DE10024097A1 - Verbundwerkstoff - Google Patents
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Abstract
Der Verbundwerkstoff aus einem Polyurethangel und darin verteilten grobkörnigen Feststoffteilchen kann optisch ansprechend gestaltet werden und ermöglicht gleichzeitig die Nutzung der Eigenschaften eines Polyurethangels in einem neuen Verbundwerkstoff. Die Teilchen bestehen aus Kork, Schaumstoff, textilen Materialien usw.
Description
Die Erfindung betrifft einen Verbundwerkstoff, genauer einen
Verbundwerkstoff mit einem Polyurethan-Gel.
Polyurethangele sind im Allgemeinen glasklare Werkstoffe mit
relativ hohem spezifischen Gewicht, die für viele Anwendungs
zwecke eingesetzt werden können. Die Gele sind vor allem sehr
elastisch, stoß- und schockabsorbierend und mit guten Rück
stellwerten verformbar.
Die in der Patentschrift EP 57838 beanspruchten Gele zur Vermei
dung von Dekubitus sind durch eine niedrige Kennzahl d. h. durch
sogenannte Untervernetzung gekennzeichnet. Sie werden durch die
Umsetzung eines Polyisocyanats mit langkettigen Polyolen, die
frei von kurzkettigen Anteilen sein sollen, hergestellt. Diese
formstabilen Gele aus Polyurethan-Rohstoffen können als Matra
zen, Matrazeneinlagen, Automobilsitze und Polstermöbel zum Ein
satz kommen. Diese durch Untervernetzung hergestellten Polyu
ethangele zeichnen sich durch Formstabilität, hervorragende me
chanische Eigenschaften und Klebrigkeit aus. Die Klebrigkeit
wird häufig als störend empfunden. Durch Umhüllen des Gels mit
verschiedenartigen Beschichtungen kann eine klebfreie Oberflä
che erzeugt werden.
Die Patentschrift EP 511570 schützt vebesserte Gele aus Polyo
len und Polyisocyanaten mit niedriger Kennzahl, die aus Gemi
schen von langkettigen und kurzkettigen Polyethern hergestellt
werden. Diese Gele sind verarbeitungstechnisch günstiger und
können als Polster in Schuhen, auf Fahrradsätteln und auf Sitz
flächen, Auflagen zur Vermeidung und Verhinderung von Verlet
zungen, Gesichtsmasken und Abpolsterungen unter Pferdesätteln
sowie für weitere Anwendungen eingesetzt werden.
Das hohe Gewicht sowie die hohe Wärmekapazität von Sitzkissen
aus reinem Gel können als Nachteil angesehen werden. Die hohe
Wärmekapazität kann zu einem kalten Sitzgefühl führen, da zum
Aufheizen eines kompletten Kissens aus Gel Körperwärme wahr
nehmbar entzogen wird.
Um die beschriebenen Gele spezifisch leichter zu machen, könnte
man an den Einsatz spezifisch leichterer Füllstoffe denken.
Füllstoffe für Kunststoffe sind an sich bekannt. Sie werden aus
verschiedenen Gründen eingesetzt. Verbesserung der mechanischen
Eigenschaften, Erniedrigung der Materialkosten und Recycling
von anderweitig nicht mehr verwendbaren Rohstoffen sind drei
Beispiele für die Verwendung von Feststoffen bei der Kunst
stoffverarbeitung. Im Rahmen der Polyurethanchemie sind ver
schiedenartige Füllstoffe ebenso seit langem bekannt. In den
verschiedenen Erscheinungsformen von Werkstoffen aus Polyuret
hanen existieren jeweils spezifische Füllstoffe. Im Weichschaum
wird beispielsweise Melamin zur Verbesserung der Flammwidrig
keit eingesetzt. Im Bereich der massiven Polyurethan-
Elastomeren - den sogenannten RIM Produkten - wird Glas zur Er
höhung der Festigkeit den reagierenden Komponenten zugemischt.
Bei den in reiner Form üblicherweise glasklaren Polyurethange
len führt jedoch der Zusatz von Füllstoffen zu einem milchig
trüben Erscheinungsbild, das den Werkstoff optisch unattraktiv
erscheinen läßt.
Das der Erfindung zugrundeliegende Problem besteht daher darin,
einen auf Polyurethangel basierenden Werkstoff zur Verfügung zu
stellen, bei welchem die oben beschriebenen Nachteile weniger
stark in Erscheinung treten und der gleichzeitig ein optisch
interessantes und/oder attraktives Äußeres besitzt. Nach Mög
lichkeit sollte auch eine Verringerung des spezifischen Ge
wichts und eine Verminderung des Kältegefühls bei Körperkontakt
erzielt werden.
Diese Aufgabe wird durch einen Verbundwerkstoff aus einem Po
lyurethan-Gel und darin verteilten grobkörnigen Feststoffteil
chen gelöst, wobei der Durchmesser der Feststoffteilchen zwi
schen 0,1 Milimeter bis 1 Zentimeter liegt. Der Werkstoff be
sitzt ein interessantes, ansprechendes Aussehen und gleichzei
tig gute, durch Form, Größe und Art der Teilchen einstellbare
Werkstoffeigenschaften. Durch die Grobkörnigkeit der eingear
beiteten Teilchen wird das optische Erscheinungsbild in jedem
Falle geprägt, und zwar in einem weiten durch Auswahl der Teil
chen und der Teilchengröße bestimmbaren Bereich. Da die Teil
chen diskret erkennbar sind, ergibt sich ein optisch völlig
neuer Gel-Verbundwerkstoff.
Bevorzugt ist die Einarbeitung spezifisch leichterer (Dichte
kleiner als 1,5 Kg pro Liter) und relativ grobkörniger Fest
stoffe.
Bevorzugt sind Feststoffmaterialien, die aus Naturstoffen wie
beispielsweise Kork hergestellt werden. Der Feststoff kann die
Wärmeleitfähigkeit des Gels reduzieren. Ebenso wird zumeist die
Klebrigkeit des nichtabgedeckten resultierenden gelenthaltenden
Verbundwerkstoffes erniedrigt. Besonders hervorzuheben ist aber
die optische Attraktivität des sich ergebenden efindungsgemäßen
Verbundmaterials.
Die Feststoffe sind dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Teil
chengröße von 0,1 Milimeter bis zu etwa 1 Zentimeter besitzen.
Es handelt sich somit um mit dem Augen zu unterscheidende dis
krete Teilchen. Der Verbundwerstoff ist sichtbar körnig. Die
Geometrie der Teilchen ist im allgemeinen unregelmäßig. Die
Kombination des im Grundzustand glasklaren Gels mit den unre
gelmäßigem Feststoff verleit den erfindungsgemäßen Verbundwerk
stoffteilen ein attraktives Aussehen.
Vorzugsweise liegt der Durchmesser der Fesstoffteilchen zwi
schen 0,1 und 15 Milimeter.
Die Feststoffteilchen werden bevorzugt in einer solchen Menge
zugegeben, dass sie 5 bis 90 Volumenprozent, vorzugsweise 20
bis 70 Volumenprozent des Endprodukts ausmachen.
Die erfindungsgemäß verwendeten Fesstoffe sind des weiteren be
vorzugt organischer Natur. Erfindungsgemäße Feststoffe sind
Korkstücke, Korkmehl, Holzstücke, Holzspäne, Sägespäne, Schaum
stofflocken, Reste von Textilien, Textilfasern, Schaumstoffre
ste verschiedener Flockengröße. Unter Schaumstoffen sind alle
Arten von aufgeschäumten Kunststoffen insbesondere Polyurethan
stoffe zu verstehen. Sie können offenzelliger und geschlossen
zelliger Natur sein.
Die Gelmassen des Polyurethangels werden vorzugsweise mit Roh
stoffen einer Isocyanatfunktionalität und Funktionalität der
Polyolkomponente von mindesten 7,5 hergestellt. Die Polyolkom
ponente des Gel kann bevorzugt aus einem Gemisch aus
- - einem oder mehreren Polyolen mit Hydroxylzahlen unter 112 und
- - einem oder mehreren Polyolen mit Hydroxylzahlen im Be reich 112 bis 600 bestehen,
- - wobei das Gewichtsverhältnis von Komponente a) zu Kompo nente b) zwischen 90 : 10 und 10 : 90 liegt, die Isocyanat- Kennzahl des Reaktionsgemische im Bereich von 15 bis 60 liegt und das Produkt aus Isocyanat-Funktionalität und Funktionalität der Polyolkomponente mindestens 6 beträgt.
Die Polyolkomponente kann aus einem oder mehreren Polyolen mit
einem Molekulargewicht zwischen 1000 und 1200 und einer OH-
Zahl zwischen 20 und 112 bestehen, wobei das Produkt der Funktionalitäten
der polyurethanbildenden Komponenten mindestens 5
beträgt und die Isocyanatkennzahl zwischen 15 und 60 liegt.
Als Isocyanat für die Polyurethanherstellung können solche der
Formel Q(NCO)n eingesetzt werden, wobei n für 2 bis 4 steht und
Q einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 6 bis 18 C-
Atomen, einen cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 4
bis 15 C-Atomen, einen aromatischen Kohlenwasserstoffrest mit 6
bis 15 C-Atomen oder einem araliphatischen Kohlenwasser
stoffrest mit 8 bis 15 C-Atomen bedeutet.
Die Isocyanate können in reiner Form oder auch in Form üblicher
Isocyanatmodifizierungen eingesetzt werden, vorzugsweise uret
hanisiert, allophanatisiert oder biuretisiert.
Die Erfindung umfasst auch Formteile aus den beschriebenen er
findungsgemäßen Verbundwerkstoff.
Bevorzugte Anwendungen für den neuen Verbundwerkstoff bzw. dar
aus hergestellten Formteile sind Schuhinnensohlen, Fußbetten,
Schuhsohlen, ganze Schuhe, Sitzauflagen, Matratzen, Sessel,
Sitzkissen, Fahrradsättel oder auch Teppichrückenbeschichtun
gen, allgemein Dämpfungselemente. Viele andere Anwendungen sind
denkbar.
Durch die Wahl eines geeigneten Abdeckmaterials bzw. einer ge
eigneten Deckschicht in Kombination mit dem Füllstoff lassen
sich Eigenschaften wie beispielsweise die Wasseraufnahme ge
zielt steuern. Bei der Wasseraufnahme sind die guten Wasserauf
nahmeeigenschaften des reinen Gels von Vorteil. Bei Einsatz als
Innensohlenmaterial kann der Tragekomfort, das heißt das mecha
nische Eigenschaftsprofil, durch Variation des Feststoffgehal
tes und der Härte des Gels gezielt eingestellt werden.
Kombinationen des erfindungsgemäßen Werkstoffes mit Schaumstof
fen, Kunstoffen, Metallen oder anderen Werkstoffen zu Sandwich
konstruktionen sind einfach möglich, da dabei die Adhesivität
des Stoffes ausgenutzt werden kann.
Die erfindungsgemäßen Muster wurden durch Mischen der Polyol
komponente mit dem Feststoff und anschließender Zugabe des
Iocyanates hergestellt. Es wurde ein konventioneller Laborrüh
rer eingesetzt. Die Herstellung von Formkörpern durch Einbrin
gen des reagierenden Polyol-Feststoff-Isocyanatgemischs in eine
offene oder geschlossene Form entspricht der üblichen Verfah
renstechnik. Die kontinuierliche Herstellung von Blöcken aus
den erfindungsgemäßen Rohstoffen ist ebenfalls möglich.
200 ml eines trifunktionellen Polyetherpolyols der OH Zahl 36,
das mit 0,05 Gew-% eines Katalysators (Coscat 83 der Firma Co
san Chemicals Co.) versetzt ist, wird mit 200 ml eines Korkpul
vers einer mittleren Teilchengröße von etwa 1 mm intensiv ver
mischt. Anschließend wird die entstandene Masse mittels eines
Laborrührers mit 27,6 g eines modifizierten aliphatischen
Isocyanats (Desmodur KA 8114 der Bayer AG) vermischt. Das rea
gierende Gemisch wird in eine Plattenform de Größe 20 × 20 × 1 cm
gegossen. Nach drei Minuten wird das Formteil aus der Form
genommen. Es hat ein ähliches Aussehen wie eine Korksohle. Die
mechanischen Eigenschaften sind wie folgt:
Dichte: 0,8 g/l
Shore L: 46
Zugfestigkeit: 320 kPa
Bruchdehnung: 130%
Dichte: 0,8 g/l
Shore L: 46
Zugfestigkeit: 320 kPa
Bruchdehnung: 130%
300 ml eines trifunktionellen Polyetherpolyols der OH Zahl 36,
das mit 0,05 Gew-% eines Katalysators (Coscat 83 der Firma Co
san Chemical Co.) versetzt ist, wird mit 150 ml eines Korkpul
vers einer mittleren Teilchengröße von etwa 1 mm intensiv ver
mischt. Das reagierende Gemisch wird in eine Plattenform der
Größe 20 × 20 × 1 cm gegossen. Nach drei Minuten wird das Form
teil aus der Form genommen. Es hat ein ähliches Aussehen wie
eine Korksohle. Die mechanischen Eigenschaften sind wie folgt:
Dichte: 0,8 g/l
Shore A: 39
Zugfestigkeit: 280 kPA
Bruchdehnung: 310%
Dichte: 0,8 g/l
Shore A: 39
Zugfestigkeit: 280 kPA
Bruchdehnung: 310%
150 ml eines trifunktionellen Polyetherpolyols der OH Zahl 36,
das mit 0,05 Gew.-% eines Katalysators (Coscat 38 der Firma Co
san Chemical Co.) versetzt ist, wird mit 300 ml eines Korkpul
vers einer mittleren Teilchengrösse von etwa 1 mm intensiv ver
mischt. Anschließend wird die entstandene Masse mittels eines
Laborrührers mit 20,8 g eines modifizierten aliphatischen
Isocyanats (Desmodur KA 8114 der Bayer AG) vermischt. Das rea
gierende Gemisch wird in eine Plattenform der Grösse 20 × 20 ×
1 cm gegossen. Nach drei Minuten wird das Formteil aus der Form
genommen. Es hat ein ähnliches Aussehen wie eine Korksohle. Die
mechanischen Eigenschaften sind wie folgt:
Dichte: 0,7 g/l
Shore A: 56
Zugfestigkeit: 440 kPa
Bruchdehnung: 118%
Dichte: 0,7 g/l
Shore A: 56
Zugfestigkeit: 440 kPa
Bruchdehnung: 118%
400 ml eines trifunktionellen Polyetherpolyols der OH Zahl 36,
das mit 0,05 Gew.-% eines Katalysators (Coscat 83 der Firma Co
san Chemical Co.) versetzt ist, wird mittels eines Laborrührers
mit 13 g eines modifizierten aliphatischen Isocyanats (Desmodur
KA 8114 der Bayer AG) vermischt. Das reagierende Gemisch wird
in eine Plattenform der Grösse 20 × 20 × 1 cm gegossen. Nach
drei Minuten wird das Formteil aus der Form genommen. Es hat
ein durch die beim Rühren eingerührten Luftblasen ein leicht
milchiges Aussehen. Die mechanischen Eigenschaften sind wie
folgt:
Dichte: 1,1 g/l
Shore A: 34
Zugfestigkeit: 263 kPa
Bruchdehnung: 437%
Dichte: 1,1 g/l
Shore A: 34
Zugfestigkeit: 263 kPa
Bruchdehnung: 437%
Das Formteil aus reinem Gel fühlt sich deutlich kälter an.
Durch die Variation des Korkanteils lässt sich die Shorehärte
gezielt einstellen. Darüberhinaus ist keine negative Wirkung
auf die Zugfestigkeit festzustellen. Hervorzuheben ist der po
sitive Einfluß des eingearbeiteten Korks auf das Aussehen des
Formteils und auf die Dichte.
Claims (12)
1. Verbundwerkstoff aus einem Polyurethan-Gel und darin ver
teilten grobkörnigen Feststoffteilchen, bei welchem der Durch
messer der Feststoffteilchen zwischen 0,1 mm bis 1 cm liegt.
2. Verbundwerkstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Durchmesser der Feststoffteilchen zwischen 0,1 und 15 mm
beträgt.
3. Verbundwerkstoff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Feststoffteilchen 5 bis 90 Vol.-% des End
produktes ausmachen.
4. Verbundwerkstoff nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Feststoffteilchen 20 bis 70 Vol.-% des Endproduktes
ausmachen.
5. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass als Feststoffe organische Materialien ein
gesetzt werden, vorzugsweise Korkstücke, Korkmehl, Holzstücke,
Holzspäne, Schaumstofflocken, Textilfasern oder Textilstücke.
6. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Gelmassen des Polyurethan-Gels mit
Rohstoffen einer Isocyanat-Funktionalität und einer Funktiona
lität der Polyolkomponente von mindestens 7,5 hergestellt wer
den.
7. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass die Polyolkomponente zur Herstellung des
Polyurethan-Gels aus einem Gemisch aus
- - einem oder mehreren Polyolen mit Hydroxylzahlen unter 112 und
- - einem oder mehreren Polyolen mit Hydroxylzahlen im Bereich 112 bis 600 besteht,
- - wobei das Gewichtsverhältnis der Komponente a) zu Komponente b) zwischen 90 : 10 und 10 : 90 liegt, die Isocyanat-Kennzahl des Reaktionsgemisches im Bereich von 15 bis 60 liegt und das Produkt aus Isocyanat-Funktionalität und Funktionalität der Polyolkomponente mindestens 6, beträgt.
8. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die Polyolkomponente zur Herstellung des
Polyurethan-Gels aus einem oder mehreren Polyolen mit einem Mo
lekulargewicht zwischen 1000 und 12 000 und einer OH-Zahl zwi
schen 20 und 112 besteht, wobei das Produkt der Funktionalitä
ten der polyurethanbildenden Komponenten mindestens 5,2 beträgt
und die Isocyanat-Kennzahl zwischen 15 und 60 liegt.
9. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass als Isocyanate für die Polyurethan-Gel-
Herstellung solche der Formel Q(NCO)n eingesetzt werden, wobei
n für 2 bis 4 steht und Q einen aliphatischen Kohlenwasser
stoffrest mit 6 bis 18 C-Atomen, einen cycloaliphatischen Koh
lenwasserstoffrest mit 4 bis 15 C-Atomen, einen aromatischen
Kohlenwasserstoffrest mit 6 bis 15 C-Atomen oder einen arali
phatischen Kohlenwasserstoffrest mit 8 bis 15 C-Atomen bedeu
tet.
10. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die Isocyanate in reiner Form oder in Form
üblicher Isocyanat-Modifizierungen eingesetzt werden, vorzugs
weise urethanisiert, allophanatisiert oder biuretisiert.
11. Formteile aus einem Verbundwerkstoff nach einem der Ansprü
che 1 bis 10.
12. Verwendung des Verbundwerkstoffs nach einem der Ansprüche 1
bis 10 zur Herstellung von Schuhen, Schuhinnensohlen, Matrat
zen, Sitzauflagen, Sitzkissen oder Teppichrückenbeschichtungen.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE10024097A DE10024097A1 (de) | 2000-05-18 | 2000-05-18 | Verbundwerkstoff |
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| DE10024097A1 true DE10024097A1 (de) | 2001-11-29 |
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ID=7642345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10024097A Withdrawn DE10024097A1 (de) | 2000-05-18 | 2000-05-18 | Verbundwerkstoff |
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