CH520375A - Warngerät, das bei nicht ausreichender Spannung in einer elektrischen Versorgungsleitung anspricht - Google Patents
Warngerät, das bei nicht ausreichender Spannung in einer elektrischen Versorgungsleitung ansprichtInfo
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- CH520375A CH520375A CH156870A CH156870A CH520375A CH 520375 A CH520375 A CH 520375A CH 156870 A CH156870 A CH 156870A CH 156870 A CH156870 A CH 156870A CH 520375 A CH520375 A CH 520375A
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- G08B21/18—Status alarms
- G08B21/185—Electrical failure alarms
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- G—PHYSICS
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- G01R19/00—Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
- G01R19/165—Indicating that current or voltage is either above or below a predetermined value or within or outside a predetermined range of values
- G01R19/16533—Indicating that current or voltage is either above or below a predetermined value or within or outside a predetermined range of values characterised by the application
- G01R19/16538—Indicating that current or voltage is either above or below a predetermined value or within or outside a predetermined range of values characterised by the application in AC or DC supplies
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Description
Warngerät, das bei nicht ausreichender Spannung in einer elektrischen Versorgtingsleitung anspricht Bestimmte elektrisch betriebene Geräte oder Anlagen sollten nicht während längerer Zeit ohne Strom bleiben, da sonst diese Geräte oder Anlagen und/oder in denselben gelagerte oder behandelte Güter Schaden nehmen können. So sollen z.B. Tiefkühltruhen nicht längere Zeit ohne Energieversorgung bleiben, da sonst Schaden durch das Auftauen der eingelagerten Güter eintreten kann. Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Warngerät, das bei nicht ausreichender Spannung in einer elektrischen Versorgungsleitung anspricht und damit anzeigt, dass z. B. durch Ersetzen einer Sicherung die Stromversorgung wiederhergestellt werden muss. Das erfindungsgemässe Gerät ist gekennzeichnet, durch einen mit der Versorgungsleitung koppelbaren Steuereingang und einen Warnstromkreis mit eigener Energiequelle, welcher Warnstromkreis so ausgebildet ist, dass er bei spannungsführendem Steuereingang gesperrt ist. Bei Wegfall der Versorgungsspannung wird somit das Gerät ansprechen und ein Warnsignal abgeben, das aufhört, sobald das überwachte Objekt wieder ordnungsgemäss unter Spannung steht. Die Erfindung wird im folgenden beispielsmässig anhand der Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 zeigt schematisch das Prinzip des Warngerätes, Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Warnstromkreises und Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des äusseren Aufbaus des Gerätes. Fig. 1 zeigt schematisch einen Verbraucher 1, z. B. eine Kühltruhe, die mittels eines Kabels 2 und Steckers 3 mit einer Steckdose 4 des Wechselstromnetzes verbunden ist. Gegen das Kabel 2 sind zwei Elektroden 5 und 6 angelegt, die mit dem Eingang eines Verstärkers 7 verbunden sind. Am Ausgang des Verstärkers ist ein Gleichrichter vorgesehen, und die gleichgerichtete Ausgangsspannung wirkt auf eine Steuerschaltung, z. B. einen Trigger 8, dessen Ausgang eine durch den Lautsprecher 9 angedeutete Alarmvorrichtung betätigt. Solange das Kabel 2 unter Spannung steht und somit der Verbraucher 1 ordnungsgemäss versorgt wird, treten in den mit den Kabelleitern kapazitiv gekoppelten Elektroden 5 und 6 Spannungsunterschiede auf, die im Verstärker verstärkt werden. Es tritt daher am Ausgang ein Sperrsignal auf, das die Steuerschaltung sperrt und die Alarmvorrichtung unwirksam macht. Fällt die Spannung aus, so fällt auch das Sperrsignal weg und die Alarmvorrichtung wird eingeschaltet. Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Steuerschaltung 3. Die Alarmvorrichtung 9 liegt in einem Warnstromkreis in Serie mit einer Spannungsquelle 10 und einem Transistor 11. Das Eingangssignal vom Ausgang des Verstärkers 7 wird über Widerstände 12 und 13 zwischen Basis und Kollektor des Transistors angelegt. Beim vorgesehenen pnp-Transistor wird das Plus der Steuerspannung an die Basis angelegt. Zwi- schen den Widerständen 12 und 13 ist ein mit dem Minus der Steuerspannung verbundener Kondensator 14 angeschaltet. Bei wirksamer Steuerspannung wird die Basis des Transistors 11 auf einem Potential gehalten, welches über der Emitterspannung liegt, sodass der Transistor 11 gesperrt und die Warnvorrichtung unwirksam ist. Fällt die Netzspannung aus, so fällt auch die Spannung am Eingang der Steuerschaltung weg. Der auf die vorherige Steuerspannung aufgeladene Kondensator 14 wird langsam entladen, und nach einer gewissen Verzögerungszeit ist die Spannung an der Basis des Transistors 11 soweit abgesunken, dass der Transistor leitend wird und damit Die Alarmvorrichtung 9 einschaltet. Kehrt die Steuerspannung nach Behebung des Unterbruchs zurück, so wird der Transistor 11 sogleich gesperrt. Die Verzögerung durch den Kondensator 14 bewirkt, dass der Warnstromkreis bei kurzen Spannungsausfällen, wie sie bei Strom oder Gewitter oft auftreten, nicht anspricht. Der Verstärker 7, welcher ebenfalls durch die Quelle 10 gespeist wird, ist so ausgelegt, dass er unwirksam wird, wenn die Quellenspannung unter einen bestimmten Minimalwert sinkt. Die Steuerspannung an der Basis des Transistors 11 bricht daher auch zusammen, wenn die Quellenspannung unter einen Sicherheitswert abfällt, bei dem jedoch der Transistor 11 noch mit Sicherheit arbeitet. Unter diesen Umständen wird der Transistor 11 leitend, und die Alarmvorrichtung wird eingeschaltet. An der Art, z. B. geringer Intensität oder Frequenz, des Warnsignals kann erkannt werden, dass nicht die Versorgung des Verbrauchers sondern die Versorgung des Gerätes mangelhaft ist, d. h., dass die Quelle 10 ersetzt werdes muss. Fig. 3 zeigt eine mögliche praktische Ausführung des Gerätes. Die Quelle 10, der Verstärker 7, die Stuerschaltung und der akustische Wandler sind im Gehäuse 16 untergebracht, wobei das Warnsignal durch ein Schallgitter 17 austreten kann. Die eine Elektrode 6 ist fest an der Oberseite des Gehäuses 16 angebracht, während die andere Elektrode 5 an einem deckelartigen Halter angebracht ist, der um ein Scharnier 18 verschwenkt werden kann. Eine nicht dargestellte Feder sucht den Halter mit der Elektrode 5 nach unten gegen die Elektrode 6 hin zu verschwenken. An einem Griff 19 kann der Halter mit der Elektrode 5 angehoben werden. Die Verwendung des Gerätes ist denkbar einfach. Man hebt den Halter mit der Elektrode 5 wie angedeutet an, legt das Kabel 2 auf die Elektrode 6 und senkt dann den Halter mit der Elektrode 5 auf das Kabel 2, welches damit zwischen den Elektroden 5 und 6 eingeklemmt wird. Nötigenfalls kann das Gerät jetzt mittels eines nicht dargestellten Schalters eingeschaltet werden. Zur Probe kann dann der Netzstecker vorübergehend ausgezogen und die Funktionsfähigkeit überprüft werden. Es ist auch möglich, anstelle einer kapazitiven Ankoppelung des Gerätes an ein Versorgungskabel eine direkte galvanische Kopplung herzustellen, besonders wenn es sich um Verbraucher handelt, die über ein nicht zugängliches Kabel fest mit dem Netz verbunden sind. Diese Ausführung hat den Vorteil, dass der Verstärker wegfallen kann. Das Gerät würde somit normalerweise überhaupt keine Energie konsumieren, wodurch die Lebensdauer der Quelle 10 wesentlich erhöht würde. Es wäre auch möglich, einen Akkumulator als Quelle vorzusehen und denselben mittels Netzstrom aufzuladen. Eine Warnung bei übermässiger Entladung der Quelle kann in diesen Fällen wegfallen. Anstatt oder ausser einer Alarmvorrichtung kann durch den Steuerkreis auch ein Relais betätigt werden, welches irgendwelche weitere Funktionen steuert, z. B. eine Notstromgruppe einschalten kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHWarngerät, das bei nicht ausreichender Spannung in einer elektrischen Versorgungsleitung anspricht, gekennzeichnet durch einen mit der Versorgungsleitung koppelbaren Steuereingang und einen Warnstromkreis mit eigener Energiequelle, welcher Warnstromkreis so ausgebildet ist, dass er bei spannungsführendem Steuereingang gesperrt ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuereingang gegen ein Versorgungskabel anlegbare Elektroden zur kapazitiven Koppelung mit den Kabelleitern aufweist.2. Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden zangenartig schwenkbar miteinander verbunden und unter Federwirkung an einem Versorgungskabel festgeklemmt werden können.3. Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Gehäuse aufweist und dass die eine Elektrode fest und die andere beweglich mit diesem Gehäuse verbunden ist.4. Gerät nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Verstärker mit Gleichrichter an seinem Ausgang, wobei der Warnstromkreis so ausgebildet ist, dass er durch die Ausgangsspannung des Gleichrichters steuerbar ist.5. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Warnstromkreis einen akustischen Wandler, z. B. einen Summer, ferner eine Energiequelle und einen Steuertransistor aufweist, der so geschaltet ist, dass er bei spannungsführendem Steuereingang gesperrt ist.6. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf ein Absinken der Spannung der Energiequelle empfindlicher Kreis vorhanden ist, der bei seinem Ansprechen den Warnstromkreis schliesst.7. Gerät nach Unteranspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärker so ausgebildet ist, dass er bei einer unteren Grenzspannung der Energiequelle aussetzt.8. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet, durch eine Speicherschaltung für ein Steuersignal zur Sperrung des Warnstromkreises oder eine Verzögerungsschaltung zur Überbrückung kurzzeitiger Spannungsausfälle.9. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuereingang galvanisch mit der Versorgungsleitun koppelbar ist, und dass eine durch die Versorgungsleitung aufladbare Energiequelle vorhanden ist.Biviator S.A.Vertreter: Ammann Patentanwälte AG Bern, Bern
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH156870A CH520375A (de) | 1970-02-04 | 1970-02-04 | Warngerät, das bei nicht ausreichender Spannung in einer elektrischen Versorgungsleitung anspricht |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH156870A CH520375A (de) | 1970-02-04 | 1970-02-04 | Warngerät, das bei nicht ausreichender Spannung in einer elektrischen Versorgungsleitung anspricht |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH520375A true CH520375A (de) | 1972-03-15 |
Family
ID=4213463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH156870A CH520375A (de) | 1970-02-04 | 1970-02-04 | Warngerät, das bei nicht ausreichender Spannung in einer elektrischen Versorgungsleitung anspricht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH520375A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004044597A3 (de) * | 2002-11-12 | 2004-08-12 | Pfalzwerke Ag | Vorrichtung und verfahren zur bestimmung der spannungsfreiheit von mehrphasigen elektrischen leitungen |
| WO2013164001A1 (en) * | 2012-05-03 | 2013-11-07 | Sensorclip Aps | A sensor unit for cables |
-
1970
- 1970-02-04 CH CH156870A patent/CH520375A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004044597A3 (de) * | 2002-11-12 | 2004-08-12 | Pfalzwerke Ag | Vorrichtung und verfahren zur bestimmung der spannungsfreiheit von mehrphasigen elektrischen leitungen |
| WO2013164001A1 (en) * | 2012-05-03 | 2013-11-07 | Sensorclip Aps | A sensor unit for cables |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |