CH327291A - Verfahren zur Herstellung eines fein zerteilten siliciumdioxydhaltigen Pigmentes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines fein zerteilten siliciumdioxydhaltigen Pigmentes

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CH327291A
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Strain Franklin
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Columbia Southern Chem Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/28Compounds of silicon
    • C09C1/30Silicic acid
    • C09C1/3081Treatment with organo-silicon compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Silicon Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines fein zerteilten     siliciumdioxydhaltigen    Pigmentes    Die vorliegende     I#i,Hindung    bezieht sieh auf  ein Verfahren zur Herstellung eines fein     7-'er-          teilten,        siliciumdioxydhaltigen    Pigmentes, das  als     verstärkendes    Pigment für     Kautsehitke     Verwendung findet.  



  Es ist. bekannt, dass     Siliciumdioxyd    in  fein zerteiltem Zustand ein wirksames kau  tseliukverstä.rkendes Pigment. ist. Diese ver  stärkende     Wirkung    ist. an einer Erhöhung  der     Zugfestirlieit    und der Zerreissfestigkeit.  des     Kautsehukmaterials    erkennbar. Hingegen       besitzen    die     Kautschukmaterialien,    die mit  tels     Kiliciumdioxyd        verstärkt    sind, eine viel  geringere     Abriebfestigkeit    als die mit. den  besten Sorten von Gasruss verstärkten ent  sprechenden Kautschukmaterialien.

   Silicium  dioxyd wird deshalb selten in Laufbändern  von Luftreifen und in andern Fällen in     wel-          ehen    eine hohe     Abriebfestigkeit        wichtig    ist,       verwendet.     



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    ist     da-          dureh    gekennzeichnet, dass man ein fein zer  teiltes, hydratisiertes     Siliciumdioxyd,    das       mindestens        85%        Si02,        bezogen        auf        den          wasserfreien    Zustand> und gebundenes Wasser  in einer der Formel     I120    -     (SiO2)_"    in welcher  3-85 ist,

   entsprechenden Menge enthält       und    eine spezifische Oberfläche von 50 bis  200     m2/g-    sowie eine mittlere Teilchengrösse  von weniger als 0,1     liihron    aufweist, mit  einem ungesättigten     Silanol    oder einer zu  einem ungesättigten     Silanol        hy        droly        sierbaren     Verbindung zur C     msetzung    bringt..    In der obigen Formel kann x auch eine  gebrochene Zahl bedeuten.

   Die mittlere Teil  chengrösse des verwendeten     Siliciumdioxyds     liegt.     zweekmässigerweise    zwischen 0,01-0,01       llikron.    Das     Silieüundioxyd    enthält     z*eck-          mässig    weniger als     \?,    vorzugsweise weniger  als 1     Gew    0/0     Na20,    kann jedoch bis zu     et.;va.,     6     Gew.O/o    eines oder mehrerer Oxyde der     Erd-          alkalimetalle    (z.

   B. des     Calcüuns,    Bariums,       Strontiums    oder     Magneshuns)    sowie des Alu  miniums oder Zinks enthalten. Die Summe  dieser Oxyde wird jedoch in den     seltensten,     Fällen mehr als etwa 1     lIol    pro 100     Dlol        Si02     ausmachen.  



  Als Verbindungen, die zu     Silanolen        hydro-          lysierbar    sind, können z. B. die     Chlorsilane     und andere     Halogensilane,    die die Formel,       RaSiXb    aufweisen, in welcher X ein Halogen  bezeichnet und die     übrigen    Symbole die wei  ter unten definierte Bedeutung besitzen, die  entsprechenden     Alkoxysilane    der Formel       (R10)bSiRa,    die entsprechenden     Aminosilane.     der Formel     R"Si        (NH2)        b        usw.,    verwendet  werden.

    



  Als ungesättigte     Halogensilane,    die zu un  gesättigten     Silanolen        hydrolysierbar    sind,  kommen, wie gesagt, Verbindungen der For  mel     Ik@S'Xb    in Betracht, in welcher X ein  Halogen, vorzugsweise Chlor, a. und b kleine  ganze Zahlen von 1-3, deren     Summe    a     -I-    b  gleich 4 ist, und R einen ungesättigten Rest,       z.    B.     einen    Kohlenwasserstoff- oder     haloge-    ,  eierten Kohlenwasserstoffrest, zweckmässiger-      weise mit nicht mehr als etwa 8     Ko.hlenstorf-          atomen,    bezeichnen.

   Als Beispiele solcher  Verbindungen sind zu nennen:     Allz-l-triehlor-          silan,        Dia.llyl-dichlorsilan,        Vinyl-trichlorsilan,          Triallyl-chlorsilan,    und die entsprechenden  Produkte, in welchen der ungesättigte Rest.

         Phenyl,        Viny        lpheny    1, V     iny        lphenyläthyl,        Me-          thallyl,        Crotyl,        2-Chlor        ally    1,     Propargyl,        Bu-          tadienyl    usw., ist. Um optimale Resultate zu  erzielen, ist     es    zweckmässig, ein     Halogensilan     zu verwenden, das mit Kautschuk     eov        ulkani-          sierbar    ist.  



  Die Umsetzung kann nach verschiedenen  Methoden durchgeführt werden. So kann z. B.  das     Siliciumdioxy    d in trockenem Zustand  (gewöhnlich etwas     Hydratationswasser    ent  haltend)     umgewälzt    werden, Während ein mit  einem     Silan,    z. B. einem ungesättigten     Halo-          gensilan,    gesättigtes Gas, wie z. B. Stickstoff,  durch die     tongewälzte    Masse von     Siliciumdi-          oxyd    geleitet wird. Man kann auch das     Silait     in einem geeigneten Lösungsmittel, wie z. B.

    Benzol,     Kylol    oder dergleichen, lösen und die  Lösung langsam dem     vorgängig    getrockneten       Siliciumdioxyd,    das mehr oder weniger     IJy-          dratationswasser    enthalten kann, zusetzen,  um einen Schlamm zu bilden. Dieser Schlamm  kann dann filtriert und bei einer zweck  entsprechenden Temperatur, z. B. zwischen  100 und     125     C, an der Luft. getrocknet.  werden.  



  Eine weitere Methode zur     Umsetztui-    des       Siliciumdioxy        ds    mit dem     Sila.n    besteht. darin,  eine kleine Menge     Siliciumdioxyd    mit einer  verhältnismässig grossen Menge     Silan        zti    ver  mischen, um ein Gemisch zu erzeugen, das  20     Gew. /aa    oder mehr des     Silans,    bezogen auf  das Gewicht des Gesamtgemisches, enthält.  Dieses hochkonzentrierte Gemisch kann dann  durch Umwälzen oder durch andere Mittel  mit noch nicht     tongesetztem        Siliciumdioxyd     vermengt werden.  



  Im Verlaufe der Behandlung erfolgt. eine  Reaktion. Bei     Verwendung    von     Halogensila-          nen    entwickelt sich Halogenwasserstoff,     wahr-          seheinlich    infolge einer Reaktion zwischen       Halogensila.n    und dem     umgebundenen    und/  oder     gebundenen    Wasser des     Siliciumdioxyds.            Alkoxysilane    reagieren in     ähnlielier    Weise  unter Abspaltung des dem     Alkoxyrest    ent  sprechenden. Alkohols.

   Das Resultat dieser  Reaktionen ist die     IIy        drolyse        zum        entspre-          ehenden        Silanol,    das     dann    mit den     Hydroxyl-          gruppen    des     Silieiumdioxyds    reagieren kann,  wodurch die entsprechenden     Silanoxygruppen     an das     Silieiitmdioxyd        angelagert    werden.  Diese Gruppen besitzen die Formel     R.;,SiO;"     in welcher     R,,    a und b die bereits definierte  Bedeutung besitzen.  



       3lan    kann auch direkt das     entsprechende          Silanol    verwenden.  



  In allen Fällen weist das behandelte     Sili-          ciumdioxyd    eine wesentlich geringere Affi  nität zu Wasser auf als das unbehandelte Pro  dukt.  



  Die eintretende Reaktion kann teilweise oder       vollständi-    verlaufen. Wird ein     Halogensilan     verwendet., so bleibt     gewöhnlieh    etwas Halogen  im Produkt zurück, sofern nicht. Wärme     7uge-          führt    oder das     übersehüssige    Halogen durch  Hydrolyse entfernt wird. Die Reaktion kann  durch Erhitzen des Produktes beispielsweise  bei 100  C oder darüber     ztt        ljnde        geführt    wer  den, um den     Halogenwasserstoff    vollständig  auszutreiben.  



  Die spezifische Oberfläche des in der oben  beschriebenen Weise zu behandelnden     Sili-          eiumdioxyds    kann nach     der    im  Journal of       Ameriean        Chemical        Soeiet,#- ,    Band 60, Seite  309 (1938) beschriebenen Methode von     Bru-          nauer,        l',inmett    und Teller gemessen werden.

    Das zu behandelnde     Silieitinidioxyd        schehit     bei     holi.er    Vergrösserung     aus    Flocken oder  Aggregaten von einzelnen     Silieiumdioxyd-          partikeln    zu bestehen. Diese Flocken weisen  eine hohe     Porosität    auf und bestehen     wahr-          seheinlich    aus lose verketteten Aggregaten,  die bei Vergrösserung Weintrauben Bleiehen.  



  In dieser Art von     Silieittmdioxyd    sind  zwei Arten von Wasser vorhanden. Diese  Arten werden als  gebundenes Wasser  und   nichtgebundenes Wasser  bezeichnet. Unter        nichtgebundenem    Wasser  ist dasjenige  Wasser     ztz    verstehen, das aus dem Silicium  dioxydpigment entfernt. werden kann, indem  das P     iggment    während 24 Stunden bei     105     C      in einem Laboratoriumsofen erhitzt wird.

    Unter  gebundenem     Wasser     ist die um die  Menge des im Pigment enthaltenen nicht  gebundenen Wassers verminderte Menge  Wasser zu verstehen, die durch Erhitzen des  Pigments bei     Glühteinperatux,    beispielsweise  bei 1000-1200  C, aus dem     Silieiumdioxyd     getrieben wird, bis kein weiteres Wasser  <B>z</B> -i     us,     mehr entweicht.  



  Die Menge des im     Siliciumdioxyd        entha.l-          teneii    gebundenen und nichtgebundenen  Wassers wird durch die Temperatur, bei wel  cher das     Siliciumdioxyd    getrocknet. wird, be  stimmt.

   Wenn das gefällte     Siliciumdioxyd     bei einer verhältnismässig niederen Tempera  tur, beispielsweise bei 100-150  C, getrocknet  worden ist, so enthält es gebundenes Wasser       ni    Mengenverhältnis von etwa 3-9     Mol        (nor-          n    Talerweise etwa 6     Mol)        Si0,    pro     Mol    gebun  denen Wassers und etwa     2-10'1/a    nicht  gebundenes Wasser, bezogen auf das Gewicht  des Pigmentes.  



  Die     Siliciumdioxydpigmente,    die dem Kau  tschuk ein Höchstmass an     Abriebfestigkeit     verleihen, sind diejenigen, welche     zwecks    Ver  minderung ihres (rehaltes an     -ebundenein     Wasser gebrannt. oder     sonstwie\    getrocknet  worden sind.

   Es hat. sieh gezeigt, dass es mög  lich ist., ein     Pigment    von höherer Qualität zu  erzeugen, indem das gefällte     Silieiumdioxy;l     bei einer im allgemeinen über 400  C liegen  den Temperatur während einer festgesetzten  Zeit erhitzt. und das Erhitzen     unterbrochen     wird, bevor das Produkt mehr als 5     G.ew.o/o     kristallines     1,3i.lieittmdioxyd    enthält.

   Dieses       Pio-rnent.    weist einen solchen Gehalt an ge  bundenem Wasser auf, dass das Produkt, eine       Zuammensetzung    aufweist, die der Formel       11,0(SiO.,),    entspricht, in welcher x eine  Zahl (einschliesslich ganzer und gebrochener  Zahlen) von 15-85, vorzugsweise von     wüniger     als 50, bezeichnet.    Die Temperatur und die Zeit, die beim  Erhitzen des Pigmentes zwecks Reduktion  seines     Clehaltes    an gebundenem Wasser auf  den oben definierten Bereich zulässig sind,  werden natürlich von der Sorte des verwende-         ten    Pigmentes abhängen. Im allgemeinen liegt  die zulässige Temperatur zwischen 400 und  800  C.  



  Das gefällte     Silicitundioxyd    mit den oben  definierten     Eigenschaften    kann nach verschie  denen Methoden hergestellt werden. Solche  Methoden sind in der Schweiz. Patentschrift  Nr. 319570 sowie in der franz. Patentschrift  Nr. 1064230 beschrieben. Die in den erwähn  ten Patentschriften beschriebenen Verfahren  betreffen die Herstellung von ungebranntem       Siliciiundioxyd,    die zur Durchführung des  vorliegenden Verfahrens verwendet werden  können. Es kann jedoch auch ein gemäss dem  franz. Patent Nr. 1095058     hergestelltes    ge  branntes     Siliciumdioxyd        verwendet    werden.  



  Das auf diese Weise hergestellte Silicium  dioxyd wird dann mit einem     Silan,    z. B.  einem     Halogensilan,    zur Reaktion gebracht.    <I>Beispiel 1</I>  Das     als    Ausgangsstoff verwendete     Sili-          ciumdioxyd    wird folgendermassen hergestellt:

    Ein     901itriger        Autoklav,    der mit einer       Heiz-    und Kühlschlange, einem Rührwerk und  einem Metallthermometer ausgerüstet ist, wird  mit 48 Litern einer Lösung beschickt, die 20 g       Natriiunehlorid    und     Natriumsilikat    in solcher  Menge pro Liter enthält, dass sie einen Gehalt  von 20,3     Na"0    und etwa 68 g     SiQ,    pro Liter  aufweist.

   Durch den Boden des     Autoklaven     wird unter dem     Flüssigkeitsspiegel    der Lö  sung an einer etwa 2,5 cm unter der Mitte  des     Rührers    befindlichen Stelle praktisch  reines     Kohlendioxyd    in die Lösung eingelei  tet. Während des     Einleitens    des Kohlen  dioxyds wird die Temperatur auf 25  C ge  halten.  



  Das Kohlendioxyd wird mit einer solchen  Geschwindigkeit. in die Lösung eingeleitet,  dass die theoretisch erforderliche Menge an  Kohlendioxyd innert 4 Stunden an die Lö  sung abgegeben wird. Das Einleiten von  Kohlendioxyd wird bei dieser Geschwindig  keit während 5 Stunden fortgesetzt,     Tun    einen  Überschuss von     251/o,        C02    über die zur Bil  dung des     Ca.rbonats    theoretisch erforderliche  Menge an die Lösung abzugeben.

        Nach     5stündigem    Einleiten des Kohlen  dioxyds wird dem     Sehlamm    eine Probe ent  nommen (die in der nachfolgenden Tabelle  mit A -bezeichnet ist), worauf das Pigment       abfiltriert,    zweimal mit Wasser gewaschen  und erneut     aufgeschlämmt    wird. Das     pH    des  Schlammes wird mit Salzsäure auf<B>7,33</B> einge  stellt. Hierauf wird das     Pigment    gewaschen,  bis das Filtrat praktisch frei von     Chloridio-          nen    ist.  



  Der im     Autoklaven        zurüel@geblielie    ne  Schlamm wird während 1 Stunde gekocht,  worauf dem gekochten Schlamm zwei Proben  entnommen werden. Eine     dieser    Proben (die  in der nachstehenden Tabelle mit B bezeich  net ist.) wird nur mit Wasser     gewaschen,     während die andere (Probe C) wieder aufge  schlämmt und das PH des Schlammes mit Salz  säure auf<B>7,2</B> eingestellt wird. Das an ge  säuerte Pigment wird dann mit Wasser ge  waschen, bis es praktisch frei von     Chloridio-          nen    ist.  



  Der im     Autoklaven        zurückgebliebene     Sehlamm wird während     weiterer    2 Stunden  unter Rühren unter einer Kohlendioxyd  atmosphäre gehalten. Der     Kohlendioxydiibei#-          druck    wird     zwischen    etwa.     0,11-0,35        kg/em2     gehalten. Durch diese Behandlung des  Schlammes mit Kohlendioxyd unter Druck  wird das     pH    des Schlammes etwas reduziert.  Eine Probe (D) des auf diese Weise behan  delten Schlammes wird durch Filtrieren iso  liert und mit Leitungswasser gewaschen.  



  Alle Proben A bis D     werden    bei     10511    C  in einem     Labora.toriuinsofen    im Luftzug ge  trocknet. und dann fein gemahlen. Die ge  trockneten Proben weisen die folgenden spezi  fischen Oberflächen auf  
EMI0004.0027     
  
    Probe <SEP> Nr. <SEP> Spezifische <SEP> Oberfläche
<tb>  (_"<U>/</U>g)
<tb>  A <SEP> 337
<tb>  B <SEP> 122
<tb>  C <SEP> 138
<tb>  D <SEP> 127       Das     Endprodukt    besitzt ferner die fol  genden Eigenschaften:

    
EMI0004.0029     
  
    Sehüttgewielit <SEP> : <SEP> 0,13 <SEP> g/eni3
<tb>  Spezifisches <SEP> Gewieht: <SEP> 1,95
<tb>  Mittlere <SEP> Teilchengrösse: <SEP> 0,022Mikron
<tb>  Farbe: <SEP> weiss
<tb>  Breehtingsindex <SEP> : <SEP> 1,16
<tb>  Gewiehtsverlust <SEP> bei <SEP> 107e <SEP> C; <SEP> 5,1/o
<tb>  (-ewiehtsverltist <SEP> beine <SEP> Brennen: <SEP> <B>10%.</B>
<tb>  Gehalt <SEP> an <SEP> gebundenem <SEP> MA:

   <SEP> :5 <SEP>  /u     
EMI0004.0030     
  
    Analyse
<tb>  SiO.., <SEP> (bezoswen <SEP> auf <SEP> den <SEP> IL,0  haltigen <SEP> Zustand) <SEP> 8l
<tb>  Ca <SEP> .0 <SEP> <B>1,0%</B>
<tb>  Fe..,03 <SEP> <B>0,3"/o</B>
<tb>  A1_,03 <SEP> 1,1,1/0
<tb>  Nacl <SEP> 1,0,1/n       Das so hergestellte     @ilicittnidioxvd    wird  nach zwei     verschiedenen    Methoden,     nämlich     der Dampf-     und    der     Lösungsmittelmelhode,     mit     verschiedenen        un:tesättiten        @a@ogensi@a-          nen    umgesetzt.  



       Bei    der     Dampfmethode    wird     eine          korbflasche    von 19 Litern Inhalt, die     2,'268    kg  von in der oben     beschriebenen    Reise     leerge-          stelltem        Silieiittndiolvci        enthüll,        tungewä        lzt,     während mit einer     Geschwindigkeit    von  300     em3/Min,    mit dein     Chlorsilan        gesättigter     Stickstoff eingeleitet. wird.

   Die Korbflasche  wird vor und nach der Einführung des     Sili-          ciumdioxyds    gewogen. Infolge seines     (rebaltes     an nichtgebundenem Wasser,     adsorbiert    das       Silieitirncliolvd    in wirksamer      eise    das       Chlorsilan.    Die     Adsorption    ist     praktisch   <B>voll-</B>  <U>ständig-.</U>  



  Bei der     @ösini#_smittelmetlurle    \-erden 1?  Liter     Xylol        zti        2, 68    k<B>g,</B> von in der zu     Be-          1.inn    des Beispiels 1     beschriebenen         reise    her  gestelltem     Siliciumdioxyd    in einem     '_20litri#,

  eir     Kolben mit weiter     öffnung        -e-eben.    Das       Chlorsilan    wird in 1 Liter     Xylol    gelöst und  dem     Silieitimdioxydselilaiiini        unter    Rühren       langsam        zu-egeben.    Der     Sehlamm    wird fil  triert, an der Luft     ;,eti#oeknet    und     ansehli.e-          ssendwährend    16     Stunden    im     Ofen    bei 105  C  getrocknet.

   Das behandelte Piment wird im  Wasser aufgeschlämmt und auf einem       Biiehner-Triehter        @e -aschcn,    bis ein Filtrat      erhalten wird, das frei von     Chloridionen    ist.  Der     Filtei@kuehen    wird über ?acht bei 1Ö5  C       neti.oelznet    und dann zu einem     Staub    ge  mahlen.    In der folgenden Tabelle sind .die weiteren  Bedingungen angeführt,     unter    welchen das       Silieiumdioxyd    mit dem     Chlorsilan    zur Reak  tion gebracht wird.

    
EMI0005.0008     
  
    <I>Tabelle <SEP> I</I>
<tb>   /Q <SEP> des <SEP> überzugbildenden <SEP> Mittels
<tb>  Probe <SEP> Uherzugbildendes <SEP> Mittel <SEP> Zugeführte <SEP> Gewichts- <SEP> Zugeführt <SEP> An <SEP> SiO2 <SEP> gebunden,
<tb>  <I>N <SEP> r.</I> <SEP> Gewicht <SEP> (g) <SEP> zunahme <SEP> (g) <SEP> als <SEP> RSiC13 <SEP> als <SEP> RSiC13 <SEP> ber.
<tb>  <I>Dainp) <SEP> f <SEP> inethod <SEP> e</I>
<tb>  219 <SEP> Kontrollprobe <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP>   21.7 <SEP> Vinyl-SiC1.;

   <SEP> 68,0 <SEP> 56,0 <SEP> 3,0 <SEP> 1,54
<tb>  220 <SEP> Vinyl-SiCl" <SEP> 8,6 <SEP> 8,0 <SEP> 0,38 <SEP>   224 <SEP> Viny <SEP> l-SiCl3 <SEP> <B>281,1</B> <SEP> - <SEP> 10,9 <SEP> 5,2
<tb>  22<B>5</B> <SEP> Allyl-SiCl3 <SEP> 28,5 <SEP> 1,25 <SEP> 0,3
<tb>  <I>Jletlt.o(le <SEP> mit <SEP> Lösiinftsrnittel <SEP> .</I>
<tb>  222 <SEP> Kontrollprobe <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> -  221 <SEP> Vinyl-8iC13 <SEP> 68,0 <SEP> - <SEP> 3,0 <SEP> 1,9       Einige dieser behandelten Pigmente wurden zur Herstellung von     Kautsehu        kmaterial     der folgenden Zusammensetzung verwendet:

    
EMI0005.0011     
  
    Gewichtsteile
<tb>  GR-S-Kantsehuk <SEP> 100,0
<tb>  Zinkoxyd <SEP> 5,0
<tb>  Schwefel <SEP> 3,0
<tb>  Di-o-tolyl-nuaiiidin <SEP> 2,5
<tb>  3-Anilinoinetliy <SEP> l-2 <SEP> (3) <SEP> -benzo  thiazolä.thion <SEP> 1,0
<tb>  Pigment <SEP> 58,5       Aus diesem     Kautschukmaterial    wurden  vulkanisierte     Kautschukscheiben    hergestellt,  die     naeli    normalisierten physikalischen Prüf-         methoden        Abriebprüfungen    unterworfen wur  den.

   Die Resultate dieser Prüfungen sind in  der folgenden Tabelle     zusammengefasst.       
EMI0006.0001     
  
    <I>Tabelle <SEP> II</I>
<tb>  Zusammenfassung <SEP> der <SEP> Prüfresultate
<tb>  Shore-D-Härte <SEP> 1;5 <SEP> Min. <SEP> Vulkanisation
<tb>  Gehalt <SEP> des
<tb>  überzogenen <SEP> Mittlerer <SEP> Vul- <SEP> Modul
<tb>  Probe <SEP> f:

  Tberzugbildendes <SEP> o@ <SEP> Pigmentes <SEP> an <SEP> Abriebver- <SEP> kani- <SEP> IZin. <SEP> bei <SEP> Zug- <SEP> Zerreiss  Nr. <SEP> Mittel <SEP>   <SEP> gebundenem <SEP> lust <SEP> in <SEP> cm-' <SEP> sation <SEP> 90 <SEP> 500 1o <SEP> Festigkeit
<tb>  H20 <SEP> in <SEP> pro <SEP> 16ooU <SEP> a511 <SEP> C <SEP> Dehnung <SEP> kg/em2
<tb>  a <SEP> kg/cm=
<tb>  Gew.

   <SEP> /o
<tb>  <I>Dampfmethode</I>
<tb>  219 <SEP> Kontrollprobe <SEP> - <SEP> 5,61 <SEP> 5,55 <SEP> 68 <SEP> 71 <SEP> 107,6 <SEP> 136,4 <SEP> 12,7
<tb>  217 <SEP> Vinyl-SiC13 <SEP> 3,0 <SEP> <B>5,77</B> <SEP> 4,6 <SEP> 72 <SEP> 71 <SEP> 112,5 <SEP> 169,4 <SEP> 1-1,1
<tb>  220 <SEP> Vinyl-SiC13 <SEP> 0,38 <SEP> 5,53 <SEP> 5,7 <SEP> 68 <SEP> 70 <SEP> 105,5 <SEP> 155,-1 <SEP> 13,-1
<tb>  224 <SEP> Vinyl-SiC13 <SEP> 10,9 <SEP> 4,42 <SEP> 3,65 <SEP> 73 <SEP> 74 <SEP> 171,5 <SEP> 179,3 <SEP> 16,2
<tb>  225 <SEP> Allyl-,SiC13 <SEP> 1,25 <SEP> - <SEP> 4,25 <SEP> 69 <SEP> 72 <SEP> 133,6 <SEP> 161,7 <SEP> 16,2
<tb>  <I>Methode <SEP> mit <SEP> Lösungsmittel</I>
<tb>  222 <SEP> Kontrollprobe <SEP> - <SEP> 5,50 <SEP> 6,25 <SEP> 68 <SEP> 71 <SEP> 120,9 <SEP> 136,4 <SEP> 14,1
<tb>  221 <SEP> Vinyl-SiC13 <SEP> 3,0 <SEP> 5,08 <SEP> 4,55 <SEP> 69 <SEP> 72 <SEP> 118,8 <SEP> 170,8 <SEP> 16,

  2       Nachstehend ist. :die Zusammensetzung wei  terer Kautschukmaterialien, welchen diese  mit     Silanen    behandelten     Siliciumdioxydsorten     einverleibt werden können, angegeben.  
EMI0006.0004     
  
    <I>GR-S</I> <SEP> Gewichtsteile
<tb>  GR-S-Kaut.schuk <SEP> 100,0
<tb>  Zinkoxyd <SEP> 5,0
<tb>  Schwefel <SEP> 3,0
<tb>  Di-o-tolyl-g <SEP> tanidin <SEP> 2,5
<tb>  2-ylercapto-thia.zolin <SEP> 1,0
<tb>  Pigment <SEP> 58,5            Natürlicher        Kautschuk     
EMI0006.0007     
  
    lNTatürlicher <SEP> Kautschuk <SEP> 100,0
<tb>  Zinkoxyd <SEP> 5,0
<tb>  Schwefel <SEP> 3,0
<tb>  Stearinsäure <SEP> 3,0
<tb>  Phenyl-f-napthylamin <SEP> 1,0
<tb>  Benzothia.zyl-disulfid <SEP> 0,8
<tb>  Di-o-tolyl-g-Lianidin <SEP> 1,0
<tb>  Pigment <SEP> 58,

  5       Die besten Resultate werden bei Verwen  dung von     polymerisierbaren        Halogensilanen     erzielt. Somit können an Stelle des in den  obigen Tabellen genannten     Vinyl-trichlor-          silans        p-Vinylphenyl-trichlorsilan    und p-Vi-         nylphenyläthyl-triehlorsilan        verwendet    wer  den.  



       Beispiel   <I>2</I>  Das als Ausgangsstoff     verwendete        Sili-          ciu,mdioxyd    wird folgendermassen hergestellt:  Ein mit Kautschuk ausgefütterter Behäl  ter von     151.10    Litern Inhalt, der mit einem  durch einen Motor     angetriebenen        Turbo-          rührer    ausgerüstet. ist, wird mit. 10 209,5 Li  tern     einer    durch Zugabe von heissem kon  zentriertem     Natriumsilikat    zu Salzsole im       Verhältnis    von<B>1:

  </B> 4 hergestellten     Silikat-Salz-          Lösung    beschickt. Die     Natriumsilikatlösung     enthält 20,3 g     Na20    pro Liter, und die Salz  lösung enthält.     17,-1g        NaCl    pro Liter. Nach  dem Mischen wird die Lösung durch Erhitzen  mittels     Frischdampf    auf eine     Temperatur    von  30  C gebracht, worauf ein     4011/9        C0.4,    ent  haltendes Gas durch die Lösung geblasen  wird, um     Silicitlmdioxy    d auszufällen.

   Das  Gas wird durch ein Rohr von 2,54 cm     Durch-          messer    durch .den Boden des Behälters an  einer gerade unter dem     Rührerpropeller    be  findlichen Stelle in die     Lösung    eingeführt.  Die     Gaszufuhr        erfolgt    mit. solcher Geschwin  digkeit, dass die theoretisch erforderliche  Menge an     C02    in 3,5 Stunden     eingeführt              wird.    Das Rühren wird während der Einfüh  rung von     CO.,    fortgesetzt.  



  Nachdem während 4,5 Stunden CO., ein  geführt      -orden    ist., wird die     Besehiekung          dureh    Einleiten von     Frisehda.mpf    zum Sieden  erhitzt. Das Erhitzen wird mit solcher     Ge-          schwindigkeit         < durchgeführt,    dass die Tempe  ratur der Lösung um etwa. 1  C pro Minute  erhöht wird. Nach Erreichung des Siede  punktes wird die Lösung noch während 1  Munde gekocht. Während des     Erhitzens    und  des     Koehens    wird das Gas mit     verminderter          (flesehwindigkeit    eingeleitet.  



  Der erhaltene     Sehlamm    wird, nachdem er  über Nacht.     -estanden    ist, auf eine. Wasch  scheibe von 0,91 X 0,91     m    gepumpt, auf wel  eher der     Sehlamm    filtriert und der     Filter-          kuelien        zwecks        Entfernung    von Salz     und    Alkali  gewaschen wird. Der der     Wasehseheibe    zuge  führte     Schlamm    wird mittels     da.nipfbeheizter     Heizschlangen in heissem Zustand gehalten.

    Das heisse     Kondensat.    wird als     Wasehwasser          verwendet.    Der gewaschene Filterkuchen wird  wieder     aufgeschlämmt,    dann erneut filtriert,  erneut     aufgesehlämint    und nach     dein        Fäl-          lungsbehä.lter        zurückbefördert,    in welchem  das Alkali mit 10-n     HCl    neutralisiert wird,       um    den     Na.,0-Gelialt    auf     0,5g    pro Liter zu  reduzieren.

   Der     Salzgehalt    des neutralisierten  Sehlammes beträgt 4,0     r:        NaCl    pro Liter. Der  Schlamm weist, ein     1)H    von 7,2 auf und ent  hält 0,051. kg Feststoffe pro Liter.  



  Der Sehlamm wird hierauf auf .eine Va  kuumfilterseheibe von 0,61 X     1,2\?    m gepumpt       und.    filtriert. Der auf dieser Filterscheibe er  haltene Filterkuchen wird einer dampfbeheiz  ten Trockentrommel von 0,91 X 7,62 m     zu-          eführt    und bis auf einen     Feuchtigkeitsgehalt     von     -1-60/a    getrocknet., worauf das trockene  Material in einer Staubmühle     Nr.l    fein ge  mahlen wird.

      Das erhaltene     Silieiuinclio-",ycl    besitzt. die  folgenden     Eir@ensehaften:       Spezifische Oberfläche 1.29     m2/g          Teilehendurehinesser    (im Elektro  nenmikroskop     gemessen)        ?60-340A.          Sehüt.t-ewieht    0,15     g/em3     
EMI0007.0058     
  
    Feuehtigkeitsverhist <SEP> bei <SEP> 105  <SEP> C <SEP> 6,86%
<tb>  Brennverlust <SEP> 11,31%
<tb>  CTehalt <SEP> an <SEP> gebundenem <SEP> 11,0 <SEP> 4,451/0
<tb>  Chloridgehalt <SEP> als <SEP> NaCl <SEP> 2,16%
<tb>  Gehalt <SEP> an <SEP> R.203 <SEP> 0,75%
<tb>  Alkaligeha.lt <SEP> als <SEP> 1a <SEP> 0,64%
<tb>  Ca.0 <SEP> 0,21%
<tb>  Gesamtgehalt <SEP> an <SEP> Na.

   <SEP> 1,610/a            R.203    = hauptsächlich Eisenoxyd     und    Alu  miniumoxyd.  



  In der oben beschriebenen     -VVeise    herge  stelltes     Silicümidioxy    d wird während 16  Stunden bei 105  C getrocknet und unmittel  bar darauf in eine Korbflasche eingefüllt, die  mit einem     Gaseinlassrohr    versehen     ist,    das  bis auf etwa 5     ein    an den Boden der Korb  flasche heranreicht. Die Korbflasche wird     in     Drehung versetzt.     -Während    die Flasche ro  tiert, wird     Stickstoff    durch     Vinyl-trichlor-          silan    geleitet und der erhaltene Gasstrom in  das     Einla.ssrohr    eingeführt.

   Diese Operation  wird so lange fortgesetzt, bis die     gewünschte     Menge     Vinyl-trichlorsilan    eingeführt worden  ist.  



  Das erhaltene Produkt wird in Wasser  aufgeschlämmt und gewaschen,     bis    es prak  tisch frei von Chlorid ist.  



  Es werden drei Produkte unter     Verwen-          dung    von     Vinyltriehlorsilan    in Mengen von  3,<B>10,9</B> und 12     Cew.O/a,    bezogen auf das Ge  wicht des     Siliciumdioxyds,    hergestellt. Die  Produkte werden sowohl in     Gl#,-S-Kaiitschuk     als auch in natürlichen Kautschuk eingear  beitet. Die vulkanisierten Materialien wer  den auf     Abriebfestigkeit    geprüft.

   Die dieses       Silichimdioxyd    enthaltenden Kautschukpro  dukte weisen erheblich höhere     Abriebfestig-          keiten    auf als die entsprechenden unbehan  delten     Siliciumdioxyd    enthaltenden Kau  tschukprodukte.  



  Das oben beschriebene Verfahren kann ab  gewandelt werden, indem das     Aufschlämmen     des behandelten     Siliciumdioxyds    in Wasser  weggelassen wird. In diesem Fall ist es  zweckmässig, das     Silieitimdioxyd    beispiels  weise bei 100-300  C zu ,erhitzen, bis sein       Chloridgehalt    praktisch entfernt ist.      Das erhaltene     Siliciumdio-Yy        dpigment.    kann  verschiedenen     Kautschuksorten    einverleibt  werden,     und    zwar sowohl natürlichen als auch  synthetischen     Kautschukprodukten,    wie z. B.

         Butadien        Styrol-3lisehpolymeren,    die unter  der     Bezeichnung        GR-S-Kautschuke    bekannt  sind und     aus        Mischpoli-merisaten    von 10 bis  60     Gew.o/o        Styrol    und     90-10        Gew.o/o        Butadien     bestehen,     Butadien-Acry        lnitril-14lischpoly        me-          ren,

      die durch     -L#lischpolymerisation    von 40  bis 90     Gew.o/o        Butadien    mit 60-l0     Gew.o/o          A.erylnitril    erhalten werden,     Neoprenkau-          tschuk,        Isobutylenpolymeren    und Mischpoly  meren des     Isobutylens    mit 0,01-     Gew.o/o          Isopren    (bezogen auf das Gewicht des     Iso-          butylens)    sowie andern Elastomeren, die  durch     Polymerisation    von     Butadien-1,3,

          Iso-          pren,        Piperylen,    2,3 -     Dimethylbutadien,        2-          Chlorbutadien-1,3    oder einer andern ähnli  chen     polymerisierbaren    Verbindung allein  oder im Gemisch mit einer oder mehreren or  ganischen     monomeren        Äthylenverbindungen,          wie    z.

   B.     AeiTlnitr    il, V     iny        lchlorid,        Vinyl-          aeetat,        Styrol,        3feth.#-1-metliaciT-lat,        21ethyl-          a-chloracrylat,        3lethy        lacrylat    usw., erhalten  werden.  



  Im allgemeinen ist es zweckmässig, diesen       Kautschukprodukten        5=10        Volumteile    des       Siliciiundio.@-ds    auf 100     Volumteile    Kau  tschuk einzuverleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung eines fein zerteilten, siliciumdioxy dhaltigen Pigmentes, dadurch gekennzeichnet, dass man ein fein zerteiltes, hydratisiertes Silieiumdioxyd, das mindestens 81/o SiO" bezogen auf den wasserfreien Zustand, und gebundenes (5700\, Wasser in einer der Formel<U>11,0</U> in welcher x 3-85 ist., entsprechenden Menge enthält und eine spezifische Oberfläche von 50-\_'00 m=/- sowie eine mittlere Teilchen grösse von weniger als 0,
    1 ?llikron aufweist, zeit einem ungesättigten Silanol oder einer zu einem ungesättigten Silanol hydrolysierbaren Verbindung zur Umsetzung bringt. II. Verwendung des nach dem Verfahren gemäss Patentanspraeh I erhaltenen PhImen- tes als kautschukverstärkendes Pigment. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren. nach Patentanspiuteh I, da durch gekennzeichnet., dass als zu einem un gesättigten Silanol hydroly sierba.re Verbin dung ein ungesättigtes Halogensilan verwen det wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprieh 1, dadurch gekennzeichnet, dass das ungesättigte Halon:ensilan Vinyltri- chlorsilan ist. 3.
    Verwendung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass >-40 Volumina des Pigmentes auf 100 Volumina des Kau- tschuks verwendet werden.
CH327291D 1952-08-15 1953-08-15 Verfahren zur Herstellung eines fein zerteilten siliciumdioxydhaltigen Pigmentes CH327291A (de)

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