CH258472A - Feueralarmvorrichtung, insbesondere für Heustöcke. - Google Patents

Feueralarmvorrichtung, insbesondere für Heustöcke.

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CH258472A
CH258472A CH258472DA CH258472A CH 258472 A CH258472 A CH 258472A CH 258472D A CH258472D A CH 258472DA CH 258472 A CH258472 A CH 258472A
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CH
Switzerland
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alarm device
dependent
plug
thermal sensor
alarm
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Spiess Hans
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Spiess Hans
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
    • G01K5/48Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid
    • G01K5/56Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid constrained so that expansion or contraction causes a deformation of the solid
    • G01K5/62Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid constrained so that expansion or contraction causes a deformation of the solid the solid body being formed of compounded strips or plates, e.g. bimetallic strip

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fire-Detection Mechanisms (AREA)

Description


  
 



  Hans Spiess, Spreitenbach (Aargau, Schweiz).



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Feueralarmvorrichtung,   insbesondere    für Heustöcke.   Erfindungsgemäss    zeichnet sich dieselbe dadurch aus, dass ein in ein zu   schützendes    Objekt einzusetzen bestimmtes einsteckrohr in seinem untern Teil einen Thermofühler aufweist, welcher in leinen   Stromkreis    eingebaut ist, in welchem eine Stromquelle und ein Alarmgerät vorhanden sind. Das   Ganze    ist derart, dass bei Erreiehen einer vorbestimmten Temperatur der Stromkreis durch dien Thermofühler   geschlos    sen und das Alarmgerät in Funktion gesetzt wird.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen   teilweisen    Längsschnitt
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie   der    der Fig. 1, in grösserem   Massstab,   
Fig. 4 einen Querschnitt   nach      der    Linie   11-11    der Fig. 1, ebenfalls in grösserem Massstab,
Fig. 5 eine Ansicht des Aufsatzes samt Alarmglocke von der Unter- resp. Kontaktseite   und   
Fig. 6 ein Schaltungsschema,
1 ist ein   zweckmässig    aus Holz oder   son-    stigem schlecht wärmeleitendem und metallfreiem   Material    gebildetes Einsteckrohr.

   Im Zentrum ist   das    Einsteckrohr 1 mit   einer    Längsbohrung 2 versehen. Oben ist das Ein  steckrohr    1 durch eine Deckscheibe 3   abge-    schlossen, unter welcher eine Erweiterung 2' der Längsbohrung 2 liegt. In der Deckscheibe 3   befinden    sich zwei   Steckkontakt-    hülsen 4, an welchen die durch die Längsbohrung   2;    führenden elektrischen Leitungs- drähte 5 angeschlossen sind. Die Leitungsdrähte 5 führen nach dem an der Unterseite des Einsteckrohres befestigten Thermofühler 6. Dieser ist aus zwei im Abstand voneinander   angeordneten    und mit   Kontaktpnnkten    7a   versehenen    Bimetallamellen 7 gebildet.



  Auf ein Schraube 8 geschobene Scheibenringe 9 halten die Bimetallamellen 7 im Ab  stand      voneinander.    Durch Lösen der   Schrau-    ben 8 und Auswechseln der Scheibenringe 9 von   verschiedenen    Dicken lässt sieh der Abstand der Bimetallamellen 7 und   damit    die Temperaturen,   bei denen      die    Kontaktgebung und der Stromkreisschluss stattfinden soll, ändern.

   Der Thermofühler ragt nach unten über   das    Einsteckrohr 1 vor und ist durch eine aus Kunstharz bestehende Einsteckspitze 10 abgedeckt, welche mit   ihrem      zylindrischen    Oberteil 10' auf die durch Abdrehung gebil   dete Absetzung 11 des Einsteckrohres 1 1 auf-      geschoben    ist. Die Spitze ist so dimensioniert,   dass    sich der   Thermofübier    6 in einem relativ grossen, nach   aussen      geschlossenen    Raum 12   befindet.    Der unterste Teil der Spitze 10 ist verstärkt, wie auf Fig. 2 deutlich ersicht  lich    ist.



   Auf dem Einsteckrohr 1 ist als Aufsatz ein mit seinem elektrischen Läutwerk   13 ver-    sehenes Alarmgehäuse 14 wegnehmbar ange  ordnet. Das Alarmgehäuse ist unten mit zwei Anschlusssteckerstiften 15 versehen, weiche in die Steckkontakthülsen 4 eingreifen. In dem Allarmgehäuse 14 ist eine Batterie 116 angeordnet, deren Anschlusskontaktfedern 17 gegen Anschlüsse 18 drücken. Der Raum, in   welchem      die      Batterie      1R6    untergebracht ist,   wird drtirch    einen vermittels der Schrauben 19   verankerten    Deckel 20 seitlich abgeschlossen.



   Das Einsteckrohr 1 hat eine Länge, die sich nach   der      Tiefe    des zu   schützenden    Heustockes richtet; eine Länge von   3-5    Metern genügt normalerweise. Das Einsteckrohr 1 wird so weit in den zu schützenden Heustock gesteckt, dass das   Alarmgehäuse    14 aus   die      s'em    noch   hervorragt.    Pro Heustock kann man mehrere derartige Alarmvorrichtungen   einsetzen,    für Heustöcke   normaler    Grösse genügen 1-3   solche.    Selbstredend wird die Vorrichtung   s'o    im Heustock angebracht, dass die Spitze 110 im Bereich   der    voraussichtlich gefaähnlichsten Stelle liegt.

   Der Thermofühler 6 ist so eingestellt, dass bei Erreichen   der    für   Heustöcke      kritischen    Temperatur, welche zwischen 65 und 700 C liegt, der Stromkreis S (Fig. 6), in welchem die bimetallamellen 7, deren   Kontakte    7a, die Batterie   1S6    und das elektrische Läutwerk 13i in Reihe liegen, geschlossen wird und damit letzteres in Funktion tritt.



   Batterien haben eine Lagerdauer von normalerweise 12 Monaten, und es ist   skelbst-    verständlich, dass es nach dem Einbringen des Heues   geboten    ist, eine frische Batterie in das Alarmgehäuse einzusetzen. Die Gährung und die kritische Zeit für   Heustöcke      setzt    gewöhnlich einige Wochen nach dem   Aufstecken    ein. Eine   normale    handelsübliche Trockenbatterie ist somit vollständig in der Lage, die nötige Betriebssicherheit zu gewährleisten.



   Als Alarmgerät kann man   selbstredend    neben dem akustischen Signal auch ein opti  sches    Signal verwenden, auch können   diese    beiden Signale miteinander kombiniert sein.



  Nach den Feststellungen ist eine normale Batterie von 4,5 Volt in   der    Lage, ein elektrisches Läutwerk während 10-12 Stunden in Funktion zu halten. Ein Bauer hat im Tag gewöhnlich mehrmals in   die    Scheune zu gehen,   und    die Alarmierung   kann    demselben somit nicht entgehen. Die Kombination mit einem   optischen    Signal ist dann zweckmässig, wenn   das    akustische Signal leicht überhört werden kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Feuerallarmvorrichtung, insbesondere für Heustöcke, dadurch gekennzeichnet, dass ein in ein zu schützendes Objekt einzusetzen bestimmtes Einsteckrohr in seinem untern Teil einen Thermofühler aufweist, welcher in einen Stromkreis eingebaut ist, in welchem eine Stromquelle und ein Alarmgerät voran den sind, das Ganze derart, dass bei Erreichen einer vorbestimmten Temperatur der Stromkreis durch den Thermofühler geschlos sen und das Alarmgerät in Funktion gesetzt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Alarmovrrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem unteren Ende des Einsteakrohres (1) eine Spitze (10) angeordnet ist, welch letzere den Thermo- fühler (6) in sich schlliesst, wobei das Ein steckrohr (1) unld, die Spitze (110) aus metall- freiem Material bestehen.
    2. Alarmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass auf dem oberen Ende des Einsteck- rohres (1) ein mit dem Alarmgerät (13) versehener Aufsatz (14) wegnehmbar angeordnet ist.
    3. Alarmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Alarm ; aufsatz (14) idie Stromquelle (116) und ein elektrisches Läut werk (131) in sich schliesst.
    4. Allarmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Alarmaufsatz (14) und das Einsteckrohr (1) durch eine Steckkontakt verbindung (4, 15) miteinander lösbar ver bunden sind.
    5. Alarmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Eiusteckrohr (1) eine Längsbohrung (2) aufweist, durch welche elektrische Leitungen (5) geführt sind, welche die Steckkontaktteile (15) im obern Teil des Einsteckrohres (1) mit dem Thermofühler (6) verbinden.
    6: Alarmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn- zeichnet, dass' der Thermofühler (6) aus zwei im Abstand voneinander angeordneten Bimetallamellen (7) gebildet ist.
    7. Allarmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsteckrohr (1) aus Holz, die auf letzteres gesetzte Spitze (10) dagegen aus Kunstharz gebildet ist.
CH258472D 1947-09-30 1947-09-30 Feueralarmvorrichtung, insbesondere für Heustöcke. CH258472A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099400B (de) * 1956-08-16 1961-02-09 Dr H C Josef Homma Elektrischer Melder fuer Feueralarmzwecke in Speicheranlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1099400B (de) * 1956-08-16 1961-02-09 Dr H C Josef Homma Elektrischer Melder fuer Feueralarmzwecke in Speicheranlagen

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