CH359239A - Vorrichtung zum Verbreitern von menschlichen Kieferhälften - Google Patents

Vorrichtung zum Verbreitern von menschlichen Kieferhälften

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CH359239A
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strip
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Gerbrands Peter
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Gerbrands Peter
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C7/00Orthodontics, i.e. obtaining or maintaining the desired position of teeth, e.g. by straightening, evening, regulating, separating, or by correcting malocclusions
    • A61C7/10Devices having means to apply outwardly directed force, e.g. expanders

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  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Verbreitern von menschlichen Kieferhälften
Bereits seit Jahren beschäftigt sich die   Zahnheil-    kunde mit der mechanischen Verbreiterung (Expandierung) von menschlichen Kiefern, welche entweder wegen   Verunstaltung    oder infolge zu geringen Um  fangen    nicht genügend Raum für die richtige Stellung der Zähne bieten.



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbreitern von menschlichen   Kieferhälften    mit einer zweiteiligen   Gaumenpiatte    und einem darin eingebetteten, verstellbaren Spreizorgan. Bei einer bekannten Vorrichtung wird die Verstellung der beiden Gaumenplattenhälften mittels wenigstens einer Drahtspindel vorgenommen. Diese Konstruktion hat in der Praxis verschiedene Nachteile. Die Drahtspindeln müssen, falls sie in der Lage sein sollen, genügend Kraft aufzunehmen, ziemlich schwer ausgeführt werden, wodurch die Gaumenplatten viel zu dick werden.



  Weiter kann bei dieser Konstruktion der Patient selber durch Verdrehung der beiden Hälften die Einstellung ändern, so dass ungeduldige Patienten die beabsichtigte Wirkung der Behandlung verzögern oder zerstören können. Bei längerem Gebrauch geht auch die genügend straffe Verbindung zwischen den Plattenhälften durch das entstandene Spiel verloren.



   Zur Behebung dieses Nachteiles wurde zwar schon vorgeschlagen, Schrauben mit Parallelführung zu verwenden, doch diese haben den Nachteil, dass sie zur Erreichung der notwendigen mechanischen Stärke noch schwerer ausgebildet sein müssen als die Drahtspindeln.



   Die erwähnte Vorrichtung hat weiter noch den Nachteil, dass die beiden Plattenhälften bloss in einer Richtung verstellbar sind, und zwar in der Richtung der Achse der Drahtspindel, so dass die gleichzeitige Regulierung in mehr als einer Richtung unmöglich ist.



   Diese Nachteile sucht die erfindungsgemässe Vorrichtung zu beheben; sie ist dadurch gekennzeichnet, dass das verstellbare Spreizorgan einen gekrümmten Metallstreifen besitzt, der die beiden   Gaumenplatten-    hälften miteinander verbindet und der in der einen Plattenhälfte in einer Hülse geführt ist, wobei der Metallstreifen und die Hülse gegeneinander fixierbar sind und der Streifen eine Verzahnung   aufweist,    in welche in der Hülse verstellbar angeordnete Stifte eingreifen.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Unteransicht einer Vorrichtung zum Verbreitern von   Kieferhäiften    mit eingebettetem Spreizorgan,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt der Spreizvorrichtung,
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt der Spreizvorrichtung in der verriegelten Stellung,
Fig. 4 einen vertikalen Schnitt analog Fig. 3, jedoch in der entriegelten Stellung mit Teilen der Gaumenplatten.



   Die in Fig. 1 dargestellte, zwei Hälften   A 1    und A2 aufweisende Gaumenplatte enthält eine aus einer Hülse 3, einem bogenförmigen Metallstreifen 1 sowie einer Verriegelungseinrichtung bestehende Spreizvorrichtung. Der Metallstreifen 1, welcher zwecks besserer Anpassung an die jeweilige Gaumenform quer zur Streifenhauptebene 1'biegsam ist, ist mit der   Gaumenplattenhäifte      A 1    an seinem einen Ende fest verbunden, vorzugsweise eingegossen. Das   an-    dere Ende des Metallstreifens 1 ist in der ebenfalls bogenförmigen Hülse 3 geführt, wobei diese in der zweiten   Gaumenplattenhälfte    A2 eingebettet ist.

   Die Verbindung dieser beiden Hälften   A 1    und A2 erfolgt also nur über den biegsamen Metallstreifen 1, wo  durch sich diese beiden Hälften der Gaumenwölbung genau anpassen können. Die beiden Gaumenplattenteile   A 1    und A2 bestehen vorzugsweise aus Kunststoff. Die Verstellung der beiden   Gaumenplatten-    hälften relativ zueinander wird durch Verschieben des Metallstreifens 1 in der Hülse 3 vorgenommen.



   Um den auf den Kiefer ausgeübten Druck aufrechtzuerhalten, ist zwischen der Hülse 3 und dem Streifen 1 eine Verriegelungseinrichtung angebracht, mittels der die beiden Gaumenplattenteile in der eingestellten Lage zueinander fixiert werden können.



   Diese Verriegelungseinrichtung ist in den Fig. 2 bis 4 dargestellt und wie folgt ausgeführt:
Der gebogene Metallstreifen 1 ist an einer Seite mit einer Verzahnung 2 versehen. Diese Verzahnung 2 steht im ständigen Eingriff mit Stiften 7, welche eine Verriegelungsscheibe 4 mit einer Einstellscheibe 8 verbinden, die gemeinsam quer zur Hülse 3 verschiebbar sind.



   Die Verriegelungsscheibe 4 besitzt am Umfang eine verhältnismässig feine Verzahnung 5, die in verriegelter Stellung (siehe Fig. 2) in eine Aussparung der Wand der Hülse 3 eingreifen kann, welche Aussparung mit einer übereinstimmenden Verzahnung versehen ist. In verriegelter Stellung ist die Verriegelungsscheibe 4 etwa bündig mit der in Fig. 3 dargestellten oberen Fläche der Hülse 3. In dieser Stellung ist die Verriegelungsscheibe 4 fixiert durch die Verzahnung, und der Metallstreifen 1 wird von den Stiften 7, die mit der Scheibe 4 fest verbunden sind, festgehalten. Die Stifte 7 bleiben im Eingriff mit der Verzahnung 2 des Sreifens 1, während die axial verschiebbare Einstellscheibe 8 in der Bohrung 10 auf der entgegengesetzten Seite des Streifens 1 soweit wie möglich nach unten geschoben ist.



   Die Verstellung der Spreizvorrichtung erfolgt durch den Zahnarzt beispielsweise mittels eines Spezialwerkzeuges, das so ausgebildet ist, dass es mit Löchern 9 der Einstellscheibe 8 in Eingriff gebracht werden kann.



   Zu diesem Zweck ist an der Unterseite der Gaumenplatte A2 eine kleine Öffnung 13 vorgesehen, um das Werkzeug in die Löcher 9 einführen zu können.



  Sodann wird mittels des Werkzeuges in Pfeilrichtung A (Fig. 4) auf die Einstellscheibe 8 gedrückt, wodurch die Verriegelungsscheibe 4 aus der Hülse 3 austritt, so dass die Einstellscheibe 8 mit den Stiften 7 gedreht werden kann zur Verstellung des Metallstreifens 1 relativ zur Hülse 3. Nach dem Verstellen des Metallstreifens 1 wird durch Druck in Pfeilrichtung B auf die Verriegelungsscheibe 4 diese wieder in die Verzahnung 6 geschoben, so dass der Metallstreifen 1 fixiert ist. Der erforderliche Druck kann beispielsweise durch eine ebenfalls in die Gaumenplatte   A 2    eingegossene Blattfeder 12 (Fig. 4) erzeugt werden.



   Die beschriebene Spreizvorrichtung wird durch den Fachmann im Mund des Patienten verstellt und fixiert, so dass die beiden gegen den Kiefer angepressten Gaumenplattenhälften   A 1    und A2 vom Patienten nicht selbst gelöst bzw. entriegelt werden können.



   Ferner geht aus Fig. 1 hervor, dass sowohl der Metallstreifen 1 als auch die Hülse 3 bogenförmig sind, wodurch auf sämtliche Zähne ein gleichmässiger Druck ausgeübt wird, während bei den bisher bekannten Vorrichtungen die Gaumenplattenhälften nur in gerader Richtung verstellt werden können.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Verbreitern von menschlichen Kieferhälften mit einer zweiteiligen Gaumenplatte und einem darin eingebetteten, verstellbaren Spreizorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das verstellbare Spreizorgan einen gekrümmten Metallstreifen (1) besitzt, der die beiden Gaumenplattenhälften (A 1 und A2) miteinander verbindet, und der in der einen Plattenhälfte (A2) in einer Hülse (3) geführt ist, wobei der Metallstreifen und die Hülse gegeneinander fixierbar sind und der Streifen (1) eine Verzahnung aufweist, in welche in der Hülse (3) verstellbar angeordnete Stifte (7) eingreifen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallstreifen (1) quer zur Streifenhauptebene (1) biegsam ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Verriegelungseinrichtung mit einem Verriegelungsorgan (4, 7, 8), das quer zur Hülse (3) verschiebbar ist und sich aus einer Einstellscheibe (8) und einem mit dieser durch die Stifte (7) verbundenen Verriegelungszahnrad (4) zusammensetzt, wobei die Scheibe (8) in einer Bohrung (10) der Hülse (3) axial verschiebbar ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellscheibe (8) mit Aussparungen (9) versehen ist, die mit einem entsprechenden Spezialwerkzeug zusammenwirken können.
CH359239D 1957-06-25 1957-06-25 Vorrichtung zum Verbreitern von menschlichen Kieferhälften CH359239A (de)

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