DE10121136A1 - Beleuchtungseinrichtung nach dem Chipkarten-Prinzip - Google Patents

Beleuchtungseinrichtung nach dem Chipkarten-Prinzip

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Abstract

Beleuchtungsvorrichtung nach dem Chip-Karten-Prinzip zur Beleuchtung verschiedenster Beleuchtungserfordernisse. Darin sind die Leuchtmittel (SMD-Micro-LED-Chips) oder aufgedampfte lichtführende Substanzen (1) so platziert, dass sie vorwiegend um 90 DEG versetzt, gegenüber der leiterführenden Fläche, jedoch in entsprechenden Aussparungen, an der Kante der Leiterplatte (2), relativ nach innen verlagert, angeordnet liegen. DOLLAR A Die Geometrie der Leiterplatte kann beliebig den technischen Erfordernissen angepasst, gestaltet sein. DOLLAR A Der hermetische Abschnluss der Leuchtmittel sowie Vorwiderstände sichern eine sichere, vorteilhafte Bestückung von lichttechnischen Anlagen.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine LED-Vorrichtung zur Beleuchtung verschiedenster Beleuchtungserfordernisse.
Darin sind die Leuchtmittel (mind. 1 Micro-LED-Chip oder auch auf­ gedampfte lichtführende Substanzen) so platziert, dass sie vorwiegend 90° versetzt gegenüber der leiterbahnführenden Fläche angeordnet liegen.
Als Trägermaterial dienen Leiterplatten, vorwiegend aus Epoyxdmaterial.
Die Geometrie der Leiterplatten kann verschiedenartig, je nach techni­ schen Erfordernissen ausgebildet sein.
Um den Abstrahlwinkel der Micro-LED-Chips oder lichtführenden Substanzen voll auszuschöpfen, sind entsprechende Aussparungen an den Kanten der Leiterplatte platziert, sie dienen als Aufnahme der SMD-Micro-LED's oder auch aufgedampften lichtführenden Substanzen.
Die gleichmäßige Lichtstärke o. g. Leuchtmittel wird durch Vorschal­ tung entsprechender Vorwiderstände gesichert.
Die LED-Chips werden mittels leitfähigem Kleber, plus angepassten Steckverbindern, bestehend aus leitendem oder isolierendem Material, zu der Durchkontaktierung der Leiterbahnen elektrisch verbunden. Das bisherige Heranführen einer Lichtquelle hat man bisher, wenn Leiterplatten als Systemlösungen erfolgen sollten, in der Regel von der leiterbahnführenden Fläche aus vorgenommen. Das hat sich jedoch aus konstruktiven, sowie aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten, meist als technisch zu aufwendig dargestellt.
Im Gegensatz zum bisher beschriebenen Sachverhalt, verfährt man nach der neuen Beleuchtungsmethode; dem Chip-Karten-Prinzip, nach einfachsten Lösungsprinzipien.
Die elektrischen Kontaktstellen der Beleuchtungsvorrichtung befinden sich je 4-fach auf beiden Längsflächen, alternativ ist die Platzierung derselben, je nach technischen Erfordernissen, kantenseitig denkbar. Auf diese Weise ist die Handhabung zur technischen Montage der Beleuchtungsvorrichtung einfachst möglich, entsprechend dem Chip- Karten-Prinzip.
Dieser Aufbau verleiht dem geschilderten Beleuchtungssystem besondere Eigenschaften. Temperaturbeständigkeit, Dichtigkeit gegen Umwelteinflüsse, Feuchtigkeitsunempfindlichkeit, Widerstandsfähig­ keit gegen Erschütterungen, beste Handhabung.
Die hermetisch abgeschlossene Versiegelung der Leuchtmittel bietet dazu einen absoluten Kantenschutz. LED-Fassungen herkömmlicher Art sind somit entbehrlich. Z-Leisten oder anderweitig bekannte Klippstechnik dienen einer vorteilhaften Fixierung. Die Leiterplatte selbst kann je nach Erfordernis, auf eine relative Mindeststärke reduziert sein.
Hierdurch bieten sich konstruktiv für verschiedenste Applikationen größte Anwendungsfelder, genannt sei der Kfz-Sektor, sowie diverse Automaten- und Displaybestückungen.
Vorteilhafte Ausgestaltung ist Gegenstand von Unteransprüchen.
Vorzugsweise wird die Beleuchtungsvorrichtung mit Schwachstrom betrieben, insbesondere mit 12 V, wie sie im Bordnetz von Kraftfahr­ zeugen über die wiederaufladbare Batterie zur Verfügung steht. Beleuchtungsanlagen mittels Akkubetrieb sind denkbar. Dazu wäre zu nennen, Beleuchtungsanlagen über das normale Stromnetz (220 V) zu betreiben, jedoch mit Vorschaltung entsprechender Z-Dioden.
In einer sinnvollen Weiterbildung ist die Beleuchtungsvorrichtung mit einem oder mehreren Vorwiderständen ausgestattet, so dass durch den relativen Versatz nach innen ein Freiraum entstehen kann. Das kommt ähnlich einer Verzahnung gleich. Diese dient zur Nutzbarmachung einer genauen Fixierung der Kontaktpunkte (±) für die Installation der Beleuchtungsvorrichtung.
Weitere Einzelheiten, Merkmale sowie Vorteile der Erfindung sind dem nachfolgenden Beschreibungsteil zu entnehmen.
Anhand einer Zeichnung sind weitere Details der Erfindung erkennbar.
Aus Einfachheitsgründen wird auf die Darstellung, Unteransicht der Leiterplatte, verzichtet.
Es zeigt:
Fig. 1 Beleuchtungsvorrichtung nach dem Chip-Karten-Prinzip, Draufsicht (isometrisch)
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich um eine Leiterplatte (2) mit entsprechenden Aussparungen zur Aufnahme der LEDs, vorwiegend SMD-LED- Chips (1) oder aufgedampfte lichtführende Substanzen, auf der nach innen liegenden Kante der Leiterplatte (2) platziert, d. h. vorwiegend 90° versetzt gegenüber der leiterbahnführenden Fläche angeordnet.
Meist parallel zu den Leuchtmitteln befinden sind Vorwiderstände (3) mit den Leiterbahnen (4) zu den Steckverbindern (5), die wiederum einen geschlossenen Stromkreis zu den Kontaktpunkten (6) führen. Die Wasserdichte und optisch reine Versiegelung (7) bietet einen absoluten Kantenschutz.
Der relative Innenversatz (8) im Bereich der Vorwiderstände (3) erleichtert die genaue Justierung der elektrischen Kontaktstellern (±). Die Anzahl der Freiräume zum Innenversatz (8) ist frei wählbar.

Claims (7)

1. Beleuchtungsvorrichtung nach dem Chip-Karten-Prinzip, für verschiedenste Beleuchtungserfordernisse, bestehend aus einer Leiterplatte (2) mit mindestens 1 Micro-LED-Chip (1) oder aufgedampfte lichtführende Substanzen, welche so angeordnet sind, dass sie vorwiegend 90° versetzt gegenüber der leiterbahn­ führenden Fläche, in einer Aussparung der Leiterplatte eingehaust, wasserdicht versiegelt (7), sowie stoßgesichert und erschütterungsunempfindlich platziert sind.
2. Beleuchtungsvorrichtung nach dem Chip-Karten-Prinzip, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere LED-Chips (1) oder aufgedampfte lichtführende Substanzen, insbesondere miniaturisierte LED-Chips vorhanden sind, die meist so platziert liegen, dass sie mit Leiterbahnen vernetzt, auf der Kante der Leiterplatte (2) mittels leitendem Kleber (9) und den Steckverbindern (5) mittels Durch­ kontaktierung der Leiterplatte und Verbindung zu meist deckungs­ gleich angeordneten Vorwiderständen (3) eine Leiterbahnver­ bindung (4) einnehmen. Die wiederum den geschlossenen Stromkreis zu den Kontaktpunkten (6) bilden.
3. Beleuchtungsvorrichtung nach dem Chip-Karten-Prinzip, dadurch gekennzeichnet, dass der relative Innenversatz (8) der Vorwider­ stände (3) zur Fixierung der elektrischen Kontaktstellen (6) dient (±), wobei die Anzahl des Innenversatzes (8) frei wählbar ist.
4. Beleuchtungsvorrichtung nach dem Chip-Karten-Prinzip, dadurch gekennzeichnet, dass - wie die Bezeichnung es andeutet - weder Fassungen, noch Zeilenleisten (als Lichtumlenkung) notwendig sind. Überstehende Elemente, wie üblich bei Leiterplatten, sind nach dem Chip-Karten-Prinzip nicht vorhanden.
5. Beleuchtungsvorrichtung nach dem Chip-Karten-Prinzip, dadurch gekennzeichnet, dass die Geometrie der Leiterplatte (2) verschiedenartig je nach technischem Erfordernis ausgebildet sein kann.
Schlitzartige Verwahrung oder geklipste Trägeraufnahmen können eine vorteilhafte Lösung auszeichnen.
6. Beleuchtungsvorrichtung nach dem Chip-Karten-Prinzip, dadurch gekennzeichnet, dass die hermetisch abgeschlossene Lage der SMD-LED-Chips oder aufgedampfte lichtführende Substanzen (1) durch Versiegelung (7) einen Kanten- und Feuchtigkeitsschutz darstellen.
7. Beleuchtungsvorrichtung nach dem Chip-Karten-Prinzip dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der SMID-LED-Chips oder licht­ leitende Substanzen in einer Einhausungsmarkierung (Aussparung) an der Kante der Leiterplatte den Abstrahlungswinkel o. g. Leucht­ mittel wirksam umsetzt.
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