DE1002897B - Bistabile Kippschaltanordnung mit zwei Transistoren - Google Patents
Bistabile Kippschaltanordnung mit zwei TransistorenInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/08—Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
- H03K3/02—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
- H03K3/26—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
- H03K3/28—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
- H03K3/281—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine bistabile Kippschaltanordnung mit zwei Transistoren.
Es ist bereits eine derartige Schaltanordnung bekannt mit zwei gleichartigen Transistoren, d. h. zwei n-p-n- oder
zwei p-n-p-Transistoren, die sich in zwei verschiedenen elektrischen stabilen Zuständen befinden können, wobei
in einem Zustand der eine Transistor, im anderen Zustand der zweite Transistor leitend ist. Dieser bekannten
Schaltanordnung haftet der Nachteil an, daß stets einer der Transistoren leitend ist, so daß die Schaltung stets
Strom verbraucht, und außerdem stromverbrauchende Spannungsteiler da sind.
Weiter ist bereits ein Regelwiderstand mit einem p-n-p- und einem n-p-n- Transistor vorgeschlagen worden,
deren Basiselektroden direkt mit der Kollektorelektrode des anderen Transistors verbunden und ferner über Widerstände
mit verschiedenen Polen einer Speisequelle gekoppelt sind, die in der Sperrichtung der Sperrschichten
polarisiert ist. Die Klemmen des Regelwiderstandes werden dabei durch die Emittorelektroden der Transistoren
gebildet.
Die Kippschaltanordnung nach der Erfindung besitzt einen n-p-n- und p-n-p-Transistor und weist das Merkmal
auf, daß die Basiselektrode jedes der Transistoren über einen Widerstand mit einer zweiten Elektrode des anderen
Transistors gekoppelt, die Basiselektrode des n-p-n-Transistors über einen Widerstand mit einem ersten
Speisepunkt, die dritte Elektrode dieses Transistors mit einem zweiten Speisepunkt, die dritte Elektrode des
p-n-p-Transistors mit einem dritten Speisepunkt und die Basiselektrode dieses Transistors über einen Widerstand
mit einem vierten Speisepunkt verbunden ist, wobei die Potentiale der Speisepunkte in der erwähnten Reihenfolge
eine steigende Reihe bilden.
Zonentransistoren vom p-n-p-Typ oder vom n-p-n-Typ sind im allgemeinen mehr oder weniger symmetrisch
gebaut, so daß die vorgenannten anderen Elektroden Kollektorelektroden oder Emittorelektroden sein können.
Die Kippschaltanordnung nach der Erfindung kann sich in zwei verschiedenen elektrisch stabilen Zuständen
befinden, in einem von denen die beiden Transistoren leitend sind, während im anderen Zustand die beiden
Transistoren gesperrt sind; im letztgenannten Fall ist die ganze Schaltanordnung stromlos, da keine stromverbrauchende
Spannungsteiler da sind. Dies ist insbesondere bei Systemen wie z. B. elektronischen Rechenmaschinen
oder Schaltanordnungen für automatische Signalsysteme wichtig, bei denen Transistoren zur Verwendung
kommen, die sich nur während verhältnismäßig kurzer Zeitperioden in einem Zustand und während
längerer Zeitperioden im anderen Zustand befinden. Die Schaltanordnung eignet sich auch insbesondere zum
Steuern eines elektronischen Kontaktes, mittels dessen die Übertragung von Wechselströmen, wie z. B. Sprech-
Bistabile Kippschaltanordmmg
mit zwei Transistoren
mit zwei Transistoren
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 8. September 1954
Niederlande vom 8. September 1954
Adrianus Johannes Wilhelmus Marie van Overbeek,
Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
strömen, über eine Leitung erfolgen oder unterbrochen werden kann.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, bei
dem die Kippschaltung zum Steuern eines elektronischen Kontaktes benutzt wird.
Die Kippschaltanordnung besitzt zwei Transistoren T1
und T2 vom n-p-n-bzw. p-n-p-Typ. Die Basiselektroden bt
und &2 sind über die Widerstände R2 und Ra mit den
Kollektorelektroden e2 und C1 des anderen Transistors
gekoppelt und weiter über die Widerstände R1 und A4
mit den Speisepunkten P1 und P4 mit einer Spannung
von —4χ/2 Volt bzw. +41Z2 Volt verbunden. Die
Emittorelektroden ex und e2 sind mit den Speisepunkten P2
und P3 verbunden, deren Potentiale —3 Volt bzw.
+ 3 Volt betragen. Die Transistoren T3 und T4 sind
vorläufig wegzudenken. In dem Zustand, in dem die Transistoren gesperrt sind, ist das Potential des Kollektors
C1 und des Emitters ^1 + 4x/2 Volt bzw. — 3 Volt,
also positiv in bezug auf die Basiselektrode O1, deren
Potential gleich -41Z2 Volt ist. Die beiden Sperrschichten
des Transistors T1 sind also gesperrt. Ebenso sind die Sperrschichten des Transistors T2 in Sperrrichtung
vorpolarisiert. Die Schaltung kann in den anderen Zustand übergeführt werden, in dem die Transistoren
leitend sind, indem in nicht näher geschilderter Weise einem geeignet gewählten Punkt, z. B. einer Basis-
elektrode oder einer Kollektorelektrode,- ein Impuls zugeführt wird. So wird z. B. infolge eines_ negativen
Impulses an der Basiselektrode b2 diese Elektrode
negativ in bezug auf die Emitterelektrode C2 werden,
wodurch ein Basisstrom fließt und auch der Kollektor c2
leitend wird. Es wird also ein Strom von dem Speisepunkt P3 über die Emittor-Kollektor-Strecke des
Transistors T2, Widerstand R2, Widerstand R1 zum
Speisepunkt P1 fließen. Infolgedessen steigt das Potential
der Basiselektrode O1 bis über dasjenige der Emittorelektrode
ex, so daß auch dieser Transistor T1 leitend
wird und ein Strom von dem Speisepunkt P3 über den Widerstand i?4 und R3 und die Kollektor-Emittor-Strecke
des Transistors T1 zum Speisepunkt P2 fließt.
Hierbei tritt am Widerstand R4 ein derartiger Spannungsfall
auf, daß die Basiselektrode b2 ein Potential hat, das
etwas niedriger als dasjenige des Speisepunktes P3 ist und z. B. gleich +2,9 Volt wird; die Kippschaltanordnung
ist dann leitend. Das Potential der Kollektoren C1 und C2 ist hierbei z. B. gleich +2 Volt und —2 Volt.
Jetzt wird der Fall betrachtet, in dem die Kippschal- -. tungsanordnung einen elektronischen Kontakt steuert.
An den Klemmen K1 und K2 ist eine nicht dargestellte
Leitung angeschlossen, über die in beiden Richtungen Wechselströme, z. B. Sprechströme oder Gleichspannungssignale,
z. B. zum Steuern eines Relais bei einem Selbstanschlußsystem, übertragen werden können, wobei die
Übertragung mittels des elektronischen Kontaktes unterbrochen
werden kann. Der elektronische Kontakt wird durch zwei Transistoren T3 und T4 vom n-p-n- bzw.
p-n-p-Typ gebildet. Der Kollektor c3 des Transistors T3 t
ist mit der Klemme .SI1, der Kollektor c4 mit der Klemme
K2 verbunden. Die Emitterelektroden e3 und e4 sind miteinander
verbunden. Die Basiselektrode b3 des Transistors
T3 ist mit dem Kollektor c2 des Transistors T2 verbunden,
und die Basiselektrode bi ist an den Kollektor C1 ■
angeschaltet. Wenn sich die Kippschaltanordnung in dem Zustand befindet, in dem die Transistoren T1 und T2
gesperrt sind, haben die Basiselektroden b3 und O4 ein
Potential von ·— 41J2 Volt bzw. + 41J2 Volt, so daß auch
die Transistoren T3 und T4 in Sperrichtung vorpolarisiert
sind. Die Schaltanordnung ist dann vollkommen stromlos, und der elektrische Kontakt ist nicht für Signale
durchlässig. Wird aber die Kippschaltungsanordnung in den anderen Zustand übergeführt, so steigt das
Potential der Basiselektrode b3 infolge des an. den Wider- ■
ständen R1 und R2 auftretenden Spannungsfalles an,'
und das Potential der Basiselektrode &4 sinkt. Infolgedessen
werden die Sperrschichten zwischen der Basiselektrode und der Emitterelektrode der Transistoren T3
und T4 in Reihe leitend, so daß auch die Emlttor-Kollektor-Strecken
der Transistoren in Reihe leitend werden und Signale von der Klemme K1 zur Klemme K2,
oder umgekehrt, weitergeben können. Der elektronische Kontakt ist dann geschlossen. Die Spannungen, der
Basiselektroden δ3 und S4 sind dann z. B. gleich + 0,1 Volt
bzw. —0,1 Volt. ....;■
Die Transistoren T3 und T4 können gegebenenfalls
vertauscht werden; die Transistoren sind dann leitend, mit anderen Worten, der elektronische Kontakt ist
geschlossen, wenn sich die Kippschaltanordnung in dem Zustand befindet, in dem die Transistoren T1 und T2
gesperrt sind, da in diesem Fall die Transistoren T3 und T4 in der Durchlaßrichtung vorpolarisiert sind. Der
elektronische Kontakt ist offen, und die Transistoren T8
und T4 sind gesperrt, wenn sich die Kippschaltung in dem Zustand befindet, in dem die Transistoren T1 und T2
leitend sind, da in diesem Zustand die Basiselektroden der Transistoren T3 und T4 von den Kollektorelektroden
C1 und c2 in Sperrichtung vorgespannt werden.
Diese Vorrichtung hat.den Vorteil,-daß im offenen Zustand des Kontaktes eine größere Dämpfung als im
erstgeschilderten Fall auftritt. Wenn die Transistoren T8
und T4 gesperrt sind, bilden die Sperrschichten in gewissem Maße immer noch eine kapazitive Kopplung,
über welche eine geringe Übertragung noch möglich ist. Bei der vorliegenden Schaltanordnung aber haben die
Kollektor-Emittor-Strecken der Transistoren T1 und T8
in leitendem Zustand einen geringen inneren Widerstand, so daß die Basiselektroden b3 und S4 der Transistoren T3
und T4 über diese Strecken wirksam mit Punkten konstanten
Potentials verbunden sind.
Claims (2)
1. Bistabile Kippschaltanordnung mit einem n-p-n- und einem p-n-p-Transistor, dadurch gekennzeichnet,
daß die Basiselektrode jedes der Transistoren über einen Widerstand (R2 bzw. R3) mit einer zweiten
Elektrode (C2 bzw. C1) des anderen Transistors
gekoppelt, die Basiselektrode des n-p-n-Transistors über einen Widerstand (A1) mit einem ersten Speisepunkt
(P1), die dritte Elektrode (^1) dieses Transistors
mit einem zweiten Speisepunkt (P2), die dritte : Elektrode (e2) des p-n-p-Transistors mit einem
- dritten Speisepunkt (P3) und die Basiselektrode
dieses Transistors über einen Widerstand (i?4) mit
einem vierten Speisepunkt (P4) verbunden ist, wobei
-. die Potentiale der Speisepunkte in der erwähnten Reihenfolge eine steigende Reihe bilden.
-
2. Kippschaltanordnung nach Anspruch 1 zur -■ Steuerung eines elektronischen Kontaktes, um eine
Leitung zu schließen bzw. zu unterbrechen, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten zweiten Elek-
~. troden (C1 bzw. C2) der Transistoren mit der Basiselektrode
eines zweiten p-n-p-Transistors bzw. eines zweiten n-p-n-Transistors verbunden sind und die
Emittor-Kollektorelektroden-Strecken der letzt-
. genannten Transistoren in Reihe mit der Leitung - geschaltet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
.. »Fernmelde-TechnischeZeitschriftFTZ«, 1954, Heft?, Si 327 bis 333.
.. »Fernmelde-TechnischeZeitschriftFTZ«, 1954, Heft?, Si 327 bis 333.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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