einer Motorsteuerung, insbesondere einer Motorsteuerung für ein Wäschebehandlungsgerät, und eine dementsprechende Schutzeinrichtung. DOLLAR A Um ein Verfahren und eine dementsprechende Vorrichtung zur Verbesserung des Schutzes von Motorsteuerungen zu schaffen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass von der Motorsteuerung (3) ausgesandte Schaltsignale (S1, S2, TRIAC_IN) für Relais (S1, S2) und einen Leistungsschalter (TRIAC) etc. in einer Schutzeinrichtung (7) überprüft werden und im Fall fehlerhafter Schaltzustände und insbesondere bei Beschädigungsgefahr der Leistungsschalter (TRIAC) durch ein Ausgangssignal (TRIAC_OUT) der Schutzeinrichtung (7) abgeschaltet wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schutz einer Motorsteuerung, insbesondere einer Motorsteuerung für ein Wäschebehandlungsgerät, und eine dementsprechende Schutzeinrichtung.
  • Unter den Begriff des Wäschebehandlungsgerätes fallen u. a. Waschmaschinen, Schleudern und Wäschetrockner. Diese Maschinen umfassen eine in bekannter Weise drehbar gelagert und elektromotorisch angetriebene Wäschetrommel, die zur Aufnahme des Waschguts oder der Wäsche ausgebildet ist. Den sich ändernden Anforderungen hinsichtlich einem erforderlichen Antriebsmoment, einer Soll-Drehzahl oder auch einer Drehrichtung entsprechend wird ein jeweiliger Elektromotor durch eine Motorsteuerung angesteuert. Motorsteuerungen für Wäschebehandlungsgeräte sind also in der Regel so konzipiert, dass sie einen Trommelrechtslauf, als auch einen Trommellinkslauf bei weiteren einstellbaren Eigenschaften ermöglichen. Die Auswahl der Laufrichtung wird durch die Motorsteuerung z. B. über zwei Relais bewerkstelligt, die den Strom durch die Feldwicklung des Motors umschalten können. Dabei wird unter dem Begriff der Motorsteuerung im Rahmen der vorliegenden Erfindung jeder Teil von einem Mikrocontroller bis zu Schaltmitteln verstanden, wie z. B. Relais oder Teile einer Leistungselektronik.
  • Je nachdem in welcher Richtung der Strom durch die Erreger- bzw. Feldwicklung fließt, dreht sich der Rotor nach rechts oder nach links. Wesentlich für die fehlerfreie Funktion der Schaltung ist u. a., dass die Reversier-Relais nur in stromlosem Zustand geschaltet werden. Zu diesem Zweck wird der Motorstrom in bekannten Schaltungen über einen Triac vor dem Umschaltvorgang der Reversier-Relais abgeschaltet. Nach dem Umschaltvorgang wird der Motor-Triac wieder angesteuert, um den Rotor bzw. die Wäschetrommel in die entgegengesetzte Richtung drehen zu lassen.
  • Die Ansteuerung des Motor-Triacs und der Reversier-Relais wird heute meist von einem Mikrocontroller vorgenommen. Bei einem Fehlerzustand des Mikrocontrollers kann es daher vorkommen, dass die Prozessorausgänge, welche die Relais und den Motor-Triac ansteuern, gleichzeitig durch entsprechende Schaltsignale aktiviert werden. In diesem Fall würde der Motor-Triac angesteuert werden, und gleichzeitig würden die Relais schalten. Das Ansteuern des Motor-Triacs hat besonders bei Stillstand des Motors das Fließen eines hohen Motorstroms zur Folge. So kann es passieren, dass beim Aufreißen des Stromkreises durch die Relais ein Funken in einem Relais entsteht, der die Feldwicklung kurzschließt. Wird dieser Fall bzw. Fehlerzustand nicht sofort erkannt und entsprechend reagiert, so fließt ein sehr hoher Strom. Dieser Strom wird im wesentlichen nur durch den ohmschen Widerstand der Ankerwicklung begrenzt. Dabei werden die Reversier-Relais meist schon bei einmaligem Auftreten eines derartige Fehlers insbesondere durch Abbrand der Kontakte und/oder die hohen Temperaturen beschädigt. Auch weitere in dem Strompfad liegende Bauteile können leicht Schaden nehmen. Eine zuverlässige Funktion ist daher anschließend nicht mehr gewährleistet, so dass die genannten Teile ausgetauscht werden müssen.
  • Es gibt bekannte Lösungsansätze für dieses Problem, die auf jeweils verschiedenen Konzepten beruhen:
  • a) Motorstromüberwachung
  • Hierbei wird über eine Zusatzschaltung der Motorstrom gemessen und bei Überschreitung eines vorher festgelegten Grenzwertes wird der Motorstrom abgeschaltet. Die Abschaltung wird durch eine Torschaltung erreicht, welche die Zündimpulse für den Motor-Triac nicht mehr passieren lässt.
  • b) Zyklisches Überprüfen der Ausgangsregister des Mikrocontrollers
  • Die Software überprüft bei diesem Verfahren in sehr kurzen Zeitabständen den Zustand der Ausgangsregister. Befindet sich ein Ausgangsregister im falschen Modus oder enthält es eine zu diesem Zeitpunkt ungültige Bitkombination, dann wird dies von der Software erkannt und korrigiert. Wichtig ist aber, dass diese Überprüfung sehr schnell geschieht, bevor sich der Fehler schädigend in der Motorsteuerung bemerkbar macht.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine dementsprechende Vorrichtung zur Verbesserung des Schutzes von Motorsteuerungen zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch 1 und durch eine Schutzeinrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 5 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der jeweiligen Unteransprüche.
  • Ein erfindungsgemäßes Verfahren sieht vor, dass von einer Motorsteuerung ausgesandte Schaltsignale für Relais und ein Leistungsschalter etc. in einer Schutzeinrichtung logisch überprüft werden. Dabei wird im Fall fehlerhafter Schaltzustände, und insbesondere bei Beschädigungsgefahr, der Triac durch ein Ausgangssignal der Schutzeinrichtung abgeschaltet. Durch kurze Reaktionszeiten der Schutzeinrichtung wird in einem Fehlerfall ein sofortiges Eingreifen ermöglicht so dass eine Beschädigung der Reversier- bzw. Umschalt-Relais und jener die in dem Strompfad liegenden Bauteile sicher vermieden wird.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung wird im Fall fehlerhafter Schaltzustände von der Schutzeinrichtung eine Warnmeldung ausgesandt, vorzugsweise an die Steuerung bzw. eine Mikrocontroller. Durch diese Warnmeldung wird die Steuerung beispielsweise zu einer Neubestimmung der Schaltzustände veranlasst und insbesondere in einen definierten Ausgangszustand zurückgesetzt. Da in der Regel der Durchlauf eines derartigen Verfahrensabschnitts eine gewisse Rechenzeit beansprucht ergibt sind in Kombination mit der vorstehend beschriebenen Basisform eines erfindungsgemäßen Verfahrens eine hohe Sicherheit gegen jegliche Art von Beschädigung von Bauteilen der Motorsteuerung und angeschlossener Elemente, da unmittelbar ein Eintreten fehlerhafter Schaltzustände der Leistungsschalter in Form eines Triac durch ein Ausgangssignal der Schutzeinrichtung abgeschaltet wird. Durch die Warnmeldung wird andererseits ein lang andauernder Stillstand der Motorsteuerung und damit verbunden ein Stillstand eines Wäschebehandlungsgerätes vermieden, da durch die Warnmeldung eine Neubestimmung der Schaltzustände in der Steuerung bzw. in einem Mikrocontroller veranlasst wird. Ein fehlerhafter Schaltzustand wird damit von der Schutzeinrichtung schnell und ohne Beschädigung der Motorsteuerung erkannt und kann so kurzfristig behoben werden, dass in einer Gesamtlaufzeit eines programmierten Betriebs des Wäschebehandlungsgerätes insgesamt keine nennenswerte Verzögerung auftritt. Dabei werden im Fall fehlerhafter Schaltzustände im wesentlichen zeitgleich der Triac abgeschaltet und die Warnmeldung von Schutzeinrichtung an die Steuerung abgesandt.
  • In einer Ausbildungsform der Erfindung wird in einem Fehlerfall die Warnmeldung als ein Reset-Signal ausgelöst. Das Auslösen des Reset dient in bekannter Weise dazu, einen definierten Arbeitspunkt für einen erneuten Ansteuerversuch zu erzeugen. Außerdem wird damit vorzugsweise auch gewährleistet, dass der Mikrocontroller einen möglichen Fehlerzustand verlässt.
  • Vorteilhafterweise wird in einer Ausführungsform der Erfindung der Steuerung mit der Warnmeldung eine Fehlerinformation übermittelt, insbesondere mit Angabe von Systemparametern und/oder Schaltstellungen der Relais. Auf der Grundlage diese Informationen kann eine Neubestimmung oder Korrektur der Schaltzustände beschleunigt werden. Zudem wird in einer Weiterbildung eine Kurz-Historie vorzugsweise zur Darstellung des Betriebs vor Eintreten eines jeweiligen Fehlers bzw. fehlerhaften Schaltzustandes gespeichert, die beispielsweise eine Diagnose und Fehlerbehebung insbesondere im Fall gehäuft auftretender fehlerhafter Schaltzustände erleichtert.
  • Die nachfolgend auch unter Bezugnahme auf ein Ausführungsbeispiels beschriebene Schutzschaltung ist sehr funktionssicher, da es sich um eine Hardwaremaßnahme handelt. Es ist sehr vorteilhaft, durch eine reine Hardwaremaßnahme in Form einer erfindungsgemäßen Logikschaltung sicherzustellen, dass z. B. der Motor-Triac nicht angesteuert wird, während die Reversier-Relais schalten. Durch das rein digitale Funktionsprinzip der Schutzschaltung beeinflussen die Toleranzen der verwendeten Bausteine die Funktionalität der Schaltung kaum. Logikschaltungen arbeiten insbesondere bei geringer Anzahl aufeinander folgender Gatter schnell und sind dabei preiswerter als bekannte software-basierte Lösungen. Ferner weisen Logikschaltungen eine geringe Baugrößen auf, so dass sie als kompakte Zusatzmodule nachgerüstet werden können. Als getestete Baugruppen können Logikschaltungen jedoch auch in einem Mikrocontroller integriert werden.
  • Zudem werden logischen Gatter einer erfindungsgemäßen Schutzeinrichtung nur gering belastet, da erfindungsgemäß nur von einer Motorsteuerung ausgesandte Schaltsignale verarbeitet werden. Die Schaltung lässt sich auch deshalb kostengünstig realisieren, weil in Form der Schaltsignale weder hohe Ströme noch hohe Spannungsdifferenzen an den Gattern auftreten. Durch die geringe elektrische Belastung der Bauteile erhöht sich auch die Lebensdauer gegenüber anderen Schutzmethoden. Zudem ist die Schutzschaltung auch noch nach mehrmaligem Auftreten eines Fehlerfalls voll funktionsfähig, wie auch die sonstigen Teile der Motorsteuerung, die in einem fehlerhaft betriebenen Strompfad liegen oder je nach Schalterstellung liegen können.
  • Diese Schutzschaltung verhindert also durch die Abschaltung des Motor-Triacs bei unzulässigen Zuständen insbesondere den Kurzschluss über die Reversier-Relais. Unter unzulässigen Zuständen ist dabei weiter jede nicht sinnvolle Kombination von Zuständen der Reversier-Relais und der Triac-Ansteuerung zu verstehen. Werden z. B. die Reversier- Relais durch einen Fehler im Mikrocontroller unter Last in einen unzulässigen Zustand geschaltet, dann wird der Motorstrom sofort unterbrochen. Somit entsteht kein Funke im Relais bzw. es wird der Funke zwischen den Relaiskontakten abgeschaltet. Wird von der Logik der Schutzschaltung ein unzulässiger Zustand erkannt, dann werden in einer Weiterbildung der Erfindung bei Eingang einer Warnmeldung der Schutzeinrichtung weitere Zündimpulse für den Triac gesperrt.
  • Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
  • Fig. 1 eine skizzierte Darstellung einer Motorschaltung eines Wäschebehandlungsgerätes mit Angabe der Steuersignale;
  • Fig. 2 ein Logikdiagramm einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schaltung und
  • Fig. 3 ein Schaltungsdiagramm einer in einen Ausschnitt einer Motorschaltung gemäß Fig. 1 eingesetzten Schaltung von Fig. 2.
  • Ein erfindungsgemäßes Verfahren nutzt die in einer Motorschaltung 1 eines Wäschebehandlungsgerätes vorhandenen Steuersignale (Fig. 1). Eine bekannte Motorschaltung 1 umfasst eine Gleichstromversorgungsschaltung 2, die hier zwischen den Phasen L und N eines Energieversorgungsnetzes liegt. Über einen Leistungsschalter TRIAC ist die Gleichstromversorgungsschaltung 2 an- und abschaltbar. Die Ausgangsgleichspannung der Gleichstromversorgungsschaltung 2 wird über zwei Schalter bzw. Relais S1 und S2 einem Elektromotor M zugeführt. Die Stellung der Relais S1, S2 wird durch eine Motorsteuerung 3 festgelegt. Die Reversier-Relais S1 und S2 schalten den Motorstrom um, und damit auch die Drehrichtung des Motors M. Eine Erregerwicklung 5 des Elektromotors M liegt in Serie mit Bürsten 6 und einer über die Bürsten 6 kontaktierten Ankerwicklung. Es handelt sich also um eine Reihenschluss- Maschine. Über nur angedeutete Wicklungsabgriffe Z der Erregerwicklung ist die Erreger- Feldstärke über hier nicht weiter dargestellte Schalter einstellbar.
  • Fig. 2 zeigt ein Logikdiagramm <einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schutzeinrichtung 7. Die Funktion der dargestellten Schaltung beruht auf folgender Wahrheitstabelle:


  • Als Eingangssignale der Schutzeinrichtung 7 steuern die Schaltsignale S1 und S2 die entsprechenden Relais S1 und S2 an, ein weiteres Eingangssignal ist das von der Motorsteuerung 3 erzeugte Schaltsignal TRIAC_IN für den Motor-Leistungsschalter TRIAC. Die Signale TRIAC_OUT und RESET sind die Ausgangssignale der Logikschaltung.
  • Die Logik ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel mit nur sechs Gattern realisiert, zwei Antivalenz- bzw. EXOR-Gattern EXOR 1A, EXOR 1B und vier UND-NICHT- bzw. NAND-Gattern NAND 2A, NAND 2B, NAND 2C, NAND 2D. Verwendet wurde in dem Ausführungsbeispiel von Fig. 2 eine NAND-Logik auf der Grundlage von Gattern mit zwei Eingängen. Die Eingangssignale S1, S2, TRIAC_IN sind zur Erzeugung des Ausgangssignals TRIAC_OUT miteinander verknüpft. Dazu werden die Eingangssignale S1, S2 einem EXOR-Gatter XOR 1A zugeführt, das Ausgangssignal des EXOR-Gatters XOR 1A wird dann mit dem Eingangssignal TRIAC_IN zusammen einem NAND-Gatter NAND 2A zugeführt. Ein sich anschließendes NAND-Gatter NAND 2D wirkt als Inverter und liefert das erwünschte Ausgangssignals TRIAC_OUT zur Notabschaltung des Leistungsschalters TRIAC als Funktion der Eingangssignale S1, S2, TRIAC_IN. Mit Gatter NAND 2A können die Zündimpulse für den dargestellten Halbleiter-Leistungsschalter TRIAC damit in Abhängigkeit von der Ansteuerung für die Reversier-Relais S1, S2 freigegeben oder verriegelt werden.
  • Das Ausgangssignal des EXOR-Gatters XOR 1A durchläuft ein wiederum als Inverter geschaltetes NAND-Gatter NAND 2B und wird dann zusammen mit dem Eingangssignal TRIAC_IN einem NAND-Gatter NAND 2C zugeführt. Mit Gatter NAND 2C wird so das Signal RESET bei einem unzulässigen Zustand als Warnmeldung ausgelöst. Ein EXOR- Gatter XOR 1B dient nachfolgend nur einer Anpassung des Ausgangssignals an die nachfolgende Schaltung, die einen Transistor T1 umfasst. Der Transistor T1 dient als steuerbarer Schalter, über dessen Basis das Signal RESET der vorstehenden Wahrheitstabelle entsprechend von mehreren Quellen bzw. Eingangssignalen ausgelöst werden kann. Bei Durchschalten durch Ansteuerung von T1 wird ein hoher Pegel des Ausgangs auf Masse GND gezogen. Der Transistor T1 bildet also einen s. g. Active low level-Reset.
  • Die in Fig. 2 dargestellte Schaltung arbeitet daher bei minimiertem Schaltungsaufwand, geringer Anzahl an Transistoren und dementsprechend im Fall einer Integration in einem Mikrocontroller optimierbarer Chipfläche sehr schnell. Die entsprechende Logik kann aber auf der Grundlage der vorstehenden Wahrheitstabelle aber auch durch andere Gatter oder andere Technologien realisiert werden, z. B. einer Diodenlogik.
  • Fig. 3 stellt ein Schaltungsdiagramm dar mit einem Ausschnitt einer Motorschaltung gemäß Fig. 1, in den die Schaltung von Fig. 2 eingesetzt worden ist. Hieran ist erkennbar, dass die Schaltimpulse für die Reversier-Relais S1, S2 von dem Mikrocontroller aus gleichzeitig zu den Reversier-Relais S1, S2 und in die Schutzschaltung eingespeist werden, während die Schaltimpulse für den Triac generell über die Schutzschaltung geleitet wird. Die Ausgabe von Schaltimpulsen zum Durchschalten des Leistungsschalters TRIAC wird also generell überprüft.

Claims (13)

1. Verfahren zum Schutz einer Motorsteuerung (3), insbesondere einer Motorsteuerung für ein Wäschebehandlungsgerät, dadurch gekennzeichnet, dass von der Motorsteuerung (3) ausgesandte Schaltsignale (S1, S2, TRIAC_IN) für Relais (S1, S2) und einen Leistungsschalter (TRIAC) etc. in einer Schutzeinrichtung (7) überprüft werden und im Fall fehlerhafter Schaltzustände und insbesondere bei Beschädigungsgefahr der Leistungsschalter (TRIAC) durch ein Ausgangssignal (TRIAC_OUT) der Schutzeinrichtung (7) abgeschaltet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall fehlerhafter Schaltzustände eine Warnmeldung (RESET) von der Schutzeinrichtung (7) an die Motorsteuerung (3) abgesandt wird, die Motorsteuerung (3) durch die Warnmeldung (RESET) beispielsweise zu einer Neubestimmung der Schaltzustände veranlasst und insbesondere in einen definierten Ausgangszustand zurückgesetzt wird.
3. Verfahren nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall fehlerhafter Schaltzustände der Leistungsschalter (TRIAC) abgeschaltet und im wesentlichen zeitgleich die Warnmeldung (RESET) von Schutzeinrichtung (7) an die Motorsteuerung (3) abgesandt wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Motorsteuerung (3) mit der Warnmeldung (RESET) eine Fehlerinformation übermittelt wird, insbesondere mit Angabe von Systemparametern und/oder Schaltstellungen der Relais (S1, S2) und/oder einer Kurz-Historie vorzugsweise zur Darstellung des Betriebs vor Eintreten eines jeweiligen Fehlers bzw. fehlerhaften Schaltzustandes.
5. Schutzeinrichtung (7) für eine Motorsteuerung (3), insbesondere eine Motorsteuerung für ein Wäschebehandlungsgerät, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorsteuerung (3) mit einer Schutzeinrichtung (7) derart verbunden ist, dass von der Motorsteuerung (3) ausgesandte Schaltsignale (S1, S2, TRIAC_IN) für Relais (S1, S2) und einen Leistungsschalter (TRIAC) etc. zu einer logischen Überprüfung an der Schutzeinrichtung (7) anliegen und die Schutzeinrichtung (7) derart ausgebildet ist, dass im Fall fehlerhafter Schaltzustände der Leistungsschalter (TRIAC) zur Gefahrabwehr abgeschaltet wird.
6. Schutzeinrichtung (7) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzeinrichtung (7) derart ausgebildet ist, dass im Fall fehlerhafter Schaltzustände eine Warnmeldung (RESET) von Schutzeinrichtung (7) an die Motorsteuerung (3) ausgegeben wird.
7. Schutzeinrichtung (7) nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzeinrichtung (7) zur weitgehend verzögerungsfreien und nahezu gleichzeitigen Abschaltung des Leistungsschalters (TRIAC) und der Ausgabe einer Warnmeldung (RESET) ausgebildet ist.
8. Schutzeinrichtung (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Speichern der Warnmeldung (RESET) zur Darstellung des Betriebs und von Parametern vor Eintreten eines jeweiligen Fehlers bzw. fehlerhaften Schaltzustandes vorgesehen sind.
9. Schutzeinrichtung (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzeinrichtung (7) als Logikschaltung realisiert ist.
10. Schutzeinrichtung (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzeinrichtung (7) mit drei Eingangssignalen (S1, S2, TRIAC_IN) und vorzugsweise zwei Ausgangssignalen (RESET, TRIAC_OUT) in NAND-Logik realisiert ist, insbesondere mit zwei EXOR- und vier NAND-Gattern.
11. Schutzeinrichtung (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schutzeinrichtung (7) ein EXOR-Gatter (XOR 1A) Eingänge für die beiden Steuersignale der Relais (S1, S2) als Eingangssignale aufweist, und ein Ausgang des EXOR-Gatters (XOR 1A) mit einem Eingang für das Eingangssignal (TRIAC_IN) zusammen die Eingänge eines NAND-Gatters (NAND 2A) bilden, das an seinem Ausgang mit einem als Inverter geschalteten NAND-Gatter (NAND 2D) zur Freigabe oder Verriegelung von Zündimpulsen für den Halbleiter- Leistungsschalter (TRIAC) in Abhängigkeit von der Ansteuerung der Eingangssignale (S1, S2, TRIAC_IN) für die Reversier-Relais (S1, S2) und den Halbleiter- Leistungsschalter (TRIAC) verbunden ist.
12. Schutzeinrichtung (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schutzeinrichtung (7) ein EXOR-Gatter (XOR 1A) Eingänge für die beiden Steuersignale der Relais (S1, S2) als Eingangssignale aufweist, ein Ausgang des EXOR-Gatters (XOR 1A) mit einem als Inverter geschalteten NAND-Gatter (NAND 2D) verbunden ist, und ein Ausgang des NAND- Gatters (NAND 2D) mit einem Eingang für das Eingangssignal (TRIAC_IN) zusammen die Eingänge eines NAND-Gatters (NAND 2C) zur Auslösung des Signals (RESET) als Warnmeldung bei einem unzulässigen Zustand der Eingangssignale (S1, S2, TRIAC_IN) bilden.
13. Schutzeinrichtung (7) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schutzeinrichtung (7) das NAND-Gatter (NAND 2C) an seinem Ausgang zur Anpassung des Ausgangssignals an eine nachfolgende Schaltung mit einem EXOR-Gatter (XOR 1B) verbunden ist, wobei ein zweiter Eingang des EXOR-Gatters fest an einer Versorgungsspannung (VCC) liegt, und eine nachfolgende Schaltung einen Transistor (T1) umfasst, der vorzugsweise als Active low level-Reset geschaltet ist, um als steuerbarer Schalter über seine Basis das Ausgangssignal (RESET) in Abhängigkeit der Eingangssignale (S1, S2, TRIAC_IN) auszulösen.
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DE102006036956B4 (de) * 2005-10-31 2010-10-14 Diehl Ako Stiftung & Co. Kg Steuereinheit für einen elektrischen Antriebsmotor
EA026613B1 (ru) * 2013-12-31 2017-04-28 Республиканское Государственное Предприятие На Праве Хозяйственного Ведения "Павлодарский Государственный Университет Имени С. Торайгырова" Министерства Образования И Науки Республики Казахстан Способ защиты электродвигателя от витковых замыканий и сдвига ротора

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