DE10032045C2 - Stanzwerkzeug mit Justierring - Google Patents
Stanzwerkzeug mit JustierringInfo
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Abstract
Ein Stanzwerkzeug (10) besitzt einen Stanzstempel (12), der in einem Justierring (20) festlegbar ist, wobei ein Keil (24) als Drehsicherung in einer Werkzeughalterung und eine Verdrehsicherung zwischen dem Stanzstempel (12) und dem Justierring ( 20) vorgesehen sind. Bekannte Lösungen erfordern gesonderte, kostenintensive neue Justierringe. Es wird daher vorgeschlagen, die Verdrehsicherung justierringseitig an dem Keil (24) in Drehrichtung formschlüssig festzulegen. Mit dieser Ausbildung werden die Umstellungskosten auf ein Stanzwerkzeug, das die Einrichtung erleichtert und eine Verdrehsicherung bildet, erheblich gesenkt. Vorhandene Justierringe können nach einer gegebenenfalls erfolgenden Nachbearbeitung auch mit konventionellen Stanzstempeln weiter verwendet werden.
Description
Die Erfindung befaßt sich mit einem Stanzwerkzeug mit einem
Stanzstempel, der in einem Justierring festlegbar ist, wobei
der Justierring mit Hilfe eines Keils in einer bestimmten
Winkelstellung in einer Werkzeughalterung festlegbar ist und
die Winkelstellung zwischen dem Stanzstempel und dem Justier
ring durch eine formschlüssige Verdrehsicherung definiert
ist.
Ein allgemeines Problem bei Stanzstempeln, die mit Hilfe ei
nes Justierrings in einer Werkzeughalterung montiert werden,
wie dies beispielsweise das System Trumpf vorsieht, besteht
darin, daß der Stanzstempel in seiner Winkelstellung bezüg
lich des Justierrings aufwendig eingerichtet werden muß. Ne
ben dem Zeitaufwand ist als Kostenfaktor auch die Notwendig
keit teurer Hilfseinrichtungen zu erwähnen. Nach dem Einrich
ten wird der Stanzstempel mit Hilfe einer Spannvorrichtung in
einer Bohrung in dem Justierring verklemmt.
Es existieren bereits Vorschläge für Stanzwerkzeuge, die den
aufwendigen Einrichtvorgang vermeiden. Beispielsweise ist be
reits eine einstückige Ausbildung des Stanzwerkzeuges vorge
schlagen worden (siehe Prospekt Werkzeug Report Nr. 15/April 2000, TRUMPF),
die allerdings extrem hohe Kosten nach sich zieht, da die
ganze Einheit ein Verschleißteil darstellt. Auch die teilwei
se einstückige Ausbildung des Stanzwerkzeuges, beispielsweise
des Stempelschaftes und des Justierrings bedingt zumindest
hohe Umstellungskosten, denn die vorhandenen Justierringe
können nicht mehr eingesetzt werden. Bekannt ist es auch be
reits, eine Verdrehsicherung zwischen dem Justierring und dem
Stanzstempel vorzusehen (Preisliste 9/96-T, PASS-FIT-System der PASS Stanztech
nik AG, Creußen), wobei allerdings auch in diesem Fall die
relativ teuren Justierringe ersetzt oder aufwendig nachgear
beitet werden müssen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein
Stanzwerkzeug zu schaffen, das die Einrichtung des Stanzstem
pels erleichtert und dabei nur geringe Umstellungs- und Be
triebskosten verursacht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Stanzwerkzeug der
eingangs beschriebenen Art gelöst, bei welchem die Verdrehsi
cherung justierringseitig an dem Keil in Drehrichtung form
schlüssig festgelegt ist.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Stanzwerkzeuges besteht
darin, daß der Justierring selbst weiter Verwendung finden
kann und nach dem Austausch des üblicherweise nur ange
schraubten Keils im Zusammenwirken mit dem als Verschleißteil
turnusgemäß ohnehin auszustauschenden Stanzstempel die Er
leichterung des Einrichtvorgangs erreicht wird.
Als weiterer Vorteil ist zu erwähnen, daß der mit dem Keil
modifizierte Justierring nach wie vor den Einsatz herkömmli
cher Stanzstempel ohne Verdrehsicherung erlaubt, so daß inso
weit keine Mehrkosten bei gleichzeitigem Einsatz von Stanz
stempeln mit und ohne Verdrehsicherung anfallen.
Das erfindungsgemäße Stanzwerkzeug bietet neben der Erleich
terung des Einrichtvorgangs weiterhin auch eine wirksame Ver
drehsicherung für den Stanzstempel im Justierring, was insbe
sondere beim Ausführen einseitiger Stanzvorgänge, z. B. bei
schräg geschliffenem Stanzstempel von großer Bedeutung sein
kann.
Vorzugsweise ist als Teil der Verdrehsicherung ein in einer
Bohrung im Stanzstempel sitzender Stift, dessen eines Ende
aus der Bohrung vorsteht, vorgesehen. Eine derartige Ausbil
dung ist besonders einfach und kostengünstig vorzusehen und
erfordert lediglich das Ausbilden einer Bohrung im Stanzstem
pel zur Aufnahme des Stiftes. Je nach Werkzeuggröße kann eine
Radialbohrung zur Aufnahme des Stiftes im Schaft des Stanz
stempels oder eine Axialbohrung in einer Schwerlastschulter,
deren Höhe geringfügig größer als die
Dicke des Justierringes ist, vorgesehen sein.
Um die Kosten für die Umrüstung gering zu halten, weist der
Keil vorzugsweise eine Öffnung, beispielsweise eine Nut mit
gepaßter Weite zur gegen Verdrehung gesicherten Aufnahme des
Stiftendes auf. Eine derartige Nut, die über die Höhe des
Keils durchgängig ausgebildet sein kann, ist vergleichsweise
leicht herzustellen.
Selbstverständlich sind weitere Arten der Verdrehsicherung
zwischen dem Keil und dem Stanzstempel denkbar, beispielswei
se kann der Keil selbst unmittelbar in eine Ausnehmung oder
Abflachung des Stanzstempels eingreifen. Auch muß als Verbin
dungselement der Verdrehsicherung nicht notwendigerweise ein
Stift vorgesehen sein.
Um das Einsetzen des Stanzstempel in den Justierring zu er
leichtern, ist in bevorzugter Weiterbildung der Erfindung
vorgesehen, daß die Öffnung in dem Keil als Nut ausgebildet
ist und in dem Justierring fluchtend mit der Nut eine Ausnehmung
zum Einschieben des Stanzstempels mit montiertem Stift
vorgesehen ist. Zwar wäre es grundsätzlich auch denkbar, den
Stanzstempel bei fehlender Ausnehmung zunächst ohne Stift zu
montieren und den Keil erst nach dem Einfügen des Stiftes in
der Bohrung zu montieren, allerdings würde dies wiederum den
Einrichtvorgang verzögern.
Das Ausbilden der Ausnehmung im Justierring ist im übrigen
problemlos möglich, da dieser als Vergütungsbauteil relativ
leicht zu bearbeiten ist und an die. Genauigkeit der Ausneh
mung keine hohen Anforderungen gestellt werden, so daß bei
spielsweise auch eine schnelle manuelle Nachbearbeitung mit
einer Feile ohne weiteres denkbar ist. Bei axial liegendem
Stift, wie dies beispielsweise bei einem Stanzstempel mit
Schwerlastschulter vorgesehen ist, ist selbstverständlich
keine Nachbearbeitung des Justierrings notwendig.
Wie aus den vorstehenden Ausführungen bereits zu ersehen ist,
ist es nicht nur Gegenstand der vorliegenden Erfindung, ein
erfindungsgemäßes Stanzwerkzeug bestehend aus Stanzstempel
und Justierring zu schaffen, sondern auch Lösungen zum Um
stellen vorhandener Stanzwerkzeuge aufzuzeigen. Erfindungsge
mäß ist daher ein Keil zur Festlegung der Winkelstellung ei
nes Justierringes mit einem darin verdrehsicher festlegbaren
Stanzstempel in einer Werkzeughalterung vorgesehen, der in
einer Radialnut eines Justierrings passgenau festlegbar ist
und eine gepaßte Öffnung zur drehsicheren Aufnahme eines
stanzstempelseitig festgelegten Sicherungselements, bei
spielsweise eines Stiftes, aufweist, wobei die gepaßte Öff
nung vorzugsweise aus einer sich radial nach innen öffnenden
Nut besteht.
Zur Ausbildung eines vorstehend beschriebenen Stanzwerkzeuges
wird erfindungsgemäß ferner ein Stanzstempel, der in einen
Justierring, welcher in einer Werkzeughalterung in einer be
stimmten Winkelstellung festlegbar ist, verdrehsicher ein
setzbar ist, vorgeschlagen, der einen Paßstift aufweist, wel
cher derart angeordnet ist, daß sein freies Ende in montier
ter Stellung in den Eingriffsbereich eines am Justierring zur
Festlegung der Winkelstellung desselben vorzusehenden Keils
bringbar ist.
Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher auf
Ausführungsbeispiele der Erfindung eingegangen: Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt eines Stanzwerk
zeuges;
Fig. 2 eine Draufsicht des Stanzwerkzeuges
gemäß Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt eines weiteren
Stanzwerkzeuges;
Fig. 4 einen Querschnitt eines Stanzwerk
zeuges, dessen Stanzstempel eine
Schwerlastschulter aufweist;
Fig. 5 eine Teilansicht des Stanzwerk
zeuges gemäß Fig. 4.
In Fig. 1 ist ein Stanzwerkzeug 10 im Querschnitt darge
stellt, das zur Aufnahme in einer Werkzeughalterung der Größe
1 des Systems Trumpf geeignet ist. Das Stanzwerkzeug 10 besteht
im wesentlichen aus einem Stanzstempel 12 mit einem
Kopf 14, einem Schaft 16 und einem Schneidenbereich 18, und
einem Justierring 20, welcher stirnseitig über eine Radialnut
22 (siehe auch Fig. 2) verfügt, in welcher ein Keil 24 mit
Hilfe einer Schraube 26 festgelegt ist. Der aus gehärtetem
Stahl bestehende Keil 24 bildet einen äußeren Radialvorsprung
28, der die Winkelrelativstellung des Stanzwerkzeuges 10 in
der Werkzeughalterung (nicht gezeigt) definiert.
In dem Schaft 16 des Stanzstempels 12 ist eine Radialbohrung
30 vorgesehen, in welcher ein Stift 32 sitzt. Das radial her
vorstehende Ende 34 des Stiftes 32 sitzt in Umfangsrichtung
passgenau in der durchgängigen Nut 36 (siehe auch Fig. 2) in
dem Keil 24 und bildet dadurch eine Verdrehsicherung.
Bei der Montage wird zunächst der Stempel mit seinem Kopf
durch eine Bohrung 38 in dem Justierring 20 eingesteckt, wo
bei eine fluchtend mit der Nut 36 in dem Justierring 20 vor
gesehene Ausnehmung 40 ein vollständiges Einführen des Stanz
stempels 12 mit montiertem Stift 32 erlaubt, bis sich ein Ab
satz 42 des Stempelschaftes 16 an den Boden 44 einer Vertie
fung 46 in dem Justierring 20 anlegt und dadurch die axiale
Lage des Stanzstempels 12 zu dem Justierring 20 definiert.
Das Stiftende 34 ist dabei passgenau in die Nut 36 eingeführt
worden, so daß sich ohne aufwendigen Einrichtvorgang eine ex
akt definierte Winkelstellung zwischen dem Stanzwerkzeug 10
und dem Keil 24 und damit dem Justierring 20 ergibt. Der mit
einem Spannschlitz 48 versehene Justierring 20 wird nunmehr
durch Anziehen einer Spannschraube (nicht gezeigt) mit dem
Stanzstempel 12 verklemmt.
Von üblichen Stanzwerkzeugen unterscheidet sich das abgebil
dete Stanzwerkzeug 10 lediglich durch den mit einer Nut 36
modifizierten Keil 24, die Ausnehmung 40 in dem Justierring
20 und den gepaßten Stift in dem Stanzstempel 12. Es ist da
her ohne weiteres denkbar, vorhandene Stanzwerkzeuge durch
Austausch des Keils, nachträgliches Ausbilden der Ausnehmung
40, was bei dem lediglich vergüteten Justierring 20 problem
los möglich ist, und durch Austausch des Stanzstempels 12,
der ohnehin ein Verschleißteil darstellt, zu dem abgebildeten
Stanzwerkzeug 10 mit Einrichthilfe und Verdrehsicherung aus
zubauen.
In Fig. 3 ist ein Stanzwerkzeug 50 der Größe 2 des Systems
Trumpf im Querschnitt dargestellt. Bedingt durch den größeren
Durchmesser des Schneidenbereiches 58 des Stanzstempels 52
verfügt der Justierring 60 nicht über eine Vertiefung, son
dern die axiale Relativlage zwischen Stanzstempel 52 und Jus
tierring 60 wird durch Anlage einer Schulter 61 des Schnei
denbereiches 58 an der Unterseite des Justierrings definiert.
Der Kopf 54 und der Schaft 56 des Stanzstempels 52 entspre
chen im übrigen dem Stanzstempel 12 gemäß Fig. 1 und auch der
Aufbau der Verdrehsicherung mit einem Keil 64, der in einer
Nut 62 sitzt und eine Nut 76 zur Aufnahme eines freien Endes
74 eines in einer Radialbohrung 70 in dem Stempelschaft 56
sitzenden Stiftes 72 aufweist, entspricht im wesentlichen dem
in Fig. 1 und 2 dargestellten Stanzwerkzeug 10, wodurch sich
auch eine Fig. 2 entsprechende Draufsicht auf das Stanzwerk
zeug 50 ergibt. Es ist wiederum eine Ausnehmung 80 in Flucht
mit der Nut 76 des Keils 74 vorgesehen, um das Einstecken des
Stanzstempels 12 in eine Bohrung 78 des Justierrings 60 bei
bereits montiertem Stift 70 zu ermöglichen.
Bei einem Stanzwerkzeug 100, dessen Stanzstempel 102 entspre
chend der üblichen Ausführung der Größe 3 des Systems Trumpf
eine Schwerlastschulter 103 aufweist, ergeben sich neben den
üblichen Änderungen auch Abweichungen für die Verdrehsiche
rung. Um eine bessere Einleitung der Stanzkräfte in den
Stanzstempel 102 zu ermöglichen, ist die Schwerlastschulter
103 geringfügig höher als die Dicke eines geeigneten Justier
rings 110 ausgebildet, so daß sie bis in den Bereich eines
Keils 114 ragt, der wiederum für eine drehsichere Aufnahme
des Stanzwerkzeuges 100 in einer Werkzeughalterung sorgt.
Aufgrund dieser Umstände ist es nicht möglich, im Bereich des
Keils 114 eine Radialbohrung zur Aufnahme einer Verdrehsiche
rung vorzusehen. Es ist daher eine Axialbohrung 120 in der
Schwerlastschulter 103 ausgebildet, in welcher ein Siche
rungsstift 122 vorgesehen ist, dessen Ende 124 über die
Stirnfläche der Schwerlastschulter 103 hervorsteht. Der Keil
114, der wiederum mit Hilfe einer Schraube 116 in einer Nut
112 sitzend (siehe auch Fig. 5) mit dem Justierring 110 ver
schraubt ist, weist seinerseits zur Ausbildung der Verdrehsi
cherung und Einrichthilfe ein nach innen offenes oder wahl
weise geschlossenes Langloch 126 auf, dessen Breite mit dem
Stiftdurchmesser gepaßt ist.
Da der Stift 122 mit seinem Stiftende 124 nicht radial über
einen Außendurchmesser des Stanzstempels 102 hinausragt, ist
eine Änderung des Justierrings 110 gegenüber Ausführungsfor
men ohne Verdrehsicherung nicht notwendig und es muß ledig
lich der Keil 114 zum Zusammenwirken mit dem Stift 122 vorge
sehen werden.
Selbstverständlich ist es denkbar, als Verdrehsicherung statt
eines in eine Nut oder ein Langloch eingreifenden Stiftes
auch weitere formschlüssige Verbindungen vorzusehen, wobei
beispielsweise der Keil auch unmittelbar mit einer entspre
chenden Ausformung an der Umfangsfläche des Stanzstempels zu
sammenwirken kann.
Claims (9)
1. Stanzwerkzeug mit einem Stanzstempel (12; 52; 102), der
in einem Justierring (20; 60; 110) festlegbar ist, wobei
der Justierring (20; 60; 110) mit Hilfe eines Keils (24;
64, 114) in einer bestimmten Winkelstellung in einer
Werkzeughalterung festlegbar ist und die Winkelstellung
zwischen dem Stanzstempel (12; 52; 102) und dem Justier
ring (20; 60; 110) durch eine formschlüssige Verdrehsi
cherung definiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verdrehsicherung justierringseitig an dem Keil (24; 64;
114) in Drehrichtung formschlüssig festgelegt ist.
2. Stanzwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Teil der Verdrehsicherung ein in einer Bohrung
(30; 70; 120) im Stanzstempel (12; 52; 102) sitzender
Stift (32; 72; .122) vorgesehen ist, dessen eines Ende
(34; 74; 124) aus der Bohrung (30; 70; 120) vorsteht.
3. Stanzwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Keil (24; 64; 114) eine Öffnung (36; 76; 126) mit
gepaßter Weite zur gegen Verdrehung gesicherten Aufnahme
des aus der Bohrung (30; 70; 120) vorstehenden Endes (34;
74; 124) des Stiftes (32; 72; 122) aufweist.
4. Stanzwerkzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Stift (32; 72) in einer Radialbohrung
(30; 70) im Schaft (16; 56) des Stanzstempels (12; 52)
sitzt.
5. Stanzwerkzeug nach einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Öffnung (36; 76) in dem Keil (24;
64) als Nut ausgebildet ist und in dem Justierring (20;
60) fluchtend mit der Nut eine Ausnehmung (40; 80) zum
Ermöglichen des Einschiebens des Stanzstempels (12; 52)
mit montiertem Stift (32; 72) vorgesehen ist.
6. Stanzwerkzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Stift (122) in einer Axialbohrung (120)
in einer Schwerlastschulter (103) des Stanzstempels (102)
sitzt.
7. Keil zur Festlegung der Winkelstellung eines Justierrin
ges (20; 60; 110) mit einem darin verdrehsicher festleg
baren Stanzstempel (12; 52; 102) in einer Werkzeughalte
rung dadurch gekennzeichnet, daß er in einer Radialnut
(22; 62; 112) des Justierrings (20; 60; 110) passgenau
festlegbar ist und eine gepaßte Öffnung (36; 76; 126) zur
drehsicheren Aufnahme eines stanzstempelseitig festzule
genden Sicherungselements (32; 72; 122) aufweist.
8. Keil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die ge
paßte Öffnung (36; 76; 126) aus einer sich nach der Mon
tage an dem Justierring (20; 60; 110) radial nach innen
öffnenden Nut (36; 76; 126) besteht.
9. Stanzstempel, der in einem Justierring (20; 60; 110),
welcher in einer Werkzeughalterung (10; 50; 100) in einer
bestimmten Winkelstellung festlegbar ist, verdrehsicher
einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß er einen
Paßstift (32; 72; 122) aufweist, der derart angeordnet
ist, daß sein freies Ende (34; 74; 124) in Montagestellung
in den Eingriffsbereich eines am Justierring zur
Festlegung der Winkelstellung desselben vorzusehenden
Keils (24; 64; 114) bringbar ist.
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