Verfahren und Einrichtung zum Herstellen zweinutiger Spiralbohrer durch Schleifen oder Fräsen der Spiralnuten. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren und eine Einrichtung zum Herstellen zweinutiger Spiralbohrer durch Schleifen oder Fräsen der ',;#piralnuten.
1)as Verfahren gemäss der Erfindung ist da durch gekennzeichnet, dass die beiden Spiral- nnten unter kontinuierlicher Drehung des Bohrerausgangskörpers in ein und derselben Richtung und gleichzeitiger axialer Verschie- bun@- nacheinander, ausgehend vom gleichen Ende des Bohrerausgangskörpers, geschliffen bzw.
gefräst werden, wobei die Drehzahl und die axiale Verschiebung des Bohrerausgangs- körpers im Verhältnis zueinander so syn chronisiert werden, dass der Bohrerausgangs- körper nach dem Schleifen bzw. Fräsen der ersten Nut. und nachdem. er unter fortgesetz ter kontinuierlicher Drehung in die Ausgangs lage axial zurückgeführt ist, wenn das Schlei fen bzw. Fräsen der zweiten Nut beginnt, eine Drehlage einnimmt, die gegenüber der des Bohrerausgangskörpers beim Beginn des Schleifens bzw. Fräsens der ersten Nut um 180 verschoben ist.
Die Einriehtunt- naeli der Erfindung zur Durchführung des genannten Verfahrens, finit. einem Bohrerspannfutter zum Einspannen des Bohrerausgangskörpers während des Schlei fens bzw.
Fräsens ist durch eine Antriebsvor richtung zum kontinuierlichen Drehen des Spannfutters und damit des in ihm einge- spannten Bohrerausgangskörpers, sowie eine si nchr an mit der Drehung des Spannfutters angetriebene Nockenscheibe gekennzeichnet, die dem Spannfutter mit dem Bohreraus- ga.ngskörper die erforderliche axiale Hin- und Herbewegung erteilt und so ausgebildet,
sowie mit einer solchen Geschwindigkeit im Verhältnis zur Drehgeschwindigkeit des Boh- rerspannfutters angetrieben ist, dass sie die axiale Verschiebung des Bohrerausgangskör- pers beim Schleifen bzw. Fräsen der zweiten Nut auslöst, wenn dem Spannfutter mit dem Bohrerausgangskörper eine Drehlage erteilt worden ist, die gegenüber der Lage des Spann futters und des Bohrerausgangskörpers bei Beginn des Schleifens bzw. Fräsens der ersten Nut um 180 verschoben ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens nach der Erfindung ist. im folgenden an Hand einer auf der Zeichnung veranschaulichten beispielsweisen Ausführungsform der erfin dungsgemässen Einrichtung näher beschrieben.
Fig. 1 verdeutlicht die Einrichtung zur Herstellung der Nuten zweinutiger Spiral bohrer in Vorderansicht, während sie in Fig. 2 im Längsschnitt gezeigt ist.
Fig. 3 und 4 sind Schnitte in grösserem :Massstab nach der Linie III-III bzw. IV-IV der Fig. 2.
Fig. 5 verdeutlicht die Nockenscheibe durch die Abwicklung ihres Umfanges. Fig. 6 und 7 zeigen Schnitte nach der Linie VI-VI in Fig. 1 bzw. VII-VII in den Fig. 1 und 6.
Auf der Zeichnung bezeichnet 1 eine hohle, vertikalachsig angeordnete, aus mehreren Tei len bestehende Spindel, die durch ein Schnek- kengetriebe in Drehung versetzt wird, dessen Schnecke 2, die unter Vermittlung eines Rie mens 2a und einer Riemenscheibe 2b von einer nicht dargestellten Antriebsquelle angetrie ben wird, mit dem Schneckenrad 3 zusammen wirkt, das mit der Spindel 1 so verbunden ist, dass es sich zwar gegenüber der Spindel nicht drehen, aber ihr gegenüber axial verschieben kann.
In der Spindel 1 ist eine aus zwei Tei len bestehende, ihr gegenüber nicht drehbare, aber axial verschiebbare Hülse 4 angeordnet, die nach dem untern Teil der Spindel durch eine Feder 5 gepresst wird, die ihrerseits zwi schen dem obern Ende der Hülse und einer als Anschlag 6 am obern Ende in die Spindel 1 eingeschraubten Büchse eingespannt ist. In der Hülse 4, und zwar in deren unterem Teil, ist ein Bohrerspannfutter 7 angebracht, das unter Einwirkung einer Feder 8 bestrebt ist, sich abwärts zu bewegen, wobei diese Abwärts bewegung durch ein am untern Ende der Spindel 1 befestigtes Endstück 9 begrenzt wird.
Die kegelige Partie des Spannfutters 7 wirkt mit dem untern Ende der Hülse 4 zu sammen, die mit einem entsprechenden innern kegeligen Teil versehen ist, so dass das Spann futter bei einer Aufwärtsbewegung des Spann futters gegenüber der Büchse 4 um das in die sem befindliche Werkstück festgespannt wird, das in Form einer Stange, deren Durchmesser dem des herzustellenden Bohrers entspricht, durch die Spindel 1 und die Hülse 4 einge führt wird.
Das untere Ende der Spindel ist in einem Halter 10 drehbar aber axial un- verschiebbar gelagert, in dem weiterhin eine Rolle 11 gelagert ist, die in Form eines Ku gellagers ausgebildet ist und mit einer ring förmigen, drehbar gelagerten Nockenscheibe 12 zusammenarbeitet, die beim Rotieren dem Halter 10 und damit der Spindel 1 sowie den mit dieser verbundenen Teilen eine axiale Verschiebung erteilt.
Um sicher zu sein, dass die Rolle 11 an der N ockenseheibe 12 während deren Rotation anlie\;t, ist eine Drnekfeder 13 zwischen einen festen Teil am Maschinen ständer 14 und ein kolbenähnliches Organ 15 eingespannt, das von der Feder 13 gegen einen mit dein Halter 10 fest verbundenen Teil gedrückt gehalten wird und bestrebt ist, die Spindel und die mit. ihr verbundenen Teile gegen die Wirkung der Noekenseheibe 12 nach oben zu verschieben.
Die Noekenseheibe 12 ist. auf einer Achse 16 drehbar gelagert und trägt ein mit ihr koaxiales Zahnrad 17, das mit einem mit der Spindel 1 fest verbundenen Zahnrad 18 zu sammenarbeitet, das seinerseits zwecks Er möglichung der axialen Verschiebung der Spindel eine Länge aufweist, die der grössten axialen Bewegung der Spindel entspricht. Die Übersetzung zwischen der Spindel 1 und der Achse 16 der Noekenseheibe beträgt im vor liegenden Fall. 1 : 2,5, wobei die Noekenseheibe so ausgebildet. ist, dass sie, wenn die Spindel zwei Umdrehungen gemacht, hat, die Spindel aus der höchsten in die tiefste Lage verscho ben hat.
Während dieser Zeit ist mittels einer Schleifscheibe oder einem Scheibenfräser 19 die eine Nut. des Spiralbohrers hergestellt wor den.
Auf dem Zahnrad 17 und koaxial mit die sem ist ein Zahnrad 20 befestigt, das mit einem Zahnrad 21 zusammenarbeitet, das sei nerseits auf einer zur Achse 16 parallelen Achse 22 angebracht. ist, die in drei vom Stän der 14 vorspringenden Armen 23, 24 und 25 drehbar gelagert. ist. Am untern Ende der Achse 22 ist eine Noekensebeibe ?6 befestigt, die mit dem einen Ende eines kolbenähnlichen Organs 27 zusammenarbeitet, das in einem mit, dem Arm 25 fest verbundenen Teil 28 verschiebbar gelagert ist und mittels einer Feder 30 an die Noekenseheibe 26 gedrückt gehalten wird.
Das freie Ende des Organs 27 wirkt mit einem in Form eines Schiebers aus gebildeten Messer 31 zusammen und ver schiebt unter der Einwirkung der Nocke, wenn die Spindel nach der Herstellung beider Nuten im Werkstück- ihre höchste Lage er- , reicht, hat, das Messer zwecks Abschneidens des genuteten Stangenteils gegen. die Wirkung einer Feder 3\.
Auf der Aelise 22, und zwar unmittelbar oberhalb des Armes 24, ist eine Noekenseheibe 33 befestigt, die in gleicher Weise wie die Nok- kenscheibe 26 mit einem kolbenähnlichen Organ 34 zusammenarbeitet, das in einem mit dein Ständer 14 festverbundenen Teil 35 verschiebbar gelagert ist.
Das vordere Ende des Organs 34 arbeitet mit einem am Teil 35 schwenkbar gelagerten, gabelförmigen Organ 36 zusammen, dessen freie Schenkelenden 37, wenn die Spindel 1 sich nach der Fertigstel lung der Nuten eines Bohrers in der obersten Lage befindet, unter zwei vom obern Teil der Hülse 4- vorspringende Zapfen 70 (Fig. 1) ge führt werden und bei der Versschwenkung des Organs 36 durch die Noekenscheibe 33 mittels der schräggestellten Kanten 38 den Hülsenteil entgegen der Wirkung der Feder 5 aufwärts schieben,
so dass der von der Feder 5 ent lastete untere Hülsenteil von der Feder 8 nach oben geschoben wird, wodurch das Bohrer spannfutter 7 von der zur Bohrerherstellung dienenden Stange gelöst wird, und zwar da durch, dass der Eingriff der kegeligen Partie des Spannfutters mit der kegeligen Partie des untern Hülsenendes aufgehoben wird. Hier durch ist es möglich, die Stange zwecks Her stellung eines neuen Bohrers in gewünschtem Masse durch die Spindel vorzuschieben.
Hierfür ist eine besondere Vorschubvor- riclitung vorgesehen, die im obern Teil des Maschinenständers angebracht ist. Diese Vor- sehuhvorrichtung besteht aus einem Quer stück 40, das auf der Spindel 1 drehbar, ,jedoch nicht axial verschiebbar so gelagert. ist, dass es der durch die Nockenscheibe 12 und der 1)ruekfeder 13 bewirkten axialen Ver schiebung der Spindel 1 folgt.
Im Querstück 40 sind zwei parallel. zur Spindel 1 aus dem Querstück vorspringende Führungsstangen 41 befestigt, die dureli entsprechende Lagerbüch sen 42 irn obern Ständerende hindurchgeführt sind. Ani Querstück 40 isst weiterhin um einen Zapfen 43 ein Hebel 44 schwenkbar gelagert, dessen einer Arm.
45 durch eine verstellbare Befestigungsvorrichtung 46 mit einem ober- halb des Querstückes 40 liegenden und durch die Stangen 41 in axialer Richtung der Spin de] geführten Querstück 47 verbunden ist. Der andere Arm 45a des Hebels 44 ist in un mittelbarer Nähe des Drehzapfens 43 mit einem nach unten vorspringenden, schwenk baren Sperrhaken 48 versehen, der mittels einer Feder 48a gegen ein Lineal 40a ge drückt gehalten wird, das mit dem Querstück 40 fest verbunden ist. Der Sperrhaken 48 ist mit einem Zapfen 49 versehen, der in eine Aussparung 50 im Lineal 40a eingreifen kann.
Das Querstück 47 ist mit einem in die Spindel 1 hineingeführten Materialdurchgangsrohr 51 fest verbunden, dessen unteres Ende seiner seits mit einer konzentrisch im Bohrerspann- futter 7 liegenden Vorschubpatrone 52 fest verbunden ist, die in an sich bekannter eise das Stangenmaterial durch Einwirkung eines Stiftes 53 und einer mit diesem zusammen arbeitenden Feder 54 mitnimmt. Die Wir kungsweise der V orschubvorrichtung ist im folgenden zusammen mit der Wirkungsweise der übrigen Teile der Einrichtung näher be schrieben.
Geht man davon. aus, dass ein neues Stan genstück als Bohrerausgangskörper gerade eingeführt und im Bohrerspannfutter 7 fest gespannt worden ist, ergibt sich folgende Wir kungsweise Die Rolle 11 liegt an der Nockenscheibe 12 in der in Fig. 5 mit 60 bezeichneten Lage an, das heisst unmittelbar bevor die Nockenscheibe die Spindel 1 und die mit ihr verbundenen Teile gegen die Wirkung der Feder 13 nach unten zu drücken beginnt..
Wird nun die Spindel 1 unter Vermittlung des Schnecken getriebes 2, 3 gedreht, so dreht. sich auch die Nockenscheibe 12 infolge des Eingriffes des Zahnrades 17 in das Spindelritzel 18. Hier bei verschiebt, wie aus Fig. 5 hervorgeht, die Nockenscheibe 12 während ihrer Drehung, so dass die Rolle 11 aus der Lage 60 in die Lage 61 kommt, die Spindel. 1 und mit ihr die Werkstückstange so weit nach unten, dass deren unteres freies Ende mit. der für das Schleifen der Spiralnut bestimmten Schleif scheibe bzw. dem Fräswerkzeug 19 in Ein- griff kommt.
Während der darauffolgenden Verschiebung nach unten, das heisst während die Rolle 11 auf der Noekenscheibe 12 sich aus der Lage 61 nach der Lage 62 bewegt, erfolgt das Schleifen bzw. Fräsen der ersten Spiral- n.ut. In dem Augenblick, in dem die Nocken- scheibe die Lage 62 gegenüber der Rolle 11 einnimmt, das heisst, wenn die maximale Ab wärtsbewegung erfolgt ist, wird mit Hilfe einer Hebelanordnung 64 der Eingriff des Werkzeuges 19, das an einem mittels Zapfen 90 an einem auf dem Ständer 14 angeordneten Support ausschwenkbar angebrachten Hebel arm 63 gelagert.
ist, mit, der gerade fertig gestellten Nut durch Ausschwenken des Werkzeuges aufgehoben. Diese Schwenkbewe gung wird durch eine auf der Achse 22 an gebrachte Nockenscheibe 6.5 ausgelöst, die mit einem unter der Wirkung einer Feder 66 ste henden Kolben 67 zusammenarbeitet, der mit der Hebelanordnung 64 in Eingriff steht.
Das eine Ende des Hebelarmes 91 (Fig. 6 und 7) der Hebelanordnung 64 erstreckt sieh zwischen den Kolben 67 und die Feder 66, während das andere an einer Welle 93 be festigt ist, die senkrecht auf der Welle 92 der Schleifscheibe 19 steht. Diese VV elle 93 ist einerseits in einem am Maschinenständer 14 befestigten Lager 94, anderseits in einem zwei ten, auf einem auf dem Ständer 14 verschieb baren Schlitten 96 angeordneten Lager 95 ge lagert, wobei letzteres eine axiale Verschiebung der Welle 93 in bezug auf den Schlitten 96 nicht zulässt.
Das gegen die Welle 92 gerich tete Ende der Welle 93 ist mit einer mit ihr verstifteten Scheibe 93 versehen, in welcher ein Sitz für eine Kugel 98 vorgesehen ist, wobei letztere während des Arbeitsganges für die Herstellung einer Nut auch in eine Aus- nehmung 99 der gegen die Welle 93 gekehr ten Seite des Hebelarmes 63 ragt. Eine Feder 100 presst den Hebelarm 63 gegen die Scheibe 97 auf der Welle 93.
Wenn der Kolben 67 von der Nocken scheibe 65 nach links (Fig. 1) bewegt wird, so wird der Hebelarm 91 von rechts nach links, das heisst in Fig. 6 aus der Zeichenebene heraus geschwenkt, und die Welle 93 dreht sich um ihre eigene Axe. Diese Dreliun-, der Welle 93 drückt die Kugel 98 aus der \Aus- nehmung 99 heraus, so dass der Hebelarm 63 nach rechts (Fig. 7) und entgegen der Wir kung der Feder 100 geschwenkt wird,
und somit ist die Sehleifseheibe mit dem zu be arbeitenden Bohrer nieht mehr in Eingriff. In ähnlieher Weise vollzieht sich die umge kehrte Bewegung des Hebelarmes 63, das heisst, wenn die Noekenseheibe 65 eine Stellung einnimmt, die ein Zurüekfallen der v ersehie- denen Teile in ihre ursprüngliche Lage vor dem Wirken der Noekenseheibe unter der Wirkung der Feder 66 gestattet.
Da die Welle 93 axial unverschiebbar ist in bezug auf den Schlitten 96, ist es möglich, sie mittels diesem zu verstellen, und zwar ver- mittels einer mit dein Handrad 102 betäti- g baren und mit dem Schlitten 96 zusammen arbeitenden Schraubenspindel 101. Man kann somit die Schleifscheibe in bezitg auf den Bohrer einstellen.
Damit diese Einstellung möglich wird, trotz dem feststehenden Lager 94, ist die Welle 93 mit einer Längsnut l_03 versehen.
Während der Bewegung der Rolle 11 bei der fortgesetzten Drehung der Noekenscheibe 12 aus der Lage 6'3 in die Lage 68 geht die Spindel 1 mit den an ihr befestigten Teilen unter der Wirkung der Feder 13 in die obere Lage zurück.
Hat dann die Rolle 1.1 an der Noekenscheibe wiederum die Lage 61 einge nommen, und ist das Werkzeug 19 von neuem eingeschwenkt worden, so hat. sieh durch die gewählte Cbersetzung zwischen Nockensehei- ben- und Spindeldrehung die immer in glei cher Richtung weiterdrehende Spindel 1 und damit die Werkstückstange gegenüber dem Anfang der ersten Spiralnut\um eine halbe Umdrehung gedreht, so dass nun die zweite Spiralnut um genau 180 gegenüber der ersten Nut verschoben geschliffen bzw. gefräst wird.
Während sich die Rolle bei der zweiten Umdrehung der N oekenscheibe 12 von der Lage 61 in die Lage 62 bewegt, wird der Kolben 27 von der Noekenseheibe 26 gegen die Wirkung der Feder 30 so versehoben, dass sein vorderes Ende bei der darauffolgen- den Aufwärtsbewegung der Spindel und der dazu gehörenden Teile einschliesslich dem Schieber 31 in der Bewegungsbahn des hin- tern Endes des Sehiebers 31 liegt, wodurch dieser auf Grund der Zusammenarbeit seiner schräggestellten Fläche 69 mit dem vordern Ende des Kolbens 27 (nach rechts auf der Zeichnung)
verschoben und der mit zwei Spi- ralnuten versehene Bohrerausgangskörper von der Werkstückstange abgeschnitten wird.
Während bei der fortgesetzten. Bewegung der N oekenseheibe 12 die Rolle 11 aus der Lage 68 in die Lage 60 kommt, erfolgt der Vorschub eines weiteren Stangenteils als neuer Bohrerausgangskörper. Hierbei wird zunächst das Bohrerspannfutter 7 dadurch gelöst, dass der Kolben 34 unter der Wirkung der Noekenseheibe 33 das gabelförmige Organ 36 nach rechts presst,
wobei die Schenkel enden 37 unter die vom obern Hülsenteil 4 vorspringenden - Zapfen 70 geführt werden und durch die schräggestellten Kanten 38 diesen Hülsenteil 4 gegenüber der Spindel 1 und gegen die Wirkung der Feder 5 nach oben lieben, wodurch die Feder 8 den untern Teil der Hülse 4 gegenüber dem Spannfutter 7 nach oben verschieben kann, so dass die Legeligen Flächen des Spannfutters und der Hülse nicht mehr in Eingriff stehen und das Spannfutter von der Werkstückstange gelöst wird.
Wird die Spindel 1 nach dem Schleifen bzw. Friisen der ersten Nut nach oben bewegt, so werden die Querstücke 40 und 47 und die mit ihnen verbundenen Teile mitgenommen. Während sich die Querstücke in dieser obern Lage befinden, das heisst während sieh die Rolle 11 auf der Nockenseheibe 12 aus der Lage 68 in die Lage 60 bewegt, schwenkt eine am obern Ende der Achse 22 angebrachte Nockenseheibe 71, die mit einer am freien Ende des Armes<I>45a</I> angebrachten Rolle 72 zusammenarbeitet, den Arm 45a. nach unten und damit den Arm 45 nach oben,
wodurch sich das Querstück 47 nach oben vom Quer stück 40 fortbewegt und eine zwischen den beiden Querstücken 40 und 47 angebrachte Zugfeder 75 gespannt wird. Die Querstücke werden danach in dieser Lage verriegelt, und zwar dadurch, dass der Sperrhaken 48 durch die Wirkung der Feder 48a nach links ver schoben und damit der Zapfen 49 in die Aus sparung 50 des Lineals 40a eingeführt wird.
Bei dieser Bewegung des Querstückes 47 nach oben wird auch das Materialdurehgangsrohr 51 und die damit fest verbundene Vorschub patrone 52 mitgenommen, was dadurch er möglicht wird, dass der Stift 53 in bekannter Weise eine Relativbewegung zwischen der V orschubpatrone und der Werkstückstange in dieser Richtung zulässt. Wenn nach dem Schleifen bzw. Fräsen der zweiten Nut das Querstück 40 wiederum in die obere Lage ge langt, kommt eine auf der Achse 22 ange brachte Nockenscheibe 73 mit dem am Sperr haken 48 befestigten Zapfen 49 in Eingriff und hebt die V erriegelungswirkung des Sperr zapfens auf, wodurch der Hebel 44 freige geben wird.
Sobald das Spannfutter 7 in der oben angegebenen Weise geöffnet wird, wird die Werkstückstange vorgeschoben, und zwar dadurch, dass das Querstück 47 durch die Wirkung der zwischen ihm und dem Querstück 40 eingespannten Feder sieh auf das letzt genannte Querstück zu bewegt, wobei auch das Rohr 51 und die Vorschubpatrone 52 eine Abwärtsbewegung ausführen. Hierbei wird die Werkstückstange vom Mitnehmerstift 53 mitgeführt, wonach das Spannfutter 7 wieder geschlossen wird und die Maschine für die Herstellung der Nuten an einem weiteren Stangenstück als Ausgangskörper eines neuen Bohrers bereit ist.
Method and device for producing two-flute twist drills by grinding or milling the spiral flutes. The invention relates to a process and a device for producing two-flute twist drills by grinding or milling the ',; # spiral grooves.
1) The method according to the invention is characterized in that the two spirals are ground or ground with continuous rotation of the drill output body in one and the same direction and simultaneous axial displacement @ - one after the other, starting from the same end of the drill output body.
be milled, the speed and the axial displacement of the drill output body are synchronized in relation to each other so that the drill output body after grinding or milling the first groove. and after the. he is axially returned to the starting position under continued ter continuous rotation when the grinding or milling of the second groove begins, assumes a rotational position that is shifted by 180 compared to that of the drill output body at the beginning of the grinding or milling of the first groove.
The Einriehtunt- naeli of the invention for performing the method mentioned, finite. a drill chuck for clamping the drill output body during grinding or
Milling is characterized by a drive device for the continuous rotation of the chuck and thus the drill output body clamped in it, as well as a cam disk driven by the rotation of the chuck, which gives the chuck with the drill output body the required axial backward movement. and movement given and so trained,
and is driven at such a speed in relation to the rotational speed of the drill chuck that it triggers the axial displacement of the drill output body when grinding or milling the second groove when the chuck with the drill output body has been given a rotational position that is opposite to the Position of the chuck and the drill output body at the start of grinding or milling the first groove is shifted by 180.
An embodiment of the method according to the invention is. described in more detail below with reference to an exemplary embodiment of the device according to the invention illustrated in the drawing.
Fig. 1 illustrates the device for producing the grooves tweinutiger twist drill in front view, while it is shown in Fig. 2 in longitudinal section.
FIGS. 3 and 4 are sections on a larger scale: scale along the line III-III and IV-IV of FIG.
Fig. 5 illustrates the cam disk by the development of its circumference. FIGS. 6 and 7 show sections along the line VI-VI in FIG. 1 and VII-VII in FIGS. 1 and 6.
In the drawing, 1 denotes a hollow, vertically axially arranged, consisting of several Tei len existing spindle, which is set in rotation by a worm gear, whose worm 2, which is driven by a drive source, not shown, by means of a belt 2a and a pulley 2b ben is, interacts with the worm wheel 3, which is connected to the spindle 1 so that although it does not rotate with respect to the spindle, it can move axially with respect to it.
In the spindle 1 is a two-part len existing, opposite her not rotatable, but axially displaceable sleeve 4 is arranged, which is pressed to the lower part of the spindle by a spring 5, which in turn between the upper end of the sleeve and one as Stop 6 is clamped at the top end of the bushing screwed into the spindle 1. In the sleeve 4, specifically in its lower part, a drill chuck 7 is attached which, under the action of a spring 8, tends to move downward, this downward movement being limited by an end piece 9 attached to the lower end of the spindle 1.
The tapered part of the chuck 7 interacts with the lower end of the sleeve 4, which is provided with a corresponding inner tapered part, so that the chuck chuck with an upward movement of the chuck relative to the sleeve 4 to the workpiece located in the sem is, which is in the form of a rod, the diameter of which corresponds to that of the drill to be produced, through the spindle 1 and the sleeve 4 is inserted.
The lower end of the spindle is rotatably but axially immovable in a holder 10, in which a roller 11 is also mounted, which is designed in the form of a ball bearing and cooperates with an annular, rotatably mounted cam disk 12, which when rotating the holder 10 and thus the spindle 1 and the parts connected to this granted an axial displacement.
In order to be sure that the roller 11 is resting on the cam plate 12 during its rotation, a torsion spring 13 is clamped between a fixed part on the machine stand 14 and a piston-like member 15, which is held by the spring 13 against one another Holder 10 firmly connected part is held pressed and strives to the spindle and with. to move her connected parts against the action of the Noekenseheibe 12 upwards.
The Noekenseheibe 12 is. rotatably mounted on an axis 16 and carries a gear 17 coaxial with it, which cooperates with a gear 18 firmly connected to the spindle 1, which in turn has a length that corresponds to the greatest axial movement of the spindle in order to enable the axial displacement of the spindle corresponds. The translation between the spindle 1 and the axis 16 of the Noekenseheibe is in the case before. 1: 2.5, the Noekensheibe being designed in this way is that when the spindle has made two turns, it has moved the spindle from the highest to the lowest position.
During this time, the one groove is made by means of a grinding wheel or a disk milling cutter 19. of the twist drill.
On the gear 17 and coaxial with the SEM, a gear 20 is attached, which cooperates with a gear 21, which is attached to an axis 22 parallel to the axis 16 on an axis 22. is mounted in three of the 14 projecting arms 23, 24 and 25 rotatably. is. At the lower end of the axle 22 a Noekensebeibe 6 is attached, which works together with one end of a piston-like member 27, which is slidably mounted in a part 28 fixedly connected to the arm 25 and is held pressed against the Noekensbeibe 26 by means of a spring 30 becomes.
The free end of the member 27 interacts with a knife 31 formed in the form of a slide and pushes the knife under the action of the cam when the spindle reaches its highest position after both grooves have been made in the workpiece for the purpose of cutting off the grooved rod part against. the action of a spring 3 \.
On the Aelise 22, directly above the arm 24, a cam disk 33 is attached, which works in the same way as the cam disk 26 with a piston-like member 34 which is slidably mounted in a part 35 firmly connected to the stand 14.
The front end of the organ 34 works with a pivoted on the part 35, fork-shaped organ 36, the free leg ends 37 when the spindle 1 is after the completion of the grooves of a drill in the top position, under two of the upper part of the Sleeve 4- protruding pin 70 (Fig. 1) ge leads and push the sleeve part against the action of the spring 5 upwards when the organ 36 is pivoted through the Noek disc 33 by means of the inclined edges 38,
so that the lower sleeve part loaded by the spring 5 is pushed up by the spring 8, whereby the drill chuck 7 is released from the rod used for drill production, namely because the engagement of the conical part of the chuck with the conical Part of the lower end of the sleeve is canceled. This makes it possible to advance the rod for the purpose of Her position of a new drill in the desired mass through the spindle.
A special feed device is provided for this, which is attached in the upper part of the machine stand. This provision device consists of a cross piece 40 which is rotatably mounted on the spindle 1, but not axially displaceable. is that it follows the axial displacement of the spindle 1 caused by the cam disk 12 and the 1) return spring 13.
In the crosspiece 40 two are parallel. attached to the spindle 1 protruding from the crosspiece guide rods 41, the dureli corresponding bearing bushes sen 42 are passed in the upper end of the stand. Ani cross piece 40 also eats a lever 44 pivotably mounted around a pin 43, one of its arms.
45 is connected by an adjustable fastening device 46 to a crosspiece 47 lying above the crosspiece 40 and guided through the rods 41 in the axial direction of the spin de]. The other arm 45a of the lever 44 is provided in the immediate vicinity of the pivot pin 43 with a downwardly projecting, pivotable locking hook 48, which is held pressed by a spring 48a against a ruler 40a, which is firmly connected to the crosspiece 40. The locking hook 48 is provided with a pin 49 which can engage in a recess 50 in the ruler 40a.
The crosspiece 47 is firmly connected to a material passage tube 51 guided into the spindle 1, the lower end of which is firmly connected to a feed cartridge 52 lying concentrically in the drill chuck 7, which in a known manner pushes the bar material through the action of a pin 53 and a spring 54 working together with this takes along. The way in which the feed device works is described in more detail below together with the operation of the other parts of the device.
One assumes. from the fact that a new Stan counterpart has just been introduced as a drill output body and firmly clamped in the drill chuck 7, the following results are We: The roller 11 rests on the cam 12 in the position indicated in Fig. 5 with 60, that is, immediately before the The cam disk begins to push the spindle 1 and the parts connected to it downwards against the action of the spring 13 ..
If the spindle 1 is now rotated with the mediation of the worm gear 2, 3, it rotates. The cam disk 12 also moves as a result of the engagement of the gear 17 in the spindle pinion 18. Here at, as can be seen from FIG. 5, the cam disk 12 moves during its rotation, so that the roller 11 comes from the position 60 into the position 61, which Spindle. 1 and with it the workpiece bar down so far that its lower free end with. the grinding disk intended for grinding the spiral groove or the milling tool 19 comes into engagement.
During the subsequent downward shift, that is, while the roller 11 moves on the Noek disc 12 from position 61 to position 62, the first spiral groove is ground or milled. At the moment in which the cam disk assumes the position 62 opposite the roller 11, that is, when the maximum downward movement has occurred, the tool 19 is engaged with the aid of a lever arrangement 64, which is attached to a by means of pin 90 on a mounted on the stand 14 support pivotably mounted lever arm 63.
is, with, the just finished groove canceled by pivoting the tool. This Schwenkbewe movement is triggered by a cam 6.5 mounted on the axis 22, which cooperates with a piston 67 standing under the action of a spring 66, which is in engagement with the lever assembly 64.
One end of the lever arm 91 (FIGS. 6 and 7) of the lever assembly 64 extends between the piston 67 and the spring 66, while the other is fastened to a shaft 93 which is perpendicular to the shaft 92 of the grinding wheel 19. This VV elle 93 is on the one hand in a fixed to the machine frame 14 bearing 94, on the other hand in a two th, on a displaceable carriage 96 arranged on the stand 14 ble bearing 95 ge superimposed, the latter being an axial displacement of the shaft 93 with respect to the carriage 96 does not allow.
The end of the shaft 93 directed against the shaft 92 is provided with a disk 93 pinned to it, in which a seat is provided for a ball 98, the latter also being inserted into a recess 99 of the during the operation for the production of a groove against the shaft 93 th face of the lever arm 63 protrudes. A spring 100 presses the lever arm 63 against the disk 97 on the shaft 93.
When the piston 67 of the cam disc 65 to the left (Fig. 1) is moved, the lever arm 91 is pivoted from right to left, that is, in Fig. 6 out of the plane of the drawing, and the shaft 93 rotates around its own Ax. This rotation of the shaft 93 presses the ball 98 out of the recess 99 so that the lever arm 63 is pivoted to the right (FIG. 7) and against the action of the spring 100,
and thus the Sehleifseheibe is no longer in engagement with the drill to be worked. The reverse movement of the lever arm 63 takes place in a similar manner, that is, when the Noekensheibe 65 assumes a position that allows the various parts to fall back into their original position before the Noekensheibe acted under the action of the spring 66.
Since the shaft 93 is axially immovable with respect to the slide 96, it is possible to adjust it by means of the slide, namely by means of a screw spindle 101 which can be actuated with the handwheel 102 and which works together with the slide 96 thus adjust the grinding wheel in relation to the drill.
So that this setting is possible, despite the stationary bearing 94, the shaft 93 is provided with a longitudinal groove l_03.
During the movement of the roller 11 with the continued rotation of the Noek disc 12 from the position 6'3 into the position 68, the spindle 1 with the parts attached to it goes back to the upper position under the action of the spring 13.
If the roller 1.1 on the Noek disc again has taken the position 61, and if the tool 19 has been swiveled in again, it has. See through the selected translation between cam lift and spindle rotation, the spindle 1, which always continues to rotate in the same direction, and thus the workpiece bar is rotated by half a turn compared to the beginning of the first spiral groove, so that the second spiral groove is now exactly 180 compared to the first Groove is ground or milled shifted.
While the roller moves from position 61 to position 62 during the second rotation of the cam disk 12, the piston 27 is displaced by the cam disk 26 against the action of the spring 30 in such a way that its front end during the subsequent upward movement of the The spindle and the parts belonging to it, including the slide 31, lie in the path of movement of the rear end of the sight glass 31, which means that, due to the cooperation of its inclined surface 69 with the front end of the piston 27 (to the right in the drawing)
shifted and the drill output body provided with two spiral grooves is cut from the workpiece bar.
While at the continued. Movement of the N oekensheibe 12 the roller 11 comes from the position 68 in the position 60, the advance of a further rod part takes place as a new drill starting body. Here, the drill chuck 7 is first released in that the piston 34 presses the fork-shaped member 36 to the right under the action of the Noekensheibe 33,
the legs end 37 under the projecting from the upper sleeve part 4 - pins 70 and through the inclined edges 38 love this sleeve part 4 opposite the spindle 1 and against the action of the spring 5 upwards, whereby the spring 8 the lower part of the sleeve 4 relative to the chuck 7 can move upwards, so that the Legeligen surfaces of the chuck and the sleeve are no longer in engagement and the chuck is released from the workpiece bar.
If the spindle 1 is moved upwards after the first groove has been grinded or grinded, the transverse pieces 40 and 47 and the parts connected to them are carried along. While the crosspieces are in this upper position, i.e. while the roller 11 is moving on the cam disk 12 from the position 68 to the position 60, a cam disk 71 attached to the upper end of the axis 22 pivots, which is connected to a cam disk 71 at the free end of the Armes <I> 45a </I> attached roller 72 cooperates, the arm 45a. down and thus arm 45 up,
whereby the cross piece 47 moves upward from the cross piece 40 and a tension spring 75 attached between the two cross pieces 40 and 47 is tensioned. The crosspieces are then locked in this position by the fact that the locking hook 48 is pushed to the left by the action of the spring 48a and thus the pin 49 is inserted into the recess 50 of the ruler 40a.
During this upward movement of the crosspiece 47, the material through-tube 51 and the feed cartridge 52 firmly connected to it are carried along, which is made possible by the fact that the pin 53 allows a relative movement between the feed cartridge and the workpiece bar in this direction in a known manner. If after grinding or milling the second groove, the crosspiece 40 again reaches ge in the upper position, a cam 73 is attached to the axis 22 with the pin 49 attached to the locking hook 48 into engagement and lifts the locking effect of the locking pin on, whereby the lever 44 will give free.
As soon as the chuck 7 is opened in the above-mentioned manner, the workpiece bar is advanced, namely by the fact that the cross-piece 47 is moved towards the last-mentioned cross-piece by the action of the spring clamped between it and the cross-piece 40, with the tube as well 51 and the feed cartridge 52 perform a downward movement. Here, the workpiece bar is carried along by the driver pin 53, after which the chuck 7 is closed again and the machine is ready for the production of the grooves on a further bar piece as the starting body of a new drill.