DE10036027A1 - Bausatz zur Analyse der Knochenmorphologie im Bereich von Ober- und Unterkiefer zur Vorbereitung für mindestens eine Implantation - Google Patents

Bausatz zur Analyse der Knochenmorphologie im Bereich von Ober- und Unterkiefer zur Vorbereitung für mindestens eine Implantation

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Abstract

Die vorgestellte Erfindung beschreibt einen Bausatz, der es erlaubt, einerseits eine Implantatposition exakt zu analysieren und darzustellen und andererseits automatisch das Implantatbett zu schaffen, wobei sie dadurch gekennzeichnet ist, daß nach Fixierung einer Analysevorrichtung (2) am Unterkiefer (3) und mittels Fixierung der Analysevorrichtung (2) am Oberkiefer (4) der jeweilige Knochenquerschnitt (18) darstellbar ist und daß anschließend die Analysevorrichtung (2) gegen eine Bohrvorrichtung (6) mit einem geeigneten Bohrersatz, ggf. nach Korrektur, ersetzt wird. Das Implantatbett (8) wird gesteuert automatisiert über entsprechende Elektromotoren (33, 34), elastische Wellen und geeignete Kupplungen gestaltet, indem nach Festlegung der exakten Bohrrichtung die Bohrer (9) und/oder Fräser geeignet sind, sanft und gleichmäßig für alle erforderlichen Implantate (10) gekühlt und geführt vorgetrieben zu werden. DOLLAR A Darüber hinaus soll nicht vergessen werden, daß es mit Hilfselementen gelingt, ein erforderlichen Implantatbett (8) manuell geführt herzustellen und auch die Analysevorrichtung (2) mit dem Interface zur CPU (30) manuell zu führen, indem bevorzugt über die Analyseeinheit unter Beachtung zweier in der Horizontalen senkrecht aufeinander angeordneter Libellen in der Art einer modifizierten Wasserwaage die Bohrrichtung manuell bestimmt und nach Monitoranalyse ausgewertet wird, wobei ebenfalls ggf. nach Korrektur manuell unter Beachtung bevorzugt identischer Libellen ...

Description

Die zahnärztliche Implantologie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Einerseits ist dies bedingt durch die Möglichkeit des einfachen Lückenschlusses, andererseits durch die Eröffnung von festsitzenden Therapieoptionen, bei denen als Alternative nur der herausnehmbare Zahnersatz bleibt.
Normalerweise sollte die Implantation im Interforaminalbereich des Unterkiefers keine Probleme verursachen, wenngleich ein Durchbrechen der Knochenlamelle nach bukal/labial bzw. nach lingual je nach Kieferkammausgangssituation und der mangelnden Erfahrung des Behandlers als Komplikationsmöglichkeit dem Patienten im Rahmen der Gesamtaufklärung mitzuteilen ist.
Die zweite Gefahrenquelle im Bereich des Unterkiefers liegt im Nervus mandibularis.
Auch im Oberkiefer besteht die Möglichkeit, daß insbesondere der Endbohrer mit Implantatdurchmesser möglicherweise eine der Knochenlamellen entweder nach bukal/labial und/oder nach palatinal durchbricht.
Die größte Gefahr im Oberkiefer ist die Kieferhöhle, die zum Teil ausgeprägte Recessus aufweist. In solchen Fällen würde eine Implantation am falschen Ort zwangsläufig die Kieferhöhlenschleimhaut perforieren, was einerseits mangelnde Festigkeit bzw. mangelnde Belastbarkeit des Implantats nach der eventuellen Einheilphase und möglicherweise eine chronische Sinusitis maxillaris mit hoher Wahrscheinlichkeit nach sich zieht. Hier hilft auch die nach jeder Operation obligatorische Antibiotikumgabe nicht weiter und oft muß sich eine modifizierte Operation nach Caldwell-Luc anschließen, wenngleich neuere Operationsmethoden weitgehend die noch gesunde Schleimhaut zu erhalten versuchen.
Um dennoch auch in Bereichen von Kieferhöhlen-Recessus implantieren zu können, ist es notwendig, Knochenersatzmaterial zwischen Knochen und Kieferhöhlenschleimhaut zu implementieren, wobei nach dem Stand der Technik gegenwärtig die Sinusliftoperation das Mittel der Wahl darstellt. Als Knochenersatzmaterial ist neben anderen immer noch Hydroxylapatit an erster Stelle oder Hauptbestandteil zu nennen.
Im Bereich des Unterkiefers wurde bereits der Nervus mandibularis als Gefahrenquelle im Molarenbereich genannt und ausgeprägte Atrophien bedürfen neben beschriebenen anderen Operationsmethoden der Augmentation durch natürlichen Knochen, wie z. B. aus dem Beckenkamm oder durch Knochenersatzmaterial wie das o. g. Hydroxylapatit.
Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, daß die meisten Behandler unsicher sind, mit der zumeist enormen Vielzahl von Komponenten, die angestrebte Implantation sicher durchzuführen oder selbst bei extern durchgeführter Operation die Zusatzteile und Instrumentarien gerade bei größeren Arbeiten nicht korrekt anzuwenden in der Lage sind.
Aus diesen und vielen anderen Gründen soll mit der vorliegenden Anmeldung ein Bausatz vorgestellt werden, der es erlaubt, einerseits die jeweils identische Ober- und Unterkieferfixationsvorrichtung in Bezug auf die Einschubrichtung sicher so zu befestigen, daß der Bohrvorgang geführt gemeistert wird und mit wenigen Zusatzteilen eine prothetische Planung unter Einbeziehung von Implantaten zu erreichen ist.
Bei einer besonders bevorzugten Variante wird dabei bei Oberkieferimplantaten zunächst über einen am Kopf des Patienten fixierten modifizierten Gesichtsbogen, der für die Oberkieferimplantation an diesem adaptiert ist, die für die Implantation angedachte Bohrrichtung bevorzugt über eine Analysevorrichtung mit Monitor ermittelt und mit diesem Ergebnis im Austausch zur Analysevorrichtung die Bohrvorrichtung einjustiert und über die bevorzugte Fixiervorrichtung feststellt.
D. h. es wird eine Halterung fixiert, die bevorzugt schlittenartig sowohl zur gesicherten Aufnahme der Analyse- als auch der Bohrvorrichtung geeignet ist. Dabei kann es notwendig sein, entsprechend der Knochenstärke auf ein anderes Implantat auszuweichen oder durch bevorzugte Korrektur der Fixiervorrichtung die Bohrrichtung zu optimieren.
Im Unterkiefer ist es sinnvoll, dieselbe Fixiervorrichtung für die Analyse- und die Bohrvorrichtung separat durch optimierte Fixierelemente intra- und extraoral ohne Verbindung zum Oberkiefer zu haltern und anschließend wie beim Oberkiefer den/die Bohrstollen zu schaffen.
Allerdings ist dabei insbesondere im Bereich des Unterkiefers eine Fixierung notwendig, die einerseits dem Dreh-Gleitgelenk, andererseits einem freien Mundvorhof für die Analyse- und Bohrvorrichtung Rechnung trägt.
Bei einer weiteren, bevorzugten Variante gelingt es, nach Erfassen der optimalen Einschubrichtung den Bohrersatz geführt in den Knochen bis auf Endmaß oder gar etwas darüber hinaus sanft unter Kühlung vorzutreiben.
Bei einer weiteren, bevorzugten Variante ist es möglich, den/die Bohrstollen bevorzugt über mindestens einen zusätzlichen Elektromotor im Antriebsteil, das mit einem separaten und geführten Bohrkopf im Austausch mit dem Analysekopf zur Bohrvorrichtung wird, zu schaffen, wobei der Vorschub manuell, über denselben oder über einen weiteren Elektromotor denkbar ist. Es soll jedoch klargestellt werden, daß diese Variante allein durch die erforderliche Kupplungsproblematik in der Realität zu verwerfen ist, weshalb auf dieses Ausführungsbeispiel auch nur peripher eingegangen wird.
Bei einer weiteren bevorzugten Variante ist es im Bereich des Unterkiefers möglich, den Nervus mandibularis durch evozierte Aktionspotentiale bevorzugt durch einen Feldemissionstransistor (FET) so rechtzeitig zu erkennen, daß eine Traumatisierung ausgeschlossen ist. Die entsprechende Versuche stehen aus, sind angesichts des erkennbaren Knochenquerschnitts und einer sauberen OPG-Diagnostik aber auch nur von akademischem Interesse.
Bei einer weiteren bevorzugten Variante ist es möglich über einen Spezialbohrer mit integrierter federaktivierter Nadel, die Kieferhöhle so rechtzeitig zu erfassen, daß eine erweiterte Operation, bevorzugt im Sinne eines modifizierten Sinuslifting geringer Invasivität unmittelbar anschließend möglich ist.
Bei einer solchen bevorzugten Variante ist es möglich, zunächst über eine Hülse mit Stollendurchmesser und integriertem Ballonmechanismus die Kieferhöhlenschleimhaut sanft anzuheben, um anschließend den entstandenen Freiraum bevorzugt durch ein Knochenersatzmaterial zu ersetzen und das Implantat nachzuführen.
Bei einer weiteren Variante wird bei bevorzugt einstückigen Implantaten mit konstanter Länge, bevorzugt nur zwei Durchmessern, jeweils mindestens zwei Distanzanteilen und mit einem Bereich im oberflächenbearbeiteten Implantatkörper, der bevorzugt zirkulär longitudinale Aussparungen und eine bevorzugte Führungsaussparung neben einem geraden oder geneigten Abutment aufweist, das Implantatende individuell je nach klinischer Situation durch eine programmierte Fräseinheit mit Hartmetallfräsern bei bevorzugter Kühlung mit Kochsalzlösung verrundet oder mit umlaufender Fase nach dem Analyseergebnis durch den FET oder durch das durchgeführte OPG gekürzt.
Bei einer weiteren bevorzugten Variante ist dabei bei vorgesehenen Konusversorgungen das jeweilige Abutment so gestaltet, daß darüber nach Abdrucknahme der eigentliche Primärkonus ausgeformt wird, der mit seiner Wandstärke geeignet ist, daß der Sekundärkonus nicht unnötig aufträgt.
Bei einer weiteren Variante wird Stützkonus bzw., soweit machbar, Parallellgeschieben mit Riegelmechanismen der Vorzug gegeben, um vermeidbare Abzugskräfte auszuschalten.
Bei einer weiteren bevorzugten Variante werden Stegkonstruktionen der Vorzug gegeben.
Bei einer weiteren Variante endet das Implantat topseitig über dem Distanzanteil mit einer retentiven Kugel, die bei einer zweistückigen Ausführungsform individuell variierbar ist.
Bei einer weiteren Variante wird die Suprakonstruktion statt mit einer Kugel mit einem Magnethalt leicht herausnehmbar fixiert, wobei der Implantatkörper direkt über dem Distanzanteil getrennt und mit einem Innengewinde für den jeweiligen Aufbau versehen.
Bei einer weiteren Variante ist das Abutment, das in zweistückiger Ausführungsform eingeschraubt und gesichert wird, aus einem optimal fräsbaren Material wie z. B. Titan Grad 2 bzw. 4 oder Keramik gefertigt, so daß nach Implantation mehrerer in einem Brückenverband zu integrierender Implantate die Abutments in eine einheitliche Einschubrichtung schleifbar sind.
Bei einer weiteren bevorzugten Variante liegt die digitale Analysevorrichtung so vor, daß sie mit der Hand zu führen ist, wobei die Reproduzierbarkeit des Ergebnisses über bevorzugt zwei zueinander senkrecht angeordneter Libellen gewährleistet ist.
Bei einer weiteren bevorzugten Variante wird als Bohreinheit ein untersetztes und geführtes Winkelstück verwendet und über die zahnärztliche Einheit angetrieben.
Bei einer weiteren bevorzugten Vorrichtung wird bei manuellem Betätigen der bevorzugten Bohrvorrichtung das Kinn des Patienten auf einer Auflage plaziert, die ein Element darstellt, das am modifizierbaren Gesichtsbogen fixierbar ist.
Bei einer weiteren bevorzugten Variante wird für ein manuelles Schaffen mindestens eines Bohrstollens jeweils die über die Analysevorrichtung ermittelte Bohrrichtung über einen parallelen Laserstrahl mit nachgeschalteter Optik bevorzugt so dargestellt, daß der Behandler in der Lage ist, den jeweiligen Bohrstollen in paralleler Richtung gefahrlos einzubringen.
Bei einer weiteren bevorzugten Variante sind sowohl die Analyse-, als auch die Bohrvorrichtung in der Lage, einerseits seitens der Antriebe von einem bevorzugten Zentralantrieb der zentralen Steuereinheit über bevorzugt elastische Wellen, andererseits über jeweils eigene Elektromotoren bedient zu werden.
Bei einer weiteren bevorzugten Variante besteht die Möglichkeit, über bevorzugt jeweils in der Horizontalen senkrecht zueinander angeordnete Libellen in der Art von Wasserwaagen sowohl die Analyse-, als auch die Bohrvorrichtung manuell zu bedienen, indem durch zugehörige Gradeinteilungen bzw. über einen Justiermechanismus deren Libellen so ausrichtbar sind, daß damit die Bohrvorrichtung optimal den Erfordernissen, wie sie die Analysevorrichtung vorgibt, angepaßt wird.
Bei einer weiteren bevorzugten Variante wird als Bohrantrieb eine dafür ausgelegte Chirurgieeinheit verwendet.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird die aktive Bohrerlänge durch dem Bohrer adaptierte Distanzelemente exakt vorgegeben, was es ermöglicht, daß die zirkulären Längenmarkierungen, die oft sehr schlecht zu erkennen sind, keine Bedeutung mehr haben.
Bei einer weiteren Variante wird nach Bestimmung der Einschubrichtung mit Bohrlehren gearbeitet.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden die Bohrstollen manuell und parallel zu einer Einschubrichtungsmarkierung wie einem in Einschubrichtung angeordneten, bevorzugten Laserstrahl ausgeformt.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden die Bohrstollen gesteuert und damit automatisch über eine Bohrvorrichtung mit einem Antrieb über eine elastische Welle mit Kupplung und einer exakt einjustierbaren Fixationsvorrichtung durchgeführt, was ein Hauptbestandteil der Anmeldung darstellt.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird dabei die Fixationsvorrichtung im Unterkieferbereich an den Zahnreihen und über mindestens ein Hilfselement extraoral unter der Unterkieferspange befestigt.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird die Fixationsvorrichtung am bevorzugt verwendeten modifizierten Gesichtsbogen aus einer Stirn- Kopfbefestigung, einem Nasensteg und aus Ohroliven mittels Hilfselementen sicher fixiert, wobei an geeigneter Stelle zusätzlich Lasermarker befestigt sind, die definierte Referenzlinien auf das Gesicht zeichnen und dabei anthropologische Ebenen festlegen.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht die fixierte und geführte Analysevorrichtung aus einem Zentraldorn, der bevorzugt auf dem obersten Kieferkamm aufgesetzt wird und mit zwei Nadelfortsätzen mit in kurzen Abständen integrierten Nadeln optimaler Länge, die beidseits des Kieferkamms in einer parallelen Ebene aufeinander fluchten und einerseits mit optimaler Länge federaktiviert sind oder über mindestens einen bevorzugten Servomotor bis zum Knochenkontakt vorgetrieben werden, wobei über die Strichgitter jeder Nadel bevorzugt über Photodioden bevorzugt mit optimierter Optik der Verfahrweg ermittelt und in vertikaler Anordnung bevorzugt vergrößert auf den Monitor übertragen wird, bei dem der Zentraldorn als Zentralkoordinate definiert ist und somit ggf. Korrekturen für den folgenden Bohrschritt ermöglichen.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist es möglich sowohl bei der Analyse- als auch ggf. bei der Bohrvorrichtung die elektronischen Komponenten zum Sterilisieren der Vorrichtungen (besonders die Diodenanordnung der Analysevorrichtung) zu entfernen, um sie nach der Sterilisation wieder exakt und­ sicher zu fixieren.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird je nach dem Kieferkamm- Analyseergebnis mit einer Schleimhaut-Knochenfräse der erste Bohrschritt ohne Gingivaeröffnung durch diese der Fräser in den Knochen getrieben, wobei bei den späteren Bohr-Fräs-Schritten darauf geachtet wird, daß keine Epithelzellen als Möglichkeit eines späteren zystischen Prozesses in den Bohrstollen gelangen bzw. daß evtl. vorhandene Epithelzellen dort lysiert werden.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform laufen alle meß- und steuerbaren Komponenten in mindestens einem IC, mindestens einem Mikroprozessor und/oder mindestens einer CPU zusammen, die zusätzlich in der Lage sind, Steuereinheiten zu nutzen.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Hauptkomponenten, wie die Analyseeinheit, die Bohreinheit, Antriebselemente, die bevorzugte CPU mit alphanumerischer Tastatur, die Fräseinheit, die Kühlflüssigkeit und die gesamte Elektronik sowie elektronische Zusatzvorrichtungen wie der bevorzugte Monitor und/oder das Oszilloskop neben eigener Stromversorgung oder externer Stromzufuhr, bevorzugt mit Transformator, in einer zentralen Gehäuseeinheit als zentrale Steuereinheit untergebracht.
Bei einer weiteren bevorzugten Variante ist diese Einheit in der Lage, das Einbringen sämtlicher gängiger Implantate zu steuern.
Der Bausatz wird nun anhand der Bausatzansprüche 1-49 sowie der Fig. 1-7 näher erläutert.
Dabei zeigt,
Fig. 1 in schematisierter Darstellung den Gesamtbausatz in einem Schemaablauf.
Fig. 2 in schematisierter Schnittdarstellung eine mögliche Analysevorrichtung,
Fig. 2' in schematisierter Darstellung eine Nadel zur Bestimmung des Knochenquerschnitts,
Fig. 3 in schematisierter Schnittdarstellung eine mögliche Bohrvorrichtung,
Fig. 4 in schematisierter Darstellung ein mögliches einstückiges Implantat,
Fig. 5 in schematisierter Darstellung die Erzeugung und Darstellung evozierter Aktionspotentiale,
Fig. 6 in schematisierter Schnittdarstellung eine Hülse mit integriertem Ballonmechanismus,
Fig. 7 in schematisierter Schnittdarstellung ein U-förmiges Schnittelement zur Darstellung des Knochenquerschnitts.
Fig. 1 zeigt in schematisierter Darstellung die zentrale Steuereinheit (1) in einem Schemaablauf. Wir erkennen an der Schädeldarstellung den angelegten modifizierten Gesichtsbogen (11) mit einer möglichen Stirn-Kopfbefestigung (12), einer Glabellastütze (56) und einseitig einer Ohrolive (13) für die Oberkieferimplantation mit einseitigen Hilfselementen zur Aufnahme des bevorzugten Haltebügels (57), der geeignet ist, der Fixationsvorrichtung (19) jede erforderliche Position zuzuweisen, um sowohl die Analysevorrichtung (2) als auch nach ggf. notwendiger Raumkorrektur die Bohrvorrichtung (6) aufzunehmen.
Im Unterkieferbereich (3) ist die Haltevorrichtung (58) bevorzugt mit einem intra- als auch einem extraoralen Anteil in der Lage, ebenfalls einen Haltebügel (60) geführt zu fixieren. Beiden Haltevorrichtungen (11, 19, 58) ist gemeinsam, daß sie dem Bohrdruck verwindungsstabil standhalten und den Bohrer bzw. Fräser (9) sicher führen.
Angedeutet ist bei der Oberkieferhaltevorrichtung (11, . . .) zusätzlich die Verwendung von Laserdioden (14) mit Optik zur Darstellung der Referenzebenen (22, 23). Bei der Unterkieferhaltevorrichtung (58) wurde auf deren bildliche Darstellung verzichtet, zumal die Verwendung an sich bei optimal konstruierten Haltevorrichtungen als nicht unbedingt hilfreich angesehen wird.
Über CPU (30) dessen Datenbus (61) nur zur Unterkieferanalysevorrichtung (2) und zur Fräsvorrichtung (41) mit einem Implantat (10) und einer angedeuteten Werkzeugaufnahme (62) mit einem symbolisierten Fräser (47, 48) dargestellt ist, wird mit der entsprechenden Software damit einerseits die Darstellung des Kieferquerschnitts (18) über Monitor (17) realisiert als auch die Fräsvorrichtung (41) programmierbar gemacht und die Fräsvorrichtung (41) der zentralen Steuereinheit (1) in Gehäuse (64) gesteuert, die Implantat (10) entsprechend der Monitor(17)information bzw. der des OPG's bzw. der Information über einen vom Bohrer angesprochenen FET oder eines Oszilloskops (was aus Kostengründen keine Bedeutung haben dürfte) mit Werkzeug (47, 48) in Aufnahme (62) verrundet (43) oder mit zirkulärer Fase (44) programmiert ablängt. Dazu ist es notwendig, angesichts der Standzeit des Werkzeugs (47, 48) ein solches mit Hartmetall-Wendeplättchen (48) zu verwenden. Für die Darstellung des Knochenquerschnitts (18) scheint die zweidimensionale Darstellungsweise ausreichend, die darüber hinaus eine Winkelkorrektur des Bohrerschaftes (8) über die Fixiervorrichtung (19) ermöglicht. Auf die Darstellung einer bevorzugten alpha-numerischen Tastatur wurde ebenso wie auf zusätzliche Antriebseinheiten für die ebenfalls nicht zur Darstellung gekommenen elastischen Antriebswellen nebst ihren Kupplungen für die Analyse und Bohrvorrichtung verzichtet.
Fig. 2 zeigt in schematisierter Schnittdarstellung eine mögliche Analysevorrichtung (2). Zentraldorn (15) ist auf Unterkiefer-Knochenkamm (24) aufgesetzt und wird als Teil der Analysevorrichtung (2) durch die Fixiervorrichtung (19) gehaltert. Die Eindringtiefe des Zentraldorns (15) läßt auf die Schleimhautdicke (25) schließen. Die Analysevorrichtung (2) selbst ist optimal in einem Winkel von 90° zum Unterkiefer- Knochenkamm (24) an dieser Position ausgerichtet. Servomotor (31) führt die geöffneten Nadeln (27) der Nadelfortsätze (66) über Zahnräder (67) und Führungsbolzen (32) bis zum Knochenkontakt gleichmäßig zusammen, bis für jede einzelne Nadel (27) Schlupf auftritt, wobei die Nadeln (27) strichmarkiert (29) sind und so über eine Photodiodenanordnung (69), mit bevorzugten Schlitz(Strich)blenden (76) und ggf. mit Optik die Verfahrwege bestimmbar machen, die zur Monitorkoordinate (16) als Funktion des Zentraldoms (15) alle Knochenkontaktpunkte auf dem Monitor (17) sichtbar machen, die anschließend miteinander verbunden, den Knochenquerschnitt (18) verdeutlichen. All diese Vorgänge werden über die bevorzugte CPU (30) gesteuert, gespeichert und in Aktionen der zentralen Steuereinheit (1) umgesetzt.
Fig. 2' zeigt eine Nadel (27) zur Bestimmung des Knochenquerschnitts (18), hier mit Strichmarkierungen (29), einer Schlitz(Strich)blende (70) und einer für diese Nadel (27) zuständigen Photodiode (69).
Fig. 3 zeigt in schematisierter Schnittdarstellung eine mögliche Bohrvorrichtung (6), bei der der Analysekopf gegen den bevorzugten Bohrkopf ersetzt ist. Der Antrieb erfolgt dabei über bevorzugt einen Elektromotor (33) und bevorzugt über zwei 45° Kegelzahnräder (71) von denen ein Zahnkranz (71') mit der bevorzugten Bohrerschaftaufnahme (72) topseitig verbunden ist, die bevorzugt über entsprechend dimensionierte Kugelradführungen (73) o. dgl. reibungsarm dreht, während der Vorschub im dargestellten Ausführungsbeispiel über einen Servomotor (34) erfolgt, der auf eine Gewindeanordnung (75) wirkt und den Elektromotor (33) exakt geführt programmiert nach unten treibt und dabei über Führung (76) bevorzugt die gesamte Bohrerschaftaufnahme (72) mit dem integriertem Bohrer (9) in den Knochen treibt. (19) symbolisiert dabei die bevorzugte Fixiervorrichtung. Der Bohrerwechsel erfolgt bevorzugt durch eingeleiteten Rücklauf der Motoren (33, 34) und Entnahme der Bohrvorrichtung (6) aus der Fixiervorrichtung (19) bei ggf. exakter Reposition mit neuem Bohrer oder Fräser (9).
Fig. 4 zeigt in schematisierter Darstellung ein mögliches einstückiges Implantat (10). Auffällig ist, daß das Implantat (10) nur in einer Länge bei zwei Durchmessern und zwei Distanzelementlängen zur Verfügung steht. Die Länge kann individuell in einer separaten Dreh-Fräsvorrichtung (41) durch endständiges Ablängen auf Sollmaß gemäß verrundet (43) oder mit zirkulärer Fase (44) gekürzt werden. Darüber hinaus besitzt das Implantat (10) direkt distal des jeweiligen Distanzanteils (52) zirkuläre Längseinschnitte (45) und eine Hauptlängsführung (46). Das Abudment (51) liegt in gerader und geneigter Form vor, besitzt für die Dreh-Fräsvorrichtung (41) mit Antrieb (92) eine kopfseitige Aufnahme (50) für den Mitnehmer (82) der Fräsvorrichtung (41) und eine endseitige Aussparung (62) zur Aufnahme eines Domes (49). Ansonsten steht das einteilige Implantat mit Abudment (51), mit. Kugelkopf, Konusaufnahme, Magnetaufnahme und dergleichen zur Verfügung.
Auf der anderen Seite ist auf zweistückige Implantate (10) hinzuweisen, die über dem Distanzanteil (52) bei sonst gleicher Gestaltung die Möglichkeit einer Innenverschraubung (53) gestatten.
Fig. 5 zeigt in schematisierter Darstellung die Erzeugung und Darstellung evozierter Aktionspotentiale. Wir erkennen einen bevorzugten Pilotbohrer der hier durch mechanische Irritation des Nervus mandibularis (35) noch ohne Nervkontakt geeignet ist, im Nervus mandibularis (35) eine Salve von Aktionspotentialen (84) auszulösen, die über das Oszilloskop (36) der zentralen Steuereinheit (1) erkennbar sind und die Grenze der Bohrtiefe geeignet sind, anzugeben, indem bevorzugt die CPU (30) einen automatischen Stopp der Bohrvorrichtung (6) durchzuführen in der Lage ist. Alternativ wäre denkbar, daß der bevorzugte Pilotbohrer bevorzugt bis zum oder über das firing level bevorzugt kathodisch erregt ist und damit zu einer leichteren Evozierung von Aktionspotentialen (84) beizutragen in der Lage ist. Die Linien versinnbildlichen, wie die Aktionspotentiale vom Oszilloskop (36) empfangen werden.
Fig. 6 zeigt in schematisierter Schnittdarstellung eine Hülse (54) mit integriertem Ballonmechanismus (55). Die Hülse (54) besitzt bevorzugt den Außendurchmesser des Endbohrers und integriert einen Ballonmechanismus (55) höchster Elastizität.
Beim Aufblähen über ein Hilfselement (83) gelingt es, die Kieferhöhlenschleimhaut sanft vom Knochen zu lösen und einen Freiraum zu schaffen, der geeignet ist, Knochenersatzmaterial o. dgl. aufzunehmen, das bevorzugt das in die Kieferhöhle ragende Implantat (10) umfließt und in der Kieferhöhle komplikationslos eingebaut wird. Bevorzugt erfolgt der Druckaufbau unter Manometerkontrolle und einem integrierten Überdruckventil. Luft oder Wasser können gegebenenfalls durch eine hochviskose fließende Masse ersetzt werden, die zudem körperfreundlich sein muß.
Fig. 7 zeigt in schematisierter Schnittdarstellung ein U-förmiges Metall- Schnittelement (99), das einerseits über den Zentraldom (15,107), andererseits über den Bügel (106) mit dem Kieferkamm fixiert ist. Der Vorteil der Vorrichtung liegt in der Platzersparnis, wobei ähnlich den vorherbenannten Alternativen ebenfalls bevorzugt mit hier nicht dargestellten Libellen gearbeitet wird. Der Bügel ist sowohl buccal als auch lingual bzw. palatinal in gleichen Abständen perforiert (108) und gestattet es, mit einer Sonde (100) mit Sondenfortsatz (101) jeweils bis zum Knochen durchzudringen. Als Besonderheit ist die Sonde mit der CPU (30) leitend verbunden. Die entsprechenden Befehle im Sinne von "ein, aus", die über den Sondenfortsatz mit jeweils leitenden und nicht leitenden Anteilen gleicher Größe den Abstand zum Knochen jeweils punktförmig auf Monitor (17) zur Darstellung bringen. Um dies zu bewerkstelligen, muß der U-förmige Bügel (99), der normalerweise aus Metall gefertigt ist, buccal und lingual bzw. palatinal mit einer nicht leitenden Folie o. dgl. belegt sein auf der ein leitendes Platteelement aufgebracht ist, das ebenfalls mit der CPU (30) verbunden ist. Beim Vordringen ergibt sich damit von selbst, daß die leitenden Anteile und nur diese der CPU (30) jeweils die entsprechende Information liefern, den jeweiligen punktförmigen Abstand zum Knochen zu berechnen, auf dem Monitor darzustellen und letztendlich über eine Verbindungskurve den Kieferkamm aufzeigen.

Claims (49)

1. Bausatz zur Analyse der Knochenmorphologie im Bereich von Ober- und Unterkiefer zur Vorbereitung für mindestens eine Implantation, dadurch gekennzeichnet, daß nach Fixierung einer Analysevorrichtung (2) am Unterkiefer (3) und nach Fixierung der Analysevorrichtung (2) am Oberkiefer (4) der jeweilige Knochenquerschnitt (18), die exakte Bohrrichtung und die exakte Bohrtiefe über einen Monitor (17) darstellbar ist und daß ggf. nach Korrektur des Bohrverlaufs bevorzugt über einstellbare Halteelemente anschließend die Analysevorrichtung (2) gegen eine Bohrvorrichtung (6) mit einem geeigneten Bohrersatz oder ggf. mit einem eigenständigen Bohrkopf zur Bohrvorrichtung austauschbar bzw. umwandelbar ist, wobei allerdings durch die notwendigen Kupplungen zur Antriebseinheit die erste Variante (6) bevorzugt ist und wobei durch beide Vorrichtungen (6, . . .) das Implantatbett (8) automatisiert über entsprechende Elektromotoren (33, . . .) mit den geeigneten Bohrern/Fräsern (9) gestaltbar ist, daß als Alternative die Möglichkeit besteht, die für (2, 6) erforderlichen Antriebe über mindestens eine zentrale Antriebseinheit mittels der zentralen Steuereinheit (1) programmiert zu bediene, bei sowohl die Analysevorrichtung (2) als auch die Bohrvorrichtung (6) geeignet ist, durch jeweils mindestens eine entsprechend angeordnete Libelle in der Art einer modifizierten Wasserwaage manuell und bevorzugt elektronisch überwacht, bedient zu werden während für ein Sinuslifting bevorzugt ein Ballon- Mechanismus (54, 55) Verwendung findet.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige Patient bei Oberkieferimplantaten (10) bevorzugt mit einem modifizierten Gesichtsbogen (11), bevorzugt zusätzlich mit Stirn- Kopfbefestigung (12), Glabellastütze (56), Ohroliven (13) und neben anderen Halteelementen mit bevorzugt Laserstrahlmarkern (14) versehen ist, der (11) es gestattet, sowohl die Analyse- (2) als auch die Bohrvorrichtung (6) sicher zu positionieren, wobei der verwendete Zentraldorn (15) geeignet ist, seinen Verlauf bevorzugt als Mittellinienkoordinate (16) auf dem Analysemonitor (17) abzubilden und durch die beidseitigen Knochenkontakte der integrierten Nadelvorrichtung (66), die optimal vergrößert untereinander verbunden geeignet sind, den Knochenquerschnitt (18) darzustellen, so daß die Bohrrichtung zur Mittellinie (16), also zum Zentraldorn (15) korrigierbar ist, um letztlich das Implantatbett (8) optimal zu gestalten.
3. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1, 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Unterkiefers (3) die Analyse- (2) und Bohrvorrichtung (6) bevorzugt sowohl extra- als auch intraoral, im Bereich des Oberkiefers (4) nur extraoral fixierbar ist, wobei eine Fixiervorrichtung (19) geeignet ist, die Analyse- (2) und die Bohrvorrichtung (6) auch bei einer unbewußten Unterkieferbewegung sicher zu haltern und exakt reproduzierbar aufzunehmen.
4. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der modifizierte Gesichtsbogen (11) bei Oberkieferimplantaten (10) bevorzugt eine positionsgetreu haltende, aber keine unangenehme Halte- Klemmwirkung gestattet, dessen Fixiervorrichtung (19) z. B. beim Bohrvorgang analog der Unterkieferfixiervorrichtung (19) verwindungsstabil und jeweils bevorzugt so befestigt ist, daß die Analyse- (2) und Bohrvorrichtung (6) bevorzugt in der Art eines Schlittens positionierbar ist.
5. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß bevorzugt über zwei am modifizierten Gesichtsbogen (11) angebrachte Lasermarker (14) mit Optik bevorzugt zwei deutlich auf das Gesicht des Patienten projizierbare Meßebenen (z. B. Frankfurter Horizontale (22) und Sagittalschnitt (23)) als anthropologische Referenzlinien abbildbar sind, an denen man in der Lage ist, sich während des Eingriffs im Hinblick auf die Korrektheit der Position bevorzugt der Bohrvorrichtung (6) zu orientieren.
6. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die bevorzugt digitale Analysevorrichtung (2) als eine fixierbare Meßvorrichtung mit Zentraldorn (15) in oberster Kieferkammposition (24) aufsetzbar ist, dient, womit neben einer definierten Monitorkoordinate (16) die Schleimhautdicke (25) bestimmbar ist und über jeweils eine beidseits des Zentraldorns (15) angeordnete buccal/labiale bzw. parallel angeordnete lingual/palatinale Nadelreihe (26, 66) mit ihren in inkrementalen Abständen angeordneten federaktivierten Nadeln (27) optimierter Länge über die Freigabe der Nadeln und deren ermittelten Fahrweg mittels eines Monitors (17) eine Vergrößerung des Kieferquerschnitts (18) zur Darstellung zu bringen ist, womit die Möglichkeit besteht, den Verlauf des optimalen Implantats (10) zum Kieferquerschnitt zu korrigieren bzw. zu bestimmen.
7. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß vor Beginn jeden Meßvorgangs über die Analysenadeln (27) diese als sterilisierte Hauptmeßelemente mit ihrer Halterung und Federaktivierung bevorzugt geeignet sind, zur Messung im Analysekopf positioniert zu werden.
8. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die federaktivierten Nadeln (27) eine Strichmarkierung (29) tragen, die über mindestens eine Photodiode (69) mit bevorzugter Strichblende (70) den jeweiligen Verfahrweg der zugehörigen Nadel (27) bestimmbar zu machen geeignet ist, um an mindestens einen IC (30), mindestens einen Mikroprozessor (30) oder mindestens eine CPU (30) mit Speichereinheit/en weitergeleitet und bis zum Abrufen des Querschnitts über den Monitor gespeichert zu werden.
9. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß durch sinnvoll erfaßbare Widerstandsänderungen der strombeaufschlagten, federaktivierten Nadeln (27) diese in der Art eines Schiebewiderstandes als Verfahrwerte geeignet sind, gewandelt, erfaßt und gespeichert zu werden.
10. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem angeschlossenen Monitor (17) dargestellten Bildpunkte miteinander verbindbar sind, womit es gelingt, unter Beachtung der dargestellten Mittellinienkoordinate (16) als erkennbare Raumkoordinate (16) die Bohrvorrichtung (6) optimal einzujustieren und einen optimalen Implantatdurchmesser oder ein optimales Implantat (10) jeden geeigneten Herstellers zu bestimmen oder das eigene Implantat längenmäßig zu individualisieren.
11. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-10 dadurch gekennzeichnet, daß die Analysevorrichtung (2) und/oder die Bohrvorrichtung (6) mit der bevorzugten CPU (30) o. dgl. (s. o.) eigene Antriebselemente mit eigener Energieversorgung besitzen bzw. daß diese über Stromleiter verbunden sind oder daß bevorzugt mindestens eine elastische Welle die Analyse- (2) und/oder die Bohrvorrichtung (6) über mindestens ein zentrales Antriebselement oder als Teil der zahnärztlichen Einheit anzutreiben in der Lage ist.
12. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 2-11, dadurch gekennzeichnet, daß bevorzugt die Analysevorrichtung (2) mit einem bevorzugten Servomotor (31) zu arbeiten in der Lage ist, der geeignet ist, die Nadelreihen (26) über je einen Bolzen (32) unter bevorzugter Strichgittermessung des Verfahrweges der einzelnen Nadeln (27) bis zum Knochenkontakt, bei dem Schlupf zwischen Bolzen (32) und Nadel (27) entsteht, vorzutreiben, während für die Bohrvorrichtung (6) bevorzugt ein Gleichstromelektromotor (33) Verwendung findet und daß zur Energieversorgung bevorzugt mindestens eine Batterie und/oder mindestens ein Akkumulator neben dem alternativen Netzstrom, bevorzugt mit Transformator und Gleichrichter, Anwendung findet.
13. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Abweichen von den Referenzlinien (22, 23, . . .) die Bohrvorrichtung (6) bevorzugt automatisch zum stoppen geeignet ist bzw. daß gleiches in einer Gefahrensituation über einen bevorzugten Nothalteschalter möglich ist.
14. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß bei ausgetauschter modifizierter Bohrvorrichtung gegen die modifizierte Analysevorrichtung bevorzugte Bohrlehren Verwendung finden, die anstelle der bevorzugten Zentraldornführung für den Bohrvorgang in dieser positionierbar und entsprechend wechselbar sind, wobei über einen bevorzugten Führungsanteil ein unbeabsichtigtes Einschleusen von Metallpartikeln vermeidbar ist.
15. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß die bevorzugte Bohrvorrichtung (6) geeignet ist, über mindestens eine zentrale Antriebseinheit mit elastischer Welle- und Kupplung der zentralen Steuereinheit (1) gesteuert angetrieben zu werden, während ein untersetztes Winkelstück bevorzugt über die zahnärztliche Einheit hierfür geeignet ist, und daß ein alternativer Bohrkopf bevorzugt geeignet ist, über ein darauf abgestimmtes Antriebsaggregat in der zentralen Steuereinheit (1) mittels mindestens einer elastischen Welle programmierbar über eine Kupplung angetrieben zu werden.
16. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer einstückigen Bohrvorrichtung (6) mindestens ein Elektromotor (33) und/oder Servomotor (34) geeignet ist/sind, den Bohrerantrieb als auch dessen Vorschub zu steuern.
17. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-16 dadurch gekennzeichnet, daß bei einer einstückigen Bohrvorrichtung (6) mindestens eine zentrale Bohreinheit mit mindestens einer elastischen Welle geeignet ist, über die zentrale Steuereinheit (1) programmiert zu werden.
18. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß die für die bevorzugte Analyse- (2) und Bohrvorrichtung (6) verwendete Fixiervorrichtung (19) so einjustierbar und fixierbar ist, daß immer das optimale Ergebnis erzielbar ist.
19. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zu lokalisierender Nerven (35) schon der Pilotbohrer bevorzugt als Kathode dient, der geeignet ist, Aktionspotentiale zu provozieren, die nach Verstärkung über ein Oszilloskop (36) sichtbar zu machen sind oder daß diese (35) alternativ bevorzugt durch einen Feldeffekttransistor (FET) darstellbar sind, um die optimale Implantatlänge zu ermitteln.
20. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-19, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrtiefe aus dem durchgeführten Orthopantomogramm o. dgl. vor dem Eingriff ermittelbar ist.
21. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-20, dadurch gekennzeichnet, daß für die beabsichtigte Schaffung eines Implantatbettes (8) die Bohrer(Fräser) (9) im Bohr-/Fräsanteil (37) mit gesicherten (38) Lehrhülsen (39) entsprechender Höhe versehbar sind, die durch Vorschubbegrenzung geeignet sind, die Bohrtiefe exakt zu erreichen, wobei sie bei verwendeten Bohrlehren um deren Höhe anpaßbar sind.
22. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-21, dadurch gekennzeichnet, daß bevorzugt im Pilot- und Endbohrer bevorzugt eine federgelagerte Nadel integriert ist, die durch den bevorzugt sichtbaren Sprung ihres bevorzugten Auslegers oder durch eine bevorzugte mechanische und/oder optische Kontaktauslösung beim Nachlassen von Widerstand anatomische Gegebenheiten wie die Kieferhöhle anzuzeigen in der Lage ist, was auch die Position der Hauptschneiden (40) des bevorzugten Bohrers (9) erkenntlich macht.
23. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-22, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Steuereinheit (1) bevorzugt manuell oder über einen Datenträger programmierbar ist.
24. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 2-23, dadurch gekennzeichnet, daß jede/r Patient/in in optimaler Lage zur zentralen Steuereinheit (1) positionierbar ist.
25. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-24, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Steuereinheit (1) neben der bevorzugten CPU (30) und mindestens einem Antriebselement für die Analyse- (2) und Bohrvorrichtung (6) eine Fräsvorrichtung (41) beinhaltet, die entsprechend der Tiefe genormte Implantate (10) endseitig (42) auf Optimallänge bevorzugt gerundet (43) oder gefast (44) abzulängen in der Lage ist, ohne dabei gleichzeitig die Beschichtung, inbesondere im Bereich der bevorzugten zirkulären längsseitigen Einschnitte (45) und der bevorzugten negativen Hauptlängsführung (46) zu beschädigen.
26. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-25, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kühlung beim Ablängen der Implantate (10) bevorzugt sterile Kochsalzlösung und zum Ablängen bevorzugt ein Hartmetallfräser (47), bevorzugt mit Wendeplättchen (48) Verwendung findet, der (47) dadurch eine möglichst lange Standzeit zu bieten in der Lage ist.
27. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-26, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendeten Implantate (10) bevorzugt einstückig nutzbar sind.
28. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-27, dadurch gekennzeichnet, daß die Implantate (10) zur Aufnahme in der Fräsvorrichtung (41) über einen Führungsdorn (49) und einen Gegenhalt (50) zur Übertragung eines Drehmomentes nutzbar sind.
29. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 2-28, dadurch gekennzeichnet, daß bevorzugt bei einstückiger Ausführung auch das Abutment (51) in Bezug auf die Einbringrichtung des Implantatkörpers geeignet ist, optimiert zu werden.
30. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-29, dadurch gekennzeichnet, daß die eigenen Implantate (10) bevorzugt nach Einbringen provisorisch versorgbar sind.
31. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-30, dadurch gekennzeichnet, daß bei außergewöhnlichen Kieferstellungen Implantate (10) mit geneigten Abutments (51) Verwendung finden, wobei in der Axialen das geneigte Abutment eine bevorzugte Aussparung zur Aufnahme einer Einbringhilfe besitzt.
32. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-31, dadurch gekennzeichnet, daß alle einstückigen Implantate (10) bevorzugt in jeweils zwei Distanzanteillängen und Durchmessern vorliegen, wobei ggf. bei zu großer Distanzlänge diese durch Kürzen des Gesamtimplantats (10) tiefer versenkbar sind.
33. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-32, dadurch gekennzeichnet, daß bei Konusarbeiten bevorzugt eine Implantatform (10) im Abutmentbereich (51) verwendbar und geeignet ist, einen separat gefertigten Primärkonus aufzunehmen.
34. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-33, dadurch gekennzeichnet, daß bei Kugelkopfversorgungen bevorzugt ein Laborübertragungsteil Verwendung findet, das geeignet ist, im Abdruck zu verbleiben.
35. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-34, dadurch gekennzeichnet, daß bevorzugt ein Magnethalt geeignet ist.
38. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-37, dadurch gekennzeichnet, daß in bestimmten Fällen das Implantat am Oberrand des Distanzteiles (52) endet und eine bevorzugte Innenverschraubung (53) aufweist, was durch eine zweistückige Anordnung einer erweiterten Indikation Rechnung trägt.
39. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 2-38, dadurch gekennzeichnet, daß über die zentrale Steuereinheit (1) alle gängigen Implantatformen (10, . . .) gesichert einbringbar sind.
40. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-39, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hülse (54) im Außendurchmesser dem Innendurchmesser der Endbohrung entspricht und mit einem hochelastischen Material zu einem Ballonmechanismus (55) verbunden ist, der mit der Hülse (54) in der Endbohrung, ggf. nach gefühlvoller Durchdringung restlicher Hartsubstanz mittels eines bevorzugten Bolzens durch Einbringen von Luft und/oder Wasser und/oder einer optimierten viskosen fließfähigen Masse die Auskleidung einer Hartsubstanzhöhle (56) sanft abzulösen in der Lage ist, so daß in der Folge der entstandene Freiraum bevorzugt mit optimiertem Material auffüllbar ist, wobei bevorzugt ein Manometer und bevorzugt ein Überdruckventil Verwendung findet.
39. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 2-38, dadurch gekennzeichnet, daß das Abutment aus einem optimal fräs- bzw. schleifbaren Material mit ausreichender Festigkeit auf dem subgingivalen, ossären Implantatkörper fixierbar ist, um ggf. durch individuelles Beschleifen mit anderen Pfeilern bevorzugt eine gemeinsame Einschubrichtung zu erhalten.
40. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 2-41, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend des Analyseergebnisses eine Festkörperhohlfräse vor den eigentlichen Bohrern/Fräsern (9) Verwendung findet.
41. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-42, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrvorrichtung (6) bevorzugt über einen Lichtstrahl, wie dem aus einer Laserdiode mit nachgeschalteter Optik so orientierbar ist, daß damit die Richtung des zu schaffenden Implantatbettes (8) in der Parallelen zum Lichtstrahl darstellbar ist.
42. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-41, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Analyse- (2) als auch die Bohrvorrichtung (6) als Handgeräte ausgelegt sind.
43. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-42, dadurch gekennzeichnet, daß bevorzugt alle Antriebselemente in der zentralen Steuereinheit (1) untergebracht und geeignet sind, das notwendige Antriebsmoment zu übertragen oder daß letztlich sowohl die Analyse- (2) als auch die Bohreinheit (6) mit der zentralen Steuereinheit (1) verbunden und mit Hilfselementen geeignet sind, am Patienten sicher fixiert und über elastische Wellen mit jeweils entsprechender Kupplung angetrieben zu werden.
44. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-43, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Analyse- (2) als auch die Bohrvorrichtung (6) mittels in der Horizontalen senkrecht zueinander angeordneten und verstellbaren, d. h. in der Rotation als auch in der Neigung, Libellen in der Art einer modifizierten Wasserwaage geeignet sind, manuell unter Hilfe von Laser-Referenzlinien bzw. Referenzpunkten einjustiert bzw. korrigiert zu werden.
45. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-44, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronikkomponenten u. a. m., wie z. B. die Diodenanordnung von der Analysevorrichtung (2) entfernbar und anschließend wieder fixierbar sind.
46. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-45, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Unterkieferimplantation das Kinn des Patienten geeignet ist, auf einem Hilfselement des modifizierbaren Gesichtsbogens (11) sicher zu ruhen.
47. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-46, dadurch gekennzeichnet, daß in Zusammenfassung auch mittels einer manuell bedienbaren Analysevorrichtung (2) der Knochenquerschnitt (18) über einen Monitor (17) zur Darstellung zu bringen ist, wonach je nach Analyseergebnis die bevorzugt manuell einzujustierende bzw. zu bedienende Bohreinheit (6), bevorzugt mit Hilfe von optimal angeordneten Libellen, anwendbar ist.
48. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-47, dadurch gekennzeichnet, daß die bevorzugte CPU (30), Mikroprozessoren o. dgl. bevorzugt mittels einer bevorzugten alpha-numerischen Tastatur ansprechbar bzw. programmierbar ist/sind.
49. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 1-48, dadurch gekennzeichnet, daß ein U-förmiger Schnittelement (99) einer bevorzugten Stärke auf dem Kieferkamm (18) über den Zentraldorn (15, 107) und eine Klammer (106) so fixierbar ist, daß einerseits die Möglichkeit besteht, ebenfalls mindestens eine Libelle zu integrieren und andererseits durch Querbohrungen (108) in gleichem Abstand zueinander über eine mit der CPU (30) verbundenen Sonde (100) mit Sondenfortsatz (101) den Weg bis zum Knochen dadurch zu ermitteln, daß der Sondenfortsatz (101) leitende und nicht leitende Segmente (104, 105) aufweist, wobei die Bohrungen (108) beidseits des Kieferkammes (18) angebracht sind und zum U-förmigen Schnittelement (99) jeweils buccal bzw. lingual oder palatinal in Sandwichtechnik über ein nicht leitendes Medium (102) ein mit der CPU (30) verbundenes leitendes Plattenelement (103) jeweils der CPU (30) die Information von "ein und aus" zuzuführen in der Lage ist, womit der Weg des Sondenfortsatzes (101) berechenbar ist und auf den Monitor (17) einen Bildpunkt darstellt, wobei die einzelnen Bildpunkte untereinander verbunden den Knochenquerschnitt auf diese besondere Art geeignet sind, zur Darstellung zu bringen.
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