DE10025129A1 - Schwingungsfundament - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Schwingungsfundament zur Aufnahme von schwingungserzeugenden Maschinen, umfassend einen Aufspanntisch (2) aus Metall, welcher an seiner Oberseite mit Befestigungsmitteln zum Befestigen der Maschinen ausgestattet ist und an seiner Unterseite Versteifungsrippen oder dergleichen aufweist. DOLLAR A Der Aufspanntisch (2), welcher im allgemeinen über Federn auf einem Gehäuseboden (38) gelagert wird, umfaßt eine Aufspannplatte (4) aus Stahl, die auf einem aus Stahlprofilen gebildeten Rahmen (6) befestigt ist. DOLLAR A Der Rahmen (6) kann zur Erhöhung der Dämpfung und Steifigkeit mit Beton (32) ausgegossen werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Schwingungsfundament zur Aufnahme von schwingungs
erzeugenden Maschinen, umfassend einen Aufspanntisch aus Metall, welcher an
seiner Oberseite mit Befestigungsmitteln zum Befestigen der Maschinen ausge
stattet ist und an seiner Unterseite Versteifungsrippen aufweist.
Schwingungsfundamente dienen ganz allgemein dazu, schwingungserzeugende
Maschinen so zu lagern, daß deren Schwingungen nicht auf das die Maschinen
aufnehmende Gebäude übertragen werden. Sie erfüllen diese Aufgabe im allgemei
nen um so besser, je größer - bezogen auf die schwingenden Massen der Maschi
ne und die von diesen erzeugten Schwingungskräfte - die Steifigkeit, die Masse und
die innere Dämpfung des Schwingungsfundamentes ist. Um die Schwingungsfun
damente schwingungstechnisch von dem Gebäudeboden zu entkoppeln, werden
diese ihrerseits entweder direkt oder auch indirekt unter Zwischenschaltung einer
Stahl-Unterkonstruktion zur Anpassung an die baulichen Gegebenheiten einer Prüf
zelle über Federn, beispielsweise Luft- oder Stahlfedern, auf einem Gebäudeboden
gelagert.
Es sind bereits Schwingungsfundamente bekannt, die im wesentlichen aus einem
einzigen Stahlguß-Block bestehen, welcher an seiner Oberseite eine mit Befesti
gungsmitteln, beispielsweise T-Nuten versehene Aufnahmefläche für die Maschinen
besitzt und an seiner Unterseite eine Versteifungsrippen-Struktur aufweist. Mit ei
nem solchen Aufbau kann bei einer vorgegebenen Masse eine größtmögliche Ei
gensteifigkeit erzielt werden. Ein Nachteil derartiger Schwingungsfundamente wird
darin gesehen, daß diese - bezogen auf das jeweils vorliegende Lagerungspro
blem - äußerst materialintensiv und deswegen schwer und teuer sind.
Ein typisches Anwendungsgebiet für Schwingungsfundamente der eingangs ge
nannten Art ist die Erprobung von Motoren, Getrieben und Gesamtantrieben von
Automobilen. Schwingungsfundamente der bekannten Art erreichen für diesen An
wendungsfall Gewichte von 12 bis 40 Tonnen, so daß es im allgemeinen erforder
lich ist, das Schwingungsfundament schon bei der Gebäudeplanung zu berücksich
tigen und während des Baus anzulegen. Eine nachträgliche Einbringung ist im all
gemeinen mit den zur Verfügung stehenden Transportmitteln kaum noch möglich.
Es ist deshalb auch schon bekannt, Schwingungsfundamente der bekannten Art zu
teilen und erst am Einsatzort zusammenzubauen. Damit wird jedoch der Monta
geaufwand am Einsatzort erheblich erhöht. Eine andere bekannte hösung sieht vor,
das Schwingungsfundament aus einem Stahlgußkörper geringerer Masse, welcher
auf einen am Einsatzort zu erstellenden Betonsockel aufgesetzt wird, zu bilden.
Auch diese Lösung erfordert einen verhältnismäßig großen Montageaufwand am
Einsatzort außerdem hat es sich gezeigt, daß die Verbindung zwischen dem Stahl
gußblock und dem Betonblock kritisch ist und sich nach längerer Einsatzzeit lösen
kann.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schwingungsfundament der ein
gangs genannten Art zu schaffen, welches gegenüber den bekannten Schwin
gungsfundamenten leichter und in der Herstellung billiger ist, und bei welchem der
Montageaufwand am Einsatzort möglichst gering ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Aufspanntisch eine
Aufspannplatte aus Stahl umfaßt, welche auf einem aus Stahlprofilen gebildeten
Rahmen befestigt ist.
Es besteht dabei die Möglichkeit, durch die Wahl geeigneter Profilformen, Profilgrös
sen usw. sowie dadurch, daß man dem Rahmen eine mehr oder weniger enge git
terartige Struktur verleiht, das Verhältnis von Masse und Steifigkeit des Rahmens
weitgehend frei zu bestimmen und im Sinne der zu lösenden Aufgabe zu optimieren.
Es hat sich gezeigt, daß es möglich ist, die gegebenen Aufgaben mit einem weitaus
geringeren Gewichtsaufwand zu lösen. Im oben genannten Beispiel eines Schwin
gungsfundamentes zur Erprobung von Kfz-Antrieben ist es möglich, das Ge
samtgewicht des Schwingungsfundamentes gegenüber der Stahlguß-Lösung um
etwa 1/3 zu verringern, ohne die Funktionseigenschaften zu verschlechtern.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Auf
spannplatte mit dem Rahmen verschweißt wird. Dadurch wird auf preiswerte Weise
eine äußerst innige und dauerhafte Verbindung zwischen Aufspannplatte und Rah
men erreicht.
In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Aufspann
platte mit dem Rahmen verschraubt wird. Diese Anordnung hat Vorteile etwa für den
Fall, daß man zwischen der Aufspannplatte und dem Rahmen eine Elastomereinla
ge zum Zwecke einer besseren Schwingungsdämpfung einlegen will, wie weiter
unten noch beschrieben wird. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Aufspannplatte
vom Rahmen zu demontieren.
Um die Handhabung insbesondere des Aufspanntisches zu verbessern, können
gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Rahmen und die Aufspann
platte jeweils aus mehreren miteinander fest verbindbaren Segmenten gebildet wer
den. Die Rahmensegmente werden beispielsweise miteinander verschraubt, nach
dem die Aufspannplattensegmente befestigt worden sind.
Als besonders geeignete Stahlprofile zut Bildung des Rahmens haben sich soge
nannte Doppel-T-Träger erwiesen. Diese besitzen einerseits bezogen auf ihren
Materialquerschnitt eine äußerst große Steifigkeit (insbesondere in der Ebene ihres
Mittelsteges); andererseits werden sie in unterschiedlichen Abmessungen und For
men in großen Stückzahlen hergestellt, so daß sie äußerst preiswert sind.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Rahmen ein Rechteck
rahmen mit viel Umfangsrahmenträgem, ferner mehreren zu zwei gegenüberliegen
den Umfangsrahmenträgem parallelen Längsträgem sowie mit einer Vielzahl von
zwischen diesen angeordneten, quer zu diesen verlaufenden Querträgerabschnit
ten, wobei die Enden der Querträgerabschnitte jeweils so profiliert sind, daß sich
deren Vertikalsteg jeweils bis zum Vertikalsteg des zugeordneten Längsträgers er
streckt, und deren über und Untergurte sich jeweils bündig an die Ober- bzw Un
tergurte des zugeordneten Längsträgers anschließen, wie anhand eines Ausfüh
rungsbeispieles noch genauer dargelegt wird. Durch diese Konstruktion wird die
Steifigkeit des Rahmens weiter optimiert.
Um die Masse und die Eigendämpfung des Rahmens weiter zu verbessern, ist in
weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß der Rahmen mit einer Füll
masse, beispielsweise Beton ausgegossen wird. In die Füllmasse wird vorzugswei
se eine Armierung eingebettet, um auch nach längerem Einsatz ein Herausbröckeln
der Füllmasse aus dem Rahmen zu unterbinden. Das Eingießen der Füllmasse
kann vorzugsweise am Einsatzort erfolgen. Für den Fall, daß die Aufspannplatte auf
den Rahmen aufgeschraubt wird, kann zum Zwecke einer weiteren Schwingungs
dämpfung sowie Kompensation von Unebenheiten, die ansonsten durch aufwendi
ges Einspritzen von Füllmaterial ausgeglichen werden müssen, eine Elastomerein
lage zwischen die Aufspannplatte und den Rahmen eingelegt werden, und zwar
insbesondere auch dann, wenn der Rahmen mit einer Füllmasse gefüllt ist.
Wenn der Rahmen mit einer Füllmasse gefüllt werden soll, dann bieten sich für den
Fall, daß die Aufspannplatte aufgeschraubt wird einerseits, und für den Fall, daß die
Aufspannplatte aufgeschweißt wird andererseits, jeweils ein besonderes Herstel
lungsverfahren an.
Im ersteren Fall werden zuerst der Rahmen und die Aufspannplatte, jeweils mit Be
festigungsmitteln zur gegenseitigen Befestigung, hergestellt. Sodann wird die Unter
seite des Rahmens mit Blechelementen verschlossen. Im Falle der Verwendung von
Doppel-T-Trägern können diese Blechelemente einfach auf die unteren Gurte dieser
Träger aufgelegt werden. Anschließend wird gegebenenfalls eine Armierung in den
Rahmen eingelegt und der Rahmen mit einer Füllmasse ausgegossen, wobei die
Blechelemente nach dem Aushärten der Füllmasse im Rahmen verbleiben (Holo-
Rip-Technik). Anschließend wird, gegebenenfalls nach Auflegen einer Elasto
mereinlage auf den Rahmen, die Aufspannplatte auf dem Rahmen befestigt, d. h. mit
dem Rahmen verschraubt.
Im zweiten Fall werden wiederum zunächst ein Rahmen und eine Aufspannplatte
hergestellt. Sodann wird die Aufspannplatte auf den Rahmen aufgelegt und mit die
sem verschweißt. Anschließend wird die aus Rahmen und Aufspannplatte gebildete
Baueinheit so gedreht, daß die unten offene Seite des Rahmens oben liegt. In den
Rahmen wird gegebenenfalls eine Armierung eingelegt und das Füllmaterial einge
gossen. Nach dem Aushärten des Füllmaterials kann die gesamte Baueinheit wie
der umgedreht werden.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht ein aus einer geteilten Aufspannplatte
sowie einem geteilten Rahmen gebildetes Schwingungsfundament, auf
dem Rücken liegend;
Fig. 2 in einer Ansicht ähnlich der Fig. 1 ein einzelnes Aufspannplattenseg
ment und ein Rahmensegment;
Fig. 3 eine Einzelheit bei einem den Rahmen bildenden Stahlprofil;
Fig. 4 schematisch eine Teil-Schnittansicht einer ersten Ausgestaltung eines
Schwingungsfundamentes im Bereich seiner Lagerung auf dem Gehäu
seboden;
Fig. 5 eine Ansicht ähnlich der Fig. 4, jedoch mit einer anderen Ausgestaltung
des Schwingungsfundamentes.
Fig. 1 zeigt den Aufspanntisch 2 eines Schwingungsfundamentes auf dem Rücken
liegend. Der Aufspanntisch 2 umfaßt eine in Fig. 1 unten liegende Aufspannplatte 4
sowie einen auf der Aufspannplatte 4 liegenden, auf dieser befestigten Rahmen 6.
Der Rahmen 6 ist ein Rechteckrahmen mit vier Umfangsrahmenträgem 8, 10, 12,
14, ferner mehreren zu den beiden einander gegenüberliegenden Umfangsrahmen
trägern 8 und 12 parallelen Längsträgem 16 sowie mit einer Vielzahl von zwischen
diesen Längsträgem angeordneten, quer zu diesen verlaufenden Querträgerab
schnitten 18, wobei die Enden der Querträgerabschnitte 18 jeweils so profiliert sind,
daß sich deren Vertikalsteg jeweils bis zum Vertikalsteg eines zugeordneten Längs
trägers 16 erstreckt und wobei deren Ober- und Untergurte sich jeweils bündig an
die Ober- bzw. Untergurte des zugeordneten Längsträgers anlegen. Durch Ver
schweißen aller aneinander anliegender Kanten der unterschiedlichen Träger mit
einander entsteht ein äußerst steifes Rahmengebilde.
Fig. 3 zeigt ein Ende eines Querträgerabschnittes 18. Es ist zu erkennen, daß der
Vertikalsteg 20 über die Endkanten 22 bzw. 24 des Obergurtes 26 bzw. des Unter
gurtes 28 übersteht, so daß er zwischen die Ober- bzw. Untergurte eines zugeord
neten Längsträgers 16 greifen und sich an dessen Vertikalsteg anlegen kann. Durch
Verschweißen der Ober- und Unterkante sowie der Endkante des Vertikalsteges 20
mit dem zugeordneten Längsträger 16 entsteht eine äußerst feste und eigensteife
Rahmenkonstruktion.
Wie Fig. 1 weiter erkennen läßt, sind die durch die Umfangsrahmenträger 8, 10, 12,
14 gebildeten Ecken jeweils durch Versteifungsbleche 26 weiter versteift. Die Ver
steifungsbleche 26 können mit den zugeordneten Umfangsrahmenträgem ver
schweißt oder verschraubt sein.
Um die Handhabbarkeit des Aufspanntisches 2 zu verbessern, ist dieser entlang
einer quer zu den Längsträgem 16 verlaufenden Linie geteilt, d. h. er besteht aus
zwei achsensymmetrischen Aufspanntischhälften oder -segmenten 2', 2". Dazu sind
die Umfangsrahmenträger 8 und 12 sowie die Längsträger 16 einerseits und die
Aufspannplatte 4 andererseits jeweils entlang der Teilungslinie geteilt, so daß einer
seits die Aufspannplatte 4 aus zwei Aufspannplattensegmenten 4', 4" und anderer
seits der Rahmen 8 aus zwei Rahmensegmenten 6', 6" besteht.
Fig. 2 zeigt die aus dem Aufspannplattensegment 4" und dem Rahmensegment 6"
gebildete Aufspanntischhälfte 2" nochmals alleine. Wie zu erkennen ist, sind die für
den Anschluß an die andere Aufspanntischhälfte 2' bestimmten Enden der Um
fangsrahmenträger 8" und 12" sowie der Längsträger 16" jeweils mit Flanschen 28
versehen. In entsprechender Weise sind auch die zugeordneten Enden der anderen
Aufspanntischhälfte 2' mit Flanschen versehen (siehe Fig. 1). Mittels dieser Flan
sche können die beiden Aufspanntischhälften zusammengeschraubt werden, wie
Fig. 1 zeigt.
Fig. 4 zeigt schematisch in einer Teilschnittansicht etwa quer zu den Längsträgem
16 ein Schwingungsfundament im Bereich seiner Auflage auf dem Gehäuseboden.
Der Umfangsrahmenträger 8 sowie der Längsträger 16, die Teil des Rahmens 6
sind, sind mit der Aufspannplatte 4 verschweißt. Diese Darstellung ist ein Beispiel
für eine direkte Lagerung des Schwingungsfundamentes ohne Verwendung einer
vorne erwähnten Unterkonstruktion auf dem Gebäudeboden.
Die Aufspannplatte 4 weist an ihrer Oberseite T-Nuten 30 auf, die in an sich be
kannter Weise zum Festspannen der zu lagernden Maschinen dienen.
Die Räume zwischen den den Rahmen bildenden Trägem sind mit einer Füllmasse
32, beispielsweise Beton ausgegossen, wobei in die Füllmasse in an sich bekannter
Weise eine nicht näher dargestellte Armierung eingelegt sein kann.
Der Aufspanntisch 2 ist in ebenfalls bekannter Weise über Federn 34, beispielswei
se Metallfedern auf einem Sockel 36 des Gebäudebodens 38 gelagert.
Fig. 5 zeigt eine Ansicht ähnlich der Fig. 4, wobei jedoch die Aufspannplatte 104 mit
den in Fig. 5 dargestellten, den Rahmen 106 bildenden Trägem 108, 116 nicht ver
schweißt ist. Vielmehr ist die Aufspannplatte 104 mittels Schrauben 140 und in die
Füllmasse 132 eingelagerten Schraubenhülsen 142 mit dem Unterbau verschraubt.
Wie nicht näher dargestellt ist, kann die Aufspannplatte 104 in ähnlicher Weise di
rekt mit den Trägem 108, 116 verschraubt sein.
Das Ausgießen des in Fig. 4 dargestellten Schwingungsfundamentes mit der Füll
masse 32 erfolgt in der Weise, daß das Schwingungsfundament nach dem Zusam
menfügen von Aufspannplatte 4 und Rahmen 6 auf den Rücken gelegt wird (siehe
Fig. 1), so daß die im Rahmen 6 gebildeten einzelnen Kassetten nach oben offen
sind und, gegebenenfalls nach Einlegen einer Armierung, ausgegossen werden
können.
Die Herstellung des in Fig. 5 dargestellten Schwingungsfundamentes erfolgt in der
Weise, daß nach Fertigstellung des Rahmens 106 in die einzelnen gebildeten Kas
setten, d. h. auf die Untergurte der Träger jeweils ein Bodenblech 144 eingelegt wird,
welches die jeweilige Kassette nach unten verschließt. Dann kann die Füllmasse
132 - gegebenenfalls nach Einlegen einer nicht dargestellten Armierung sowie der
erforderlichen Schraubhülsen 142 - von oben eingegossen werden. Anschließend
wird die Aufspannplatte 104 mittels der Schrauben 140 auf den Rahmen 106 aufge
schraubt.
Die Konstruktion gemäß der Fig. 5 ergibt auch die Möglichkeit, zwischen der Unter
seite der Aufspannplatte 104 und der Oberseite des Rahmens eine Elastomereinla
ge zu legen, um die Dämpfung der auf die Aufspannplatte 104 übertragenen
Schwingungen zu verbessern.
Claims (13)
1. Schwingungsfundament zum Aufnehmen von schwingungserzeugenden Maschi
nen, umfassend einen Aufspanntisch aus Metall, welcher an seiner Oberseite mit
Befestigungsmitteln zum Befestigen der Maschine ausgestattet ist, und an seiner
Unterseite Versteifungsrippen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Auf
spanntisch (2) eine Aufspannplatte (4) aus Stahl umfaßt welche auf einem aus
Stahlprofilen (8, 10, 12, 14, 16, 18) gebildeten Rahmen (6) befestigt ist.
2. Schwingungsfundament nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufspannplatte (4) mit dem Rahmen (6) verschweißt ist.
3. Schwingungsfundament nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufspannplatte (106) mit dem Rahmen (106) verschraubt ist.
4. Schwingungsfundament nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Rahmen (6) eine gitterartige Struktur hat.
5. Schwingungsfundament nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Aufspanntisch (2) aus mehreren zu einem Gesamtaufspann
tisch miteinander fest verbundenen Aufspanntischsegmenten (2', 2") gebildet
wird.
6. Schwingungsfundament nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufspanntischsegmente (2', 2") miteinander verschraubt werden.
7. Schwingungsfundament nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Stahlprofile (8, 10, 12, 14, 16, 18) aufrechtstehende Doppel-T-
Träger sind.
8. Schwingungsfundament nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Rahmen (6) ein Rechteckrahmen mit vier Umfangsrahmenträ
gern (8, 10, 12, 14), ferner mehreren zu zwei gegenüberliegenden Umfangsrah
menträgem (8, 12) parallelen Längsträgern (16) sowie mit einer Vielzahl von zwi
schen diesen angeordneten, quer zu diesen verlaufenden Querträgerabschnitten
(18) isi, wobei die Enden der Querträgerabschnitte (18) jeweils so profiliert sind,
daß sich deren Vertikalsteg (20) jeweils bis zum Vertikalsteg eines zugeordneten
Längsträgers erstreckt, und daß deren Ober- bzw. Untergurte (26, 28) sich je
weils bündig an die Ober- bzw. Untergurte des zugeordneten Längsträgers anle
gen.
9. Schwingungsfundament nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Rahmen (6) mit einer Füllmasse (32), beispielsweise Beton,
ausgegossen wird.
10. Schwingungsfundament nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in die
Füllmasse (32) eine Armierung eingebettet ist.
11. Schwingungsfundament nach einem dar Ansprüche 1 sowie 3 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen die Aufspannplatte (104) und den Rahmen (106)
eine Elastomereinlage einlegbar ist.
12. Verfahren zum Herstellen eines Schwingungsfundamentes nach Anspruch 9 oder
10, mit einer mit dem Rahmen verschraubten Aufspannplatte, gekennzeichnet
durch folgende Verfahrensschritte:
- a) Herstellen eines Rahmens (106) einschließlich Mitteln (142) zum Befestigen der Aufspannplatte (104), sowie eine Aufspannplatte (104) einschließlich Mit teln (140) zum Befestigen derselben am Rahmen (106);
- b) Verschließen der Unterseite des Rahmens mit Blechelementen (144);
- c) gegebenenfalls Einlegen einer Armierung in den Rahmen;
- d) Eingießen der Füllmasse (132) in den Rahmen (106);
- e) gegebenenfalls Auflegen einer Elastomereinlage auf den Rahmen (106);
- f) Befestigen der Aufspannplatte (104) auf dem Rahmen (106).
13. Verfahren zum Herstellen eines Schwingungsfundamentes nach Anspruch 9 oder
10, mit einer mit dem Rahmen verschweißten Aufspannplatte, gekennzeichnet
durch folgende Verfahrensschritte:
- a) Herstellen eines Rahmens (6) und einer Aufspannplatte (4),
- b) Auflegen der Aufspannplatte (4) auf den Rahmen (6) und Verschweißen mit dem Rahmen (6);
- c) Positionieren der aus Rahmen (6) und Aufspannplatte (4) gebildeten Bauein heit so, daß diese auf dem Rücken liegt:
- d) gegebenenfalls Einlegen einer Armierung in den Rahmen (6);
- e) Eingießen des Füllmaterials (32) in den Rahmen (6).
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