CH87718A - Einrichtung zum Erwärmen von fliessenden Flüssigkeiten mittelst des elektrischen Stromes. - Google Patents
Einrichtung zum Erwärmen von fliessenden Flüssigkeiten mittelst des elektrischen Stromes.Info
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- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H1/00—Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
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Description
Einrichtung zum Erwärmen von fliessenden Flüssigkeiten mittelst des elektrischen Strouies. Vorliegende Erfindung betrifft eine Ein richtung zur elektrischen Erwärmung von fliessenden Flüssigkeiten durch dreileitrig zugeführten Strom, wobei die Flüssigkeit zwischen Elektroden hindurch fliesst, als elektrischer Widerstand wirkt und dadurch erwärmt wird.
Bei den bis jetzt bekannt ge wordenen Vorrichtungen zur elektrischen Erwärmung von Flüssigkeiten nach deri Elektrodenprinzipe besteht das Hauptmerk mal darin, dass die zu erwärmende Flüssig keit zwischen zwei konzentrischen Zylinder flächen hindurchströmt, wobei die beiden Elektrodenflächen eine entsprechende Po tentialdifferenz besitzen. Es ist dabei gleich gültig, ob Gleichstrom oder Wechselstrom zur Verwendung gelangt, denn der Wärme effekt ist in beiden Fällen derselbe.
Nun sind Apparate dieser Art nur bis zu einer gewis sen Grösse an bestehende Leitungsnetze mit zwei Leitern anschliessbar, mit Rücksicht auf die immerhin beträchtliche, dabei kurzzei tige Stromentnahme.
Will man grosse Flüssigkeitsmengen in der Zeiteinheit erwärmen, dann muss man
EMI0001.0018
acicli <SEP> entsprechende <SEP> grosse <SEP> Mengen <SEP> elektri scher <SEP> Energie <SEP> (tun) <SEP> Apparate <SEP> zuführen. <SEP> Letz tercs <SEP> ist <SEP> in <SEP> der <SEP> Mehrzahl. <SEP> der <SEP> Fälle <SEP> jedoch
<tb> nur <SEP> in <SEP> Form <SEP> N-on <SEP> Drehstrom <SEP> möglich, <SEP> cla
<tb> die <SEP> stromliefeniden <SEP> Werke <SEP> (-lern <SEP> Drelistron) bezul-e <SEP> (t < r,aftstrom;
<SEP> keine <SEP> so <SEP> engen <SEP> Gren zen <SEP> zielieli <SEP> wie <SEP> dein <SEP> Strombez)tge <SEP> in <SEP> Gleich oder <SEP> Eiripli;iscn-#\-ecliaelst.romnetzen <SEP> (Liclil strom).
<tb> Die <SEP> Dt#elistronizufülir un-- <SEP> --escliieht <SEP> be kanrillich <SEP> ct)ircli <SEP> drei <SEP> Leitun-en. <SEP> Der <SEP> Strom
<tb> wird <SEP> der <SEP> Eim-ichtung- <SEP> ggemäss <SEP> der <SEP> Erfindlung@
<tb> dreheitrig <SEP> zugeführt:
. <SEP> Deren <SEP> Elektroden
<tb> sektorförniigen <SEP> Querschnitt <SEP> und <SEP> sind
<tb> einem <SEP> zentralen <SEP> isolierenden <SEP> Körper <SEP> anIge ordnet, <SEP> derart, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> zwischen <SEP> sich <SEP> von
<tb> einem <SEP> ztim <SEP> andern <SEP> je <SEP> einen <SEP> für <SEP> den
<tb> der <SEP> z)i <SEP> erwärmenden <SEP> Flüssigkeit <SEP> erfor derlichen <SEP> Zwiscliem-aum <SEP> lassen. <SEP> Die <SEP> bei liegende <SEP> Zeichnung <SEP> betrifft <SEP> Atisfüliruii-@sbei spiele <SEP> des <SEP> Erfindungs.egenstandes. <SEP> A-, <SEP> D <SEP> und
<tb> <B>C</B> <SEP> stellen <SEP> sektorförmi@ <SEP> angeordnete <SEP> Elektro den <SEP> dar, <SEP> welche <SEP> um <SEP> einen <SEP> zentralen <SEP> und
<tb> hohlen <SEP> Isolierkörper <SEP> D <SEP> zentrisch <SEP> angeordnet
<tb> sind.
<SEP> und <SEP> durch <SEP> eine <SEP> isolierende <SEP> Hülle <SEP> E <SEP> ani äussern Umfange zusammengehalten werden. Die sektorförmigen Stücke lassen vom einen zum andern zwischen sich je einen Zwi- schenraum, welcher von der Flüssigkeit durchströmt, wird, so dass drei elektrische Widerstände geschaffen sind, in denen der elektrische Strom in Wärme umgewandelt wird. Alle drei Zwischenräume sind gleich breit, und diese Breite ist überall gleich- riässig. Die drei Zuleitungen der Drehstrom netzes sind dadurch gleichmässig belastet, worauf die stromabgebenden Werke ihr Hauptgewicht legen.
Die Flüssigkeit kommt von oben durch das zentrale isolierende Rohr D hinein und steigt von unten zwi schen den Elektroden<I>A, B</I> und C empor, um oben nach aussen hin frei abzulaufen. T\atür-lich ist das Ganze aus Sicherheitsgrün den noch ein,esehlossen. Die Stromzufüh rung zu den Elektroden geschieht in der V:'eise, dass dieselben mit axialen Vertiefun gen und einer Umfangsnute versehen sind, in welche hinein die drei Kontaktfedern F unter grossem Drucke gepresst sind.
Die Vor richtung kann für Drehstrom in Stern- oder Dreieckschaltung und ebenso für Wechsele strorn und Gleichstrom in Dreileiteranord- nung dienen. Bei letzterer Form des Stromes genügt es, einen der Zwischenräume mit isolierendem. Material G auszufüllen (vergl. Fil-. 2). Der bei der Pluselektrode eintretende clektrische Strom muss dann über die Null elektrode zum negativen Pol fliessen und da bei zwei Zwischenräume in gleicher Stärke passieren, wodurch die Gesamtspannung in richtiger Weise halbiert wird.
Es ist gleich- -iiltig, ob die Nullelektrode geerdet ist oder rrir_lnt.
Der Vorteil der gezeichneten Anord- nung besteht teils in dem geringen Raum- bedarfe der Elektroden, teils in der Leichtig- Iieit, mit Gier dieselben den jeweiligen Strom verhältnissen anzupassen sind. Der geringe Raumbedarf der Elektroden hat weiter den grossen Vorteil, dass der Temperaturausgleich zwischen ihnen und der Flüssigkeit schnell eintritt und dass so gut wie keine Wärme unbenützt abfliesst.
Der gezeichnete und be schriebene Apparat gibt bei entsprechendem Anschluss sofort warmes Wasser, wobei der Wirkungsgrad der Umsetzung infolge der geringen Verluste der Einheit näher kommt, als wenn die Abkühlungsflächen grösser wären.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Erwärmen von fliessen den Flüssigkeiten mittelst des elektrischen Stromes, welcher dreileitrig zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden sektorförmigen Querschnitt haben und um einen zentralen isolierenden Körper ange ordnet sind, derart, dass sie zwischen sich von einem zum andern je einen für den Durchgang der zu erwärmenden Flfissigkei ten erforderlichen Zwischenraum lassen.UNTERANSPRUCH: Einrichtung zum Erwärmen von fliessen den Flüssigkeiten mittelst des elektrischen Stromes in Dreileiternetzen für Gleichstrom und Wechselstrom, mit drei Elektroden nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einer der drei Zwischenräume mit einer Isoliermasse ausgefüllt ist, so da.ss der Strom bei entsprechendem Gleichstromdreileiter- anschluss vom positiven Pol über den Null- leiter zum negativen Pol fliesst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH87718T | 1920-02-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH87718A true CH87718A (de) | 1921-04-01 |
Family
ID=4344547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH87718D CH87718A (de) | 1920-02-17 | 1920-02-17 | Einrichtung zum Erwärmen von fliessenden Flüssigkeiten mittelst des elektrischen Stromes. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH87718A (de) |
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1920
- 1920-02-17 CH CH87718D patent/CH87718A/de unknown
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