DE10110309C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln einer Papierbahn - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln einer PapierbahnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln ei
ner Papierbahn, bei dem man Feuchtigkeit auf die Pa
pierbahn aufträgt und die Papierbahn dann auf einen
Wickelkern aufwickelt, wobei man nach dem Aufwickeln
einer vorbestimmten Länge der Papierbahn einen Wickel
rollenwechsel vornimmt. Ferner betrifft die Erfindung
eine Vorrichtung zum Behandeln einer Papierbahn mit ei
nem Feuchter, einer Wickeleinrichtung und einer Wickel
rollenwechseleinrichtung.
Im Verlauf der Herstellung einer Papierbahn ist es
vielfach notwendig, die Feuchtigkeit der Papierbahn zu
beeinflussen, insbesondere die Feuchtigkeit zu erhöhen.
Eine derartige Feuchtigkeitszufuhr ist beispielsweise
dann notwendig, wenn die Papierbahn nach dem Kalandrie
ren trotz des hohen Feuchteverlustes im Kalander noch
eine vorbestimmte Endfeuchte aufweisen soll.
AT 299 681 zeigt die Befeuchtung einer Papierbahn, die
verwendet wird, um die Dimensionsbeständigkeit des Pa
piers zu erhöhen. Hierzu wird ein elektrostatisches
Verfahren verwendet. Die Papierbahn wird zwischen an
odischen und kathodischen Elementen durch Aufblasen ei
nes gasförmigen Mediums abgestützt, ohne daß die Pa
pierbahn die Elemente berührt, wobei im gasförmigen Me
dium vor dem Aufblasen ein hoher Feuchtigkeitsgehalt
erteilt wird.
DE 12 93 565 B zeigt eine Vorrichtung zum Konditionie
ren von Papierbahnen, bei der die Papierbahn über min
destens einen von innen gekühlten und wenigstens einen
von innen beheizten Zylinder mit geschlossener Oberflä
che geführt wird. Feuchte Kaltluft bzw. feuchte Warm
luft wird auf die der Zylinderoberfläche abgekehrte
Seite der Papierbahn aufgeblasen.
US 4 207 143 zeigt ein Verfahren, um einer vorbeilau
fenden Materialbahn Feuchtigkeit zuzuführen. Hier wird
im wesentlichen trockener Wasserdampf in einen Raum
zwischen der Bahn und einem Dampfblaskasten einge
speist. Der Wasserdampf kondensiert auf und in der re
lativ kälteren Bahn, wenn die Bahn an dem Dampfblaska
sten vorbeiläuft.
Die Herstellung einer Papierbahn erfolgt in vielen Fäl
len nicht durchgängig in einem Zug. Vielmehr wird die
Papierbahn nach dem Durchlaufen von einer oder mehreren
Herstellungs- oder Bearbeitungsstationen aufgewickelt.
Als Wickelkerne werden hierbei vielfach sogenannte Tam
boure verwendet. Die auf einem Tambour oder einem ande
ren Wickelkern aufgewickelte Papierbahnrolle kann dann
zwischengelagert werden, bevor sie einer weiteren Bear
beitungsstation, beispielsweise einem Kalander, zuge
führt wird.
Um das Einfädeln der Papierbahn in eine Bearbeitungs
station, beispielsweise einen Kalander, zu erleichtern,
ist es üblich, den Anfang der Papierbahn einer "neuen"
Wickelrolle mit dem Ende der Papierbahn einer abgewic
kelten Wickelrolle zu verbinden. Bei dieser Ausgestal
tung zieht das Ende der "alten" Papierbahn den Anfang
der "neuen" Papierbahn durch die Bearbeitungsstation
hindurch. Dieser Vorgang wird "Spleißen" genannt. Bei
einem fliegenden Wechsel, dem sogenannten "flying spli
ce" ist hierzu allenfalls eine Verminderung der Papier
bahngeschwindigkeit erforderlich. In vielen Fällen kann
der Wickel- oder Tambourwechsel aber bei voller Ge
schwindigkeit erfolgen.
Man kann nun beobachten, daß es bei dem auf ein Papier
rollenspleißen folgenden Arbeitsprozeß, beispielsweise
dem Kalandrieren, häufig zu Falten in der gespleißten
Bahn oder sogar zu Bahnabrissen kommt. Es liegt auf der
Hand, daß derartige Bahnabrisse unerwünscht sind, weil
sie zu einer länger andauernden Produktionsunterbre
chung führen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Ri
siko von Bahnabrissen zu vermindern.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs ge
nannten Art dadurch gelöst, daß man in einem Zeitraum,
der sich zeitlich vor und nach dem Wickelrollenwechsel
erstreckt, die aufgetragene Feuchtigkeit vermindert.
Hierbei geht man von folgender Überlegung aus: Wenn ei
ne Bahn, die von Anfang bis Ende mit der gleichen
Feuchtigkeit aufgewickelt wird, über einen gewissen
Zeitraum lagert, dann verändert sich ihre Feuchte über
den Querschnitt des Wickels, wenn man keine Gegenmaß
nahmen trifft. Gegenmaßnahmen, beispielsweise die Lage
rung in einem klimatisierten Raum oder thermodichte
Einpackung, sind zwar möglich, bedingen aber einen un
ter Umständen erheblichen Aufwand. Die Rolle trocknet
also von außen nach innen aus. Im Innern der Rolle
bleibt die Bahn feucht, während ihre Feuchte in den äu
ßersten Lagen des Wickels exponentiell abnimmt. Die äu
ßeren Lagen der Rolle sind also wesentlich trockener
als die inneren Lagen. Beim Spleißen trifft somit immer
die feuchtere und breitere Bahn der ablaufenden Rolle
auf die trockenere und damit schmalere Bahn der neuen
Rolle. Wenn die Breiten der Papierbahnen beim Spleißen
nicht übereinstimmen, kann dies beim Durchziehen der
Bahn durch die Bearbeitungsstation zu den oben geschil
derten Falten führen, die wiederum Bahnabrisse begün
stigen. Dies trifft besonders für Sorten zu, die vor
dem Aufwickler an der Papiermaschine zu einer sehr ho
hen Feuchte (bis über 10%) rück- bzw. aufgefeuchtet
werden, beispielsweise SC-A-Papiere vor dem Kalandrie
ren. Diese Auffeuchtung ist notwendig, um beim Ka
landrieren trotz hohen Feuchteverlustes noch die gefor
derte Endfeuchte von mindestens 94 bis 96% TG zu er
reichen.
Bevorzugterweise trägt man in dem Zeitraum keine Feuch
tigkeit auf die Papierbahn auf. Dadurch erreicht man,
daß unmittelbar auf dem Wickelkern eine Anzahl von
"trockenen" Lagen gewickelt wird, deren Feuchtigkeit
praktisch gleich der Feuchtigkeit der äußeren Lagen der
vorangehenden Wickelrolle ist. Ohne Feuchtigkeitsauf
trag ist das Papier in der Regel so trocken, daß es
keine Feuchtigkeit mehr nach außen abgeben kann. Bei
einem nachfolgenden Spleißvorgang treffen daher zwei
trockene Papierbahnen mit praktisch der gleichen Breite
aufeinander, so daß die oben geschilderten Effekte ver
mieden werden.
Vorzugsweise stimmt man den Zeitraum auf eine durch
schnittliche Lagerzeit der Wickelrolle ab. Hierbei
trägt man dem Umstand Rechnung, daß sich bei einer län
geren Lagerzeit einerseits eine stärkere Austrocknung
der äußeren Lagen der Rolle beobachten läßt, anderer
seits aber die Feuchtigkeit im Inneren der Rolle wieder
zu den inneren Lagen, die unmittelbar auf den Tambour
gewickelt sind, wandert. Wenn man daher absehen kann,
daß die Rolle über eine längere Lagerzeit gelagert wer
den muß, dann muß man eben entsprechend mehr "trockene"
Lagen auf den Tambour oder Wickelkern aufwickeln und
somit den Zeitraum, zumindest den Anteil des Zeitraums
nach dem Wickelwechsel, entsprechend verlängern.
Vorzugsweise stimmt man die Länge des Anteils des Zeit
raums nach dem Wickelrollenwechsel auf die Geschwindig
keit der Papierbahn und die Umfangslänge des Wickel
kerns so ab, daß die Papierbahn mit verminderter Feuch
te mit einer vorbestimmten Anzahl von Lagen auf den
Wickelkern aufgewickelt wird. Wenn die Papierbahn lang
sam läuft, muß der Anteil des Zeitraums nach dem Wic
kelwechsel entsprechend länger gewählt werden als bei
einer schnellaufenden Papierbahn. Die Anzahl der
"trockenen"
Lagen, die auf den Wickelkern aufgewickelt werden, muß
so groß sein, daß zumindest die innerste Lage nach der
vorbestimmten Lagerzeit noch nicht eine nennenswerte
Feuchtigkeitserhöhung erfahren hat. Es reicht aber aus,
wenn sie noch so trocken ist, daß sie im wesentlichen
die gleiche Breite wie der Anfang einer neuen Rolle
aufweist. Dies läßt sich durch einige wenige Versuche
für jede Papiersorte relativ einfach herausfinden.
Bevorzugterweise ist der Anteil des Zeitraums vor dem
Wickelrollenwechsel kürzer als der Anteil nach dem Wic
kelrollenwechsel. Der Anteil des Zeitraums vor dem Wic
kelwechsel definiert die Anzahl der äußeren Lagen der
Rolle, die trockener als der Rest der Papierbahn sind.
Die äußeren Lagen trocknen aber unter dem Einfluß der
Umgebung ohnehin schneller aus als die inneren Lagen.
Man wird daher ein verstärktes Augenmerk darauf rich
ten, daß die inneren Lagen mit einer ausreichenden An
zahl von "trockener" Papierbahn gewickelt werden. Theo
retisch könnte man die Befeuchtung bis unmittelbar zum
Wickelwechsel andauern lassen. Bei dieser Ausgestaltung
müßte man sich aber darauf verlassen, daß die äußeren
Lagen der Papierbahn tatsächlich auf einen Wert aus
trocknen, der dem Wert der inneren, trockenen Lagen der
Papierbahn entspricht. Wenn man hingegen ein oder meh
rere äußere Lagen ebenfalls nicht befeuchtet, dann ist
man auf das Austrocknen durch die Umgebung nicht mehr
angewiesen.
Die Aufgabe wird auch durch eine Vorrichtung der ein
gangs genannten Art gelöst und zwar dadurch, daß die
Wickelrollenwechseleinrichtung mit dem Feuchter zusam
menwirkt und veranlaßt, daß die Feuchtigkeitsabgabe des
Feuchters in einem Zeitraum vor und nach einem Wickel
rollenwechsel vermindert ist.
Man benötigt also im Grunde genommen lediglich eine zu
sätzliche Verbindung zwischen der Wickelwechseleinrich
tung und dem Feuchter. Diese Verbindung kann über eine
gemeinsame Steuereinrichtung hergestellt werden, die in
vielen Fällen ohnehin vorhanden ist. Das Zusammenwirken
kann über Schalter gesteuert werden. Es ist aber auch
möglich, die einzelnen Verfahrensschritte durch ein
Programm aufeinander abzustimmen, solange sicher ge
stellt ist, daß vor und nach dem Wickelwechsel die
Feuchtigkeitsabgabe am Feuchter vermindert wird.
Hierbei ist bevorzugt, daß die Wickelrollenwechselvor
richtung ein Abschalten des Feuchters in dem Zeitraum
bewirkt. Wie oben ausgeführt, erreicht man damit für
die inneren und für die äußeren Lagen definierte Bedin
gungen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzug
ten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeich
nung beschrieben. Hierin zeigt die
einzige Figur: eine schematische Darstellung zum
Befeuchten einer Papierbahn.
Eine Papierbahn 1, die über den letzten Trockenzylinder
2 der Trockenpartie einer nicht näher dargestellten Pa
piermaschine läuft, wird an einem Feuchter 3 vorbeige
führt, der Feuchtigkeit 4 auf die Papierbahn 1 auf
trägt. Der Feuchtigkeitsauftrag kann auf unterschiedli
che Weise erfolgen, beispielsweise durch Dampf oder
durch aufgesprühtes Wasser. Umlenkrollen 5 und 6 sind
vorgesehen, um die Papierbahn 1 in einem definierten
Abstand zum Feuchter 3 zu halten.
Die Papierbahn 1 wird nach dem Passieren des Feuchters
zu einer Wickelrolle 7 aufgewickelt. Als Wickelkern
dient ein Tambour 8, der in einer nicht näher darge
stellten Halterung gehalten ist und aus dieser Halte
rung horizontal entfernt werden kann, wenn ein neuer
Tambour 9, der gestrichelt in einer Warteposition ober
halb der Wickelrolle 7 dargestellt ist, vertikal in die
Halterung eingesetzt werden soll. Die Richtungsangaben
sind nur beispielhaft.
Die vom Trockenzylinder 2 abgezogene Papierbahn hat in
einem Bereich I eine Feuchte von beispielsweise 94 bis
98% TG, d. h. sie enthält lediglich 2 bis 6% Wasser.
Nach dem Passieren des Feuchters 3 weist die Papierbahn
1 in einem Bereich II eine Feuchte von ungefähr 89 bis
90% TG auf, d. h. sie enthält etwa 10 bis 11% Wasser.
Eine derartige Feuchtigkeiterhöhung von ca. 98 auf ca.
89% TG ist beispielsweise bei SC-A-Papieren vor dem
Kalandrieren erforderlich, um beim Kalandrieren trotz
eines hohen Feuchteverlustes noch die geforderte End
feuchte von mindestens 94 bis 96% TG zu erreichen.
Der neue Tambour 9 kann mit Hilfe einer Wickelwechsel
vorrichtung gegen den alten Tambour 8 und die darauf
befindliche Wickelrolle 7 ausgetauscht werden. Von der
Wickelwechselvorrichtung ist ein Haltearm 10 darge
stellt, der mit Hilfe eines Antriebs 11 in die Position
des alten Tambours 8 abgesenkt werden kann. Unterhalb
des Haltearms 10 ist ein Schalter 12 angeordnet, der
durch die Bewegung des Haltearms 10 betätigt werden
kann. Der Schalter 12 ist über eine Signalleitung 13
mit einer Steuervorrichtung 14 verbunden, die ein Tot
zeitglied 15 enthält. Die Steuervorrichtung 14 ist wie
derum mit dem Feuchter 3 verbunden.
Wenn nun bei Tambourwechsel der Schalter 12 durch den
Haltearm 10 betätigt wird, dann setzt die Steuervorrichtung
14 den Feuchter 3 für einen Zeitraum, der
durch das Totzeitglied 15 bestimmt ist, außer Funktion.
Der Feuchter 3 trägt also keine Feuchtigkeit 4 mehr auf
die Papierbahn 1 auf. Da der Schalter 12 vor dem Rol
len- oder Tambourwechsel betätigt wird, ergibt sich da
mit die Situation, daß ein Abschnitt der Papierbahn 1,
der unmittelbar auf dem Tambour 8 aufgewickelt wird,
und ein Abschnitt der Papierbahn 1, der die äußeren La
gen der Wickelrolle 7 bildet, eine stark verminderte
Feuchte aufweist. Die Feuchte entspricht derjenigen am
Ausgang der Papiermaschine, also hinter dem Trockenzy
linder 2.
Um dies zu verdeutlichen, sind die inneren Lagen 16 und
die äußeren Lagen 17 schraffiert dargestellt, während
die mittleren Lagen 18, die die gewünschte Feuchte auf
weisen, unschraffiert dargestellt sind. Die inneren La
gen 16 und die äußeren Lagen 17 sind mit einer über
trieben großen Dicke dargestellt, um die Anschaulich
keit zu verbessern. In Wirklichkeit handelt es sich
insbesondere bei den äußeren Lagen 17 nur um einige we
nige Lagen der Papierbahn 1.
Bei den inneren Lagen 16 läßt man die zu erwartende La
gerzeit mit in die Anzahl der Lagen einfließen. Auch
wenn die inneren Lagen 16 trocken sind, erfolgt bei ei
ner längeren Lagerung ein Feuchtigkeitsausgleich im in
nern der Wickelrolle 7, der dazu führt, daß Feuchtig
keit auch bis zu der Papierlage vordringt, die unmit
telbar auf dem Tambour 8 aufliegt oder dieser Lage be
nachbart sind. Wenn also eine längere Lagerzeit der
Wickelrolle 7 zu erwarten ist, dann wird man entspre
chend mehr trockene Lagen 16 auf den Tambour aufwic
keln.
Wenn man nun mit einer Reihe der in der Figur darge
stellten Wickelrollen 7 einen "splice" vornimmt, dann
wird das "trockene" Ende der ablaufenden Rolle, das
durch die inneren Lagen 16 gebildet ist, in Kontakt mit
dem ebenfalls trockenen Anfang der neuen Wickelrolle,
der durch die äußeren Lagen 17 gebildet ist. Beide Pa
pierbahnen haben dementsprechend die gleiche Breite, so
daß Probleme aufgrund von unterschiedlichen Breiten der
Papierbahn 1 vermieden werden können.
Claims (7)
1. Verfahren zum Behandeln einer Papierbahn, bei dem
man Feuchtigkeit auf die Papierbahn aufträgt und
die Papierbahn dann auf einen Wickelkern aufwic
kelt, wobei man nach dem Aufwickeln einer vorbe
stimmten Länge der Papierbahn einen Wickelrollen
wechsel vornimmt, dadurch gekennzeichnet, daß man
in einem Zeitraum, der sich zeitlich vor und nach
dem Wickelrollenwechsel erstreckt, die aufgetragene
Feuchtigkeit vermindert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man in dem Zeitraum keine Feuchtigkeit auf die
Papierbahn aufträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß man den Zeitraum auf eine durch
schnittliche Lagerzeit der Wickelrolle abstimmt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß man die Länge des Anteils des
Zeitraums nach dem Wickelrollenwechsel auf die Geschwindigkeit
der Papierbahn und die Umfangslänge
des Wickelkerns so abstimmt, daß die Papierbahn mit
verminderter Feuchte mit einer vorbestimmten Anzahl
von Lagen auf den Wickelkern aufgewickelt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anteil des Zeitraums, in
dem nicht befeuchtet wird, vor dem Wickelrollen
wechsel kürzer als der Anteil nach dem Wickelrol
lenwechsel ist.
6. Vorrichtung zum Behandeln einer Papierbahn mit ei
nem Feuchter, einer Wickeleinrichtung und einer
Wickelrollenwechseleinrichtung, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Wickelrollenwechseleinrichtung
(10) mit dem Feuchter (3) zusammenwirkt und veran
laßt, daß die Feuchtigkeitsabgabe des Feuchters (3)
in einem Zeitraum vor und nach einem Wickelrollen
wechsel vermindert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Wickelrollenwechselvorrichtung (10)
ein Abschalten des Feuchters (3) in dem Zeitraum
bewirkt.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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Owner name: VOITH PATENT GMBH, 89522 HEIDENHEIM, DE |
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