CH524901A - Verfahren zum Herstellen von lötfreien Verbindungen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von lötfreien Verbindungen

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CH524901A
CH524901A CH655571A CH655571A CH524901A CH 524901 A CH524901 A CH 524901A CH 655571 A CH655571 A CH 655571A CH 655571 A CH655571 A CH 655571A CH 524901 A CH524901 A CH 524901A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
connection pin
guide sleeve
insulated
jumper
wire
Prior art date
Application number
CH655571A
Other languages
English (en)
Inventor
Hoefer Heinz
Bisang Max
Original Assignee
Siemens Ag Albis
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Filing date
Publication date
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Publication of CH524901A publication Critical patent/CH524901A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/033Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for wrapping or unwrapping wire connections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zum Herstellen von lötfreien Verbindungen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von lötfreien Verbindungen zwischen mit thermoplastischem Kunststoff isolierten Schaltdrähten und kantigen Anschlussstiften, bei dem der Schaltdraht mit einer Führungshülse in die unmittelbare Nähe des Anschlussstiftes gebracht und mit einem in der Führungshülse liegenden, um den Anschlussstift rotierenden Wickelgerät aufgewunden wird.



   Bei bekannten Vorrichtungen zum Herstellen von lötfreien Verbindungen ist es notwendig, dass die Anschlussstücke der Schaltdrähte vor der Verarbeitung abisoliert werden müssen, um als blanker Draht dann um die Anschlussstifte gewunden zu werden.



   In der Fabrikation bedeutet das Abisolieren einen Arbeitsgang, der bei Verdrahtungen in der Grössenordnung, wie sie bei Fernmelde-, insbesondere bei Fernsprechanlagen notwendig ist, zu einem ganz erheblichen Zeitaufwand führen.



   Der Zweck der Erfindung ist darin zu sehen, diesen Zeitaufwand ganz zu vermeiden. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der isolierte Schaltdraht erwärmt und ohne vorherige Abisolierung um den Anschlussstift gewunden wird.



   Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels zur Durchführung des Verfahrens näher erläutert.



   In der Zeichnung ist der rotierende Teil eines Werkzeuges zum Aufwinden eines Schaltdrahtes dargestellt. Dabei ist vom Werkzeug ein Führungshalter 1, eine Führungshülse 2 mit einem darin rotierenden Antriebsdorn 4, der an seinem Ende eine axiale Bohrung 4a zur Aufnahme eines Wikkeleinsatzes 3 aufweist, dargestellt. Diese Bestandteile sind an jedem käuflichen Werkzeug in dieser oder ähnlicher Form vorhanden.



   Auf den Führungshalter ist ein wärmebeständiger Isolator 5 als Heizkörper aufgeschraubt. Dieser Isolator ist im Bereich der Anschmiegstelle an der Führungshülse 2 mit einer Heizwicklung 6 versehen, deren elektrische Anschlüsse 7a und 7b durch den Isolator 5 gegen den nichtdargestellten Antriebsteil des Werkzeuges geführt sind. Zum Schutz gegen Beschädigung und Abstrahlung der Wärme ist der   Iso-    lator 5 mit einem Mantel 8 abgedeckt.



   Die Arbeitsweise geschieht   folgendermasscn:   
Ein an einen kantigen Anschlussstift   anzuschliessendes    isoliertes Drahtende wird in eine Aussparung 4b am Antriebsdorn 4 eingeführt. Durch die Wärme der Führungshülse erweicht sich die Isolation des Drahtendes; mit dem Wickeleinsatz 3 wird der Draht bei der Rotation eng um den Anschlussstift gewunden, wodurch die Isolation an den Kanten des Anschlussstiftes durchbrochen und der Draht mit dem Anschlussstift elektrisch leitend verbunden wird.



  Durch die Erwärmung der Isolation wird selbstverständlich auch der Leitungsdraht warm.   Bcim    Abkühlen nach dem Arbeitsgang schrumpft der Draht und umschliesst den Anschlussstift noch enger als dies bei der herkömmlichen Art von lötfreier Verbindung mit abisoliertem Schaltdraht der Fall ist. Versuche haben gezeigt, dass bei PVC-lsolation eine Erwärmung auf 70 bis   80     die besten Erfolge ergab; die Isolation zeigt dabei deutliche Unterbrüche und der Leitungsdraht die üblichen Einkerbungen.



   Das beschriebene Ausführungsbeispiel zeigt ein Werkzeug, wie es für das Anschliessen von Kabelbäumen und ähnlichen vorfabrizierten Verbindungen notwendig ist. Selbstverständlich ist die Erfindung auch bei Werkzeugen für maschinelles Verdrahten, bei denen der Schaltdraht von einer Vorratsspule durch das Werkzeug geführt wird, anwendbar, wobei der Schaltdraht direkt von einem Anschlussstift zum anderen geführt wird. Gerade dieses Beispiel zeigt den grossen Vorteil der Erfindung, indem bei heute bekannten Anordnungen immer noch Zusätze für die stellenweise Abisolierung notwendig sind, die durch die Erfindung überflüssig werden.



   Der Strom für die Heizwicklung kann aus der Zuleitung zum Motor des Antriebsteils entnommen werden, wobei je nach der Dimensionierung der Heizwicklung und des Heizkörpers ein intermittierender Betrieb der Heizung denkbar ist, indem die Heizung mit dem Betätigungsschalter für den Motor ein- und ausgeschaltet wird. Zudem kann die Temperatur des Heizkörpers mit einem Termoelement oder einem sonstigen Temperaturfühler gemessen und über zusätzliche Schaltermittel der Strom zusätzlich ein- oder ausgeschaltet werden, um so die Temperatur im Heizkörper konstant zu halten. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zum Herstellen von lötfreien Verbindungen zwischen mit thermoplastischem Kunststoff isolierten Schaltdrähten und kantigen Anschlussstiften, bei dem der Schaltdraht mit einer Führungshülse in die unmittelbare Nähe des Anschlussstiftes gebracht und mit einem in der Führungshülse liegenden, um den Anschlussstift rotierenden Wickelgerät aufgewunden wird, dadurch gekennzeichnet, dass der isolierte Schaltdraht erwärmt und ohne vorherige Abisolierung um den Anschlussstift gewunden wird.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse an ihrem dem Antrieb des Wickelgerätes zugekehrten Ende einen Heizkörper trägt, der auf der äusseren Seite wärmeisoliert ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verlegen und Anschliessen der Schaltdrähte die Erwärmung des Heizkörpers nur kurz vor und während des Wickelvorganges erfolgt.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper gleichzeitig mit dem Antrieb für die rotierende Bewegung eingeschaltet wird.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper mit einem Temperaturfühler versehen ist, der in Verbindung mit einem Schalter zur Konstanthaltung der Temperatur dient.
CH655571A 1971-05-04 1971-05-04 Verfahren zum Herstellen von lötfreien Verbindungen CH524901A (de)

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