DD156902A2 - Verfahren zur beseitigung von phosphorpentasulfid-abfallprodukten - Google Patents

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phosphorus pentasulfide
waste
phosphorpene
removal
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Rudolf Schumann
Arndt Zschalich
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Rudolf Schumann
Arndt Zschalich
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beseitigung von Phosphorpentasulfid-Abfallprodukten. Durch die Erfindung koennen diese Abfallprodukte gefahrlos beseitigt werden. Es stellt eine wirtschaftliche Verbesserung des in dem Hauptpatent DD-PS 122 058 dargelegten Verfahrens dar. Die nach Aufloesung der Phosphorpentasulfid-Abfaelle in Natronlauge entstehende Loesung wird erfindungsgemaess im pH-Bereich von 6 bis 12, vorzugsweise 7 bis 8, chloriert und die dabei entstehenden unproblematischen Stoffe d. Abwasser zugesetzt. Die Erfindung kann bei allen Produzenten und Verarbeitern von Phosphorpentasulfid Anwendung finden.

Description

22S793 5
ITEB CHEMIEKOMBIIiAT BITTERFEID Bitterfeld, 30. 12. 1980
1810-1
Verfahren zur Beseitigung von Phosphorpentasulfid-Abfallprodukten
Zusatz zu DD-PS 122 058 - WP C 01 b / 188 782
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beseitigung von phosphorpentasulfidhaltigen Abfällen, die bei der Produktion und der Verarbeitung von Phosphorpentasulfid anfallen·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen;
Im Eauptpatent DD-PS 122 058 wird ein Verfahren zur Beseitigung von phosphorpentasulfidhaltigen Abfällen beschrieben, bei dem die Abfälle in 0,5 bis 50 #iger Natronlauge gelöst und anschließend durch Chlorierung in unschädliche Verbindungen überführt werden. Dieses Verfahren ist technologisch gut durchführbar, jedoch ist es wenig wirtschaftlich, denn für eine Tonne zu vernichtendes Phosphorpentasulfid werden 6,3 t Chlor benötigt*
- .2 - 1810-1
Ziel der Erfindung;.
Durch die Erfindung soll das im Hauptpatent DD-PS 122 058 dargelegte Verfahren zur Beseitigung von Phosphorpentasulfid-Abfallprodukten wirtschaftlich'wesentlich verbessert werden» ;
Darlegung des Wesens der Erfindung;,
Aufgabe der Erfindung ist es, den hohen Verbrauch an wertvollen Grundchemikalien für die Beseitigung der Phosphor— pentasulfid-Abfallprodukte wesentlich zu senken«
Überraschenderweise wurde gefunden, daß die Chlorierung der beim Auflösen der Phosphorpentasulfid-Abfalle in verdünnter Natronlauge entstehenden lösung im p^-Bereich 6 bis 12, vorzugsweise 7 bis 8, nach einem veränderten Reaktionsablauf stattfindet« In diesem p-g-Bereich verläuft die Oxydation vorwiegend zum elementaren Schwefel. Der ausgeschiedene Schwefel kann ohne v/eitere Behandlung zusammen mit den anderen gelösten Abfallprodukten in das Abwasser abgelassen oder durch "Filtration abgetrennt werden. Auch hier ist, wie bei dem in dem Hauptpatent DD-PS 122 058 beschriebenen Verfahren, keine Schwefelwasserstoffemission nachweisbar. Durch die Führung der Reaktion im p^-Bereieh 6 bis 12, vorzugsweise 7 bis 8, wird der Chlor- und Eatronlaugebedarf erheblich gesenkt» Each dem erfindungsgemäßen Verfahren werden für 1 Tonne zu vernichtendes Phosphorpentasulfid nur 1,6 t Chlor benötigt·
lib! Vo b
- 3 - 1810-1
Ausführungsbe i sT>ie 1:
In einem 300 1-Rührgefäß werden 100 1 20 folge Natronlauge vorgelegt und 26,5 kg ^\^1O un"^er -^^11*611 eingetragen· Nach Beendigung des Rührens wird bis zum Erreichen eines pH-Wertes von 7 bis 8 chloriert und dann unter kontinuierlicher Zugabe von Natronlauge bei Aufrechterhaltung des angegebenen Pjj-Bereiches die Chlorierung fortgesetzt· Über einen Zeitraum von 12 Stunden werden 36 kg Chlor und weitere 167 1 20 #ige Natronlauge zugesetzt· Der Endpunkt der Reaktion wird durch das Ansprechen von Jod-Jodkalium-Papier angezeigt. Die gebildete Reaktionslösung wird dem Abwasser zugesetzt. (

Claims (1)

  1. .. - 4 - 1810-1
    I Erfindungsanspruch
    Verfahren zur Beseitigung von Phosphorpentasulfid-Abfallprodukten nach dem Hauptpatent OD-PS 122 058, gekennzeichnet dadurch, daß die lösung der Phosphorpentasulfid-Abfalle in Natronlauge im Ρττ-Bereich von 6 bis 12, vorzugsweise 7 bis 8, chloriert wird.
DD22679381A 1981-01-02 1981-01-02 Verfahren zur beseitigung von phosphorpentasulfid-abfallprodukten DD156902A2 (de)

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