DD264584A3 - Heizungsvorrichtung fuer leitungen in dieselkraftstoff-, schmieroel- und hydrauliksystemen - Google Patents

Heizungsvorrichtung fuer leitungen in dieselkraftstoff-, schmieroel- und hydrauliksystemen Download PDF

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DD264584A3
DD264584A3 DD86295930A DD29593086A DD264584A3 DD 264584 A3 DD264584 A3 DD 264584A3 DD 86295930 A DD86295930 A DD 86295930A DD 29593086 A DD29593086 A DD 29593086A DD 264584 A3 DD264584 A3 DD 264584A3
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DD
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heating device
heat
housing
heating
diesel fuel
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DD86295930A
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Eberhard Gritzner
Thomas Bluemel
Fritz Hoentsch
Original Assignee
Bmk Chemie Betrieb Egl Veb
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    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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Abstract

Die Heizungsvorrichtung fuer Leitungen in Dieselkraftstoff-, Schmieroel- und Hydrauliksystemen soll bei stationaeren und transportablen bzw. fahrbaren Anlagen, welche mit Verbrennungsmotoren arbeiten, zur Anwendung kommen. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Heizvorrichtung von der Waermequelle mediumgetrennt ist und durch einen innerhalb seines Gehaeuses, durch einen angepassten Einsatz, angeordneten Thermoregler, welcher bei einer definierten Wassertemperatur anspricht, von der Energiequelle weg- und hingefuehrt wird, wobei beim Wegfuehren der Heizvorrichtung ein Luftpolster entsteht, welches durch die Waermeisolation unbewegt ist.

Description

Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert:
Figur 1: Längsschnitt das Gehäuses dar Heizvorrichtung Figur 2: Querschnitt der Heizvorrichtung
Die Heizvorrichtung ist am Krümmerrohr 12 des Auspuffes aufgesetzt und wird durch die Halteschrauben 10 und Spannfedern 11 befestigt. Das im Gehäuse 4 befindliche Wasser wird durch die Abwärme des Krümmerrohres 12 bis maximal auf Siedetemperatur erwärmt. Dadurch ist für die Heizschlange 3 eine definierte Heizflächenbelastung (Erwärmungsgrad) gegeben. Der in den DK-Eintritt 1 einströmende Diesolkrei (stoff wird somit in der Heizschlange 3 erwärmt und tritt am DK-Austritt 2 aus der Heizvorrichtung aus. DK-Eintritt 1 und DK-Austritt 2 sind in die Rücklaufleitung geschaltet.
Durch die Druckausgleichsöffnung 7 arbeitet das System drucklos. Über den Nachspeiseanschluß 8 können Wasserverluste durch Verdampfen kompensiert werden. Itn Gehäuse 4 dor Heizvorrichtung ist der Einsatz für Thermoregler 5 mit dem Thermoregler 6 angeordnet. Das Gehäuse 4 und damit auch der Thermoregler 6 sind mit den Spannfedern Ί1 vorgespannt. In Abhängigkeit des für den Thermoregler 6 verwendeten Füllstoffes beginnt der Thermoregler 6 bei einer definierian Wassertemperatur zu arbeiten. Das heißt, der Stellbolzen des Thermoreglers 6 wird auc dem Gehäuse 4 herausgedrückt. Dadurch hebt sich das Gehäuse 4 vom Krümmerrohr 12 ab. Die Wärmezufuhr zu dem im Gehäuse 4 befindlichen Wasser und damit auch zur Heizschlange 3 wird unierbiochon. Wasser und Thermoregler 6 kühlen sich üb. Dia Führung des Gehäuses 4 beim Abhebevcrgang gewährleistet die Zylinderführung 9. Bei Erreichen einer ebenfalls durch den Füllstoff des Thermoreglers 6 definierten Wassei temperatur oenkt sich das Gehäuse 4 durch Eigengewicht und Spannfederkraft wieder auf das Krümmerrohr 12 ob. Der Heizvorgang beginnt von neuem. Krümmerrohr 12 und Gehäuse 4 müssen wärmeisoliert sein, da sonst der Wärmedämmungseffekt, welcher durch des Abheben des Gehäuses 4 vom Krünimbirohr 12 in Form eines Luftpolsters entsteht, nicht gewährleistet ist (strömende Luft). Die Dieselkraftstofftemperatur wird damit durch Hilfe des Thermoreglers 6 über die Heizflächenbelastung der Heizschlange 3, die proportional der Wussertemperatur im Gehäuse 4 ist, indirekt geregelt. Die Größe des Gehäuses 4 und die geometrischen Abmaße der Heizschlange 3 sind von der am DK-Ausgang 2 gewünschten Temperatur abhängig.

Claims (1)

  1. Heizungsvorrichtung für Leitungen in Dieselkraftstoff-, Schmieröl- und Hydrauliksystemen zur Erwärmung der jeweiligen Medien unter Verwendung von Wasser in einem Wärmeaustauscher, welches durch Abwärme des Auspuffgases erhitzt wird und gleichzeitig eine Ηβίζεο' 'ange erwärmt und der Anordnung einer Druckausgleicnsöffnung und einem Nachspeiseanschluß am oberen Teil des Gehäuses der Heizvorrichtung, gekennzeichnet dadurch, daß die gesamte Heizungsvorrichtung von der Wärmequelle mediumgetrennt ist und durch einen innerhalb ihres Gehäuses, durch einen angepaßten Einsatz angeordneten Thermoregler von der Energiequelle weg- und hinführbar ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung soll bei stationären und transportablen bzw. fahrbaren Anlagen, welche mit Verbrennungsmotoren arbeiten, zur Anwenduno kommen.
    Charakteristik des bekannten Stances der Technik
    Es sind mehrere Möglichkeiten zur Erwärmung dec Dieselkraftstoffes und des Schmieröles bekannt. Die eine Variante sieht die Beimischung von Zusatzmitteln (bestimmte Benzine oder Alkohole) vor. Nachteilig an diesem Verfahren ist die Veränderung der Zündtemperatur des Dieselkraftstoffes, welche Folgen für den Motor (Frühzündungen) nach sich ziehen. Die zweite Möglichkeit besteht in der Temperierung des Dieselkraftstoffes. Dabei gibt es eine Vielzahl von Verfahrensweisen. Sowohl die verschiedensten Arten der „Beheizung", wie Ausnutzung der Abgaswärme, Schmiorölwärme, Motorwärme und Fahrkabinenwärme mittels Wärmeaustauscher sowie die direkte elektrische Beheizung. Beheizt werden der Tank oder die Leitungen. So wird in der DE-OS 3335307 A1 beschrieben, daß ein Teil des Dieselkraftstoffes bzw. Schmieröles über eine Abzweigleitung, in welche eine Umwälzpumpe, ein Wärmeaustauscher und eine Rücklaufklappo geschaltet ist, erwärmt wird. Der Dieselkraftstoff bzw. das Schmieröl wird durch das Motorkühlmittel erwärmt. Der Nachteil dieser Verfahrensweise besteht darin, daß keine Temperaturregelung garantiert wird und daß das Energiepotential des Motorkühlmittels vermindert wird, wodurch keine ausreichende Betriebstemperatur des Motors garantiert werden kann. Weiterhin sind zusätzliche konstruktive Maßnahmen (Umwälzpumpe, Rückschlauchventil, Kraftstoffleitung) erforderlich. Eine weitere Möglichkeit der Erwärmung des Dieselkraftstoffes wird in der DE-OS 3510728A1 beschrieben. Das Prinzip der Erwärmung besteht darin, daß die heißen Auspuffgase in einen Wärmeaustauscher, der mit Luft über ein Gebläse beaufschlagt wird, geleitet werden, Die im Wärmeaustauscher erwärmte Luft gelangt über Warmluftschläuche zu den Vorleitungen. Die Regelung erfolgt über eine Warmluftklappe. Dor Nachteil dieser Lösung besteht in den zusätzlich notwendigen konstruktiven Maßnahmen., wie pneumatische Regeleinrichtung, Wärmeübertrager, Gebläse und Luftschlauch. Weitert.hi wird in der DE-OS 3411928A1 aus der BRD beschrieben, daß der Treibstoff durch einen Filter hindurchgeleitet wird. Dieser ist mit einer Doppelwandung versehen, in deren Zwischenraum die Auspuffgase des Motors eingeleitet werden. Die Nachteile bestehen in der notwendigen Konstruktion eines doppelwandigen Filters und der erforderlichen Temperaturregelung. Alle beschriebenen Lösungen haben generell fan Nachteil, daß ein Umrüsten der vorhandenen Anlagen mit sehr hohen Aufwendungen (Kosten und Arbeitszeit) verbunden ist.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht ddrin, die Mängel der bekannten technischen Lösungen zu beseitigen und eine Heizungsvorrichtung einzusetzen, welche kostengünstig und ohne hohen konstruktiven Aufwand eine Umrüstung vorhandener Anlagen sowie den Neubau dieser ermöglicht.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Die Aufgabe der neuartigen Lösung besteht darin, eine effektive, kostengünstige, von der Konstruktion her einfache Heizungsvorrichtung einzusetzen und damit die Mängel der bekannton technischen Lösungen, wie fehlende Temperaturregelung, Verminderung des Energiepotentials durch die jeweiligen Konstruktionen sowie kosten- und zeitaufwendige zusätzliche konstruktive Maßnahmen, zu beseitigen.
    Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Heizvorrichtung, bestehend aus mit Wasser gefülltem Gehäuse, an welchem die bekannte Druckausgleichsüffnung, der Nachspeiseanschluß, sowie dio Heizschlange angeordnet sind, von der Wärmequelle mediumgetrennt ist und durch einen innerhalb seines Gehäuses, durch einen engepaßton Einsatz, angeordneten Thermoregler von der Energiequelle weg- und hinführbar ist. In Abhängigkeit des für den Thermoregler verwendeten Füllstoffes spricht dor Thermoregler bei einer definierten Wassertemperatur an und hebt die Heizungsvorrichtung vom Auspuff weg. Damit wird die Wärmezufuhr unterbrochen. Bai Erreichen einer ebenfalls durch den Füllstoff des Thoi moreglers definierten Temperatur senkt sich das Gehäuse durch Eigengewicht und durch die anliegenden Fedorspannkröfte wioder. Der Heizvorgang beginnt von neuem. Das Gehäuse und das Auspuffrohr sind isoliert.
DD86295930A 1986-11-05 1986-11-05 Heizungsvorrichtung fuer leitungen in dieselkraftstoff-, schmieroel- und hydrauliksystemen DD264584A3 (de)

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