CH292181A - Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen. - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen.Info
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Description
Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen, die mit einer Erregermasse und mindestens einer IIauptmasse versehen ist, welche Massen ela- st.iseli gekoppelt sind. Es ist bekannt, die Erregung durch umlaufende exzentrische Massen oder durch wechselstromerregte Ma gnetfelder zii bewirken. Allen diesen Erre gungsarten ist der grosse Aufwand gemein sam, der die Vorteile des an sich einfachen Schwingantriebes zunichte macht.
Die mechanische Erregung mittels Un- wuehtniassen erfordert, wenn auf Laufruhe geachtet werden mass, zwei im Gegensinn durch Zahnräder gekuppelte Exzentermassen, elastische Übertragungsmittel und einen fein- fülili- und stufenlos regelbaren Antrieb, sei es durch Nebenschhlss-Gleichstrommotoren oder durch Asy-nchronmotoren mit nachge- selialtetem stufenlosem Getriebe. Es ist be kannt,
dass' diese Unwuchtmassen so gross ge macht werden müssen, dass sie ein Vielfaches der Erregerkraft im Resonanzfall hergeben können, um in einem Bereich der Resonanz kurve fahren zu können, in welchem sich der Abfall der Amplituden bei wachsender Dämp- fungskraft nicht zu stark bemerkbar macht. Bei Antrieb durch Asynchronmotor müssen diese stark überdimensioniert werden, tun zu starken Drehzahl- und damit Amplituden abfall bei Belastung zu vermeiden.
Elektromagnetische Erreger sind an eine bestimmte Wechselstromfrequenz gebunden, wenn nicht komplizierte Periodenumformer verwendet werden. Sie sind schlecht regelbar und scheiden daher für Schwinggeräte mit wechselnden Betriebsbedingungen aus.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zeich net sich dadurch aus, dass die Erregermasse durch einen beweglichen, unter der Wirkung eines Druckmediums stehenden Kolben ge bildet wird, der mit dem die Hauptmasse bil denden Führungszylinder elastisch gekoppelt ist, derart, dass der Kolben beim Einwirken einer Dämpfung auf die Hauptmasse eine Phasenverschiebung gegenüber dem Füh rungszylinder erfährt, die eine gesteigerte Zufuhr von Druckmedium zu den Arbeits räumen des Zylinders zur Folge hat.
Der bewegliche Kolben kann durch Druck luft gesteuert sein. Bei einer Vorrichtung mit einer zweiten Hauptmasse kann dafür gesorgt sein, dass bei ungedämpfter Schwingung dieser zweiten Hauptmasse die Schwingung der Erregermasse mit der Schwingung der ersten Hauptmasse wenigstens annähernd phasen gleich ist, während bei Dämpfung der Schwin gung der zweiten Hauptmasse der Phasenver- schiebungswinkel zwischen den Schwingungen der ersten Hauptmasse und der Erregermasse unter 90 gehalten wird.
Es können Mittel zur Verkleinerung der Arbeitsräume des Führungszylinders durch äussere Einwirkung vorgesehen sein, um für die Schwingmassen von einer Schwingungs form ohne Knoten zwischen Kolben und Zy- linder in eine Schwingungsform mit Knoten zwischen Kolben und Zylinder übergehen zu können. Die elastische Kopplung zwischen dem Kolben und dem Führungszylinder kann einerseits durch das Luftpolster in den Ar beitsräumen des Zylinders und anderseits durch zusätzlich zwischen Kolben und Füh rungszylinder angeordnete Federn bewirkt sein.
Bei der Anwendung der Vorrichtung auf Werkzeugmaschinen kann die schwingende Bewegung des Werkzeugträgers dadurch er reicht. sein, dass dieser eine von mehreren Schwingmassen bildet, die durch einen drtiek- luftgesteuerten Erregerkolben erregt werden. Hierdurch kann ein vollständiger Massenaus gleich erreicht werden, so dass die Arbeits frequenzen sehr hoch getrieben werden kön nen, ohne dass Erschütterungen an der Werk zeugmaschine auftreten.
Durch richtige Wahl aller Schwingmassen kann eine genaue Gleich haltung der eingestellten Amplitude bei allen Belastungszuständen erreicht werden, wobei sich der Druekluftverbrauell selbsttätig der am Werkzeug geleisteten Arbeit anpasst.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ermög licht die Einsparung teurer und schwierig unterzubringender Motoren, Getriebe usw. und erlaubt einen ausserordentlich einfachen und auf engstem Raum durchführbaren Einbau. Für eine genaue Regelung der Amplitude kann bei Druckluftantrieb ein Drosselventil in die Zuführungsleitung für die Druckluft ein gebaut sein.
Die erfindungsgemässe Vorrich tung kann zum Bearbeiten von Werkstücken und Werkstoffen verwendet werden, beispiels weise zur Erzeugung hochwertiger Ober flächen auf zylindrischen oder planen Werk stücken sowie für Bohrungen, wobei sie den Schleifwerkzeugen oder Läppleisten eine schwingende Bewegung erteilt, während sich das Werkstück dreht und dem Werkzeug eine Vorschubbewegung erteilt wird.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 veranschaulicht eine Schwingvor richtung mit Dämpfung in schematischer Dar stellung. Fig. ? zeigt eine Schwingvorrichtung ohne Dämpfung.
Fig. 3 ist ein Diagramm für diese Schwing- v orriehtung.
Die Fig. -1 und 5 veranschaulichen die Be wegungsverhältnisse zweier Massen diagram matisch.
In den Fig. 6 und 7 ist eine Dreimassen- vorrielltun- in vektorieller Darstellung veran schaulicht.
Fig. 8 zeigt eine Vorrichtung an einer Maschine zur Bearbeitun- von Flächen.
Fig. 9 zeigt die Vorrichtung an einem Stampfgerät.
Fig. 10 stellt. einen Längsschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform der Vor richtung im Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 11 dar, wobei die Vorrichtung mit einem Werkzeug für die Bearbeitung von Bohrun gen ausgerüstet ist.
Fig. 11 ist eine Seitenansicht der Vorrich tung, teilweise ein Schnitt., zur Veranschauli chung der Schwenkeinrichtung sowie eines zusätzlichen Werkzeuges für die Aussenbear beitung von Werkstücken.
Fig. 1? zeigt in grösserem Massstab die Anfahreinrichtlulg für den Erregerkolben. Gemäss Fig. 1 weist die Schwingvorrich tung zwei Hauptmassen in, und 7n2 auf, die durch eine Federung mit der Konstanten c1,2 gekoppelt sind. Die Hauptmasse nie ist bier gleichzeitig Führungszylinder für eine dritte Masse, nämlich die Kolbenmasse ui;" und be sitzt daher Steuerkanäle für die Luft, durch welche der Kolben in hin- und hergehende Bewegung versetzt wird.
Um diese Bewe gung einzuleiten, ist eine einmalige Auslen- kung des Kolbens mittels einer hier nicht wiedergegebenen Anlasseinrichtung, z. B. einer von aussen zu betätigenden Einrichtung zur Versehiebun- des Kolbens oder einer Einrich tung mit Nebenkanälen erforderlich. Die Kol benmasse in?, ist mit der Hauptmasse m2 durch Federungen mit der Konstanten c2,3 gekoppelt, welche durch die in den Arbeits räumen des Führungszylinders verdichtete Luft und durch elastische Mittel, wie z. B. Schraubenfedern, ebildet werden.
Die Ar- Im beitsräume können in ihrer Grösse einstellbar gemacht sein, beispielsweise durch mehr oder weniger tiefes Einschrauben einer Schraube, wodurch die Federkonstante der Luft und damit die Gesamtfederkonstante c2,3 verän dert. wird. Ferner ist. in Fig. 1 eine an der Masse in, angreifende Dämpfungseinriehtung mit. der Intensität. o schematisch dargestellt.
In Fig. 2 ist eine Sehwingv orrichtung ohne Dämpfungseinrichtung vereinfacht so darge stellt, dass die Abstände zwischen den Massen in, und in. bzw. m2 und ira3 ein Mass für die Federkonstanten c1,2 bzw. c2,3 sind.
Darunter sind in Fig. 3 die möglichen Schwingungsformen der Schwingvorrichtung gezeigt. Der ausgezogene Linienzug versinn bildlicht die Schwingungsform mit einem Kno ten zwischen den Massen m1 und m2, wobei n, <I>b</I> und c die Amplituden der Massen 7n1, m2 und in.- sind. Der gestrichelte Linienzug zeigt die Sehwingungsfohm mit zwei Knoten, und zwar je einem Knoten zwischen den Massen vLi und 7n2 und den Massen m2 und m3.
Die folgenden Betrachtungen setzen die einknotige Schwingungsform voraus, da diese die günstigsten Verhältnisse abgibt.
In Fig. 4 ist die Bewegung der Massen<I>m2</I> und m3 über dem Schwingungswinkel w. t während einer Schwingungsperiode aufge zeichnet für den Fall, dass keinerlei Dämp- fungskrä.fte an der Vorrichtung angreifen. Die senkrecht schraffierte Fläche zeigt die Bewe gung des in der Masse m2 angebrachten Steuerschlitzes von der Breite s, während die gestrichelte Kurve die Bewegung der Steuer kante der mit. der Masse m.2 genau oder an nähernd phasengleich laufenden Kolbenmasse darstellt, die in der Ruhelage um die Strecke n gegenüber der Schlitzkante ver setzt ist.
Die Amplitude der Masse nz" und damit des Steuerschlitzes s sei gemäss Fig. 3 bleich b und diejenige der Kolbenmasse m3 und damit, der Steuerkante gleich c. Die kreuzschraffierte Fläche gibt die Zeitspanne an, die für das Überströmen der Luft in den Arbeitsraum des Führungszylinders zur Ver fügung steht. In Fig. 5 sind die Bewegungsverhältnisse bei gleichen Amplituden gezeichnet, jedoch für den Fall, dass die Bewegung der Kolben masse m3 gegenüber der Bewegeng des Füh rungszylinders um den Winkel < p in der Phase verschoben ist.
Die kreuzschraffierte Zeit spanne ist hier wesentlich grösser als im Fall von Fig. 4. Es wird demnach ein grösseres Luftgewicht in den Arbeitsräiunen des Zy linders expandieren, wodurch grössere Kol benausschläge entstehen.
Diese Schwingungserregung hat die Eigen schaft, bei Dämpfungen bis zu einer bestimm ten Grösse mit sehr kleinen Phasenverschie- bungswinkeln 9p der Erregermasse auszukom men, da hier im Gegensatz zur Unwuehterre- gung der wesentlichste Teil der Dämpfung durch Vergrösserung der Massenkraft des Er regers gedeckt wird. Erst wenn die Dämp fung weiter ansteigt, kann ein Zustand ein treten, bei welchem eine weitere Vergrösserung der Füllzeitspanne (für den Fall, dass die Steuerschlitze ganz aufgedeckt werden) keine weitere Vergrösserung des Kolbenausschlages bewirkt.
Von diesem Zustand der Sättigung ab wird bei weiter ansteigender Dämpfung diese durch grössere Phasenverschiebungswin- kel (p gedeckt.
Die Unterschiede der Unwuchterregung gegenüber der vorbesehriebenen Erregung ver anschaulichen die Fig. 6 und 7. In Fig. 6 stellen für eine Dreimassenvorrichtung mit einem Erreger konstanter Massenkraft die Vektoren die Massenkräfte m1.. w2. a, <I>m2.</I> o)2. <I>b</I> und m3 <I>.</I> w2. <I>c</I> der Massen ml,
m2 und m3 dar bei der Winkelgeschwindigkeit co der der Schwingung zugeordneten Kreisbewegung und den Amplituden a, b und c. Bei der Un- wuchterregung entspricht die Amplitude c dem Schwerpunktabstand der Unwucht von ihrer Drehachse.
Die grösstmögliche an der Masse m, angreifende Dämpfungskraft 2<I>.</I> co. a', die die Vorrichtung überwinden kann, ist dann erreicht, wenn die Erregermasse ms eine Phasenverschiebung von (p = 90 gegenüber der Masse m2 erleidet, wie dies gestrichelt dar gestellt ist.
Um das Kräftegleichgewicht zu wahren, sinkt die Massenkraft der Masse m, auf den Betrag @rtl <I>.</I> @= <I>.</I> cc', und da ml und co konstant bleiben, kann dies nur auf Kosten der Amplitude geschehen, das heisst die Dif ferenz irtl. a)
2 <I>.</I> a <I>-</I> 7n1. co2 <I>.</I> ct' ist ein Mass für den Amplitudenabfall der Masse ml bei der Dämpfung o <I>.</I> co. ct'.
Im Gegensatz hierzu hat nach Fig. 7 für die Schwingerregung mittels Steuerkolben die Massenkraft 11t3 <I>.</I> (o2 <I>. c</I> des Erregers infolge Anwachsens der Amplitude c bei angreifender Dämpfung keinen konstanten Wert; es be schreibt also der Endpunkt des Vektors i113 . co2. c keinen Kreisbogen wie nach Fig. 6, sondern eine Kurve, deren Form von den Ab messungen und der Lage der Steuerschlitze, der Luftquerschnitte, der Frequenz und an dern Grössen abhängt und annähernd als Teil einer Ellipse aufgefasst werden kann.
Greift an der Masse 7rtl die gleich grosse Dämpfung u <I>.</I> co. a' wie nach Fig. 6 an, so ist der Phasen- v erschiebungswinkel 99 bei weitem noch nicht 90 . Ferner ist der Amplitudenabfall der Masse 211.l sehr gering.
Die grösste Dämpfungs- kra.ft @nl . co <I>.</I> a", welche die Vorrichtung über winden kann, ist hier wesentlich grösser als im Fall von Fig. 6. Die Erregermasse könnte bei gleicher Dämpfung wesentlich kleiner aus geführt sein als eine Unwuchtmasse.
Ist eine bestimmte grösste Dämpfung ge geben, so sollen die Arbeitsräume in ihrer Grösse so gewählt bzw. durch die beschriebene Einrichtung so eingestellt werden, dass bei dieser grössten Dämpfung der Phasenverschie- bungswinkel 9p annähernd 90 erreicht, um mit geringstem Luftverbrauch zu arbeiten.
Wird die Dämpfung darüber hinaus gesteigert, so dass der Winkel (p grösser als 90 wird, so er folgt bei Unwuchterregung ein sehr starker Amplitudenabfall bis zum Festbremsen , während sieh bei der Erregung mittels Steuer kolben dann ein Schwingungsknoten zwischen den Massen 7n2 und 11t3 bildet und die Vor- riehtun- in einer höheren Schwingungsform mit höherer Frequenz arbeitet. Um dies zu vermeiden, müssen die Arbeitsräume des Zy linders vergrösserbar sein.
Es ist aber durch aus denkbar, dass auch diese Schwingungsform mit hoher Frequenz bei kleinen Amplituden angewendet wird oder dass durch plötzliches Verändern der Arbeitsraumgrösse von einer Schwingungsform in die andere übergegangen wird, wenn der Arbeitsprozess eine solche Veränderung wünschenswert macht.
Die beschriebene Schwingvorrichtung lässt sich in verschiedenen Weisen anwenden. Nach Fig. 8 ist sie zum Antrieb eines mit hoher Frequenz schwingenden Honwerk- zeuges verwendet. Mit dem festen Werkzeug träger 1 der Werkzeugmaschine ist der Füh rungsrahmen 2 starr verbunden. In dem Füh rungsrahmen ist der das Honwerkzeug 3 tra gende, die eine Masse darstellende Zylinder 4 mittels Rollen 5 beweglich gelagert. Inner halb des Zylinders 4 ist der die zweite Masse darstellende Führungszylinder 6 mit den Steuerkanälen für den Kolben 8 mittels der Hauptfedern 7 abgestützt. Der Kolben 8 ist gegenüber dem Zylinder 6 durch Federn 9 abgestützt.
In den Deckeln 10 des Zylinders 6 sind Stellschrauben 11 für die Einstellung der Arbeitsräume vorgesehen. Der Führungs zylinder 6 ist gegenüber dem Rahmen 2 mit tels des Halters 14 abgestützt, der im Schwin gungsknoten. der von den Federn 12 und 13 gebildeten Federung angreift.
Nach Fig. 9, die eine Anwendung der Vorrichtung auf ein Stampfgerät mit zwei arbeitenden Massen zeigt, wird die innere Masse 6a vom Führungszylinder 6' für den Stufenkolben 8a getragen, der mittels Federn 9cc gegen den Zylinder abgestützt ist. Wie gemäss Fig. 8, sind Stellschrauben lla für die Arbeitsräume vorgesehen. Die innere Masse 6a ist gegenüber der äussern Masse 4a mittels Federn 7a abgestützt.
Die obere Feder ist in zwei Federn 7' und 7" unterteilt, derart, dass der Haltering 14a. im Schwingungsknoten der von den Federn 7', 7" gebildeten Fede rung liegt. An dem Haltering 14a greift der gabelförmige Halter 15 mit dem Griff 16 an. Am Griff befindet sieh das Drosselventil 17 zwischen den Zuführungsleitungsteilen 18 und 19 für die Druckluft. Die Stampffläche 4b des Stampfgerätes ist als Flansch der äussern Masse 4a ausgebildet und schwingt im Gegen sinn zur Stampffläche 20 an der Masse 6a.
Bei der Vorrichtung nach den Fig. 10 bis 12 ist mit 21 der Erregerkolben, mit 22 der Führungszylinder des Erregerkolbens und mit 23 die auf dem Führungszylinder angebrachte Anfahreinrichtung bezeichnet. Mittels der lIauptfedern 24 ist der Führungszylinder 22 mit dem rohrförmigen Werkzeugträger 25 ver spannt, der durch den als Teil eines Rohres ausgebildeten Halter 26 teilweise umschlossen wird. Auf dem Halter 26 sind Spannflächen 27 angeordnet, an welchen die Blattfedern 28 zwischen elastischen Beilagen 29 mittels des Endflansches 30 einerseits eingespannt sind.
Ferner ist ein Honwerkzeug 31 gezeigt, wel ches an der Brücke 32 befestigt ist, die ihrer seits mit dem Werkzeugträger 25 verbunden ist. Auf der Gegenseite ist das Gerät an dem Endflansch 30 beispielsweise mit einer Bohr stange 33 verbunden.
Gemäss Fig. 11 sind die Blattfedern 28 anderends am Werkzeugträger 25 durch die Befestigungsmittel 34 eingespannt. Ferner geht aus dieser Figur hervor, dass das auf den Halter 26 aufgebrachte Spannsegment 35 in dem muldenförmig ausgebildeten Schaft 36 ruht und in diesem geschwenkt sowie mittels Spannschraube 37 und Klemmutter 38 in jeder Lage fixiert werden kann. Der Schaft 36 ist hier beispielsweise in dem Stahlhalter 39 eines Drehbanksupportes 40 befestigt. Fer ner ist am Halter eine Steinführung 41 be festigt, mit welcher der Schleifkörper 42 gegen ein Werkstück 43 angepresst werden kann.
Die auf den Führungszylinder 22 des Er regerkolbens 21 aufgesetzte Anfahreinrich- t.ung weist eine vom Eintrittskanal 44 der Druckluft abgehende Abzweigung 45 auf, die zu dem den Anfahrkolben 46 enthaltenden Zy linder führt. Wird der Anfahrkolben mittels Druckknopf 47 und Druckstange 48 nieder gedrückt, so strömt Luft über die Abzweigung 45, die Bohrungen 49 im Kolben und den Kanal 50 in den Zylinderraum 51. Die Feder 52 führt den Anfahrkolben 46 wieder zurück und presst ihn gegen die Dichtung 53.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung von Schwin gungen, mit einer Erregermasse und minde stens einer Hauptmasse, dadurch gekennzeich net, dass die Erregermasse durch einen beweg lichen, unter der Wirkung eines Druck mediums stehenden Kolben gebildet wird, der mit dem die Hauptmasse bildenden Führungs zylinder elastisch gekoppelt ist, derart, dass der Kolben beim Einwirken einer Dämpfung auf die Hauptmasse eine Phasenverschiebung gegenüber dem Führungszylinder erfährt, die eine gesteigerte Zufuhr von Druckmedium zu den Arbeitsräumen des Zylinders zur Folge hat. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der bewegliche Kolben durch Druckluft gesteuert ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit einer zweiten Haupt masse, dadurch gekennzeichnet, dass bei unge- dämpfter Schwingung der zweiten Haupt masse die Schwingung der Erregermasse mit der Schwingung der ersten Hauptmasse wenig stens annähernd phasengleich ist. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass bei Dämpfung der Schwin gung der zweiten Hauptmasse der Phasen verschiebungswinkel zwischen den Schwingun gen der ersten Hauptmasse und der Erreger masse unter 90 gehalten ist.4. @ Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel zur Verkleinerung der Arbeitsrätune des Führungszylinders durch äussere Einwirkung vorgesehen sind, um für die Schwingmassen von einer Schwingungs form ohne Knoten zwischen Kolben und Zy linder in eine Schwingungsform mit Knoten zwischen Kolben und Zylinder übergehen zu können. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Koppelung zwischen dem Kolben und dem Führungszylinder einer seits durch das Luftpolster in den Arbeits- räumen des Zylinders und anderseits durch zusätzlich zwischen Kolben und Führungs zylinder angeordnete Federn bewirkt ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, an Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug von einem Zylinder ge tragen wird, der einerseits gegenüber dem Führungszylinder des Kolbens mittels Federn elastisch abgestützt ist, anderseits mittels Rol len in einem Führungsrahmen beweglich ge lagert ist, der mit einem festen Werkzeug träger der Werkzeugmaschine starr verbun den ist. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben gegenüber seinem Führungs- zylinder mittels Federn elastisch abgestützt ist und dass in Deckeln des Führungszylin ders Stellschrauben für die Einstellung der Arbeitsräume vorgesehen sind. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Führungszylinder ge genüber dem Führungsrahmen mittels eines Halters abgestützt ist, der im Schwingungs knoten einer Federung angreift. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch, an Stampfgeräten mit zwei Stampffläehen, da durch gekennzeichnet, dass die eine Stampf fläche des Stampfgerä.tes von einer innern blasse getragen wird, die gegenüber einer äussern Masse mittels Federn elastisch abge stützt ist, von denen die eine Feder in zwei Federn unterteilt ist, wobei ein Haltering im Schwingungsknoten der Federung angreift. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Stampffläche des Stampf gerätes von einem Flansch der äussern Masse gebildet wird und im Gegensinn zur ersten Stampffläehe schwingt. 11.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 9 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die innere Masse den Füh rungszylinder für einen Stufenkolben bildet, der gegenüber dem Führungszylinder mittels Federn elastisch abgestützt ist, und dass der Führungszylinder mit Stellschrauben für die Einstellung der Arbeitsräume des Zylinders versehen ist. 1\'. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 9 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, dass am Haltering ein gabelför miger Halter mit einem Griff angreift, an dem sieh zwischen Teilen einer Zuführungs leitung für die Druckluft ein Drosselventil befindet. 13.Vorrichtung nach Patentansprach, an Drehbänken, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug unter Zwisehensehaltung einer Brücke mit einem Werkzeugträger verbunden ist, der gegenüber dem Führungszylinder mit tels Federn elastisch abgestützt ist und von einem als Teil eines Rohres ausgebildeten Hal ter teilweise umschlossen wird.1.4. Vorriehtun- nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Halter Spannflächen angeordnet sind, an welchen Blattfedern einerends zwi schen elastischen Beilagen mittels Endflan- schen eingespannt sind, die anderends am Werkzeugträger festgespannt sind, wobei der eine Endflansch ausserdem mit einer Bohr stange verbunden ist. 15.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 13 und 1-1, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Schwenkung des Hal ters dadurch ermöglicht ist, dass auf den Hal ter ein Spannsegment aufgebracht ist., das in einem muldenförmig ausgebildeten Schaft ruht und in diesem schwenkbar sowie mittels Spannschraube und Klemmutter in jeder Lage fixierbar ist. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 13 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schaft im Stahlhalter des Drehbanksupportes befestigt ist. 17.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 13 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass am Halter eine Steinfüh rung für einen gegen das Werkstück anpress- baren Schleifkörper befestigt ist. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 13 bis 17, dadurch ge kennzeichnet, dass auf den Führungszylinder für den Kolben eine Anfahreinrichtung mit einem Anfahrkolben aufgesetzt ist,der beim Niederdrücken mittels eines Druckknopfes und einer Druckstange entgegen der Wir kung einer Feder die Verbindung des einen Arbeitsraumes des Führungszylinders mit der Druckluftzuführungsleitung herstellt, wo- bei die Feder den Anfahrkolben gegen eine Dichtung zu pressen trachtet.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1234570B (de) * | 1957-05-02 | 1967-02-16 | Toyo Kogyo Kabushiki Kaisha | Feinzieh-Schleifmaschine |
-
1950
- 1950-11-24 DE DEM7632A patent/DE906782C/de not_active Expired
-
1951
- 1951-04-19 FR FR1048271D patent/FR1048271A/fr not_active Expired
- 1951-04-19 BE BE502663A patent/BE502663A/fr unknown
- 1951-04-20 CH CH292181D patent/CH292181A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0009919A1 (de) * | 1978-09-29 | 1980-04-16 | Baron, Frances Patricia | Antriebsvorrichtung für Schwingbewegung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1048271A (fr) | 1953-12-21 |
| DE906782C (de) | 1954-03-18 |
| BE502663A (fr) | 1951-05-15 |
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