CH313497A - Massageapparat mit Zusatzeinrichtung zur Messung der Pulswellenlaufzeit - Google Patents

Massageapparat mit Zusatzeinrichtung zur Messung der Pulswellenlaufzeit

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CH313497A
CH313497A CH313497DA CH313497A CH 313497 A CH313497 A CH 313497A CH 313497D A CH313497D A CH 313497DA CH 313497 A CH313497 A CH 313497A
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pulse wave
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Maurice Dr Med Fuchs
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Maurice Dr Med Fuchs
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H9/00Pneumatic or hydraulic massage
    • A61H9/005Pneumatic massage
    • A61H9/0078Pneumatic massage with intermittent or alternately inflated bladders or cuffs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/02Detecting, measuring or recording for evaluating the cardiovascular system, e.g. pulse, heart rate, blood pressure or blood flow
    • A61B5/026Measuring blood flow
    • A61B5/0285Measuring or recording phase velocity of blood waves

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Description


  



  Massageapparat mit Zusatzeinrichtung zur Messung der   Pulswelleolaufzett    ;
Die im Unteranspruch 4 des   Hauptpa-    tentes gekennzeichnete Ausführungsform des Massageapparates enthält eine Vorrichtung, welche erlaubt, die Zeit zwischen den   steuern-    den rhythmischen Herzimpulsen und dem Eintritt des Druckmediums, z. B. der Druckluft, in das Massageorgan zu verändern, das heisst, den Beginn des Massageimpulses gegenüber dem steuernden elektrischen Impuls des Herzens, gewohnlieh der   R-Zaeke    des Elektrokardiogrammes, zu verzögern.

   Mit dieser Einsatzverzogerung wird bezweckt,   da# der Massageimpuls frühestens    dann einsetzt, wenn die einer R-Zacke zugeordnete, vom lIerzen nach der   Peripherie eilende Pulswelle    diejenigen Körperteile, an welchen die Massagemansehette appliziert ist, erreicht. Als Pulswellenlaufzeit wird diejenige Zeitdauer bezeichnet, welche verstreicht zwischen der Aussendung des der   R-Zacke    entsprechenden elektrischen Impulses und der   Ankunft    der Pulswelle an der Stelle, wo die Manschette angelegt ist.

   Die   Pulswellenlaufzeit    ist abhängig von der Entfernung zwischen Herz   und Mansehette    sowie vom Zustand der   Blut-    g Die   Bestiimmung    der einzustellenden   Einsatzverzogerung kann    so erfolgen, dass man die Länge der Blutbahn vom Herz bis zur Stelle, wo die Manchette appliziert ist,   schätzt    und auf Grund einer wahrschein  lichen, mittleren Wellengeschwindigkeit    die Laufzeit erreehnet. Diese Methode ist aber sehr unsicher und kann, bei gewissen Krank  heitsfällen,    zu fehlerhaften Einstellungen der Einsatzverzogerung führen.



   Die Einsatzverzögerung, darf unter keinen Umständen kürzer sein als die   PulsweAlen-    laufzeit, da sonst die   Druekimpulse    zirkulationshemmend wirken. Es ist einleuchtend    und durch Versuche erwiesen, da# die zirkulationsfördernde Wirkung anm grö#ten ist,    wenn die Einsatzverzögerung gleich der Puls wellenlaufzeit ist. Aus Schiererheitsgründen wird zweckmässigerweise die Einsatzverzögerung 5 bis 10 % länger eingestellt.



   Die vorliegende Erfindung betrifft daher einen Massageapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 4 des Hauptpatentes mit einer zusätzlichen Einrichtung, die an die Steuereinrichtung anschaltbar ist und mit welcher vor der Massagebehandlung die   Pulswellenlaufzeit des    Patienten gemessen werden kann, um die   entsprechende Einsatz-    verzögerung für die Massagebehandlung, z. B. an dem mit-einer Skala versehenen Knopf 22 des   Beispiels nach Fig. l des Hauptpaten-    tes, richtig einstellen zu können.



   Diese Zusatzeinrichtung des Massage  appa, rates naeh    der Erfindung enthält mindestens eine Vorrichtung zur Messung einer Zeitdauer, wobei der   Startkontakt    der Vorrichtung durch einen elektrischen Impuls synchron mit dem der   R-Zacke    des Elektrokardiogrammes entsprechenden Impuls zu Beginn der   Plllswellenlaufzeit      betätigt vmd    da dureh die Vorrichtung gestartet wird, und dass die Zusatzeinrichtung ferner mindestens einen Druekstosswandler aufweist, dem eine
Steuervorriehtung mit zwei über physikalische
Felder zusammenarbeitenden Teilen zuge ordnet ist und Welcher beim Empfang des    Drucksto#es,

   der    in der Manchette und im    Drucksto#wandler durch    die entsprechende
Pulswelle am Ende der   Pulswellenlaufzeit      er-    zeugt wird, einen elektrischen Schaltvorgang ausführt, durch welchen die Anzeige der Puls wellenlaufzeit herbeigeführt wird. Dabei kann der der R-Zacke entsprechende Impuls 4auch der
Herzaktion, der z. B. verwendet zur   Steuerung    des   
Massagea. pparates dient, als Starimpuls für    die   Zeitmessvorrichtunig    welcher werden.



   Ein elektrischer   Stoppimpuls ist nicht    di rekt   erhältliche daher    ist der von der Puls welle erzeugte   Druekstoss zunächst mindestens    in einen   Druckstosswandler    geleitet, elastisch z. B. einen vom   Druckstoss      Drucksto#wandler    defor    mierbaren    Teil mit elektrischer Induktions vorriehtung aufweist, welche Vorrichtung, wenn der Stromimpuls einen Druek stoss empfängt., einen Federrohr, abgibt.



   Als   Dmckstosswandler    können z. B. in
Frage kommen :   gewohnliche Manometer    mit elastischer Membrane oder elastischem Element ein poermanenter mit deren Tauchspule
Magnet oder eine (Teil   Drucksto#    26),   wel-    che Organe mit einer festen Induktionsspule  (Teil   27)    zusammenwirken, oder die eine
Platte eines Kondensators verbunden ist. Bei einem gnet wird der permanente Ma festen oder die   Tauchspule    in einer zweiten
Spule   s zwerckmä#ig,    eine Spannung indizieren, die bewegliche Kondensatorplatte die Kapazität eines Kondensators   verändern, was ermög-       lieht,    ein Relais zu betätigen.

   Unter   Umstän-    den ist es   sto#wandler    zwischen den   Druek-    veranschaulicht Ausfüh- und das Relais einen Verstärker bekannter Bauart zu schalten, was aber grundsätzlich nicht von Bedeutung ist.



   Die Zeichnung elektro rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.



   Ein solches Beispiel einer Zusatzeinrichtung, dessen Schema   durch Fig. l veranschaulicht    ist, besitzt ein Manometer mit einer   Schlie#en       magnetischen Induktionsvorrichtung und eine   
Stoppuhr mit   Dauerstrommagnet,    die beim richtung für des   Startstromkreises    startet und beim   Unterbrechen des Magnetstromkreises    stoppt.



   Die Fig. 2.   stellt schematisch eine Ein-   
1 rein   elektrisehe Steuermg des    die   Pulswellenlaufzeit    anzeigenden Instru mentes dar.



   In dem durch die Fig. für gegebenen
Schema ist 19 eine Stoppuhr mit einem   Elek-       tromagneten    20 Magnetstromkreises.   Dauerstrom, der    in be kannter Weise den Zeiger der Uhr startet bei    Sehliessung    und stoppt bei Unterbrechung des
Haltekontakt 21 versehen. Der Magnet 20 ist mit einem innern
Im Augenblick der   R-Zaeke    wird der Kon takt   3    kurzzeitig geschlossen. Der Magnet 20 zieht an und der Zeiger startet ; der Magnet
20 bleibt wegen des   Ha'ltekontakttes 21 ange-    zogen, auch wenn der Kontakt 3 wieder unter brochen wird ; der Zeiger der Uhr läuft somit weiter, bis der Kontakt   22    im Haltestrom kreis geöffnet wird.



   Durch die   Ballonpumpe    23 werden die    Manschette 6 und    das Manometer   24    unter    Druek    gesetzt. Die Membran 25 hat einen  Überdruck bis ungefähr 300 mm Hg auszuhalten. ltuf der Membran 25 ist der eine
Teil einer   elektromagnetiseclen      Induktions-       vorriehtung    26/27 befestigt, die mit dem Re lais 28 verbunden ist, das den Ruhekontakt    22    betätigt. Sobald die Pulswelle ein plötz liche Drucksteigerung hervorruft., erzeugt die    Induktionsvorrichtung    eine Spannung, durch    welche das Beiais    28 betätigt wird.

   Dieses    stoppt die Uhr 19 durch Öffnen des Kon-    talites 22, so   da#    die Pulswellenlaufzeit ab gelesen werden kann.



   Die Pulswellenlaufzeit kann statt mit t einer   elektromechanisehen Stoppuhr auch mit    rein elektrischen Hilfsmitteln gemessen werden. Ein Beispiel für eine solche Einrichtung    veranschamlicht    Fig. 2. In Fig. 2 stellt 29 eine
Gleichstromquelle, 30 einen Widerstand, 31 einen Kontakt, 32 einen   Umsehatltkontakt,    33 einen Kondensator mit grosser Kapazität, 35 ein Voltmeter mit sehr hohem innerem Wider stand, zum Beispiel ein elektrostatisehes oder ein   Rohrenvoltmeter,    dar. Das Schema entspricht dem Zustand der Zusatzeinrichtung, kurz bevor die R-Zacke auftritt. Der Stromkreis 29-30-31-29 ist geschlossen,   der Kon-      densator    33 entladen.

   Durch den von der R-Zacke ausgelösten Impul wird der Startkontakt 31 geöffnet, und eine nicht gezeichnete Haltevorrichtung hält den Kontakt vor  läufig    offen Der Kondensator 33 wird aufgeladen, und bei   entsprechender Dimen-      sionierung    der einzelnen Elemente nimmt seine Spannung mit der Zeit ständig zu.



   Am   Ende der Pulswellenlaufzeit legt    der in Fig. 2 nicht dargestellte   Druckstosswandler    den den   Stoppkontakt    bildenden   Umsehalt-      kontakt 32 kurzzeitig um und unterbrieht    die nicht   gezeichnete Haltevorrichtung des Kon-    taktes 31, so dass dieser wieder   sehliesst.   



  Durch Umlegen des Kontaktes 32 findet ein    Spannungsausgleich zwischen den Kondensa-    toren 33 und 34 statt, ohne   dia,    wegen der grossen   Kapazitätsuntersehiede    die Spannung am Kondensator 33 wesentlieh sinkt. Das Voltmeter 35 zeigt die Spannung des Kondensators 34 an, der seine Spannung weiter behalt, trozdem nach dem Druckstoss der Umschaltkontakt 32 wieder zurückgeht und der Kondensator 33 sieh   entladet. Da    die   Pulswellenlaufzeit gleich    der Aufladungsdauer des Kondensators 33 ist, kann das   Volt-    meter mit einer geeichten Skala in   Zeitein-    heiten versehen und an Stelle einer Stoppuhr verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Massageapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 4 des Haauptpatentes, mit an die Steuereinrichtung ansehaltbarer Zusatzeinrichtung zur Messung der Pulswellenlaufzeit, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzeinrichtung mindestens eine Vorrichtung zur Messung einer Zeitdauer enthält, wobei der Startkontakt der Vorrichtung durch einen elektrischen Impuls synchron mit dem der R-Zaeke des Elektrokardiogrammes entspre- chenden Impuls zu Beginn der PulswelAenlaufzeit betätigt wird, und dass die Zusatzeinrichtung ferner mindestens einen Druckstosswandler aufweist, dem eine Steuervor riche-long mit zwei über physikalische Felder zusammenarbeitenden Teilen zugeordnet ist und welcher beim Empfang des Druekstosses,
    der in der Manschette und im Druekstoss- wandl. er durch die entsprechende Pulswelle am Ende der Pulswellenlaufzeit erzeugt wird, einen elektrischen Schaltvorgang ausführt, durch welehen die Anzeige der Pulswellen- Laufzeit herbeigeführt wird.
    UNTEBANSPBÜCHE 1. Massageapparat mit Zusatzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucksto#wandler aus einem, Manometer mit einer einen permanenten Magneten tragenden MembranundeitlerfestenInduk- tionsspule besteht.
    2. Massageapparat mit Zusatzeinriehtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstosswander aus einem Ma. nometer mit einer eine Spule tragenden Membran und einer festen Induktionsspule besteht.
    3. Massageapparat mit Zusatzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, da# der Drucksto#wandler aus einem Manometer besteht, dessen Membran eine Platte eines Kondensators verschiebt.
CH313497D 1945-06-07 1951-09-29 Massageapparat mit Zusatzeinrichtung zur Messung der Pulswellenlaufzeit CH313497A (de)

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