CH535134A - Verfahren zur Verhinderung erfolgreicher Fälschungen von Wertscheinen - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung erfolgreicher Fälschungen von Wertscheinen

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CH535134A
CH535134A CH1286671A CH1286671A CH535134A CH 535134 A CH535134 A CH 535134A CH 1286671 A CH1286671 A CH 1286671A CH 1286671 A CH1286671 A CH 1286671A CH 535134 A CH535134 A CH 535134A
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CH
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CH1286671A
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Meisser Claudio
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Landis & Gyr Ag
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    • G06K19/06Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings characterised by the kind of the digital marking, e.g. shape, nature, code
    • G06K19/067Record carriers with conductive marks, printed circuits or semiconductor circuit elements, e.g. credit or identity cards also with resonating or responding marks without active components
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D25/00Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof
    • B42D25/20Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof characterised by a particular use or purpose
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Description


  
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verhinderung erfolgreicher Fälschungen von Wertscheinen, die einen Informationsträger mit die Echtheit des Wertscheins ausweisenden   Informationen    enthalten.



   Es befinden sich Banknoten im Verkehr, in deren Papierschicht eine bandförmige Folie aus Kunststoff eingefügt ist. Diese gut sichtbare und auch leicht fühlbare Folie erlaubt eine einfache und rasche Prüfung der Echtheit der Banknote; das Einarbeiten der   Folie    in die Papierschicht erfordert einen aufwendigen, von einem Notenfälscher nur schwer beherrschbaren Arbeitsprozess.



   Ferner wurde bereits vorgeschlagen, einen Wertschein, z.B. eine Banknote, mit einer metallbeschichteten Kunststofffolie zu versehen, die zur Echtheitsprüfung eine elektrisch nachweisbare Struktur aufweist.



   Ausserdem sind Kreditkarten mit einem magnetischen Informationsträger bekannt, der unter anderem die Echtheit der Kreditkarte ausweisende Informationen enthält. Nachteilig ist, dass solche magnetische Informationsträger verhältnismässig leicht gefälscht werden können.



   Gemäss einem älteren Vorschlag kann ferner als Informationsträger eine Folie verwendet werden, in die die Informationen in Form   mikroskopisch      kleiner,    durchgehender Löcher eingegeben sind. Der Aufwand zur Herstellung solcher Informationsträger wird in technischer und finanzieller Hinsicht immer grösser und damit eine Fälschung immer unrentabler, je kleiner die Löcher gewählt werden.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung und zur Echtheitsprüfung von Wertscheinen zu schaffen, das bei geringem Aufwand bei der Authentifizierung eine grösstmögliche Sicherheit gegen Betrug bietet.



   Ein Verfahren zur Verhinderung erfolgreicher Fälschungen von Wertscheinen, die einen Informationsträger mit die Echtheit des Wertscheins ausweisenden Informationen enthalten, ist gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung des Wertscheins als Informationsträger eine Kupfer- oder Silberfolie verwendet wird und in diese die Informationen in Form durchgehender Löcher eingegeben werden, deren   Durch    messer oder Breite gleich oder kleiner ist als die Dicke der Folie, und dass bei der Echtheitsprüfung des Wertscheins die Abmessungen der Löcher optisch geprüft und in einem Magnetfeld die Wirbelstromverluste der Folie gemessen werden.



   Unter dem Begriff    Löcher     sollen hier in sich geschlossene Ausschnitte aus der Folie von vorzugsweise beliebiger geometrischer Form verstanden werden. Diese können z.B. kreisrund, quadratisch oder länglich und dabei gerade oder gekrümmt sein. Als oberer   Grenz-    wert für den Durchmesser oder die Breite der Löcher kann bei den hier in Frage kommenden dünnen Folien ein Wert betrachtet werden, bei dem ein Loch bei günstigen Verhältnissen bei Durchsicht von Auge gerade noch erkennbar ist.



   Bei der Herstellung der Wertscheine werden die Löcher in der Kupfer- oder Silberfolie vorzugsweise mit Hilfe von Laserstrahlen oder Elektronenstrahlen auf wirtschaftliche Weise erzeugt, wobei die hierzu erforderlichen einmaligen, aber sehr hohen Investitionen eine Fälschung als nicht lohnenswert erscheinen lassen.



   Durch die Anwendung von Laserstrahlen oder Elektronenstrahlen können in der Kupfer- oder 'Silberfolie Löcher von fast beliebiger Feinheit erzeugt werden.   ILIer-    bei wird der Durchmesser oder die Breite der Löcher vorzugsweise 0,01 mm gewählt. Die   Dicke    der Folie weist vorteilhaft den dreifachen Wert des Durchmessers oder der Breite der Löcher auf.



   Einem Fälscher leicht zugängliche Bearbeitungsverfahren wie Bohren, Funkenerosion, Stechen usw. scheiden aus technischen Gründen aus oder erweisen sich bei einer gegebenen Informationsdichte als unrentabel.



   Auch chemische Verfahren zur Erzeugung von Löchern in der Kupfer- oder Silberfolie mit den angegebenen Dimensionen scheiden aus technischen Gründen aus oder werden bei der optischen Prüfung der Abmessungen der Löcher erkannt, denn durch Atzen erzeugte Löcher weisen durch Unterätzung   naturgemäss    eine von der Zylinderform abvJeichende Form auf. Ätzungen sind um so schwieriger, je kleiner der Durchmesser oder die Breite der Löcher gegenüber der Dicke der Folie ist.



  Der Durchmesser oder die Breite der Löcher ist daher höchstens gleich gross wie die Dicke der Folie. Zur Prüfung der Abmessungen der Löcher wird die Folie vorzugsweise mit nicht parallelem Licht bestrahlt und das austretende Licht foto elektrisch gemessen. Hierbei ergibt sich bei einem durch Ätzen erzeugten nicht zylindrischen Loch ein grösserer austretender Lichtfluss als bei einem zylindrischen Loch. Die Bestrahlung erfolgt vorteilhaft mit Infrarotlicht. Dadurch wird bei der Prüfung eines Wertpapiers, dessen Folie in die Papierschicht eingebettet ist, ein minimaler Intensitätsverlust durch das Papier und die Druckfarbe erzielt.



   Durch die Messung der Wirbelstromverluste in der Folie wird das Folienmaterial geprüft, und es kann gleichzeitig dessen Dicke kontrolliert werden. Hierzu wird der Prüfling in ein Magnetfeld eingetaucht, das vorzugsweise mit Hilfe eines Oszillators erzeugt wird. Die durch die Folie verursachte   Oszillatorverstimmung    stellt dann ein Mass dar für die Wirbelstromverluste. Für diese gilt die Beziehung    Nw = k (ss2 B2 X' X d zu d.   



  wobei k eine   I(onstante,       w    die Kreisfrequenz,
B die Induktion, x die elektrische Leitfähigkeit der Folie, d die Dicke der Folie und cp ein von der Länge und der Breite der Folie abhängiger Faktor bedeuten.

 

   Die Wirbelstromverluste, d.h. die Verstimmung des   Oszillat( > rs    beim Eintauchen des Prüflings in das Magnetfeld, sind also proportional zur elektrischen Leitfähigkeit und zur Dicke der Folie. Da die elektrische Leitfähigkeit von Kupfer und von Silber von keinem anderen Material übertroffen wird, wird ein vorgegebener Minimalwert für die Wirbelstromverluste nur von Prüflingen erreicht, deren Folie eine vorbestimmte Minimaldicke aufweisen. Dadurch werden Fälschungen mit einer gegenüber den Löcherabmessungen sehr dünnen   Folle,    deren Löcher durch Ätzen erzeugt wurden und die den optischen Test der Löcherabmessungen allenfalls bestehen könnten, dennoch als solche erkannt. Ferner werden Falsifikate erkannt, die eine Folie vorgeschriebener Dikke aus einem Material mit geringer elektrischer Leitfähigkeit aufweisen. 

Claims (1)

  1. PATENTANS PRUCH
    Verfahren zur Verhinderung erfolgreicher Fälschungen von Wertscheinen, die einen Informationsträger mit die Echtheit des Wertscheins ausweisenden Informationen enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung des Wertscheins als Informationsträger eine Kupferod. Silberfolie verwendet wird u. in diese die Informationen in Form durchgehender Löcher eingegeben werden, deren Durchmesser oder Breite gleich oder kleiner ist als die Dicke der Folie, und dass bei der Echtheitsprüfung des Wertscheins die Abmessungen der Löcher optisch geprüft und die Wirbelstromverluste der Folie gemessen werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher mit nicht parallelem Licht bestrahlt und das austretende Licht foto elektrisch gemessen wird.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Infrarotlicht verwendet wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Messung der Wirbelstromverluste mit Hilfe eines Oszillators ein Magnetfeld erzeugt und die Oszillatorverstimmung gemessen wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher einen Durchmesser oder eine Breite von wenigstens annähernd 0,01 mm aufweisen.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Folie den dreifachen Wert des Durchmessers oder der Breite der Löcher aufweist.
CH1286671A 1971-09-01 1971-09-01 Verfahren zur Verhinderung erfolgreicher Fälschungen von Wertscheinen CH535134A (de)

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NL717113899A NL152681B (nl) 1971-09-01 1971-10-11 Werkwijze voor het controleren van de echtheid van waardepapieren.

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Family

ID=4387113

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NL (1) NL152681B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2422210A1 (fr) * 1978-04-04 1979-11-02 Radioelectrique Comp Ind Procede et dispositif de detection de la presence d'un filin metallique dans un papier

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2422210A1 (fr) * 1978-04-04 1979-11-02 Radioelectrique Comp Ind Procede et dispositif de detection de la presence d'un filin metallique dans un papier

Also Published As

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NL152681B (nl) 1977-03-15
NL7113899A (de) 1973-03-05

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