CH94905A - Kapselwerk für Flüssigkeitsgetriebe. - Google Patents

Kapselwerk für Flüssigkeitsgetriebe.

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CH94905A
CH94905A CH94905DA CH94905A CH 94905 A CH94905 A CH 94905A CH 94905D A CH94905D A CH 94905DA CH 94905 A CH94905 A CH 94905A
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CH
Switzerland
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capsule
fluid
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torque
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Inventor
Huwiler Anton
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Huwiler Anton
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H39/00Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution
    • F16H39/04Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit
    • F16H39/06Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type
    • F16H39/22Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type with liquid chambers shaped as bodies of revolution concentric with the main axis of the gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description


  Kapselwerk für Flüssigkeitsgetriebe.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Kap  selwerk für Flüssigkeitsgetriebe, welches ne  ben hohem Nutzeffekt bei allen Übersetzungs  verhältnissen kontinuierliche Veränderung der  Tourenzahl erlaubt, sowie auch eine entspre  chende Vergrösserung oder Verkleinerung des  Drehmomentes.  



  Mit rein mechanischen Elementen lässt sich  eine Übersetzung mit kontinuierlicher Touren  veränderung und entsprechender Veränderung  des Drehmomentes nur höchst unrationell und  für kleinere Kräfte erreichen. Die elektrische  Übersetzung erfordert kostspielige und schwere  Anlagen, welche in den meisten Geschwindig  keitsstufen mit relativ kleinem Nutzeffekt  arbeiten, so dass auch diese Übersetzungsart  nur da in grösserem Masse angewendet werden  kann, wo schon elektrische Energie zur Ver  fügung steht, oder wo mit relativ kleinen  Kräften grosse Arbeitsleistungen erreicht  werden.

   Es stehen ferner noch die hydrau  lischen Kraftübertragungsarten zur Ver  fügung, welche man deutlich in zwei Grup  pen scheiden kann, und zwar in diejenige,  welche die kinetische Energie der Flüssig  keit ausnützt, und in diejenige, welche die    statische Energie derselben verwendet. Erstere  Gruppe hat für die verschiedenen Touren  zahlen eine steile Nutzeffektskurve, so dass  nur in einem relativ kleinen Tourenspielraum  ein hoher Nutzeffekt vorhanden ist. Ferner  lässt sich das Drehmoment nicht in praktisch  genügender Weise ändern, damit diese Über  tragungsart zum Beispiel für Fahrzeuge in  Betracht käme. Die zweite Art besteht meistens  aus Kapselwerken; bei dieser Kategorie ist eine  Änderung der Geschwindigkeit durch Neben  einanderschalten verschiedener Kapselwerke  möglich oder durch Umleiten eines Teils der  Betriebsflüssigkeit wieder in die Pumpe.

    Bei ersterer Art sind nur wenige Stufen, wel  che sprungweise erreicht werden, möglich.  Bei hoher Tourenzahl ist das Mitlaufen von  mehreren leeren Kapselwerken auch nicht von  Vorteil. Bei der zweiten Art wird die Energie  des Flüssigkeitsstromes, welcher der Pumpe  direkt wieder zugeführt wird, vernichtet, was  zu einer unökonomischen Arbeitsweise führt;  auch kann das Drehmoment wie es die mei  sten Kraftverbraucher, welche eine variable  Tourenzahl erfordern, benötigen, nicht ver  ändert werden.      Vorliegende Erfindung soll nun ein Ge  triebe ermöglichen, durch welches diese Män  gel beseitigt werden.

   Namentlich für Fahr  zeuge, welche Energiequellen haben, die eine  Tourenveränderung nur in beschränktem Masse  besitzen und hauptsächlich nur über ein kon  stantes Drehmoment verfügen, wie     Verbren-          nungs-,    Explosions-, elektrische Motoren etc.,  ergibt dasselbe eine Kraftübertragung, wel  che neben hohem Nutzeffekt eine Anpassung  an alle vorkommenden Betriebsfälle erlaubt.  



  Obenerwähnte Vorteile sollen gemäss die  ser Erfindung durch ein Kapselwerk, wel  ches sowohl als Pumpe, wie auch als Antriebs  motor dienen kann, erreicht werden, bei wel  chem der von der Flüssigkeit zu durch  fliessende Arbeitsraum innerhalb bestimmter  Grenzen beliebig vergrössert oder verkleinert  werden kann. In der Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform dieses Kapsel  werkes gezeigt. Fig. A zeigt uns den Quer  schnitt, Fig. B den Längsschnitt des Kapsel  werkes nach der Linie E-F in Fig. A.  1 ist die Welle, mit welcher die mitrotierende  Trommel 2 fest verbunden ist. In letztere sind  die Gleitschieber 3 eingelassen, welche mittelst  Bolzen längs den Führungsbahnen 4 bewegt  werden, die sowohl zur Aufnahme der Zen  trifugalkräfte dienen, wie auch bei Stillstand  die Schieber in ihrer Lage halten.

   Diese Füh  rungsbahnen sind in das Gehäuse 5 fest ein  gebaut. Das Gehäuse umschliesst konzentrisch  die Trommel 2 und bildet zwischen derselben  den Arbeitsraum 6, in welchen die Schieber  hineinragen. Zwecks Trennung des Arbeits  raumes sind in demselben die beiden Tren  nungswiderlager 8 angeordnet, welche durch  die Stangen 9 verschoben werden können, so  dass dieselben entweder den ganzen oder nur  einen Teil des Arbeitsraumes abschliessen.  Die Schieber werden durch die elliptische  Ausbildung der Führungsbahnen 4 unter den  Trennungswiderlagern hindurchgeführt. In  das Gehäuse ist nun noch eine mitrotierende  Hülse 10 einbebaut, welche parallel der Achse  verschiebbar ist und an einem Teile Schlitze  aufweist.

   Diese Hülse kann mehr oder weni  ger in den Arbeitsraum 6 hineingeschoben    werden, wobei die Gleitschieber in die  Schlitze zu liegen kommen, füllt, denselben  entsprechend aus und schliesst diesen Teil so  mit für die Arbeitsleistung aus. Die Hülse 10  kann durch den sich nicht drehenden Ring 11  verschoben werden, welcher mit den beiden  Regulierstangen 9 fest verbunden ist. In der  Fig. B ist die Hülse auf die mit 7 bezeich  nete Distanz in den Arbeitsraum 6 hinein  geschoben und entsprechend die Trennungs  widerlager auf diese Distanz herausgezogen.  Damit beim Hinuntergleiten der Schieber  durch die Schlitze der Hülse keine Flüssig  keit in die Hohlräume des Kapselwerkes über  strömt, sind in der Verlängerung der Schieber  auf der Trommel die Ansätze 12 angebracht,  zwischen denen die Hülse 10 mit ihren Schlit  zen in den Arbeitsraum hineingreift.  



  Fig. C zeigt eine Gesamtanordnung einer  Anlage. 13 ist ein angetriebenes Kapselwerk  nach obiger Beschreibung, bei welchem durch  das Handrad 14 die Hülse mehr oder weniger  in den Arbeitsraum geschoben werden kann,  resp. herausziehbar ist. 15 sind die Verbin  dungsleitungen mit einem gewöhnlichen Kap  selwerk 16, welches als Motor dient. Wird  nun das Kapselwerk durch eine Kraftquelle  mit konstanter Tourenzahl und ebensolchem  Drehmoment angetrieben, zum Beispiel einem  Drehstrommotor mit Kurzschlussanker, so  schöpft dasselbe ein bestimmtes Quantum  Flüssigkeit, welcher man, dem Drehmoment  des Motors entsprechend, einen bestimmten  Druck geben kann. Die in dem     Flüssigkeits-          strome    enthaltene Arbeitsmenge wird in dem  Kapselwerk 16 wieder in nutzbringende Ar  beit umgewandelt.

   Wird nun der Arbeitsraum  in der Pumpe durch das Vorschieben der  Hülse mittelst des Handrades 14 verkleinert,  so fördert dieselbe bei derselben Tourenzahl  weniger Flüssigkeit, das heisst das als Motor  dienende Kapselwerk läuft entsprechend lang  samer, da es für jede Umdrehung ein be  stimmtes Flüssigkeitsquantum konsumieren  muss. Nun steht aber durch die Energiequelle  immer noch das gleiche Drehmoment zur Ver  fügung, wodurch es möglich ist, da der Ar  beitsraum in dem als Pumpe dienenden Kap-      selwerk verkleinert ist, dem Flüssigkeitsstrom  einen erhöhten Druck zu geben, welcher um  gekehrt der Verkleinerung des Arbeitsraumes  proportional ist. Dieser grössere Flüssigkeits  druck wirkt nun auch auf die gleichgross ge  bliebenen Schieber des als Motor dienenden  Kapselwerkes und erhöht bei diesem entspre  chend die Umfangskraft (Drehmoment).

   Zur  Erläuterung diene folgendes Beispiel: Ein  variables Kapselwerk wird durch einen Motor  angetrieben, die Umfangsgeschwindigkeit im  Arbeitsraume des Kapselwerkes sei 10 Meter  in der Sekunde, die Umfangskraft an den  Schiebern betrage 40 kg. Hat nun der Ar  beitsraum einen Querschnitt von 4 cm2, wird  die Flüssigkeit mit 10 Atmosphären weiter  befördert. Hat nun das als Motor dienende  Kapselwerk die gleichen Abmessungen, so er  hält man, abgesehen von den Verlusten, auch  dort eine Umfangskraft von 40 kg und eine  Umfangsgeschwindigkeit von 10 Metern. Ver  kleinert man mittelst der Hülse im primären  Kapselwerk den Arbeitsraum auf 2 cm2 Quer  schnitt, so schöpft dasselbe bei gleicher Dreh  zahl mir noch die Hälfte Flüssigkeit.

   Beim  sekundären Kapselwerk ist aber der Quer  schnitt des Arbeitsraumes immer noch 4 cm2;  diese wird bei dem auf die Hälfte reduzier  ten Flüssigkeitszustrom nur mit der halben  Umdrehungszahl rotieren. Im primären Kap  selwerk bleibt aber die Umfangskraft von  40 kg gleich. Da diese nun nur auf eine Flä-    che von 2 cm2 wirkt, ist es möglich, dem    Flüssigkeitsstrome einen Druck von 20 Atmo  sphären zu geben. Dieser Druck wirkt nun  aber auf die 4 cm2 Arbeitsquerschnitt beim  sekundären Kapselwerk, erhöht also dort die  Umfangskraft auf 80 kg. Die übertragene Ge  samtenergie bleibt, weil die Geschwindigkeit  auf die Hälfte reduziert wurde, gleich.  



  In gewissen Fällen kann es von Vorteil  sein, ein regulierbares Kapselwerk auch als  Motor laufen zu lassen und dasselbe mit ähn  lichen Reguliervorrichtungen auszustatten  wie Glas vorbeschriebene.  



  Als Betriebsflüssigkeit kann den Verhält  nissen entsprechend Wasser, Glyzerin, Öl etc.  verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kapselwerk für Flüssigkeitsgetriebe, wel ches sowohl als Pumpe, wie auch als Motor dienen kann, dadurch gekennzeichnet, dass dessen von der Flüssigkeit zu durchfliessender Arbeitsraum innerhalb gewisser Grenzen be liebig vergrössert oder verkleinert werden kann, zwecks kontinuierlicher Erhöhung oder Erniedrigung der Tourenzahl nebst entspre chender Veränderung des Drehmomentes. UNTERANSPRUCH; Kapselwerk nach obigem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Veränderung des Arbeitsraumes durch eine in denselben zu schiebende Hülse erreicht wird.
CH94905D 1921-04-11 1921-04-11 Kapselwerk für Flüssigkeitsgetriebe. CH94905A (de)

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CH94905D CH94905A (de) 1921-04-11 1921-04-11 Kapselwerk für Flüssigkeitsgetriebe.

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