CH683031A5 - Einrichtung und Verfahren zum berührungslosen Ausmessen der Kontur eines Stückes. - Google Patents

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/24Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring contours or curvatures
    • G01B11/2433Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring contours or curvatures for measuring outlines by shadow casting

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  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

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CH 683 031 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum berüh-rungsiosen Ausmessen der Kontur eines Stückes mit einem streifenförmigen Laserstrahl gemäss dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 3 sowie Ausmessverfahren gemäss dem Oberbegriff der Patentansprüche 6, 8 und 9.
Es sind bereits verschiedene Einrichtungen und Verfahren bekannt, die unter der Verwendung von Laserstrahlen, insbesondere von streifenförmigen Laserstrahlen, ein berührungsloses Ausmessen von Werkstücken oder Werkzeugen gestatten.
Eine artgleiche Einrichtung ist in der europäischen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer EP-A 0 346 288 offenbart. Auf einer Tischplatte sind ein Kreuzschlitten mit einem Spindelstock sowie eine Laserlichtschranke angeordnet. Ein in einer Spannzange des Spindelstockes eingespanntes Werkstück ist um seine Drehachse drehbar und in eine Y-Richtung längs seiner Drehachse und in eine X-Richtung quer zu seiner Drehachse verschiebbar. Ein streifenförmiger Laserstrahl der Laserlichtschranke steht senkrecht zu den genannten Verschieberichtungen. Das Werkstück wird, ausgehend von einer Messausgangsstellung, in Y-Richtung verschoben, bis es den streifenförmigen Laserstrahl teilweise unterbricht. Durch Rotation des Werkstückes um seine Drehachse werden, indem der streifenförmige Laserstrahl unterschiedlich abgedeckt wird, die Polarkoordinaten des Werkstük-kes bestimmt. Nach einer Umdrehung um 360° wird das Werkstück um einen Betrag in der Y-Richtung verschoben und die Bestimmung der Polarkoordinaten wiederholt. Die Bewegungen des Werkstückes sind mittels eines Prozessors steuerbar. Die Messwerte werden in einem Arbeitsspeicher gespeichert und mit eingegebenen Sollwerten verglichen. Der maximale Ist-Wert des Durchmessers, das effektive Zentrum und die Abweichung des Zentrums von der Drehachse (Exzentrizität) des Werkstückes werden jeweils berechnet, gespeichert und angezeigt. Die offenbarte Einrichtung ist nicht geeignet, um Längen von Werkstücken, Breiten von in das Werkstück eingeschnittenen Nuten oder die Länge von vorstehenden Zapfen mit genügender Genauigkeit zu messen. Da der Laserstrahlstreifen eine Dicke von typischerweise etwa 0,02 mm aufweist, können insbesondere Kanten eines Werkstückes, deren Verlauf mit dem streifenförmigen Laserstrahl eine schleifende Schnittstelle bilden, nicht mit der gewünschten Präzision gemessen werden. Die Genauigkeit entspricht ungefähr der Dicke des Laserstrahlstreifens.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Einrichtungen und Verfahren aufzuzeigen, die ein berührungsloses Ausmessen der Kontur von Werkstücken oder Werkzeugen mit Laserstrahlen gestatten, wobei die örtliche Lage aller Kanten des auszumessenden Stückes unabhängig von der Richtung ihres Verlaufes mit einer gegenüber dem bekannten Stand der Technik wesentlich erhöhten Genauigkeit bestimmt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe sieht Einrichtungen und Verfahren vor, die durch die Merkmale in den kennzeichnenden Teilen der unabhängigen Patentansprüche 1, 3, 6, 8 und 9 gekennzeichnet sind.
Indem dafür gesorgt wird, dass mindestens ein streifenförmiger Laserstrahl vorhanden ist, der im wesentlichen rechtwinklig zur Längsachse des auszumessenden Stückes verläuft, wobei die Neigung des Laserstrahlstreifens die rechtwinklig zur Richtung des Laserstrahles verlaufende Tangente an den gerade auszumessenden Konturpunkt des Stückes möglichst in einem grossen Winkel schneidet, können die vorgenannten Probleme beseitigt werden. Da ein die Einrichtung steuerndes Rechenmittel Abmessungssolldaten eines auszumessenden Stückes enthält, ist der Verlauf der Kontur des auszumessenden Stückes bekannt.
Es kann entweder die Neigung des Laserstrahlstreifens, mit dem die Messung durchgeführt wird, so nachgeführt werden, dass keine schleifenden Schnittpunkte mit dem Stück entstehen oder es kann aus mehreren Laserstrahlstreifen mit fest vorgegebener Neigungsrichtung zur Längsachse des Stückes zum Durchführen einer Messung jeweils derjenige ausgewählt werden, der zur entsprechenden Kante des Stückes günstig geneigt ist.
Anhand von Figuren werden zwei Ausführungsbeispiele in der Folge näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Gesamtansicht einer erfindungsge-mässen Einrichtung in isometrischer Darstellung;
Fig. 2 eine erste Ausführungsform einer Laserlichtschranke der Einrichtung gemäss der Fig. 1 in einer Seitenansicht;
Fig. 3 die Laserlichtschranke gemäss der Fig. 2 in einem Schnitt III-III;
Fig. 4 eine Vergrösserung des in der Fig. 3 mit A bezeichneten Ausschnittes;
Fig. 5 eine zweite Ausführungsform einer Laserlichtschranke der Einrichtung gemäss der Fig. 1 in einer Seitenansicht;
Fig. 6 die Laserlichtschranke gemäss der Fig. 5 in einem Schnitt Vl-Vl und
Fig. 7 eine vergrösserte Darstellung der Detektorvorrichtung gemäss der Fig. 5 und 6.
Die Fig. 1 zeigt die Gesamtübersicht einer erfin-dungsgemässen Einrichtung zum berührungslosen Ausmessen der Kontur eines Stückes, insbesondere eines Werkzeuges wie eines Fräsers, Bohrers oder einer Reibahle, oder eines Werkstückes wie eines Fräs- oder Drehteiles. Eine Tischplatte 1 ruht auf Stützen 2. Auf der Tischplatte 1 ist eine Aufspannvorrichtung 3, 4, welche im wesentlichen einen Kreuzschlitten 3 und einen Spindelstock 4 um-fasst, angeordnet. Der Spindelstock 4 weist eine drehbare Spindel mit einer einsetzbaren Spannzange 9 zum Einspannen eines auszulassenden Stük-kes 10 auf. Der Kreuzschlitten seinerseits besteht auf einem Y-Schlitten 6, der auf der Tischplatte 1 montiert ist sowie aus einem X-Schlitten 5, der auf dem Y-Schlitten 6 angeordnet ist. Auf dem letzteren ist der Spindelstock 4 befestigt. Der Y-Schlitten 6 ist in einer Y-Richtung, welche sich längs zur Spindellängsachse bzw. zur Längsachse des auszumessenden Stückes 10 erstreckt, verschiebbar gebaut.
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Der X-Schlitten 5 ist in einer X-Richtung, welche rechtwinklig zur Y-Richtung verläuft, bewegbar. Die durch ein Verschieben des auszumessenden Stük-kes 10 in der X- und Y-Richtung aufgespannte Ebene verläuft parallel zur Oberfläche der Tischplatte 1. Die Schlittenführungen des Y-Schlittens 6 als auch des X-Schiittens 5 sind mit Abdeckbälgen 8 gegen Verschmutzungen und Staubablagerungen geschützt. Der Spindelstock 4 ist mit einer Haube 7 abgedeckt. Im weiteren ist auf der Tischplatte 1 eine Laserlichtschranke 11 angeordnet. Diese um-fasst einen Schrankenträger 21, der mit der Tischplatte 1 verbunden ist und der sich im wesentlichen senkrecht von der Tischplatte abhebt. Am Schrankenträger 21 ist eine sich nach seitwärts erstrek-kende und im wesentlichen in der X-Richtung verlaufende U-förmige Gabel 18 dem auszumessenden Stück 10 zugeneigt montiert. Die letztere weist einen ersten Schenkel 19 auf, in dessen Endbereich eine Laserstrahlstreifenquelle eingebaut ist und besitzt einen zweiten Schenkel 20, in dem eine Detektorvorrichtung zum Feststellen des Vorhandenseins mindestens eines Teiles eines streifenförmigen Laserstrahles angeordnet ist. Die Laserstrahlstreifenquelle sendet mindestens einen streifenförmigen Laserstrahl 12 in einer Richtung, die sich im wesentlichen rechtwinklig zu der durch die X- und Y-Richtungen aufgespannten Ebene erstreckt gegen die Detektorvorrichtung. Zwischen den genannten Schenkeln 19, 20 der Gabel 18 kann das auszumessende Stück 10 derart bewegt werden, dass ein Teilbereich des wenigstens einen Laserstrahlstreifens von derjenigen Kante des Stückes unterbrochen wird, an welcher eine Messung vorzunehmen ist. In der gezeigten Gesamtübersicht ist seitlich der einen Stütze 2 ein Schrank 13 angebaut, in welchem Rechenmittel 15 und Steuermittel 16 untergebracht sind. Eine nicht näher dargestellte Bedienungskonsole für die Einrichtung kann beispielsweise auf der mit 14 bezeichneten Frontseite der Tischplatte 1 untergebracht sein. Wie weiter aus der Fig. 1 ersichtlich ist, besteht der streifenförmige Laserstrahl 12 aus einem ersten Laserstrahlstreifen 26 und einem zweiten Laserstrahlstreifen 27. Die Strahlungsrichtung der beiden Laserstrahlstreifen ist gleich. Sie bilden ein Laserstrahlkreuz.
Das Rechenmittel 15 und das Steuermittel 16 sind dazu bestimmt, einerseits die relativen Positionen des X-Schiittens und des Y-Schlittens bzw. die relative Lage des auszumessenden Stückes 10 ausgehend von einem Messnullpunkt einerseits dauernd zu ermitteln und andererseits neue Stellungen vorzugeben. Dies kann beispielsweise so geschehen wie es in der eingangs bereits erwähnten europäischen Patentanmeldung EP-A 0 346 288 beschrieben ist.
Wie bereits einleitend gesagt worden ist, geht es bei der vorliegenden Erfindung darum, Ungenauig-keiten beim Messen, wie sie beispielsweise bei der genannten, zum Stand der Technik gehörenden Einrichtung dann entstehen, wenn der streifenförmige Laserstrahl die Tangente an einen gerade auszumessenden Konturpunkt des Stückes, die sich parallel zur X-, Y-Ebene erstreckt, in einem spitzen Winkel schneidet, zu verkleinern. Relativ gross ist bei der zum Stand der Technik zählenden Einrichtung die Messungenauigkeit dann, wenn Konturpunkte vorhanden sind, deren Tangenten parallel zum Laserstrahlstreifen gerichtet sind.
Im folgenden wird anhand von zwei Ausführungsbeispielen gezeigt, welche Massnahmen getroffen werden können, um die soeben genannten Messun-genauigkeiten zu verkleinern. Ein erstes Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellt. Die Fig. 2 zeigt einen Teil der Laserlichtschranke 11 von vorne in der Längsrichtung des auszumessenden Stückes 10 betrachtet, welches in diesem Fall ein Fräswerkzeug ist. Ein Schnitt durch die Laserlichtschranke 11 entlang der strichpunktierten Linie III-III ist in der Fig. 3 dargestellt. Die Fig. 4 schlussendlich zeigt den in der Fig. 3 mit dem Kreis A angedeuteten Ausschnitt vergrössert.
Die Laserstrahlstreifenquelle 22, clie im Endbereich des ersten Schenkels 19 der Gabel 18 angeordnet ist, weist zwei im wesentlichen punktförmige Laserlichtquellen auf, deren Licht je mit optischen Mitteln zu zwei Laserstrahlstreifen 26, 27 aufgeweitet werden. Die beiden Laserstrahlstreifen 26, 27 des Gesamtlaserstrahles 12 sind rechtwinklig zueinander angeordnet und bilden zusammen ein Laserstrahlkreuz. Dieses ist insbesondere in den Fig. 3 und 4 deutlich sichtbar. Im Endbereich des zweiten Schenkels 20 der Gabel 18 ist dem Laserlichtstrahlbündel die Detektorvorrichtung 23 entgegengerichtet. Diese weist ebenfalls optische Mittel auf, um die beiden rechtwinklig zueinander angeordneten Laserstrahlstreifen 26, 27 empfangen zu können. Die optischen Mittel sind derart ausgebildet, dass die Breite von jedem der Laserstrahlstreifen weiter aufgeweitet wird, wobei das Licht eines jeden Streifens schlussendlich je auf ein einzeiliges Array von lichtempfindlichen Elementen projiziert wird. Die Messgenauigkeit wird durch das Mass der erfolgten Ausweitung und durch den Abstand zweier benachbarter lichtempfindlicher Elemente bestimmt.
Im folgenden soll nun ein Messvorgang anhand der Fig. 4 näher beschrieben werden. Das als Beispiel dargestelle Fräswerkzeug 10 ist auszumessen. Seine kennzeichnenden Daten wie der gewünschte Schneidendurchmesser und die Ausbildung des Fräskopfes beispielsweise dessen mit 36 bezeichneter Radius werden vorgängig über die Konsole als Abmessungssolldaten eingegeben und im Rechenmittel abgespeichert. Der Kreuzschlitten mit dem eingespannten Fräswerkzeug 10 wird in der X-Richtung verschoben bis die Längsachse des Fräswerkzeuges 10 den zweiten Laserstrahlstreifen 27 quert. Dann wird der Kreuzschlitten in der Y-Richtung soweit verfahren, bis der zweite Laserstrahlstreifen 27 vom freien Ende des Fräswerkzeuges 10 teilweise unterbrochen wird. Diese Stellung wird vom Rechenmittel als Messnullpunkt den nun folgenden Messungen zugrunde gelegt. Es leuchtet ein, dass durch die genannte Aufweitung, die jeder der Laserstrahlstreifen 26, 27 in seiner Breite in der Detektorvorrichtung 23 erfährt, ein Messnullpunkt wesentlich genauer bestimmt und festgelegt werden kann als wenn nur der erste Laserstrahlstreifen 26 vorhanden wäre, der vom freien Ende des Fräswerkzeuges 10 schleifend geschnitten würde, wo5
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durch im einzeiligen Array der lichtempfindlichen Elemente eines oder mehrere davon abgedeckt würden. Weil nur ein einzeiliges Array vorhanden ist, könnte die Messgenauigkeit in diesem Fall nicht grösser sein als die Dicke des ersten Laserstrahlstreifens 26 von typischerweise 0,02 Millimeter.
Anhand der eingegebenen Abmessungssolldaten wird nun das Fräswerkzeug 10 relativ zum Kreuzungspunkt der beiden Laserstrahlstreifen 26, 27 verfahren. Nach bestimmbaren, kleinen Verfahr-strecken werden neue Messungen durchgeführt. Es kann entweder die Soll-Konturlinie 25, des auszumessenden Stückes 10 abgefahren werden oder es können nur einzelne gemäss den Abmessungssolldaten festlegbare Koordinatenpunkte vermessen werden. Im wesentlichen ist zu vermerken, dass für jeden der auszumessenden Ist-Konturpunkte die alle auf der Ist-Konturlinie 24 des Stückes 10 liegen sowohl ein Messresultat herrührend vom ersten Laserstrahlstreifen 26 als auch ein Messresultat herrührend vom zweiten Laserstrahlstreifen 27 erfasst werden. Die Tangente 32 an den auszumessenden Soll-Konturpunkt 37 kann vom Rechenmittel bestimmt werden. In die Auswertung der Messreihe miteinbezogen wird dann vom Rechenmittel schlussendlich nur das Messresultat, das von demjenigen Laserstrahlstreifen 26, 27 herrührt, der die genannte Tangente 32 mit dem grösseren Winkel 34, 35 schneidet. In dem in der Fig. 4 gezeigten Ausschnitt wäre dies für den ausgewählten Soll-Konturpunkt 37 dasjenige des ersten Laserstrahlstreifens 26. Sein Schnitt- bzw. Neigungswinkel 34 zur Tangente 32 ist grösser als der Neigungswinkel 35 des zweiten Laserstrahlstreifens 27 zur genannten Tangente 32. In die Auswertung einbezogen wird hier also die mit 30 bezeichnete X-Wertabweichung zwischen dem Soll-Konturpunkt 37 auf der Sollkonturlinie 25 und dem mit dem ersten Laserstrahlstreifen 26 gemessenen Ist-Konturpunkt 28. Der mit dem zweiten Laserstrahlstreifen 27 ervierte Ist-Konturpunkt 29 bleibt in diesem Fall unberücksichtigt.
Um festzustellen, ob die einzelnen Schneiden des Fräswerkzeuges 10 deckungsgleich sind und symmetrisch zur Längsachse liegen, können weitere Messreihen aufgenommen werden, bei denen das Fräswerkzeug um seine Längsachse um bestimmte Winkel gedreht ist.
Es ist ebenfalls möglich, für vorgegebene Koordinatenpunkte bzw. Soll-Konturpunkte eine erste Messreihe nur mit dem ersten Laserstrahlstreifen 26 vorzunehmen und anschliessend für die gleichen ausgewählten Soll-Konturpunkte die Messungen mit dem zweiten Laserstrahlstreifen 27 zu wiederholen. Die Auswahl, welche Messresultate auszuwerten sind, kann dann anschliessend an die Durchführung der beiden Messreihen vorgenommen werden. Es kann vorgesehen sein, dass die Steuermittel für jede der genannten zwei Messreihen jeweils nur den einen benötigten der Laserstrahlstreifen 26, 27 aktivieren, während der andere ausgeschaltet ist. Die Steuermittel können die zeilenförmigen Arrays der lichtempfindlichen Elemente ebenfalls so steuern, dass dauernd beide davon oder jeweils auch nur das eine, entsprechende aktiv ist.
In den Fig. 5 und 6 ist eine weitere Ausführung der Laserlichtschranke 11 dargestellt. Ein Teil der letzteren mit der Gabel 18 und den beiden Schenkeln 19, 20 ist in der Fig. 5 als Ansicht von der gleichen Richtung sichtbar, die schon in der Fig. 3 gewählt worden ist. Ein Schnitt durch die Laserlichtschranke gemäss der strichpunktierten Linie Vl-Vl ist in der Fig. 6 dargestellt. Es ist in diesem Ausführungsbeispiel ein einziger streifenförmiger Laserstrahl 12 vorgesehen. Die Laserstrahlstreifenquelle 22 ist in einem ersten Drehmittel 40 eingebaut, welches sich im ersten Schenkel 19 befindet. Die Detektorvorrichtung 23 ist in einem zweiten Drehmittel 41 montiert, das im zweiten Schenkel 20 angeordnet ist. Die beiden Drehmittel 40, 41 sind, wie dies durch den Pfeil 42 angedeutet ist, verschwenkbar. Die Neigung des Laserstrahlstreifens 12 zur vorgenannten Tangente an einen auszumessenden Konturpunkt eines in dieser Figur nicht dargestellten Stückes kann durch ein entsprechendes Verschwenken der ersten und zweiten Drehmittel 40, 41 verändert werden. Die Neigung des Laserstrahlstreifens 12 zum auszumessenden Stück kann, gesteuert durch das Rechen- und Steuermittel so vorgenommen werden, dass keine schleifenden Schnittpunkte entstehen. Es ist dabei notwendig, dass eine interne Kopplung zwischen den ersten und zweiten Drehmitteln 40, 41 vorhanden ist, wodurch deren Schwenkwinkel synchron zueinander verändert wird. Als Verfahrensvariante ist es auch hier möglich, anhand von vorbestimmten Koordinatenpunkten zuerst eine ganze Messreihe aufzunehmen, bei der der Laserstrahlstreifen 12 rechtwinklig zur Längsachse des auszumessenden Stük-kes gerichtet ist und anschliessend die Messreihe mit dem um 90° verschwenkten Laserstrahl zu wiederholen. Die Auswahl der Messresultate erfolgt nach Beendigung der Messstreifen in der gleichen Weise wie dies vorgängig bereits beschrieben worden ist.
In der Fig. 7 ist symbolisch dargestellt, wie in der Detektorvorrichtung 23 der empfangene Laserstrahlstreifen 12 durch optische Mittel 43 in seiner Breite aufgeweitet und auf eine einzeilige Anordnung oder Array 44 von lichtempfindlichen Elementen 45 projiziert wird.
Bei dem zuerst beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel mit den zwei kreuzweise angeordneten Laserstrahlstreifen wäre das optische Mittel 43 und die zeilenförmige Anordnung 44 mit den lichtempfindlichen Elementen 45 sinngemäss zweifach vorhanden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Einrichtung zum berührungslosen Ausmessen der Kontur eines Stückes (10) mit einem streifenförmigen Laserstrahl (12), mit einer Vorrichtung (3, 4) zum Aufspannen des Stückes (10), derart, dass alle auszumessenden Kanten (24) freiliegen, wobei die Aufspannvorrichtung (3, 4) in einer Ebene, die sich rechtwinklig zum Laserstrahl (12) erstreckt, relativ zum letzteren verschiebbar ist und die relativen Positionen des Laserstrahls (12) und der Aufspannvorrichtung (3, 4) in einem Rechenmittel (15), in weichem ebenfalls Abmessungssolldaten (25) des aus5
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    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kreuzförmige Anordnung zwei zellenförmige Anordnungen von lichtempfindlichen Elementen aufweist, und dass Steuermittel (16) vorhanden sind, mit welchen entweder nur einer der Laserstrahlstreifen (26, 27) und/oder nur eine der zeilenförmigen Anordnungen oder beide der Laserstrahlstreifen (26, 27) und beide der zeilenförmigen Anordnungen aktivierbar sind.
    3. Einrichtung zum berührungslosen Ausmessen der Kontur eines Stückes (10) mit einem streifenförmigen Laserstrahl (12), mit einer Vorrichtung (3, 4) zum Aufspannen des Stückes (10), derart, dass alle auszumessenden Kanten (24) freiliegen, wobei die Aufspannvorrichtung (3, 4) in einer Ebene, die sich rechtwinklig zum Laserstrahl (12) erstreckt, relativ zum letzteren verschiebbar ist und die relativen Positionen des Laserstrahls (12) und der Aufspannvorrichtung (3, 4) in einem Rechenmittel (15), in welchem ebenfalls Abmessungssolldaten (25) des auszumessenden Stückes (10) enthalten sind, gespeichert sind, sowie mit einer Laserstrahlstreifenquelle (22) und einer Detektorvorrichtung (23) zum Feststellen des Vorhandenseins mindestens eines Teiles des Laserstrahls (12), wobei das auszumessende Stück (10) zwischen der Quelle (22) und der Detektorvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass erste Drehmittel (40) vorhanden sind, die zum Verschwenken der Quelle (22) bestimmt sind und dass zweite Drehmittel (41) zum Verschwenken der Detektorvorrichtung (23), welcher eine zellenförmige Anordnung (44) von lichtempfindlichen Elementen (45) zugeordnet ist, vorhanden sind.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und die zweiten Drehmittel (40, 41) derart miteinander gekoppelt sind, dass ein synchrones Verschwenken der Quelle (22) und der Detektorvorrichtung (23) möglich ist.
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine im wesentlichen U-förmige Gabel (18) vorhanden ist, wobei am Ende des einen Schenkels (19) die Quelle (22) und am Ende des anderen Schenkels (20) die Detektorvorrichtung (23) angeordnet sind.
    6. Verfahren zum berührungslosen Ausmessen der Kontur eines Stückes (10) mit einer Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stück (10) während einem Ausmessvorgang anhand der Abmessungssolldaten (25) relativ zu den Laserstrahlstreifen (26, 27) derart verschoben wird, dass mindestens einer der Laserstrahlstreifen (26, 27) vom Stück (10) bei einem aus zumessenden Soll-Konturpunkt (37) teilweise unterbrochen wird, wobei mit jedem der Laserstrahlstreifen (26, 27) versucht wird, einen Ist-Konturpunkt (28, 29) zu ermitteln und dass das Rechenmittel (15) für jeden der bei einem Soll-Konturpunkt ermittelten Ist-Konturpunkte (28, 29) dasjenige Messresultat auswertet, das von demjenigen Laserstrahlstreifen (26, 27) herrührt, der die parallel zur genannten Ebene verlaufende Tangente (32) an den entsprechenden Soll-Konturpunkt (37) des Stückes (10) mit dem grösseren Winkel (34, 35) schneidet.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Ausmessvorgang mit dem zweiten der Laserstrahlstreifen (27) dann ausgeführt wird, nachdem das Stück bereits vorgängig mit dem ersten der Laserstrahlstreifen (26) ausgemessen worden ist.
    8. Verfahren zum berührungslosen Ausmessen der Kontur eines Stückes (10) mit einer Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stück (10) während einem Ausmessvorgang anhand der Abmessungssolldaten (25) relativ zum Laserstrahlstreifen (12) derart verschoben wird, dass der Laserstrahlstreifen (12) vom Stück (10) bei einem auszumessenden Soll-Konturpunkt teilweise unterbrochen wird, wobei zum Vermeiden eines schleifenden Schnittpunktes des Laserstrahlstreifens (12) mit einer parallel zur genannten Ebene verlaufenden Tangente an den Soll-Konturpunkt des Stückes (10) die Stellung des Laserstrahlstreifens (12) gegenüber dem 10 Stück (10) entsprechend verändert wird.
    9. Verfahren zum berührungslosen Ausmessen der Kontur eines Stückes (10) mit einer Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stück (10) während einem Ausmessvorgang anhand der Abmessungssolldaten (25) relativ zum Laserstrahlstreifen (12) derart verschoben wird, dass der Laserstrahlstreifen (12) vom Stück (10) bei einem auszumessenden Soll-Konturpunkt teilweise unterbrochen wird, wobei zum Vermeiden eines schleifenden Schnittpunktes des Laserstrahlstreifens (12) mit einer parallel zur genannten Ebene verlaufenden Tangente an den Soll-Konturpunkt des Stückes (10) das letztere zweimal ausgemessen wird, wobei beim ersten Ausmessvorgang der Laserstrahlstreifen (12) im wesentlichen parallel oder rechtwinklig zur Längsachse des Stückes (10) gerichtet wird und beim zweiten Ausmessvorgang vorzugsweise um 90° gegenüber dem ersten Ausmessvorgang verschwenkt wird und dass vom Rechenmittel (15) für jeden der ausgemessenen Soll-Konturpunkte dasjenige Messresultat ausgewertet wird, das von demjenigen Ausmessvorgang herrührt, bei dem die genannte Tangente mit dem grösseren Winkel geschnitten worden ist.
    10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Ausmessvorgang mit dem verschwenkten Laserstrahlstreifen (12) erst dann ausgeführt wird, nachdem das Stück (10) bereits vorgängig mit dem unverschwenkten Laserstrahlstreifen (12) ausgemessen worden ist.
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