CH720702A2 - Pumpanordnung - Google Patents

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CH720702A2
CH720702A2 CH000386/2023A CH3862023A CH720702A2 CH 720702 A2 CH720702 A2 CH 720702A2 CH 000386/2023 A CH000386/2023 A CH 000386/2023A CH 3862023 A CH3862023 A CH 3862023A CH 720702 A2 CH720702 A2 CH 720702A2
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Hooge Willi
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Hooge Willi
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Abstract

Eine Pumpanordnung (1) zur Befüllung und Entleerung eines Behälters (5) enthält ein Gehäuse (10), welches eine Pumpe (2) und ein Hülsenelement (15) enthält. Das Hülsenelement (15) enthält einen Mantel (16), wobei eine erste Öffnung (17) und eine zweite Öffnung (18) im Mantel (16) des Hülsenelements (15) angeordnet ist. Die Pumpe (2) ist in einem vom Mantel (16) begrenzten Innenraum des Hülsenelements (15) gelagert und enthält eine Ansaugöffnung (3) und eine Austrittsöffnung (4). Die Pumpe (2) und das Hülsenelement (15) sind im Gehäuse (10) drehbar gelagert, wobei zur Befüllung des Behälters (5) die Ansaugöffnung (3) mit der zweiten Öffnung (18) und der zweiten Gehäuseöffnung (12) in fluidleitender Verbindung steht und die Austrittsöffnung (4) mit der ersten Öffnung (17) und der ersten Gehäuseöffnung (11) in fluidleitender Verbindung steht. Zur Entleerung des Behälters (5) steht die Ansaugöffnung (3) mit der zweiten Öffnung (18) und der ersten Gehäuseöffnung (11) in fluidleitender Verbindung und die Austrittsöffnung (4) steht mit der ersten Öffnung (17) und der zweiten Gehäuseöffnung (12) in fluidleitender Verbindung.

Description

Hintergrund
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pumpanordnung zur Befüllung oder Entleerung eines Behälters, beispielsweise zur Befüllung oder Entleerung eines aufblasbaren Gegenstandes.
Stand der Technik
[0002] Aufblasbare Gegenstände, wie beispielsweise Luftmatratzen werden manuell, mittels eines Blasebalgs oder mittels einer Pumpe befüllt. Eine derartige Pumpe wird beispielsweise in der WO2018201371 A offenbart. Diese Pumpe wird an eine Luftventilanordnung angedockt, wenn die Luftmatratze befüllt werden soll. Das Luftventil enthält einen Luftkanal zur Befüllung der Luftmatratze und einen Luftkanal zum Ablassen der Luft aus der Luftmatratze.
[0003] Aus der EP 3 059 451 A1 ist ein dreistöckiges Ventil zum Aufblasen einer Matratze bekannt, welches mit einer Pumpe und einem Luftventil koppelbar ist, sodass durch Umschalten des dreistöckigen Ventils ein Aufblasen einer Luftmatratze sowie ein Ablassen der Luft ermöglicht ist. Ein derartiges dreistöckiges Ventil ist aufwändig herzustellen und benötigt viel Platz. Zudem hat sich bei dieser Lösung als nachteilig erwiesen, dass das dreistöckige Ventil, die Pumpe und das Luftventil ständig an die Luftmatratze gekoppelt bleiben. Daher ist diese Lösung beispielsweise für Luftmatratzen für den Badebetrieb nicht geeignet, insbesondere wenn die Pumpe von einem Elektromotor angetrieben wird, da die Pumpe und die Elektronik im Wasser Schaden nehmen können.
[0004] Daher wurde in der DE 202 11 675 U1 eine Lösung entwickelt, gemäss welcher eine Pumpe mittels eines Drehgrundteils zwischen einem in der Matratze befindlichen Einlassventil und einem Auslassventil derart drehbar ist, dass entweder die Matratze aufgeblasen wird oder Luft aus der Matratze abgelassen wird. Auch gemäss dieser Lösung verbleibt die Pumpe immer mit der Matratze verbunden. Mit anderen Worten benötigt jede Matratze zwingend auch eine entsprechende Pumpe.
[0005] Daher besteht Bedarf an einer einfachen, platzsparenden Pumpanordnung, mittels welcher sowohl die Befüllung eines Behälters mit einem Fluid als auch dessen Entleerung erfolgen können, wobei die Pumpanordnung vom Behälter abgenommen werden kann, wobei das Fluid, ein Gas, im Behälter verbleibt.
Aufgabe der Erfindung
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Pumpanordnung bereitzustellen, welche einerseits weniger Platz benötigt als vorbekannte Pumpanordnungen und andererseits ermöglicht, dass ein Behälter mit ca. 200I Füllvolumen innerhalb eines Zeitraums von maximal einer Minute befüllt werden kann und innerhalb eines vergleichbaren Zeitraums wieder entleert werden kann, wobei die Pumpanordnung nach Abschluss der Befüllung vom Behälter entfernt werden kann.
Beschreibung der Erfindung
[0007] Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt durch eine Pumpanordnung gemäss Anspruch 1. Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Pumpanordnung sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 10.
[0008] Wenn der Begriff „beispielsweise“ in der nachfolgenden Beschreibung verwendet wird, bezieht sich dieser Begriff auf Ausführungsbeispiele und/oder Ausführungsformen, was nicht notwendigerweise als eine bevorzugtere Anwendung der Lehre der Erfindung zu verstehen ist. In ähnlicher Weise sind die Begriffe „vorzugsweise“, „bevorzugt“ zu verstehen, indem sie sich auf ein Beispiel aus einer Menge von Ausführungsbeispielen und/oder Ausführungsformen beziehen, was nicht notwendigerweise als eine bevorzugte Anwendung der Lehre der Erfindung zu verstehen ist. Dementsprechend können sich die Begriffe „beispielsweise“, „vorzugsweise“ oder „bevorzugt“ auf eine Mehrzahl von Ausführungsbeispielen und/oder Ausführungsformen beziehen.
[0009] Die nachfolgende detaillierte Beschreibung enthält verschiedene Ausführungsbeispiele für die erfindungsgemässe Pumpanordnung. Die Beschreibung einer bestimmten Pumpanordnung ist nur als beispielhaft anzusehen. In der Beschreibung und den Ansprüchen werden die Begriffe „enthalten“, „umfassen“, „aufweisen“ als „enthalten, aber nicht beschränkt auf“ interpretiert.
[0010] Die Pumpanordnung enthält eine Pumpe, die zur Förderung eines beliebigen Fluids ausgebildet sein kann. Das Fluid kann ein Gas oder eine Flüssigkeit umfassen. Unter einem Gas wird in der Folge ein beliebiges kompressibles Medium in gasförmigem Zustand verstanden. Insbesondere kann das Gas Luft umfassen. Die Luft kann insbesondere unter atmosphärischem Druck bereitgestellt werden. Die Temperatur der Luft liegt insbesondere im Bereich von 0 Grad bis 45 Grad Celsius.
[0011] Eine erfindungsgemässe Pumpanordnung zur Befüllung und Entleerung eines Behälters enthält ein Gehäuse, welches eine Pumpe und ein Hülsenelement enthält, wobei das Hülsenelement einen Mantel enthält. Eine erste Öffnung ist im Mantel des Hülsenelements angeordnet und eine zweite Öffnung ist im Mantel des Hülsenelements angeordnet. Die Pumpe ist in einem vom Mantel begrenzten Innenraum des Hülsenelements gelagert. Die Pumpe enthält eine Ansaugöffnung und eine Austrittsöffnung. Die Pumpe und das Hülsenelement sind im Gehäuse drehbar gelagert. Zur Befüllung des Behälters steht die Ansaugöffnung mit der zweiten Öffnung und der zweiten Gehäuseöffnung in fluidleitender Verbindung und die Austrittsöffnung steht mit der ersten Öffnung und der ersten Gehäuseöffnung in fluidleitender Verbindung. Zur Entleerung des Behälters steht die Ansaugöffnung mit der zweiten Öffnung und der ersten Gehäuseöffnung in fluidleitender Verbindung und die Austrittsöffnung steht mit der ersten Öffnung und der zweiten Gehäuseöffnung in fluidleitender Verbindung.
[0012] Gemäss eines Ausführungsbeispiels umfasst der Innenraum des Hülsenelements einen Hohlraum, welcher mit der zweiten Öffnung in fluidleitender Verbindung steht. In den Hohlraum mündet ein im Hülsenelement verlaufender Kanal, der die zweite Öffnung ausbildet.
[0013] Gemäss eines Ausführungsbeispiels ist die erste Gehäuseöffnung zur Aufnahme eines Ventilelements ausgebildet. Das Ventilelement kann insbesondere Bestandteil des Behälters sein. Insbesondere enthält das Ventilelement eine Dichtung, sodass ein Fluid nur durch das Ventilelement strömen kann und Leckagen verhindert werden können.
[0014] Gemäss eines Ausführungsbeispiels umfasst das Ventilelement einen Ventilkörper, einen Ventileinsatz, ein Federelement und eine Abdeckung, wobei der Ventileinsatz im Ventilkörper verschiebbar ist. Der im Ventilkörper angeordnete Ventileinsatz ermöglicht es, das Ventilelement zu verschliessen, wenn das Gehäuse vom Ventilelement getrennt wird. Insbesondere ist das Federelement zwischen der Abdeckung und dem Ventileinsatz angeordnet. Das Federelement stützt sich mit einem ersten Ende auf der Abdeckung ab und liegt mit dem zweiten Ende auf dem Ventileinsatz auf oder ist zumindest teilweise im Ventileinsatz aufgenommen.
[0015] Gemäss eines Ausführungsbeispiels sind im Ventilkörper und im Ventileinsatz korrespondierende Öffnungen angeordnet, wobei ein Fluid durch die Öffnungen in den Behälter eintreten kann oder aus dem Behälter austreten kann, wenn die Öffnungen des Ventilkörpers und die Öffnungen des Ventileinsatzes überlappen.
[0016] Gemäss eines Ausführungsbeispiels enthält die erste Gehäuseöffnung einen Anschlag, welcher zur Auflage auf dem Ventileinsatz bestimmt ist, sodass der Ventileinsatz derart positioniert ist, dass die Öffnungen des Ventilkörpers und die Öffnungen des Ventileinsatzes überlappen, wenn das Ventilelement in der ersten Gehäuseöffnung aufgenommen ist. Insbesondere kann das Federelement im zusammengepressten Zustand gehalten werden, solange das Gehäuse mit dem Behälter verbunden ist, sodass ein Fluidaustausch über die im Gehäuse angeordneten ersten und zweiten Gehäuseöffnungen ermöglicht ist.
[0017] Gemäss eines Ausführungsbeispiels umfasst das Hülsenelement eine Einstelleinrichtung, um die gewünschte Position des Hülsenelements relativ zum Gehäuse einzustellen. Die Einstelleinrichtung kann als Drehelement ausgebildet sein. Auf der Einstelleinrichtung können beispielsweise optische Markierungen angebracht sein, die dem Benutzer den Betriebszustand der Pumpanordnung anzeigen können.
[0018] Gemäss eines Ausführungsbeispiels enthält die erste Gehäuseöffnung ein Dichtungselement, sodass eine fluiddichte Verbindung zwischen der ersten Gehäuseöffnung und der ersten Öffnung oder der zweiten Öffnung gewährleistet ist.
[0019] Ein Vorteil der erfindungsgemässen Pumpanordnung ist darin zu sehen, dass eine beliebige handelsübliche Pumpe zum Einsatz kommen kann, die in das Hülsenelement eingesetzt werden kann. Die Anschlüsse können Flanschverbindungen oder handelsübliche Adapter umfassen, die hier nicht weiter dargestellt sind, da sie dem Fachmann geläufig sind. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Pumpanordnung ist darin zu sehen, dass sie sowohl für die Befüllung als auch für die Entleerung des Behälters, insbesondere des aufblasbaren Gegenstandes verwendet werden kann. Eine entsprechend ausgewählte Pumpe kann einen Volumenstrom von 180 l/min bewältigen. Eine derartige Pumpe kann innerhalb Bauraums mit Abmessungen von 200x150x150 mm Platz finden. Insbesondere kann eine derartige Ventilanordnung einen Bauraum von nicht mehr als 200x100x100 mm beanspruchen. Beispielsweise kann eine Ventilanordnung einen Bauraum von 160x63x30 mm beanspruchen. Eine Pumpe kann in einem zylinderförmigen Bauraum Platz finden, der einen Durchmesser von maximal 50 mm und eine Höhe von maximal 50 mm umfasst, insbesondere kann die Höhe des zylinderförmigen Bauraums maximal 45 mm betragen. Eine derartige Pumpanordnung kann bequem in einer Tasche mitgeführt werden, um zu einem jeden beliebigen Zeitpunkt zum Einsatz zu kommen. Eine vorteilhafte Einsatzmöglichkeit der Pumpanordnung ergibt sich insbesondere für eine aufblasbare Matratze, ein aufblasbares Wasserfahrzeug oder dergleichen.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0020] Nachfolgend wird die erfindungsgemässe Pumpanordnung anhand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Ansicht einer Pumpanordnung in einer Explosionsdarstellung, Fig. 2 einen Schnitt durch die Pumpanordnung gemäss Fig. 1 zur Befüllung eines Behälters, Fig. 3 einen Schnitt durch die Pumpanordnung gemäss Fig. 1 zur Entleerung eines Behälters.
Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
[0021] Fig. 1 zeigt eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemässen Pumpanordnung 1 gemäss eines exemplarischen Ausführungsbeispiels. Die Pumpanordnung 1 zur Befüllung und Entleerung eines Behälters 5 enthält ein Gehäuse 10, welches eine Pumpe 2 und ein Hülsenelement 15 enthält. Das Hülsenelement 15 enthält einen Mantel 16. Insbesondere ist das Hülsenelement 15 als ein rotationssymmetrischer Körper ausgebildet, sodass das Hülsenelement 15 im Gehäuse 10 eine Drehung um eine in Fig. 1 vertikal verlaufende Drehachse 20 ausführen kann. Das Gehäuse 10 enthält hierzu eine Bohrung, die zur Aufnahme des Hülsenelements 15 bestimmt ist.
[0022] Eine erste Öffnung 17 ist im Mantel 16 des Hülsenelements 15 angeordnet und eine zweite Öffnung ist im Mantel 16 des Hülsenelements 15 angeordnet. Die Pumpe 2 ist in einem vom Mantel 16 begrenzten Innenraum des Hülsenelements 15 gelagert. Die Pumpe 2 enthält eine Ansaugöffnung 3 und eine Austrittsöffnung 4. Die Pumpe 2 und das Hülsenelement 15 sind im Gehäuse 10 drehbar gelagert. Zur Befüllung des Behälters 5 steht die Ansaugöffnung 3 mit der zweiten Öffnung 18 und der zweiten Gehäuseöffnung 12 in fluidleitender Verbindung und die Austrittsöffnung 4 steht mit der ersten Öffnung 17 und der ersten Gehäuseöffnung 11 in fluidleitender Verbindung. Zur Entleerung des Behälters 5 steht die Ansaugöffnung 3 mit der zweiten Öffnung 18 und der ersten Gehäuseöffnung 11 in fluidleitender Verbindung und die Austrittsöffnung 4 steht mit der ersten Öffnung 17 und der zweiten Gehäuseöffnung 12 in fluidleitender Verbindung.
[0023] Gemäss eines Ausführungsbeispiels umfasst der Innenraum des Hülsenelements 15 einen Hohlraum 19, welcher mit der zweiten Öffnung 18 in fluidleitender Verbindung steht. In den Hohlraum 19 mündet ein im Hülsenelement 15 verlaufender Kanal, der die zweite Öffnung 18 ausbildet.
[0024] Gemäss des in Fig. 1-3 dargestellten Ausführungsbeispiels ist die erste Gehäuseöffnung 11 zur Aufnahme eines Ventilelements 6 ausgebildet. Das Ventilelement 6 kann insbesondere Bestandteil des Behälters 5 sein. Insbesondere enthält das Ventilelement 6 eine Dichtung 7, sodass ein Fluid nur durch das Ventilelement 6 strömen kann und Leckagen verhindert werden können.
[0025] Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels umfasst das Ventilelement 6 einen Ventilkörper 21, einen Ventileinsatz 22, ein Federelement 23 und eine Abdeckung 24, wobei der Ventileinsatz 22 im Ventilkörper 21 verschiebbar ist. Der im Ventilkörper 21 angeordnete Ventileinsatz 22 ermöglicht es, das Ventilelement 6 zu verschliessen, wenn das Gehäuse 10 vom Ventilelement 6 getrennt wird. Insbesondere ist das Federelement 23 zwischen der Abdeckung 24 und dem Ventileinsatz 22 angeordnet. Das Federelement 23 stützt sich mit einem ersten Ende auf der Abdeckung 24 ab und liegt mit dem zweiten Ende auf dem Ventileinsatz 22 auf oder ist zumindest teilweise im Ventileinsatz 22 aufgenommen.
[0026] Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind im Ventilkörper 21 und im Ventileinsatz 22 korrespondierende Öffnungen 25, 26 angeordnet, wobei ein Fluid durch die Öffnungen 25, 26 in den Behälter 5 eintreten kann oder aus dem Behälter 5 austreten kann, wenn die Öffnungen 25 des Ventilkörpers 21 mit den Öffnungen 26 des Ventileinsatzes 22 überlappen.
[0027] Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels enthält die erste Gehäuseöffnung 11 einen Anschlag 13, welcher zur Auflage auf dem Ventileinsatz 22 bestimmt ist, sodass der Ventileinsatz 22 derart positioniert ist, dass die Öffnungen 25 des Ventilkörpers 21 und die Öffnungen 26 des Ventileinsatzes 22 überlappen, wenn das Ventilelement 6 in der ersten Gehäuseöffnung 11 aufgenommen ist. Insbesondere kann das Federelement 23 im zusammengepressten Zustand gehalten werden, solange das Gehäuse 10 mit dem Behälter 5 verbunden ist, sodass ein Fluidaustausch über die im Gehäuse 10 angeordneten ersten und zweiten Gehäuseöffnungen 11, 12 ermöglicht ist.
[0028] Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels umfasst das Hülsenelement 15 eine Einstelleinrichtung 14, um die gewünschte Position des Hülsenelements 15 relativ zum Gehäuse 10 einzustellen. Die Einstelleinrichtung 14 kann als Drehelement ausgebildet sein. Auf der Einstelleinrichtung 14 können beispielsweise optische Markierungen angebracht sein, die dem Benutzer den Betriebszustand der Pumpanordnung 1 anzeigen können. Ein Schalter 9 ist im Gehäuse 10 oder an der Einstelleinrichtung 14 angeordnet und dient dazu, die Pumpe 2 ein- oder auszuschalten. Im Gehäuse 10 kann eine Öffnung 27 für ein Ladegerät für die Pumpe 2 vorgesehen sein, um einen Akku für den Betrieb der Pumpe aufzuladen. Beispielsweise kann die Öffnung 27 einen USB-Anschluss enthalten.
[0029] Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels enthält die erste Gehäuseöffnung 11 ein Dichtungselement 8, sodass eine fluiddichte Verbindung zwischen der ersten Gehäuseöffnung 11 und der ersten Öffnung 17 oder der zweiten Öffnung 18 gewährleistet ist.
[0030] Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Pumpanordnung 1 gemäss Fig. 1 zur Befüllung eines Behälters 5 und Fig. 3 einen Schnitt durch die Pumpanordnung 1 gemäss Fig. 1 zur Entleerung eines Behälters 5.
[0031] Für eine Fachperson ist offensichtlich, dass viele weitere Varianten zusätzlich zu den beschriebenen Ausführungsbeispielen möglich sind, ohne vom erfinderischen Konzept abzuweichen. Der Gegenstand der Erfindung wird somit durch die vorangehende Beschreibung nicht eingeschränkt und ist durch den Schutzbereich bestimmt, der durch die Ansprüche festgelegt ist. Für die Interpretation der Ansprüche oder der Beschreibung ist die breitest mögliche Lesart der Ansprüche massgeblich. Insbesondere sollen die Begriffe „enthalten“ oder „beinhalten“ derart interpretiert werden, dass sie sich auf Elemente, Komponenten oder Schritte in einer nicht-ausschliesslichen Bedeutung beziehen, wodurch angedeutet werden soll, dass die Elemente, Komponenten oder Schritte vorhanden sein können oder genutzt werden können, dass sie mit anderen Elementen, Komponenten oder Schritten kombiniert werden können, die nicht explizit erwähnt sind. Wenn die Ansprüche sich auf ein Element oder eine Komponente aus einer Gruppe beziehen, die aus A, B, C bis N Elementen oder Komponenten bestehen kann, soll diese Formulierung derart interpretiert werden, dass nur ein einziges Element dieser Gruppe erforderlich ist, und nicht eine Kombination von A und N, B und N oder irgendeiner anderen Kombination von zwei oder mehr Elementen oder Komponenten dieser Gruppe.

Claims (10)

1. Pumpanordnung (1) zur Befüllung und Entleerung eines Behälters (5), enthaltend ein Gehäuse (10), welches eine Pumpe (2) und ein Hülsenelement (15) enthält, wobei das Hülsenelement (15) einen Mantel (16) enthält, wobei eine erste Öffnung (17) im Mantel (16) des Hülsenelements (15) angeordnet ist und eine zweite Öffnung (18) im Mantel (16) des Hülsenelements (15) angeordnet ist, wobei die Pumpe (2) in einem vom Mantel (16) begrenzten Innenraum des Hülsenelements (15) gelagert ist, wobei die Pumpe (2) eine Ansaugöffnung (3) und eine Austrittsöffnung (4) enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (2) und das Hülsenelement (15) im Gehäuse (10) drehbar gelagert sind, wobei zur Befüllung des Behälters (5) die Ansaugöffnung (3) mit der zweiten Öffnung (18) und der zweiten Gehäuseöffnung (12) in fluidleitender Verbindung steht und die Austrittsöffnung (4) mit der ersten Öffnung (17) und der ersten Gehäuseöffnung (11) in fluidleitender Verbindung steht, wobei zur Entleerung des Behälters (5) die Ansaugöffnung (3) mit der zweiten Öffnung (18) und der ersten Gehäuseöffnung (11) in fluidleitender Verbindung steht und die Austrittsöffnung (4) mit der ersten Öffnung (17) und der zweiten Gehäuseöffnung (12) in fluidleitender Verbindung steht.
2. Pumpanordnung (1) nach Anspruch 1, wobei der Innenraum des Hülsenelements (15) einen Hohlraum (19) umfasst, welcher mit der zweiten Öffnung (18) in fluidleitender Verbindung steht.
3. Pumpanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die erste Gehäuseöffnung (11) zur Aufnahme eines Ventilelements (6) ausgebildet ist.
4. Pumpanordnung (1) nach Anspruch 3, wobei das Ventilelement (6) eine Dichtung (7) enthält.
5. Pumpanordnung (1) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, wobei das Ventilelement (6) einen Ventilkörper (21), einen Ventileinsatz (22), ein Federelement (23) und eine Abdeckung (24) umfasst, wobei der Ventileinsatz (22) im Ventilkörper (21) verschiebbar ist.
6. Pumpanordnung (1) nach Anspruch 5, wobei das Federelement (23) zwischen der Abdeckung (24) und dem Ventileinsatz (22) angeordnet ist.
7. Pumpanordnung (1) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, wobei im Ventilkörper (21) und im Ventileinsatz (22) korrespondierende Öffnungen (25, 26) angeordnet sind, wobei ein Fluid durch die Öffnungen (25, 26) in den Behälter (5) eintreten kann oder aus dem Behälter (5) austreten kann, wenn die Öffnungen (25) des Ventilkörpers (21) und die Öffnungen (26) des Ventileinsatzes (22) überlappen.
8. Pumpanordnung (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei die erste Gehäuseöffnung (11 einen Anschlag (13) enthält, welcher zur Auflage auf dem Ventileinsatz (22) bestimmt ist, sodass der Ventileinsatz (22) derart positioniert ist, dass die Öffnungen (25) des Ventilkörpers (21) und die Öffnungen des Ventileinsatzes (22) überlappen, wenn das Ventilelement (6) in der ersten Gehäuseöffnung (11) aufgenommen ist, sodass insbesondere das Federelement (23) im zusammengepressten Zustand gehalten wird.
9. Pumpanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Hülsenelement (15) eine Einstelleinrichtung (14) umfasst, um die gewünschte Position des Hülsenelements (15) relativ zum Gehäuse (10) einzustellen.
10. Pumpanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die erste Gehäuseöffnung (11) ein Dichtungselement (8) für eine fluiddichte Verbindung zwischen der ersten Gehäuseöffnung (11) und der ersten Öffnung (17) oder der zweiten Öffnung (18) enthält.
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