CH404416A - Flugzeug - Google Patents

Flugzeug

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CH404416A
CH404416A CH448962A CH448962A CH404416A CH 404416 A CH404416 A CH 404416A CH 448962 A CH448962 A CH 448962A CH 448962 A CH448962 A CH 448962A CH 404416 A CH404416 A CH 404416A
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CH
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fan
thrust
gas generator
aircraft
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CH448962A
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Edmonds Gerlaugh Howard
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Gen Electric
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Description


  Flugzeug    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Flugzeug  mit Rumpf und Tragflächen und mindestens einem  von einer     Ringturbine    angetriebenen Schubgebläse.  



  Für die heute üblichen     Hochgeschwindigkeits-          flugzeuge    ist es     erwünscht,    eine     Triebwerkkombina-          tion    zu     schaffen,    die so leicht wie     möglich,    bei hohen  Geschwindigkeiten ökonomisch in Bezug auf den  Brennstoffverbrauch ist und einen erhöhten Schub  für den Start entwickelt. Eines der Triebwerke, das  in letzter Zeit entwickelt wurde und bezüglich des  spezifischen Brennstoffverbrauches eine Verbesse  rung gegenüber bestehenden Bauarten darstellt, wird  als     Gebläsetriebwerk    bezeichnet.

   Dieses Triebwerk  wird in verschiedenen Formen für     unterschiedliche     Aufgaben     verwendet.    Der Hauptzweck des Gebläses  liegt in der Bewegung von relativ grossen Luft  mengen bei relativ kleinen Druckverhältnissen, um  hohen Schub und einen guten     Vortriebswirkungsgrad     zu erreichen. In den unteren Geschwindigkeits  bereichen bis zu 550-700 km/h lassen sich kleine  Druckverhältnisse durch die konventionelle Luft  schraube oder durch von einem Ring umgebene  Propeller erreichen.

   Jedoch wird eine solche Kombi  nation bei     Geschwindigkeiten    über 700 km/h     unwirt-          schaftlich    oder ungeeignet, da der Schub eines sol  chen Triebwerkes relativ rasch     abnimmt.    Bei hö  heren Druckverhältnissen für höhere Geschwindig  keiten ist das     Gasturbinen-Strahltriebwerk    am ge  eignetsten, da der Schub relativ hoch bleibt und  selbstverständlich bedeutend grösser ist als der von  einem Propeller erreichte. Jedoch ist bei kleinen Ge  schwindigkeiten, wie z. B. während des Startes, der  Schub erheblich kleiner als derjenige eines Propel  lers, wodurch sich ein extrem langer     Startweg    ergibt.

    Das     mit    einem Gebläse ausgestattete Flugzeug bringt    in beiden Extremen des Geschwindigkeitsbereiches  Vorteile, indem es bei niedrigen Geschwindigkei  ten bedeutend höheren Schub als das Strahltrieb  werk liefert und bis zu Geschwindigkeiten von  900     km/h    eine     Verbesserung    gegenüber diesem  bringt. Über diesem Wert ist das Strahltriebwerk  überlegen.

   Von den     Gebläsetriebwerken    erscheint  das     Ringturbinen-Gebläsetriebwerk    im Bereich von  0 bis etwa 800     km/h    geeignet und dem Propeller im  Bereich dir     *    hohen Geschwindigkeiten bzw. dem  Strahltriebwerk im Bereich der niedrigen     Geschwin-          digkeiten    überlegen. Bis heute wurde ein solches  Triebwerk nur für     VTOL-Flugzeuge    oder für eine  Kombination aus     VTOL    und horizontalem Vortrieb  unter Verwendung von     Umlenkklappen    zur Ablen  kung des Schubes in beiden Richtungen verwendet.

    Der Begriff     Ringturbinengebläse    bedeutet dabei,  dass an den     Spitzen.    der     Gebläseschaufeln    Turbinen  schaufeln angeordnet sind, wobei diese von den Ver  brennungsgasen einer Gasturbine oder eines Gas  erzeugers angetrieben werden, um die Gebläse anzu  treiben und grosse Luftmengen zu bewegen.  



  Es ist bekannt, dass     Ringturbinengebläse    einen  niedrigen spezifischen Treibstoffverbrauch infolge       ihres    hohen Schubes im Betriebsbereich haben. Bei  spielsweise -ist beim Start der Schub eines Gebläses  etwa 2-4 mal     grösser    als derjenige eines Strahl  triebwerkes, sodass der spezifische Treibstoffver  brauch etwa     1/z    bis 1/4 desjenigen des     Strahltrieb-          werkes    ausmacht, da der Treibstoffverbrauch der  Schubleistung     proportional    ist.

   Bei einem Reiseflug       mit        800        km/h        erzeugt        das        Gebläse        25,%        mehr     Schub als das Strahltriebwerk, so- dass dessen     spezi-          fischer        Treibstoffverbrauch        um        etwa        25        %        günstiger     ist.

   Zudem ist die Schubumkehrung bei mit Gebläsen      ausgestatteten Flugzeugen, wie nachfolgend beschrie  ben, sehr schwierig, da die     üblichen    Schubumkehr  mittel, welche am hinteren Ende des Triebwerkes  angeordnet werden, so gross sind, dass sie bis zu       50-70        %        des        Gewichtes        des        Gebläses        ausmachen.     Demzufolge bezweckt die vorliegende Erfindung  überdies die     Schaffung    einer     Schubumkehrung,    die  einen Teil der     Triebwerkskombination    bildet,

       um     eine starke Erhöhung des Gewichtes durch am  Triebwerk angeordnete     Schubumkehrmittel    zu ver  meiden. Alle als     Reiseflugtriebwerke    ausgelegten  Triebwerke enthalten bis heute die     Gaserzeugungs-          mittel    im wesentlichen konzentrisch innerhalb des  Triebwerkes, wie z. B. im Falle von Strahltrieb  werken, mit einem vorderen oder hinteren Gebläse.  Beim     Flugzeug    nach der     vorliegenden    Erfindung  sind die Gasgeneratoren vom Gebläse entfernt an  geordnet, um so das Gewicht des Triebwerkes zu  reduzieren und ein besser ausbalanciertes Flugzeug  zu schaffen.

   Durch Leitungsmittel werden die Ver  brennungsgase der Gasgeneratoren der Ringturbine       am        Umfang    des Gebläses zugeführt. Die zentrale  Lage des Gaserzeugers bei konventionellen Trieb  werken ergibt äusserst ungünstige Verhältnisse und       komplizierte    Leitungsverbindungen für den Antrieb  des Gebläses in einem Flugzeug.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezweckt demgemäss  die     Schaffung    eines Flugzeuges, das für den Reise  flug mit mindestens einem     Ringturbinengebläse    aus  gerüstet ist, um hohen Schub und niedrigen spezi  fischen     Brennstoffverbrauch    zu erreichen, wobei die  Anordnung in einfacher Weise eine Schubumkehr  gestattet.  



  Das erfindungsgemässe Flugzeug mit Rumpf und  Tragflächen besitzt mindestens ein von einer Ring  turbine angetriebenes Schubgebläse, wobei die Ring  turbine von den Treibgasen eines Gasgenerators an  getrieben ist, die ihr über einen Verbindungskanal  zwischen dem Gasgenerator und den Leitschaufeln  der Ringturbine zugeführt werden, und ist dadurch  gekennzeichnet, dass das Schubgebläse derart am  Flugzeug angebracht ist,     dass    seine Drehachse zur  Flugzeuglängsachse parallel ist,     die    Längsachse des  Gasgenerators parallel zur     Gebläsedrehachse    ange  ordnet und gegen diese versetzt ist, das Schubgebläse  und der Gasgenerator getrennte,

       unabhängige    Einlässe  aufweisen und im Verbindungskanal zwischen Gas  generator und Schubgebläse eine     zurückziehbare,     nach vorn gerichtete     Schubumkehrdüse    sowie eine  Ventileinrichtung zum selektiven Zuführen der  Treibgase an die Turbinenschaufeln der Ringturbine  oder an die     Schubumkehrdüse    vorgesehen sind.  



  In der Aufzeichnung sind mehrere beispielsweise  Ausführungsformen des     erfindungsgemässen    Flug  zeuges dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine erste Ausführungsform im Grundriss,       Fig.    2 eine Seitenansicht des Flugzeuges, welches  die Lage des.     Reiseflugtriebwerkes    zeigt,       Fig.    3-5 weitere Ausführungsformen von Flug  zeugen, und         Fig.    6 ein     Vergleichsdiagramm.     



  In     Fig.    1 ist ein Flugzeug dargestellt, das ein  einziges     Ringturbinengebläse    im Rumpf angeordnet  aufweist. Von dem mit 10 bezeichneten Rumpf er  strecken sich in bekannter Weise     seitlich    angeordnete  Flügel 11. Sofern das Flugzeug     Senkrechtstarteigen-          schaften    aufweisen soll, sind in den     Flügeln    Hub  strahlgebläse 12 angeordnet, die von Triebwerken  über Leitungen in bekannter Weise angetrieben wer  den. Im vorliegenden Zusammenhang sollen aller  dings nur diejenigen Mittel beschrieben werden,  welche hauptsächlich dem Reiseflug von Flug  zeugen dienen.

   Der     Schwerpunkt    des     Flugzeuges    liegt  normalerweise in der Längsachse des Flugzeuges im  Bereiche der Flügel. Um bei niedrigem spezifischem  Brennstoffverbrauch hohe Reisegeschwindigkeiten zu  erreichen, ist im Rumpf ein     Ringturbinengebläse    an  geordnet, dessen Achse mit der Längsachse 13 des  Flugzeuges zusammenfällt. Das Gebläse besitzt Tur  binenschaufeln, die am Umfang des     Gebläserades    in  radialer Verlängerung der     Gebläseschaufeln    an  geordnet sind, um grosse Luftmengen mit niedriger  Geschwindigkeit zu bewegen. Durch die     Vergrösse-          rung    der Menge wird eine starke Erhöhung des  Schubes erreicht.

   Die     Zuführung    der Verbrennungs  gase an die Turbine geschieht durch einen spiral  förmigen Einlauf 15, welcher eine partielle oder eine  vollständige     Beaufschlagung    gestattet.  



  Um das Turbinengebläse anzutreiben, sind     Gas-          generatormittel    16 vom Gebläse entfernt im Rumpf  angeordnet. Die     Gasgeneratormittel    können aus Si  cherheitsgründen von mehreren Gasgeneratoren oder  von einem einzigen Gasgenerator gebildet sein. Die  Verbrennungsgase der Gasgeneratoren werden dem  Einlauf 15 über eine Leitung 17 zugeführt. Die Lei  tung 17 kann die Gase beider Gasgeneratoren ge  meinsam zuführen oder es können die Gase ge  trennt geführt werden. Es ist zu beachten, dass es  sich hier um eine direkte Antriebsverbindung han  delt, wobei die üblichen mechanischen Verbindungs  mittel sowie     Getriebe    wegfallen, wodurch sich das  Gewicht reduzieren lässt, was für Flugzeuge von  grosser Bedeutung ist.  



  Der zum Vortrieb des Flugzeuges hauptsächlich  verwendete Schub wird durch die Bewegung von  grossen Mengen Luft     mit    niedrigem Druck vermittels  des Gebläses durch die Düse 18 hinaus erzeugt, wo  bei die     Verbrennunsprodukte    diesen Schub noch ver  grössern. In der Düse 18 können geeignete     Klappen     19 angeordnet sein, um die Steuerung des Flugzeuges  zu unterstützen und eine Auftriebskomponente zu  erzeugen, falls dies erwünscht ist. Für den Reiseflug  werden die Klappen 19 jedoch nicht verwendet.

   Um  die vom Gebläse benötigten grossen Luftmengen zu  zuführen, sind nach aussen gerichtete     Lufteinlass-          mittel    20 am Rumpf angeordnet, die sich teilweise  um denselben herum erstrecken, jedoch normaler  weise nicht an der Unterseite, um zu verhindern,  dass Fremdkörper eingesaugt werden, wenn sich das  Flugzeug am Boden befindet. Die Erstreckung der           Lufteinlassmittel    ist aus     Fig.    2 ebenfalls ersichtlich.  Verbindungsmittel 21 leiten die Luft aus den     Ein-          lassmitteln    an das Gebläse 14.  



  Die Anordnung der     Gasgeneratormittel    16 inner  halb des Rumpfes ist für die Schubumkehr vorteil  haft, wie noch zu beschreiben sein wird. Zudem  wird durch diese Anordnung der Gewichtsausgleich  wie auch der Unterhalt erleichtert. Überdies können  durch die entfernte Anordnung der Gasgenerator  mittel die Verbindung zum     Ringturbinengebläse    ver  einfacht werden. Wie aus     Fig.    2 zu ersehen ist, kön  nen die     Gasgeneratormittel    innerhalb des Rumpfes  relativ hoch oben angeordnet werden, um darunter  Räumlichkeiten für Gepäck oder Passagiere zuzu  lassen.  



  In     Fig.    6 ist der Schub S als Funktion der Ge  schwindigkeit für einen Propeller, ein Ringturbinen  gebläse und ein Strahltriebwerk, die jeweils mit  dem gleichen Gasgenerator zusammenarbeiten, dar  gestellt. Wie     ersichtlich    ist, hat der Propeller (Kur  ve A) einen sehr hohen Schub, welcher sogar höher  ist als der eines     Ringturbinengebläses    (B), und zwar  bei niedriger Geschwindigkeit, was für eine kurze  Startstrecke des Flugzeuges Voraussetzung ist. Der  Schub nimmt jedoch bei höher werdender Ge  schwindigkeit rasch ab und wird bei hohen Ge  schwindigkeiten praktisch unwirksam.

   Im Gegensatz  dazu hat das Strahltriebwerk (C) bei     niedrigen    Ge  schwindigkeiten einen geringen Schub, so dass für  den Start eine sehr lange Bahn benötigt wird, jedoch  nimmt der Schub mit steigender Geschwindigkeit zu  und ergibt bei hohen Geschwindigkeiten sehr günstige  Verhältnisse. Das     Ringturbinengebläse    hat gegenüber  beiden vorgenannten Antriebsarten gewisse Vorteile.  Bei niedriger Geschwindigkeit ist der Schub beträcht  lich grösser als derjenige eines Strahltriebwerkes  und kann das     2-4-fache    desselben ausmachen. Dies  ergibt sich daraus, dass das Gebläse grosse Mengen  von Luft bei niedrigen Geschwindigkeiten bewegt  und dass der Schub der Masse der Luft mal deren  Geschwindigkeit gleich ist.

   Somit ergibt bei nied  rigen Fluggeschwindigkeiten der     Gebläsebetrieb    eine  grosse Verstärkung, wobei dieses Verhältnis bis zu  Geschwindigkeiten in der Grössenordnung von 900  km/h oder darüber anhält, wonach die Kurve für das  Strahltriebwerk diejenige des Gebläses schneidet,  d. h. das erstere dem letzten überlegen     wird.    Da.

   das  Gebläse in der Grössenordnung von 800 km/h um       etwa        25,%        mehr        Schub        als        das        Strahltriebwerk        ab-          gibt,        resultiert        auch        ein        um        25,%        verbesserter        spezi-          fischer    Brennstoffverbrauch.

   Dieser variiert selbst  verständlich mit der Reisegeschwindigkeit, jedoch  lassen sich aus dem Diagramm die Vorteile des Ge  bläses für den Reiseflug erkennen. Das Gebläse ist  in der Lage, relativ hohe Fluggeschwindigkeiten zu  erzeugen und dabei mit dem Strahltriebwerk zu kon  kurrieren, während es bei niedrigen Geschwindig  keiten dem Strahltriebwerk stark überlegen ist und  bedeutend kürzere Startbahnen in der Grössen  ordnung derjenigen für die Luftschraube benötigt,    jedoch gegenüber der Luftschraube höheren Schub  bei höheren Geschwindigkeiten erzeugt.  



  Bei durch Strahltriebwerke angetriebenen Flug  zeugen ist für das Anhalten des Flugzeuges meist  eine Schubumkehr notwendig. Konventionelle Schub  umkehrmittel können zusammen mit einem Ring  turbinengebläse nicht verwendet werden, da sie ein  allzu grosses Gewicht bedingen. Dies     rührt    daher,  dass das Gebläse einen relativ grossen Durchmesser  aufweist, sodass konventionelle     Schubumkehrmittel     etwa 50-70     'o/o    des     Gebläsegewichtes    ausmachen  würden.  



  Beim beschriebenen     Flugzeug    wird die Schub  umkehr durch ein     Ventil    bzw. eine Klappe in der  den Gasgenerator mit dem Gebläse verbindenden  Leitung erreicht, wobei die Klappe mit 22 bezeichnet  ist. Mit 23 ist eine nach vorwärts gerichtete Düse be  zeichnet, welche vorzugsweise einziehbar ist und in  der Zeichnung in offener Lage ausgezogen und in       geschlossener    Lage strichpunktiert gezeigt ist. Diese  Düse ist der Klappe benachbart angeordnet, wobei  wenn die letztere     geschlossen    ist, die Verbrennungs  gase durch die Düse 23 nach vorwärts ausgestossen  werden, während im offenen Zustand der Klappe die  Gase an das Gebläse geführt werden.

   Im einen Fall  ergibt sich dabei eine Schubumkehr und damit eine  Bremsung des Flugzeuges, während im andern Fall  ein Vortrieb erzeugt wird. Diese     Schubumkehrmittel     sind im Verhältnis zur übrigen Installation relativ  leicht und einfach in der Ausbildung.     Ihre    Verwen  dung wird durch die Distanzierung     des    Gasgenerators  von der     Turbine    sowie deren Verbindung durch Lei  tungen möglich. Da die     Düse-einziehbar    ist, entsteht  im Reiseflug kein zusätzlicher Luftwiderstand und  deshalb keine Geschwindigkeitseinbusse.  



  Der     Lufteinlass    20 kann so angeordnet sein, dass  die Grenzschicht der Luft entlang dem Rumpf auf  genommen wird, um den Luftwiderstand zu redu  zieren und den spezifischen     Brennstoffverbrauch    des  Triebwerkes zu verbessern.  



  In     Fig.    3 ist ein Flugzeug dargestellt, das  ausserhalb des     Rumpfes    angeordnete Ringturbinen  gebläse aufweist. Innerhalb des Rumpfes sind Gas  generatoren angeordnet, die über Leitungen mit den  Turbinen der Gebläse verbunden sind. In den     Fig.     3-5 sind dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 und  2 entsprechende Teile     mit    gleichen Bezugsziffern be  zeichnet.  



  In     Fig.    4 ist ein Flugzeug dargestellt, bei wel  chem in den Flügelspitzen Gebläse vorgesehen sind,  welche vermittels ebenfalls in den Flügeln angeord  neten und mit diesen durch Leitungen verbundene  Gasgeneratoren angetrieben werden. Zum Flügel  gehören dabei selbstverständlich auch Träger oder  Streben. Zwischen den Gasgeneratoren und den  Gebläsen sind wiederum     Schubumkehrmittel    vor  gesehen.  



       Fig.    5 ist dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.4          ähnlich,    jedoch mit dem Unterschied, dass die Ge  bläse über Träger am Flügel befestigt sind, wobei      die     Gaserzeugungsmittel    im Flügel oder in den Trä  gern angeordnet sein können.  



  Die Ausführungsbeispiele nach den     Fig.    3-5  besitzen die gleichen     Vorteile    wie das Beispiel nach       Fig.    1 und 2, wobei     zwecks    Gewichtsausgleich und  Stabilisierung symmetrisch angeordnete Gebläse ver  wendet werden. Auch hier gestattet die Distanzie  rung der     Gaserzeugungsmittel    von der Turbine die  Verwendung einfacher     Schubumkehrmittel    sowie  auch eine vereinfachte Führung der Verbindungs  leitungen durch Verwendung eines Ringturbinen  gebläses mit einem     spiralförmigen    Einlauf für die  Turbine.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flugzeug mit Rumpf und Tragflächen sowie mit mindestens einem von einer Ringturbine angetrie benen Schubgebläse, wobei die Ringturbine von den Treibgasen eines Gasgenerators angetrie ben ist, die ihr über einen Verbindungskanal zwischen dem Gasgenerator und den Leitschau- feln der Ringturbine zugezogen werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubgebläse (14) der art am Flugzeug angebracht ist, dass seine Dreh achse zur Flugzeuglängsachse (13) parallel ist, die Längsachse des Gasgenerators (16) parallel zur Ge- bläsedrehachse angeordnet und gegen diese versetzt ist,
    das Schubgebläse (14) und der Gasgenerator (16) getrennte, unabhängige Einlässe aufweisen und im Verbindungskanal (17) zwischen Gasgenerator (16) und Schubgebläse (14) eine zurückziehbare, nach vorn gerichtete Schubumkehrdüse (23) sowie eine Ventileinrichtung (22) zum selektiven Zuführen der Treibgase an die Turbinenschaufeln der Ring turbine oder an die Schubumkehrdüse vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Flugzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass beidseitig des Rumpfes hinter dem Schwerpunkt mindestens je ein Schubgebläse angeordnet ist und die Gasgeneratormittel innerhalb des Rumpfes vorgesehen sind. 2.
    Flugzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schubgebläse (14) an den Flügeln und die Gasgeneratormittel innerhalb der Tragflächen angeordnet sind. 3. Flugzeug nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass nach vorn gerichtete Lufteinlass mittel (20) vorgesehen sind, die mit einem Gebläse (14) in Verbindung stehen und diesem Luft zu führen. 4. Flugzeug nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Einlass der Gasgenerator mittel so angeordnet ist, dass er im freien, ungestör ten Luftstrom liegt und die Lufteinlassmittel (20) so angeordnet sind, dass das Gebläse (14) die auf sei ner_ Seite anfallende Grenzschichtluft am Rumpf ab saugen kann.
CH448962A 1961-04-20 1962-04-12 Flugzeug CH404416A (de)

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