CH313429A - Strahlmittel - Google Patents

Strahlmittel

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CH313429A
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Paul Haeberlin Hans
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Fischer Ag Georg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F9/00Making metallic powder or suspensions thereof
    • B22F9/02Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes
    • B22F9/06Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material
    • B22F9/08Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying
    • B22F9/082Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying atomising using a fluid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C11/00Selection of abrasive materials or additives for abrasive blasts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description


      Strahlmittel       Gegenstand vorliegender Erfindung bildet  ein metallisches     Strahlmittel    in Form von  Schrot oder Kies, das zum Aufschleudern auf  Metallgegenstände zwecks mechanischer Be  handlung ihrer Oberflächen bestimmt ist. Es  ist bekannt, derartige     Strahlmittel    aus wei  ssem Gusseisen herzustellen. Der hohe Gehalt  an gebundenem     Kohlenstoff    ist mit der Aus  bildung eines groben und spröden Gefüges  verbunden.

   Bei den heute in     Sehleuderrad-          Putzma.schinen    üblichen     Strahlgeschwindig-          keiten    werden derartige spröde     Strahlmittel     beim Auftreffen auf den zu putzenden Ge  genstand zerschlagen. Die Zertrümmerung  solcher harter     Strahlmittel    geht ziemlich  rasch vor sich, so dass eine fortlaufende Er  gänzung des     Strahlmittels    notwendig ist.

   Für  gewisse Oberflächenbehandlungen, die ein  Hämmern der Oberfläche bezwecken, ist das  scharfkantige weisse Gusseisen mit hohem  Kohlenstoffgehalt ungeeignet, weil die Ober  fläche durch die scharfen Kanten des Strahl  mittels verletzt wird:  Es sind auch Versuche bekanntgewor  den, den Gehalt .des weissen Gusseisens an ge  bundenem     Kohlenstoff    herabzusetzen, wobei  die Härte des     Strahlmittels    abnimmt, dessen  Zähigkeit jedoch merklich erhöht wird. Bei  diesen Versuchen entstanden aber Schwierig  keiten beim Verspritzen des flüssigen Me  tallen, weil- mit sinkendem Kohlenstoffgehalt  die Viskosität ziemlich stark sinkt.

   Es bedarf  auch besonderer Massnahmen, um das Gra-         nulat        mit        weniger        als        1,5%,        Kohlenstoff     kugelig und dicht erzeugen     zu    können.  



  Diese     vorbeschriebenen    Nachteile können  dadurch behoben werden,- dass gemäss vorlie  gender Erfindung das     Strahlmittel    aus einem  grauen Gusseisen besteht, in welchem der  Graphit mindestens teilweise in     sphäro-          litischer    Form vorliegt. Es ist selbstverständ  lich, dass die Qualität eines derartigen     Strahl-          mittels    günstig beeinflusst werden kann durch  eine zweckmässige Warmbehandlung, die sich  dem     Granulationsvorgang    anschliesst.  



  Das nachstehend beschriebene Beispiel  kann in bezug auf die chemische Zusammen  setzung des Werkstoffes und seiner     Warm          behandlung    weitgehend     geändert    werden. Es  soll damit lediglich der Charakter des Werk  stoffes und die mögliche     Strahlmittelherstel-          lung    veranschaulicht werden.  



  Ein nach einem beliebigen Verfahren  erschmolzenes Gusseisen folgender Zusam  mensetzung  3,0-3,6 "/a C  1,8-2,2"/a     Si     0,6-0,8     "/a    Mn  etwa<B>0,114</B> P       max.0,02"/o    S  Rest Eisen und übliche Begleitelemente  wird in an sich bekannter Weise durch Be  handlung mit Magnesium oder/und     Zer    mit  nachfolgender Impfung in Gusseisen mit       sphärolitischer        Graphitausbildung    verwandelt      und unmittelbar aus der Giesspfanne mittels  Dampf- oder Wasserstrahl granuliert und in  Wasser oder Öl abgeschreckt.

       Hierauf    wird  das Granulat bis zur     Einstellung    des Gefüge  gleichgewichtes     Austenitlsphärolitischer    Gra  phit geglüht und anschliessend     abgeschreckt     und angelassen.  



  Ein auf diese Weise erzeugtes     Strahlmittel     ist in seinen Gebrauchseigenschaften mit den  aus Stahl hergestellten Schrotarten ver  gleichbar. Es zeichnet sich durch grosse Zä  higkeit aus, so dass ein Zersplittern der ein  zelnen Körner beim Auftreffen auf den zu  putzenden Gegenstand vermieden wird. Die  besondere Gefügeausbildung des auf die be-         schriebene    Art hergestellten     Strahlmittels    ist  durch hohe Verschleissfestigkeit und damit  durch lange Lebensdauer gekennzeichnet, wo  durch eine grosse Zahl von Durchgängen des  einzelnen Kornes     durch    die Putzmaschine  erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Strahlmittel in Form von Schrot oder Kies zum Aufschleudern allf Metallgegen stände zwecks mechanischer Behandlung ihrer Oberflächen, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe aus Gusseisen besteht, in wel chem der Graphit mindestens teilweise in sphärolitiseher Form vorhanden ist.
CH313429D 1953-03-18 1953-03-18 Strahlmittel CH313429A (de)

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