CH456531A - Rotierende Zahnbürste mit Elektromotor - Google Patents
Rotierende Zahnbürste mit ElektromotorInfo
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Description
Rotierende Zahnbürste mit Elektromotor
Der beginnende chemische Prozess der Zersetzungen und Verdauungen erfolgt in der Mundhöhle, so dass die vorhandenen Mikroorganismen in ihrer pathologischen Wirkung beschränkt bleiben müssen; dies setzt eine Zahnpflege voraus.
Es sind Zahnbürsten bekannt, die grundsätzlich eine Zahnkronenflächenbestreichung sowie Zahnfleischmassage durchführen. Im 19. Jahrhundert konnte man damit den Menschen überzeugen, aber die Erfahrungen zeigten, dass solche Zahnpflege nur an künstlichen Zahnprothesen vorteilhafte Anwendungen fanden, deren Porzellanzähne von einer festen Masse umgeben sind und Zahnerkrankungen ausschliessen.
Obwohl die Empfindlichkeit des Schmelzes unerforscht und die Entstehung der Karies wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen ist, lässt die fortschrittliche Therapie im 20. Jahrhundert erkennen, dass die Zahnkrone, welche frei in die Mundhöhle hineinragt, wobei sich rings um den Zahnhals das Zahnfleisch in zapfenförmigen Papillen anlegt, die mit dem Zahnschmelz nicht verwachsen und den Zahnfleischsaum bilden, deren Pflege und Erhaltung unserer 32 Zähne des Mundes die Entleerung der kohlehydrathaltigen Nahrungsmittelreste unabweisbar macht.
Durch die Erfindung ist eine rotierende Zahnbürste mit Elektromotor geschaffen worden, die direkt auf die Zahnflächen zum Zahnfleischsaum gerichtet wird und deren Borstenspitzen in der subgingivalen Papille eingreifen und die alle bisher aufgetretenen Nachteile in sinnreicher und vollkommener Weise vermeidet.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke besteht darin, dass zur Bildung des Zahnbürstenkelchkopfes, der von dem angetriebenen Träger rotiert wird, ein Besatzmaterial bestehend aus mehreren Lagen aus Borsten, Fasern, Haaren oder synthetischem Material verwendet ist, dass, um diesen eine senkrecht verlaufende Gestaltung zu geben, der innere Besatz um einen sich zylindrisch erstreckenden, das Antiseptikum aufnehmenden Hohlraum angeordnet ist, während der äussere Besatz sich von diesem dachförmig nach unten abschrägt und der gesamte Besatz durch einen aus einem Stück bestehenden, kelchartig geformten Untersatz derartig gehalten wird, dass dessen oberer Rand zylindrisch den gesamten Besatz umschliesst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, dass durch den rotierenden Zahnbürstenkelchkopf die Verhütung der Zahnfäule vorbeugend entgegenzutreten ist, deren Anwendung direkt auf die Zahnkronenfläche aufgesetzt wird und deren besondere Gestaltung der Borstenspitzen unter gleichzeitiger Desinfizierung den Eingriff in der subgingivale Papille ausführt, wobei dem Gewebe eine gute Stimulationswirkung erteilt wird.
Weitere Einzelheiten sind in dem Ausführungsbeispiel beschrieben.
Auf der Zeichnung sind die Einzelteile und deren funktionsmässiges Zusammenarbeiten dargestellt und es veranschaulicht:
Fig. 1 den Längsschnitt durch die Gesamtanordnung des für die rotierende Zahnbürste dienenden Gerätes.
Fig. la den Längsschnitt durch den Kopf der Zahnbürste.
Fig. 1b den Trägerteil mit Befestigungsschraube.
Fig. 2 die Ansicht des Gummikelches.
Fig. 3 den Hilfsdorn.
Fig. 4 den Schnitt nach C-D der Fig. 1.
Fig. 5 den Schnitt in Richtung gegen A-B der Fig. 1.
Fig. 6 den Schnitt nach E-F der Fig. 1.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich dient der in Achsenrichtung verlaufende Hohlraum 1 des rotierenden Zahnbürstenkopfes zur Aufnahme der Zahnpasta oder des Antiseptikums. Der Hohlraum 1 wird umschlossen von den in mehreren Lagen angeordneten Borsten 2, die je nach dem Bearbeitungszweck aus Haaren, Fasern, Dachshaaren, weissen Borsten oder aus synthetischem Material bestehen können.
Innen werden sie, wie dies aus Fig. la hervorgeht, von der Besatz-Innenlänge 3 und aussen von der Besatz Aussenlänge 5 durch Dachschnitt 4 zusammen auslaufen.
Beispielsweise kann eine günstige Bemessung des Besatzmaterials so getroffen sein, dass dieses von innen nach aussen ringförmig in einem Metall- oder Kunststoffkelch 8 eingelassen ist. Zur Befestigung der kelchartig gestalteten rotierenden Zahnbürste mit dem Träger 12 dient die Einlass-Schraube 6 (siehe Fig. Ib) und zur näheren Erläuterung ist der Kelchrand oben mit 7 bezeichnet, der Besatz-Einlass innen mit 7a, der Kelchdurchmesser 7b, der Besatzeinlass 7c, Borstenkelch 8, Besatzeinlassende 8a, Befestigungsbohrung 9, während die Kelchabrundung 10, die Kelchwandung 10a darstellt.
Der Kopf der rotierenden Zahnbürste wird nun mittels der Schraube 6 mit dem Träger 12 verbunden, dessen verbreiteter Rand 10b dabei als Auflage für den Kopf dient.
Zum Eindrehen der Schraube 6 ist der Träger 12 mit dem Sackgewinde 11 versehen und der Träger 12 kann durch die Querbohrung 13 durch den Hilfsdorn 13a verstellt werden. Dieser Zahnbürstenkelchkopf 8 kann durch einen Gummikelch 8b (Fig. 2) im Bedarfsfall ausgewechselt werden, dessen Innenseite vom Rand 8c eine Lamellenwand 8d aufweist, deren Aussenwand 8e konisch glatt ist. Dabei ist deren Träger 12 mit einer Durchbohrung 13 genau so gestaltet wie ihn Fig. lb darstellt.
Der Träger 12 wird nun in die Bohrung 14 des Hülsenlagers 15, das einseitige Durchbohrungen 16 bzw.
1 6a aufweist, oder bei 1 6b eingesetzt.
Der Ansatz 17 des Hülsenlagers 15 dient zur Dachbegrenzung und ist wie aus Fig. 4 ersichtlich mit Einfräsungen 17a versehen. Ausserdem sind im Hülsenlager 15 Einschnitt 19 zur Verankerung vorgesehen.
Das Dachgehäuse 18 ist bis 23a auf dem Getriebe Motorblockgehäuse 24a aufgesetzt, und weist den Hohlraum 1 9a auf, durch den das Gewinde-Ende 20 des Trägers 12 in die Buchse 21 eingeschraubt wird, die mit der Abtriebswelle 22 fest verbunden ist.
Zur Blockiemng der Abtriebswelle 22 sind in der Buchse 21 Bohrungen 21a angeordnet, die den Hilfsdorn 1 3a Fig. 3 entsprechen. Zur Abdichtung ist eine Schraube 21b im Dachgehäuse erstellt. Die Abtriebswelle 22 ist von den Zwischenwellen 24 innerhalb des Antriebsaggregates 23 umschlossen. Das Ritzel 25 ist auf der vorderen Motorachse 25b fest montiert und kann je nach Einstellung des Untersetzungsverhältnisses die gewünschte Drehzahl und erforderlichen Druckkraft für die Abtriebswelle 22 hervorrufen. Dafür ist um die Abtriebswelle 22, wie aus Fig. 6 ersichtlich, der Deckel 22b vorgesehen, zu dessen Befestigung Schrauben 22a dienen und exzentrische Bohrungen 22c und das axiale Sackgewinde 22d für die Buchse 21.
Das Antriebsaggregat 23 ist durch die Wandung 25c zusammenhängend mit dem Elektromotor 28 verbunden und in dem Getriebe-Motorblockgehäuse 24a eingesetzt. Der Getriebe-Motorblock 24a ruht auf der oberen Begrenzung der Batterie-Gehäusewandung 30, von 25a bis 28a, wobei in diesem der Tastknopf 26 eingesetzt ist, bei dessen Betätigung durch den Taster 27 der Elektromotor 28 durch Druck eine und ausgeschaltet wird.
Das untere Ende der axialen Motorachse 28b ist durch eine Druckkrone 29 (Fig. 5, A-B) geschützt, welche auf dem Motorgehäuse-Vorsprung 29b aufgesetzt und mittels einer Metallverstärkung 29a den vorderen Berührungspunkt der Batterien 31 bildet, die in der Achsrichtung in der Batteriegehäuse-Kammer 32a ruhen.
Die Druckkrone 29 stellt mit der angelöteten Metall Lötfahne 28c die Verbindung zur Pluspol-Motorlötfahne 28d her. Ein Gewindebolzen 28f ist im Block 24a (Fig. 5, A-B) versenkt, der zur Befestigung der Teile durch die Gewindemutter 28e dient. Ein Metallring 33 liegt an der mit Ansatz 32f versehenen Innenwand des Gehäuses 30 an und bildet mit seinem überstehenden Teil 34 den Berührungspunkt mit dem Metallstreifen 32. Der Metallstreifen 32 ist in der Batteriegehäuse-Wandung 30, siehe 32c, eingelassen und ist bei 32d mit einer zirka 45 - Biegung am Block 24a (Fig. 5, A-B) wie bei 28f und 28e befestigt und der Metallstreifen 32 ist unterhalb des Metallringes 33 bei 33a verbunden.
Durch eine U-förmige Aushebung des Blockes 24a (Fig. 5, A-B, 32g) ist der Metallstreifen 32 gelagert und durch Vernietung bei 32d oder 28f und 28e gehaltert und ist zu dem Tastunterbrecher 27 zur Minus-Motorlötfahne 32e geleitet.
Die Gewindekappe 37 nimmt einen Metallteller 36 auf, in dem eine Druckfeder 35 lagert, die die Wandung 30 nach Aufschraubung 33b verschliesst. Die Druckfeder 35 setzt die Batterien 31 so unter Druck, dass der Metallteller-Rand 36a den vorstehenden Metallring 33 bzw. den Metallstreifen 32 bei 34 berührt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rotierende Zahnbürste mit einem im Handgriff angeordneten, durch Batterie angetriebenen Elektromotor, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung eines Zahnbürstenkelchkopfes (8), der von dem angetriebenen Träger (12) rotiert wird, ein Besatzmaterial bestehend aus mehreren Lagen aus Borsten, Fasern, Haaren oder synthetischem Material verwendet ist, dass, um diesen eine senkrecht verlaufende Gestaltung zu geben, der innere Besatz (3) um einen sich zylindrisch erstreckenden, das Antiseptikum aufnehmenden Hohlraum (1) angeordnet ist, während der äussere Besatz (5) sich von diesem dachförmig (4) nach unten abschrägt und der gesamte Besatz (2) durch einen aus einem Stück bestehenden, kelchartig geformten Untersatz derart gehalten wird, dass dessen oberer Rand zylindrisch (7-7b) den gesamten Besatz umschliesst.UNTERANSPRÜCHE 1. Zahnbürste nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als synthetisches Material ein Gummikelch (8b) derart verwendet wird, dass der innere Hohlraum (1) lamellenartig (8d) gestaltet ist und zur Aufnahme des Antiseptikums dient.2. Zahnbürste nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im zur Aufnahme des Zahnbürstenkelchkopfes (8) dienender Träger (12) gegen einen mit dem Träger (12) montierten Gummikelch (8b) dadurch ausgewechselt werden kann, dass beide Träger je durch Drehung eines an ihnen befindlichen Loches (13) mittels eines Dornes (13a) verschraubbar sind.3. Zahnbürste nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Behandlung der Zahnkronenflächen u. des Eingriffs in die Pappilaren des Zahnfleisches der erforderliche Druck durch ein die Umdrehungszahl des Elektromotors untersetzbares Stufengetriebe geregelt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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