Festes Reinigungsmittel für künstliche Gebisse
Die vorliegende Erfindung betrifft ein festes Reinigungsmittel für künstliche Gebisse.
Gebissreinigungsmittel, die eine Peroxyverbindung (Sauerstoffperverbindung), z. B. Natriumperkarbonat oder Natriumperborat, enthalten, sind bekannt. Es ist vorgeschlagen worden, solchen Mitteln einen Farbstoff einzuverleiben, der eine Färbung hervorruft, wenn das Mittel zunächst in Wasser gelöst wird, die aber dann durch den aus der Peroxyverbindung in Freiheit gesetzten Sauerstoff gebleicht wird, und hierbei wird die Absicht verfolgt, dass das Bleichen der Färbung den Abschluss des Reinigungsvorganges anzeigen soll.
Im allgemeinen besteht die Auffassung, dass zufriedenstellende Reinigung von künstlichen Gebissen bewerkstelligt werden kann, indem man sie in eine Lösung von etwa 5io Gew./Vol. (d.h. 5 g in 100 mi) des eine Peroxyverbindung enthaltenden Mittels in war- mem (45-55 C) Wasser für etwa 10-40 Minuten eintaucht, und wenn also ein Farbstoffindikator verlangt wird, muss er so ausgewählt werden, dass sich das Verschwinden der ursprünglichen Färbung der Lösung in etwa dieser Zeitspanne ereignet.
Jedoch ergibt sich eine Schwierigkeit beim Festlegen des Ansatzes für ein Mittel der Peroxytype, das ein Farbstoffindikatorsystem enthält, und sie kommt von der Tatsache her, dass die Zersetzungsgeschwindigkeit der Peroxyverbindung durch die Anwesenheit geringer Mengen, sogar so gering wie weniger als 0,1 ppm, von Metallionen,-z.B. Kupferionen, sehr weitgehend beeinflusst wird. Da nun die Kupfermenge im Wasser von einem Platz zum anderen (und sogar möglicherweise zwischen verschiedenen Wasserzufuhren in ein und demselben Haushalt) schwankt, können folglich recht grosse Schwankungen der Zeit auftreten, die für das Verschwinden der anfänglichen Färbung einer Lösung eines solchen Mittels erforderlich ist.
Anderseits wurde für fast alle geprüften Farbstoffe gefunden, dass eine gewisse Menge von Metallionen in der Lösung notwendig war, damit in der gewünschten Zeit eine wesentliche Verblassung der Farbe eintritt. Es wurde mit anderen Worten gefunden, dass bei Mitteln, die eine Peroxyverbindung und eine angemessene Farbstoffmenge zur Bildung einer Lösung mit einer anfänglichen Färbung gewünschter Stärke enthalten, in Leitungswasser gewöhnlich die Färbung der Lösung verhältnismässig rasch ausbleicht (die tatsächliche Zeitspanne ist von einen.
Wasser zum anderen verschieden) und dass in entmineralisiertem Wasser die Färbung nur sehr langsam.
wenn überhaupt, verblasste.
Daher war es überaus überraschend zu finden, dass sich der Farbstoff Erythrosin (Colour Index Nr. 45 430) in genau entgegengesetzter Weise verhielt, anders als alle anderen geprüften Farbstoffe. Man fand nämlich.
dass Erythrosin in entmineralisiertem Wasser ausbleicht.
Von dieser höchst ungewöhnlichen Eigenschaft wurde bei der Rezeptur für das erfindungsgemässe Mittel Gebrauch gemacht, denn es wurde auch gefunden, dass durch Miteinverleibung eines geeigneten chelatbildenden Agens in das erfindungsgemässe Mittel die verlängerten Ausbleichzeiten von Erythrosin in Leitungswasser auf Zeitspannen allgemein der gewünschten Länge reduziert werden können, ohne Rücksicht auf das zur Verfügung stehende Wasser.
Erfindungsgemäss wird also ein festes Reinigungsmittel für künstliche Gebisse vorgesehen, das eine Peroxyverbindung und einen Farbstoff enthält und das beim Auflösen in Wasser eine gefärbte Lösung liefert, deren Färbung zur Zeit ausbleicht, wobei das Mittel den Farbstoff Erythrosin und, zur Steuerung der Ausbleichzeit der auf das Erythrosin zurückzuführenden Färbung einer wässrigen Lösung des Mittels, auch eine Aminocarbonsäure oder ein wasserlösliches Salz einer solchen als chelatbildendes Agens enthält.
Zu den Beispielen von chelatbildenden Agenzien.
die im erfindungsgemässen Mitetl Anwendung finden können, zählen Athylendiamintetraessigsäure,
Nitrilotriessigsäure, Diäthylentriaminpentaessigsäure,
Hydroxyäthyläthylendiamintriessigsäure,
1 ,2-Diaminocyclohexantetraessigsäure, Aminodiessigs äure und Hydfoxyäthylaminodiessigsäufe.
Diese Säuren können in Form ihrer wasserlöslichen Salze, besonders ihrer Alkalisalze angewendet werden.
Besonders bevorzugt als chelatbildendes Agens sind das Di- und das Tetranatrium von Athylendiamintetraessig- säure und das Trinatriumsalz von Nitrilotriessigsäure.
Die angewendete Menge des chelatbildenden Agens wird im allgemeinen mehr als etwa 0,02 Gew.% und gewöhnlich nicht mehr als etwa 1 Gew.% des Mittels ausmachen. Bei den höheren Gehalten an chelatbildendem Agens kann gefunden werden, dass die Aufbrausungs- oder Schäumungseigenschaften einer wässrigen Lösung des Mittels nachteilig beeinflusst werden. Wenn daher gute Schäumungseigenschaften erwünscht sind, empfiehlt es sich, dass die Menge des chelatbildenden Agens über etwa 0,5 Gew. des Mittels nicht hinausgeht. Der bevorzugte Bereich ist 0,1-0,5 Gew.% des Mittels.
Man nimmt an, dass das chelatbildende Agens dadurch steuernd auf die Ausbleichzeit des Farbstoffes wirkt, dass es in der Lösung des Mittels anwesende Kupferionen unter Chelatbildung greift, obwohl anscheinend auch Chelierung von Calium- und Magnesium- ionen bei der Steuerung der Ausbleichzeit eine Rolle spielt.
Erythrosin wird dem Mittel in einer Menge einverleibt, die ausreicht, um einer Lösung des Mittels eine anfängliche Färbung angemessener Stärke zu verleihen.
Eine bevorzugte Menge sind 0,01-0,05 Gew.% des Mittels. Untergeordnete Mengen (z.B. etwa 0,001 Gew.% des Mittels) anderer Farbstoffe können neben Erythrosin dem Mittel auch einverleibt werden. Als besonders geeignet wurde Orange I (Colour Index Nr. 14 600) befunden. Dieser Farbstoff wurde deswegen als nützlich gefunden, weil bei seiner Anwendung in untergeordneter Menge eine anfängliche gute Rosafärbung der Behandlungslösung erhalten wird; Erhöhung des Erythrosingehaltes neigt dazu, der Färbung eine Orangenote zu verleihen, die vom ästhetischen Standpunkt nicht so annehmbar sein mag. Die auf eine untergeordnete Menge von Orange I im erfindungsgemässen Mittel zurückzuführende Färbung der Behandlungslösung bleicht viel früher als die durch das Erythrosin verursachte Färbund aus.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass mit Orange I durchgeführte Versuche gezeigt haben, dass sich dieser Farbstoff in der üblichen Weise verhält, indem Kompositionen, die eine Peroxyverbindung und Orange I enthalten, in entmineralisiertem Wasser längere Ausbleichzeiten als in Leitungswasser ergeben.
Wie oben erwähnt, sind Natriumrerkarbonat und Natriumperborat Beispiele geeigneter Peroxyverbindungen. Andere Beispiele sind Harnstoffperoxyd und Kaliummonopersulfat. Typische Mengen von Peroxyverbindung im Mittel machen von 5-60 Gew.% aus. Die verwendete Menge Peroxyverbindung beherrscht in gewissem Ausmass die Ausbleichgeschwindigkeit des Erythrosins.
Weil Lösungen von Peroxyverbindungen allgemein als wirksamere Reinigungsmittel für künstliche Gebisse gelten, wenn ihr pH im Bereich von etwa 9,5 bis etwa 11,5 liegt, ist es wünschenswert, in das Mittel genügende Menge alkalischen Materials einzuverleiben, so dass eine 5 m ige Lösung ein pH zwischen den genannten Werten aufweist. Geeignete alkalische Materialien sind Trinatriumorthophosphat und Natriumkarbonat.
Andere Ingredienzien, die erwünschtermassen einverleibt werden, sind Natriumchlorid (z.B. 5-60 Gew.%) und Natriumtripolyphosphat oder Natriumpyrophosphat (z.B. in Mengen von 5-40 Gew.%). Andere Ingredienzien, die in untergeordneten Mengen einverleibt werden können, sind oberflächenaktive Stoffe, Aromastoffe und Parfum.
Germicide, z.B. Hexachlorophen, können den erfindungsgemässen Mitteln ebenfalls zugesetzt werden.
Die Mittel können in Form eines Pulvers oder in Tablettenform sein. Wenn Tablettenform vorliegt, ist es wünschenswert, dem Mittel auch eine zerfallfördernde Substanz einzuverleiben, um rasche Auflösung des Mittels in Wasser zu unterstützen.
Es wurde gefunden, dass die Teilchen der anderen Ingredienzien dazu neigen, rosa gefärbt zu werden, wenn man Erythrosin mit den anderen gepulverten Ingredienzien lediglich mischt. Wenn es daher verlangt wird, ein erfindungsgemässes Mittel in Pulverform zu erzeugen, das im allgemeinen von weisser Farbe ist, hat es sich als notwendig erwiesen, das Erythrosin auf einem besonderen Wege, z. B. in Form eines gefärbten Tupfens, einzuverleiben. Dies kann geschehen, indem man einige der Teilchen einer der anderen Komponenten färbt und zwecks Verhinderung der Farbübertragung auf die anderen Teilchen die gefärbten Teilchen mit einer kaltwasserlöslichen Stärke überzieht.
Das folgende Beispiel erläutert die Erfindung näher.
Beispiel
Das Reinigungsmittel für künstliche Gebisse dieses Beispiels war ein weisses Pulver mit einem roten Tupfen.
Die Zusammensetzung war die folgende: Gew. %
Natriumperkarbonat . . . . . 25,000
Trinatriumorthophosphat (wasserfrei) 25,000
Natriumtripolyphosphat . . . 10,000
Natriumkarbonat (wasserfrei) . . . 12,000
Natriumlaurylsulfat 0,030
Hexachlorophen . 0,095
Aromastoffe 0,400
Orange I . . . . . 0,00125
Dinatriumsalz von 2ithylendiamin- tetraessigsäure . 0,250 roter Tupfen . . . . 1,500
Natriumchlorid, auf . . 100,00000
Der rote Tupfen besass die folgende Zusammensetzung: Gew. %
Natriumchlorid . . . . 97,0 Kaltwasserlösliche Stärke . . 0,67
Erythrosin . . 2,00 Hexachlorophen .
. 0,33
Die tupfenförmige Komponente wurde hergestellt, indem man einen Teil des Natriumchlorids mit der Stärke mischte und, unter Fortsetzung des Mischens, Wasser, gefolgt vom Erythrosin und Hexachlorophen, zusetzte. Der Rest des Natriumchlorids wurde hernach zugesetzt und das Ganze gründlich gemischt. Die Mischung wurde dann getrocknet und gemahlen.
Eine 5 % ige Lösung obigen Produktes besass ein pH von 10,5-11,5.
Der folgende Versuch zeigt, wie die Ausbleichzeit durch Variuerung des Gehaltes an dem chelatbildenden Agens gesteuert werden kann.
Dem Mittel gemäss obigem Beispiel, wobei jedoch das chelatbildende Agens fortgelassen worden war, wurden unterschiedliche Mengen des Dinatriumsalzes von Äthylendiamintetraessigsäure (EDTA) und des Trinatriumsalzes von Nitrilotriessigsäure (NTA) zugesetzt.
5 g des erhaltenen Produktes wurden in 100 ml Wasser von 500 C gegeben, und die Ausbleichzeiten wurden bestimmt. Zwei Wasserquellen wurden angewendet; eine stammte von einem Heisswasservorrat und enthielt 0,14 ppm Kupfer, das andere von einer Kaltwasserzufuhr und enthielt 0,03 ppm Kupfer. Das Heisswasser war weich, das Kaltwasser hart. Die Resultate finden sich in der folgenden Tabelle I.
Tabelle l Gew. % chelatbildendes Agens Ausbleichzeit (Minuten) in der Komposition Heisswasser Kaltwasser
0 kein kein
Ausbleichen Ausbleichen
0,025 EDTA 30
NTA 30 -
0,05 EDTA 20 20
NTA 15 20
0,10 EDTA 20 25
NTA 15 20
0,25 EDTA 30 35
NTA 20 30
1,00 NTA 25 25
Als ein Beispiel des Verhaltens vieler der anderen Farbstoffe, welche ebenfalls rosa Lösungen ergaben, die geprüft wurden, wird der Farbstoff Ponceau 3 G (Colour Index Nr. 15 970 modifiziert) erwähnt. Wenn dieser Farbstoff in der gleichen Anteilsmenge wie Erythrosin und an dessen Stelle in der im obigen Beispiel beschriebenen Komposition, aber unter Fortlassen des chelatbildenden Agens eingesetzt wurde, ergab sich eine Ausbleichzeit von 20-25 Minuten im Wasser mit 0,14 ppm Kupfer und kein Ausbleichen im Wasser mit 0,03 ppm Kupfer.
Wenn das chelatbildende Agens einverleibt wurde (0,25 Gew., fand in keinem der beiden Wässer Ausbleichen statt. Diese Produkte wurden, wie zuvor, bei einer Dosierung von 5 % Gew./Vol. in Wasser bei 509 C getestet.
Durch Anwendung des erfindungsgemässen Mittels bei unterschiedlichen Konzentrationen in der Behandlungslösung werden unterschiedliche Ausbleichzeiten erhalten. Dies geht aus den Resultaten in Tabelle II hervor, in der die Ergebnisse von Versuchen niedergelegt sind, welche ähnlich denjenigen von Tabelle I waren, wobei jedoch 5 g der zu prüfenden Komposition zu 200 ml Wassers statt zu 100 mi zugesetzt wurden.
Tabelle II Gew. % chelatbildendes Agens Ausbleichzeit (Minuten) in der Komposition Heisswasser Kaltwasser
0 kein kein
Ausbleichen Ausbleichen
0,10 EDTA 30 40
NTA 15 30
0,25 EDTA 40 35
NTA 35 35
0,50 EDTA 40 40
NTA 45 45
1,00 EDTA 60 60
NTA 20 30
Solid detergent for artificial dentures
The present invention relates to a solid denture cleaner.
Denture cleansers containing a peroxy compound (oxygen per compound), e.g. B. sodium percarbonate or sodium perborate, are known. It has been proposed to incorporate a dye into such agents which causes coloration when the agent is first dissolved in water, but which is then bleached by the oxygen released from the peroxy compound, and the intent is that bleaching the color should indicate the completion of the cleaning process.
It is generally believed that satisfactory cleaning of dentures can be accomplished by immersing them in a solution of about 5io w / v solution. (ie 5 g in 100 ml) of the agent containing a peroxy compound is immersed in warm (45-55 C) water for about 10-40 minutes, and so if a dye indicator is required, it must be selected so that it disappears the original coloration of the solution occurred around this time.
However, a difficulty arises in determining the approach for a peroxy-type agent containing a dye indicator system and it arises from the fact that the rate of decomposition of the peroxy compound by the presence of small amounts, even as low as less than 0.1 ppm, of metal ions, -zB Copper ions, is very largely influenced. Since the amount of copper in the water varies from one place to another (and even possibly between different water supplies in the same household), the time required for the initial color of a solution of such an agent to disappear can consequently vary considerably.
On the other hand, it was found for almost all tested dyes that a certain amount of metal ions in the solution was necessary so that a significant fading of the color occurs in the desired time. In other words, it has been found that compositions containing a peroxy compound and an adequate amount of dye to form a solution with an initial color of the desired strength tends to fade the color of the solution relatively quickly in tap water (the actual time is about one month).
Water to the other) and that in demineralized water the coloration is very slow.
if anything, faded.
It was therefore extremely surprising to find that the dye erythrosine (Color Index No. 45 430) behaved in exactly the opposite way, unlike all other tested dyes. One found namely.
that erythrosine fades in demineralized water.
This highly unusual property was made use of in the formulation for the agent according to the invention, because it was also found that by incorporating a suitable chelating agent into the agent according to the invention, the prolonged bleaching times of erythrosine in tap water can be reduced to periods of time generally of the desired length, regardless of the water available.
According to the invention, a solid cleaning agent for artificial dentures is provided which contains a peroxy compound and a dye and which, when dissolved in water, provides a colored solution whose color is fading at the time, the agent containing the dye erythrosine and, to control the fading time, the Erythrosin-related coloration of an aqueous solution of the agent, also containing an aminocarboxylic acid or a water-soluble salt of such as a chelating agent.
Among the examples of chelating agents.
which can be used in the inventive Mitetl include ethylenediaminetetraacetic acid,
Nitrilotriacetic acid, diethylenetriaminepentaacetic acid,
Hydroxyethylethylenediamine triacetic acid,
1, 2-diaminocyclohexanetetraacetic acid, aminodiacetic acid and hydfoxyethylaminodiacetic acid.
These acids can be used in the form of their water-soluble salts, especially their alkali salts.
Particularly preferred chelating agents are the di- and tetrasodium of ethylenediaminetetraacetic acid and the trisodium salt of nitrilotriacetic acid.
The amount of chelating agent employed will generally constitute more than about 0.02% by weight and usually no more than about 1% by weight of the composition. At the higher levels of chelating agent, it can be found that the effervescent or foaming properties of an aqueous solution of the agent are adversely affected. Therefore, if good foaming properties are desired, it is recommended that the amount of chelating agent not exceed about 0.5% by weight of the composition. The preferred range is 0.1-0.5% by weight of the composition.
It is believed that the chelating agent controls the bleaching time of the dye by chelating copper ions present in the agent solution, although chelation of potassium and magnesium ions appears to also play a role in controlling the bleaching time.
Erythrosine is incorporated into the agent in an amount sufficient to impart an initial color of adequate strength to a solution of the agent.
A preferred amount is 0.01-0.05% by weight of the composition. Minor amounts (e.g. about 0.001% by weight of the agent) of other dyes can also be incorporated into the agent in addition to erythrosine. Orange I (Color Index No. 14,600) was found to be particularly suitable. This dye has been found to be useful because, when used in a minor amount, an initial good pink coloration of the treatment solution is obtained; Increasing the erythrosin content tends to give the coloration an orange note, which may not be as aesthetically acceptable. The color of the treatment solution, which is due to a minor amount of orange I in the agent according to the invention, fades much earlier than the color caused by the erythrosine.
At this point it should be mentioned that tests carried out with Orange I have shown that this dye behaves in the usual way, in that compositions containing a peroxy compound and Orange I give longer fading times in demineralized water than in tap water.
As mentioned above, sodium carbonate and sodium perborate are examples of suitable peroxy compounds. Other examples are urea peroxide and potassium monopersulfate. Typical amounts of peroxy compound on average are from 5-60% by weight. The amount of peroxy compound used controls to a certain extent the rate of bleaching of the erythrosine.
Because solutions of peroxy compounds are generally considered to be more effective denture cleansers when their pH is in the range of about 9.5 to about 11.5, it is desirable to incorporate sufficient alkaline material into the agent to make a 5% solution has a pH between the stated values. Suitable alkaline materials are trisodium orthophosphate and sodium carbonate.
Other ingredients that are desirably incorporated are sodium chloride (e.g., 5-60% by weight) and sodium tripolyphosphate or sodium pyrophosphate (e.g., in amounts of 5-40% by weight). Other ingredients that can be incorporated in minor amounts are surfactants, flavorings and perfumes.
Germicides, e.g. Hexachlorophene can also be added to the agents according to the invention.
The agents can be in the form of a powder or in tablet form. When in tablet form, it is desirable to also incorporate a disintegrating substance into the agent to aid in rapid dissolution of the agent in water.
It has been found that the particles of the other ingredients tend to be colored pink when erythrosine is simply mixed with the other powdered ingredients. Therefore, when it is required to produce an agent according to the invention in powder form, which is generally white in color, it has been found necessary to remove the erythrosine in a special way, e.g. B. in the form of a colored spot to incorporate. This can be done by coloring some of the particles of one of the other components and coating the colored particles with a cold water soluble starch to prevent color transfer to the other particles.
The following example explains the invention in more detail.
example
The denture cleaner of this example was a white powder with a red dot.
The composition was as follows:% by weight
Sodium percarbonate. . . . . 25,000
Trisodium orthophosphate (anhydrous) 25,000
Sodium tripolyphosphate. . . 10,000
Sodium carbonate (anhydrous). . . 12,000
Sodium lauryl sulfate 0.030
Hexachlorophene. 0.095
Flavorings 0.400
Orange i. . . . . 0.00125
Disodium salt of 2ithylenediamine tetraacetic acid. 0.250 red polka dots. . . . 1,500
Sodium chloride. . 100.00000
The red dot had the following composition:% by weight
Sodium chloride. . . . 97.0 Cold water soluble starch. . 0.67
Erythrosine. . 2.00 hexachlorophene.
. 0.33
The speckle-shaped component was made by mixing a portion of the sodium chloride with the starch and, while continuing to mix, adding water followed by the erythrosine and hexachlorophene. The remainder of the sodium chloride was then added and mixed thoroughly. The mixture was then dried and ground.
A 5% solution of the above product had a pH of 10.5-11.5.
The following experiment shows how the bleaching time can be controlled by varying the content of the chelating agent.
Different amounts of the disodium salt of ethylenediaminetetraacetic acid (EDTA) and the trisodium salt of nitrilotriacetic acid (NTA) were added to the agent according to the above example, the chelating agent having been omitted.
5 g of the product obtained were added to 100 ml of water at 500 ° C. and the bleaching times were determined. Two sources of water were used; one came from a hot water supply and contained 0.14 ppm copper, the other from a cold water supply and contained 0.03 ppm copper. The hot water was soft, the cold water hard. The results can be found in the following table I.
Table 1% by weight of chelating agent. Fading time (minutes) in the composition hot water cold water
0 no no
Fading fading
0.025 EDTA 30
NTA 30 -
0.05 EDTA 20 20
NTA 15 20
0.10 EDTA 20 25
NTA 15 20
0.25 EDTA 30 35
NTA 20 30
1.00 NTA 25 25
As an example of the behavior of many of the other dyes which also gave pink solutions that were tested, Ponceau 3 G dye (Color Index No. 15,970 modified) is mentioned. When this dye was used in the same proportion as erythrosine and in its place in the composition described in the above example, but omitting the chelating agent, the result was a fading time of 20-25 minutes in water with 0.14 ppm copper and no fading in the water with 0.03 ppm copper.
When the chelating agent was incorporated (0.25 wt., Bleaching did not occur in either water. These products were tested, as before, at a dosage of 5% w / v in water at 509 ° C).
By using the agent according to the invention at different concentrations in the treatment solution, different bleaching times are obtained. This can be seen from the results in Table II, which sets out the results of tests which were similar to those of Table I, but with 5 g of the composition to be tested being added to 200 ml of water instead of 100 ml.
Table II% by weight of chelating agent. Fading time (minutes) in the composition hot water cold water
0 no no
Fading fading
0.10 EDTA 30 40
NTA 15 30
0.25 EDTA 40 35
NTA 35 35
0.50 EDTA 40 40
NTA 45 45
1.00 EDTA 60 60
NTA 20 30