Verfahren zur Herstellung von Zigarettenmundstückhelägen mit dem Charakter von Echtkork Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Zigarettenmundstückbelägen mit dem Charakter von Echtkork, bei dem auf ein Papier eine Mischung eines Stoffes und eines Bindemittels aufgetragen wird.
Bei dem bekannten Verfahren wird eine Mischung verwendet, die Korkmehl enthält, und es wird die durch das vollflächige Auftragen entstandene Belagschicht, nachdem sie getrocknet ist, wieder erweicht, worauf man mit Hilfe von Quetschwalzen eine Maserung einpresst. Verfahrensmässig handelt es sich hiernach um eine Vielzahl von Verfahrensschritten, deren Verwirklichung aufwendig und kostspielig ist.
Auch das nach diesem Verfahren hergestellte Erzeug nis befriedigt nicht. Von derartigen Zigarettenmund stückbelägen geht häufig ein muffiger bis ranziger Ge ruch aus, der auch bei sehr langer Lagerung nicht zu beseitigen ist.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Verfahren zur Herstellung von Zigarettennundstückbelä- gen mit dem Charakter von Echtkork anzugeben, das bis auf den in jedem Falle notwendigen Trocknungsvorgang einstufig durchführbar ist.
Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, dass auf ein glattes, in der Masse gefärbtes Papier die aus Lack und einem zerkleinerten organischen Stoff bestehende Mischung unter Zusatz von färbenden Eisenoxydpigmen- ten in einer dem Echtkork entsprechenden Maserung aufgetragen und anschliessend der Lack getrocknet wird. Als Papier wird vorzugsweise ein satiniertes Papier verwendet, wobei die dem Echtkork entsprechende Ma serung im Zuge des Auftragens durch Ausbildung ent sprechend erhabener und vertiefter Stellen erreicht wer den kann.
Die im Rahmen des erfindungsgemässen Verfahrens zu verwendende Mischung kann die verschiedensten organischen Stoffe enthalten. Insbesondere kommen hier für holzartige Stoffe in Frage.
Als besonders geeignet hat sich jedoch als Ausgangs rohstoff die Kokosschale herausgestellt. Dabei handelt es sich um ein Nebenprodukt, das bei der Verarbeitung von Kokosnüssen zur Gewinnung des Kokoskernes in Form von Raspelspänen anfällt und das dann entsprechend vermahlen wird.
Da das erfindungsgemässe Verfahren praktisch ein stufig durchgeführt werden kann, lässt es sich mit verhältnismässig geringem maschinellen Aufwand ver wirklichen. Trotz dieser überraschend einfachen Herstel lung wird überraschend ein ausserordentlich hochwerti ges Erzeugnis erhalten. Nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Zigarettenmundstückbeläge ver mitteln dem Raucher in vollkommener Weise den Ein druck der samtartigen Beschaffenheit von Echtkork- mundstückbefägen. Darüber hinaus sind die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Zigaretten mundstückbeläge von vornherein völlig geruchfrei und behalten diese Eigenschaft
auch über praktisch beliebige Lagerungszeiträume.
Die Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit der nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Zigaretten mundstückbelägen entspricht weitgehend der von Echt korkmundstückbelägen. Infolgedessen wird auch das von Rauchern als unangenehm empfundene, gelegentliche Kle ben von auf andere Weise hergestellten Imitationszigaret- tenmundstückbelägen an den Lippen des Rauchers aus geschaltet.
Der Mundstückbelag wird nach der vorzugsweisen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens unter Verwendung eines Nebenproduktes hergestellt und ist daher von vornherein erheblich billiger als solche Imitationen, die unter Verwendung von Korkmehl herge stellt werden müssen. Darüber hinaus aber ergibt sich der weitere Vorteil eines völlig gleichmässigen Aussehens in bezug auf die Färbung des Zigarettenmundstückbelages, die von der Zigarettenindustrie gefordert wird und die bei den unter Verwendung von Korkmehl hergestellten Imitationsbelägen praktisch nicht zu erreichen ist.
Method for producing cigarette mouthpiece coverings with the character of real cork The invention relates to a method for producing cigarette mouthpiece coverings with the character of real cork, in which a mixture of a substance and a binding agent is applied to a paper.
In the known method, a mixture is used which contains cork flour, and the covering layer created by the full-surface application is softened again after it has dried, whereupon a grain is pressed in with the aid of nip rollers. In terms of the process, this involves a large number of process steps, the implementation of which is complex and costly.
The product made by this process is also unsatisfactory. Such cigarette mouth piece coverings often emanate a musty to rancid odor, which cannot be eliminated even after very long storage.
The invention has set itself the task of specifying a method for producing cigarette nodule coverings with the character of real cork, which can be carried out in one stage, apart from the drying process which is necessary in each case.
This object is achieved by the invention in that the mixture consisting of lacquer and a comminuted organic substance with the addition of coloring iron oxide pigments is applied to a smooth, mass-colored paper in a grain corresponding to real cork and the lacquer is then dried. A satined paper is preferably used as the paper, the Ma sage corresponding to the real cork in the course of the application by training accordingly raised and recessed points who can be achieved.
The mixture to be used in the context of the process according to the invention can contain the most varied of organic substances. Wood-like substances are particularly suitable here.
However, the coconut shell has proven to be particularly suitable as a starting raw material. This is a by-product that arises in the processing of coconuts to extract the coconut kernel in the form of shavings and which is then ground accordingly.
Since the method according to the invention can practically be carried out in one stage, it can be implemented ver with relatively little mechanical effort. Despite this surprisingly simple production, an extremely high quality product is surprisingly obtained. Cigarette mouthpiece coverings produced by the method according to the invention give the smoker a perfect impression of the velvety texture of real cork mouthpiece attachments. In addition, the cigarette mouthpiece coverings produced by the method according to the invention are completely odor-free from the start and retain this property
even over practically any storage period.
The moisture absorption capacity of the cigarette mouthpiece coverings produced by the method according to the invention largely corresponds to that of real cork mouthpiece coverings. As a result, the occasional sticking of imitation cigarette mouthpiece coverings produced in other ways on the smoker's lips, which smokers find unpleasant, is also switched off.
According to the preferred embodiment of the method according to the invention, the mouthpiece covering is produced using a by-product and is therefore considerably cheaper from the outset than those imitations which have to be produced using cork flour. In addition, there is the further advantage of a completely uniform appearance with regard to the coloring of the cigarette mouthpiece covering, which is required by the cigarette industry and which is practically impossible to achieve with the imitation coverings made using cork flour.