CH93083A - Verfahren zum Dämpfen des Auspuffgeräusches und Vorrichtung an Verbrennungsmotoren. - Google Patents
Verfahren zum Dämpfen des Auspuffgeräusches und Vorrichtung an Verbrennungsmotoren.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N1/00—Silencing apparatus characterised by method of silencing
- F01N1/16—Silencing apparatus characterised by method of silencing by using movable parts
- F01N1/18—Silencing apparatus characterised by method of silencing by using movable parts having rotary movement
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Description
Verfahren zum Dämpfen des @luspuffgei-iiusefies und V orriehtung an Verbrennungsmotoren. Das Auspuffgeräusch bei Verbrennungs motoren wird in der Regel durch allmähliche Entspannung der Auspuffgase in reichlich be messenen Schalldämpfern gedämpft, wobei den Auspuffgasen häufig eine vielfache Än derung der Bewegungsrichtung zwecks Ener gieentnahme aufgezwungen wird.
Beim vorliegenden Verfahren zum Dämp fen des Auspuffgeräusches werden die den Arbeitszylinder stossweise verlassenden Aus puffgase in einem rotierenden Hohlkörper durch infolge der Rotation in ihnen entste hende Fliehkräfte gezwungen, an den Innen wandungen des bei der Rotation nach aussen Wärme abgebenden Körpers vorbeizustrei- chen, sich abzukühlen und sich zusammen zuziehen.
1n der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele einer Vorrichtung, mit welcher sich das Verfahren ausüben lässt, dargestellt, und es zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht des ersten Aus führungsbeispiels, zum Teil im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, Fig. 2 einen diametralen Schnitt der Fig. 1, Fig. 3 das zweite Ausführungsbeispiel in Seitenansicht, und Fig. 4 dasselbe in diametralem Schnitte. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist 1 die Motorachse, auf der die Nabe 2 des Schwungrades festsitzt.
Dieses Schwungrad hat an der Schwungradscheibe 3 auf einer Seite zwei Kränze 4 und 5, welche leicht konisch ausgebildet sind. In nicht gezeich neter Weise ortsfest angeordnet ist ein Kör per 6, der mit dem Schwungrad ein Gehäuse bildet. Dieser Teil 6 hat dem Schwungrad zugewandte Kränze 7, 8 und 9, von welchen d'e Kriinze 7 und 8 stark konisch angeordnet sind. Der Kranz 9 umfasst die Schwungrad nabe 2, der Kranz 8 ist zwischen der Schwungradnabe 2 und dem Kranz 5 des Schwungrades und der Kranz 7 zwischen den Kränzen 4 und 5 des Schwungrades.
Es werden so Ringkanäle 10, 11, 12 und 13 für die Auspuffgase gebildet. 13a ist ein an geschweisstes Rohrstück, welches die Mün dung 14 zum Einlass der Auspuffgase bildet, die in den Kanal 10 gelangen. Der Kanal 10 besitzt an der Schwungradseite eine Wand mit Schlitzen 15. An der Peripherie des Kör pers 6 ist eine Rinne 16 ausgearbeitet, die als Sammelrohr für die Auspuffgase dient und einen Auslassstutzen 17 besitzt.
Die Schwungradscheibe 3 besitzt zwischen der Nabe 2 und dem Kranz 5 tangential zur Nabe verlaufende Rippen<B>18,</B> welche zur Ver steilung des Schwungrades beitragen und die Auspuffgase bei der Rotation mitzunehmen suchen. Der Kranz 4 hat gegenüber der Rinne 16 nahezu tangential verlaufende Rinnen 19, welche die entspannten Gase in die Rinne 16 leiten sollen.
Die Arbeitsweise dieser Einrichtung ist folgende: Stossweise und mit grosser (leschv@-indig- keit strömen die heissen Auspuffgase durch die Öffnung 1-? in den Ringkanal 10, wo ihr erster Stoss durch die Schlitze 15 vermindert wird. Die unmittelbar dahinterliegenden und sich mit dem Schwungrad drehenden Rippen 18 suchen die herausströmenden Gase bei der Drehung mitzunehmen. Sie erschweren dadurch den Auspuffgasen, zwischen der Nabe 2 und dem Kranz 9 ins Freie auszu treten, und unterstützen die Erzeugung von Fliehkräften, welche durch die Rotation des Schwungrades in den Gasen erzeugt werden.
Infolge dieser Fliehkräfte ziehen die Auspuff gase in Richtung der Pfeile durch die Ring kanäle, stets in enger Berührung mit den Innenwänden des Schwungrades, dessen Aussenwände infolge der Drehung mehr Wärme abgeben, als wenn das Schwungrad still stände. Infolgedessen wird den Auspuffgasen viel Wärme entzogen, so dass sie sich zu sammenziehen.
Zweckmässig stellt der Ringkanal 10 ein Vielfaches des Hubvolumens dar, damit den Auspuffgasen grosse Kühlwände und sofort nach Eintritt in das Gehäuse die Möglichkeit starker Expansion geboten werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 ist das Schwungrad 3 freischwebend am Ende der Motorwelle 1 angeordnet und am feststehenden Körper 6 ein Einführungs- trichter 20 fest, dessen Boden 21 siebartig ausgebildet ist. Der Körper 6 ist auf zwei Böcken 21a gelagert, und am Trichter 20, so wie im Kranze 7 sind zur Rinne 16 führende Öffnungen 22 vorgesehen, die durch von aussen betätigbare Abschlussklappen 23 be herrscht werden.
Diese ermöglichen den Be trieb mit freiem Auspuff, können sich selbst tätig öffnen, sobald der Druck im Gehäuse eine zulässige Grenze überschreitet, und die nen so im Falle von Explosionen im Trich ter 20 und innerhalb der Rippe 7 als Sicher heitsventile.
Claims (1)
- PATENTAN SPRüCHE 1. Verfahren zum Dämpfen des Auspuff geräusches von Verbrennungsmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass die den Ar beitszylinder stossweise verlassenden hei ssen Auspuffgase in einem rotierenden Hohlkörper durch infolge der Rotation in ihnen entstehende Fliehkräfte gezwun gen >erden, an den Innenwandungen des bei der Rotation nach aussen Wärme ab gebenden Hohlkörpers vorbeizustreichen, sich so abzukühlen und zusammenzu ziehen.II. Vorrichtung an Verbrennungsmotoren zur Ausübung des Verfahrens nach Patent anspruch I, gekennzeichnet durch eine=,. zur Aufnahme der Abgase bestimmten rotierenden Hohlkörper, der mit Mitteln versehen ist, um die Bewegungsrichtung der Auspuffgase beim Durchfliessen durch denselben mehrfach zu verändern. ÜNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass der rotierende Hohlkörper mit einem feststehenden Hohl körper zusammenwirkt, wobei die Abgase auch im feststehenden Körper unter mehr facher Veränderung ihrer Bewegungs richtung gezwungen sind, an den Innen wänden desselben vorbeizustreichen. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch 1h da durch gekennzeichnet, dass das Schwung- rad des Motors als rotierender Hohl körper ausgebildet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schwungrad auf einer Seite Kränze bildet, mit welchen es zwi schen Kränze des feststehenden Körpers greift, wobei das Schwungrad und der feststehende Körper miteinander ein Ge häuse bilden. .1. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass am Schwungrad Rippen an geordnet sind, um die Mitnahme der Aus puffgase beim Drehen zu unterstützen. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die inein- andergreifenden Kränze gebildeten Ring kanäle sich von der Eintrittsstelle der Auspuffgase gegen die Austrittsstelle er weitern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH93083T | 1919-08-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH93083A true CH93083A (de) | 1922-02-16 |
Family
ID=4350576
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH93083D CH93083A (de) | 1919-08-01 | 1919-08-01 | Verfahren zum Dämpfen des Auspuffgeräusches und Vorrichtung an Verbrennungsmotoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH93083A (de) |
-
1919
- 1919-08-01 CH CH93083D patent/CH93083A/de unknown
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