CH313137A - Verfahren zur Herstellung eines zementhaltigen Belagsmaterials - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines zementhaltigen Belagsmaterials

Info

Publication number
CH313137A
CH313137A CH313137DA CH313137A CH 313137 A CH313137 A CH 313137A CH 313137D A CH313137D A CH 313137DA CH 313137 A CH313137 A CH 313137A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
volume
mixture
parts
lime
cement
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Spillmann-Zuppinger Jean
Pietroboni Silvio
Original Assignee
Spillmann Zuppinger Jean
Pietroboni Silvio
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Spillmann Zuppinger Jean, Pietroboni Silvio filed Critical Spillmann Zuppinger Jean
Publication of CH313137A publication Critical patent/CH313137A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • C04B28/10Lime cements or magnesium oxide cements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2111/00Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/00474Uses not provided for elsewhere in C04B2111/00
    • C04B2111/00482Coating or impregnation materials

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     zementhaltigen        Belagsmaterials            Gegenstand    der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Herstellung eines ze  menthaltigen     Belagsmaterials,    das dadurch       gekennzeichnet    ist,     dass.    man einer     wä,ssrigen          Bindemittelphase,    hergestellt aus einer Lö  sung eines Zellstoffderivates und einer       Kunstharzemulsion,        Portlandzement    und Kalk  zumischt, derart, dass eine homogene,     auftrag-          fähige    Masse entsteht.

   Eventuell kann man  ausserdem noch weitere Stoffe, z. B. für     sol-          ehe    Zwecke übliche Füllstoffe, zusetzen.  



  Während alle     bisherigenBelagsmaterialien     auf     Zementbasis    auf einen härteren Unter  grund aufgetragen werden mussten, kann das  erfindungsgemäss hergestellte     Belagsmaterial     auch auf einem weicheren Untergrund, wie  alter     ölfarbe,    weichem Gips, Holz usw., auf  getragen werden. Dies kann zu einer ganz  beträchtlichen Arbeitsersparnis führen in all  den Fällen, wo bisher vor dem Auftragen des  neuen Zementverputzes eine bestehende     wei-          ehe    Unterlage (Gips, Anstriche usw.) erst bis  auf den harten Mauergrund abgetragen wer  den musste.  



  Wünscht man eine Masse, die nach dem  Spritzverfahren aufgebracht werden kann,  so ist eine geeignete Zusammensetzung des       Belagsmaterials    die folgende: 2/3 Volumen  teile einer Lösung eines Zellstoffderivates,  z. B. einer 3 bis 4prozentigen     Methylcellulose=     Lösung, werden mit 1/3 Volumenteil einer       Kunstharzemulsion,    z. B. einer 25prozentigen       Poly        vinylacetatemulsion,    vermischt, und die-         ser    Mischung ein Volumenteil     Portlandzement     und ein Volumenteil Kalk zugegeben. Durch  Zusatz von Farben, insbesondere Pigment  farben, lassen sich beliebige Farbwirkungen  erzielen.

   Ein solches Material lässt sich durch  Spritzen in beliebiger Schichtdicke auf belie  bige Unterlagen, wie Papier, Holz, Faser  platten, Gips, Kalk, Anstriche, Metall usw.,  auftragen und bildet einen abwaschbaren  Oberflächenbelag, der an Wänden eine tape  tenartige Wirkung aufweist. Es ist auch  möglich eine aufgebrachte Schicht in irgend  einer Weise, z. B. mit     Druckwalzen,    Schablo  nen usw. bunt zu bemustern und hernach  eine weitere Schicht des     ilberzugsmaterials     auf die     Bemusterung        aufzutragen,    wobei sehr  schöne Effekte, die waschecht sind, erzielt  werden können.  



  Wünscht man ein     Belagsmaterial,    das  eine     verputzartige    Wirkung ergibt, so kann  man der eingangs erwähnten Mischung noch  soviel Sand, vorzugsweise Quarzsand, dessen  Korndurchmesser bis 3 mm betragen kann,  sowie Marmorweiss in Pulverform zusetzen,  dass eine mit dem Reibscheit     aufziehbare     Masse entsteht.  



  Ein bevorzugtes Rezept zur Herstellung  einer solchen     Verputzma:sse_    ist folgendes-     _     Man mischt 1/s Volumenteil einer Kunst  harzemulsion,, z. B. einer     25prozentigen        Poly-          vinylaeetatemulsion,    mit 2/3 Volumenteilen  einer Lösung eines Zellstoffderivates, z.     B.,     einer 3- bis 4prozentigen Methylcel'lul'ose-           lösung,    und setzt dieser Mischung zwei Vo  lumenteile einer Mischung, bestehend aus vier  Volumenteilen     Portlandzement    und je einem  Volumenteil Kalk, Sand (oder Quarz) und       lIarmorweiss    in Pulverform zu.

   Auch diese  Mischung kann man durch Zugabe von Pig  mentfarben beliebig färben. Gewünschten  falls können ausserdem zerkleinerte Faserma  terialien, wie Sägemehl, beigemengt werden.  



  Das Vermischen des     wä.ssrigen    Bindemit  tels mit den festen Bestandteilen     bzw.    Füll  stoffen erfolgt zweckmässig erst kurz vor dem       C'ebrauch,    um ein vorzeitiges Abbinden zu  vermeiden.  



  Diese Masse lässt sich in beliebiger Schicht  dicke auf beliebige Unterlagen, wie Gips,  Kalk, Zementputz, öl- und Wachsfarben  anstriche, Holz, Faserplatten und andere Iso  lierplatten, Metall usw., auftragen. Ausser  der     Auftragbarkeit    auf einen weicheren Un  tergrund besteht. ein weiterer Vorzug des  erfindungsgemäss     hergestellten.    Zementputzes,  dass er nach dem Trocknen trotz hoher Schlag  festigkeit biegsam ist, so dass z. B. die soge  nannten Schwundrisse der Unterlage, wie sie  beispielsweise bei Mauerwerk auftreten, ohne  Einfluss auf den Putz sind. Konstruktions  rissen, wie Beton- und     Gebälkrissen,    vermag  er natürlich nicht zu widerstehen.  



  Ein weiterer Vorteil eines mit dem nach  dem erfindungsgemässen Verfahren erhält  lichen     Verputzmaterial    erzeugten Oberflä  chenbelages ist dessen     Abwaschbarkeit,    z. B.  mit     Seifenwasser.    Der Zementputz lässt sieh  in jedem beliebigen Ton ausführen und ist  durchgefärbt, so dass kleinere Beschädigungen  nicht sichtbar sind. Bei     erösseren    Beschädi  gungen besteht die Möglichkeit, die Stelle  derart auszubessern, dass die Flickstelle nicht  in Erscheinung tritt.  



  Endlich zeichnet sich ein derartiger Ze  mentputz noch dadurch aus, dass man durch    eine zweimalige Abreibung des Belages einen       Mehrton-Wandputz    herstellen kann. Man geht  dabei in der Weise vor, dass man die mit  dem Reibscheit aufgezogene und abgeriebene       Verputzmasse    rund zwei Stunden trocknen       lä,sst    und darauf mit dem Reibscheit ein zwei  tes Mal abreibt, wodurch die geglätteten       höherliegenden    Stellen des Verputzes einen  andern     Farbton    erhalten als die rauheren,  tieferliegenden Stellen des Verputzes.

   Bei  den bisher üblichen     Zementverputzen    lässt  sich durch eine solche zweite Überarbeitung  dagegen kein     Mehrtoneffekt    erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines zement- haltigen Belagsmaterials, dadurch gekenn zeichnet, dass man einer wässrigen Bindemit- telphase, hergestellt aus einer Lösung eines Zellstoffderivates und einer Kunstharzemul- sion, Portlandzement und Kalk zumischt, derart, dass eine homogene, auftragfähige Masse entsteht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man 2/3 Volumen teile einer Lösung eines Zellstoffderivates mit. 1/3 Volumenteil einer Kunstharzemulsion vermischt und dieser 13-l ischung 1 Volumen-, teil Portlandzement und 1 Volumenteil Kalk zusetzt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man einer Mi schung von 2/s Volumenteilen einer Lösung eines Zellstoffderivates und 1/3 Volumen teil einer Kunstharzemulsion 2 Volumen teile einer Mischung aus 4 Volumenteilen Portlandzement und je 1 Volumenteil Kalk, Sand und Marmorweiss in Pulverform zusetzt. f 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Mischung durch Zugabe von Pigmentfarben färbt.
CH313137D 1954-10-16 1952-09-04 Verfahren zur Herstellung eines zementhaltigen Belagsmaterials CH313137A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH313137T 1954-10-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH313137A true CH313137A (de) 1956-03-31

Family

ID=4495075

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH313137D CH313137A (de) 1954-10-16 1952-09-04 Verfahren zur Herstellung eines zementhaltigen Belagsmaterials

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH313137A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3780674T2 (de) Verspritzbare, feuerfestmachende zusammensetzung.
DE3028559C2 (de) Trockenmörtel-Fertigmischung und ihre Verwendung
DE2264075B2 (de) Mit anmachwasser bis zur fluessigen, pumpfaehigen konsistenz anmachbare moertelmischung fuer die herstellung von estrichen
DE2310738A1 (de) Verfahren zum bilden einer dekorativen schicht auf der oberflaeche einer vorfabrizierten bzw. vorgegossenen betontafel
EP0884291B1 (de) Spachtelmasse, ihre Herstellung und Verwendung
DE2817200C2 (de) Wärmedämmschicht auf Basis von Schaumstoffteilchen, Bindemitteln und Verarbeitungshilfsstoffen
DE2534564B2 (de) Zementestrichmischung
DE1646495C3 (de) Putzmassen mit hohem Wärmedämmwert
DE2146709B2 (de)
DE1943634B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines horizontalen Bodenbelags aus einer Masse auf der Bais eines Anhydritbinders
CH313137A (de) Verfahren zur Herstellung eines zementhaltigen Belagsmaterials
DE2820389A1 (de) Verfahren zur herstellung von waessrigen polyvinylalkohol-dispersionen und deren verwendung als zementzusaetze
DE69000969T2 (de) Mittel zur herstellung eines putzes und mit diesem putz hergestellter isolierender aussenverputz.
CH582563A5 (en) Coloured concrete for facing bulk concrete - consists of concrete mixed with colouring cement and marble sand
DE806348C (de) Verfahren zur Herstellung von zur Erhoehung des Standvermoegens mit einem Hartbelag versehenen Faserstoffplatten
DE1117032B (de) Auftragsmasse und Verfahren zur Oberflaechenverkleidung damit
AT204463B (de) Verfahren zur Herstellung eines Belagmaterials auf der Basis von Portlandzement
CH318118A (de) Verfahren zur Herstellung eines zementhaltigen Belagsmaterials
DE2557594C3 (de) Selbstnivellierende Baustoffmasse auf der Grundlage von Calciumsulfat- a-Halbhydrat
CH502280A (de) Trockene Verputz-Mischung
AT379363B (de) Verwendung einer mischung auf basis von hydraulischem bindemittel als grobputz fuer holzwolle-leichtbaustoffe
DE732110C (de) Decken- und Wandverputz
DE20008006U1 (de) Putzmörtel auf Lehmbasis
DE2612664A1 (de) Baustoffmasse
CH454722A (de) Verputzmasse und deren Verwendung zum Verputzen von Decken- und Wandinnenflächen