CH292181A - Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen.

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CH292181A
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CH
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piston
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cylinder
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K-G Schwingschleiftechnik Heim
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Schwingschleiftechnik Wieck &
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    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/18Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency wherein the vibrator is actuated by pressure fluid
    • B06B1/183Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency wherein the vibrator is actuated by pressure fluid operating with reciprocating masses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B24B33/02Honing machines or devices; Accessories therefor designed for working internal surfaces of revolution, e.g. of cylindrical or conical shapes
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Description


  Vorrichtung     zur    Erzeugung von     Schwingungen.       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zur Erzeugung von Schwingungen, die mit  einer Erregermasse und mindestens einer       IIauptmasse    versehen ist, welche Massen     ela-          st.iseli    gekoppelt sind. Es ist bekannt, die       Erregung    durch umlaufende exzentrische  Massen oder durch     wechselstromerregte    Ma  gnetfelder     zii    bewirken. Allen diesen Erre  gungsarten ist der grosse Aufwand gemein  sam, der die Vorteile des an sich einfachen       Schwingantriebes    zunichte macht.  



  Die mechanische     Erregung    mittels     Un-          wuehtniassen    erfordert, wenn auf Laufruhe  geachtet werden mass, zwei im Gegensinn  durch Zahnräder gekuppelte     Exzentermassen,     elastische     Übertragungsmittel    und einen     fein-          fülili-    und stufenlos regelbaren Antrieb, sei  es durch     Nebenschhlss-Gleichstrommotoren     oder durch     Asy-nchronmotoren    mit     nachge-          selialtetem    stufenlosem     Getriebe.    Es ist be  kannt,

       dass'    diese     Unwuchtmassen    so gross ge  macht werden müssen, dass sie ein Vielfaches  der Erregerkraft im Resonanzfall hergeben  können, um in einem Bereich der Resonanz  kurve fahren zu können, in welchem sich der  Abfall der Amplituden bei wachsender     Dämp-          fungskraft    nicht zu stark bemerkbar macht.  Bei Antrieb durch     Asynchronmotor    müssen  diese stark     überdimensioniert    werden,     tun    zu  starken Drehzahl- und damit Amplituden  abfall bei Belastung zu vermeiden.  



  Elektromagnetische Erreger sind an eine  bestimmte     Wechselstromfrequenz    gebunden,    wenn nicht komplizierte Periodenumformer  verwendet werden. Sie sind schlecht regelbar  und scheiden daher für Schwinggeräte mit  wechselnden Betriebsbedingungen aus.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zeich  net sich dadurch aus, dass die Erregermasse  durch einen beweglichen, unter der     Wirkung     eines     Druckmediums    stehenden Kolben ge  bildet wird, der mit dem die Hauptmasse bil  denden Führungszylinder elastisch gekoppelt  ist, derart, dass der Kolben beim Einwirken  einer Dämpfung auf die Hauptmasse eine  Phasenverschiebung gegenüber dem Füh  rungszylinder erfährt, die eine gesteigerte  Zufuhr von Druckmedium zu den Arbeits  räumen des Zylinders zur Folge hat.  



  Der bewegliche Kolben kann durch Druck  luft gesteuert sein. Bei einer Vorrichtung mit  einer zweiten Hauptmasse kann dafür gesorgt  sein, dass bei     ungedämpfter    Schwingung dieser  zweiten Hauptmasse die     Schwingung    der  Erregermasse mit der Schwingung der ersten  Hauptmasse wenigstens annähernd phasen  gleich ist, während bei Dämpfung der Schwin  gung der zweiten     Hauptmasse    der     Phasenver-          schiebungswinkel    zwischen den Schwingungen  der ersten Hauptmasse und der Erregermasse  unter 90  gehalten wird.  



  Es     können    Mittel zur Verkleinerung der  Arbeitsräume des Führungszylinders durch  äussere     Einwirkung    vorgesehen sein, um für  die Schwingmassen von einer Schwingungs  form ohne Knoten zwischen Kolben und Zy-      linder in eine Schwingungsform mit Knoten  zwischen Kolben und Zylinder übergehen zu  können. Die elastische Kopplung zwischen  dem Kolben und dem Führungszylinder kann  einerseits durch das Luftpolster in den Ar  beitsräumen des Zylinders und anderseits  durch zusätzlich zwischen Kolben und Füh  rungszylinder angeordnete Federn bewirkt  sein.  



  Bei der Anwendung der Vorrichtung auf       Werkzeugmaschinen    kann die schwingende       Bewegung    des     Werkzeugträgers    dadurch er  reicht. sein, dass dieser eine von mehreren  Schwingmassen bildet, die durch einen     drtiek-          luftgesteuerten    Erregerkolben erregt werden.  Hierdurch kann ein vollständiger Massenaus  gleich erreicht werden, so dass die Arbeits  frequenzen sehr hoch getrieben werden kön  nen, ohne dass Erschütterungen an der Werk  zeugmaschine auftreten.

   Durch richtige Wahl  aller Schwingmassen kann eine genaue Gleich  haltung der eingestellten Amplitude bei allen  Belastungszuständen erreicht werden, wobei  sich der     Druekluftverbrauell    selbsttätig der  am Werkzeug geleisteten Arbeit anpasst.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung ermög  licht die     Einsparung    teurer und schwierig  unterzubringender Motoren, Getriebe usw. und  erlaubt einen ausserordentlich einfachen und  auf engstem Raum durchführbaren Einbau.  Für eine genaue Regelung der Amplitude  kann bei     Druckluftantrieb    ein Drosselventil     in     die Zuführungsleitung für die Druckluft ein  gebaut sein.

   Die erfindungsgemässe Vorrich  tung kann zum Bearbeiten von Werkstücken  und Werkstoffen verwendet werden, beispiels  weise zur Erzeugung hochwertiger Ober  flächen auf zylindrischen oder planen Werk  stücken sowie für Bohrungen, wobei sie den  Schleifwerkzeugen oder     Läppleisten    eine  schwingende Bewegung erteilt, während sich  das Werkstück dreht und dem Werkzeug eine       Vorschubbewegung    erteilt wird.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 veranschaulicht eine Schwingvor  richtung mit Dämpfung in schematischer Dar  stellung.         Fig.    ? zeigt eine Schwingvorrichtung ohne  Dämpfung.  



       Fig.    3 ist ein Diagramm für diese     Schwing-          v        orriehtung.     



  Die     Fig.        -1    und 5     veranschaulichen    die Be  wegungsverhältnisse     zweier    Massen diagram  matisch.  



  In den     Fig.    6 und 7 ist eine     Dreimassen-          vorrielltun-    in     vektorieller    Darstellung veran  schaulicht.  



       Fig.    8 zeigt eine Vorrichtung an einer       Maschine    zur     Bearbeitun-    von Flächen.  



       Fig.    9 zeigt die Vorrichtung an einem       Stampfgerät.     



       Fig.    10 stellt. einen Längsschnitt durch  eine abgeänderte Ausführungsform der Vor  richtung im Schnitt nach der Linie     X-X    der       Fig.    11 dar, wobei die     Vorrichtung    mit einem       Werkzeug    für die Bearbeitung von Bohrun  gen ausgerüstet ist.  



       Fig.    11 ist eine     Seitenansicht    der Vorrich  tung, teilweise ein Schnitt., zur Veranschauli  chung der     Schwenkeinrichtung    sowie eines  zusätzlichen     Werkzeuges    für die Aussenbear  beitung von     Werkstücken.     



       Fig.    1? zeigt in grösserem Massstab die       Anfahreinrichtlulg    für den Erregerkolben.  Gemäss     Fig.    1 weist die Schwingvorrich  tung zwei Hauptmassen in, und     7n2    auf, die  durch eine Federung mit der Konstanten     c1,2     gekoppelt sind. Die     Hauptmasse    nie ist     bier     gleichzeitig Führungszylinder für eine dritte  Masse, nämlich die Kolbenmasse     ui;"    und be  sitzt daher Steuerkanäle für die Luft, durch  welche der Kolben in hin- und hergehende  Bewegung versetzt wird.

   Um diese Bewe  gung einzuleiten, ist eine einmalige     Auslen-          kung    des Kolbens mittels einer hier nicht  wiedergegebenen     Anlasseinrichtung,    z. B. einer  von aussen zu betätigenden Einrichtung zur       Versehiebun-    des Kolbens oder einer Einrich  tung mit Nebenkanälen erforderlich. Die Kol  benmasse in?, ist mit der Hauptmasse m2  durch Federungen mit der Konstanten     c2,3     gekoppelt, welche durch die in den Arbeits  räumen des Führungszylinders verdichtete  Luft und durch elastische Mittel, wie z. B.  Schraubenfedern, ebildet werden.

   Die     Ar-          Im              beitsräume    können in ihrer Grösse einstellbar  gemacht sein, beispielsweise durch mehr oder  weniger tiefes Einschrauben einer Schraube,  wodurch die Federkonstante der Luft und  damit die     Gesamtfederkonstante        c2,3    verän  dert. wird. Ferner ist. in     Fig.    1 eine an der  Masse in,     angreifende        Dämpfungseinriehtung     mit. der Intensität.     o    schematisch dargestellt.  



  In     Fig.    2 ist eine     Sehwingv        orrichtung    ohne       Dämpfungseinrichtung    vereinfacht so darge  stellt, dass die Abstände zwischen den Massen  in, und in. bzw.     m2    und     ira3    ein Mass für die       Federkonstanten        c1,2        bzw.        c2,3    sind.  



  Darunter sind in     Fig.    3 die möglichen  Schwingungsformen der     Schwingvorrichtung     gezeigt. Der ausgezogene Linienzug versinn  bildlicht die Schwingungsform mit einem Kno  ten zwischen den Massen     m1    und     m2,    wobei       n,   <I>b</I> und c die Amplituden der Massen     7n1,    m2  und     in.-    sind. Der gestrichelte Linienzug zeigt  die     Sehwingungsfohm    mit zwei Knoten, und  zwar je einem Knoten zwischen den Massen       vLi    und     7n2    und den Massen m2 und     m3.     



  Die folgenden Betrachtungen setzen die  einknotige Schwingungsform voraus, da diese  die günstigsten Verhältnisse abgibt.  



  In     Fig.    4 ist die Bewegung der Massen<I>m2</I>  und     m3    über dem Schwingungswinkel     w.    t  während einer Schwingungsperiode aufge  zeichnet für den Fall, dass keinerlei     Dämp-          fungskrä.fte    an der Vorrichtung angreifen. Die  senkrecht schraffierte Fläche zeigt die Bewe  gung des in der Masse m2 angebrachten  Steuerschlitzes von der Breite s, während die  gestrichelte Kurve die Bewegung der Steuer  kante der mit. der Masse m.2 genau oder an  nähernd phasengleich laufenden Kolbenmasse  darstellt, die in der Ruhelage um die  Strecke n gegenüber der Schlitzkante ver  setzt ist.

   Die Amplitude der Masse     nz"    und  damit des Steuerschlitzes s sei gemäss     Fig.    3  bleich     b    und diejenige der Kolbenmasse     m3     und damit, der Steuerkante gleich c. Die  kreuzschraffierte Fläche gibt die Zeitspanne  an, die für das Überströmen der Luft in den       Arbeitsraum    des Führungszylinders zur Ver  fügung steht.    In     Fig.    5 sind die Bewegungsverhältnisse  bei gleichen Amplituden gezeichnet, jedoch  für den Fall, dass die Bewegung der Kolben  masse     m3    gegenüber der     Bewegeng    des Füh  rungszylinders um den Winkel      < p    in der Phase  verschoben ist.

   Die kreuzschraffierte Zeit  spanne ist hier wesentlich grösser als im Fall  von     Fig.    4. Es wird demnach ein grösseres  Luftgewicht in den     Arbeitsräiunen    des Zy  linders expandieren, wodurch grössere Kol  benausschläge entstehen.  



  Diese Schwingungserregung hat die Eigen  schaft, bei Dämpfungen bis zu einer bestimm  ten Grösse mit sehr kleinen     Phasenverschie-          bungswinkeln        9p    der Erregermasse auszukom  men, da hier im Gegensatz zur     Unwuehterre-          gung    der wesentlichste Teil der Dämpfung  durch Vergrösserung der Massenkraft des Er  regers gedeckt wird. Erst wenn die Dämp  fung weiter     ansteigt,    kann ein Zustand ein  treten, bei welchem eine weitere Vergrösserung  der Füllzeitspanne (für den Fall, dass die  Steuerschlitze ganz aufgedeckt werden) keine  weitere Vergrösserung des Kolbenausschlages  bewirkt.

   Von diesem Zustand der  Sättigung   ab wird bei weiter ansteigender Dämpfung  diese durch grössere     Phasenverschiebungswin-          kel        (p    gedeckt.  



  Die Unterschiede der     Unwuchterregung     gegenüber der     vorbesehriebenen        Erregung    ver  anschaulichen die     Fig.    6 und 7. In     Fig.    6  stellen für eine     Dreimassenvorrichtung    mit  einem Erreger konstanter     Massenkraft    die  Vektoren die Massenkräfte     m1..        w2.        a,   <I>m2.</I>     o)2.   <I>b</I>  und     m3   <I>.</I>     w2.   <I>c</I> der Massen     ml,

      m2 und     m3     dar bei der Winkelgeschwindigkeit     co    der der  Schwingung zugeordneten Kreisbewegung und  den Amplituden     a,    b und c. Bei der     Un-          wuchterregung    entspricht die Amplitude c  dem Schwerpunktabstand der Unwucht von  ihrer Drehachse.

   Die grösstmögliche an der  Masse     m,    angreifende     Dämpfungskraft    2<I>.</I>     co.        a',     die die     Vorrichtung    überwinden kann, ist  dann erreicht, wenn die Erregermasse ms eine  Phasenverschiebung von     (p    = 90  gegenüber  der Masse m2 erleidet, wie dies gestrichelt dar  gestellt ist.

   Um das Kräftegleichgewicht zu  wahren,     sinkt    die     Massenkraft    der Masse     m,         auf den Betrag     @rtl   <I>.</I>     @=   <I>.</I>     cc',    und da     ml    und     co     konstant bleiben, kann dies nur auf Kosten  der Amplitude geschehen, das heisst die Dif  ferenz     irtl.        a)

  2   <I>.</I>     a   <I>-</I>     7n1.        co2   <I>.</I>     ct'    ist ein Mass für  den     Amplitudenabfall    der Masse     ml    bei der  Dämpfung     o   <I>.</I>     co.        ct'.     



  Im Gegensatz hierzu hat nach     Fig.    7 für  die     Schwingerregung    mittels Steuerkolben die  Massenkraft     11t3   <I>.</I>     (o2   <I>. c</I> des Erregers infolge  Anwachsens der Amplitude c bei angreifender  Dämpfung keinen konstanten Wert; es be  schreibt also der Endpunkt des Vektors       i113    .     co2.    c keinen Kreisbogen wie nach     Fig.    6,  sondern eine Kurve, deren Form von den Ab  messungen und der Lage der Steuerschlitze,  der Luftquerschnitte, der Frequenz und an  dern Grössen abhängt und annähernd als Teil  einer Ellipse aufgefasst werden kann.

   Greift  an der Masse     7rtl    die gleich grosse Dämpfung       u   <I>.</I>     co.        a'    wie nach     Fig.    6 an, so ist der     Phasen-          v        erschiebungswinkel        99    bei weitem noch nicht  90 . Ferner ist der     Amplitudenabfall    der       Masse        211.l    sehr gering.

   Die grösste     Dämpfungs-          kra.ft        @nl    .     co   <I>.</I>     a",    welche die Vorrichtung über  winden kann, ist hier wesentlich grösser als  im Fall von     Fig.    6. Die Erregermasse könnte  bei gleicher Dämpfung wesentlich kleiner aus  geführt sein als eine     Unwuchtmasse.     



  Ist eine bestimmte grösste Dämpfung ge  geben, so sollen die Arbeitsräume in ihrer  Grösse so gewählt bzw. durch die beschriebene  Einrichtung so eingestellt werden, dass bei  dieser grössten Dämpfung der     Phasenverschie-          bungswinkel        9p    annähernd 90  erreicht, um mit  geringstem Luftverbrauch zu arbeiten.

   Wird  die Dämpfung darüber hinaus gesteigert, so  dass der Winkel     (p    grösser als 90  wird, so er  folgt bei     Unwuchterregung    ein sehr starker       Amplitudenabfall    bis zum  Festbremsen ,  während sieh bei der Erregung mittels Steuer  kolben dann ein Schwingungsknoten zwischen  den Massen     7n2    und     11t3    bildet und die     Vor-          riehtun-    in einer höheren     Schwingungsform     mit höherer Frequenz arbeitet. Um dies zu  vermeiden, müssen die Arbeitsräume des Zy  linders     vergrösserbar    sein.

   Es ist aber durch  aus     denkbar,    dass auch diese     Schwingungsform     mit hoher     Frequenz    bei kleinen Amplituden    angewendet wird oder dass durch plötzliches  Verändern der     Arbeitsraumgrösse    von einer  Schwingungsform in die andere übergegangen  wird, wenn der     Arbeitsprozess    eine solche  Veränderung wünschenswert macht.  



  Die beschriebene Schwingvorrichtung lässt  sich in verschiedenen Weisen anwenden.    Nach     Fig.    8 ist sie zum Antrieb eines mit  hoher Frequenz schwingenden     Honwerk-          zeuges    verwendet. Mit dem festen Werkzeug  träger 1 der Werkzeugmaschine ist der Füh  rungsrahmen 2 starr verbunden. In dem Füh  rungsrahmen ist der das     Honwerkzeug    3 tra  gende, die eine Masse darstellende Zylinder 4  mittels Rollen 5 beweglich gelagert. Inner  halb des Zylinders 4 ist der die zweite Masse  darstellende Führungszylinder 6 mit den  Steuerkanälen für den Kolben 8 mittels der  Hauptfedern 7 abgestützt. Der Kolben 8 ist  gegenüber dem Zylinder 6 durch Federn 9  abgestützt.

   In den Deckeln 10 des Zylinders  6 sind Stellschrauben 11 für die Einstellung  der Arbeitsräume vorgesehen. Der Führungs  zylinder 6 ist     gegenüber    dem Rahmen 2 mit  tels des Halters 14 abgestützt, der im Schwin  gungsknoten. der von den Federn 12 und 13  gebildeten Federung angreift.  



  Nach     Fig.    9, die eine Anwendung der  Vorrichtung auf ein     Stampfgerät    mit zwei  arbeitenden Massen zeigt, wird die innere  Masse     6a    vom Führungszylinder 6' für den  Stufenkolben     8a    getragen, der mittels Federn       9cc    gegen den Zylinder abgestützt ist. Wie  gemäss     Fig.    8, sind Stellschrauben     lla    für  die Arbeitsräume vorgesehen. Die innere  Masse     6a    ist gegenüber der äussern Masse 4a  mittels Federn     7a    abgestützt.

   Die obere Feder  ist in zwei Federn 7' und 7" unterteilt, derart,  dass der Haltering 14a. im Schwingungsknoten  der von den Federn 7', 7" gebildeten Fede  rung liegt. An dem Haltering 14a greift der  gabelförmige Halter 15 mit dem Griff 16 an.  Am Griff befindet sieh das Drosselventil 17  zwischen den     Zuführungsleitungsteilen    18 und  19 für die Druckluft. Die     Stampffläche    4b  des     Stampfgerätes    ist als Flansch der äussern      Masse     4a    ausgebildet und schwingt im Gegen  sinn zur     Stampffläche    20 an der Masse     6a.     



  Bei der Vorrichtung nach den     Fig.    10 bis  12 ist mit 21 der Erregerkolben, mit 22 der  Führungszylinder des Erregerkolbens und mit  23 die auf dem Führungszylinder angebrachte       Anfahreinrichtung    bezeichnet. Mittels der       lIauptfedern    24 ist der Führungszylinder 22  mit dem rohrförmigen Werkzeugträger 25 ver  spannt, der durch den als Teil eines Rohres  ausgebildeten Halter 26 teilweise umschlossen  wird. Auf dem Halter 26 sind Spannflächen  27 angeordnet, an welchen die Blattfedern 28  zwischen elastischen Beilagen 29 mittels des       Endflansches    30 einerseits eingespannt sind.

    Ferner ist ein     Honwerkzeug    31 gezeigt, wel  ches an der Brücke 32 befestigt ist, die ihrer  seits mit dem Werkzeugträger 25 verbunden  ist.     Auf    der Gegenseite ist das Gerät an dem  Endflansch 30 beispielsweise mit einer Bohr  stange 33 verbunden.  



  Gemäss     Fig.    11 sind die Blattfedern 28       anderends    am Werkzeugträger 25 durch die  Befestigungsmittel 34 eingespannt. Ferner  geht aus dieser Figur hervor, dass das auf den  Halter 26 aufgebrachte Spannsegment 35 in  dem muldenförmig ausgebildeten Schaft 36  ruht und in diesem geschwenkt sowie mittels  Spannschraube 37 und Klemmutter 38 in  jeder Lage fixiert werden kann. Der Schaft  36 ist hier beispielsweise in dem Stahlhalter  39 eines     Drehbanksupportes    40 befestigt. Fer  ner ist am Halter eine Steinführung 41 be  festigt, mit welcher der Schleifkörper 42  gegen ein Werkstück 43     angepresst    werden  kann.  



  Die auf den Führungszylinder 22 des Er  regerkolbens 21 aufgesetzte     Anfahreinrich-          t.ung    weist eine vom Eintrittskanal 44 der       Druckluft    abgehende Abzweigung 45 auf, die  zu dem den     Anfahrkolben    46 enthaltenden Zy  linder führt. Wird der     Anfahrkolben    mittels  Druckknopf 47 und Druckstange 48 nieder  gedrückt, so strömt Luft über die Abzweigung  45, die Bohrungen 49 im Kolben und den  Kanal 50 in den Zylinderraum 51. Die Feder  52 führt den     Anfahrkolben    46 wieder zurück  und presst ihn gegen die Dichtung 53.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung von Schwin gungen, mit einer Erregermasse und minde stens einer Hauptmasse, dadurch gekennzeich net, dass die Erregermasse durch einen beweg lichen, unter der Wirkung eines Druck mediums stehenden Kolben gebildet wird, der mit dem die Hauptmasse bildenden Führungs zylinder elastisch gekoppelt ist, derart, dass der Kolben beim Einwirken einer Dämpfung auf die Hauptmasse eine Phasenverschiebung gegenüber dem Führungszylinder erfährt, die eine gesteigerte Zufuhr von Druckmedium zu den Arbeitsräumen des Zylinders zur Folge hat. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der bewegliche Kolben durch Druckluft gesteuert ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit einer zweiten Haupt masse, dadurch gekennzeichnet, dass bei unge- dämpfter Schwingung der zweiten Haupt masse die Schwingung der Erregermasse mit der Schwingung der ersten Hauptmasse wenig stens annähernd phasengleich ist. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass bei Dämpfung der Schwin gung der zweiten Hauptmasse der Phasen verschiebungswinkel zwischen den Schwingun gen der ersten Hauptmasse und der Erreger masse unter 90 gehalten ist.
    4. @ Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel zur Verkleinerung der Arbeitsrätune des Führungszylinders durch äussere Einwirkung vorgesehen sind, um für die Schwingmassen von einer Schwingungs form ohne Knoten zwischen Kolben und Zy linder in eine Schwingungsform mit Knoten zwischen Kolben und Zylinder übergehen zu können. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Koppelung zwischen dem Kolben und dem Führungszylinder einer seits durch das Luftpolster in den Arbeits- räumen des Zylinders und anderseits durch zusätzlich zwischen Kolben und Führungs zylinder angeordnete Federn bewirkt ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, an Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug von einem Zylinder ge tragen wird, der einerseits gegenüber dem Führungszylinder des Kolbens mittels Federn elastisch abgestützt ist, anderseits mittels Rol len in einem Führungsrahmen beweglich ge lagert ist, der mit einem festen Werkzeug träger der Werkzeugmaschine starr verbun den ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben gegenüber seinem Führungs- zylinder mittels Federn elastisch abgestützt ist und dass in Deckeln des Führungszylin ders Stellschrauben für die Einstellung der Arbeitsräume vorgesehen sind. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Führungszylinder ge genüber dem Führungsrahmen mittels eines Halters abgestützt ist, der im Schwingungs knoten einer Federung angreift. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, an Stampfgeräten mit zwei Stampffläehen, da durch gekennzeichnet, dass die eine Stampf fläche des Stampfgerä.tes von einer innern blasse getragen wird, die gegenüber einer äussern Masse mittels Federn elastisch abge stützt ist, von denen die eine Feder in zwei Federn unterteilt ist, wobei ein Haltering im Schwingungsknoten der Federung angreift. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Stampffläche des Stampf gerätes von einem Flansch der äussern Masse gebildet wird und im Gegensinn zur ersten Stampffläehe schwingt. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 9 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die innere Masse den Füh rungszylinder für einen Stufenkolben bildet, der gegenüber dem Führungszylinder mittels Federn elastisch abgestützt ist, und dass der Führungszylinder mit Stellschrauben für die Einstellung der Arbeitsräume des Zylinders versehen ist. 1\'. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 9 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, dass am Haltering ein gabelför miger Halter mit einem Griff angreift, an dem sieh zwischen Teilen einer Zuführungs leitung für die Druckluft ein Drosselventil befindet. 13.
    Vorrichtung nach Patentansprach, an Drehbänken, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug unter Zwisehensehaltung einer Brücke mit einem Werkzeugträger verbunden ist, der gegenüber dem Führungszylinder mit tels Federn elastisch abgestützt ist und von einem als Teil eines Rohres ausgebildeten Hal ter teilweise umschlossen wird.
    1.4. Vorriehtun- nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Halter Spannflächen angeordnet sind, an welchen Blattfedern einerends zwi schen elastischen Beilagen mittels Endflan- schen eingespannt sind, die anderends am Werkzeugträger festgespannt sind, wobei der eine Endflansch ausserdem mit einer Bohr stange verbunden ist. 15.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 13 und 1-1, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Schwenkung des Hal ters dadurch ermöglicht ist, dass auf den Hal ter ein Spannsegment aufgebracht ist., das in einem muldenförmig ausgebildeten Schaft ruht und in diesem schwenkbar sowie mittels Spannschraube und Klemmutter in jeder Lage fixierbar ist. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 13 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schaft im Stahlhalter des Drehbanksupportes befestigt ist. 17.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 13 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass am Halter eine Steinfüh rung für einen gegen das Werkstück anpress- baren Schleifkörper befestigt ist. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 13 bis 17, dadurch ge kennzeichnet, dass auf den Führungszylinder für den Kolben eine Anfahreinrichtung mit einem Anfahrkolben aufgesetzt ist,
    der beim Niederdrücken mittels eines Druckknopfes und einer Druckstange entgegen der Wir kung einer Feder die Verbindung des einen Arbeitsraumes des Führungszylinders mit der Druckluftzuführungsleitung herstellt, wo- bei die Feder den Anfahrkolben gegen eine Dichtung zu pressen trachtet.
CH292181D 1950-04-20 1951-04-20 Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen. CH292181A (de)

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EP0009919A1 (de) * 1978-09-29 1980-04-16 Baron, Frances Patricia Antriebsvorrichtung für Schwingbewegung

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