CH684307A5 - Verlängerung von linearem und rohrförmigem Gewebe. - Google Patents
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Description
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CH 684 307 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft die Verlängerung von linearem und rohrförmigem Gewebe, beispielsweise Blutgefässen (rohrförmiges Gewebe) und Nerven (lineares Gewebe), damit ein schadhafter Teil entfernt und die verbleibenden Enden des Gewebes direkt miteinander verbunden werden können, ohne dass ein Abschnitt eines anderen Gefässes oder eine Verbindunsseinrichtung zwischengeschaltet wird, um eine Verbindung für das Gewebe herzustellen.
Die Erfindung bezieht sich auf die Verlängerung gewisser Arten von Gewebe, nämlich linearer und rohrförmiger Gewebe. Solche Gewebe bilden viele wichtige Teile der menschlichen Anatomie, und diese Teile werden manchmal schadhaft, krank oder abgetrennt. Die Wiederherstellung der Funktionen erfordert eine Entfernung des erkrankten oder beschädigten Gewebes sowie ein Verbinden der abgetrennten Enden.
Beim Verbinden besteht oft das Problem, dass eine nicht ausreichende Länge des Gewebes verbleibt, um ein direktes Verbinden zu ermöglichen, und es müssen Teile eines anderen, ähnlichen Gewebes oder künstliche Implantate, wie beispielsweise synthetische Kunststoffrohre, verwendet werden. Solche Vorgänge können sehr zeitaufwendig sein, insbesondere dann, wenn geeignetes Gewebe von irgendeinem anderen Teil des Körpers entnommen und eingesetzt werden muss.
Durch die Erfindung wird eine Möglichkeit geschaffen, Gewebe bei akutem Bedarf zu verlängern, beispielsweise während eines operativen Eingriffs, wobei die Notwendigkeit zur Entnahme eines anderen Gewebes beseitigt ist. Dadurch kann die Dauer des Vorgangs wesentlich vermindert werden. Eine Verminderung der Zeitdauer, während der ein Patient unter Anästhesie steht, und eine Minimierung der Eingriffe sind für den Patienten von grosser Bedeutung, und sie sind oft kritisch für seine Wiederherstellung.
Beispiele für Gewebe, die für die Erfindung in Betracht kommen, sind die folgenden:
Rohrförmige Gewebe: Venen und Arterien (Blutgefässe), Eileiter, vas deferens, Harnleiter, Harnröhren, Lymphgefässe, Eingeweide, Därme, Speiseröhren und Magen.
Lineare Gewebe: Muskeln und Nerven.
Diese Gewebeteile sind nur als Beispiele angegeben und sind nicht beschränkend zu verstehen, weil es andere Gewebeteile gibt, auf die die Erfindung anwendbar ist. Alle diese Gewebeteile sind durch ihre Gestalt oder ihre Zellstruktur derart gekennzeichnet, dass eine lineare Verlängerung möglich ist. Die Erfindung soll nicht zum Dehnen oder Strecken von Haut dienen, deren Eigenschaften gegenüber den in Betracht kommenden Gewebeteilen ganz verschieden sind.
Ein weiteres Problem bei bestehenden Verfahren ist die Notwendigkeit, zwei getrennte, genähte stossartige Verbindungen herzustellen, von denen jede chirurgischen Aufwand und die damit verbundenen Probleme bedeutet.
Ein weiteres, oft anzutreffendes Problem besteht in der Einfügung eines Fremdkörpers in ein Gewebe oder ein Gefäss, der unterschiedliche physikalische oder physiologische Eigenschaften an den Stossverbindungen hat. Es ist bei weitem vorzuziehen, Enden von identischem Gewebe zu vereinigen, anstatt eine Struktur einzufügen, die unterschiedliche Eigenschaften hat. In vielen Situationen kann das Verbinden von zwei Enden, die vorher Teil eines durchgehenden Gefässes oder Gewebes waren und deren Stellen mit Abstand voneinander angeordnet waren, nicht nur durch Ziehen der Enden aufeinanderzu erreicht werden.
Im folgenden werden Blutgefässe als Beispiele angesehen; andere, oben beschriebene Gewebearten funktionieren für die Erfindung in gleicher oder ähnlicher Weise.
Blutgefässe haben eine gewisse Elastizität, die es gestattet, ihre Länge in gewissem Masse zu variieren. Jedoch sind diese Gafässe nicht einfache Strukturen. Stattdessen haben sie mindestens mehrere innere physiologische Schichten als Auskleidung, die nicht starke Druck- oder Greifkräfte aushalten. Solche Kräfte können zu Quetschungen führen, die leicht Embolien und Gerinnsel hervorrufen. Ein starkes Ergreifen eines Gefässes und desssn Streckung birgt das Risiko einer ernsthaften Beschädigung des Gefässes.
Jedoch hat ein Blutgefäss von Hause aus ausreichende Elastizität und Nachgiebigkeit innerhalb annehmbarer Grenzen, so dass eine Dehnung von etwa bis zu 50% erreicht werden kann. Wenn somit die verbleibenden Teile des Gefässes dauerhaft und ausreichend verlängert werden können, um eine abgeschnittene oder entfernte Länge zu rekonstruieren, können die miteinander zu verbindenden Enden sich in einem fast entspannten Zustand befinden. Dies setzt natürlich voraus, dass die Verlängerung dem Gefäss und insbesondere seiner Auskleidung nicht schadet. Dies erfordert ein allmähliches und sanftes Vorgehen, das nicht eine starke Greifkraft an dem Gefäss oder eine abrupte Streckkraft erfordert. Diese Ziele können mit bekannten Techniken und Instrumenten nicht erreicht werden, aber sie können mittels der Erfindung erreicht werden.
Bei optimaler Durchführung wird das Gewebe oder Gefäss wenigstens dreimal gedehnt und entspannt, und Fragmente der Auskleidung oder andere Teilchen, die von den aufgewendeten Kräften herrühren, können mit dem Blut oder einem anderen in Betracht kommenden Fluid ausgewaschen werden. Je nach den Umständen können auch nur eine oder zwei Dehnungen erforderlich sein. Auf jeden Fall ermöglicht es die erfindungsgemäss vorgesehene Vorrichtung, das Gewebe ohne wesentliches Trauma zu verlängern.
Bei Betrachtung der Erfindung sollte man berücksichtigen, dass sie in Verbindung mit einem chirurgischen Vorgang angewandt wird, der fast immer eine allgemeine Anästhesie erfordert. Es ist allgemein bekannt, dass die Krankheitsziffer von Operationen stark beeinflusst wird durch die Dauer und die Tiefe der erforderlichen Anästhesie. Ferner ermüdet der Chirurg bei einer länger dauernden Operation eher als bei einer kürzer dauernden.
Ein signifikantes Beispiel ist das Ersetzen eines
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Teils der Länge einer Koronar-Arterie durch eine entsprechende Länge einer Vene, die aus dem Bein entnommen wird. Das Entnehmen der Vene aus dem Bein dauert allgemein etwa 45 Minuten bis zu einer Stunde. Dies rührt im wesentlichen von der zusätzlichen getrennten Operation zur Entnahme der Vene aus dem Bein her.
Im Gegensatz dazu kann die Erfindung, dort, wo sie angewandt werden kann, die Transplantation eines Gefässes unnötig machen. Ferner kann hierdurch der Vorgang bei akuten operativen Bedingungen in nur etwa 10-15 Minuten abgeschlossen werden.
Die Erfindung verwendet eine dehnbare Hülle, deren eine Abmessung mit der Ausdehnung der Hülle zunimmt. Die Hülle wird unmittelbar unter das Gefäss gelegt, zwischen die stützende Anatomie und das Gefäss, wobei das Gefäss mit der betreffenden Dimension der Hülle ausgerichtet ist. Die Hülle ist anfänglich nicht aufgeblasen und hat ein geringes Volumen. Dann wird die Hülle allmählich durch Einführen eines Fluids in die Hülle aufgeweitet. Während sie sich aufweitet, nimmt die Länge des Gefässes längs der Hülle mit dem Längenzuwachs der Hülle längs dieser Dimension zu.
Blutgefässe sind im allgemeinen gegen eine wesentliche Längsbewegung durch Befestigung an einem Knochen, einem Muskel oder an anderer stützender Anatomie festgelegt bzw. gehindert. Deswegen wird beim Einsetzen der Hülle zwischen das Gefäss und die stützende Anatomie eine Vergrös-serung der Hülle als Verlängerung des Gefässes wirksam. Das Gefäss wird von der stützenden Anatomie vorher in demjenigen Bereich entfernt oder gelöst, der verlängert werden soll, aber es bleibt jenseits dieses abgetrennten Bereichs befestigt, so dass eine Streckwirkung dazwischen eintritt; und es ergibt sich nicht nur ein allgemeines Ziehen über die gesamte Länge des Gefässes, was eine lokalisierte Verlängerung unmöglich machen würde. Gleichzeitig ist die Beanspruchung der «befestigten» Teile des Gefässes die gleiche, die dort normalerweise auftritt, und es treten keine quetschenden oder klemmenden Greifkräfte auf. Obwohl Greifvorrichtungen vorgesehen sein könnten, um das Gefäss an jedem Ende der Hülle zu halten, sind solche Greifvorrichtungen nicht notwendig.
Es ist keine gute Praxis, den schadhaften Teil des Gefässes zu strecken, weil dieser Teil entfernt und verworfen wird, und eine Verlängerung dieses Teils bringt keinen Vorteil. Demgemäss wird bei der Erfindung ein Abschnitt der Länge von gesundem Gewebe verlängert, der mit Abstand von dem schadhaften Abschnitt angeordnet ist. Wenn dann der schadhafte Abschnitt entfernt wird, wird dasjenige Ende des Gefässes, das verlängert wurde, auf die sich ergebende Fehlstelle hingezogen und direkt mit dem anderen Ende der Eingriffstelle oder Schnittstelle vernäht.
Das sich hierdurch ergebende Gefäss ist in Längsrichtung nicht oder jedenfalls nicht in unzulässiger Weise beansprucht, und es weist nur eine Stossverbindung auf. Die Anzahl der genähten Verbindungen wurde somit halbiert, und es ergibt sich keine Diskontinuität in der physikalischen oder physiologischen Konstitution des reparierten Gefässes. Der ganze Vorgang kann schnell durchgeführt werden.
Wenn auch die Erfindung einfach erscheint, mussten zunächst verschiedene Schwierigkeiten überwunden werden. Es handelt sich nicht um eine Implantation in dem Sinn, dass der Eingriff oder Einschnitt, der die Verbindung bzw. die Anwendung der erfindungsgemäss vorgesehenen Vorrichtung ermöglichte, geschlossen wird. Er wird vielmehr nicht geschlossen. Insbesondere für Gefässe mit kleinerem Durchmesser sollte der Verlängerungsvorgang nicht länger als etwa 10 bis 15 Minuten dauern. Es ist ferner auch nicht vorgesehen, das Gefäss an der Hülle zu befestigen. Demgemäss besteht eine beträchtliche Möglichkeit für das gestreckte Gefäss, seitlich von der Hülle abzugleiten.
Darüber hinaus liegt die Hülle auf der stützenden Anatomie auf, und das gesamte Operationsfeld ist nass und glitschig, und es wird während der Operation befeuchtet. Ein durch das gestreckte Gefäss auf die Oberseite der Hülle ausgeübter, nach unten gerichteter Druck könnte eine exzentrische Kraft auf die Hülle ausüben, die die Hülle veranlassen könnte, zu einer Seite wegzugleiten.
Wenn eines oder beide dieser genannten Ereignisse auftreten, würden die Hülle und das Gefäss nicht ausgerichtet bleiben, um die Streckwirkung auszuüben. Bei dem kurzen durch die Erfindung vorgesehen offenen Eingriff werden solche Vorgänge schnell bemerkt. Es ist also wichtig, dass die Hülle selbst mit einer Oberfläche derart versehen ist, dass das Risiko eines solchen Ereignisses vermindert ist. Es ist zu bemerken, dass Bemühungen unternommen wurden, Gefässe mit Hilfe einer Langzeitanwendung von sich ausdehnenden Hüllen zu verlängern. Solche Gefässe wurden tatsächlich implantiert, und die Eingriffsstelle wurde geschlossen. Das Problem dabei besteht darin, dass ein Versagen der Anordnung zur Aufrechterhaltung der richtigen Ausrichtung nicht bemerkt wird, bis die Eingriffsstelle wieder geöffnet wird, und dann ist der ganze Vorgang nutzlos gewesen, wenn ein Versagen in der Ausrichtung vorlag. Ein Befestigen des Gewebes an Ort und Stelle bedeutet ein Risiko der Beschädigung des Gewebes. Die Erfindung vermeidet dieses Risiko.
Demgemäss weist die erfindungsgemässe Hülle an der Oberfläche der Hülle Mittel auf, die es dem Gefäss ermöglichen, an der richtigen Stelle auf der Hülle zu bleiben und nicht abzugleiten, und die es der Hülle ermöglichen, an Ort und Stelle in Bezug auf die stützende Anatomie zu bleiben und nicht unterhalb des Gefässes herauszugleiten oder herauszurollen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausschreibungsbeispiels anhand der Zeichnung.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt, der die Hülle im nicht aufgeweiteten Zustand, eingesetzt zur Verlängerung eines Gewebes, in diesem Falle eines Blutgefässes zeigt;
Fig. 2 ist eine Ansicht entsprechend Fig. 1, zeigt
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jedoch die Hülle aufgeweitet während der Verlängerung des Gefässes;
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 ist eine Ansicht von oben auf die gemäss Fig. 1 verwendete Hülle im nicht aufgeweiteten Zustand;
Fig. 5 ist eine Seitenansicht zu Fig. 4
Fig. 6 ist ein Querschnitt, der die Hülle von Fig. 4 im aufgeweiteten Zustand zeigt;
Fig. 7 ist eine Seitenansicht zu Fig. 6;
Fig. 8 ist ein bruchstücksweiser Querschnitt, der eine andere Ausführung einer Oberfläche zur Stabilisierung des Gefässes zeigt;
Fig. 9 ist eine bruchstücksweise Seitenansicht, teilweise im Querschnitt, die eine alternative Ausstattung eines Reservoirs zeigt.
In den Fig. 1-3 ist ein Blutgefäss 10 dargestellt, das eine Verlängerungsachse 11 hat. Es ist eine rohrförmige Leitung mit einer äusseren Wand 12 und einem inneren Lumen 13, durch das das Blut fliesst. In der anfänglichen, unbelasteten Stellung (Fig. 1) liegt das Gefäss 10 längs einer anatomischen Abstützung oder einer Unterlage 15, beispielsweise einem Muskel oder einem Knochen. Diese Beziehung ist nur schematisch gezeigt.
Es ist beabsichtigt, die Länge des Gefässes zwischen dem Punkt A und dem Punkt B zu verlängern. Es wird angenommen, dass einer dieser Punkte nicht weit entfernt ist von einem schadhaften Abschnitt 16 des Gefässes, der entfernt werden soll, oder von einem fehlenden Abschnitt, vielleicht infolge eines Traumas. Der schadhafte Abschnitt 16 ist in den Ebenen E und F gemäss Fig. 1 abzuschneiden, und die Enden 17 und 18 des Gefässes sind aneinanderzustossen und miteinander zu verbinden. Das Ziel besteht darin, durch Verlängerung zwischen den Ebenen A und B die Länge des Gefässes zu ersetzen, die zwischen den Ebenen E und F weggeschnitten wird.
Die Verlängerung tritt längs der Länge des Abschnitts auf, der verlängert werden soll. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist die ursprüngliche Länge zwischen den Ebenen A und B als C bezeichnet. In Fig. 2 ist diese Länge nach der Verlängerung mit D bezeichnet. Die Längendifferenz zwischen C und D ist die durch die Erfindung bewirkte Verlängerung. Es ist beabsichtigt, dass diese Verlängerung mindestens so lang ist wie der Abstand zwischen den Ebenen E und F, also die Länge des zu entfernenden Abschnitts 20. Nach dem Entfernen des Abschnitts 20 werden die Enden 17 und 18 miteinander verbunden.
Um den Abschnitt A-B zu verlängern, wird die nicht aufgeweitete Hülle 30 zunächst zwischen die anatomische Abstützung und das Gefäss eingelegt, wie in Fig. 1 gezeigt. Die Hülle beteht aus einem Material, das eine ausreichende Elastizität aufweist, um sich, wie erforderlich, aufzuweiten, ohne zu reissen. Zur Verwendung in einem Körper wird ein Silicon-Elastomer mit Eigenschaften für die medizinische Verwendung bevorzugt. Dieses Material wird gewöhnlich in Gewebedehneinrichtungen für das Dehnen von Haut verwendet. Die Hülle kann in
Draufsicht jede gewünschte Form oder Abmessung haben. Um die erforderlichen Bedingungen zu erfüllen, hat die Hülle im allgemeinen eine begrenzte Breite, wie Fig. 4 zeigt, und eine Länge, die etwa dem geradlinigen Abstand A-B entspricht.
Wie auch immer die ursprüngliche Form der Hülle sein kann, bei der Aufweitung hat die Hülle das Bestreben, sich einer Kugelform anzunähern - es verbleiben keine ebenen Oberflächen. Die bevorzugte Form ist in Fig. 4 gezeigt. Sie ist im wesentlichen rechteckig mit einer Breite 31 und einer Länge 32 im entspannten, nicht aufgeweiteten Zustand.
Die Hülle hat eine Wand 35, die eine innere Kammer 36 begrenzt. Ein Einfüllrohr 37 führt in diese Kammer von einem Reservoir 38, wie in Fig. 4-7 gezeigt, oder von einem Ventil, wie in Fig. 9 gezeigt. Das Reservoir ist aus einem Material hergestellt, das bei Einstechen einer Nadel selbsttätig abdichtet. Das in das Reservoir eingeführte Volumen eines Fluids ist gleich demjenigen Volumen, das in die Hülle zu deren Aufweitung eintritt. Die Aufweitung ist also bekannt. Auch kann das Abziehen von Fluid aus dem Reservoir dazu dienen, die Hülle zusammenzulegen, wie es unten beschrieben wird.
Fig. 9 zeigt eine Alternative für das Reservoir. Ein Ventil 50 ist als eine selbstabdichtende Einfüllöffnung vorgesehen. Es handelt sich um eine selbstabdichtende, durchstechbare Kappe, die über das Ende des Einfüllrohrs passt. Sie kann durch die Nadel 51 einer Spritze durchstochen werden, durch die Fluid eingeführt oder entfernt werden kann. Wenn die Nadel zurückgezogen wird, schliesst sich deren Spur, und in diesem Sinn ist die Kappe ein Ventil. Andere Ventile oder äquivalente Ausführungen können anstelle des Reservoirs ebenfalls verwendet werden.
Die Hülle ist vorzugsweise flach, wenn sie, wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt, entleert ist, und sie weitet sich auf, wie in den Fig. 2, 3, 6 und 7 gezeigt.
Mit Bezug auf Fig. 3 ist festzustellen, dass das Gefäss eine nominelle Mitte 40 und die Hülle eine nominelle Mitte 41 hat. Zwischen der Hülle und der anatomischen Abstützung gibt es ein Berührungszentrum 42. Wenn diese Punkte zueinander ausgerichtet bleiben, funktioniert die Vorrichtung optimal. Aber wenn das Gefäss zu einer Seite einer Linie hin weggleitet, die durch die Zentren 41 und 42 gezogen wird, hat das Gefäss die Tendenz, von der Hülle abzugleiten, und eine Verlängerung tritt nicht auf.
Wenn in ähnlicher Weise die durch das Gefäss auf die Hülle ausgeübte Kraft sich aussermittig befindet, könnte eine Tendenz der Hülle bestehen, nach einer Seite wegzugleiten, und das Gefäss könnte von der Hülle abgleiten.
Da auch die Länge des verlängerten Gefässes von derjenigen der Hülle abweicht, besteht die beste Praxis darin, es diesen beiden Teilen zu gestatten, relativ zueinander längs der Verlängerungslinie zu gleiten.
Aus diesen Gründen ist auf der Oberfläche der Hülle eine Bahn 45 längs der Dimension der Verlängerung ausgebildet, und diese Bahn ist glatt und bietet keinen wesentlichen Widerstand gegenüber einem Gleiten des Gefässes auf der Bahn.
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Auf jeder Seite 46 und 47 auf der Oberseite der Hülle ist die Oberfläche derart behandelt, dass sie gegenüber einem seitlichen Gleiten des Gefässes Widerstand leistet. Vorstehende Zapfen längs der Kante der Bahn sind ein Beispiel. Vorzugsweise werden die Seiten lediglich aufgerauht, vielleicht durch Herstellung in einem Gesenk, das sandgestrahlt oder gehämmert wurde.
Auch die Unterseite 48 der Hülle, die die anatomische Abstützung berührt, wird in ähnlicher Weise behandelt. Somit ist das aus drei Elementen bestehende System stabilisiert, und das Gefäss bleibt für die Verlängerung an Ort und Stelle.
Eine andere Ausführung der Oberfläche, um das Gefäss seitlich festzuhalten, ist in Fig. 8 gezeigt. Eine Hülle 55, die in allen anderen Beziehungen ähnlich der bereits beschriebenen ist, hat eine Nut oder Vertiefung 56, die als «Bahn» ausgebildet ist. Die Wände 57 und 58 an jeder Seite der vertieften Nut bieten den Widerstand oder seitlichen Halt. Selbst wenn eine solche Nut verwendet wird, bieten weitere Oberflächenmassnahmen an jeder Seite der Nut und an der Unterseite der Hülle Vorteile.
Bei Benutzung der Erfindung besteht die beste Praxis darin, die Verlängerungskräfte abschnittsweise oder stufenweise auszuüben, mit einer Entlastung oder Entspannung zwischen jedem Dehnungsschritt. Dies hat zwei Vorteile. Erstens ist es besser, die Verlängerungskraft periodisch zu entlasten, um es dem Blut zu ermöglichen, für eine ausreichende Zeit zu fliessen, um eine Nekrose zu vermeiden. Zum zweiten scheint es, dass, wenn das Gefäss über seine Elastizitätsgrenze hinaus gestreckt und dann entlastet wird, und wenn es dann wieder über seine Elastizitätsgrenze hinaus gestreckt und entlastet wird, eine grössere dauerhafte Verlängerung mit geringstem Trauma erzielt werden kann.
Diese Kriterien sind auch auf andere Gewebe zu übertragen, die im Rahmen der Erfindung von Interesse sind. Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass die Verlängerung von Blutgefässen hier nur als allgemeines Beispiel und nicht in beschränkender Weise beschrieben wurde.
Allgemein gesagt können etwa vier Dehnungen, von denen jede grösser ist als die vorhergehende und jeweils etwa eineinhalb Minuten dauert, mit Entlastungszeiten von etwa einer halben Minute dazwischen, eine Verlängerung von etwa 50% der ursprünglichen Länge bei den meisten interessierenden Geweben ergeben. Wenn rohrförmiges Gewebe behandelt wird, kann es wünschenswert sein, den Durchfluss für kurze Zeitperioden herzustellen oder zu ermöglichen, und die Entspannung zwischen den Dehnungsschritten ermöglicht dies.
Das beschriebene Beispiel veranschaulicht die Verlängerung eines rohrförmigen Gewebes. Ähnliche Vorgehensweisen werden für lineare Gewebe mit ähnlichen Ergebnissen verwendet. Im allgemeinen werden das Gewebe und die Hülle angefeuchtet, um eine axiale Freiheit des Gewebes auf der Hülle sicherzustellen.
Die beschriebene Vorgehensweise und die zugehörige Hülle sind nützlich bei akuten Operationsbedingungen, und eine Langzeit-Implantation wird nicht in Betracht gezogen.
Die Gestalt oder Form der Hülle ist weitgehend frei wählbar. Die Länge der jeweiligen Abschnitte C und D ist für die Erfindung wichtig.
Claims (6)
1. Aufweitbare Hülle zur Verlängerung von rohr-förmigem oder linearem Gewebe, gekennzeichnet durch eine geschlossene, fluidundurchlässige Hülle (30), die eine Kammer (36) umschliesst und die flexibel und elastisch ist und eine äussere Oberfläche mit einer Abmessung hat, deren Länge zunimmt, wenn die Hülle aufgeweitet wird, wobei die äussere Oberfläche der Hülle (30) eine glatte Bahn (45, 56) längs dieser Abmessung hat, die eine freie gleitende Bewegung zwischen dem Gewebe (10) und der Bahn (45, 56) ermöglicht; Einrichtungen auf jeder Seite der Bahn (45, 56), über die das Gewebe (10) nicht frei gleitet, wodurch das Gewebe die Tendenz hat, auf der Bahn ausgerichtet zu bleiben; ein Einfüllrohr (37), das eine Fluidverbindung mit der Kammer (36) herstellt, um das Einführen von Fluid in die Kammer (36) und das Abziehen von Fluid aus der Kammer (36) zu ermöglichen, um die Hülle (30) aufzuweiten und zu entleeren.
2. Aufweitbare Hülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diejenige Seite der Hülle (30), die von der Bahn (45, 56) wegweist, eine Oberfläche mit einer Oberflächengestalt hat, die eine Gleitbewegung zwischen der Hülle (30) und einer Stütze, gegen die die Hülle anliegt, behindert.
3. Aufweitbare Hülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein durchstossbares oder punktierbares Reservoir (38, 50) mit dem Einfüllrohr (37) verbunden ist, um Fluid in die Hülle (30) einführen und aus der Hülle (30) entfernen zu können.
4. Aufweitbare Hülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ventil (50) auf das Einfüllrohr (37) aufgesetzt ist, um Fluid einführen oder entfernen zu können.
5. Aufweitbare Hülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn (56) eine Nut in der Oberfläche aufweist, die einen Boden und zwei Seitenwände (57, 58) hat, wobei diese Seitenwände die Mittel zum Verhindern des Gleitens aufweisen oder darstellen.
6. Aufweitbare Hülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Verhindern des seitlichen Gleitens Zapfen an der Oberfläche aufweisen.
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