CH394346A - Einrichtung zur Steuerung oder Regelung von Längs- oder Drehbewegungen - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung oder Regelung von Längs- oder Drehbewegungen

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CH394346A
CH394346A CH552062A CH552062A CH394346A CH 394346 A CH394346 A CH 394346A CH 552062 A CH552062 A CH 552062A CH 552062 A CH552062 A CH 552062A CH 394346 A CH394346 A CH 394346A
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CH
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sensing
gaps
scale
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sensing gaps
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Application number
CH552062A
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English (en)
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Walter Dipl Phys Heissmeier
Wolf Christian-Friedrich
Dorsch Gerhard
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Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Program-control systems
    • G05B19/02Program-control systems electric
    • G05B19/04Program control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/12Program control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using record carriers
    • G05B19/16Program control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using record carriers using magnetic record carriers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description


      Einrichtung    zur Steuerung oder Regelung von Längs- oder     Drehbewegungen       Für die     Programmierung    von Längs- und Dreh  bewegungen, beispielsweise den Vorschub bei Werk  zeugmaschinen, ist bereits eine     Vielzahl    verschiedener  Programmiersysteme bekanntgeworden.

   Sie arbeiten  beispielsweise mit     Messeinrichtungen    nach dem  Durchleuchtungsverfahren mit optischen     Mitteln,     oder mit aktiven magnetischen     Messeinrichtungen     unter Verwendung einer eingeprägten     Magnetisie-          rung.    Während beim optischen Verfahren der Mass  stab von beiden Seiten zugänglich sein muss, ergibt  sich bei aktiven magnetischen     Messeinrichtungen    eine  erhöhte     Störanfälligkeit    gegenüber     Fremdfeldern.     Ferner sind Verfahren bekannt, die nach dem Dreh  melderprinzip - für Längsbewegungen mit in die  Ebene aufgerolltem Drehmelder - arbeiten.

   In diesem  Falle sind     Anschlussleitungen    sowohl am ortsfesten  als auch am beweglichen Teil erforderlich. Darüber  hinaus wirken sich der geringe Signalpegel und Stör  abstand dieser Messgeräte ungünstig aus.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe     zu    Grunde, die  den bekannten Programmiersystemen anhaftenden  Nachteile zu vermeiden und mit geringem Aufwand  die Steuerung oder Regelung von beliebigen     Längs-          oder    Drehbewegungen mit ausreichender Genauig  keit zu ermöglichen.  



  Es ist an anderer Stelle vorgeschlagen worden,  zur Messung von Wegen einen Massstab als weich  magnetisches Strichraster auszubilden und diesen  Massstab mit einem Lesekopf abzutasten, der aus  einem im wesentlichen geschlossenen magnetisch er  regten Kreis mit     Fühlspalt    besteht. Die Ausgangs  spannung des Lesekopfes ist vom Grad der über  brückung des     Fühlspaltes    durch das Strichraster und  damit von der Stellung des Lesekopfes abhängig.  



  Zur reinen Wegmessung kommt man grundsätz  lich mit einem einzigen     Fühlspalt    aus, da es hierbei    nur darum geht, die     während    der Relativbewegung  zwischen Massstab und Lesekopf auftretenden     Ma-          xi@ma    der Ausgangsspannung festzustellen. Zu     Pro-          grammierzwecken    sind jedoch mindestens zwei     Fühl-          spalte,    die in bestimmter Beziehung zueinander ste  hen bzw. zwei Leseköpfe mit entsprechender Zuord  nung     erforderlich.     



  Die Einrichtung nach der Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet, dass wenigstens zwei     Fühlspalte    mit  voneinander unabhängiger magnetischer Erregung um  ein     ungeradzahliges        Vielfaches    der Strichteilung des  Massstabes gegeneinander versetzt sind.  



  Bei Verwendung zweier Leseköpfe werden die  Ausgangsspannungen, die um 90  in der Phase ver  schoben sind, zweckmässig zu einer Summenspan  nung zusammengesetzt. Verwendet man zwei     Fühl-          spalte    in einem einzigen Lesekopf, so     ist    vorteil  haft jedem     Fühlspalt    eine Erregerwicklung zuzuord  nen, deren Magnetflüsse sich normalerweise gegen  seitig     aufheben.     



  Die Abfrage kann auf induktivem Wege erfol  gen, indem im     Flussweg    des     Fühlspaltes,    beispiels  weise auf einem Mittelschenkel, eine geeignete Wick  lung angeordnet ist. Statt dessen kann man auch in  an sich bekannter Weise einen     Hallgenerator    zur       Abtastung    heranziehen. Dadurch erzielt man den  Vorteil, dass auch     eine    Erregung     mit    Gleichspan  nung möglich wird.  



  Nähere Einzelheiten seien im folgenden an Hand  von Ausführungsbeispielen     näher    erläutert, die in  der Zeichnung schematisch dargestellt sind. Die Aus  führungsbeispiele beziehen sich auf die Verwendung  von     Hallgeneratoren,    sind jedoch ohne weiteres auch  für induktive     Abtastung    verwendbar. Zu diesem      Zweck ist jeweils statt des     Hallgenerators    auf dem  betreffenden Schenkel des Lesekopfes eine Abfrage  wicklung anzuordnen.  



  Die     Fig.l        zeigt    ein Programmiersystem unter  Verwendung zweier     E-förmiger    Leseköpfe, in deren  Mittelschenkel     Hallgeneratoren    angeordnet sind.  Jeder Lesekopf 1, la ist     mit    zwei     Fühlspalten    2, 3  bzw. 2a, 3a versehen. Er weist Polschuhe 4, 5 bzw.  4a, 5a auf. Die beiden     Hallgeneratoren    6, 6a sind  in Luftspalte des Mittelschenkels 7, 7a angeordnet.  Dabei ist beim Lesekopf 1 der     Hallgenerator    in sei  ner     wirklichen    räumlichen Lage dargestellt, während  beim Lesekopf la die elektrischen Anschlüsse deut  licher gezeigt sind.  



  Das Strichraster mit der Teilung a besteht aus  Stegen 8 und Zwischenräumen 9. Die beiden Lese  köpfe 1 und la sind um ein     ungeradzahliges    Viel  faches der Teilung gegeneinander versetzt. Sind also  beispielsweise, wie in     Fig.    1 dargestellt, die     Fühlspalte     des Lesekopfes la überbrückt, so stehen den     Fühl-          spalten    des Lesekopfes 1 Zwischenräume 9 gegen  über.  



  Die Felderregung der Leseköpfe kann mit Wech  selstrom (Spannungen     UEl,        UE2)    und die Steuerstrom  versorgung für die     Hallgeneratoren    mit Gleichspan  nung     (U,)    erfolgen. Statt dessen kann man auch einen  Steuerwechselstrom verwenden und die Erregerwick  lungen mit Gleichstrom speisen. Die beiden     Hallspan-          nungen    sind in Reihe geschaltet, so dass sich an den  Klemmen 10, 11 die Summe der     Hallspannungen          UH    ergibt. Die beiden Spannungen<B>Up,</B> und     UE2    sind  um 90  gegeneinander phasenverschoben.  



  Die     Summenhallspannung    an den Klemmen 10,  11 hat eine Phasenlage, die von den Amplituden der       Einzelhallspannungen    abhängig ist. Hat beispielsweise  die eine     Hallspannung    ihr     Maximum,    die andere ihr  Minimum, so hat die     Summenhallspannung    die Pha  senlage der maximalen Einzelspannung. Haben nach  Verschiebung der beiden Leseköpfe um eine halbe       Strichteilung    die beiden     Hallspannungen    den gleichen  Wert, so ist die     Summenhallspannung    um 45  gegen  die     Teilhallspannungen    phasenverschoben.

   Man kann  daher die Ausgangsspannung an den Klemmen 10,  <B>11</B> in der bei Drehmeldesystemen bekannten Weise  zur     Programmierung    verwenden und einen Weg vor  geben, der einen beliebigen Bruchteil der Strichtei  lung enthält. Die hohe Signalleistung     beim    Gegen  stand der Erfindung führt zu grosser Betriebssicher  heit bei solchen Programmierverfahren.  



  Eine andere Möglichkeit zur Programmierung ist  in     Fig.2    dargestellt. Auch hier ist ein     E-förmiger     Eisenkreis 12 vorgesehen, der grundsätzlich die  gleiche Form wie der bei den Leseköpfen nach     Fig.    1  hat. Die beiden     Fühlspalte    13, 14 sind hier jedoch  um ein     ungeradzahliges    Vielfaches der Strichteilung  a gegeneinander versetzt, so dass bei     Überbrückung     eines der     Fühlspalte    durch einen Strich 8 der andere       Fühlspalt    frei bleibt.

   An die Erregerspannung     UE,     die im Ausführungsbeispiel als Gleichspannung an  genommen ist, sind zwei Erregerwicklungen 15, 16    angeschlossen, die den beiden     Fühlspalten    13, 14  zugeordnet sind. Mit Hilfe von     Stellwiderständen     17, 18 kann man im Normalzustand einen exakten       Abgleich    der Erregerflüsse erzielen, so dass der     Hall-          generator    19 bei vom Strichraster abgehobenem  Lesekopf die     Hallspannung    Null abgibt. Diese sym  metrische     Flussverteilung    wird nun durch die weich  magnetischen Striche des Massstabes je nach der  Stellung des Lesekopfes gestört.

   Von der     überbrük-          kung    des einen oder anderen Luftspaltes hängt die  Richtung des den     Hallgenerator    durchsetzenden Ma  gnetflusses ab. Bei Verwendung eines Steuergleich  stromes für den     Hallgenerator    erhält man also wäh  rend der Verschiebung des Lesekopfes eine peri  odisch ihr Vorzeichen wechselnde Hauspannung.  Zur Programmierung sind zwei     Programmierwick-          lungen    20 und 21 vorgesehen, die an an sich be  kannte     Trafokombinationen    zur Vorwahl der ge  wünschten Stellung angeschlossen werden können.

    In     Fig.2    ist allgemein mit 22 eine derartige     Trafo-          kombination    dargestellt, über die nähere Einzelhei  ten beispielsweise aus der amerikanischen Patent  schrift Nr. 2 849 668 hervorgehen. Durch Umschal  tung der Abgriffe bei der     Trafokombination    22 kann  man Programmierspannungen derart vorgeben, dass  bei jeder beliebigen Stellung des Lesekopfes in  bezug zum Massstab der     Gesamtfluss    Null im Hall  generator entsteht und damit die Hauspannung     Uli     verschwindet.  



  Auch beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.2    be  steht die Möglichkeit, statt eines     Hallgenerators    eine  induktive     Abfragewicklung    auf dem Mittelschenkel  des Lesekopfes anzuordnen.  



  Wie gross die Strichteilung a ausfallen wird, hängt  von der praktisch erreichbaren Auflösung ab. Wird  der Massstab beispielsweise so hergestellt, dass auf  einer     unmagnetischen    Unterlage eine weichmagne  tische Folie, etwa aus     Mu-Metall,    aufgeklebt und  die Strichteilung durch photographische Übertragung  und nachfolgende Ätzung erzeugt wird, so kann man  mit einer Auflösung von 1 mm, gegebenenfalls auch  bis zu 0,1 mm, rechnen. Die Ausführungsbeispiele  nach     Fig.    1 und 2 sind in dieser Hinsicht selbstver  ständlich nicht massstabsgetreu aufzufassen.

   Wird für  a der Wert von 1 mm gewählt, so sind die Breiten  der Mittelschenkel 7 und 7a in     Fig.    1 als ein     un-          geradzahliges    Vielfaches von 1 mm zu wählen, beim  Ausführungsbeispiel nach     Fig.2    als ein     geradzahli-          ges    Vielfaches, während die     Fühlspalte    etwa die  Breite der Strichteilung haben können.  



  Da sich bei der Herstellung von weichmagneti  schen Massstäben kleine Unregelmässigkeiten nicht  ohne weiteres vermeiden lassen, kann man zur Er  höhung der Genauigkeit mehrere parallel geschaltete  Luftspalte anwenden. Dabei tritt zugleich auch eine  Erhöhung der Dynamik auf, da der wirksame     Ge-          samtluftspalt    bei mehreren     Parallelluftspalten    ent  sprechend verringert wird.  



  Eine Möglichkeit zur     praktischen    Ausbildung  eines solchen Lesekopfes ist in den     Fig.3    und 4      schematisch dargestellt. Auf einer     unmagnetischen     Unterlage 23 sind weichmagnetische Streifen 24, 25  und 26 angeordnet, die in der Umgebung der Mit  telachse 27 kammartig mit Zähnen 28 und Zwischen  räumen 29 ausgebildet sind. Die weichmagnetischen  Streifen sind auf der Oberseite der Grundplatte 23  umgebogen. An diesen Stellen wird der magnetische  Anschluss mit dem     E-förmigen    Eisenkern 30 her  gestellt, wobei in einem Luftspalt zwischen dem  Streifen 25 und dem Mittelschenkel 31 des Kanals  30 ein Haugenerator 32 angeordnet sein kann.

   Statt  dessen ist es wieder     möglich,    auf dem Mittelschen  kel 31 eine induktive     Abfragewicklung    anzuordnen.  Die Erreger- und     Programmierwicklungen    des Kerns  30 sind der Einfachheit halber nicht dargestellt.  



       Fig.4    zeigt einen Schnitt durch einen derartigen  Lesekopf längs der Linie     IV-IV    der     Fig.3,    wobei  die Bezugszeichen für gleiche Teile aus     Fig.    3 über  nommen worden sind.  



  Im unteren Teil der     Fig.    3 ist ferner noch eine  Ausbildungsmöglichkeit für den weichmagnetischen  Massstab gezeigt. Auf einer     unmagnetischen    Unter  lage 33 ist eine weichmagnetische Folie 34     aufge-          laebt,    die beispielsweise durch einen     Ätzvorgang    mit       Ausnehmungen    35 versehen wurde. Die dazwischen       stchenbleibenden    Stege 36 bilden ein Strichraster in der  Umgebung der Mittelachse 27.

   Denkt man sich den  Lesekopf über den Massstab geklappt, so dass die  Achsen 27 zusammenfallen, so erkennt man, dass  durch die Stege 36 des Massstabes dann, wenn sie  Zähnen 28 der Kämme gegenüberstehen, die parallel  geschalteten Luftspalte     überbrückt    sind.  



  Weitere     Realisierungsmöglichkeiten    des Erfin  dungsgegenstandes ergeben sich für den Fachmann  auf Grund der     bekannten    Richtlinien für     program-          mierfähige    Systeme der hier in Frage stehenden Art.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Steuerung oder Regelung von Längs- oder Drehbewegungen, insbesondere bei Werk zeugmaschinen, unter Anwendung magnetisch er regter Leseköpfe mit Fühlspalten, die an einem weichmagnetischen Massstab mit Strichraster in Form von Stegen mit dazwischenliegenden Ausnehmungen vorbeibewegt werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass wenigstens zwei Fühlspalte mit voneinander unab hängiger magnetischer Erregung um ein ungerad- zahliges Vielfaches der Strichteilung des Massstabes gegeneinander versetzt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Fühlspalte verschiede nen Leseköpfen angehören, deren Ausgangsspannun gen um 90 phasenverschoben und in Reihe geschal tet sind (Fig. 1). 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Fühlspalte einem Lese kopf mit zwei magnetischen Kreisen angehören, deren Grunderregung entgegengesetzt gleich ist (Fig. 2). 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leseköpfe mit Hallgeneratoren ausgerüstet sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leseköpfe einen annähernd E-förmigen Eisenkern mit zwei Fühlspalten enthalten. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Fühlspalt in eine Mehrzahl von parallel geschalteten Luftspalten aufgeteilt ist (Fig. 3).
CH552062A 1961-07-12 1962-05-08 Einrichtung zur Steuerung oder Regelung von Längs- oder Drehbewegungen CH394346A (de)

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